Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1207 (11.6.1922)
- Date
- 1922-06-11
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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die 12 Men, Sonntag Wiener Morgenzeuung 11. Juni 1923 Nr. 120"/ nur, das zu fördern, was sich zahlenmäßig cmfdrängt und statistisch zu erfassen und einzureihen ist. Wollen wir ein aufstrebendes Leben beginnen, dann müssen wir mit Bedacht allch allen jenen Elementen der Volkswirtschaft unsere ganze Hingebung und Arbeit widmen, die wohl . weniger sichtbar, aber nicht weniger wirksam sind die anderen Komponenten unserer Wirtschaft. Fremdenverkehr, Transit Handel, Handelsverkehr Oitben jene Ziffern heran, die unsere Handels- und Zahlungsbilanz auszngleichen geeignet sind. Ich greife diese Zweige der Volkswirtschaft als erste heraus, weil sie bisher mit wenigsten genannt und am wenigsten offiziell hervorgetreten sind und weil sie aitch gleichzeitig die Hauptelemente jener Handelspolitik bilden, die in der Befreiung des Handelsverkehres von überflüssigen Fesseln den Hauptantrieb des Aufschwunges sieht. Tie Zollpolitik kann in unserem Staate angesichts seiner geographischen Lage und wirtschaftlichen Struktur c e i n e H o ch s ch u tz z o l I p o! i t i k sein, sie wird aber in entern billigen Ausmaße den wirtschaftlichen Bedingitngen unserer Prodtlktion und deren Verschiedenheit gegenüber X'iu Ausland Nechnung tragen müssen. Die Ergänzung iinfevcr jetzigen industriellen Produktion, insoweit sie den a'irklichcu natürlichen Bedingungen entspricht, muß daher gefördert werden und erfordert auch z o ll p ol i tis ch e 3 e r ü ck s i ch t i g tt u g. Die Verträge mit den Auslands- 'taaten können unter beit gegenwärtigen Verhältnissen, rnter denen sich viele Staaten scheuen, langfristige Abmachungen zu treffen, zumeist nur relativ kurzfristige sein, werden aber im allgemeinen von der Tendenz des m ö g- '.ichst freien Handelsverkehres getragen wer- )en müssen." Beratrmgen über die Förderung der Produktivität unserer Industrie. Amtlich wird mitgeteilt: Um die Arbeitslosigkeit einrudämmeu, inuß das Bestreben aller an der Förderungurscrer Wirtschaft interessierten Kreise vor allem darauf gerichtet sein, daß die Betriebe die Arbeit in vollem Umfange ihrer Kapazität aufrechterhalten können und Belriebscinstellungen und Betriebseinschränkungen tunlichst Antangeyalten werden. In letzter Zeit ist die Erscheinung zutage getreten,' daß bei Vergebung von llrbeiten ausländische Unternehmungen vielfach günstigere Offerten stellen konnten, als die inländischen Konkurrenten. Diese vom Standpunkte unserer Gesamtwirtschaft sehr bedauerliche Tatsache weift darauf hin, wie dringend notwendig cs ist, der Hebung der Produktivität unserer Industrie ein ganz besonderes Augenmerk zuzuwenden, da mrr aus diese Weise das Problem der Wiederbelebung der industriellen. Tätigkeit eine günstige Lösung finden kann. Es handelt sich hier vor allem um die Frage technischer and organisatorischer Verbesserungen, aber auch die mägichst rationelle Ausnützung der Arbeitszeit innerhalb der bestehenden gesetzlichen Vorschriften gehört mit zu den Mitteln, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Um den .resamten, mit dent erwähnten Problem im Zusammenhang Gehenden Fragenkomplex zu erörtern, findet Montag den -0. d. im Bmtdesministerium für soziale Verwaltung eine Besprechung statt. Einladungen zur Teilnahme an dieser Besprechung ergingen an die Handelskammern, den Hauptverband der Industrie Oesterreichs, den Verband österreichischer Eisen- und Metallwarenproduzenten, den Wiener Gewerbegenossenschaftsverband und den Oesterreichischen Handels- und Gewerbebund sowie an die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer, als Arbeiterkammern, Gewerkschaftskommission Oesterreichs, Zentralkommission der christlichen Gewerkschaften und Neichsverband der deutschen Arbeituehmervereinigungen. Wirtschastsnachrichten aus Palästina. Nach den Berichten des Handelsdepariemenls der palästinensischen Negierung waren die Engrospreise für Nahrungsmittel und Heizmaterialien während der Frühlingsmonate schwankend. Dies gilt besonders für Jerusalem, wo die Preise gegenwärtig 10 Prozent höher sind als im Februar. Im Einzelhandel hat der starke Touristenverkehr das Geschäft wesentlich belebt. Ter palästinensische Export hat in Haifa nnd Jaffa seit März eine neue Zunahme erfahren, und zwar machte sich eine erhöhte Nachfrage nach Orangen und Mandeln geltend. Bis, Ende März wurden insgesamt 600.000 Kisten Orangen exportiert, wobei es sich teilweise um neue Absatzmärkte handelte. Die höchsten Preise für palästinensische. Orangen wurden wie immer in Liverpool erzielt; Amsterdam bat die erste Orangensendung von 9000 Kisten empfangen. Illach dem bisherigen Verlauf der Orangensaison schätzt man den Gsaintgewinn der Ernte auf 80.000 Pfund Sterling. Valöstinensische Mandeln wurden in beträchtlichen Mengen nach Amerika und Aegypten ansgeführt; eine einzige Firnta exportierte im März 600 Sack. In den Städten sind die Petroleumpreise wegen der großen Vorräte erheblich gesunken. * Die Firnta Weingart tu Chaskelew will auf der Hauptstraße zwischen Jaffa und Jerusalem eine moderne Zementfabrik errichten. Ter erste Maschinentransport ist bereits in Jerusalem eingetroffeu. * Zwischen Jerusalem und der deutschen Kolonie Sarona wird, wie das amtliche Handelsbulletin der palästinensischen Regierung berichtet, in den nächsten Wochen ein großes IBörsen-Komm Issiensseschäfi und J WechseBstube HA^ID & Co. I | Wien, E., Hohenstaufengasse 11 4027 I Hotel mit modernem Komfort errichtet. Das Gebäude soll 450 Zimmer erhalten. Die Vereinigung der palästinensischen Winzer gibt bekannt, daß sie die Preise für Wein und Sprit ab 15. April tun 16 bis 20 Prozent ermäßigt hat. * In Haifa wurde neuerdings ein Zweigbureau des Comptoir Francais d'Mmeniation du Proche Orient Roux tt. Corre eröffnet, das den palästinensischen Einwohnern die Versendung von Lebensmitteln, Kleidern und Geld an ihre Verwandten in Rußland vermitteln soll. Eine zweite Filiale wird demnächst in Jerusalem eröffnet werden. Austritt der Castaglione-Grnppe aus der Depositenbank. Wir erhalten folgende Mitteilung: In Ausführung des seinerzeit gefaßten Entschlusses haben nunmehr die Herren Präsident Camillo C a st a g l i 0 n e, Gr ts Alfreds Denrice di Frasso, Hofrat Tr. Anton Eber, Robert v. Scho eil er, Leopold Steiner und Max Wertheim ec ibre Stelle als Verwaltungsräte, respektive als Vorstandsmitglieder der Allgenieinen Depositenbank itiedergelegt. Gleichzeitig hat Herr Gabriel Reumann seine Demission als leitender Direktor der Bank gegeben, behält jedoch sein Mandat als Verwaltnngsrat und Vorstandsmitglied. Majoritäiskäufe in Unionbankaktien. Seit einiger Zeit wird in Finanzkreisen die Steigerung der Aktien der Uniowbank mit großem Interesse bemerkt. Nachdem das Projekt einer Interessengemeinschaft Bodenkreditanstalt—Uu ionbank gescheitert ist, soll sich jetzt die Gruppe EastagUone mit dein Plan einer Interessengemeinschaft mit der Unionbrnk befassen, und Castiglione soll in den Verwaltnngsrat der Uttioubank entsendet werden. Infolgedessen hat sich ein Großaktionär und bekannte Wiener Großindustrielle entschlossen, seine bisherige Position zu verlassen und seine eigenen Pläne dnrchzuführen. Die durch rege Käufe, erfolgte Steigerung der.' Unionbankcrktien dürfte ans diese Tatsache zurückzuführen sein.' Erhöhung des Höchstbetragcs der Postspadassenschecks auf 5 Millionen. Dem Bedürfnis des Zahlungsverkehres Rechnung tragend, hat das Postsparkassenamt eine Erhöhung der für die Postsparkassenschecks festgesetzten, Betragsgrenze von 500.000 K. auf 5 Millionen K. cintreten lassen. Es können daher von jetzt an mit einem einzigen Scheck Beträge bis zu fünf Millionen Kronen an der Kasse des Postsparkassenamtes barabgehoben oder zur Auszahlung durch ein Postamt angewiesen werden. Kontoinhabern, welche schon jetzt aus Grttitd besonderer Bewilligung des Postsparkassenamtes hochwertige, die allgemein festgesetzte Beiragsgrenze WeisteigLnoe Kassenschecks zu begeben berechtigt waren, bleibt dieses Äecht unter den ihnen bekanntgegebenen Bedingungen gewahrt. Schecks, mit welchen Beträge zur Gutschrift auf ein anderes Postsparkassenümto angewiesen werden, unterliegen bekanntlich nach dem Scheckreglemeu: überhaupt keiner Beschränkung. Bei Beträgen von einer Million angcsangen, ist außer der allsälligen Hunde, lltausendm- und Zehntausenderziffer auch die Millionenziffer °ai> obersten Felde des Kontrollziffernabschnittes handschrtftlich anzusenen. Oesterreichische Wasfenfabriks-Gesellschaft. Der Berwaltrtngsrat der Oesterreichischen Wasfenfabriks-Gesellschaft hat in seiner am 10. d. abgehaltenen Sitzung die Bilanz des Geschäftsjahres 1921 festgestellt. Diese weist zuzüglich des Gewinnvortrages pro K. 1,060.000 ein Erträgnis von rund K. 194,250.000 gegen K. 27,000.000 für die dreisemestrige Periode des letzten Abschlusses aus. Die Bilanzsumme ist von 952,19 auf 6543,65 Millionen Kronen gestiegen und hier sowie in den einzelnen Posten der Bilanz und des Gewinn- und Verlustkontos, insbesondere aber in den Geschäftsunkosten und sonstigen Lasten, drückt sich die Entwertung der Krone aus. Der Verwaltungsrat schlägt der auf den 28. Juni einzuberufenden ordentlichen Geueralversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 150 K. für jede Aktie vor. Ferner befindet sich aus der Tagesordnung der Generalversammlung ' nebst den üblichen Programmpunktett auch der Antrag auf Erneuerung des in der außerordentlichen Generalversammlung vom 6. März d. I. gefaßten Beschlusses auf Kapitalserhöh u tt g sowie aus Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals durch Üebertragung eines Betrages von 700 K. pro Aktie aus dent Agiokonto auf Aktienkapitalkonto und gleichzeitige A n f st e m P e l tt tt g der Aktien auf einen Nennwert von je 1000 K. Die Situation auf dem Weinmarkt. Die „Rette Wein- Zeitung" berichtet: Das Berkaussgeschäst in Oesterreich, das sich in der Vorwoche ein wenig belebte, hat durch die rapide Steigerung der ungarischen Krone einen plötzlichen Stillstand erfahren. Die Valuten Hausse ist, auch für das Weingcjchäft von katastrophaler Wirkung, weil sich die Gestehungskosten auf einer Basis bewegen, die den Verkauf in Oesterreich gattz unmöglich machen. Die hohen Ausschankpreise haben bereits einen Rückgang des Verbrauches zur Folge gehabt, und, es erscheint fast unmöglich, die Ausschankpreise plötzlich in vehementer Weise zu steigert'.. Bezeichnend ist, daß sich .in. der letzten.Zeit auch für Rotweine, die bisher vernachlässigt waren, vielseitiges Interesse bekundete. Attch dieses Geschäft ist derzeit Min Abbruch gefomntett. Die katastrophalen Valutenkurse lassen sich nicht im Handumdrehen auf die Ware umwälzen; die Folge ist, daß seitens der Verkäufer die größtmöglichste Zurückhaltung geübt wird, weil eS vorläufig nicht absehbar ist, wann der Hexensabbat am Valutenmarkt sein Ende findet. Die Preise betragen für zirka 10prozentige Weine Basis 1000 K., für llprozentige zirka 1100 bis 1200 K. pro Liter. Der Kroncnbedarf bei Reisen ins Ausland. Derzeit ist noch immer die Verordnung des Finattzntinisterinms in Kraft, wonach bei Reisen ins Ausland nur ein Betrag von 20.000 Kronen mitgenommen werden darf. Da dieser Betrag heute nicht einmal für die Rückfahrt vom österreichischen Grenzort bis zum Wohnort, geschweige denn für einen etwaigen Attfenthalt ausreicht, so hat das Gremium dar Wiener Kaufmannschaft an das Finanzministerium eine Eingabe gerichtet, in welcher die Beseitigung dieser Beschränkung verlangt wird. Mit Rücksicht darauf, daß auch int Handelsverkehr die Kronenausfuhr gestattet ist, wäre wohl auch für den Reiseverkehr diese Beschränkung, die praktisch überhaupt nicht eingehalten werdett kann, ebenfalls gänzlich aufzuheben. Umwandlung der „Stafa" in eine Aktiengesellschaft. In der letzten Hauptversammlung der „Stafa" wurde der Rechenschaftsbericht zur Kenntttis genonnnen und dent Vcrwaltungsrat sowie dem Aufsichtsrat einstimmig die Entlastung erteilt. Unter anderem wurde einhellig beschlossen, die Gcldabteilung von dem Warengeschäft zu trennen und beide Zweige gesondert ans' aktienrechtlicher Grundlage zu Pflegen. In Zukunft wird daher eine „Stafa"-Wareuhausaktiengesellschaft und ein „Stasa"-Battk- und Kreditgeschäft auf der bisherigen genoffen*' schastlichen Grundlage bestehen. Dieser Plan soll unverzüglich von dem neuen Verwaltnngsrat durchgeführt werden. Aus dem Gcschäftsgcwinn des Jahres 1921 wtirde für die bezugsberechtigten (für die bis 1. Oktober 1921 voll eingezahlten) Geschäftsanteile eine löprozentige Dividende ausgeschüttet, die vom 16. d. angefangen in der Bankabteilung der „Stafa" zur Auszahlung gelangt. Für charitative Zwecke zu-' gttnsten der Bundcsangestellten gelangen aus dem Reingewinn 12,5 Millionen Kronen zur Verteilung. Einziehung der tschechischen 5»0 Kronen-Noten. Ans Prag Wird berichtet: Die am 15. April 1919 ausgegebencn tschechischen 600 Kronen-Noten hören mit dem 31. August auf, gesetzliches Zahlungsmittel zu sein. Vom 1. September d. I. bis 3t. August 1924 können diese aus dem Verkehr gezogenen. Staatsnoten nur mehr beim Bankamt des Finanzministeriums, und zwar sowohl bei der Hauptanstalt in Prag altz auch bei deren Filialen ttntgewechselt werden. Ausgleich. Vom Landesgericht .Wien wurde das Aus-' gleichsverfahren chtgcr'eitet: lieber das Vermögen des Moritz Löwen stamm, Kaufmann, 1. Bez., Tiefer Groben 23. Ausgleichskommissär: Hofrat Dr. Franz Lihl. Ausgleichsverwalter:. Alfred Spitzer, 7. Bez., Kirchengasse 18. Anmcw-srist: 1. Juli 1922. Ausgleichstagsatzung: 6. Juli 1922, 10 Uhr. — Ucber das Vermögen des Isidor Löwenbein, Kaufmann. 1. Bez., Dominikcmerbastei 24. Ausgleichskommissär: Hosrat Dr.- Karl Dölzl. Ausglcichsverwälter: Sigmund Brr-!, 1 Bez.,. Franz" Josefs-Kai 39. Anmeldefrist: 5. Juli 1922. Ausgleichstagsatzung: 11. Juli 1922, halb 10 Uhr. — lieber das Vermögen des Paul Red er, Kaufmann, 17. Bez., Hernälser Lanptstraße Nr. 119. Ausgleichskommissär: Hofrat Dr. Frmz Lihl. Ausgleichsverwaltcr: Emil Altman, 3. Bez., Bamngassc 18. Anmeldefrist: 2. Juli 1922. Ausgleichstagsatzung: 10, Juli 1922, halb 10 Uhr. Ausgleich Erwin Goldschmiedt. Vom Wiener Handelsgericht wurde im Atrsgleichsversähren der Gmtischtwareirfirma Ewin Goldschmied, 1. Bez., Jodangasse 9, über Rückziehung des gestellten Delegierungsantrages eine neuerliche Attsgleichstagsatznng ans den 28. Juni 192?, vormittags 10 Uhr, Zimmer 98, dieses Gerichtes angeordnet. Die Gläubiger haben ihre Forderungen bis 21. d. anzuntelden. Ausgleichsbestätigung. Der zwischen der Frrma I. Albrecht tu Co., Kommtssionswarenhandel tu Wien, 7. Bez., Renstiftgasse 104, und ihren Gläubigern angestreble Ausgleich erlangte die gesetzliche Majorität und wurde vom Wiener Handelsals Ansgleichsgericht bestätigt. D e Gläubiger erhalten eine Quote von 30 Prozent statt ursprünglich angebotener 10 Prozent. Beendeter Konkurs. Vom Wiener Handelsgericht wurde der am 11. Mai 1915 über das Nachlaßvermögen de§ unter der gleichnamigen Firma registrierten Wilhelm .Borger. 3. Bez„ Ungargasse 71, eröffnete Konkurs nach Verteilung dcS Massevermögens (Gläubiger erster und zweiter Klasse voll) getnaß § 139 K. O. für beendet erklärt. Die Kriegsanleihe in der Tschecho-Slowakei. Der Prager „Vettkov" teilt über die Kriegsanleihe mit, daß eine Entscheidung noch nicht getroffen worden sei, daß sie aber im Sinne einer gerechten Rücksichtnahme sowohl auf die kleinen Besitzer als attch ans diejenigen, die die vierte Staatsanleihe gezeichnet habett, vorbereitet sei. Die Einlösung werde etwa 80 Prozent aller Kriegsanleihen betreffen, die erübrigenden 20 Prozent würden individuell behandelt werden. Rumänisches Getreide für Rußland. Aus Bukarest wird uns gemeldet: Das internationale Komitee für die Bekämpfung der Hungersnot in Rußland hat in Rumänien siebzig M i l l i 0 n e tt Tonnen Getreide augekauft. Neuerliche Verschiebung der Siidbahnkonferenz. Aus Wiett wird uns berichtet: Die Südbahnverwaltung hat ans Rom die Mitteilung erhallen, daß der Beginn der Konferenz in Venedig, der für den 15. d. ins Auge gefaßt I war, nunmehr für den 19. d. anberaumt worden ist. Kommerzu. Diskonto-Bank Aktienkapital: 30 Millionen tschech. Kronen ■ Warenexportabteilung - Möbelabteilung Filiale Wien,Wipplingerstr. 24-26 Telephone: 12-3-58,18-2-96,17-4-08,13-300,12-3-67 Telegrammadresse: Kommerzdiskont 8883 Wechselstuben: II., Lilienbrunngasse 2, gegenüber Dlanabad, Telephon 48-4-48,49-3-66;!.. Körntnerring 15, Telephon 88-56,11-6-83