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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-27 · Heft 1223 (27.6.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1223 (27.6.1922)
Date
1922-06-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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‘9?rr iz23 -Wien, w««?3g Finanzwelt und der Besitz aufbringen.wollen. Aber diese Grundlage kann nur dann erschüttert bleiben, wenn entweder die Notenmeuge sich stets gleich bleibt oder deren Vermehrung nur im geichen.Verhältnisse, zu der Vermehrung der Deckungsmittel stattfindet. Das alles bedeutet. aber nichts anderes, als eine Stabilisierung des Kronenkurses, und nur darauf läuft die ganze Sanierungsarbert hinaus, wenn sie wirklich Sinn haben' soll. . Und hier ist der Punkt, wo sich alle Fehler des neuen Werkes vereinigen. Deren Ursprung liegt sowohl in t e chnischen wie in psychologische« ' Momenten. Psychologisch ist die Scheu vor der Verkündung eines Stabilisierungszieles erklärlich. Man hat damit zur Zeit, als die ersten Kreditvorschüsse eingelängt waren, keine guten- Erfahrungen gemacht — damals gab es einen Streit über den Stabilisierungskurs, die einen wollten ihn hoch, die anderen niedrig, und mitten in ihrem Streite ist den dritten Genugtuung widerfahren, die sich bei einer nicht stabilen Krone am wohlsten befanden und daher gar keine Stabilisierung mochten. Die Scheu vor einem neuerlichen Mißerfolg der Stabilisierungsbestrebungen und vielleicht auch ein Mißtrauen in die eigene Kraft, ob sie das Ziel auch werde festhalten können, ließen jetzt das Stabilisierungsproblem links liegen. Der Stabilisierung geht es nun so, wie einst der Notenbank, von der es hieß , daß sie der Schlußstein des Sanierungs- Werkes sein.müsse. Kommt nun trotz allem die Notenbank zustande, so will man die Stabilisierung des Kronenkurses aus der Notenbank hervorgehen lassen, sie soll erst der Schlußstein des Sanierungswerkes sein. So wie sich aber jenes Dogma von der Notenbank bitter gerächt hat, so besteht jetzt die Gefahr, daß die Vernachlässigung der Stabilisierung uns und den Bankgründern gleich schwere Enttäuschungen bereiten könnte. Denn nur die Stabilisierung des Kronenkurses ist kmstaude, die Ziele, die durch den Finauzplan angestrebt werden, erreichen zu lassen. Sie allein würde den Stillstand her Notenpresse herbeiführen, sie würde alle Formen der Inflation zerstören, die Einkommeninflation sowohl wie die Jnflationsgewinne der Produzenten und Händler, die nicht mehr die Risikoprämie einer Kronenentwertung in die Preise einkalkulieren müßten, sie würde den Staat davor bewahren, daß die sinkende Kaufkraft der Krone i'.eue Forderungen der Angestellten auslöse, sie würde es vor allem unmöglich machen, daß die Verteuerung der staatlichen Leistungen und die Erhöhung der Steuern von der einen Klasse auf die andere überwälzt werde und daß alle sich in der Ueberwälzung auf die Notenpresse zusammenfiuden. Die Stabilisierung bedeutet aber auch Mehrarbeit und Sparsamkeit, da bei der Unmöglichkeit der Ueberwälzung der Lasten des Finanzplanes dem Kapital und der Arbeit nichts anderes übrig bleiben Würde, ass Yir investieren, zu sparen und zu arbeiten, wenn sie auf die Behauptung des alten Lebensstandard nicht verzichten wollen, was sie bisher.nur durch Zurückgrersen auf die Mehrarbeit der Notenpresse erreichen konnten. Aus diesem mangelnden Vertrauen, vor dem ersten Schritt in die Deflation durch die Stabilisierung der Krone, erklärt sich auch her geringe Beitrag des Finanzkapitals zur Ausstattung der Notenbank. Der Staat gibt schließlich sehr viel her — es geht nicht mit rechten Dingen zu, wenn das mächtige Finanzkapital und der größte Nutznießer der Inflation, der aus Papier Gold zu schlagen wußte, so daß 51t ihm schließlich alle Golddevisen geflossen sind, insgesamt kaum ein Drittel von dem leistet, was der herabgekommene Staat leisten will. Das ist der technische Fehlen der Notenbankgründung, der unbedingtbeseitigt werden muß. Es geht nicht an, daß dieselben Leute, die sich als Retter Oesterreichs aufspielen, sichren Nimbus so billig erkaufen können, es geht nicht an, daß ihnen dafür das unschätzbare Notenbankprivileg ausgeliefert wird, es geht nicht an, daß sie sich ein Hintertürchen offen lassen, für den Fall, daß. das Experimeat scheitern sollte, und es ist schon ganz und gar unzulässig, daß dieses Hintertürchen dereinst vielleicht als Triumphpforte für die Wiederkehr der durch eine andere Tür vertriebenen Inflation aufgerichtet werde,, die dem Finanzkapital die altneue Konjunktur der Gewinne aus der Geldentwertung bringen wiirde. Die Notenbank muß mit allen finanziellen Sicherungen umgeben sein, wenn das Sanierungswerk gelingen soll. Die an einer Stelle unzureichende Sicherung kann alle anderen als wertlos erweisen. Unzureichend ist die finanzielle Leistung der Großbanken — 60 oder eigentlich nur 30 Millionen Schweizer Franken, das ist für eine gedeihliche Existenz der Notenbank zu wenig — die mangelnde Beitragsleistung des Finanzkapitals vereitelt die Festsetzung einer unteren Grenze der Stabilisierung der Krone. Man muß die Grenze nicht urbi et orbi verkünden, es ist sogar besser, sie geheim zu halten, um der Valutaspekulation nicht Einblick in die Karten zu geben, aber die Karte muß man haben, um sie im gegebenen Falle gegen die Schwarmgeister ausspielen zu können. Dazu kommt, daß die Festlegung einer unteren Grenze der Stabilisierung, unter die man die Krone unter keinen Umständen fallen lassen will, der Auslandsspekulation für die Krone ein weites Feld eröffnet und der Krone selbst einen weiteren Aufschwung ermöglichen würde. Eine Haussespekulation des Auslandes in Kronen würde aber nach Oesterreich jene Devisenmengen einströmen lassen, deren es unbedingt zur Deckung seiner passiven Zahlungsbilanz bedarf. Die Regierung darf sich unter keinen Umständen aus eintz Notenbankgründung mit unzulänglichem Aktienkapital einlassen. Wenn zwei Kompagnons fidj, zu einem Geschäfte züsammentun, so ist es recht und' billig, daß beide Teilhaber die gleichen Geschäftseinlagenmitbringen. Wollen die Banken nicht Mehr aufbrirrgen, als 60 Mil- - Kiemen Schweizer Franken, sei es, weil sie kein genügendes / Vertrauen zu der Sache haben,. fei es, weilsie mit einer reservatio Mentalis zu Werke gehen, so muß man sie durch eine energische Tat zur Pflicht zurückrnsen. Ueber eine Mentalreservation ist kein Wort zu verlieren und wir wollen sie auch nicht annehmen; haben sie aber selbst kein genügendes Vertrauen, bangt' ihnen vor der Verantwortung, und geben sie die 30 Millionen dennoch her, so ist dieses Opfer wohl nur als eine Beschwichtigung von Gewissensskrupeln und als ein Loskauf für begangene Sünden zu werten. Die Notenbankgründung erfolgt aber Nicht im Zeichen des-Kirchtags, dazu ist'die Zeit. zu. ernst — sondern, in Tischebe'ab-Stimmung, und darum darf die Zettelbank nicht als Ablaßzeitel benützt werden. —ll. Die Lage der ÄerrtscheK Wirtschaft. Dem Berichte des „NelchsarbaiierblaÜes" über Arbeitsmarkt und Wirtschaftslage ist folgendes zu entnehmen: Die deutsche Industrie war im Mai angespannt beschäftigt. Von Mitte April bis Ende Mai. wurde der hohe Stand der Beschäftigung fast ohne Ausnahme durch ältere noch nicht zur Ablieferung gelaugte Aufträge bestritten.. Erst als der Verlauf der Konferenz von Genua zeigte, daß eine scharfe Wendung in den unsicheren deutschen Valutaverhältnissen binnen kurzen: nichts zu erwarten stände, ging die bis dahin geübte künstliche Zurückhaltung in der Bedarfsdeckung in eine leichte Widerbelebung der Austragerteilung über. Auf immer größere und unüberwindliche Schwierigkeiten stößt der Wettbewerb der deutschen Industrie aus dem Weltmarkt, und damit wird die Basis immer schmäler und unsicherer, auf welcher allein die ständig , auf Rohftofszukaus aus dem Ausland angewiesene deutsche Wirtschaft einen Halt zu finden hoffen darf, vor weiterem Versinken in Valutazerrüttung. Große Ausfälle an Bestellungen seitens des Auslandes sind im April und Mai eingetreten; es mehren sich jetzt sogar die Berichte aus West- und Süddeutschland über erfolgreiches V.erbringen des Auslandes in dendeutschen Binnenmarkt. England,' Frankreich, Belgien, Schweiz und Holland haben vorerst noch mehr vereinzelt nicht nur mit Kohle, sondern auch mit Eisen,"Textilwie Glaswaren u. dgl. die deutsche ' Industrie aus dem Jnlandsmarkt unterboten, und das zu einer Zeit, dadas immer mehr hervortretende Versagen der Kaufkraft weiter Kreise den Jnlandsabsatz der deutschen Industrie, gefährdet. Die frühere Spannung zwischen Auslands- und Jnlandswert der Mark verminderte sich im»April und Mai rasch — nach den Erhebungen des Statistischen Reichsamtes über , den Auftvand für Ernährung, Wohnung, Heizung und Beleuchtung stieg die Teuerungszisser im Mai um weitere 9 v. H. — und schon machen sich die ersten Folgen des Sinkens der Kaufkraft des Arbeitsei n k 0 m m e n s auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: nach - den Berichten der Landesarbeitsämter tritt wachsendes Angebot von weiblichen Arbeitskräften, namentlich von Ehefrauen, hervor. Aus den Einzelberichten von typischen Industriebetrieben an das „Neichsarbeitsblatt" ist eine weitere Steigerung des Beschäftigungsgrades:51t erkennen. Von 17Q8 Berichten für Mai, die sich auf 1,47 Millionen Beschäftigte erstrecken, waren 57 v. H. gegen 54 v. H. im Vormonat in Betrieben mit gutem Geschäftsgang tätig. Die Erhöhung der Tätigkeit ist dem Vormonat gegenüber säst die gleiche, wie sie auch im April und März zu verzeichnen tvar. Wiedereröffnung der Effektenbörse. Kein Devisenverkehr. Gestern nachmittags fand eine Sitzung der Börsekammer statt, in der beschlossen wurde/heute die Börse wieder zu eröffnen. Es wird jedoch nur ein Handel in Effekten stattfinden, während der Valutenhandel bis zur Beilegung des Verkehrsstreiks weiter sistiert bleibt. Infolgedessen entfallen auch die amtlichen Mitteilungen der Devisenzeutrale. , Der Ausfall des Börsenverkehrs am Montag im-' gestern unmittelbar vor 11 Uhr in einer zu diesen: Zwecke rasch einberufencn Sitzung der Börsekammer verfügt worden. Diese Verfügung erfolgte auf Betreiben der Bankenvertreter, die sie damit begründeten, daß infolge des Verkehrsstreiks die Orders aus der Provinz und auch die telephonischen Aufträge der Wiener Klientel ausgeblieben sind. Die Bankenvertreter sind mit dieser Forderung durchgedrungen, trotz des Widerstandes eines Teiles der Börsenräte. Wiener Kommerzialbank. Der Verwaltungsrat hat in der Sitzung von: 23. d. beschlossen, einer demnächst einzuberufenden Generalversammlung den Antrag auf Erhöhung des Aktienkapitales von 600,000.000 K. auf 1.000,000.000 zu unterbreiten. Gleichzeitig sind'Vereinbarungen zwischen der Wiener Kommerzialbank und der London and Eastern Trabe Bank Ltd. in London zustande gekommen, wonach sich diese, , vor mehreren Jahren von amerikanischen, englischen und russischen Financiers und Industriellen mit einem'Kapitale von. 600.000 Pfund gegründeten Bank, durch Uebernahme einer größeren Tranche an der Kapitalserhöhug der Wiener Kommerzialbank beteiligt und in deren Verwaltungsrat eine entsprechende Vertretung entsendet, Bei . diesem Anlasse wird r *r. sum r/2V'. "•••' esu« 7 auch die Warenabteilung der Wiener Kommerzialbank unter Miiwirknug der genannten englischen Bank ' in eine Waren- Handels-Aktiengesellschaft umgewandelt. Eine Kundgebung derKäufmannschafi zum Finauzplan. Heute findet im Gremium der Wiener Kaufmannschaft eine . Sitzung der Präsidenten aller kaufmännischen Korporationen statt, in denen über eine Stellungnahme der Kaufmannschaft zu dem Finanzplan beraten werden wird. Es soll eine Kundgebung beschlossen werden, in der die Kaufmannschaft ihre Bereitwilligkeit erklärt, alle- Opfer im Interesse der Sanie- ■ rung zu wagen, zugleich jedoch die Forderung erhoben wird, daß. den wirtschaftlichen Korporationen die Möglichkeit geboten werde, an der Kontrolle über die Durchführung des- Finanzplanes teilzunehmen, damit die im Interesse der Sanierung gebrachten Opfer nicht vergeblich seien. Aus diesem Grunde wird sich, die Kaufmannschaft für das wiederholt schon in der Oeffentlichkeit erörterte Projekt eines Wirtschafts- tat eg, der über alle Gesetzentwürfe, die wirtschaftliche Angelegenheiten betreffen, zu beraten und zu beschließen hätte, aussprechen. Dadurch würden hie wirtschaftlichen Angelegenheiten den politischen Streitigkeiten im Nationalrat entzogen und die Gewähr für die sachliche Lösung rein wirtschaftlich«: Probleme geschaffen werden. Im Wirtschaftsrate sollen Industrie, Handel und Arbeitnehmer gleichmäßig vertreten sein, die aus seinen Beratungen hervorgegangenen Gesetzentwürfe wären dem Nationalrat vorzulcgeu, der über die Annahme ohne Diskussion mit einsachem Ja oder Nein zu beschießen hätte. Zulassung von Püstsrachtstücken bis 20 Kilogramm im -Wechselverkehr mit Polen. Die Wiener Handelskammer gibt bekannt, daß ab 1. Juli 1922 Postfrachtstücke bis zum Gewichte von 20 Kilogramm im Wechselverkehre mit Polen zugelassen sind. Die Gewichtsgebühren betragen für Postfrachtgramm 6100 K., für Sperrgutsendungen von. 10 bis 16 Kilogramm 6100K., für Sperrgutsendungen von 10 bis 16 Kilogramm 5750 K., von 16 bis 20 Kilogramm 7400 K. Insolvenz einer Börsenfirma. Wie verlautet hat eine Börsenfirma ihre Zahlungen eingestellt. Der Giro- und Kassenverein hat sich bereits gestern vormittags mit der Angelegenheit befaßt. Die Verbindlichkeiten sind derart gering — es handelt sich im ganzen um zweieinhalb Millionen Kronen — daß eine Rückwirkung auf die Börse gar nicht in Betracht kommt. Feierliche Eröffnung der Produkten- und Warenbörse in Pretzbnrg. Am 26. d. wurde in Anwesenheit von Vertretern der Regierung, der Geschäfts-, Finanz- und Industrie- Welt die Produkten- und Warenbörse feierlich eröffnet. Wiener Schrrhbörse. Infolge der ungeklärten Lage stockte gestern deü Verkehr nach jeder Richtung hin und cs wurde deshalb von einer offiziellen Notierung Abstand genommen Viehmiirkte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung") Bind er mär k t. DerAufineb auf dein gestrigen Rindsrmarkle ‘ belief sich auf 800Stück inländisches, 62 Stück ungarisches, 82 Stück jugoslisches.tmd 4yS SllicK. rumänisches, zusammen .1453 Stück Schlachtvieh,worunter sich 1133 Stück Mast-und 315 Stück Beinloieh befanden. " Der Gattung nach waren' 741 Ochsen, 179 Stiere und 633 Kühe. Außerdem wurden noch 75 Stück angemeldet. Äußer Markt wurden 119 Stück bezogen. Bei einer Minderzufuhr von 300 Stück, an der einheimisch» Provenienzen partizipierten — die Importe wiesen eine mäßige Zunahme auf — blieben die vorwöchigen Preise fest behauptet.- In vielen Fällen stellten sich die Preise um 200 K. per Kilogramm höher. Es notierten Ochsen, Prima 3000 bis 3500 K.. extrem bis'3800 K.» Sekunda 2800 bis 2960 K., Terlia 2500 bis 2780 K., Stiere und Kühe 2500 bis S3i,0 M. und Beinloieh 1500 bis 23CO K. per Kilogramm Lebendgewicht. — Bor sie n viel) markt. Nach den bisher vor- Ürgenden Anmeldungen und Ausladungen dürfte sich der Auftrieb auf zirka 1600 Schweine belaufen. BrrÄapester Börse. S ck l u tz k u r s e: Ilng. Kredit 2640.—, Oesterr. Kredit , Britisch-Ung. Bank 740.-, Salgo Kohlen 10.650.-, Rimamuranyer 3325.—, Südbahn 3300.—, Staatsbahn 16.600.—, Grcm-Szaszvarer 6250.—, Oberung. Kohlen 9350.—, Dräsche Ziegel 5950—, Ilng. Allg. Kohlen 17.350.—, Urikany Kohlen 10.50J.—, Adria 12.600.—, Elotilde chem. Fabrik 3925.—, Ung. Eisenbahnverkehr 2600—, Anglobank-, Verein. Kolz 835.—, Koburg 3050.—, Spodium 1950.—. Prager Börse. - S ch l u ß k u r s e: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken 406.—. Böhm. Univnbank 419.—, Böhm. Eskomytebank 399.—, Böhm. Lndüstnalbank 455.—. Zidnosienska... Banka 4i8.5o, Anglobank 82.—, Oesterr. Kredit 37.—, Oesterr.-Ungar. Bank —, Wiener Unionbank —.—, Wiener Bankverein 36.—, Buschtiehrader Eisenbahn Lit. A —, Cif. B 455.—, Ferdinands Nordbahn —Prag-Duxer —, Aussig-Tepützer Eisenbahn 1080.—, Nestomitzer Zuckerindustrie-, Verein Elektrizität Wien —Brosche 840—, Koliner Spiritus 835.— Königs!)ofer Zement 710.—, . Breitfeld-Danek 372. Ainghvffer 780.—, Simmeringrr 104.—, Bötkofteletzer Textil 365.—, Alpine Montan 430.—, Poldihütte 391.—. Prager Eisen 915.—, Skoda 445—, Oesterr. Berg u. Kütten-, Inwald 1015.—. Die Devisenkurse. Zürich» 26. Juni. (Devisenkurse. — Mitgeteilt von ds Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 1.45 (1.55). Holland —.— (202.60), Nm Portz 529.25 (528.75), London 23.20 (23.27), Paris 44.45 (45.65) Mailand 24,45 (24.65), Brüssel <—.—),. Kopenhagen —(—.—)» Slockholm —.— (—.—), Chrisiiania — (—.—), Madrid — — (82.—). Buenos Aires —(—.—), Mag 10.— (10.10), Budapest—.53'/« (—.53'/*), Agram 1.70 (1.70) Sofia (3.47), Warschau —.ll3/* (—.117.), Wien Gel! —.03 (—.03), Wien Ware —Oesterr. gest Kronen Geld —.03 (—.03). Oesterr. gest. Kronen War< Prag, 26. Juni. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Banb amte des tschecho-slowakifchen Finanzministeriums.) Berlin 14.60 Ü5.62»/*), Zürich 988.— (990.—), Belgra! 66.62 (66.-), Bukarest —.- (—.—). Mm 0.24V. (0.28) Warschau 1.04'/* (1.071/*), Agram —Budapest 5.08V (5.03), Jugoslawische 66.62 (66.—), Oösierreichifche gestempelt: Krone 0.25 (0.28%), Polnische 1.04'/, (1.07%), Ungarische 5.08V (5,03).

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