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Wiener Morgenzeitung · 1922-07-14 · Heft 1240 (14.7.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1240 (14.7.1922)
Date
1922-07-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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' ' vf V' " '/r»; i» > r 1 'Ir ' ''' r|. WT: , 1. Nr. 1240 Wen, Freitag In der ersten BörsenhSlfie einige Lebhastigkeit auf.' Westdevisen waren gekauft.' . 5 cd lm tz Kur s e: Ilng. Kredit 262Ot—, Oesterr. Kredit 490.—Britiscb-Ung: Bank 755.—, Salflo Kohlen 13^00.—, Vimamuranyer 3425.—, Südbahn3275.— , Staoi-bahn 16.160.-, Gran-Szaszvarer 7850.—, Oberung. Kohlen 15 550.—, Dräsche Ziegel-7.100.—. Urig. Allg. Kohlen 27.160.-7-, Urikcmy Kohlen 12.600.— , Adria 15.660.—, Clolilde chem. Fabrik 4150.-, Ilng, Eisenbahnverkehr 2800.—, Analobank-, Verein. Kolz 320.—, Koburg 3275.—, Spodium 1750.—. Berliner Börse. Berlin» 18. Juli. Angesichts der Ungewißheit' über den fcxiöna der Pariser Verhandlungen wegen des deut'chen 2tündunZSgesuchss hielten am Devisenmärkte die Schwankungen u.nh bis ru einem sewiff^ Grad am Effektenmarkt mäßige Aöckgange a... Das Geschäft -gtnilevKalbm wieder klein geworden. Immerhin ist eine Widerstandönrnft unverkennbar. Stark/spekulatives Treiben berrsch'e wieder tür AustmLsreniep unter Bevorzugung von ungarischen Papier.n. die ganz wesenl-!iÄ in die Höbe sprangen, denen sich türkische Werte nach ansüwglicher Abschwächung wieder anschlossen. 6 chtutzkurse: Türkische Lose 3755.—, Oesterr. Gtaaisbohn 1330.-, Nordd. Lloyd 311.—, - Ver. Ell'eschifffahrt 870, .Berliner Kaytzelsgesellswasl 515.—, Kommerz. Privatbank 287, Dormstödler Bank 216.—. Deritsche Bank 494.— Giskvnto-Kommandit 366.—, Dresdner Bank 298.—, Nalionalbunk.' für Deutschland 291.—, Oesierr. Krer.it 60.37. Oesterr. Länderbank 146.—, Deich-bonk 210—, Wiener Bankverein 49.—. Wiener Anior.bonk 45.-. Allg. Eleklrrziläls-Gescttschast 760.—. Bochumer Gnkstahl 118 , Dumler-Motoren 430.—, Deutsch-Luremhurger 1080.—.Deutsche Waffen u. Mun tion 1450.-, Dynamit Nobel k9l.—. Feiten & Guilleaume 835.—, ©elfen» k'rchener Berg/ li41.—, Th. Goldschmidt 840.-, Karpener Berg. 2060.-, Kusch Kupfer 776.-, Höchster Farben 695.-, Kohentohe-Werke 743.—. Laurahülle 2150-, Aiannesmonnröbren 1650.-. Phönix Bergbau 120t.—, Sckuckert L Co. 684.—, Siemens & Kalske 1050.—, Telephon Berliner 510.-. Wiener Morgenzeitung. Die Derisenknrse. - Zürich» 13. ^uli. (Devisenkurse. — Milgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.1 . Berlin 1.22 (1 24). Holland 202.25 (203.75). Nrm (York 552.— (522.50), London 23.18 (23:20), Paris 43.— (43.15), Mailand 23.55 (23.65); Brüssel —.— (—.—). Kopenhaaen 112.— (113.-), Stockholm 133.75 (134.50), Ehristianta.85.— (86.—), Madrid 81.—(81.50). Buenos Aires —. <-.—), 1 ’-rag 10.80 (1105), Budapest 0.40 (—.42'/,). Agram 1.50 (1.60); Sofia 3.25 (3.30), Warschau 0.03 (0.10), . Wien- Geld —.0i90 (—.02), Wien Ware —Oesterr. gest. K ronen'Geld —.02"/« (—.02'/z), Oesterr. gest. Kronen Ware --- Prag» 13. Juli. (Devisenkurse. —Mtaeleilt vom Bankamte des llchechv-s owakischen Finanzministeriums.) Berlin 11.80 (9.80), Zimll 908.— (888.—), Belgrad 53.50 (53 50), Bukarest —(-.-), Wien 0.15'/« (0.15). War'chau. 0.75 (0.70), Agram .—.— (-:—), Budapest 3:82'/, (3.20). Jugoslawische 53.50 ■ (53,50), Oeslerre>chijchegestempelte Krone 0.18 (0.17), Polnische 0.75 ^0.70), -Ungarische 3.82»/* (8.50). Berlin, 13. ,3ulf. (Devisenkurse.) Wien alles — .— (—.—), Wien aboestempelt 1.53V2 (1.88), Prag 868.50 (1023.70), Budapest 33.95 (34.95). Berlin,- 13. Juli. '(Kursej der Deviienzenirale.) " <- Noten: Dollar 437.80 (443.55). Pfynd 1940.- (1968.-), Italienische 1983.— (1988.—), Poiniiwe 7.95 (775), Tschecho« liowakische 501.— (984.—), Alle österreichische —•/(—.—)» Oeslerr. gestempelle 1.67'/r (l- 2hz). Amsterdam» 13. Juli. (Devisenkurse.) London 11.45^2 01.47'/«), Berlin 0.61 (0.58'/«), Daris 2123 (21.70), Schweiz 49.55 (49 60), Wien 0.01 V,' (0.6105), Kopenhagen 55 50(55 45), Stockholm 66.90 (66.80), Christiama 4^,20 (4-2.50),. New York 257.50 (258.25)'. Brüssel 30.25 (20.10), Madrid (40.20), Italien 11.65 (11.(0), Budapest — 14. Suti B22 Geile 7 Ult der Die Meisterschaft. der.Sportklub seiner neEebackenen Wurde froh, Mi, da er nun. durch einen respektablen'-Abstand vom Zweiten in der Tabelle getrennt ist. Wie wir vorausgeschen haben^ verlief das gestrige Treffen vollkommen klaglos, obwohl slm .euie stattliche Zuschguermenge eingesunden hatte. E^fcM.dte Sensation, wodurch der. <sport mehr zu Ehren Wa^er—Hakoah 3 (1:0), 9tcufelb Dcrm«fi tit der entscheidenden Phase des Kampfes einen Elfmeierstotz nicht auszunützen. — Gansl wird in der 7. Minute verletzt. . ' Wacker-Platz. 17.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. ■ Wacker: Feigl; 5kohlendorscr, Huber; Liebhard, Resch, Pellet; 'Jelinek, Kowanda, Wana, Röscher, Stach.. .Ha ko ah: Holpern; Scheuer,. Lewitus; Grunfdld, Gutt-'' mann, Pollak; Neuseld, Häusler, Gansl, Grünwäld, Sludskh. Nun ist'aus. dem schönen Abgang in der Meisterschaft auch nichts geworden. Die vom Glück nicht begünstigte Hawah wurde von Wacker verdient geschlagen, wobei 'einzelne Mannschaftsteile der Unterlegenen einen kläglichen Eindruck machten. Die Hgkocch kann wohl Äs Entschuldigung anführcn, das; Katz und Kohn fehlten, und daß Gansl, in der 7. Minute Ver- Verlauf entsprechend nicht unverdient gewesen wäre. Diesen Erfolg hätte man dann fünf Spielern, und zwar Halpern, Gnttmauu, Grünwald, Häusler und Neufeld znschreiben müssen, da die übrigen sechs, Gansl ist eptschnkdigt, dem Äogrrer, keine Sorgen machten. In der 30. Minute der zweiten Spielzeit wurde der Hakoah beim Staude 1:1 ein Etfmeterstotz zngesprochen. Nenfeld jagte das Leder aber über die Stange. Damit war die Widerstandskraft der Hakoah gebrochen. Die letzte Säule des Hintertreffens, Gnttmanr^, konnte überdies die Ueberbelaitung nicht mehr aushalten und so war eä um die Hakoah geschehen. Wacker spielte gut, doch verdanken die Me-idlinger ihren Erfolg fast ausschließlich dem hervorragenden Tormarui Feigl, der -eine imponierense Leistung hot. Unter anderen meisterte er mehrere Schüsse, die knapp auseinander folgten. Er wurde von den beiden Verteidigern wirkungsvoll miterstützt. In der Deckung war Resch güt, seine Ftügellänfer konnten hingegen nur wenig gefallen. Der Angriff kvinbinierte gut, doch war er w-enitz schußkräftig. Bei der Hakoah waren die Verteidiger unter jeder Kritik. Lewitus bekundete wenigstens Stoßvermögen, doch takelte er schlecht, wodurch sein Hauptfehler, '.die geringe Beweglichkeit, kraß zutage trat. Die' größte Enttäuschung bereitete aber Scheuer dem Publikum. Daß dieser'Spieler nicht stilvoll-zu spielen verstehf, war allgemein bekannt. Trotzdcnr stempelten ihn seine sonstigen Vorzüge, ivie Schnelligkeit, /Energie, Wucht und taktisches Verständnis zu einem wirknngsvolleit Abwehrspieler. Gestern hatte Scheuer aber alle Kenntnisse zu Hause gelassen. Zwei Tore des S. C. Wacker waren sein alleiniges Bemienst. In der Deckung versagten' beide Flügellänser. Grünfeld hat den -besten Willen, doch kann die größte Aufopferuny über fein Unvermögen nicht hinwegtäuschen. Als ÄUttelläufer ist dieser Spieler sicherlich brauchbar, am Flügel steht er aber ans verlorenen Posten. Pollak war die Begucmtichkeit selbst. Er entpuppte sich als FüNfminutenspieler, das heißt, daß er, während, des ganzen Treffens einige technisch gelungene Aktionen durchführte. in der übrigen Zeit'aber uuiuteressiert zusah. Guttmann leistete ein überlnenschliches Arbeitspensum. Zeitweise, spielte er für sämtliche vier Mann, die itu Hintertreffen vertagten. Schließlich brach aber auch er unter der Last der an ihn gestellten Anforderungen zusammen. Inr Angriff sah mau nur drei Spieler, da Gansl, wie eingangs erwähnt,. verletzt und Sludskh recht mäßig war. In ausgezeichneter Versässuug befanden sich Nenfeld und Grünwattz, letzterer erreichte seine beste Form als Mittelstürmer. Häusler °iuc Durchschnittsleistung. - Anfangs spielt die Hakoah sehö schön und Feigl muß sorettend eingreifen. In der 7. Minute nntcruimmt Gansl einen prachtvollen Durchbruch, der geane^ische Tormann wirft sich e^e§en und der Hakoah-Mittelstürmer bwibt verte'" liegen. Gansl tritt ab und. kamt erst in der 15. Minute zurück; um den Flngelstnrmerpostcn zu beziehen. Trokdcm sind die Angriffe, die Neufeld vorträgt, eminent gefährlich. Die Jnnensturmer verstehen cs aber nicht, auch nur eine der zahllosen lEhane-en auszunützen. Der Kampf ist ungemein schnell, wobei bAe. Parteien gleichviel vom Spiel haben.'Feigl wehrt einige s Mal« beworraüend ab. Gegen Ende der ersten SvielLeit gewinnt Wacker ein leichtes.Uebergewicht. In der 42. Minute macht Scheuer einen groben Fehler und bemüht sich aüch nicht mehr, den davon cilenden'-KowaNda noch einzuholen. -Ziemlich unbehelligt -kann, Kowanda dann seinem Verein die Führung einbringen. ,, - - i .. Nach Seitenwechsel spielen einzelne Hakoahner sehr gut. Nenfeld gibt einen Bonlbcnschuß. auf Las Tor ab., Feigl läßt das Leder fallest und Sludskh'druckt den Ball ins"Netz. Hakoah greift vehement an,, doch macht- Feigl alle Anstrengungen zunichte. Bei einem Durchbruch /Jelineks vermag -sichdann. auch .Halpern auszuzeichncn. In der 30. Minute vergibt dann. Neuseld den E-lsmcterstoh, der ivcgen eines 'an ihm begangenen Fouls verhängt würde.' " .. - - ' Drei Minuten später präsentiert' Scheuer dem Gegner ^Jelinek, in zuvorkommender Weise.-den Ball. Jelinek ist dank--' bar nutz schießt.scharf ein., Die Hakvah-Hintermaunschaft,macht nun Fehwr ans Fehler, so däß/Koivanda in der 42. Minute den Stand ans 3:1 6ringerst.kÄM<-Wllak. verläßt - darauf aus ' ' unerklavNchvn Grpstdm das SpieMo.' ' Stand der ÄÜerfterschaft, 1. Klasse. Tor, u Aerrine. § - ’Z . ■ m iv § . S e. & A- Svortklub . . . . .24 ■15 4 5 45 24 34 Hakoah . . . . 4 . 24 12 8d 48 31 32 Rapid .... . . .24 14 3 7 72 46 3l Amateure - . . . . . 23 13 2 ' 8 57 37 28 Wacker ... . . . 24 11 4 9 38 35 26.. Üenba . . . . .- 24 9 5 10 34' 41 23 W. Ä. F. . . 23. 9 3 11 37 48 st 21 ' Ädenna - . . . . .24 8. 4 12 44 47 20 Nudotfsbügel . . . . 24 6 -8 lo 33 37 20 Flotidsdorf. . . , . 23 ' -7- 5 n 48 .51 19 Sunmering . . . .84 7 '5 12 38 52 19 Admira . » . . . 23 . 7 . 4 12 41 >61 IV Ostmark . . . . . 84 . 6 5 13 .32 54 17 die von ihm ausgezeichneten Spieler erst Jwei bis drei Tgtz«-. vor dem Treffen. Nun. hat aber jeder Verein selbst W-ettsPiel« Verpflichtungen eingegangen, wobei es ihm nicht möglich ist, ° int letzten Moment auf seine besten Spieler zu verzichten. Ueberdies haben, die Spieler Berufe, die . es ihnen nicht-ge-'- statten, sofort nach Prag zu fahren. Das Verlangen der Prager Herrrt; Disziplin zu 'halten, ist unter solchen Umständen un« - möglich. - Für den 22. Juni war ein Wettspiel des jüdischen Verbandsteams gegen Brsovice angesetzt. Mehrere Mitglieder der Makkabi-BrünN hätten'chaben mit vost der Partie seinsollen. Nun wurden aber gerade diese Spieler in der Bereut^- 'leitnngssitzung vom. 20. Juni aus dem Klub ausgeschlossen,; wodurch-der Makkabi über .diese Disziplinierten keine Macht hatte.^ Der Makkabi hat. auch dem jüdischen- Sportverban'd - von diesem Vorfall ordnungsgemäß . Mitteilung gemacht. Trotzdem kam die Sperre, respektive her Ausschluß dieser Spieler. Die Schuld, daß zwischen Brünn und Präg nicht das,, für beide Teile so notwendige Einvernehmen herrscht, ist darin'- zu suchen, daß der jüdische Sportverband in-Brünn keinen geeigneten Gewährsmann hat. Ueberdies arbeitet der Vorstand der jüdischen Sportbehörde sehr eig-eninächtig. Laut Statuten soll h'ich der Sitz der südmährischen Ganleitung. in Brünn befinden. Die Herrn, .ans Prag verlegten den Sitz aber nach . Göding. Darunter leiden selbstverständlich die Brunner jüdischen Vereine. Als Vergletch soll angesührt werden, daß der Oe. F. V. seinen Sitz in Graz hat und der -N. Oe. F. in Wiener-Neustadt tagt! Was würden die Wiener Vereine dann dazu sagen? Der.Vorstand des jüdischeit Sportverbandes hat doch die Pflicht, die ihm'unterstellten Vereiste zu stützen. Er 1 scheint aber' seine Aufgabe anders auszufassen. sda er-zum Beispiel, für den Makkabai nichts anderes, übrig hat, als Strafen. Unter solchen Umständen kann der größte jüdische Verein der Republik selbstverständlich nicht gedeihen. Der Makkabi-Brüml macht derzeit eine schwere Krise durch. Er benötigt dringend einen Stock zum Stützen. , eine.Zuchtrute'ist aber zumindest derzeit-nicht am Platze. . Rado. Kreis Oesterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine. Heilte, halb 8 Uhr, Leitungssitzung. im Klubheim der Hakoah, 1. Bez., Wiesingcrstraße ll. ' ' Das Sportfest de? Polizeiorgmre finbet nicht Sonntag, sondern morgen Säinstag-aus dem Hakoah-Platz statt.' ' Ein neuer jüdischer Sportklub. In.-"letzter' Zeit würde hier ein Sportklub Makkabäa gegründet. Dem-Verein gehören hauptsächlich ehemalige Angehörige., jüdischer Vereine. PolwS (Samson, Makkabi), "sowie "frühere Mitglieder der Wiener Ver.eino> Hazair, Gideon, nsw. an. Zuschriften: Aron Kanner, -2. Bez., Große Mohrcngasse 35. ' , Die Hasmonea-Beamten tragen morgen um 6 Uhr auf dem Hakoah-Platz ein Wettspiel gegen die neugegründet-e Hweite Seniorenmannschäft der Hakoah aus. Am 23. d. Wettspiel in. Mödling. ' . - - Götzendors—Haslnonea 5:3. Ha'smonea: 'Kohn; Schächter,. -Grtzhler; Tankster, Wolssohu 1. Gold; Wolssohn 2, Schiröt Keßler, Zinader und Fromm. Die ohne. Markstein und^ Eisen- - .maher antretende Hasnwnea mußte vom drittklasftgen Provinz- - verein eine nnoerdiente Niederlage in den Kcnis-nehmen. Der - Mißerfolg ist dem,-Versagen der sonst gut spielenden Vetteldigung zuzuschrelbeir. Kohn hielt, was- 31t halten war. Keßler erzielte sämtliche ^Tore-für die - Wiener. - Gleich nach Beginn erzielt die Ltnksverbindung von Gvtzetkdorf nach einem krassen Fehler Schächters die Führung. Nach''einem DurchvVV XWl- *V V WIHJW. V4.Vl**y^W*V V IS> »v»* Treffer (Pause 3:1). Die Götzendorser verstehen es, die wenigen Durchbrüche auszunngen und zwei, weitere "Tore zu erzielen.. Nun hat Hasmonea - alles vom Spiel und holt durch Keßler zwei Tore aus. Schiedsrichter Haas. 200 Znsch'aner< . » Altmannsdors—Achim 3:1. Achim: Fell; Schnittlich, Knallst Lorber 1; Schapira, ' Schreier; Drnks, Lackenbacher, „Ruzi", Münzer, Wieselmann. Der I. S. C., Achim konnte' trotz Einstellung einess Ersatzverteidigers -gegen den fair .spielenden Gegner ein 'ehrenvölles Resultat erzielen. Merkwürdigerweise entsprangen alle Tore der Sieger', - trotz großer Ueberlegenheit, aus Fehlern der indischen Hintermannschaft. Achim spielt gegen'die Sonja' mtd bat heftigen Wind. Anfangs gleichwertiges Spielst doch langsam gewinnen die Mm.annsdorfer. die Oberhand und, erst in der 14. Minute können, die Hausherren nach einem Fehler des Achim-Goalmannes die Führung erringen. In'der K9/Minute konnten die Meidlinger Der K.,M. C. (Wien) üi,Srüi!8. Von unserem Briinner Kotrespondenten. . Die Floridsdorser trugen zwei Spille in Brünn, aus, wobei sie folgende Mannschaft stelltet:Hofer; -Cihak, Amon; -P-lffva,. Kraus,' Vostrak; Seidl, Wolß Paradeiser,' Bern-' Hauer,-Kadlec.. Jhr' Gligner, der 'S.' C. Zidenice, hatte drei Ersatzleute in seinen Reihijiz. Die Weuer erfochten, am erstert Tag einen unverdienten Sieg, von 4:8 Torert. Die Flo.rids^ dorfer'iführten' ein primitives, hohes und ziemlich kopflose? Flügelspiel vor. Der beste Teil der Mannschaft war die Berteidigungi Unter jeder Kritik spielte der Angriff und am meisten war man von der minderwertigen Leistung des Inter- > nationalen Seidl überrascht. Den Sieg verdanken die Wiener der miserablen- Ersatzverteidigung der Einheimischen., Bis zur Patlse mußten die Gäste drei-Tore in den Kauf nehmen,' denen sie nur eineniTreffer, der. Kadlec zum Erzeuger hatte, 'entgegenstellen konnten. Nach Seitenwechsel verringerten die Floriosdvr'fer aus. einem Elfmeterstoß' den Vorsprung und Paradeiser stellte den Ausgleich her. Bün. den Gästen trat ein Mann ab, wodurch die Einheimischen das Feld beherrschten. Das Glück war, aber den Floridsdorfern hold, da Kadlee nach einem--' Durchbr-uch das si-egvrlügende-Tor buchen -konnte, i. .Am zweiten Tag spielte.Jszda blll dm Wienern, trotzdem wurden sie von Zidenice 4:2 geschlagen. Bei.den Floridsdorfern gefielen nur A-mon und Jszda. Nach Seitenwechsel wurde beiderseits sehr derb gespielt. . Brünner... Brief.. Aus der jüdischen Sportbewegung. Die sn'der Sportrnbrik der „Wiener Morgcnzeitung'5 vom 0. d. unter dem''Titel „Was dstr 'Tag bringt" enthaltene Glosse über die mangelnde Disziplin beim Makkabi (Brünn) bedarf ettjer Attfklärüng., Die zahreichen Spielerbestrafungen sind darauf , mtrückzuführen, daß der Gauschriftführcr Herr) Fischer (Judtschor Arbeiter-Sportklub, "Brünn) oern Makkabi nicht grün ist,-Der jüdische Sportverband wieder nimmt-dem Makkabi gegenüber ebenfalls eine feindliche Haltung ein, ob-- wohl ersterer für Repräsentativkämpfe immer die Spieler-des' Brunner Verems heranzteht. -Dieses mangelnde Verständnis der obersten jüdischen Sportbehörde für die Freuden un-b Leiden des Makkabi hat es bewirkt, daß dieser Verein sich derzeit in einer fast trostlosen Lage befindet. / Ga'rtz, eigenartig geht der jüdische Sportverband bei der AMellüna illner Auswahlmannschaft vor. Er, verständigt ftj'.m ^uitvcy^cuuijcu, wuj ytc v» mu/i, puj eine Ehance Heranszuarbeitcu. In der 21. Minute geht Atünzer durch und erzielt das Ehrentor für Achim. Nach einem Durchbruch des r'echten Meidlinger Flügels wird ein Berteidip.er von Achim angeschossen,. der Ballprallt vom Fuße des -Verteidigers ins eigene Netz. Damit ist das Endresultat hergestellt. Reserven 3:1-für Altmannsdorf. 'st - - ' Boxen. . Dieletzten.BoxkLmpfe. Die Resultate haben wir bereits gestern int lökalcn Tct7 unseres Blattes veröffentlicht. -Dr. S.t r a u ß, unser bester Kampfrichter, konnte, da er im -Montmt ungünstig stand,' einen klaren-- Tieffchlag, den Schmiedt von Breitensträter erhielt, nicht. koustatierett. Der deutsche Meister entging dadurch-der Tisoualisikati'on und sein 'Gegner -mußte infolge.der. heftigen Schmerzen den Kampf trotz einer Pause von zwei Astututen nnfgeben. Gegensatz. steiner attßer seiner blendenden..Te.chntk'eine für seine, geringe Gewichtsklasse, er ist' bährischer Weltermcister, ganz eminente Härte, i . - ' ' K u d e r n a t s ch. Oesterreichs - Halbschwergewichtsmeisier, hat trotz aller Vorzüge nicht das für einen Poxer erforderliche Temperament. Dadurch erklärt eZ sich auch, das; er im Ring kl 4 1 .4414« . »« A r «11. rt.i (Ti .«iiauYaiSUuA 1I»«S .(*5^ flttt I1MI A rtMHhertoic, und konnte schließlich einen beifällig aufgeuommeneit Sieg feiern. ' , W e s s e l i t s ch ließ sich, sicher unabsichtlich, durch Stoßen mit dem beim Angriff gescnkt-ar Kops einige Fouls zuschulden kommen und wurde deshalb verwarnt. Als später Kud-ernatsch,. so oft er in Doppeldecknng, ging, notwendigerweise und vollkomwen korrekt den Kopf tief hielt, reklamierte-ein Teil des Publikums Foul, hätte aber damit bei Herrn Kurz, der den Kampf sehr umsichtig lleitete, kein Glück. D e r ' v st e vr e i ch i s ch e F a it st k ä m p f e r v e r b a it d erbringt mit jeder.seiner Veranstaltungen von neuem den Beweis, daß auch Professionals' mehr auf sportlichen als auf finauriellen Gewimi leben köniteu. Daß man dabei trotzdem

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