Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1235 (9.7.1922)
- Date
- 1922-07-09
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Berte 10 ’ XSittt/>plKßftfl ■ fblcbetum zum Rückka nf der Devis e u verwendet werden müssen, damit in solcher Weise der Kreditschatz unversehrt erhalten bleibe. Das war aber leichter gesagt als getan. Die Devisen wurden seit Ende März zu den damals geltenden niedrigen Kursen abgegeben, der erzielte Kronenerlös reichte zum Rückkauf mit so weniger aus, je mehr die Valutenkurse hinaufgingen. Infolgedessen verblieben im Kreditfonds nur Kronen die brach lagen und 'mit jedem Tage immer 'mehr entwertet wurden. Die Erhaltung eines solchen Kronensonds hatte aber keinen Sinn und daher brachte die Negierung eine Vorlage ein, durch welche der Finanzminister ermächtigt wird, die in Kronen verfügbar werdenden' Teile. des Kreditfonds zur Bestreitung laufender Staatsaüsgaben sowie zur Rückzahlung schwebender Schulden, insbesondere kurzfälliger Schatzscheine, zu verwenden. Weiter wird der Finanzminister ermächtigt, zur Wiederäüffüllung des Fonds in dem Maße, als seine Mittel verwendet worden sind, Kreditoperationen vorzunehmen, was allerdings, wie es in der Begründung der Vorlage heißt, „bei günstiger Lage des Valutenmarktes jederzeit möglich sein wird". Das Kreditfondsgesetz wurde seinerzeit auf Betreiben des englischen Kontrollors Mr. Aoung geschaffen, der - sich längere Zeit geweigert Haben soll, ohne eine solche Garantie den englischen Kreditvorschutz der österreichischen Regierung zur Verfügung zu stellen. Die Devisenkurse. In Zürich blieben gestern die öfter* keichischen Zahlungsmittel unverändert, Auszählung Wien U.02.5, gestempelte Krone O.O2.75. Dagegen ist die R eichsin ark unter 1 auf O.99.5Ü gesunken. Die tschechische Krone hat ihre Aufw.ärtsbewegung fortgesetzt und ist wiederum um 50 Punkte a u f 11 Franken (für 100 tschechische Kronen) gcstiegen. In Wien unterblieben gestern wegen des Ausfalles des Vörscnverkehres die amtlichen Notierungen, im Verkehr von Bureau zu Bureau waren die Taxationen für Westdevisen etwas schwächer, für nationalstaatliche Devisen behaitptet. Die Südbahnfrag« in der italienischen Kammer. Rom, 8. Juli. In Beantwortung einer Interpellation des Republikaners CH iesa, der für die Erhaltung der Einheit der Südbahn auf der Konferenz von Venedig eintrat, erklärte der Arbeitsminister, die Venediger Konferenz trachte gemäß dem Vertrag von Saint-Germain eine Einigung der Interessenten herbeizuführen. Die Regierung könne derzeit keine Erklärungen abgeben. Die Bestrebungen seien, auf V e rkchrseinheit, Regelmäßigkeit und Kontinui- 1 ä t gerichtet.! Gebührenfreie Ausfuhr von tschechischen Zucker und Koks. Amtlich wird gemeldet, daß ab 1. Oktober 1922 die Ausfuhr von Zucker gebührenfrei gestattet wird. Auch für die Ausfuhr von Koks wird keinerlei Gebühr eingeboben werden. Valutarische Maßnahmen in Griechenland. Wie dem Handelsmuseum berichtet wird, hat das griechische Bankensyndikat (D e v i s e n z e n t r a l e) seine Tätigkeit am 26. Juni wieder ausgenommen. Zur Beschränkung der Einfuhr von Bedarfsartikeln muß in der Folge jedes Valutaansuchen, das bei der Devisenzentrale seitens eines Importeurs eingereicht wird, von einem Zertifikat einer zu diesem Zweck ins Leben gerufenen Kommission begleitet sein, welche bestätigt, daß der Gesuchsteller die verlangte Valuta tatsächlich dringend benötigt. Dieselben Formalitäten sind zu erfüllen, wenn es sich um die Eröffnung eines Akkreditivs an das Ausland bandelt. Börse für ka»-rmrtschafrliche Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Angesichts der katastrophalen Valutenhausse gewann die Tendenz des gestrigen Wochenmarktes an Festigkeit Das Jnlandsgeschäft ist durch den Mangel an Offerten charakterisiert. Man weiß nicht recht, fehlt es an eigenen Vorräten überhaupt, oder wird die Ware angesichts der schlechten Ernteaussichlen von unseren klugen Erzeugern z u r ü ck g eh a l t e tr. Sei dem wie immer, das Geschäft hielt sich in allerengsten Grenzen, und wo Offerte zum Vorschein kamen, wurden höchste Preise willig bezahlt. In Mais hat das Geschäft speziell im Ueberlandverkchr eine weitere Einschränkung erfahren, da Deutschland infolge des Sturzes der Mark rumänischen Mais nicht beziehen kann. Dagegen fanden Bohnen jugoslawischer und ungarischer.Herkunft günstigen Absatz nach Deutschland. Gehandelt .wurden rumänischer Bahnmais zu 6.85 Sei, Schiffrnäis zu 6.20 bis 6.30 Lei, österreichischer Hafer zu 9;80 bis 1029 K. ab. Station, inländischer Weizen zu 11.00 St., ung. Nnlft'r einfach griffig zu 87.50 ung. K. Wien und zu 8.96 tschech. K. ab Bratislava, östcrr. Backmehl zu 1520 K., ung. Roggenmehl Einser zu 68 ung. K. Wien, slow. Gerste zu 2.70 bis 2.75 tschech. K. Wien und Jugobohnen zu 18 jugosl. K. Wien. Die Devisenkurse. Hürich, 8. siuli. (Devisenkurse. — Milgekilt von der Schweizerischen Kredilänflcilt.l ' ■ i Berlin 0 99'/, (1.02'/,). Lolland 202.75 (203.-), N.'w York 528.50 (523.75), London 23.29 (23.28). Paris 41.60. (41.40). Äla'tand 23.32 (23.20j, Brüssel 39.25 (38 90), Kopenhagen 113.25 (113.-), Slocklwlm 135.50 (136.-). Christlania 86.25 „(87.—). Madrid 'fcl.75 (82.—), Buenos Aires 187:50 (18&5Ö); fragil.—l 10.50), Budapest —.40 (—.44);Agram 1.57.V, (1.68'/,). Sofia 3,50 (3.45), Warschau —.10'/. <—.10'/.), Wien Geld —r.’02V* (—-02l/a), Wien Ware —(--.—), Oesterr. gest. Kronen Geld —.02'/. (—.02'/.), Oesterr.. gest.. Kronen Ware Berlin» 3. Iulft (Devisenkurse.) Wien alles—Wien abgeslempelt 2.20'/,(2.Ä), Ptog 1138.55 (1084.60), Budapest 40.54 (42.44). Berlin» 8. Juli. (Kurse der Devisenzenlrale.) Roten: Doll >r 517.45 (528.80). Pfund 2307.50 (2387.50). ^5!aljenjsche 2297.50 2 82.50), Poiniicie 9.70 (10.80), Tschechoslowakische 1108.75 i 1,18.75), Alle österreichüche —\ Qel!«iL..LüUsi»me1te 2.05 j2.12’iA Nr. 1285' Wiener Mörgenzeitung. 9. outt 1922 j»waraüüalnffWii Düs Siebener-Rundspiel. Grstze Ueberraschungen. — Mäßige Leistungen. — 8V0V Zuschauer. Die. erste Runde des großen Ründspiels, die gestern auf der Hohen Warte vor sich ging, brachte den nicht allzu zahlreich erschienenen Zuschauern eine ziemliche Enttäuschung. Fast sämtliche beteiligten Vereine stellten recht schwache Mannschaft eit ins Feld, die sich den ungewohnten Verhältnissen nur schlecht c-npassen konnten, dazu kam die unsichere Leitung einzelner -Kämpfe durch uncrprobtc Schiedsrichter, und lediglich der Umstand, daß eigentlich alle Wettspiele mit unerwarteten Resultaten endigten, hielt das Interesse bis zum Schluß einigermaßen wach. Hatroah 2:1 (1:1). Hakoah tritt im Nachspiel ab. Ha ko a h: Duldig; Scheuer, Trümmer; Guttmann; ' Nenstte. Gansl, Grünwald. V'euua: Maurer; Rainer, Kargl; Chrenka; Lehner, BIuni, Bulla. - . Gleich das erste Treffen des Tages endete mit einem M'.ßirn. In der 9. Minute des Nachspiels unterbrach der — übr-gcns sehr schwache — Schiedsrichter Gernhardt das Spiels die beiden Mannschaften hielten es für das Zeichen des Seitenwechsels und waren im Begriffe, die Plätze zu tauschen, als plötzlich das Zeichen zum neuerlichen Spielbeginn kam, ehe noch Dulig seinen Platz wieder einnehmen konnte. Die Vorft'.llnngen der Hakoah-Spieler lehnte Herr Gernhardt brüsk ab, worauf die Hakoah-Mannschaft auf die Fortsetzung des Spiels verzichtete. Die sportliche Ausbeute dieses Kampfes war rech: gering, beide Gegner vermochten sich den gegebenen Umständen nicht anzupassen und versuchten es auf dem kleinen Sp elseld, durch Kombinationszüge womöglich bis ins Tor zu. komnien Lediglich Gansl auf der einen und Blum ans der antcren Seite bemühten sich, Durchbrüche zu inszenieren. Bei Hukl üt befriedigte die Hintermannschaft noch am ehesten, speziell Gntunann und der Ersatztormann Duldig waren gut. Im Angr.st versagten sowohl Neufeld als auch Griinwald. Be» Vienna bot der kleine Maurer im Tor eine beachtenswerte Leistung, auch der übrige Teil der Hintermannschaft befriedigte. Vorn war Bulla der erfolgreichste, er erzielte bc ide. Treffer. Das erste Tor fällt in der ersten Spielhälfte durch Gansl, nich Seitenwechsel erzielt Bulla nach einem Korner den Ausgleich. In der Verlängerung det Spielzeit ist es wieder Bulla, der dcs siegbringendc Tor erreicht. Dann ereignet sich der vorerwähnte Zwischenfall und der Sieg wird Vienna zugcsprochen. Nach Beendigung des Spiels versuchten übrigens einige Radaubrüder, tätlich gegen die Hakoah-Spieler vorzugehen, das „Unternehmen" mißlang aber. Stöcker au—W. A. 3 : 2 (1:1). Verdienter Sieg. — Im Nachspiel gewonnen. S t o ck e r a u: Seidl; Pfälzer, Zimmerl; Sandhofer; Kubik, Zach, Schober. W. A. F.: Saft; Voglsängcr, Roi; Achatzy; Kreuzer, Bachmayer, Bertold. Die mit einer ziemlich schwachen Mannschaft antretenden Roten unterschätzten anfangs den Gegner und mußten eine verdiente Niederlage hinnehmcn. Die Stockerauer, die bald nach Spielbeginn Sandhofer durch Verletzung verloren, waren die einzige taktisch richtig spielende Mannschaft des Turniers und konnten dadurch sowie durch geschickte Ausnützung ihrer Körperkrast die numerische und technisch überlegenen Hütteldorfer ziemlich sicher halten. Beim W. A. F. gefielen nur die beiden Verteidiger und Achatzy, der Angriff konnte sich nicht durchsetzen. Das erste Tor fällt nach dem Ausscheiden Sandhofers durch Bachmaher, nach Seitenwechsel gleicht Kubik aus. Jul Nachspiel erzielt Kubik den zweiten und Zach den dritten Treffer und trotz heftiger Angriffe vermag der W. A. F. nur ein Tor durch Bachmayer anfzuholen. F. A. C.-AKpid 3 : 0 (2 : 0). Gute Ersatzleute. Rapi d: Panier; Berrn 2, Stejskal; Neubauer; Sittler, Klupp, Chalupsky. F. A. C.: Schuh; Kariger, Runge; Bilek; Novak, Funk, Reiter. Die beiderseitigem Ersatzmannschaften lieferten. sich ein recht hübsches Spiel, in dem die besseren Floridsdorser Stürmer den Erfolg herbeiführten. Funk erzielt den ersten, Novak den zweiten Treffer und, nach der Pause erreicht Reiter den letzten Erfolg. --. Sportklub—Ostmark 4:1 (2 :1). Hattrick Srhmiegers. Sportklub: Kolar; L^ichalke, Lowak; Plank; Bauer, Schwieger, Gibjsch. ' Ost mark: Kraus; Bichler, Hiltl; Biber; Schneider, Hösbauer 1, H'ofbauer 2. , . i Dank der Mitwirkung Schmiegers, der drei selten schöne Treffer erzielte, gelang es Sportklub, dem'Gegner eine unverdient hohe Niederlage zu bereiten. Die Sportklub-Spieler versuchten zwar, ihr gewöhnliches Spiel zu liefern, aber Schmieger, der immer am richtigen Fleck ftartbt zwang sie zu zweckmäßiger Arbeit. ‘ . Bauer erzielte den ersten Erfolg, eine Bombe Schmie» gers, der sich den Ball kaltblütig zurechtrichtet,, erhöht den Stand auf 2:0. Trotz heftiger Bemühungen erreicht Ostmark nur einen Treffer durch Schneider; die Dornbacher sind glücklicher und zwei schöne Schüsse Schmiegers ergeben das Resultat. _ Die heutigen Spiele. Infolge der etwas überraschenden Ergebnisse ergibt sich solgeyde Paarung: Viennr gegen Floridsdorf (Schiedsrichter Seemann) und Stockerau gegen Sportklub (Schiedsrichter Ing. Baumer). ' Das Spiel der beiden Unterlegenen leitet Her: Wann und Schiedsrichter des Entscheidungstrefsens ist He-r MciSl. Im ersten Spiele ist der. Sieg der Vienna keineswegs sicher, obwohl die Döblinger so ziemlich ihre komplette Mannschaft zur Nersiigung haben werden, da die jungen Ersotzlent; des F. A. C gestern gutes Können verrieten. Das Treffen Stockerau—Sportklub sollte das interessanteste des Turniers werden, da beide Mannschaften sich gestern den eigentümlichen Bedingungen, der Konkurrenz am besten anpassen konnten Der Sieger ist auch hier nicht vorherznsagen, wogegen es nicht unwahrscheinlich ist, daß die in diesem Kampfe siegreiche Mannschaft auch aus der Gesamtkonkurrenz siegreich hervcrgeht. Was der Tag bringt. Der jüdische Futzballverband der Tschecho-Slowakei leidet unter der Disziplinlosigkeit einiger ihm unterstellter Verein«. Der Makkabi (Brünn) scheint das größte Enfant terrible zu sein, da man allwöchentlich in der Prager.„Selbstwehr" von empfindlichen Bestrafungen dieses Vereines und seiner Mitglieder lesen kann. So wurde Makkabi wegen Nichteinhaltung der Anordnungen, Aufstellung unberechtigter Spieler und falscher Mannschaftsnominierung mit einer Buße von 200 K. belegt. Ueberdies wurden nachstehende ihm angehörende Spieler gesperrt: Miksa (auf ein Jahr), Otto Schick, Paul Neumarm, Otto Wodak (aus drei Monate), Karl Weiß, Josef Zaitschek (auf zwei Moüate). Künstler, Boros und Nikolsburger wurden aus dem Jüdischen Futzballverband ausgeschlossen. Kein Verein des Jüdischen Fntzballverbandes darf diese drei Spieler auf-- nchmen. Aber nicht nur der Makkabi (Brünn), sondern auch andere Kln-bs tun sich recht unrühmlich hervor. Beim letzten Verbandsspiel blieben zahlreiche ausgestellte Spieler unentschuldigt ferne. Der Jüdische Futzballverband disqualifizierte deshalb nachstehende Uobeltäter auf brei Monate mit einjähriger Bewährungsfrist: Mencser (Ma-itabi-Mähr.-Ostrau), Vohryzek (Hagibor-Praa), Klein, Bratter (Mokkabi-Protznitz) und Feldmann (Makkabi-Brünn). Geza Goldberger (Makkabi- Mähr.-Ostrau) wurde ebenfalls vom Jüdischen Futzballverband ausgeschlossen. Das Vorgehen der einzelnen Veroinsleitungen, die ihrer eigenen Spvrtbehörde so viel Grund zum Einschreiten gciben, kann nicht genug gegeißelt werden. Nur in der Tschecho-Slowakei haben es die nationaljüdischcn Sportler durchsetzen können, einen eigenen, vom Staaisoerband mit, autonomen Rechten ausgestatteten selbständigen Unterverband zu bilden. Auf diese jüdische Sportbchörde der Tschecho-Slowakei blickt die gesamte sportliche Oeffentlichkeit des In- und des angrenzenden Auslandes. Gelingt es dem Jüdischen Sportverband nicht. Ordnung in seinem Hause zu halten, so läuft nicht nur er Gefahr, seine Selbständigkeit zu verlieren, sondern es ist auch ein Präjndiz für die jüdischen Sportler der Nachbarschaft geschaffen. Den jüdischen Vereinen der Tschecho-Slowakei obliegt 'die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, ihre selbstgewählte Bchörde durch pemlichst strenge Einhaltung der Bestimmungen auf das tatkräftigste zu. unterstützen. Die Klubs mögen sich dessen bewußt sein, daß sie den Entwicklungsgang ihrer Brnderveroine des Auslandes durch Disziplinlosigkeiten hemmen können. Das Schwergewicht der nationaljüdischen Sportbewegung liegt in der Tschecho-Slowakei. In dieser Richtung bücken die Freunde und Feinde unserer Bestrebungen. Deshalb müssen die jüdischen Sportvereine der Tschecho-Slowakei mit gutem Beispiel vorangchen! Einen mehrtägigen Urlaub wollte ich. mir nchmen, um die Anklageschrift des Herrn David Weiß und die Verteidigungspolemik des Hern Hugo Meisl mit Mutze lefen zu können. Nun ist es mir aber gelungen, mich doch durch diese langatmigen Ausführungen „durchzubeitzen", ohne die Güte der Chefredaklion in Anspruch zu nehmen. Sonderlich klug bin ich aber aus den aneinandergereihten Worten nicht gewovden und aus der ganzen Verteidigung ist mir nur der Absatz im Gedächtnis geblieben, der die Aufschrift „Resüme" trägt. Wozu hat Herr Meisl diese furchtbar umfangreiche und äußerst lang- ■ wellige Einleitung geschrieben? ' ' Die Anschuldigungen hätten meiner unmaßgeblichen. Meinung nach mit folgenden knappen Sätzen abgetan werden können: > „Herr David Weiß wollte an einem Wiener Amateurverein die Kleinigkeit von 60 Millionen Kronen verdienen. Da aus diesem „Geschäft" nichts geworden ist, erhebt er gegen mich sesn sollende Beschuldigungen, die mich aber weder nach den bürgerlichen noch nach den )MtÜcheu Gesetzen in Acht find BaNn tun. Ich war aus folgenden Gründen .Geqsier dielor Reise: Weder. Pie/ Wiener noch das. NWmtz