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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-17 · Heft 1213 (17.6.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1213 (17.6.1922)
Date
1922-06-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1213 Men, VamswA astend MorrKenzeUimg. .17. Juni 162S SM 8 -...' KinbeKtci- und Bursaukratie. Die hier in der Schika- >»dergosss 4 wohnhafte Private Anna Pichler kam gestern morgens mit der Südbahn hiei an und trug in-de» Armen ihr totes Kind, einen sechzehn Tage alten Knaben namens Walter, der während der Eisenbahnreise auf der Fahrt zwischen Wiener« Neustadt und Wien im Coupe plötzlich gestorben war. Ueber ihr Schicksal und den Tod ihres Säuglings erzählte die Frau folgendes: Am 9. d. war sie im Wiener Zentralkinderheim mit ihrem Kinde nach ihrer Heimat, nach St. Leonhard in Kärnten^ gewiesen worden. Als sie dort Aufnahme suchte,-wies sie der Bürgermeister ihrer Heimatsgemeinde an, sich ins Spital nach Wolfberg zu begeben. Auch hier war ihres Bleibens nicht, und mau hieß sie, nach Klagenfurt gehen. Als man ihr auch dort das Kind nicht annehmen wollte, wendete sich die verzweifelte Frau, die schon aller Geldmittel entblößt war, an die PolizUwachstube. in Klagenfurt, wo man zwar wegen der Unterbringung des Säuglings auch nicht Rat Wußte, wo aber die Wachmannschaft, ergriffen von den Erzählungen der armen Mutter, unter sich eine Kollekte für die Bedauernswerte veranstaltete und damit die gewiß nicht geringfügige Summe aufbrachle, die der bedauernswerten Mutter die Rückreise nach Wien ermöglichte. Ihrer Vermutung nach ist das Kind infolge der Erschöpfung durch die Wanderschaft und wegen der unregelmäßigen und ungenügenden Ernährung zugrunde gegangen. Ob diese. Annahme zutrifft, wird durch die gerichtliche Obduktion der Leiche des Knaben festgestellt werden' Der Staatsanwaltschaft wurde die Anzeige von diesem Todesfälle ertattet. * Wiener Urania. Am 12. d. fand die 31.' ordentlich Hauptversammlung der Wiener Urania statt. Die Einbeziehung der deutschen Schauspielkunst in das Bildungsprogramm und die Einführung der volksbildnerisch und volkswirtschaftlich hochbe.deutsamen HündfertigreitSkurse, das erfolgreiche Vorgehen der Urania zur Kino re form, das auf den ganzen Filmmärkt reformatorisch einwirkte, die Errichtung einer Leihzentrale, durch welche die Volksbildungseinrichtungeu auf dem Lande mit Vorträgen, Lichtbildern und Filmen versorgt werden, im Zusammenhang mit der Gründung von Tochtermstitnteu in Graz, Wr.-Neustadt und Innsbruck, die * Ausbreitung der Wirksanrkeit der Urania in die äußeren Wiener Gemeind bezirke, womit sie den Weg zu den breiten Schichten der Wiener Bevölkerung gesucht und gefunden hat, und die Einführung eines ununterbrochenen Sommerbetriebes .iw Stammhause am Aspernplätz waren die bemerkenswertesten Errungenschaften des Berichtjahres. Für die nächste Zeit plant die Urania die Einrichtung einer Bücherstube und die Versorgung der ländlichen VolksbildungSvereine mit guten Büchern. Bekannt ist der Plan der Errichtung des um die Hasste größeren Zweighauses an der Mariahilferstraße, der durch den einstimmigen Beschluß der Wiener Gemeindevertretung vom 24. Februar d. I. feste Formen angenommen hat. An den Bau wird gschritten werden, sobald. ..... Baugeld teils durch Spenden iM Inlande, töils durch Ausgabe von Hhpothekarteilschuldverschreibungen im Anslande beschafft sein wird. Die Hauptversammlung beschloß die Kündigung und Rückzahlung der unverlosten 4 prozbntigen Anteilscheine, die anläßlich der Erbauung des Stammhauses am Aspernplatz ausgegeben worden waren, und eine.-mäßige Erhöhung der .durch' die fortschreitende Geldentwertung überholten Mitgliedsheiträge, Dem wissenschaftlichen Beirat wurde die Vertretung der Interessen der geistigen Mitarbeiter und feinen Mitgliedern durch Satzungsänderung Sitz und Stimme bei den Hauptversammlungen eingeräumt. Zu Rechnungsprüfern wurden Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Rigler, Prokurist Max Kellner und Oberbuchhalter der -Anglo-österreichischen Bank- Friedrich Kinscher, gewählt. Die Kooptierung des Schulrates Josef Jaksch, sowie die Einladung des Bundesministeriums für Aeußeres und des Bundesministeriums für Finanzen zur Entsendung eines ständigen Vertreters in den Vorstand wurden einstimmig genehmigt. * Ei» NntionLkratSuraLSrr. Mit Rücksicht auf die Wich /Weit der für den LI. Juni einberufenen Sitzung des National rotes iÜ für die Abgeordneten aus den Landern ein besonderer Wagen für die Fahrt nach Wien eingestellt worden. Dieser Na lionakratswagen (Innsbruck—Wien) verkehrt "mit Zug Nr. 208 in der Nacht von Montag den 19. auf Dienstag den 2y. d. * Streik von Landarbeitern in/Oberösterrreich. Aus Linz . wird gemeldet, daß gestern früh die sozialdmokratisch organisier ^tm Landarbeiter der Gemeinden Glemk, Steyr und Wolfern in den Ausstand getreten sind, weil die Bauernschaft das Eintreten in Verhandlungen'mit ihnen zwecks Abschließung eines eigenen Lohnvertrages unter dem Hinweis darauf ablehnte, daß vor kurzem bereits ein BezirkslohnärbeiiSvertrag für die Sommermonate abgeschlossen wurde. Die christlich-organisierten Lohnarbeiter haben sich mit der Bauernschaft solidarisch er klärt. Die sozialdemokratische Jndustriearbeiterschast in Steyr bat den Streikenden jegliche Unterstützung zugesagt. * Die Staatsbahribirektiyrr teilt mit: Am morgigen Sonn tag wird sich bei schönem Wetter nach den bisherigen Erfahrun gen zu den für den Umleitu.ngsverkehr eröffneten Haltestellen der Oberen Wiental- und der Gürtellinie der Stadtbahn voraussichtlich ein sehr starker Andrang einstellen, zu dessen Bewältigung aber die erforderlichen Betriebsmittel nicht zur Verfügung stehen. Es dürfte daher voraussichlich nicht zu vermeiden sein, die Fahrkartenausgabe zeitweise einzustellen. " * Einschreibungen In den Mischen Dslksschulen ja) Jüdische Volksschule. II., Castellez-!g a s s c 35. Die Einschreibungen m die erste und. zweite Klasse ierlplgen füglich mit Ausnahme,der Samstage von 8 bis 9 Uhr lvommqgsim SchMkla. — b) Jüdische V o l k s ,'s ch u l e, X X., Den i s g a s s e 3 8. Einschreibungen in die!ers!e, zweite und dritte Klasse täglich mit Ausnahme; der;Somstäge von 8 bis 9 Uhr vormittags im Schullokal. ’.ü » Mit den DMdes- KNgeftelüteR. Wien, 16. Juni. Der Bundeskanzler hat gestern rmd heute amtliche Organisationen der Bundes- und Pundesverkehrsangestelltell zu sich berufen, um ihnen in Anwesenheit des Vizekanzlers und der Bundesminister für soziale Verwaltung und 'ür Verkehrswesen die wirtschaftliche Lage des Staates darzutellen, die es unmöglich mache, die Bezüge der Angestellten in dem..vollen Ausmaße zu steigern, das dem von der paritätischen Kommission bekanntgegebenen Iudex der Verteuerung der Lebenshaltung entspreche. Der- Bundeskanzler richtete dabei durch die Vertreter der Organisationen an sänitliche AugestellteH den dringenden Appell, dem Baterlande iw dieser ernsten StuuH das Opfer zu. bringen, auf einest'namhaften Teil der von ihnen beanspruchten Auszahlung zu verzichten. Der Ministerrat hatte nämlich beschlossen, den Bundesangestellten aller Kategorien am 17. d. eine Mehrzahlung von fünf Märzbezügen (IM)- zu leisten und für einen späteren Termin eine solche in derselben Höhe in Aussicht gestellt, während die volle Auswirkung des mit 71 Prozent, errechneten Index eine Mehrzahlung von insgesamt 15 Märzbezügen ergeben 'würhe. Am Schlüsse der Beratungen, die bis in die Nachtstunden währten, mußte der Bundeskanzler feststeven, daß zwar alle Organisationen im Prinzip sich zu einem für die Zukmrft nicht präjndizierlichen Nachlasse von dem aus der vollen Auswirkung des Index sich ergebenden Betrages bereit erklärten, daß aber dabei eine Einigung über das Ausmaß dieses Nachlasies nicht erzielt werden konnte. Abgeordneter Tomschik gab nämlich für die der österreichischen Gewerkschastskommission angeschlossenen Organisationen die Erkläung ab, daß diese auf einer Mehrzahlung von insgesamt 13 Märzbezügen bestehen müßten. Mit der hierdurch geschaffenen Sachlage wird sich der Ministerrat neuerdings zu beschäftigen haben. Es wurde in Aussicht genommen, die Verhandlungen morgen, nachmittags wieder aufznuehmen. * Dsr Keren Küjeffo) in RumSnren. Auf der in Bukarest vor einten Tagen iiattgefundenen Konferenz der zionistücken Oraanisatjon >n Rumänien wurde auch über die bisherigen Erfolge des Keren Kajeflod in Großrumänien berichtet. Darnach liegen b'sher schriftliche Verpflichtungen cm? 9,030.0.00 Lei vor, die vom 1. November 1921 bis Ende Mai dieses Jahres zustöndegebrackt wurden. Kevon wurden 1,435.993 Lei bar eingezahlt. Die Srädts Bukarest. Fäfsy, Bacau, Galatz und Braila brachten mehr als je eine Million Lei auf. Was die zionistische Arbeit betrissl, beschloß die Konferenz, daß die zionistische Organisailon künftighin die gesamte Tätigkeit im Zeichen p r a kt i s ch e r P a l ä st i n a - A r beit zu leisten habe. Jüdischer Fauenbnnö, IX., Li'echtensieinsiratze 11/13. Spendenaus w dt s d er Sn 1 a n d so k H onfür K i n d eru n d. G r >i f e, Psm 24.Mai bis 14. : Herr Oskar Rosner 20.000 K., durch Frau Dr. Berka Schwarz (Vil) 10.000 K.. Frau Boter aus Czernowitz 5000 K., Frau Josefa Eires (IX) 3000 K., Fräulein Dr. R. M. 140a K.. Frau Lamm (lX) Jahresbeilraq 1200 Frau Josefa Eires (Ul) WonatSs beittag 1200 K.» Frau Rebekka Weiner (IX). Frau Klara Giößmann (lX). Fräulein Bionka Weiner (IX). Frau Estker Schwarz je 1000 'K. (Jahresbeitrag), Firma Brüder Goldmann (l) 10.0 K., Frgu Körner (M Monatsbelltag lCOO K . Frau Anna Bsrkowitz (IX). Fräulein Dorrit Berkowitz (IX), Herr Scheoher Gotiesmann (U). Anonym (Monatsbeitrag) je 500. K., Frau Thunie tlX) Jahresbeitrag 500 K.. Frau Rahej SÄwebel Gensfungsjpende) 500 K., Divers: 1000 K.» früherer Ausweis' (11 202 K, Zusammen 463.002 K. * Die Zahl der DoNarSSnige. Nach offiziellen Milteitungen des amerikanischen Finanzministeriums gibt es gegenwärtig in Amerika 34 Personen, deren Einkommen eine Million Dollar jährlich ühersteigf. Im vergangenen Jahre gab rs deren noch 65. Ln den letzten Jahren ist die Zahl der großen Ein. kommen beständig gesunken. Im Jahre 1916 zählte man 800. im Jahre 1917 nur mehr 141 Einkockmen über Millionen Dollar. Dagegen gibt es 6,587.000 Personen mit einem Einkommen von 1 bis 5000 Dollar jährlich gegen 4,675.000 im vergangenen Fiskaljahre. * * Amtlicher Wetterbericht. In Oesterreich herrscht vorwiegend heiteres, warmes Wetter. Gestern mittags wurde eine Temperatur von 23 bis 26 Grad erreicht. Auch in Deutschland herrscht vorwiegend warmes und heiteres Wetter, nur die Nordseeküste hat kühle Nordostwinde. Voraussage: Vorwiegend heiter, warm, mäßige östliche oder südöstliche Winde. Brooklyn dieser D Jö ein 'Patient fnlsgenommen, bei dem di/ Aerzte eine ganz /chüörinc i.iiw're Konstrüktiön.feststÄlien kann teu. Als der Krarcke, der 20jä.hrige Abraham Glaser, der ar Influenza crkran.1 war, und ins. Spital gebracht' wurde, von den Aerzt-'n untechtcht würde, stellten düse fest, daß drei seine: Organe in seinen Körper.abweichend von der normalen Lage plackert sind. Sin Htz'z liegt aus der rechten Seite, wäh. rend die Leber ind die Milz auf der liichen Seite liegen- Trotz dieser Abuormrät hat Maser, als er von der Influenza wiederhergestellt war, sich völlig norurat ivohlbesUttden, so wie er auch bis zu dieser kintdeckung durchaus nicht zum Bewußtsein dessen gelangt war,, daß im.Inneren seines. Körpers eine „verdrehte Weltor'onnng", wie. er sich lMnoristisch ausdr'ückte, besteht. * Die Mustermesse für Kkemwohnhänscr. Bekanntlich bestand die Absicht, anläßlich der Wiener Herbstmesse im Rahmen der Banmesse eine Mustermesse für KleiMvohnhäuser zu veranstalten. Nach den vorgesehenen Wettbewcrbsbestinnmn'.gen solltet^ die Kleinivohnhäuser nächst der Krieau errichtet werden und nach der Messe Wohnzwecken überlassen bleibep. Die Durchfiibrung des Prozekts in dieser Form erweist sich jedoch für die Herbstmesse als nnnwglich, weil die Gemeinde Men die für diesen Zweck in Aussicht gerronnn-enen Baugründe nicht beistellt und die Verhandlnngen weg.cn Ueberlassung eines anderen Bauterrains noch im Inge sind. Für die Herbstun'sse 1922 ist deshalb an Stelle der Mustermesse für Meinwohnhänscr eine Entwurfkonkltrrenz für- Kleinwohrchäuser in Aussicht genommen. für die der Einreichungstermin in den demnächst zur Berösfrntlichung kommenden Bestimmungen festgesetzt werden wird. Jenen Interessenten, die bereits an den Entwürfen für die Mustermesse gearbeitet haben, wird nahegelegt, sich an diesem neuen Wettbewerb zu beteiligen, da die rein technischen Bestimmungen unverändert bleiben. Diese Bestimmungen werden ab 27. d. bei der Direktion der Wiener Messe-A.-G., 7. Bez., Museumstraße 1, erhältlich sein. : Das Gartenfest des Jüdischen Schulvereins. Für das Sonntag den 18. d. um 3 Uhr nachmittags im Ersten Kaffeehaus (Prater-Hauptallee 4) zugunsten des notleidenden jüdischen Schulwerkes stattsindende Gartenfest des Jüdischen Schulvereins haben sich namhafte jüdische Kunstkräste in selbstloser Weise zur Verfügung gestellt. Obcrkantor Gerson Margulies, von Prof. Braslavsky am Klavier beglmet, singt jüdische und hebräische Volkslieder. Opernsängerin Fräulein Hanna Schwarz wird drei hebräische Arien von Artur Wolf vortragen. Juliusz Wolfsohns „Zwei Paraphrasen über altjüdische Volksweisen", die in Wien mit Begeisterung ausgenommen wurden, werden von der Klavierkünstlerin Fräulein Zofia Spatz gespielt werden. Ferner 'ein Violinkonzert des Violinvirtuosen Rudolf Lampel (Hakoah-Orchester) und andere künstlerische Darbietungen. Um 9 Uhr abends Tanz im Kasinosaal des Ersten Kaffeehauses. Außerdem verschiedene originelle humoristische Arrangements.., Besonders, interesiant dürfte, bas palästinensische Tombolaspiel „Z u d «D agj in" werden. Verlosung einer reichhaltigen Modernen hebräischen Bibliothek und Versteigerung von künstlerischen Wertgegenständen. Während der ganzen Dauer des Festes (Ende 12 Uhr nachts) großes Orchesterkonzerl im Garten (Kapellmeister Karl Josef Richter).. Restliche Karten im Sekretariat des Jüdischen Schulvereins,' 2. Bez., Zirkusgasse 83; ^Zionistisches Landeskomitec, 2. Bez., Taborstraße 20 a; Administration der „Wiener Morgcnzeitüng", 8. Bez., Taborstraße 1—3; bei sämtlichen Wiener zionistischen Korporationen, sowie bei allen Mitgliedern des Vereins Erez Israel. » mit mmtotmewfrnuJ) irr FkrHevSnrg. In d-c Nacht zum Ä. d. wurde das Gsschäst des Leder- und Schuh- Vorenhändlers Hermann H e r i 1 s chk o Judenburg erbrochen und daraus Waren im Werte non 2,387.000 K. gefiohlen. Dre Täter flüchteten, wurden aber hier in d-r Leoyoidftadt in der Person des Flesichhauergehilfen Franz Polgar und >es Kasfeehauskochs Julius P e r o t t i ausgeforscht und verhaftet. Ein geringer Teil der Beute wurde sichergeflelll. * Die Ern!e in JngvsLrrrvien. Aus Belgrad, 15. d.. wird berichle!: Infolge der in den letzten Tagen eingesieterien' N i e d e r s ch i ä g e ist in Weizen» Roggen. Gerste und Küfer zumindest eine Mitteiernie zu erwarten. Kackfrückte entwikeln sich gut. Mais ist etwas zurückgeblieben^ Zur Erzielung'" einer! guten Äua!it''t wird ein warmer Sommer nöt'g sein. ... * Vorverkauf von Samstag- und Sonntag-Fahrkarten auf der Südbahn. Jedeir Freitag und Samstag werden in Wien- Südbahnhof von 8 bis 12 Uhr nnd von 14 bis 17 Uhr, in. Meidling-Südbahnhof von 14 bis ..17. Uhr einfache Fahrkarten und Rückfahrkarten für alle' Südbahnstationen bis einschließlich Payerbach-Reichenau und Nebenlinien, sowie durchgehende einfache Fahrkarten' für alle - Stationen. der Strecken . Leöbersdorf—-Gnteustein-^-Hainfeld. im Vorverkauf ausgegeben. Die Vorverkaufskarten gelten zur einmaligen Fahrt an einem b-eliebigen SamStag, Sonntag' oder Feiertag, die Rückfahrkarten gelten zur Rückreise an, eirzem beliebigen Tage innerhalb der tarifmäßigen Gültigkeitsdauer. Diese Karten sind vor der Abreise vom Portier/zu markwren, nichtmarkierte harten berechtigen nicht zur Fahrt, und. eS haben die B^nützer nichtmarkierier Karlen eine Nachhahln< '«.vim 1800 K. zu entrichten^ Im Vorverkauf gelöste Samstag- oder Sonntagsfahrkarten werden weder zurückgenommen noch umgetauscht. v * Da» Herz aitf der rechfen Seite. Wie' uns aus Netv- Aovk berichtet. wird, würde im Beth-MoseS-Hospital in * Berhaskung inkelerrarionarer GÄechfchwisSlrr. In den letzten Tagen gelangte die Polizeibehörde zur Kenntms. Satz sich der Kaufmann Josef-M i ck alsbi und der Vertreter Johann R e w i tz k y mit der Absetzung von nestohtenen Schecks befassen. Beide wurden nun verhaftet. Sie scheinen einer internationalen Beirügerbande anzugehvren. * Der jüdische Verein AorS-Ost veranstaltet heute. Samstag, den 17. Juni um 8 Uhr abends im Fesllaäle des Kofels Kontinental eine Fesiakademie anlätzlick feines 15jührrgen Bestandes. Restliche Karten aw der Abendkasse. Näheres stehe Inserat. . - Vereine, Vorträge und VersammLmrge». Z i o n i st i s ch e I u g end gruppe XX (Kultursektion). Keule um V-3 Ahr nachmittags findet im Vereinslokal, XX.,' Karl°Meitzlsiratze 5. ein oussührücher.Vortrag über I. L. Derez und anschlietzend ein; Vorlesung von'Kenn Samuel Schwager stab. - V e jf e t n. Er ezSsrae l. II.. Z'rtzsgK,33. Me Mitglieder, welche' Karlen zum Gartenfeste des Jüdischen Echulverein«; am 18. d. übernommen haben, weiden ersucht, diese heute bis 9 Uhr im Bcreinslokal -u verrechnen. - I u g e n d v e rein Ahawath Zion. H.. Kleine Zufahrtsstratze 160. Keute. 6 Uhr .abends. Fortsetzung der Generatversammtung. Tagesordnung : 1. Unsere künftige Arbeit. 2. Eventuelles. - K e b r ö t ] ch e r Ä t u b. II., Tabvrstratze 1, Mezzanin. Keule. 7 Uhr abends. Vortrag I. Schkplni k. Sekretär der Jostaer Arbeiterorganifatlon, -über »Die verschiedenen Etappen im Entwicklungsgang der jüdischen Aroeit". Kebrüischsprechende l willkommen. Bukowinaer Zentraloerband inWien. Geschäftsstelle der östsrr.-rum. Kammer. M.» Marxergasse 2 (ehemaliges Marineministermm) im Kose lmks, I. -Slock» , Tür 60, ladet Damen und Ksrren. aus der Bukowina ein, anläßlich des am Samstag den I. Juli 1922 ab 3 Ähr nachmittags im r. Kaffeehaus (Prater) staltsindendrn Gründungs-Gartenfestes, ^welches unter dem Protektorat des Präsidenten der österr.-rum. Kammer und in Anwesenheit der Regierung und der Behörden ybgehaUen wird, sich zahlreich bei. der Geschäftsstelle von 8 bis 4. Uhr Samstag von 8 bis 1.Ähr. zwecks Mitwirkung. \n Bukowmaer landesüblichen Trachten anzümelden. Auch an jedem Sonntag il.Jsuors! Hirschenhaus 140 (i Cousrcoti KSOOO am—müMi MÜfMMH

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