Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1173 (7.5.1922)
- Date
- 1922-05-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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r^WT'g tttai, Sonntag öem Terror hallten. Ach die Verg’aftg'e'nheit Oe»? *rreichs tmd Wiens ist itn dHoser Beziehungsehe tefomreidi. Sie erüdäift das Wunder, daß Klugen ‘über »roften Tenror« überhaupt enst lauft werden kannten, seift m dien Sozial'ckttn'dkiraitm AlUbeiter-- schichteu uod Gewerkschtaften stieben, die vorher <du»rcii die Sdhftde dier Qhnistlikhs». * :ia'en gegangen waren. Ts’d'rgendis ist, wenn man der »Reochspost« glauben darf, die sofzialidemdkratiscii-e ‘ UiriiiiHsa'm- »keift gegen Andiersdeäntkeryde so groß wie bei den Wiener Gemeinidefeednentstetea. Die haben, es eben bei ihrer deieinstigen VöreiuMgung atös dem Munde d-qs vergottertian Lu c g e r selbst vern^stimen, daß politii-fehe Gegoär der Gemeindegcwaltjgen in städtischen Betrieben Jri»iidhitis zu suchen haben. Die Schüler zeigen jetzt ein besseres Gedächtnis, als Sforem einstigen Lehrern ldeb »st Die Antisemiten hätten alle Ursache, mit den Früchten Jhirer Pädagcgilk zufrieden au sein, müßten, sie. ridhrt nuilt tägüiioh vnachsenidem Verdiruß wahnnehmen, daß diese FirüdhJte den anderen in den Sdnoß fallen. Sie haben einst die brutale Gewalt ins politische Leben. Oesterreichs eiimgefüih'rt, wildem säte die Ochsentreiiber von St Marx gegen die liberalen Unsve-rßdtätepnofesjsorem mabilrsnerften, -und halben rüoksichtsk« die Hutngengedßd gegen - oppositionelle Untergebene geschwungen. Nun bdbrt sich Bütte! Bund Hrnngergeißel gegen ihre eigenen Anhänger, und vergebems ssudban sie diumch ohrehzerreißenidies■ Zeterucud M exrdiogeseihrei die Tatsache, vergessen «zu marinen, d»aß s% seifest es gewesen sind, diie. zur Zeit des christl'vchseE-Mn »Tischleiin, deck dich!« umd x-Goildeselein, strerik dich!« dias veHbredheriache »Knüttel aus deme Sarik!« gemifen (halben s . „ Oesterrejph. Die hmerpolitische Situation* Bundeskanzler Schober und Finanzmintster Dr. Gürtler treffen heute vormittags aus Genua hier ein. Es scheint festzustehen, daß Bundeskanzler Schober noch im Laufe der nächsten Woche zum Abschluß der in Genua einge leiteten Verhandlung«! ■wieder dahin zurückkehren wird. Da§ Expose des IBaindeskanzlens am Dienstag wird demnach noch kernen abschließenden Charaikfer ‘haben, sondern »sich darauf besdhränkeii, über den gegenwärtigen Stand der Verhandulngen zu referieren und die Möglichkeiten mitzuteilen, die sich im Laufe der •lBe>prednmgen m Genua für die Kredithilfe an Oesterreich ergeben haben. Es ist daher anrtniähmetn, »daß auch die Parteien ihre Stellungnahme zum Bundeskanzler bis nach der nächstem Rückkehr aus Genua vertagen werden. Hingegen verlautet aber in tparlajmeofeariisched Kreken, daß die Sozialdemokraten ihre gegen1 den fF.itn a n z min i s t e r eröffneste Kampagne unter lallen Umständen im Laufe der nächsten' ^Austragung hringpn werden. Sie beabsichtigen, idiun. IM i-ß-bil ligungsa« trag,- den, sie wegen Er«; ftöhu-ng des Zollaufschlages auf das .Tausendfache eingehradht haben,, beim Wiederzusammentritt des (Aus: eliusses sofort wieder zur Debatte zu stellen, und cs;. besteht, (kein Zweifel darüber, daß sich die 1 G.roßdeut>chen. für den Mißbilligungsantrag er-: klären werden. Die Verhandlungen ■ der. Ghrisltliohr sozialenwerden erst mach der definitivem Bericht-*..' Erstattung dos Bundeskanzlers zum-Abschluß gelangen. Die öptionspraxis des Verwaltungsgerichtshofes. Er weist ab. — Mutter und Tochter verschiedener Rasse. Man muß den bie’r folgenden Bericht genau studieren, Um den Unsinn würdigen zu können, der sich in der Spruchpraxis des österreichischenVerwaltungsgerichtshofes breitmacht. Die blödsinnigsten Streiche des Ministers Waber finden ihre Deckung dank der mechanischen Methode dieses unabsetzbaren Juristenhofes, der die ihm unterbreiteten Beschwerden gar nicht zu lesen scheint Die nach Brody zuständige Musik- und Sprachr tehrerin Helene Z.' brachte gegen das Bundesministerium für Inneres wegen Abweisung ihres Optionsgesuches die Beschwerde an den Verwaltung»-, gerichtsbof ein und machte geltend, sie gehöre dem evangelisch-lutherischen Glauben und der deutschen Rasse an. Sie habe im Jahre 1915 Moskau, wo sie das philharmonische Konservatorium besuchte, verlassen müssen, da nur die Slawen in der.Stadt bleiben durften. Brody sei ursprünglich eine rein deutsche Stadt gewesen und erst iu den letzten 20 Jahren polonisiert worden; die deutsche Bevölkerung in Brody sei von der polnischen Bevölkerung verschieden. Das Optionsansuchen der Mutter und der Schwester der Beschwerdeführern .sei vom Ministerium aufrecht entschieden worden, so daß sich das Kuriosum ergab, daß (Mutter u.ad Tochter als einer verschiedenen Rasseauge hörig betrachtet Werden. Dies konnte dadurch geschehen, daß die Optionsgesuche der Mutter und der Beschwerdeführerin nicht einheitlich behandelt wurden; wären sie gleichzeitig erledigt worden, so hätte auch eine gleichlautende Entscheidung gefällt werde« müssen. Iu der nicht einheitlichen (Behandlung der Optionsgesuche von Mutter und Tochter liegt ein Mangel des Verfahrens. Der Verwaltungsgerichtshof (Vorsitzender Präsident Dr. Schuster) hat die Beschwerde als unbegründet abgewiesen und in der Begründung hervorgehoben, die nicht gleichzeitige Erledigung der Gesuche begründe keine Gesetzwidrigkeit, weil ein Anspruch auf gleichzeitige Erledigung der Optionsgesuche nicht bestehe« WIENEft ttOK6EKZSm!ft$ l Zur Rledmufriclitong der IMaft Europas | 3bedarf es des Zusammenfassens aller Kräfte. M H Auch in Genua ist dies das Ziel der Konferenz. M H Von dort ertönt der Ruf nach || | Aufnahme der Friedensarbeit 1 H Man muß mit dem Staate gehen, will man sein D H eigenes Wohl fördern. Noch ist die Zeit günstig, |g H die uns zur Vorbereitung 3 1 einer besseren Zukunft U 3 ' befähigt. Hier mag der Hinweis auf ein Mittel 3 hiezu gegeben sein. Es sind dies die 3 W Diese sind kündbar auf 3 Monate und eskonte- 3 IU fähig. Sie haben den weiteren Vorteil, daß sich || 3 die Zinsen auf 74 Prozent erhöhen, wenn M Ü der Besitzer sie ein fahr lang behält 3 S Alle erdenklichen Auskünfte Ober Rentabilittt und Sicherheit und den 3 3 Verkauf bewirken das Postsporkassenamt, die Banken, und Spar- 3 §g kassen, ferner alle Kreditinstitute zu den üblichen GeschBftsstunden U Der amerikanische Gesandte* Washington, 6. Mai. (Funkspruch.) Mr. Wash- I burn, der me*u>e amerikani&ohe Gesandte für Oester-! reich, wird sich am 20. Mai auf dem Dampfer »Präsident Washington« mach Trie-sit einschiffem, nxm j seinen neuen Posten, im Wien amzutretax. . . Tschecho-Slowakei. Verhandlungen in der Metallindustrie. Mährisch-Ostrati, 6. Mai. Die Vertreter der Arbeiterschaft erklärten, dem endgültigem Vorschlag, I betreffend eine diurchschnittlidhe Lofemhera faset zun g vön 16.76 Pirizent einer gemeimsajtnem > Versammlung der Vertrauemsmähmsr der Metall- ' umd der chemischem Imdu/strie zur Entscheidung vorzTulegen. Diese Versammlung famd heute nadh- . mittags ‘statt umd .nahm einen, sehr fee w e g t em V e r 1 a f. Nach längere«* Beratung wurde mit 141 gegen .30 Stimmern1 ein Redakftidnskomitee gewählt/ das mit Yertreteirm der Arbeitge'berorganisajtionep sofort dem'/präzisen Wortlaut eines ne lieh V e r> txages ausarbeitem wird, der der Arbeiterschaft zur Besdbhißfassün'g vojgelegt werden wird, , Prag, 6. Mai. Zur Streiklage teilt der Öfcetaüarheiterverband mit, (faß sich' im ganzen bisher 50 Betriebe, davon 40 in Groß-Pragi ira 'Ahsstände befinden. Die heutige- Plenarsitzung der Vertfaüehsmä'nner der. Metallarbeiter beschloß; sofort: alle Monteure Vöh den!h der Repufelik' in Durchführung befindlichen 'Montagen abztifeerüfetji&Iu’ Pf ls-eh wurd*e die Atbeit -heme in weiteren* Afeteilungn^er^SkodärWenke--eingestellt..--b -7-,:.r/ ” Polen. -- ■ ■ > ■ Das Söfuitagsfuhegeseti tihd die jüden.' Warsdiau,. 5: Mai.' (Telegramm der »Wiener Motgemzeitung«.) Die Regierung hat der Forderung des jüdischen Sejmklufes, daß m: dem. Beratimgert f über die Aemderurng des SonwtagiSruhegesetzes, die gegenwärtig zwischen Arbeitsumd Handelsministerium gepflogen werden, auch Vertreter der jüdischen Kaufk-ute und Handwerker als- Experten zugezogein wurden, stattgegebem. Der Klufe hat eine Verständigung des Arbeitsministeriums erhalten, daß es wünschenswert sei, die Meinung der interessierten jüdischem Kreise zu hören. Eine große jüdische Kooperativbank. Warschau, 5. Mai, (Telegramm der »Wiener Morgäemzeifcutig«:.) Hier ist gester® die neue jüdische Bank unter dem Naman Kreditkasse für Kaufleute und Gewerbetreibende in feierlicher Weise in Gegenwart der amgesehenstem jüdischen Finamzleute eröffnet Worden. Bisher sind 486 Mitglieder mit einer Summe vom 100 Miß tönern. Mark beigetreteri. Rundschau. Eine russische Denkschrift. Genua, 6. Mai. Als Kommentar zu d'em Memorandum Rußlands an die Mächte wurde heute von der russischen Delegation ein umfangreiches Schriftstück vröffentlicht, in dem die Grundsätze des Memorandums mit verschiedenen völkerrechtlichen Leitsätzen belegt werden. Konferenz der kleinen Entente. Genua, 6. Mai. S,kirmunt hätte heute Unterredungen mit den Führern der’japanischen Und französischen Delegation und berief sodann um 6 Uhr abends eine Konferenz der Kleinen Entente ein, der er darlegte, daß man versuchen müsse, falls die Kortferenz zu scheitern Gefahr laufe, dies auf keinen Fall zuzulassen. Er regte an, daß in einem solchen Falle die Konferenz nur unterbrochen werde, und daß man während dieser Vertagung eine internationale Kommission namens der Konferenz nach Rußland, schicken solle, um dort die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu studieren, und einen neuen Vorschlag auszuarbeiten. in weichet Form man die Wiedraufrichtung Rußlands neuerlich versuchen und die Beziehungen zu | Rußland wiederherstellea könnte» ».wwnwt ifctro Deutschlands Verpflichtungen. Berlin 6. Mail. (Walff.) Im Hanjptanigscbiiß dkü R'dch&tiages wurde der Etat, für d&e Ausführung d<os Frioderisrvertrages wöralbsdhiediert Deuftscbliand ihsch im KiaHontdörjlbr 1922 folgernde Vefebiindil(iidhlk»eiift«n -2hj emfüllon: a) Bairzahlmngen im dar Höhe -von 720 MNiosven Galdmark; b) Saichliejstuingetti mn Geganwert von Dsgssallyft Mtfllian-em' Goddmsrk. Die anderem Belastungenäuis dem Fwedrinswerbrag, afb» gesehen vvn eiaiem Teil der ‘ Beeiaitzirngsi'kyatem, •bdieibiwi' bestehen. Für ry-22 alleitt wordiem dde Auls-: gaben auf rund 226 MiWiiamdien Madie veraimsicblagt. Im dein Mcnoftem Jänner fetiis März 1922 tot Dcfu/tsdhland Sachfleisrtiumgen m der Höhe von» So MMonisn Golckmaik an. dtie Entemite albgefühtrt Der Kampf um Peking -entschieden. Paris, 6. Mai. (Funkspruch-) Aus Peking wird gemeldet: Das Heer des Generals Tschamg- Tsao-Lia ist vollständig zusammemgehrocheo. London, 6. Mai. Das Reu'tersche Bureau mel det aus Peking über die Niederlage4 der Truppen vom Mukden m der Gegend von Peking, Marscfeall Tschang-Tsao-Lin sei in der Richtung auf Mukden geflohen. Das geschlagene Heer ziehe sich tn Unordnung auf Tientsin zurück. Damit sei der Bürgerkrieg wahrscheinlich beendet Eine Exchange-Meldung aus Tientsin besagt, daß die chinesische Presse in Schanghai einstimmig ' die Niederlage des Marschalls Tschämg- , Tsao-Lin begrüße und darauf hinweise, daß : die japanische Kontrolle d-er Mandschurei bedroht sei; Es wird gemeldet, daß die erste Handlung des j Generals Wu-Pei-Fu nach der Einnahme Pekings i die Veröffentlichung einer Pno»klamaition war, in; der err Sunjatsm auffordert, bei der Einigung Chinas mitzu winken. Antisemitische Flugblätter in Preußen* Berlin, 6. Mai. Der preußisohe Minister de« Innern ■ Se ve f in g hat einem Erlaß an die Ortsumd Landesipölizeibehördfen gerichtet, der sich gegen, j die Verbreitung ara ti semitUch er F 1 u gb 1 ä 11 e r wendete, welche m der letzten Zeit einen immer gfößereh ''Umfang ahgehomrrten (hat Der 'Minister weist die Polizei darauf (hin; ä-aü es ihre Pflicht sei, su prüfen, ob der Inhalt'dieser Flugblätter den Tat-bestand einer strafbaren Handlung darstelle, und wenn, dieser vorhanden sei, durch B es chl agna h,m e der Flugblätter ekigeschritft«! werden müsse. , ' Kampf zwischen Kommunisten und Gendarmen in Sofia.; Belgrad, 6., Mai. (Privat.) Wie die Blätter atis Sofia melden', fand dort eine' Versammlung, der Kommunisten statt, ' der ungefähr 5000 Personen I byiwohnfteü.;- Als einige. Aedyer in ihren. AMfülirurrgem gegen die RegZeruh g sprächen; gaben die afrwesenden Gendarmen'einige Schüsse indie Luft ab., Die :Komtnujnisten;:"er.widerten das Feuer.v Darauf gaben die Gendarmen , ei«e Sal vev; in d ie Me.nge ab. . Auf beiden. Seiten gab es »ungefähr 250'Tote und Verwundete. Für die jüdische Volksbibliothek! Vor ungefähr drei Jahren Würde in Wien von jungen Leuten eine Stätte kur Förderung jüdischer Bildung»- bestrebuiigen geschaffen, die auch den breiteren Jüdischen Massen, zur Verfügung /Stehen sollte. Es wurde die Jüdische’ V 0 I k s b i b I i 0 t h e k Zion gegründet und es gelang durch eine langsame, ruhige systematisch .aufbauende Arbeit, nicht zuletzt durch den Opfermut ihrer Mitglieder, zirka 2000 durchwegs wertvolle jüdische Bücher in hebräischer, jüdischer und deutscher. Sprache käuflich zu erwerben und so 400 jüdischen Lesern aus allen Kreisen die Gelegenheit zu geben, sich mit den Werken der neuen und alten jüdischen Literatur vertraut zu machen. Durch Schaffung eines Lese* saales, in welchem die meisten Tageszeitungen« Wochen- und Monatsschriften aufliegen» ist diese Volks« bibliothek zu einem geistigen Zentrum eines großen Teiles der jüdischen Jugend geworden. Insbesondere durch das Aufliegen der hebräischen Zeitschriften aus Palästina ermöglicht sie den Interessenten, sich über die Vorgänge und die Aufbauarbeit - ira Lande zu unterrichten. Den Chaluzim, die auf dem Wege nach Palästina durch Wien als zentralen Mittelpunkt kommen, bietet die Bibliothek die einzige Möglichkeit, während ihres kurzen hiesigen Aufenthalts . ihre geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Die V 0 I k s b i b .l i o t h e.k Zion ist die einzige Stätte in Wien, die über eine reichhaltige gewählte jüdische Kinder- und Jugendliteratur verfügt. Der freiwilligen Arbeit ihrer Mitglieder ist es zu danken, daß der Bestand der Bibiiothe^ gesichert, ist* Sie ist aber infolge der hohen Bücherpreise nicht iii der Lage, den immer größer werdenden Anforderungen ihres Leserkreises hachzukomraen. Wir wenden uns daher an die jüdische OeffentHchkeit mit der Bitte, die J Ü d i s c h e Volks bibliothek Zion, Wien, B., G I 0 c k e n g a s s e 30, nach Kräften zu unterstützen, entweder durch B ü c h e r s p e u d e 0. oder durch Zuwendung von Mitteln, um uns dadurch in die Lage zu versetzen, die Bibliothek zu vergrößern Und entsprechend auszugestalteu. Für die Bibliotheksleitung: . Josef Langenaus r, Dr. Ghaitn Tat t a k 0 w e U Markus H a l p e r n, Israel Körn e r, Saul W c i n r c b. Geldspenden sind zu richten: Verein „Ziona, Jüdische Volksbibliothek, U., Glockengasse 30 (Postsparkassenamt Nr. 111.398), und Allgemeine Depositenbank Wien (Post* 1 Sparkassenkonto 22.33Ä 532323234853235323485348532323485323532323535353534853534848022348 439558^9836^345204578688674222202623883^85