Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1248 (22.7.1922)
- Date
- 1922-07-22
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Ar. 1248 Men, Damrrag» A\&) hntrbc int 2)et:ailbedauf um 2000 K., Schmalz um 00 K. pro Kilogramm hitianfgesetzt, so daß gestern ein Kilogramm Schmalz im Detailverkauf 14.000 bis 14.600 krönen, und' ein Kilogramm Schweinefleisch 11.000 bis 5.000 K'. kostete. Der Verkehr war begreiflicherweise anesichtS dieser' Steigerungen sehr schwach. Von auswärts mb zwei Waggonladungen, die haüpsächlich Schweineleisch und Kälber enthielten, aus dem Burgenland und rus Jugoslawien angekommen. Auf den Grünwarenmärkten verteuerten sich Primairten von Häuptelsiailat, Kochsalat und Kohl um 600 K. iro Nagel, Fisolen um 100 K. Pro Kilogramm. Die Härtnerwaren waren knapp ausreichend, der Absatz vollzog ich rasch. Obst blieb im Preise im allgemeinen unverändert, lllarillen ermäßigten sich um 200 K. pro Kilogramm und osteten im Großhandel 1800 K. pro Kilogramm. Eier haben im Preise weiter augezogen, man forderte )eute berits für ein Stück 350 K. Landbntter notierte im Kleinhandel mit 12.500 bis 16.000 K. pro Kilogramm. Bühne und Kunst. Max Lieberrrranns 75. Geburtstag. Hebervianns künstlerisches Glaubensbekenntnis. — Seine gejammerten Schriften. — Herausgabe seiner Handzeichnungen. Neue Jllustrationswerke Liebermanns. Die unfertige Geburtstagsadresse. Altläßlich des 75. Geburtstages Max Liebermanns hat tfe Zeitschrift „Kunst und Künstler" ihr jüngstes Heft dem berliner SCCtmoiftex gewidmet. Liebermann ergreift selbst das Wort und fetzt sich in einem bemerkenswerten Aufsatz mit den modernen Kunstströmugen auseinander. Wir zitieren die wichtigsten Sätze dieses künstlerischen Bekenntnisses. „Es leuchtet von selbst ein, daß die Form die Grundlage üller bildenden Kunst ist. Aber sie ist viel mehr: sie ist auch das Letzte und Höchste. Ohne sie wären — um die speziftstit'chen Maler zu nennen — Tizians oder Tintorettos, Rubens' "wer Ncmbrandts, Goyas oder Manets Bilder — persische Teppiche. Es wären lebende Bilder, aber keine Bilder, die leben. Denn sie hätten keine Seele. Was aber flößt der Form die Seele ein? Wcks bewirkt, daß ein'paar Hieroglyphen auf eurem Stück Papier oder ein paar farbige Flecken auf der Leinwand uns höchstens seelisches Empfinden . suggerieren können? Was anders, als der Geist, der dem Stift, dem Pinsel Leben eingeflößt hat. Nur der Geist schafft die Wirklichkeit. Diese Erkenntnis, die seit unseren klassischen Kunstschrtststellern, seitdem Lessiing, Schiller, Schelling zum eisernen BestaO dtr Kunstästhetik gehört, wird in neuester Zeit ebenso mißverstanden wie mißbraucht, um mit ihr auch das Dümmste und Albernste nicht nur zu entschuldigen, sonder n sogar als vorbildlich hinzusteIlen." Zum ersten Male erscheinen ne-bst Neuauflagen wichtige Einzclschriften Liebermanns, darunter „Josef Israels", „Die Phantasie der Malerei" und „Degas" zur 75. Geburtstagsfeier im Verlage Bruno Cassir er seine „Gesammelten Schriften". \., Besonderem Interesse wird begegnen, daß Liebermann, der in froher Schaffenskraft weiterarbettet und feinen Altersstil hat, zwei Goethe-Werke, die „Novelle" und''den „Mann von 60 Jahren" i l l u st r i e r te. Diese neuen Jllustrationswerke des löjährigcn StcbcrntTmt werden demnächst erscheinen. Wie aus Berlin rnitgetei'lt wird, ist auch eine Sammlung von Liebcrmanns Handzeichnnngen in Vorbereitung, die Julius Elias besorgt. - .* ' ' Der Berliner Magistrat hat den großen Sohn Berlins durch eine Adresse geehrt, die jedoch am Geburtstage n i ch t f e r t i g g e st e l l t w a r, dem? Künstler feierlich vorgelesen wurde, und ihm erst später 'in künstlerischer Ausführung überreicht werten wird. An der Feier nahmen nebst Vertretern des Mgaistrats Abordnungen -/des Kultusimnisterrams, der Nationalgalerie und der Akademie der Künste ^ril, deren Präsident Liebermann ist. ' / ' AttS de« Theatern. . In der B o k? soper gastieren ün.der._he-utigen. ^Aufführung von „Cavalle r i re - -ru ft re a n a" „D e r Bajazzo" Herr Heinrich Schlnsnus als Tonio und Herr Kammersänger Karl Jörn als Turridu und Canio. Dirigent: Herr Leo Kraus. Beginn halb 8 Uhr..-,. , : In der Roland-Bühne wurde der, Einakter-Zyklus „E r Nst u nd S ch e r zi n der E r o i i k" unter der Direktion Karl Miksch für den Monat August mit neuen Gastspielen vrolmlgiert. - - / . s s. / Gerichtssaal. Der Mieterschutz für alpine, humanitiire «nd wisienkchaftliche Vereine. Die Inhaberin einer Weinstube, Anna Reigl, hakte -Ken alpinen Humanitären Verein „Almglüh'n" das im Souterrain gelegene Vsvemslökal gekündigt, weil sie das Svuterrainlokal dringend.,.selbst benötige. Denn das Gastzimmer, in dem auch Musikproduktionen stattfinden, habe nur Platz für 20 Gäste. Sie müsse daher das Souterrreinlokal zur Hälfte in das Gastlokal einbeziehen, - zur anderen Hälfte als Weinkeller benützen, da der bisherige Weinkeller bloß für acht Hektoliter Wein Raum habe. Der Sachverständige Franz Howotny bestätigte dies, da die Weinstube als Hnxuslokal.und VergnnguNgsetMisseinent anzusehen 'Und ÄS ssolches,s'vM" s zv klein sei. Auch sei ein Weinkeller mit einent" Fassungsraum für--nur acht Hcktölsier nicht ausreichend -für die BlNÜrsinsse einer Weinstube.; Der gekündigte Verein wendete ein, daß er Imiristische, hnmaiütare (Bekleidung von Schulkindern) und w-tiieuichaftliche Zwecke'lVvrträge, Bibliothek usw.) 'verfolgrevieirrr Vcorgenzerrung. 2L. 'onn isza «nre u.ub daß die Interessen eines solchen Vereins schutzbMrftiger seien als die Erhöhung der .Einnahmen einer Gastwirtin durch Vergrößerung des Gasthauslokals. Das Bezirksgericht erklärte die-Kündigung für 'totrksam, weil einerseits der Eigenbedarf der Klägerin gegeben, sei, andererseits die Mieterschutzverordnnng sich nur auf Wohnungen und Geschäftslokale beziehe, weshalb bve Lokale von Geselligkeits-, Bildungs- Vereinen usw., wenn sie als Geschäftslokale behandelt werden sollen, nur dann den Mieterschutz genießen können, wenn sie zugleich auch Geschäftszwecke verfolgen. lieber die Berufung des gekündigten Vereins fand gestern vor einem Ferialsenat des Zivillandesgerichtes unter Vorsitz des Hofmtcs Dr. Hellmer die Verhandlung stgtt. Der Berusungs- Vertreter Dr. Richard Lemberg er verwies. darauf, daß bei Aufrcchterhaltung der erstinstanzlichen. Entscheidung die zahlreichen alpinen, Humanitären und wissenschaftlichen Vereine in Wien durch Kündigung obdachlos gemacht werden könnten. Der Berufungssenat behielt die Entscheidung dem schriftlichen Wege vor. Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien In Zur'ch notierte die österreichische Kronr . . . die österr.' gestempelte Krone., die tschechische Krone .... die Mark......... Agram.. . . Sofia Budapest. ... Warschau.. ---- —.0IV4 Centimes. — —.01^2 Centimes. -.01'/, (-.017* — Ol»/* (-.02 11.35 (11.60 1.09 ( 1.- 1.52'/, ( 1.52'/2 3.30 ( 3.27 0.35 ( 0.38 V, 0.08'/j ( 0*09 am 20. am 20. am 20. am 20. am 20. oni 20. am 20. Juli) Juli) Juli) Juli) Juli) Juli) Juli) am 20. Juii) Die Aufhebung der Generalpfand- (Von einem führenden Bankfachmann) Die Aufhebung der Generalpfandvechte gewährt Oesterreich finanzielle Bewegungsfreiheit und eröffnet ihm günfüge Chancen für die Aufnahme einer auswärtigen Anleihe, deren es zum Ausgleich' seiner Zahlungsbilanz bedarf. Jeder Saniernngsplan hing bisher in der Luft, solange Oesterreich keinen'auswärtigen Kredit erlangen konnte, und jede ansjvärtige Finanzgruppe, die rm Prinzip geneigt gewesen wäre, Oesterreich eine /Anleihe .zu gewähren, vot diesM Schritt wegen der auf den. österreichischen Mtiv'en ' läfietidett-' Porzngspfandrechte zurückschrecken müßte. Die Bedeutung' dieses Hemmnisses ist bei den ersten KrMt-- verhandlüngen OesterreW mit., dem Boyerbünd, ... von dessen Delegierten^ A v e n 0 l, Fräs e r und Glück sst a d, die vor mehr als einem Jahre.-nach Wien gekommen waren, sofort erkclnnt. wördtzn., Äicher bewegte sich die ganze auswärtige PÄitik Oesterreichs" nach dfr Richtnyg hin, von der Entente eine Freigabe der österreichischen Aktiven zu erhängen. Ms' N 0 t'e n b a n k P r 0 j e k t,, zu dem sich Regierung und Finanzkapital Oesterreichs^ Unter dem Drucke - dr/ tatästrophalen Entwertung ' der -^ryne vor einem-MvMt'^l.UfgemM'haben,-Msle t e.i n-e Aussicht auf durchgreifende.Erfolge, iysolange..aus w,ärirgeH Küpital sich nicht an der Pankengründung.'beteiligte, . und in richtiger Erkenntnis.der Bedeutung einer ausländischen Beteiligung waren ja im vorhinein 40 Millionen Schweizer Franken für. die, Aufhringimg im Zustande Vorbehalten. DaMMMH Ist^von der R e p ar a bi ö n sck ö in rn issi o tt ausdrücklichem, ihvech Beschlüsse die Notenbank hewortzehoben. : , ,. . . , - Daß die.österreichischen Pfänder, soweit sie für ansländifche 'BeteiWng an der Notenbank D Deckuntz in Betracht konmren, für die Dauer Von 'zwanzig' Jahrenstfreigegeben werden, hangt mit der Zrauer des Bankprivilegs zusammen,, -hat über nur formelle - Bedeutung, da das Privileg der Notenbank bisher stets noch immer erneuert worden ist. Biel einschneidender/ ist hie Bestimmung, wonach, sich däe^RepaNtionskommission. die Genehmigung.der von MterrÄch.. aMschließendtzü Oarlehensverträgä.-vorbeMtz'^CWtW.M8..'ssch.'.W5LWW8^D.Dö^M-' ÄhWw 'AiUeWMMtenst nich'k^'^ e sondern ADi Md/W gDichtiges/. Wprtz mMsMMt'. habend, . .. A,' . ‘ Jedenfalls eröffnet die Aufhebung der Generalpfandrechte günsttge Chancen für die ausländische Kredithilfe an Oesterreich, die sich in der Folge in einer Besserung-ssiner Valuta äußern .muß.. Me. psychologisch e .Mirkung dieses EreigitiM' wirb sich schon früher in einer-weiteren Senkung der, Valutenkurse fühlbar machen. Anhalteuder Rückgang brr Devise«- z- Zf”u0‘ O"“ Ware , Kurs T Geld . 20. Wart 4»/, 13975.— 14005,- 14387.50 14392.50 ß 104.(0 104.40 105.97 106.03 ß 416.15 417.35 423.88 424.12 5 .71.85 72.15 69.95 70.05 4*/. 2862.- 2868.- 2934.50 2935.50 , ß " 23.95 24.- 25.97 26.03 6 — 5'/. 6069.- 6081.- 6174.- 6176.- 5 7727.— 7733,-r- 8023.75 8026.25 3 160100. -16T'300.- 164675.— 164725.- 5'/, 5-165.- 5485.- 5798.75 5801.25 6 1663.50 1666.50 1674.70 1675.30 4 35975.- 36025.- 36994.- 37006.- 5 3032.— 3038.- 3084.50 3085.50 5 777.- 779.- 819,90 820.10 6V, 229.50 230.50 .229.95 230.05 , 4»Jj 9290.- 9310.- 9523.50 9525.50 5.82 VertzikenIliekunZ cker Vevi8enren1l'a1» vom 20. Juli 1922.; zahlüngeti) Anisterdam f. 1 holl. Gulden Agram 1 Jug. Kronen . . » Belgrad ] Dinar ..... Berlin t deutsche Reichsmark Brüssel I belgische Francs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lei. Chrlstlanla 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London t Pfund Sterling . . ■ Madrid 1 Pesetas ..... Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar ..... Paris 1 Francs ...... Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa ...... Stockholm 1 schwedischeKronor Warschau 1 polnische Mark . , Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerikän. Noten v. 5 Dollar aufw. » * kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . m « 100 1 . ». » kleinere. , . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. , . »■•’»» 100 » . . . „ kleinere. . . , Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. „ , kleinere. Französische Noten 100 Francs . Hol'ändlsche Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » kleinere . . . Jugosl. Noten ungest.zu 1000 Dinar w » » » 100 n » » » kleinere » , Norwegische Noten 100 Kroner » Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ , kleinere . . . . Rumänische Noten zu 1000 u. 500 Lei „ * kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel »' » n .100 » , ' . . kleinere ... Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . » Tschecho-slow. Not. v. 1000 aulw. * . kleinere . . Ungar. Nöteii (fieue Em.) zu 1000 Kr . zu 10.000 Kr. . . » . kleinere. Trotz des Rückganges der österreichischen - ZaHlungs mittel in Zürich — die gefteürpMe Krone - M vön 0.02, »Mf 0.Ü175, AuszrelstMg Wien, von 0.0175 auf 0.0150 -lkamen gestern im Clearing der DevisenzentrM wiederum niedvrgeve Kstrse zustande. Die Ermäßigung -war ibesd'nvdrs bei den WDVchisen und 'der 'tschechischen sehr erheblichi D 0 l l ä $ nv ieft gingen Von 36.794 auf 36.750 zuriick, Kf u nd von. 16ä.576 'aufil'äS.h50,- Schweizer Franken von 7o43.75 auf, 6860 - zurück; tschechische Krone er-mäßigtie von 817.40 auf 758.50, polnische Mark von 6.83 auf 5.75, ^rl^.dvn^6.ÜMr.ÄlfL4.1V.^ Die Evmätzrgnng der nationaistaatlichen Balübin wurden durch deren - gleichzeitigen Rückgang in Zürick) begünstigt, ^tur Reich smark.uytrevte höher und besserte.sich von 0^96 aüf 72.05, was auf ^die Erhöhung der Reichsmark in -Zürich von 1 auf 1.09 zurückzufühvoil ist. :y-; siachMiend die amtlichen Notierungen 3V, 6893»— 6907.— 7093.75 7101.25 35750.- 35850.- 36794.- 36806.— 2845!— 223.— 28551— 225.- 2919.50 224.95 2920.50 225.05 764o'.— 72.05 766Ö!- 72.55 7938*75 69,95 7941*25 70.05 159950.- 160250*.- 164575*~: 164625!- 3015.- 13905.- 1648.— 3025i— 13955.- 1652;- 3069.50 14297.50 1649.70 307ü!S0 14302.50 1650.30 414^50 416^50 421;33 421,*62 5990.- 5.75 eoiot— 5.83 6099!- 6.33 610l!- 6.37 22L50 22150 227.94 22s!o3 9185I— 6860.— 5300.— 773.50 9215!- 6880.- 5400.— 776*50 94Ä50 7043.75 5718.75 817.40 9426!ßO 7051.25 5721.25 8! & V 24*10 24s20 26.0950 26 -i- -i- '' * . Wiener Börse. Hausse der österreichischen Werte. die ö ste.rrieichi s che'n P a p i ex c. imict. dem Drucke der Zwangsanlolhe, -sowie infolge der Valuten- Hausse lange Zeit vernachlässigt und eher rückgängig waren, trat gestern unter dem Eindrücke der Ermäßigung-der Preise der fremden Zahlungsmittel und der Loslösung der Dalutengeschäfte von der Börse ein vollständiger llmschwung in der Bewertung der österreichische Werte ein; sie waren gestern gegenüber -den balutartschen und insbesondeve gegenüber den tschechischen, gerädezü bevorzugt, was darin zum Ausdruck kam, daß fast, alle -Extrakategovren sowohl im „Schranken, als mch in der Kulisse wesentliche Kuvs Hesse runge'n erzielten, tschechische Papiere aber in Übereinstimmung mit der Heräbsetzüng der t-schechischcu Krone zum -Teile' did ' rückl ä-ü f i ge - B e w e g u n g - einschlugen. Auch ö st erreich ische Bamkenwerte wurden durchwegs mit ansehnlichen ' In der Kulisse lagen 'Südbahu-Privritäten während der ganzen Börsezeit schwach; Zivnostonska' verloren 'IO.O60 K., Brit.-Ungar. Bank 7700 K., Poldihütte 13.000 K. und Skoda 25.000 K. DagegLn gewannen u. a. Alpine 15.000 K., Felten nnd»GuiilLaume. 9900 K. und Waagner 10.500 K.,-Staatsbahn, Salgo und Rima lagen sehr fest, und schlossen zu wesentlich höheren Kursen. Eine Spezialhausse entwickelte sich in Länder« bank-Äktien. Im Schra n >k e n. stiegen von österreichifihen Papieren u. a. Hutter u. Schvantz um 20.000 K., Kabel und, Draht um 93.000 K.> Krainische Eisen um 39.000 K., Vereinigte Elektrischie um 15.000 K., Gösser und Egydyer um je 20M0 K, Steyrevnrühl um 15.000 K., Leykam um 13.500 K. Bügl und BerMneister um Eo00 K., Wiener Waggon uin 20.000 K., Be'itscher um 80.000 K., Dampfschiff erreichten wieder eine Million. -;■ , te t-f ch echischen Wert en büßten ein: Novdbahn 1,000.009$;, ' Nesselsdörfer 400.000 K., Käschau-Oderberger 46.000 K.)' Königshofer/ Pilsner, Rossiher und Rico je 10.000 Kronen.- HÄios 46.000 K., Bechert 401000 K. und TroppmM -Tuch 16.000 K.. wogegen Aussig-Teylitzer 177.000 K., Buschtiehrader, lit. A Sl.ÖOO K., Aussig chemische 60.000 K., Jungbunzlauer 110.000 K., Fvoistädter Stahl 41.000 K., Union-Blech 30.000 K., Brüxer Kohlen 50.000 K. gewannen. - " <<-. ZählMche mMvische Werte, ferner Türkenlose, Navigazione und Pärbvnches^svürden ebenfalls -billiger' abgegeben, .PF t..r 0 sie u m w e r t e dagegen erfreuten sich gefteiMter NaHrage^ Oesterreichische Renten waren begehrt, und höher, österr.' Göldvente wies eine Besserung von 3000 Punkten ans, während uNgar. Kronenrente eine Einbuße von 3000 Punkten ju Verzeichnen hatte. Kriegsanleihen stiegen bis zu 9 Prozent. ' - Auf dem -Exö.tenmarkte notierten: Caro und Jettimk 3200, Eos 600 bis 690, Jriag 20.000 bis 22.500, Mvasnica 17.000 bis 22.500 Steirische Magnesit 19.500 bis 23.000 und Bevomigte Spiritus 170.000 bis'220.000. Oesterreichische Kreditanstalt. Porsitze des 'Pdäsidrnlen Louis R 0 ths ch rld fand gestern die- 66. Generalversammlung statt. Generaldirektor Neu r a t h verlas den Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr und unterbreitete die Anträge des Verwalttlngsrätes auf, Verwendung des R ei n g ew-iM^eH.M Ä39,2 Millw«^n, Wovon 287,5 Millionen zur DÄÄj-WelnUü'S"sUsittun-g (200. K.^ pX0'Aktie mii ggnzjähviger, Halbjähriger- Dtvidendettberechtigung)-gelangenr^^ Ä)er Bericht wurde e i n st i m in ig angenommen. Ferner wurde der Antrag auf E r h ö h n n a