Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1249 (23.7.1922)
- Date
- 1922-07-23
- Page
- Seite 6 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-NM rMNWMMW Seite - Dien, Sonntag Die Maßregelung reichsderrtscher Regierungsprrrfidenten. 'Zu der von uns vor einigen Tagen gemeldeten Absetzung reichsdentscher Regierungspräsidenten wird Üys ergänzend aus Berlin berichtet: Die Maßregelung traf die Herren von Gersdorfs (Merseburg), von Schmeling (Stettin), von Groemng (Coblerrz), Freiherrn v. Dalwigk zu Lichtenfels (Aachen), d. Heppe (Aurich), Graf von Meerveldt (Münster), Dr. j Kutscher (Hildesheim). j Der Regierungsbezirk Merseburg, aus dem Herr von Gersdorff scheidet, ist mit , dem sozialdemokratischen Landrat Bergnrann besetzt worden. In den Regiernngsbezirk Hildesheim ist Ministerialrat von Halfern aus dem Preußischen Finanzministerium, in das Regierungspräsidium in Stettin Oberregierungsrat Moritz berufen. Diese beiden neuen Regierungspräsidenten gehören der Deutschen Volkspartei an. Das Regierungspräsidium in Aurich ist dem demokratischen früheren Parlamentarier und Bürgermeister von Norderney Bergbaus üb'rtragen worden. Zum Regierungspräsidenten in Coblenz dürfte der zweite Delegierte bei der Rheinlandkommission, Bauknecht, berufen werden, der der Sozialdemokratischen Partei angehört. Auch für die Regierwngspräsidien Aachen, Trier und Osnabrück sind die neuen Regierungspräsidenten schon vorgesehen. Sie werden ebenso wie der neue Oberpräsident der Rheinprovinz, Dr. Fuchs, der bisherige Regierungspräsident von Trier, dem Zentrum angehören. Di-e Ursache zu der umfangreichen Personalveränderung in den preußischen Regierungen liegt darin, daß die betreffenden Regierungspräsidenten den bewaffneten Rechtsorganisationen keine genügende Aufmerksamkeit geschenkt oder eine Beteiligung der Schutzpolizei daran zugelassen haben. Wird dem Herrn Dr. W a b e r bei dieser Kunde nicht schwül und wird sein heißes Sehnen nach dem Anschluß an Deutschland nicht am Ende erheblich abgekühlt, wenn er vernimmt, daß dort Regierungspräsidenten schon unmöglich sind, wenn sie sich gewissen Umtrieben gegenüber passiv verhalten, Umtrieben, die er als Minister sogar werktätig gefördert hat? Um wie viel gemütlicher ist es doch ' im selbständigen Oesterreich, wo die „Judenblätter" über so diskrete Angelegenheiten den Mantel christlicher BZ rschwiegenheit breiten und die christliche Presse solches Amtswalien durch kühne Drehs sogar zu einem ^-"dienst umdeutet! Die Unbelehrbaren. Berlin, 21. Juli. (Tel. der ,Wiener Morg-enzortung".) Der Oberpräsident hat das „Oberländer VolksAatt" in Preußrsch-Hollcmd wegen eines Artikels „Die Unbelehrbaren", der eine öffentliche Beschimpfung der republikanischen Stag tsform und der Regierung enthalte, auf drei Wochen verboten. , Der Polizeipräsident von Berlin hat die von Eduard Stadler herausgegebene Zeitschrift „Gewissen" auf die Dauer von sechs Monaten verboten. Veranlassung zu dem Verbot gab der Artikel „Das Urteil eines amerikanischen Republikaners", der scharfe Beschimpfungen des Reichskanzlers und der Mitglieder der Regierung enthält. Die deutsche» Kohleulieferuugeu. Harris, 22. Juli. (Wolfs.) Die von der Reparationsfommtfttort festgesetzte Ziffer den 1,725.000 Tonnen an deutschen Kohlerüiestrungen für die Zeit von August bis Oktober umfaßt auch 720.000 Tonnen Koks. G»te Beziehung«« zwischen Deutschland und Pole«. Berlin, 22. Juli. (Wolfs.) Zwischen der d e u t s ch e n u n d der polnischen Regierung ist am 20. Juli ein Vorab kommen geschlossen worden, das im Wesentlichen folgenden Inhalt hat: Es ist zunächst ein gemeinschaftliches Programm ausgestellt worden über die Fragen, die in den demnächst stattfindenden Verhandlungen behandelt werden sollen. Es ist über das formale Abkommen hinaus auch ein Abkommen abgeschlossen worden, in dem Bestreben, für die Verhandlungen einegute Atmosphäre zu schaffen. Das Abkommen enthält unter anderem Folgendes: Die deutsche Regierung verpflichtet sich, die Ausfuhrgesuche nach Polen ebenso zu behandeln wie die Ausfuhrgcsuche nach sämtlichen anderen Ländern. Polen verpflichtvt sich seinerseits, den deutschen Transit durch Polen nach Rußland zu gewähren. Genauere Bestimmungen werden noch getroffen werden. Der Beginn der Bechandlamgm ist auf den 1. Dezember festgesetzt. Es werden besondere Kommissionen gebildet werden. Als VerhanÄungsovte wurden Dresden.und Warschau gewählt. Die Eröffnung der "^Handlungen wird in Dresden stattfinden. Die Zweieinhalbte Z«ter»atto«ale. Amsterdam, 22. Juli. (Havas.) In der heutigen Sitzung der Vertreter des Internationalen GewerkschaftSverbandeS, der Zweiten Internationale und der Wiener Internationalen Arbeitsgemeinschaft wurde ein Manifest angenommen, worin die Arbeiter aller Länder die Verpflichtung übernehmen, die deut-, scheu Arbeiter im Kampfe gegen die Reaktion energisch zu unterstützen. Weiters wird die Forderung nach Revision der Friedeusverträge erhoben. ES wurde sine Kommission eingesetzt mit dem Aufträge, die Notwendigkeit,der Revision der Friedens- Verträge zu prüfen. Unter den Mitgliedern dieser Kommission befindet sich auch Dr. Otto Bauer. Schließlich gebangte eine Entschließung zur Annahme, die sich mit dem Prozeß gegen die Wiener Mopgenzeitung. russischen Sozialrevolutionärs befaßt und erklärt, daß'ein etwaiges Todesurteil gegen die Angeklagten für lange Zeit jede Aussicht auf Wiederherstellung der Einheit ' deS Prolstarats aller Länder für eine gemeinsame Aktion vernichten würde. Sie komMUAiMsche Internationale und der Poale-MonsVerban^. Moskau, 20. Juli. (I. C. B.) Die Exekutive der Kommunistischen Internationale beschloß, das Mandat des Vertreters der linken Poale-Zion, S a r, zu annullieren, weil dieser entgegen den Beschlüssen der Kommunistischen Internationale den Standpunkt des Weltverbandcs der linken Poale-Zion auf dessen Tagung im Oktober 1921 verteidigt hat. Auf dieser Tagung vertrat Sar den Standpunkt, > daß die linke Poale- Zivn-Partei ihre Verbindung mit der Aufbauarbeit in Palästina nicht losen und ihren Namen nicht ändern soll, wogegen die Exekutive der Kommunistischen Internationale, deren Mitglied eben Sar bis jetzt gewesen ist, den Weltverband Poale- Zion cmfgefordert hat, feine zionistische Tätigkeit aufzugeben und sich zu einer reinen kommunistischen Partei nmzngestalten. Vogrsme Pußlank? London, 19. Juli. (I. C. B.) „Morning Post" meldet über Stockholm ein schreckliches Anwachsen der allgemeinen Un- ' Zufriedenheit in Sowjetrußland, die bereits auch auf die Rote' Armee übergegriffen habe, da die Sowjetrcgierung nicht mehr in der Lage ist, den Offizieren ihre Gagen auszuzahlen.. In den Gouvernements Wologda und Wiatka ist es zu militärischen Revolten in großem Maßstab gekommen-. In den Homeler, Kiewer und südwestlichen Bezirken von Moskau erklärten große Teile der Armee ihre Unabhängigkeit vom Sowjetregime und bilden antibolschewikische Soldatenräte. Der Judenhaß ist in ganz Süduitb Westrußland im starken Zunehmen. In mehreren Orten sind P o'tz r o m e ausgebrochen. Der Goldschatz der „Lusttrrnia" New-Aork, 22. Jlrli. (Tel. der „Wiener Morgenzmtung".) Gestern ist eine Expedition abgcgangen, um zu versuchen, den Goldschatz, den die torpedierte „Lrrsitania" an Bord hatte, zu heben. Tagesbericht. Erirrrrerrrng an Boris Goldbers. Wer Boris Goldberg begegnete, bogveist dis starke, befveiende Zuversicht, die Theodor Herzl empfand, als er russische Juden kennen lernte. Nach dem Wiener Zionistenkongveß hatte ich das Glück, mit diesem Manne in ziemlicher Abgeschiedenheit — nur von Naturwundern gestört —- einen Sommertag lang, von der vierten Morgenstunde bis in die zehnte Nachtstunde, beisammen zn sein. Diese Stunden waren Bereicherung und Erlebnis, und die Todesnachricht bringt mir den herrlichen Tag wieder greifbar nahe. Es war in Abbazia. Gin Bruchteilder russischen Landsmannschaft am Ziomstenkongresse hielt dort eine Atempause nach den anstrengenden Wiener Tagen. Einige Charakterköpfe: der ferne, nachdenklich lächelnde David Frischmann (allzu sichtlich von Dichtevglorie umflossen), der kluge, ruhige, zugeknöpfte Publizist N o m b e r g, der ernste, professorale, verantwortungsvolle Glücksohn, der cholerische Klötzel — und der bärtige, kerngesunde, köstlich einfache Kaufmann Boris Goldberg, breitschulterig, ruhig, beim Tischgespräch ein gelassener Zuhörer, von dem man sofort wußte: der nimmt alles auf, läßt die Arabesken fallen, bewahrt sich den Kern und erwägt schon die Ausführung. Aus diesen grundgütigen, ruhigen, aber lebensvollen Augen blitzte die Tatkraft durch die dämpfende Brille hindurch. Sie bewährte sich auch im Cafe Quarnero. Nach zweistündiger Wechselvede zog er plötzlich die Uhr und sagte: „Uebermorgen früh muß ich fort, morgen besteige ich den Monte Maggiore. Ich brauche Bewegung unid will was Schönes sehen. Wer hält mit?" Ich griff mit beiden Händen zu. Der einzige. Vier Uhr morgens beim Treffpunkt. Er kam gemütlich im Lüsterrock, mit leichten, gelben Sommerschuhen und einem Päckchen Wegzehrung unter dem Arm. Wir wandertenaufwärts, er schlug Seitenwege ein, just, wo's am Romantischesten war, wir msteten bei einem Berggchöst unter mächtigen Weinstöcken, kauften erquickende Weintrauben, stiegen weiter — und hatten uns um die Mttagsstunde glücklich verirrt. Allerdings hatte ich bis dahin so ziemlich die ganze Geschichte des russischen Zionismus aus seinem Munde gehört. Auch die Leidensgeschichte. Ohm Seufzer natürlich, wie es bei emem Manne, wie diesem, selbstverständlich ist. Die heimlichen Zusammenkünfte im Hause Goldbergs bei ständiger Gefahr der Verhaftung, das schwierige, geheime Wevk der Verständigung von Stadt zu Stadt, das gefahrvolle Ueberbringen von Einladungen zu Besprechungen, die Notwendigkeit der Rettung von Genossen durch schwerste Geldopfer, die Bangigkeit um das Schicksal von Familienmitgliedern, die man alle zur Ausbildung ins Ausland schicken mutzte — dieses typische Bild russisch-jüdischen Familienlebens und zionistischer Arbeit im Zarenreich erstand vor mir und die Hauptfiguren hoben sich in prachtvoller Lebendigkeit ab: das Fühverpaar T s ch l e n o w. Ussischki«. Ihn selbst, der beim Bergsteigen auf hundert Fragen geduldig antwortete und von sich nicht sprach, sah ich äber am deutlichsten: den sorgsamen Hausvater, den Hort des zionistischen RateS m Wilna. 23. Juli 19224 Nr. 134- Freilich war er augenblicklich in einem fragwürdigen Zustand. Die gelben Schuhe hatten sich in ihre Bestandteile aufgelöst, der Schweiß floß in Strömen, der Imbiß war längst verzehrt, der Magen knurrte und wir standen allein auf weiter, arg gebuckelter, steiniger Flur. Goldberg, damals kein Jüngling mehr, schnaufte eine halbe Stunde -aus und übernahm die Führung. Er hatte schon in ärgerer Lage Rat geschaffen. Um 6 Uhr waren wir im Gasthof Draga die Lovrana gelandet, das hoch oben am Berg 'über der Bucht von Lovrana hängt. Hier erst ließ er —' für eine Viertelstunde — Erschöpfung erkennen. Eine tiichtige Mahlzeit tilgte jede Spur des zwölfstündigen Manderns. Unvergeßlicher Mstieg nach Lovrana, allerdings so ziemlich ohne Wechselvede. Dem wackeren Manne fehlte etwas, das er erst unten gehörig beschaffte. Einige - Gläser Tee. Es waren wohl fünf bis sechs, die er behaglich schlürfte. Schon nach dem erster: wieder munter, füllte er während seiner Teeschwelgerei die Lücken aus, die bei dem Vortrag über den russischen Zionismus offen geblieben waren. Insbesondere wurde — wie ich mich evinnere — JabotinskiS Werdegang nachgetragen, der eben erst von seiner rühmlichen publizistischen Tätigkeit zur Propaganda des Wortes übergegangen war und den er den „russischen Harden" nannte. Fahrt mit der Elektrischen zurück nach Abbazia. Ich sah ihn nicht mehr. Von der Reffe schrieb er mir noch, in froher Erinnerung an die fchöne, mißglückte Besteigung des Monte Maggiore. Ein Typus, den murr bewundern muß: stark, tatkräftig und dabei — eine seltene Mischung — herzensgut. Sachlich, praktisch und dabei von einer Opferfreudigkeit, die man manchen unsachlichen, temperamentvollen Schwärmern und Schönrednern wünschen möchte. Ich war mit Boris Goldberg einen langen Sommertag allein in den Bergen. Ich weiß, daß die Londoner zionistische Leitung an diesem Manne viel verloren hat. OttoAbeles. - i Heimatlos. Ein Mitarbeiter schreibt uns: Wenn ich es nie gewußt hätte, so hätte ich es aus der kleinen kaum eine Woch^ währenden Wanderung drirchs obere Ennstal erfahren: ein Jude hat in Oesterreich kein Baterlarrd. Keine großen Erlebnisse, keine wilden Angriffe, keine wüsten Szenen haben mich darüber belehrt, man hat nicht mit Steinen nach uns geworfen, man hat nicht ^hinter uns dreingepfiffen und dennoch hat mir das Gefühl der Heimatslosigkeit, des Ausgestoßenseins das , Herz zusammengekrampft und die Bitterkeit hilflos erduldeter Schmach, sich für immer in mein Bewußtsein eingegraben. Um Mißverständnissen vorzubeugen, will ich, ehe ich die kleinen Vorfälle berichte, die diese Erkenntnis ftr mir wachgerufen haben, bemerken, daß ich in Wien geboren und ausgewachsen bin, daß meine- Muttersprache deuffch ist und ich mich in Sitte und Gebaren durch nichts von meinen Landsleuten unterscheide. Trotzdem erkennt man in „G'schert-Asien", wie die Gegend liebevoll von Sachverständigen genannt, wird, natürlich mühelos das jüdische Blut, und das ist für den rassenbewußten Deutsch-Arier das Signal zum Angriff. Selbstverständlich wird der Angriff nicht offen und geradezu geführt, die treudeutschen Kämpen kommen mit verdeckten Waffm. Sonst wäre die Sache ein bischen zu gefährlich und vor allem zu unrentabel. Denn besagter Kämpe will zwar die Juden aus rotten, aber zuerst will er sie doch noch tüchtig aus beuten.. Hätte uns der Wirt des Gasthofes in einem vbersteirischen Städtchen, einfach das Quartter versagt, so wäre das wenigstens ehrlich gewesen. Aber da er davon nichts profittert hätte, so nahm er uns auf, und bekundete seine Gesinnungstreu dadurch, daß er für uns doppelt ankreidete sowie un8 alle wohlfeileren Speisen vorenchielt. Wir wurden in der rauchigen Wirts- Stube an emeen Tisch mit Mener Sommerfrischlern gesetzt, und nun ging die „Hetz" los. Jedes Wort, das wir sprachen, wurde aufgegriffen und in leisem Spott glossiert. Als wir um eine Wiener Zeitung« Laten, reichte uns der Wirt feierlich ein alldeutsches Preßprodukt mit dem Bemerken, daß das wenigstens kein Judenblatt sei, die anwesenden jungen Bürschchen erzählten einander ausführliche Geschichten von der notorischen Feigheit der „Juderrjüngel", und a!lS ein Automobil mit Misch aussehenden Insassen vorfuhr, da hob ein allgemeines vergnügtes Gemauschel an. Witze zündenden Geistes (ei wei, via Tscheles nach Jerusalem und Aehnliches) durchschwirrten den Raum, und jede aussteigende Frau wurde als „dickeMamme" bezeichnet. Das Essen, das die Gesellschaft zu sich nahm, ward nachträglich einer gründlichen Kritik unterworfen, und jeder von den Bauernlümmeln erachtete es offenbar als heilige völkische Pflicht sich, mit vollen Backen wiederkäuend, darüber zu entrüsten, daß die „ausgefressenen Juden" Eier, Butter und Milch verzehrt hatten und so daS christliche Volk in schamloser Weise benachteiligt hätterr. Dann erzählte ein Jüngling, edlen Geistes voll, vermutlich zu unserem Nutz und Frommen, von dern „Wunder- Laren Plakat", das dem Vernehmen nach in den Schn tzhütten des Alpenvereines prangt und den Juden den Aufenthalt Hn der Hütte wehrt. Man hätte es doch Israel wieder einmal „gezeigt". Zwei junge Beamte, also sogenannte gebildete Menschen, anscheinend Hakenkreuzler hörten bfeH Rede mit sichtlichem Wohlgefallen an, begleiteten sie mit wieherndem Gelächter. Ein dritter, der seiner Haltung nach doch nicht ganz einverstanden mit dieser Form des nattonalen Kampfes war. ^TUCHHAUS zum HIRSCHEN!Il»«Ir fei läDarn 140 cm Covercoat\i MJZ 8000 JP