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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-16 · Heft 1242 (16.7.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1242 (16.7.1922)
Date
1922-07-16
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Teil: 8 Her-Mete--' 1300: Etam-in-HalbstöreL ,&. 12x00; . Knüpf-. Wppiche für Lve'ls.-jimmer, Steppdecken usw. Leppichl>aus Weitzner, 6. Bcz., MariahilscrstraH 105. - -* Professor Küchlet geht »ach Wen. Der Würzburger Philologe Professor Walter Küchl er übernimmt die Lehrkanzel für romanische Phi l o l ogi e an der Wiener Universität, die vor ihm Professor Philipp Becker inncharte. «Zeit dem Abgang-Professor Beckers nach Leipzig, der vor .zwei eckhren erfolgte, ist dieser Lehrstuhl unbesetzt geblieben. Die erufung Professor Küchlers erfolgte bereits >im Juni vorigen Jahres, die Verhandlungen zogen, sich aber sehr -lange hin und sind erst jetzt zu einem günstigen Abschluß gelangt. Professor Äüchler, der früher in. Gießen wiM, ,itnh. gegenwärtig eine der hervorragendsten Lehrkräfte der Universität Würzburg ist, steht im 45. Lebensjahre und gilt in'der-wissenschaftlichen Welt als eine Autorität auf-dem Gebiete-der. neueren französischen Literatür. * 3« ««Korvprelserr tzaufk Altpapier in größeren und Kleinsfen Quantitäten Großhandlung Solka, VM.. Fuhrmann- , gälte L. Telephon 33*2*83. * Oaalilittsmöhel oller Kolz- und Stilarsen ßaus-n Sie isußerst meismert im Möbelhaus Max Bergmann. U.. Praterßraße 33 (Weiatraudengasse 2). * ' Alte Preise! — Cov-reoak, 140 breit. 8000 §. wie vor zwei Monaten, im „Tuchhaus' zum Kirschen". U., Taborstrotze 17. » QuattlAsware z« mäßigen Preisen im Möbelhaus 3. M an n e. Wien, VH., Schottenfeldqasse 24 (Tel. 39-1-08). Große. Auswahl von Luxus- und Siilmöbeln, gedo»enen Sesseln isi gediegenster Ausführung. . , Vereine, Vorträge und BersammkArrgen. . Zionistische.Setzti y n VI-bismu... Tikwath Yehuda. Dienstag den 18. d. im neuen Keim. VUI., Bennv* platz 1. K e r z l - F e i e r Festrede:Abg. Zna.R.S t r.i ck e r. Vorlesung aus Kerzls. Schrillen: Frl.B. K am m e r (Raimund- Theater). Kebräische Welsen - Koazertsanger yh. B e r st ä n d t g. Vegiebeilrag. Kältet Buffet. Sammlung der „Wiener Morgenzeitung". Spenden für die k I e i n e. W e i n m a n n (bisher 145.400 K. und 8 Schweizer Franken): Julius Arabauer. 12. Bezirk. 500, Dr. L. E. UOO, Zionistische Ortsgruppe Ätzaersdork-Maukr-Liesmg 10.000, B. G. 10.000, Elsa Picker. Kinlerdrühj, 5000. „©off h-l'k weiter" 10.000, Kindermradem'e. 9. Bezirk, Gafs Iagerhof. 28.800, Sofie Weismüller, 18. Bez»rk, 1000. S'egmund Salomrn. Crlaa bei Wien. 10-!0. I. Z. 1000, M. V. Schorf. Zürich. 20.009. R'tia Schmetterling 1600, Zanres K. Lowe, London, 1060, Mme. Papürmeifier.. Lausanne, 3 Schweiz»»..- Franken» A. S. St., st. Bezirk, 5602. Arnold. Karl« und Meia Pauker, Zürich, fünf Schweizer Franken. F ü r die Opfer d e s A nf i lern itismus; (bisher 138.000 K.): G. 5000. Elsa Pickcr, KM.terbrlihl,. 5600, Moriz Fisch ' back, Villach, 5060, Ofias Fisckbach, Villach, 3000. Ignaz Fi'.ch'» hoch. V'lloch, 1000, Mathias Spiere». Dmack. 2000. Sofie Weis' Müller, 18. Bezirk, 10ÖO, Sigmund Satymov, Krina bei Wien, 1 WO, Sammlung durch Gg. Lindey. Fiume, 80 Lire <63.350- Sammlung Moritz Marian, 10. Bezirk, 10,0(0, A. S. St., L Bezirk, 5060. I ü d i s ch e s B 1 in de n h e im. (bisher 75.356 Ä): Maximilian Schwarz. I. A. V. Jordania. 560. Kcinrich Gidinger 1009, Jacques Bourta lOCO, „Lud Keil' 25». 0; .F u d i s che s Elend .. , (bisher 11.500 K.): Maximilian Schwarz, 5r: A.'V-Frrd.inw, 500, Eduard Wemberg 509,. Sofie We'smsller.' i 8. Bezirk. 1660. Jüdische Ä > n d? t { r « ü h b c (biher 166.150 K.) : Reg.-Rot ^Dr. Keinr'ch Knvpsmacher 150, E. S. 10.600, S. Karer, 9. Bezirk, 5000. . . P a l ä st i n a - T m i g r a n! e n . ' (bisher 90.760 K.):., Frau Mma £q!pftn 2C.C0\ 2fo Wo»'g 5060. .Guter 'Jude' 2600. Moriz Suizer, tzchisder', 2060. Familie Plllacztk Prag, anläßlich Ablebens des Kern Adolf Aufttchirg. ZO.OOO. F ü r r ii f fische u n 5 uh r a i p i s ch e h u ngernd e < ( Juden . > ./ (bisher 84.760 K. und 10 Dollar): . E. Frankel 1600.- E. 8h 9. Bezirk. 2000, F. RÜ 9..Bezirk. 1000- Für Jüdische Studenten - in Not und Mensa Academiq .Iudäica . - > - (bisher 695.232 5U: \ . , <S. F.. 9. Bezirk, 2060. Mino Kalpern 20.060. K. G r0.000, D. F. IOiCOo', Dr. Richard Tuusfig erlegt für Kerrn Schön Geldbuße sw d-r Ehrenbeleidlgungssache Gerstl und Schön' 2H.O00, Jacques Böurla 1000. Fritz Laufet'7262, Buchwald & (So* 5C00, Armin Polläk. 6. Bezirk, 20:090.! Jüdische Blinde (hirder.259.700 und 25 Dinar): M. G. 3000k N. N. 3000. Arele Popper, Prag (R. Löwy für Kriegsblintze) 6260. I. F. Sc Go. 1000. SDäch-Chrtznik. Mitteilungen der Schachselttipn Hakoah. G l o s s e n zur - Partie Weiß: Südosr . ' LObenbreit) ■ ii «2 — e4 e7 — eb 2. 8 gl rfS Sb8 — c6 . 3. ’L fl**-b5 »7- 26 4. Lb5 - a4 8 «8-56 5.0-0 b7-b5*) 6. La4-bB Lf8-e7 ’ 7. d2 — d4*) 67 - 66 8..T51 — el Lc8—g4 9. c2 — c3 0 L g4 X 53 40.g2>-53 0-0 11. Lcl-g5 eBX .d**) 12. (3X64 0 68 - 67?») 13. e i—8 56 - öS 1-r. ll. b3Xt7i-!») TtR X 57 ' S ü d.o st Du nk el bl um. Schwarz: Dimkelblnm (Kakoah) , 15. c5—e6 D d7~ c8 16. e6 X 57:t D 17. L g5 X L «7 S c6 X o7 18/ D dl —, b8 &.«7 -r-.66 , 19,; gbi^M2?*): c7-.c5 20. äiXeö 66Xeb 21v jfC c5 — c4 , 22. D b8 - dl S h5 -f4 23. T el - gl 854- 63 Ü .8,62^ Al T W — eüj") 26; D di - e2 T c8 Xe4'‘‘) 26. (E gl X g7 f D17 Xg7 27/13 X T «4 , 866 — 54 28r;tv«2 — eS?^ o setzt malt. Möegdnzettung. a b c d e I g h Slellung nach dem 25. Zuge von Weiß. *) lieb lieber ist vorerst L 58 — c7. *) Stärker ist 151—el nebst «vent. c3, 63, S bl -62 usw., mit dem geschehenen Zug gibt Weiß dem Gegner Angriffchancen. *) Jetzt war konsequentes Weiterspielen durch 64><e6 am Platze, um womöglich die Docken zu tauschen und der unbequemen Feffelung durch ll. g4 zu entgehen. ») Nicht gut. da Schwarz-dadurch nach ein paar Zügen die Oualilät verliert. Am besten scheint sofort 8 56 — b5 zu sein. ») Auch jetzt noch war 8 bb vorzuziehen. . «) Weiß gewinnt auf hübsche Weise die Qualität, nur ist seine Königficllung gkschwäckt und sollte desh üb trachten, sofort durch e3 und Khl nebst Tgl dir offene Linie zu einem Angriff zu benützen, den Damenläuser aber nicht abtauschen, da er dies doch tut, erlangen die feindlichen Springer große Bewegsfre he t. t) Nur Zeitverlust. Warum denn nicht endlich' K hl nebst Tgl?/ *) 8 bl — c3' hatte den Abzug eines Springers erzwungen. Auf ‘8 h — 54 .mußte Weiß se'bstversländlich erst K hl spielen^ sonst folgt malt in zwei Zügen, aber Schwarz batte dann zü seinem Angriff nur mehr einen Springer gehabt und das Ilsbergewicht der QuaÜ.'at wäre bald zur Gellung gelangt. 9) Jetzt kommt dieser Zug zu spat und die zwei schwarzen Springer sind nun Kerren der we'ßen Königflellung. Ejn schöner Kereinfall wöre 8 63 X b2 wegen D dlX^ö! nebst Se4—16 j mit Figurenaewinn. ") Em schönes und völlig korrektes Qualitälsopfer, denn Weiß künn den Turm sofort weder mit der Dame, noch mit dem Bauern 53 schlagen, da in beiden Fällen dir Dackr verloren gmge. Und doch war» es bester gewesen, durch Opferung der Damen gegen beide' Springer zu versuchen, ob sich die Partie auf rem's spielen läßt. AlleLdings halte Schwarz zwei Dauern mehr. Die dagegenhier vom Weiß gew hlte Fortsetzung führt forciert zum Verlust. , ,s) Ein Lapsus, wie er sich in bedrängter Stellung pst einzüstellen pflegt. D51 konnte nicht geschehen, wegen 8 54 — h3 ater mit v 53 nebst v g3 konnte Weiß die Partie wohl nocheinige Züge hasten, aber nicht mehr Melken, denn es wäre oefo^gt M,. . 8 h3. 29/ n g3 s h X ii t/:30. K g2 DXg3 f, 31 h2 X g3 S f X e4 und Schwarz mutz gewinnen. - - Die schckackcn Züge von Weiß n der zweiten ParlieHälste hqt Schwarz auf das Kräsli-ste ousgenützt. - . - Anmerkungen von Lermann Weiß/ Schackmeister Sämisch bei der Gabvah. Nach Dr.' Losker. Deti. und Dr. Tm'okower kannle die Katzoib nunmehr auch den behann'-n cheuli^en Meister S^misch als .Gatt üearützen. irämisch spielte in glon'>end"r Form aewii 24 G'gner find erled'gle iämiliche 'Barlien in der unglaublich Kurien Ze't von' tzroop drei Stunden.' Er gewa"N 21 Pqrli-n und verlor nur 3 'gegen di» Kakonhner Dunkelblum, Rohatyn und den jiipl'ndlichen Mölsch. Trotz hochsommerlicher Kitze, war die Dcranstgstung eine wohtgelutzgene. Kauptturnier -es ästerrrlchifchen SchachverüoySes: Msre) Wolf (Landslraße) Meis!sr.' Dir elfte Runde brachte die EnNü'ridiing 'Wolf gewann eine Partie gegen Scharf und rrrechte damit 8 Bunklef wüorend Lokoenc lD. S. V) seine Parlis' gegen Igel (5V) nur remis spie'en und sich so ml 7'/, Punkten an zwcit--r Stelle placieren körnte. Das übrige.Feld folgt in größ-rem Abstande. »; Spielabenötz. Mon!ao,Miitmock, Fr.'ijag ab 7 Uhr abends, Sonnlag ab 9 Uhr oorruiltaas nn Gase Iagerhos, IX.. Porzellongaste. / ' .. gvfchrislen sind an Ernst Wahle, II., Obere Donaustraße 67, zu richten. _ _16. Juli 1922 _Wr. J24| ' uen eingelroffen. Auf den Griinwarenmärktcn bliebew" die Preise bei lebhafter Nachfrage im großen und ganzen'' unverändert. Hauptelsalat nnd Kohl gmgen im Preise etwas zurück, dagegen zogen diz Preise für italienische Kartoffeln mit Rück- Ncht aust die välutärischen Verhältnisse an. Ein Kilogramm' stellte sich im Großhandel auf 950 K. Obst, ist in hinreichenden Mengen vorhanden, nur an Weichseln herrschte bereits Knappheit. Eier waren in bedarfdeckenden Mengen vorrätig. Da ledoch die Preise weiter anzogen und den Preis von 300 K. pro Stück, in manchen Fällen auch mehr, erreichten, war der Absatz nur gering. ' ___ «usgave neuer -revenSmütelgutscheme. Die Drotkommissionen werden die neuen Gutscheine Mittwoch nachmittags und Donnerstag und Freitag nächster Woche ausgeben. L.Dorotheersasse17 Spiegelgasse flr. 16 ngs- Einteilung von 17. Juli bis inkl. 30. Juli 1922 RfbCfSnift ^er Versteigerungen, wo nichts O I SGam »cgifaii anderes vermerkt, nachmittags um v^Bsii T ft g 11 e h, mit Ausnahme Samstag und Sonntag, Qebraüohtgegenstftnda im Ludwiestorffuisd Rossier-Saal, unbestellbare Postsendungen im Kolowrat>i:aal, Pretiosen im Franz-Saal; tiglloh die Sonntage ausgenommen1); Antiquitäten, Teppiche, Gemälde. Wäsche, Kunstgewerbe. Mittwoch und Samstas aqch Sohmuok und Silber ab V.8 Uhr abends im Vergnügungspark ehern. „Venedig in Wien*1 im Prater. Mo 17. u. 24., Mi 19. u. 26. VII.: Antiquitäten, Oetnälde, Miniaturen, kunetgewerbl. Arbeiten, Perseru. Smyrna-Teppiche, Stilmobiliar >m Hoch-Saal.' Di 18. u. 25. VII.: Silber und CMnacilber ira Franz-Saal. Di 18. u. 25., Fr 21. u. 28 VII.: Möbel, eiserne Kasten, Oefen, Luster, Bilder, Hausnaltungsgegenstände im Glashof. Mi 19. u. 26. VII.: Juwelen-, Brillanten- und Perlenerhmuok, Präzisionsuhren im Franz-Saal. Mi 19. a. 26. VIT.: Photogr. Apparate, Ferngläser, Uhren, Schreibmaschinen im Ludwigstorff-Saal. Mil9.bisFr21.VII;: 32.BUoheraukt'on im Eminger-Saal. Do 20. VII.: Verfallene Pretiosen- Pfändpost&i der Pfandleihanstalt Alex. Goldblatt, XVI. Neulerchenfelderstrasse SO, im Franz-Saal. Do 20. u. 27. VII.: SohSnet Woblllar, Klaviere, Perserteppiche, Gemälde, Kunstgewerbe im Franz- Josefs-Saal; Di 18. VII., 10 Uhr vormittags: Unbozogene Güter. Versammlung der Teilnehmer */»10 Uhr im Zollhofe des Magazins XII, Hauptzollamt. Zweiganstalt Baden, Karlsplatz 6 t Do 20.. Dl 25., Fr 28. VII.; Mobiliar, Gemälde, Teppiche, Kleider, Wäsche, Kunstgewerbe. Sa 22, VII.; luwelen, Brillanten Pnd sonstiger Schmuck, Silber u. Chinasilber ferner Di 18., Mi 19. u. 26. u. Do. 2T. VII.-. 76. u. 77. Auktion bei Daniel, , Baden, Erzh. Rainer-Ring 3. Die tägliche Sehaubtel lung ab 1 Uhr währt In der Regel mehrere vorhergehende Nachmittage bis 1u6 Uhr nachmittags, mindestens jedoch am Auktionstage bis'zur Auktion. 22 PühM und Kunst. Neue Wiener Bühne. „Bobbys S^lafanzug." Weshalb ist Personen unter 16 Jahren der Besuch dieses angeblichen Lustspiels verboten? Die droi Franzosen, die cs geschrieben, Variieren die, Geschichte Von der durch ein Zeugnis zu beweisenden Unberührtheit einer jungen Frau in einer-Art, daß die jüngsten Besucher den Gähnkrampf kriegen. Ein päpstlicher Legat, der nicht deutsch kann und mit der Nase auf den Ehescheidungsgrund gestoßen werden muß, eine Schwiegermutter, die den gegnerischen Schwiegervater einfangen will, das gehört zu den alten Nüstungsmaterialien der Frivolität,' auf die das Publikum gut bezahltes Anrecht hat. Die Hauptrolle liegt bei einem Pyjama, über den die junge Frau so lacht, daß der Mann in der Hochzeitsnacht davonreimt. Die Ehe wird, wie die Juristen sagen, nicht konsumiert. Später fangen die beiden Eheleiste, nachdem sie sich mit Hilfe eines die Mängel jener Nacht berücksichtigenden Zeugnisses haben scheiden lassen, wieder ein Verhältnis miteinander an. Der Rest folgt nach dem dritten Auszug. Herr Wurmser war sehr'gut, ebenso Frl. Pucher. Ihnen und den anderen Künstlern gelang es, einige Male einen Heiterkeitsausbruch zu provozieren. ErnWrung. Die PreisbewegNng der letzten Woche. Rindfleisch billiger, Schweinefleisch und Jett teure,r. In der abgelaufenen Woche' ist int' Einklang: mit den Myrkten in Sti Marx sowohl rm Großhandel als auch im Kleinhandel ein R ü ck g a n g der Preise für Rindfleisch und Kalbfleisch erfolgt, dagegen haben sich Schweinefleisch und Fett stprunghaft verteuert. Charakteristisch für die traurigf Lage ist die Tatsache, daß. der. Preis für ein .Mograckm Schmalz im Kleinhandel den Z e h n t a u s 6 n d t.t/ bereitst überschritten hat. Wie gewöhnlich am Samstag herrschte 'Wern trotz der hohen Preise lebhafterer Verkehr in^der Grbßinarkthalle, aber auch in den Bezirken war der Absatz, besser. Trotzdeck ' blieben noch größere Vorräte infolge der'' eckormen Preise n n v e r kan ft.. Im Vergleiche „ zur Vorwoche , .er* mhßmten^sich im Kleinhandel mindere Sorten von Rindfleisch um W/bis 1000 K., bessere und Primasorten um 20Y his 600E,^Rindsbraten um 400 bis 800 K., Kalbfleisch um. W, beziehungsweise bessere Sorten um 200 K. pro Kilograckck. Dagegen-erhöhten sich die Preise für Schweinefleisch ^jck M/K:, Schweinefett um. 2000 K., Speck um. 1600 K-. Fflz um 1200 - K., Rauchfleisch um 1200 K. pro Kilogramm. Ms ' dem Fischmarkt ständen Seelachs und Kabeljau, das Kilo- - gräckck'zu 1M0 vis 1600. K., Weißfische zu 1200 bis 2000 . K. zur Verfügung. Auf dem Wildbretmarktwaren gefrornö Hasen ohne'Fell pro-Stück' zu 6000 bis 7000 K. zu haben, auf dem Geflügelmarki kosteten Hühner.6600 bis 8000 K. pro Kiloarackck,-lebende Gänse ünv Enten 6500 bis 17.000 K. ppo Stück/ In der Großmarkthalle galten sonst noch folgende Preise im Detailliandel: Rindfleisch 3-iöO bis 6600 K., Bratenfleisch 5000 bt§ 6Ä)0 K-, Kalbfleisch 4M bis 7600 K., SchnitzMeisch 1Ö00 M ^ggo .K., Schweinefleisch 8000 bis 9800 K.^Raüchfleisch '7000 bis 10.000 K., Schmalz 9600 bis loBOO K. /.Aus Steierckärk war aeit'ern.ein Waaaon mit Kälbern und, Schwei- R«S den Theatern. Spielplan der Volk so per: Sonntag, 7 Uhr: „Carin e n." Jose — Herr Kammersänger Karl Jörn von der Metropolitan-Oper in New Uork als Gast. Montag, halb 8 Uhr: „Die Fledermaus." Eisenstein. — Herr Harry Payer, Alfred — Herr Franz Jentsch, beide vom Theater an der Wien als Gäste. Konzerteinlage im 2. Akt: Annemarie Hegner; am Klavier: Bcla Laszky als Gäste. Dienstag, halb 8 Uhr: „T i e flan d." Pedro Herr I. Guttmann als Gast. Mittwoch, halb 8 Uhr: „Tosca." Cavaradossi — Herr J^ Guttmann als Gast. Donnerstag, halb 8 Uhr: „Der Tronbadona'." Manrico — Herr Kammersänger Karl Jörn von der Metro- ' polilan-Oper in New Nork als Gast, Luna — Herr Heinrich . Schlusnus von der Berliner Staatsoper. als Gast. Freitag, halb 8 Uhr: „Die Boheme." Mimi — Fr. Friedl Böhm vom Deutschen Land.escheater in Prag als Gast, Rudolf — terr Anton Ludwig vom Nationaltheater in München als' ast. Samstag, Halo 8 Uhr: „Cavalleria rusticana^ — „Der Bajazzo." Tonio — Herr Heinrich Schlusnus von der Berliner Statsoper als Gast, Turridu und Canio ---- Herr Anton Ludwig vom Ncitionaltyeater in München als' Gast. . Das Carl-Theater beschließt heute seine Spielzeit ckit der Kalmanschen Operette „Die Bajadere". Wiedereröffnung Samstag den 19. August. Im Theater an .der Wien hat Kackmersänger Richard Tauber infolge seines Erfolges sein Gastspiel m der Lcharschen Operette. „Fräsqüitta' auf mehrere Abende verlängert. ' , Im B ü r ge r the ater wird heute „D e r Bett e l-. st u de nt",, morgen „Die Fledermaus" gespielt:. Im Wiener.Komödienhaus Gelangt.täglich der erfolgreiche Schwank „Schummel nuacht alles" mit Otto Glaser in der Titelvolle und Viktor Flemmiwa. Trude Trau'bert, Hans Stoimr als Gäste in den Hauptrollen, zür- AufWrun»,

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