Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1221 (25.6.1922)
- Date
- 1922-06-25
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 * Wien, Sonnlag Hertha—Admira 3:0 (2:0). Hertha-Platz. 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Schönccker. Hertha: Ostricek; Schneider, Solil; Malousik, Reiterer, Listopad; Holly, Richter, Sylvester, Neuhold, Picha. Admira: Wieser; Vozi, Czihak 2; Fürlinger, Koch, Hecks; Wohlmuth, Schierl, Kratky, Klima, Kingal. - Die beiden Gegner, die in dieser Meisterschaft nichts mehrzu gewinnen oder zu verlieren haben, lieferten sich nichtsdestoweniger einen lebhaften Kampf, der mit einem verdienten Sieg der Hertha-Mannschaft endete. Die Favoritener hatten in der ersten Halbzeit weitaus mehr vom Spiele und konnten ihre Ucberlegenheit auch in Treffer umsetzen, während die Admira-Stürmer, die sich nach der Pause zu zahlreichen hes- . tigen Angriffen aufrafften, das gegnerische Tor kaum?.imnal ernstlich gefährdeten. Bei Hertha bot das Verteidigungstrio eine recht gute 'Leistung, auch die Deckung, speziell die Seitenläufer, entsprachen. Im Angriff waren Richter und Neuhyld die treibenden Kräfte, die übrigen Stürmer zeigten dagegen nicht viel. Adnrira mutzte das Wettspiel mit einigen unzulänglichen Ersatzleuten bestreiten, was natürlich auch die Leistungen der anderen Spieler beeinträchtigte. Wirklich gut waren lediglich die beiden Verteidiger sowie Koch als Mittelläufer. Wieser im Tore war etwas unsicher und im Angriff befriedigte nur Schierl einigermaßen. Das Spiel beginnt mit heftigen Angriffen Herthas, die bereits in der 10. Minute durch einen Kopfstoß Richters in die Führung gelangen. Die andauernde Überlegenheit der Favoritener wird nur durch ungefährliche Vorstöße Admiras unterbrochen, die sich, statt in dieser Situation die Flügelstürmer zu beschäftigen, auf ein furchtloses Jnnenspiel versteifen. Knapp vor der Pause erreicht Neuhold den zweiten Treffer. Nach Seitenwechsel wendet sich das Blatt, Admira imternimmt, zahlreiche heftige Angriffe, die aber infolge Schußtinficherheit der Stürmer zu keinem, Erfolg führen. Solil und Picha sowie Schierl müssen infolge von Verletzungen das Feld verlassen und in der letzten Minute jagt Sylvester einen non der Stange abprallenden Ball ins Netz. Kornerverhältnis! für Hertha. Reserven 3 :0 für Hertha. Presse—BühNe 8:2 (2:0), " Und lttstig war's, unglaublich lustig war's! Hohe Warte. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter Popovich: Presse: Albala („Extrablatt"); Fritz Baar („Wiener Morgenzeitung"), Prischl („Neues Montagblatt"); Wirtschafter („Wiener Morgenzeitung"), Zimmermann („Neues Montagblatt"), Porttine 2 („Neues Montagblatt"); Mainsche! („Deutsches Volksblatt"), Reich („Sport-Echo"), Schmieger ^Illustriertes Sportblatt"), Kellner („Sport-Tagblati"), Pvrtune I („Neues Montagblatt"). Bühne: Riitersheim (Volksoper); Payer (Theater an der Wien), Groß '(Volksoper); Werner. (Lustspieltheater), Hahn. (Volksoper), Klausner (Komödienhaus); Köchl (Volksoper),' Nästelberger (Metropolitantheater), Jerabek (Volksoper), Lustig-Prean (Ronacher), Glaser (Kmrchdienhaus). Von den 5000 Zuschauern ist niemand unbefriedigt nach Hause gegangen. Das Publikum unterhielt sich köstlich, begleitete nach der Panse sämtliche Aktionen der Presse-Leute mit Pfuirufen und feuerte die Bühnensterne unter großem Getöse an. Doch alles half nichts/ auch die Mitwirkung des „Unparteiischen" war zu schwach, um der Presse das Heft ans der Hand zu nehmen. Sie diktierte und Bühne mußte wie so oft im Leben folgen. Die sportliche Auslese war wohl gering, doch sah man von? den Stürnier'u 'der Sieger zeitweise gediegene Zusammenarbeit. Auch die Perteidiger entsprachen den Anforderungen. Die Bühnensterne konnten ihr Licht am grünen /Rasen nicht glänzen lassen, da die routinierten Pressevertreter eine einseitige Regie führten. Popovich verhängte zwei Elfmeterstöße, die aber nicht ihr Ziel fanden. Die Torschützen waren Schmieger (2), Portune 1 (2), Zimmermann (2) und Matuschek. Die Treffer der Bühne erzielten Hahn und Klausner. Sie hatte wohl noch zwei Torschützen, diese Treffer sielen aber 'ms ihr Verlustkonto. Eine Skizze. Die Metamorphose. Das Berliner Stadion ist bis auf das letzte Plätzchen gefüllt. Wellengleich geht das Gewoge durch die Menge, die das Schlnßspiel um die deutsche Meisterschaft zwischen dem 1. F. E. Nürnberg und dem Hamburger Sportverein angelockt hat. Mehr oder minder schöne Frauen tragen ihre geschmackvoll geltenden, Toiletten znr Schau. Ihre Augen blitzen unstet in die Runde. Die Augen losen, werben, fragen und antworten. Der Flirt ist Trumpft an den Sport hat die Jugend, die die Tribünen bevölkert, anscheinend vergessen. Man wähnt sich bei einer friedlichen gesellschaftlichen Veranstaltung, und doch lagert eine Atmosphäre der sinnlichen Erregtheit über dieser ,.eleganten" "Menge. Das Bild ändert sich auch dann nicht wesentlich, als die Mannschaften die Kampfstätte betreten. Die sehnigen Fußballer lenken jetzt manch schönes Auge auf sich, doch wieder scheint der Sport nur den Nahmen abzugeben, während die Akteure die Hauptsache sind. Mancher Jüngling im Zuschauerraum wartet vergeblich auf die früher so feurigen Blicke seiner Auserkorenen, doch letztere hat jetzt besseres zu tun, sie muß die Länge der einzelnen Fußballhosen studieren. Zwischen zwei Sesseln ist man schon oft auf der Erde gesessen, und so ist es nicht verwunderlich, wenn die Ungetreuen nach Beginn des Krampfes ihre Bewunderer verloren haben. Die Spieler, die von ihrer Auszeichnung zumindest vorläufig nichts wissen, müssen oder sollen ihre Aufmerksamkeit dem runden Leder zuwenden und der noch vor kurzer Zeit so sehnsüchtig Wienev Morgenzeitung^ wartende Jüngling des Zuschaucxraumes hat die Welt um sich vergessen. Die werbenden Frauen und Mädchen verdammen das Spiel an sich, es stört ihr Beginnen, und so bleibt ihnen nichts -anderes übrig, als bis zur Panse zu warten. Mit den: Fortgang des Spieles wächst die Anteilnahme des Publikums. Die teils ironischen, teils wilden"Nufe nehmen von der Tribüne ihren Ausgang. Gebrüll und Gejohle lassen die Luft erzittern. Die „elegante" Welt männlichen Geschlechtes läßt den Nervenkitzel auf sich wirken. Rückhaltlos lebt sie sich ans, sie gleicht einer wilden, sadistischen Kampftruppe aber nicht mehr gesitteten Menschen. Pause! Die Akteure verlassen 'den Schauplatz ihrer Tätigkeit. Und wieder beginnt das Spiel mit den Augen. Eine — man , möchte fast sagen — sexuelle Erregung — beherrscht die Menge. Flirt ist Trumpf, der Sport, gibt bcu Rahmen. Ueber drei Stunden wechseln die Bilder, so daß die Menschen genügend, Zeit haben, ihrer Leidenschaft die Zügel schießen zn lassen. Der Sport ist zu einem Gladiatorentempel degradiert worden. Drüben, kaum einen Steinwurf weit, im Volke, auf den Stehplätzen, find noch Sportleute zu finden. Ihnen ist das Fußballspiel nichts mehr als ein Born der Erholung. An dieser Jugend kann ein Volk noch gesunden. f. b. BMrmer Brief. Die 1:5-Niederlage der jüdischen Verbaudsmannschaft. Schon die Ausstellung unserer Mannschaft ließ eine Niederlage vorausseheu. Die verunglückte Nominierung läßt darauf schließen, daß unser Veröandslapitän die Leute nicht - kennt und falsch informiert wurde. Unverständlich klingt die' Rechtfertigung, daß die Prager Hagibor keine Spieler stellen konnte, weil sie in Pardubitz ein schweres Match auszutragenhatte. Wozu man Mahler und Mayer kommen ließ, ist unverständlich; um die. Spesen ist wirklich schade! Mahler ist viel.zu langsam und Mayer zu weich» unentschlossen und schußnnsicher. / Die besten Leute waren Künstler,' Feldmann und Thomson, Melezer und Goldberg rackerten sich ehrlich. Im Stumr konnte 'nur der in hoher Form sich befindliche Künstler befriedigen, er war der Initiator sämtlicher Angriffe und als Künstler die Stelle . des verletzten Tormannes Weis; einnehmen mußte, sah man vom Angriff überhaupt nichts mehr. Hätten Fanta, Platzer,^Weisz, Rosner mitgetan, wie ursprünglich geplant war, Dann Ware das Resultat anders ausgefallen. Die Tschechen stellten eine sehr gute, ausgeglichene Mannschaft, deren bester Teil die, Stürmerreihewar. Der beste Teil 'war die linke , Angriffsseite mit Simonek und Mazal. Das Spiel, das auf dem Makkabi-Platze vor ungefähr 2000 Zuschauern..vor sich ging,und von Herrn Mappl (Deutsche Schiedsrichter'oereinigung) gut geleitetwurde, nahm folgenden Verlauf: Unsere Vertreter, cxschemen, sofort - vor dem gegnerischen Tor, doch vergibt Bauetz. die Chance.- Der-Gegenangriff der Tschechen wird von Feldmann zurückgeschlagen. Nun überspielt Künstet mehrere Gegner, fein Flankenball wird von Boros über die Latte gelenkt. Lastovicka von den Tschechen folgt seinem Beispiel. Drei Ecken für die- Tschechon^und -zwei für das jüdische Team bleiben unausgenützt. . Bei, einem Angriff des letzteren wird Boros im/Straframn, regelwidrig zu Fall gebracht, Künstler verwandelt den Elfmeter unter großem Beifall. Bald darauf stellt-Simonek den Ausgleich her. Noch einmal ergibt sich für Boros eine günstige Schlußchance, doch vermag er sie nicht zu Verwerten. Pause 1:1. Man rechnete allgemein, daß die Tschechen höchstens einen knappen Sieg erringen werden, doch kam die Sache anders. Der glänzende Tormann Weiß wehrte einen unheimlich scharfen Schuß von Mazal glänzend ab,, letzterer ist aber sofort zur Stelle und tritt dem liegenden Torwächter das Leder aus den Händen, wobei Weiß empfindlich verletzt wurde.. Der Tormann, muß deshalb das Spielfeld verlassen und Künstler bezieht den verwaisten Posten. Nun ist es mit der Widerstandskraft des jüdischen Teams zu Ende, es ' fällt Tor aus Tyr, bereit Urheber Mazal und Simonek sind. Eitlen elenden Tag hat Boros,. der es versieht, dtzn Angriff nur ein einziges Mal nach vorne zu bringen. Das Vorspiel bestritten der Jüdische Arbeiter-Sportklub und Sparta (M. Hora). Der Kampf, der 2:2 endete, zeigte beide Mannschaften in mäßiger Verfassung. Vom Meister der zweiten Klasse des jüdischen Verbandes hatte man mehr erwartet. Nur Blum und Polenz entschrachen den Erwartungen. . Makkabi (Brünn) unterlag am 15. d. gegen Moravska Slavia 0:8 (0:8). Makkabi stellte einige neue Spieler ein, von denen sich einige ganz gut hielten. Slavia trat ohne Mazal und Simonek an, war aber doch stark genug, den Kampf für sich zu entscheiden. Vor der Pause waren Die Sieger "überlegen, nach Seitenwechsel erwies sich Makkabi als die bessere Mannschaft, ohne „aber den Vorsprung verringern zu können. Der Angriff vergab die günstigsten Chancen, insbesondere Boros. bewies, daß' er vollkommen außer Form ist. Auch der Tarmann Müller ist an der Niederlage nicht schuldlos, er fängt dieschwersten Bälle .wohl glänzend, doch läßt er die leichtesten-passieren. Herr Heritcs (Präg) leitete das Spiel vorbildlich. Im Reservespiel siegte Slavia unverdient 3:1. * Die Unterlegenen mußten zeitweise mit-acht Mann spielen. ■ Am 21. d. spielte Makkabi gegen Zidenice 3:3 (2:1). Zidenice verdankt, das unentschiedene Treffen dem gegnerischen Verteidiger Fischer, Der zwei Tore verschuldete. Makkabi stellte . die bessere Mannschqst und hatte zumindest einen knappen Sieg verdient. In der fünften Minute gelangt Zidenice durch Lastovicka in die Führung. Aus Eckstößen sendet nun Boros 'zweimal ein. Nach Seitenwechsel gelangt Zidenice aus einem Elfmeterstoß zum Ausgleich. Makkabi ist überlegen und Boros schießt das schönste Goal des Tages. Wieder wird der Ausgleich hergestellt und nun kämpfen beide Parteien. auf Sieg. An dem Resultat wurde nichts inehr geändert. Die bester: Spieler von Makkabi waren Palniäy, Metzler, Boros und Feldmann. R a d o. ' 25. Juni 1922 Seite 15 Die BieLitzer Hakosh — Meister ihres ", Kreises- Die Bielitzer Hakoäh, die seinerzeit durch einen Willkürakt sondergleichen vom polnischen Verband in'die zweite Klasse eingeteilt wurde, hat die Meisterschaft der Klasse B im Kreise Bielitz durch Den 5:0-Sieg über die'Reserven vom D. F. C. Sturm gewonnen.'Die Torschützen waren Singer (2), Klein- . zähler, Huppert und Finder. Hakoah hat nun noch vier Spiele auszutragen, und zwar zwei gegen den Meister des Kreises. Jasto, den S. C. Tarnowia, und zwei gegen den Meister des Kreises Krakau, der voraussichtlich Podgorze sein wird. Die Hakoah tritt heute in folgender Aufstellung an: Hakper::; Scheuer, Lewiins; Kohn, Guitmann, Grünseld; Neufeld, Häusler, Gansl, Grünwald, Katz. Hasmonea unternimmt heute mit drei Mannschaften ein",: Ausflug nach Lang-Enzersdorf. Die erste Garnitur des jüoischen Vereins wird, da zahlreiche Spieler verletzt sind, mehrer Ersatzleute aufweisen. Lang-Enzersdorf rangiert an zweiter Stelle der zweiten Provinzklasse-Nord und zählt zu den spielstärksten Provinzmannschaften. Einige Wiener -noen- und drittklassige Vereine, die in Lang-Enzersdorf gastierten, mußten Niederlagen in den Kauf nehmen. Wir Höffen, daß der jüdische Verein ein ehrenvolles Resultat erzielen wird. Das Spiel findet um 6 Uhr statt. Vorher spielen die Reserven. Wir rechnen mit einem Sieg der Hasmonea. Die Beamtender Hasmonea haben die erste B-Männschaft der Lang-Enzcrsdorfer züm Gegner, und dürften nach einer längeren Serie von Siegen eine knappe Niederlage einstecken müssen. Das Spiel findet um halb 3 Uhr statt. Der Teplitzer Fußballklub besiegte den Karlsbader Fußbällklub 9:1. Backmanns erster Start in Deutschland. Erik Backmann, Schwedens populärster und bedeutendster Läufer, ist für die internationalen olympischen Wettkämpfe der Eintracht am 8. und 9. Juli in Frankfurt a. M. fest verpflichtet worden. Es ist dies der erste Start des Schweden :n Mitteleuropa. Backmann bestreitet Samstag den. 8. Juli die LOyO Meter und Sonntag den 9. Juli die 5g00 Meter. Eine.seiner hervorragendsten Leistungen ist sein Weltrekord 'über fünf englische Meilen, 8045 Meter, der. mit zu den absolut besten Langstrecken-Rekords gehört. 1 Neue deutsche Rekords im Gehen stellte der Meistergeher Hermann Müller (Berlin) beim Wettgehen Rund um Dinslaken aus. Die neuen Bestleistungen sind 25 Kilometer in 2:05:23 (bisher 2:09:01.4), 30 Kilometer in 2:35:03 (2:37:18.2). Lawu-tknuis. Miß Nhan Amerika) wurde in: Schlußspiel um die Meisterschaft von Kent, England, deren Verteidigerin sie war, von Miß Mc. Kaue mit 3:6, 3:6 glatt geschlagen. Die Herrenmeisterschaft gewann Kingscore g. Lhceit mit 6:3,3:1. Vom Davis Cup. Indien g. ^Rumänien in London: A. A. Fyzee (Indien) g. Mishu (Rumänien) 3:6, 5:7, 6:4, 6:4, 6:0. — D. A. H. Fyzee (Jnd.) g. Stern (Rum.) 6:0, 6:1. 6:1. — England g: Italien in London: Kingscote (E.) g. Colombo (Jtal.) 7:5, 6:4, '6:1. Kingscote und Rißley (E.) g. Balbi und Colombo 6:1, 6:8, 6:0. —. Indien und England sind bereits sichere Sieger der ersten Runde Das Wettschwimmen „Quer durch Berlin", das heuktz min vierten Male zur Entscheidung gelangt, übertrifst seine Vorgänger in bezug auf die Beteiligung bei weitem. Die Besetzung ist erstmalig international. Aus dem Auslande starten Günther Weber (Buenos Aires) und der Schwede I. Johnston, während der Start der Amerikanerin Etüel Bleibtrey noch nicht feststcht. Detscherseits meldeten u. a. die Sieger der letzten Jahre, Fröndhoff (Münster) und Kunisch (Breslau) sowie. Rheder, Lexau (Hamburg), Roßteutscher (Breslau) irud Malisch (Berlin). Am Ziel werden während des Rennens Wettkämpfe und Wasserballspiele {l ausgetragen. Zu letzteren haben u. a. der 1. Wr. Amateur-S. C. und der Bremische Schwimmverband gemeldet. j" Ein Werbeschwimmen findet heiite um 4 Uhr im Doblhvffbad in Baden statt. Im Mittelpunkt des Progranims stehen die Kämpfe um beit Ehrenwanderpris des DamenschwimmklUbs Freya, den der W. A. C. zu verteidigen hat, iind um den Ehrenwanderpreis, Badeusia-Gesellschaft, der Heuer zum ersten Male zur Ausschreibung gelangt. Mit bewnders zahlreichen Nennungen sind der W. A. C. und der Wi B. C. vertreten, aber außerdem haben Freya, Helga-Dstmark Danubia, Wien 1908, und G. Oe. C. Meldungeii abgegeben. Den Abschluß des Programms bildet ein Wasserballspiel zwischen oen Mannschaften des W. B. C. und der W. A. C.-Reserve. ' - Deutschland—Schweiz. Die deutsche Mamtschast für den Schwimmländerkampf Deutschland—^Schweiz, der am 6. August in Arosa stattsinde, wurde wie folgt aufgestellt: O. Jahn (Cannstatt), Wiesel (Leipzig), Lechnir (Dessau), Heberer (Frankfurt), Gropper (Augsburg), Jeuisch und Schneesutz (Stuttgarts Hilmar (Magdeburg), 'Dahlem (Ruhrort), Somnier (Köln), -Woberz (Heidelberg). Die Mannschaft besieht in der Hauptsache aus süddeutschen Schwimnlern. Die Ziisammensetzüng ist.in dieser Form wegen der hohen Reisekosten gewählt worden. Der erste Vorsitzende des Deutschen Schwimmverbaiides Dr.' Geisow (Frankfurt), der Berbaudsschwimmwart W. Binner (Breslaus Dr. Stühmer (Freiburg), Bertsch (Frankfurt) und Volderauer (Karlsruhe) begleiten die deiltsche Vertreter. Vrrs^derr Vereirrsr?. Gideon: Heute 4 Uhr, beziehungsweise 6 Uhr, Wettspiele gegen Concordia 9 auf dem Lainzer Sportplatz. Die Spieler der Reserve: Stückgold, Eisen, Pleßkypf, Lebensbaum 1, Ostre, Knoller, Kleiii, Fleischer, Schargl 2, Drück), Wasser habe>i sich um 2 Uhr ai« Gaußplatz zu treffen; die Spieler der Ersteil: Neumann, Schattner, Weiiltraub, Weiß, Kalmar, Groß. Kohn, Feldmann, Laüfermann,. Rutten und Lebeusbamn 2 . haben sich, um 4 Uhr auch dortselbst einzufinden. Hasmonea. Heute Wettspiel nnt drei Maunschafteu in Lang-Enzersdorf. Abfahrt 8 Uhr 15 Min. mit Dampfer von der Reichsbrucke oder 12 Uhr 30 Min., 1 Uhr 45 Miii., 2 Uhr 30 Min. mit der Nordwestbahn. Die Beamtenmannschaft versammelt^ um 7 Uhr früh beim Pratersiern. Ausflug (Bisamberg— Kierling—Klostcriieubiirg). NachmitttagS halb 8'Uhr Wettspjel. gegen Lang-Enzersdorf 1 B. .Schlachtenbummler herzlich willkommen. - -- -