Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1206 (10.6.1922)
- Date
- 1922-06-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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/ n ' " 'r AV iw v/«;,. , A V . c (“'V1*' 1 ‘ 't ■ j 1 >t .* *< Rx. 120Y Wien, SamSkag im Lande aufgebrachten Mittel und die staatlichen Kubsidüen — pro Kind 3Ü0 polnische Mark monatlich »-7gar nicht in/ Betracht kommen. Es ist darum höchste 'Zeit, bajv* sich die jüdische Gesellschaft ihrer Pflichten auf diesem wichtigen Gebiete bewußt werde. Gegenwärtig fee* stehen in Östgalizien 39 Kriegs Waisenhaus er, beziehungsweise Tagesheinistätten, darunter acht '.in- Lemberg. In diesen Anstalten wurden im Jahre 1921 2049 Kinder, darunter .715 Doppelwaisen, ' Erzogen, in Privatpflege befanden, sich 14.817, Kri e g s warf e n, davon 12OO in Lemberg. -Unter der Fürsorge des Joint standen 10D00 Kinder. Die Beiträge des Joint in den Jahren 1919, 1920 und in der ersten Hälfte' 1921 betrugen rund s i e b z e h n e i n h a l b M i l l i o n e n polnische Mark, die von Frau Melzer im Ausland gesammelten Gelder zirka 17 Millionen polnische Mark, die Regier u n g s s u b s i d i e n in den - dxei abgelaufenen Jahren etwas mehr als »r e i Mi llionen Mark. In neuester Zeit, hat der Joint die Mittel zur Errichtung eines Erholungsheimes für tuberkulöse Kriegswaisen in D e b i n a beigestellt. Die Erhaltung dieses Heimes bildet jedoch eine schwere finanzielle Sorge für-ie Zukunft. An den Bericht knüpfte sich eine rege Debatte undzum Teil wurde die Tätigkeit des Zentralkomitees einer ziemlich scharfen Kritik unterzogen. Heber die religiöse Erziehung in den Waisenhäusern referierten die Rabbiner Dr. Gntmann (Lemberg) und Lewin (Sambor). Sie erhoben die Forderung, daß die Erziehung der Kriegswaisen im Sinne der jüdischen Tradition geleitet' werden müsse und daß überall die Ortsrabbiner in den lokalen Komitees Sitz und Stimme erhalten.^ Prof. Sch o r r legt das Hauptgewicht auf einen gründlichen Bibelunterricht und die Schaffung von Jugendbibliotheken. Direktor Schechner betont 'btc Notwendigkeit, ein einheitliches Erziehungssystem für alle Anstalten zu schaffen, eventuell auch Fortbildungskurse für die Lehrorgane ins Leben zu rufen,, Frau Dr. Klüften betont die Notwendigkeit, die Waisenfürsorge bis zür beruflichen Selbständigmachung der. Kinder auszudehnen und die Zöglinge für das Praktische Leben. heranzubilden. Es wäre ein W a i s o,n P a t r o wä t zu schaffen, welches mit Hilfe von Inspektoren die nötige-Kontrolle durchzufführen und berufsberatend zu wirken hätte. In organisatorischer Hinsicht wurde beschlossen, das Zentralkomitee in einen Zentralwaisenverein umzuwandeln und zu diesem 'Zwecke eine Kommission eiuzusetzen, die binnen drei Monaten' einer neu einzuberufenden Konferenz ein'en Reorganisationsplan vorzulegen habe. °' - Nichtzulassung jüdischer Eisenbahner. Stmnslau, 8. Juni. (Tel. der „Wr. Morgenztg.". Die kaut Ministerratsbeschluß vom,3. Jänner l. I. rehähilitierteU Beamten ' des' -StäaDbtzhnbezirkeK-StänIs^ü - wurden infolge des Passiven Widerstandes der unter dem Terror der antisemitischen Beamtenorganisationen stehenden Direktion bis heute noch nicht zur Dienstlestung einberufen. Die Opfer dieser anormalen Zustände wendeten sich .bereits zum zehnten Male mit einertelegraphischen Beschwerde an den Ministerpräsidenten, den Eisenbahnminister und an,den Abgeordneten R a u ch, in der sie auf ihre verzweifelte Lage Hinweisen und die sofortige Erledigung der Angelegenheit urgieren. — Die also gemaßregelten Beamten beziehen seit drei Jahrenkeine Bezüge, mehrere von ihnen befinden sich mit ihren.Familien in drückender Not. . Rundschau. Der Prozeß gegen die Sozialrevolutionäre in Moskau ' Riga. 9. Juni. (Intel.) Gestern begann in Moskau der Prozeß gegen die Sozialrevolutionäre, die terroristische Akte gegen Mitglieder - der Sowjetregierung und anderer gegenrevclutionärer Aktionen beschuldigt werden. Obwohl ein vollständiger Bericht über die Eröffnung des Prozesses noch aussteht, läßt sich feststellen, daß die Verhandlung einen ausgesprochen politischen Charakter von internationaler Tragweite trägt. Als Verteidiger sind Vertreter der Zweiten Internationale, so Theodor Liebknecht, Vandervelde und Rosenfeld. zugelassen. Ueber den Prozeß sind bisher 'folgende Einzecheiten bekannt geworden: Die Ablehnung einzelner Mitglieder des Tribunals aus politischen Gründen seitetls der Verteidiger wixd von dem Vorsitzenden mit der Begründung zurückgewiesen, daß sie ausschließlich parteipolitischer Natur sei.' Dazu erklärt Buch arin, einer der kommunistischen Verteidiger, daß Vandervelde als Vertreter der Zweiten Internationale auftrete und dadurch politische Elemente in das Gerichtsverfahren trage. Auch die kommunistischen Verteidiger erklären diesen Prozeß deshalb für einen politischen. Der Vorsitzende erklärte, die Sowjetmacht sei niemals auf hem Standpunkt der über den Klassen stehenden Justiz gestanden. Das gegenwärtige Gericht sei kein Parteigericht, sondern' ein Organ. b-et. proletarischen Stacitsmacht. Den,Kernpunkt der weiteren Verhandlungen bildet die von den Angeuagten beantragte Zulassung von weiteren, Verteidigern und-Zeugen, unter-anderen auch Angehörigen der Partei-der Menschewiki. Hierbei beruft sich V a n d e r'v elde auf die Berliner Konferenz dex drei Jnternätionalen. Radek entgegnetj die Delegation der Kommunistischen Internationale habe in Berlin keine Zusicherungen im Namen der Sowjetmacht geben können, und Wiener Motgenzelivng habe die Verpflichtnüg übernommen, bei der Sowjetregierung um die Zulassung Vanderveldesj Rösenfelds' und Liebknechts als Verteidiger anzusuchen. Nach ^dieser .Erklärung hält Vandervelde eine großangelegte politische Rede, in der er ansfühxt,-auf dem Boden des Rechtes und der Gerechtigkeit-zu stehen.. Er wirft den kommunistischen Verteidigern vor,-die' Verteidigung derjenigen Angeklagten übernommen zu haben, die das Lager der Sozialrevolutionäre-verlassen haben und daher vyn ihm als Verräter, bezeichnet werden. Ihm entgegnete -der patteilose Verteidiger Tschle.now. Die Verteidiger Rose n f e l d und Tager beantragen die Vorladung einer großen. Anzahl neuer Zeugen. Der Mstläger,Krylew enko verweist aus. den bereits gefaßten ablehnenden Gerichtsbeschluß. Auf Antrag Lunatscharskis wird die Vorladung Klju- 1 f ch n i k o w s, des gewesenen Ministers der Koltschak-Regierung beschlossen. Aus einem während dilr Verhandlung -verlesenen Schreiben des Polkskommissärs für Justiz, Kursk i, geht Hervqr, daß Vandervelde, R o s e n s e Id und Liebknecht einen Protest gegen die fortgesetzten Angriffe der russischen Presse gegen die ausländischen Verteidiger an'die Sowjetregierung gerichtet haben. Den Verteidigern wird, entgegengehalten, daß es in Rußland wohl keine Pressefreiheit im bürgerlichen Sinne gebe, daß aber die Sowjetregierung keinen Grund habe, die Presse in dem Ausdruck der Erbitterung gegen einen Führer des offiziellen Belgiens, welches der beharrlichste Gegner Rußlands ist, zu.behindern.' Völkerbund und die jüdischen Flüchtlinge. Genf, 5, Juni. (I. C. B.). In einer Sitzung des Berätungskonlitees des Völkebbündeß für russische Flüchtlinge berichtete der.Stellvertreter Dr. Nansens, de Watville, der Völkerbund habe Lord Balfour ersucht, durch die Vermittlung der englischen Regierung-für die Flüchtlinge eine Erleichterung der Einreseerlaubnis. in K'o n st a n t in o p e l zu erwirken. Besonders sind. es die jüdisch e n Flüchtlinge ans Rußland, denen bei der Einreise nach Konstantinopel . ungeheuere Schwierigkeiten entgegengestellt werden. Des weiteren berichtete de. Watville, Dr. Nansen pflege gegenwärtig Verhandlungen mit den Regierungen Australiens und Kanadas über die Ansiedlung voü einigen Tausend russischer Emigranten in diesen Ländern. Ein Abgesandter Dr? Nansens, Dr. Riede l, befindet sich gegenwärtig. in Kanada, wo er sich Um einen günstigen Abschluß dieser Verhandlungen mit den kanadischen Behörden bemüht. Ferner berichtete de Watville über die Verhandlungen Dr. Nansens mit Lord Balfour zwecks Erleichterung der Einreise von jüdischen Heimlosen aus Konstantinopel nach Palästina. Man - erwartet einen diesbezüglichen Vorschlag Lord Balfours an div britische Regierung. * , --„.'..ick' irUÄe-MrlaAun^. London, 9. Juni. (Reuter) Die fachlichen Erörterungen für die Ausarbeitungeiner Verfassung des irischen Freistaates, die gleicherweise dem Londoner wie dem Dubliner Standpunkt Genüge leistet, hatten gestern einen raschen Fortschritt zu verzeichnen. Die Maü^aLssrage. . London, 8. tJurii. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".). „Daily Telegraf" meldet, daß zwischen der englischen und französischen Regierung ein Notenwechsel in der Frage des französischen Mandats über' Syrien und das des englischen, über P a l ä st i n a stattfand. Beide Regierungen. haben beschlossen, daß die Frage ihrer Mandate über die türkischen Teritorien auf der nächsten Zusammenkunft des Völkerbundrates gelöst werpen sollen. Wie vorauszusehen ist, dürften beide Mandatsfragen zu gleicher Zeit gelöst werden und die gegenwärtig geführten Verhandlungen verfolgen den Ztveck der Erzielung eines Einverständnisses. Von amerikanischer Seite wird kein Hindernis erwartet. , Die Mount Everest Expeditis: London, 9. Juni. Nach einer Meldung der „Tin,es" hat die Expedition, deren Ziel die Besteigung des Mount Everest im Himalaja-Gebirge ist, eine Höhe von 8174 Metew erreicht. / Ein geistlicher Kongretz in Sowjetrutzlan^ HelsngforS, 7. Juni. -(Tel. der „Wr. Morgeuzeitung). Für den 30. Juni wurde nach Moskau die erste allruffische Konferenz der orthodoxen Geistlichkeit einberufen., Auf dieser Konferenz soll auch die Wahl des neuen Patriarche n an Stelle des vor kurzem äbgesetzten Patriarchen Tichon erfolgen. TageöbsrichL. Der anthroposophische Kongreß. ' In der Reihe seinei Vorträge sprach Dr. Rudolf Steiner über „Anthroposophie und Kosmologie". ' Dem Erkenntnisstreben (des Menschen, wenn er . im' gewöhnlichen Sinne ves Wortes denkt, sind.enge Grenzen gezogen, er vernrag diese Grenzen mit diesem gewöhnlichen Denken nicht zu überschreiten, weder in bezug auf feine Jnnenerkenntnis, noch auch hinsichtlich der Erkenirtnis der äußeren Welt. Auch auf dem Wege nebulöser Mystik ist >1 s. i - - ' V . . ' '• , ■■ 10« Jün! 1922 l Seite' 3 ' die Erkenntnis dessen, was jenseits dieser Grenzen vorhanden ist an Wahrheiten, unmöglich, denn, der Mystiker holt, allerdings, ohne es. zu wissen, aus dem' chiedirrspiegelndm Reservoir dessen, was an Erinnerungen in 'ihm lebt,, einiges heraus und llirnmt es als Neuerkenntnisse. Was hinter diesem Spiegelbilde an Wahrheit aber wirklich liegt, das vermag er nicht zu entdecken. Anders aber derjenige, der im lebendigen Denken-nach den Lehren der Anthroposophie geschult ist. Er durchstößt die. reflektierende Wahrnehmungsgrenze und gelangt in zweifelsfreier Weise zu vorher ungeahnten und t^ef erschütternden Erkenntnissen nach Innen sowohl als nach außen hin. Die Erkenntnis der seelisch-geistigen Innenwelt eröffnet sich dern Menschen, wenn er sein belebtes Denken hinausschickt in die Weltenweite, und der Kosmos und dessen Geistigkeit wird ihm offenbar/ wenn er sich in sein Inneres bewußt versenkt; denn die innere Organisation des Menschen ist ein A b b i l d d e s K o s m o s und es -sindet also der Mensch sich selbst in der Weltenweite und die Weltenweite wieder findet er wieder in sich selbst. Man erkennt auf diesem Wege, daß es eine Illusionist, den Menschen riur als eine starv-maffive, feste Körperlichkeit anzüsehen und man erfährt, daß der Mensch auch eine flüssige und luftförmige Wesenheit besitzt und des weiteren -erfährt man dann, welch geistige Kräfte die bewegenden Ursachen des kosmischen Geschehens sind und was deren Sinn ist. Welterkenntnis bringt Selssterkenntnis und Selbstverkenntnis bringt Welterkenntnis. Dies in-kurzen Zügen der Sinn der Ausführungen fees Redners. Der Rede,- die in kraftvoller Art vorgebracht'wurde, der 1 zu folgen dem Außenstehenden aber nicht immer leicht war, folgte-stürmischer Beifall. ' Ueber „Die anthroposophische Weltanschauung - als Kunstwerk sprach Ernst Uehl: . ' Das--Kriterium'"einesjeden wirklich' .künstlerischen Werkes ist die Geschlossenheit, d. h., jefees Kunstwerk wuß ein in sich abgeschlossenes Ganzes darstellen. Zu einer solchen Leistung sei man aber auf Grund einer rein sinnlichsachlichen Wahrnehmung nicht, geeignet, sondern nur eine sinnlich-übersinnliche Anschauung befähigte dazu. Ein Beispiel für ein'derartig künstlerisches Schaffen sei'der Kuppelfeau der Peterskirche in Rom. Michel Angeld, der Erbauer, hätte durch dieses Werk gewissermaßen vorausatznend, die erst ungefähr' 200 Jahre später von Kopernikus entdeckte- Mechanik unserer Gestirnwelt zum Ausdruck gebracht. Der währe Künstler muß es verstehen, die Natur als, Einheit aufzusassen und die geistigen Wirksamkeiten, die von außen kommend auf ihn einströmen, zu erfassen und.zu gestalten. Er wird dann git der sogenannten „sinnlich-übersinnlichen Anschauung" gelangen, wie sie in ausführlicher Art in den anthroMftchhischen Büchern , von Dr. Rudolf Steiner'dargestellt«erscheint? ' -.zn'A - Eine sinnlich-übersinnliche Anschauung vermittelt des .weiteren die Fähigkeit, die. vier Grundelemente, Feuer, Luft, Wasser und Erde, ihrer tiefen Wesenheit nach künstlelijä) zu empfinden und zu gestalten. ' Ein auf sinnlich-übersinnlicher Anschauung schaffender Künstler wird erfassen und verstehen, daß der Mensch nicht sinnlos in das irdische Getriebe hineingstellt wurde, sondern das; er, aus geistigen Sphären kommend, nach dem Todedahin wieder zurückkehre, um/in wiederholten Erde n lc b en immer wieder zu erscheinen, um teilzuhaben an der menschlichen Höherentwicklung. Alle diese Erkenntnisse biete die Anthroposophie dem schasfenden Künstler und es wäre die Anthroposophie als einPsingstfeuer derMenschl eitsentwicklung anzusehen. '. Der Redner, eine asketische Apoftelgestalt, sprach mit starker, von innerer lleberzeugung getragener Wärme und tr-urde lebhaft applaudiert. , In dem Vortrag über „Die Zeit und ihre sozialen Forderungen" führte Dr. Steiner im Wesen aus: Die JNtellektiralität der zeitgenössischen Menschheit, die sie dazu befähigt hat, auf dem.Gebiete der Naturwissenschaft und Technik so Enormes zu leisten, hat sie aber andererseits dazu unfähig gemacht, soziale Probleme zu meistern. Die Menschheit früherer Epochen war weniger intellektuell,, dafür aber weit mehr geistig-seelisch impulsiert; sie fand daher schon instinktiv das richtige Empfinden für soziale Einordnung. Der moderne Meilsch muß seine rein intellektualistische Denkeiustellung ergänzen durchein geistig-seelisches, belebtes Denken, damit er durch religiöse unfe moralische Impulse jenes-soziale Empfinden, und zwar m bewußter Art, wieder gewinne; das die Menschheit vergangener Jahrhunderte n.ur instinktiv beherrschte. Es muß der ' Mensch in imaginativer Weise seine Stellung im sozialen Organismus finden. Er muß weiters den Weg suchen, der hinüberführt zu'm anderen Menschen, und er muß schließlich durch leibsreies Erfühlen des Seelenlebens des NeLenmenschen zu erfassen suchen. Nicht um die Aufstellung neuer sozialer Formulierungen kann es sich handeln, — so schloß der Redner —■ sondern um die seelisch-geistigen Kräfte, um den Enthusiasmus, ideale. Forderungen mich wirklich erfüllen zu wollen. Die Vormittagssitzungen am Dienstag nnd Mittwoch waren den. Beziehungen. der' C hem ie und der Physik zur neuen Weltanschauung-gewidmet; die Redner' Doktor Engest Kolüsk o, Dr: Ernst Blnmel und Dr. Hermann . B a r a v ü l l e waren bemüht, zu zeigen, daß die Betrach-! tung, des von der exakten Naturwissenschaft erhobenen Tathoch» engl. Stoffe, HerrenundP tunen- Lyefte, Leinen-und Stricktyaren, »aHei ^rstk^ assig nnd billigst Lei II., TaborstraBe 48; - Telephon 47-1-79 En gros En tfetiil]