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Wiener Morgenzeitung · 1922-06-14 · Heft 1210 (14.6.1922) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1210 (14.6.1922)
Date
1922-06-14
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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•«•-*,-v^YV Är. 1210 Wien, Mtlwoch Wietter Morgenzeitung "" 1 ' v ,* ' 14. Juni 1922 '.! v,’ Seite s tamentlich Spiritus-, Eisen- und einige Masckinen-Aklien, chroächer lagen. Von Verkehrs rertön perlörey Bufchtiehrader A" S70 und „B" 52 Kronen. 9n Exölen herrschte anfangs larkes Angebot in Chemischen, Schönpriesener- und Kelios-Aktien. >ie abtt später ihre Verluste wieder her inbringen konnten. Die Sesamtenoenz war noch Eröffnung erholt. Weiideviien haben sich n der Mehrzahl, befestigt, schwächer war ttut Palis. Rdm und Vrüssel. 9m freien Verkehr stiegen Berlin» Wien, Buddelt Und konslantinopel, während Belgrad, Sofia und Warschau im Kurse »achgaben. Berliner Börse. ' ' Berlin» 13. 2uni. Die Unsicherheit über die weitere Entvlcklung der Reparaiionsfraae lähmt die Geschäftslust. Am Vevisenmarkte macht sich eher Neigung zur, Abschwächung bemerkbar und die Cffektenkürse setzen infolgedessen bei kleinen t!m sähen vorwiegend schwächer ein. Die Rückgänge erreichten und lberschrtiten aber nur 2o%.: Et ros Miete Kallung zeigten gewisse Chemische Werte, von denen sich Chemische v. Keyden;irka 50°^ höher stellten. 9m späteren Verlaufe wurde die Tendenz ün 9ndus!r1e-21k!ienrnarkte freundlich, obwohl die vevisenkurle weiter naÄaoben. Nack Käufen besserle sich namentlich der Stand am Diomanmatkt und auch Chemische und , Llektropapiere zogen an. Von Texlilwerlen gewann Norddeutsche ' Wolle im Verlaufe 45°/o- Schiffahrls- und Bank-Aktien un'erlagrn nur geringfügigen Aenderungen. Der Anlagemarkt blieb itn allgemeinen behauptet. Preußische Anleihen waren unregelmäßig nd 3°/»ige Konsols siellten sich um 1°/o höher, während die brigen eher etwas uiedriger notiert wurden., Oie Devisenkurse.!. — Mitgeteilt von der Zürich. 13. 9üni'. Schwetzerischen Kredttdnslalk.) - Berlin 1.65 (1.64), Kolland 704.50 (204.45), Nrw-Porß 523.75 (523.25), Lvndyn 23.51 (23.52), ' Paris 46.25 (47,b7), Ma'land- 26.25 (26.621, Brüssel 43.20 (43.55),. Kopenhagen 114.50 (115.—), Stockholm 136.25 (138.25). Chrsstiania 91.75 (61.50). Ätadr-d 82.60 (32.6 ). Buenos Aires 190.- (160.-). l'^rag 10.02V» (1 Ö.Ö7Vä), Budapest-.53 (—.69). AgranU 84 (1.88),. Sofia 3.70 (3.52), Warschau —.13 (—.13). Wien Geld -7-.02Vg (—.03), Wien Ware —(—.—). Oesterr, gest. Kronen Geld —.02^ (—.03h,), Oesterr. gest. Krönen Ware Berlin» 13. Juni. (Devisenkurse.) Wien alles —.— (—.—), Wen abgeslempelt 1.5ö'/s (1-53). Prag 605.20' (611.20), Budapest 32.20 (32.96). Prag» 13. 9unl. (Devisenkurse. — Mitgeleilt vom Dank» ymle des^tschecho-s'owakischen Finanzministeriums.) Berlin 16.25 (16.10), Zürich 694.50 (990.-), Belgrad 72.- (73.60), Bukarest r-.-- Wien 0,21V» (0.19), Warschau 1.13V. (1.15), Agram -.-(—.—), Budapest 5.05 4.97V«), Jugoslawische 72.- (78.50), Oesterrelchische geslempelle Krone 0.21'/g (0.2l), Polnische 1.13V. (1.15), Ungarische 5.05 (4.97%). kr Sportliches and Unsportliches» Die Engländer sind nicht aus der Ruhe zu bringen. Sie erleiden auf dem Kontinent zahllose Niederlagen, ohne sich deshalb graue Haare wachsen zu. lassen. Es scheint ihnen tatsächlich nichts daran zu liegen, daß sich ihr sportliches Ansehen mit überraschender Schnelligkeit dem Nullpunkt nähert. Wer hätte cs noch vor einem Jahre gewagt, an die Möglichkeit zu denken, daß europäische Vereine eingegangene Verpflichtungen mit englischen Pryfessionalklnbs lösen, weil letztere keine Anziehungskraft ausüben. Diese das sportliche Können herabsetzende Behandlung mußten sich Glasgow Rangers und Aberdcen gefassen lassen. Nach dom Debakel von Eeltic und Aberdeen in Prag telegraphierte die Sparta dem schottischen Professionalklub Glasgow Rangers ab, da sic befürchtete, durch die Interesselosigkeit des Publikums bei einem eventuellen Spiel mit den Schotten einen großen finanziellen Schaden zu erleidend Aus dem gleichen Grunde hat auch die Hakoah auf das Kommen von Aberdeen verzichtet, um so mehr, als die Schölten nicht gewillt waren, von ihren hohen Forderungen etwas nachzulassen. Nicht weniger als 16 Millionen österreichische Kronen hätte dem Wiener Verein das' Gastspiel von Aberdeen gekostet. Die EnglänÄv sind über strotzder wenig schmeichelhaften Behandlung nicht aus der Ruhe zu bringen; sie betrachten auch weiterhin die Wettspielreisen auf dem Kontinent als Vergnügungsfahrten und führen dabei einett Lebenswandel, der die'Mißerfolge erklärlich werden läßt. Wenn die einzelnen Professionalklubs die Tragweite ihrer häufigen Niederlagen nicht ermessen können oder wollen, dann muß der englische Fußballverband doch einsohen, daß das sportliche Ansehen des Drei-Inselreiches mütwillig nndsteichtsinnig in den Staub gezerrt wird. Am englischen Fußballverband liegt cs nun, seine Vereine zu zwingen, die Spiele aus dom Festland mit mehr. Ernst zu bestreiten. . . . Frankreich und die Tschecho-Slowakei sind politisch verbrüdert. T)ie Sympathien, die die beiden Staaten zueinander hegen, haben nun ihre Grenzen gefunden. Die phrasenliebenden Franzosen Posaunten nämlich in alle Welt hinaus, daß ihnen niemand int Sport gleichkomme. Sie berauschten sich an den selbstkonstruierten Erfolget! und deduzierten, aualysterten imb demonstrierten so lange, bis sie eine logische Begründung dafür zu finden glaubten, daß „La graude Nation" sportlich einzig dastehend sei. Da kamen die bösen Tschechen und . zerstörten gründlich das mühsam errichtete, aber dennoch recht wacklige Gebäude der französischen Sportsnperiorität. Die tschechischen Fußballer verprügelten ihre französischen Gegner nach allen Regeln der Kunst, doch die Franzosen trösteten sich damit, daß sich die Tschechen nichterlaubte Uevergnfs? zuschulden kommen ließen. Trotzdem beseelte die „Gekränkten" der innige Wunsch nach Revanche, und'sie glaubten, daß der Tag der Wiedervergeltnng gekommen sei, als Frankreichs Iraner sich den Tschechinneik zum Leichtathletik-Länd-rkainps entgegenstellten. Frankreichs sportliche Ehre wurde Marianne.mit der phrygischen Mütze und der Kokarde anvertrant. ImKampfe der Amazonen sollte Frankreich die Oberhand behalten. Hub es kam der Tag des Länderkampses, an dem das ganze sportliebende Frankreich aus seine Vertreterinnen mit großem Vertrauen blickte. Um so größer war demgemäß die Enttäuschung, als die Tschechinnen mit 41:34 Punkten siegten. Frankreich raste; die Fachblätter, die im Vorgefühl des Triumphes mit dem bevorstehenden Länderkampf alltäglich ihre Spalten füllten, brachten nur die nackten Resultate. Und Marianne, die Starke, " die Schöne? Traurig ging sie nach Hause, nahm die phrygische Mütze mit der Kokarde vom Haupte und oerbarg das Gesicht in den Hätrden. Wir köituen wohl nicht mit Bestimmtheit sagen, weshalb sie sich schämte, doch, nehmen, wir zu ihrer Ehre au, .daß der unduldsame nationale Chauvinismus ihrer' Landsleute »Marianne die Augen feucht machte.; -, i Die papierene Macht. Im Ausland, bringt man dem Wiener Fußballsport großes Interesse entgegen; und-so sehen sich die fremdländischen Sportblätter genötigt, .Wiener Korrespondenten zu verpflichten. Bei der Auswahl dieser Herren erweisen sich die früher genannten Zeitungen als nicht sonderlich geschickt, da sie .bereitwilligst .Unberufeste' zu Wortkommest lassen. Um Mißverständnissen vorzubeugen, erklären wir, daß unsere Spitze nicht gegen zünftige Sportleut?, wie Hugo und Willi Meisl, Hajek, Albalas Reich oder Dr. Soukup gerichtet ist; Wir bezeichnen es aber als Maugel an Verantwortungsgefühl, wenn man Personen,- die irgendwie oder irgendwann Hinmal zum Sport „gerochen"'haben, Gelegenheit -gibt, den Wiener Fußball oder einzelne Wiener Vereine im Ausland in Mißkredit zu bringen. Würde unser Sportjournalistenverband .nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich bestehen, dann könnte-' er bei den ausländischen Blättern aufklärend wirken. Diese Zeitungen, die wir bei wiederkehrenddn krassen Verfehlungen . namentlich anführen werden, sollen sich vergegenwärtigen, daß Macht mit Gewissen gepaart sein mutz, wenn, nicht Mißbrauch getrieben werden soll. Undank ist...! Die Deutschen sind im allgemeinen nüchterne Menschen, die nicht so leicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden können. Demgemäß erschien der — man möchte fast sagen — fanatische Kult, den sie mit Schaffer trieben; unverständlich. Der süddeutsche Sport verdankt dem ungastschen Mistelstünner sicherlich sehr viel, trotzdem konnte man eine derart unwürdige Speichelleckerei nicht gurhstßen. Run wurde aber Eckkj'er über Nacht von.le!n'.'!n Pi2destal gestürzt, da mau Ihn M die Niederlage seiE' V-eveines Wacker im Spille gegen Harnburger Sportverein ig^ug verantwortlich - machte. .Tie Bewohner der biersröhlichen Hauptstadt Bayerns sind zur Ncberzengung gelangt, daß das Tressen "nie verloren gegangen wäre, wenn' — Semmler an Stelle st»on Schafw'., gespielt härte. So wurde, dem stolzen Magyaren, die Krone vom Haupte gesclst men und ihni als Ersatz ein Papiertschako aufgesetzt. Die Volksgunst ist eben wandelbar, sie macht aus Heiden Narren, um letztere nach kurzer Zeit wieder in Amt nnv Würden enzusetzen. Bolksversührer. Wenn wir seststellen, daß Wien in Aufruhr versetzt wurde, so wollen wir diesmal nrcht auf die Folgeerscheinungen des wahnsinnigen Ansteigens der ausländischen Valuta ans der Wiener Börse Hinweisen. Es gibt in unserer Mitte wohl keine Insel der Seligen, die in ihrer „splendid Isolation" von den Tagesereignissen nicht berührt wird, doch haben sich Geistesverwandte in -unserer Stadt zusammengefunden, die das Glück haben, eine Gemeinde zu bilden, vor deren sie irmgebenden ehernem Schntzwall alle uns brdräuenden Verhältnisse ihre Kraft verlieren. In dieser Gemeinde gilt der Feldruf und die Losung „Fußball", der für sie eine Welt bedeutet. Eitle Freude herrscht -in dieser GöWind?, denn - die Schweiz wurde trotz ihrer hohen Valuta von Oesterreich vernici)teuö geschlagen. Bis vor kurzer Zeit klagten-die edlen Vorkämpfer der Feder im Wiener FnßÜallsport über den Rückgang der Wiener Klasse, und siehe da, über Nacht Hüven sich dir Verhältnisse.weitaus günstiger gestaltet. Die den Weener Füßballovll tatsächlich anhaftenden-/Schwächen, die früher, -mit wahrem -Sadismus aufgedeckt würden, werden n>m verschleiert, obwohl - diese Mängel nicht' behöben sind. Das Volk freut -sich über den numerisch hohen Sieg,?und die Vorkäinpfer der Feder hüten sich, diese Freude zu stören. Im allgemeinen iwnnt man diejenigen Menschen, die so sprechen oder schreiben, tvic. es die Menge will, Volksverführer, bei uns darf man ihnen d^e Beze'ichnrnq „Sporlschrlftsteller" .mit Recht einräumem , Fritz Väar.. Erfolg des W. F. war überaus sicher errungen und obwohl das zweite Tor erst knapp vor Schluß siel, fttutb'ber Sieg kaum einen Moment in Frage. .> Sportklub mußte ohne Teufel nnd Plank antreten; diese waren aber nicht schlecht ersetzt, und an dem Versagen der. Mannschaft ist vielmehr das schwache Spiel der Angriffsreihe schuld, in der nur der Rechtsaußen B a u e r eine befriedigende:! Sciftüno ^bt. Die Brüder Kannhäuser fanden sich kaum einmal zu gemeinsamer Arbeit zusammen, der ,,Tank"Pö-- , w o l n h kam überhaupt nicht zur Geltung und G i bisch versagte. Die Halvesreihe verrichtete fast mir zerstörende Arbeit, der Mitteiiäufer L o-w a k hielt sich mehr, hinter als vor den Backs auf. Der beste Mann der Schwarz-weißen war der rechte Verteidiger Beer. Edt ün.Tor wehrte einige schwere Bälle. ' gut ab, arbeitete aber allzu riskant. - Der W. Ä. F. verdankt seinen Erfolg neben dem glänzenden Spiel der Senioren Fischera, Heiitz und Achatzy. vor allem einer zweckmäßigen Mannschaftsaufstellung. Horejs 'spielte; wieder in der Verteidigung und der Angriff kam nur durch das.- Versagen des Ersatzmannes am rechten Flügel weniger zur.; Geltung als es den guten Leistungen der Jmlenstürmer ent-: . sprachen hätte. Jancsik und Gold in der Verteidigung arbeiteten hervorragend, die Deckung, speziell Heinz, war dem gleichen Mannschaftsteile auf der Gegenseite klar überlegen.- In der Stürmerreihe, war Fischera wieder der Beste. Der alte Internationale schien , durch das Spiel vom Sonntag nicht - im geringsten ermüdet und erreichte seine beste Friedensform. Er ging in den Reihen der Gegner mit dem Ball nach Belieben spazieren, brachte seine Partner zu einem zielbewußten Kombinationasspiel und half dabei noch in der Deckung aus. B a chmeyer, der zum vrsten Male für die Roten tätig war, dürfte sich Mit Fischerg bald' gut. verstehen. / Sportklub geht von Beginn an scharf los und versucht den Gegner zu überrumpeln, wird aber bald zurückgedräugt. Hörest zieht sich eine Verwarnung zu, einmal kann Beer, auf der Torlinie stehend, retten. Sportklub versck)uldet einige Korner, die aber ergebnislos verlausen, und auch einige von Fischera gut getretene Freistöße werden , von Edi abgewehrt. Gegenangriffe , der Dornbacher scheiterten nleist schon an den Backs, aber auch Iancsik bekommt, einige-Arbeit. In der 39. Minut^ erzielt Fiäla, nachdem ein scharfer Schuß Fischeras von der Innenseite der Stange ins Feld zurückprallst, das erste Tor. Halbzeit 1:0. Nach Seitenwechsel ist das Spiel offen, einmal vergibt Po- Wylny eine gute. Chance, Schüsse von Heinz, Bachmeyer und' Fischera meistert Edi. Zeitweise -bekommen die Dornbacher Energieanfälle, das Strohfeucr verflackert aber immerwieder^ und fast'scheint cs. bei dem Stande zn bleiben, .assknapp vor Schluß Fischera allein durchgeht und über die Köpfe der Backs und des herausgelaustnen Edi in flachc-in Bogen den Ball ins. Netz bringt. Frenetischer Jubel lohnt diese Meisterleistung, die. die Niederlage des. Sportklubs besiegelt. Kornerverhältnis 5: 2 für W. W F. . .. CÄpM-t. ' W.'.W- 'A- SpovEub 2 r v (1:0). Fischer« der beste Mann im Feld. .. Sinnneringer-Platz. 4000 .Ztlschaüerk Schiedsrichter R et s ch u. r y. Linienrichter Seemann lind Schmidt. - * ' Ar F. IanLsik; Hörest, Gold; Heinz, Slchatzy,. Fiala.; Kreyzc-r, Klein, Fiala, Fischgra/Bachmeyer. 'Sportklub: Edi Kasinhänser; Beer,- Scheivl; SchrllttvnLüch,-Lowak, Zarikk; Oätzer, Hans Kamchäuser, Karl Katmhäuser, Potposny, Gibisch. . Die Hütteldorfer, die.gestern ihr'bestes Spiel in dieser Saison -liefevten, vermochten beu, Melsterschastsanwärter durch einen verdieisten Sieg aus tzex 'WvWurrenz'U UMev. Nv Nsvie,'' ^idocii 3en 14. 6. ]Vf, liäib 9 Uhr: _ des; J. A. C. 9£88 j im Cälg Bai d i a4i o f,, XVI.,, Ottakringerstrasse - Vonr letzten Hakünh-Spiel. Pollak-und Lewitus sind Verteidiger gleichem Schlages; beide sind stoßsicher, gut im Tackling, und besitzensehr diel Spielverständnis, beide sind aber viel zn langsam, ilteben Scheuer oder Trümmer würde sich jeder vyn ihnen gut behaupten können, spielen sie aber zusammen, so. tritt ihre ge- , ringe Schnelligkeit klar, zutage, was gegen.flinkere Gegner recht unangenehm werderi. kchuste.' Grün seid, hat Von Guttmann anscheinend viel gelernt,, sein Zuspiel ist recht genau geworden, aber er .scheint einzig^ nnd allein Miielläufer zu sein. Auf jedem anderen Posten,. auch aus dem eines Seitenhalf, kann er sich nicht zurechtsindeu.. - Als Schiedsrichter Albrecht einen Elfmeterstoß gegen Ostmark diktierte, benahnieu sich einzelne Spieler recht mtsportlich. Hosbauer - schoß- -sogar den bereits aufgelegten Bell weit ins Out, ein Vorgehen, d-s ein -energischerer Spielleiter nnhedmgt. mit dem Ausschluß bestraft hätte. Der Tormann d-er Ostmark, Kraus, hält den Ball viel zu lange; in: Spiele gegen Hakoah trug er ihn form-, lich spazieren. Herr Musters hätte Wohl ein halbes Dutzend „indirekter^ Freistöße verhängt. Die vei-schiedenen Wiener Zeitungen können-sich nicht ge-- nng in Klagen über das Hakoah-Publikunt tun, keiner fällt es aber ein, Lärnrexzesse, wie. sie sich letztens die Ostmark-Anhänger leisteten, auch - - einem Worte zn rügen. Nie hätten sich die Spieler Ostnr-.-ls zu ' ' derbem Spiel hiureißen.lassen, weün sie nicht von iß""- Parteigängern förmlich., dazu veranlaßt wurden' vmr.en. ... .... k Sluzky.isk derzeit in ausgezeichneter Form, insbesondere sein „Zug aufs Tor" l1 ^.Iuuensturm der Mannschaft sehr zugute, - Das' W o r t „R o bin s -- u a d e" ist .unter -dem Eindruck-- der großartigen Abwehrmaßnahmen des bernhinten Tormannes entstanden, flber nicht nur sejpe engeren Fachkollegen „robinsomeren", auch'per Hakväh-Mistelstiirmer Gansl trifft dies ausgezeichnet. Allerdings bezweckt er nicht, Treffer zu -ver- 'hüten, sondern im Gegenteil, zu erzeugen. Seine Art, weit entfernte Bälle im Wersen-mit dem Kopf zu erhaschen und über die LiniL zu-lenken, macht ihm so bald niemand nach. Straf- Md MeldeemsschÄtz. DI? - Suspensen über Kreuzer (Ericketer) und Hawelka (Red Star) wurden ausgohoben. Hndec (»W. A. C,) wurde susüeudierst Die Strafe vorr Polar Josef (Slovan) ist durch die

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