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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-05 · Heft 1171 (5.5.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1171 (5.5.1922)
Date
1922-05-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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safc"? Wfen, FrsMA" WIEKBR " ä mnm M7MW tzememsäm sehr langwierige und schwierige Verhandlungen notwendig machen. Ein hervorragendes Mitglied einer neutralen Delegation erklärte, daß im Grunde der einzige Umstand, der dem sofortigen Abbruch def Konferenz im Wege stünde, die Befürchtung sei, Ruß- Sand werde nach dem Scheitern der Konferenz mit einzelnen Staaten Sondervertväge abschließen, die Interessen der fährden könnten übrigen Länder weit mehr die geals der Vertrag von Rapallo. Die Stellung der russischen Delegation zum Memorandum. Genua, 4. Mai. (fnteL) In einer Unterredung mit dem Sonderberichterstatter der Intel erklärte Worowski, der Sekretär der russischen Delegation, daß die russische Delegation nur mit größter Entrüstung von dem Inhalt des Memorandums Kenntnis genommen habe. Dennoch wünsche sie nicht das Scheitern der Konferenz und wolle alles, was ihr möglich ist, tun, um einen befriedigenden Abschluß der Konferenzarbeiten berbeüzuführen. Das Memorandum aber schlage dieser entgegenkommenden Haltung geradezu ins Gesicht. Es stelle in Wirklichkeit eine flagrante Verletzung der Rußland bereits gegebenen Zusicherungen dar. Alle jene Vorschläge, die von Tschitscherin in seinem Brief an fLloyd George als Basis der Verhandlungen gemacht Wurden, sind znrückgewiesen worden. Worowski erklärte, sich über die Form der russischen Antwort auf das Memorandum noch nicht äußern zu können, Die russische Delegation sei sich dessen bewußt, wie viel bei dieser Antwort für das Schicksal nicht nur Rußlands, sondern ganz Europas auf dem Spiele stehe. Die Delegation habe die Moskauer Regierung a/on dem Stande der Dinge sofort unterrichtet und •werde ihre Antwort ohne Ueberstürzung beraten* Eigene Vereinbarungen Englands md Italiens mit Rußland. , London, 4. Mai. (Wolff.) Der diplomatische Berichterstatter der »Daily News“ in Genua schreib^ es sei sehr wahrscheinlich, daß Großbritannien, Italien und alle Länder, die sich ihnen anschließen wollten, eigene Vereinbarungen mit Rußland treffen würden. Krassin dementiert - Paris, 4. Mai. In einem Gespräche mit dem Genueser Korrespondenten des Jules Sauerwein, stellte Krassin entschieden In Abrede, daß ein Vertrag mit der Royal Dutch Company unterzeichnet worden sei. Eine Option auf die gesamten Petroleumquelien würde des Grundsätzen der Sowjetregierung und den Interessen Rußlands selbst widersprechen. Die Petroleumgebiete seien bisher unrationell ausgebeutet worden und es habe auch an dem entsprechenden Material und der technischen Leitung gemangelt ' Die rassische Regierung beabsichtige, ihr bisheriges Vorgehen vollständig zu ändern, und werde zum Beispiel Lm Becken von Baku eine ziemlich ausgedehnte Zone, i*twa ein Viertel des Beckens, für die staatliche Petroleumgewinnung reservieren. Der übrige Teil werde m drei bis vier immerhin noch sehr große Zonen abgeteift werden, in denen dann unter einheitlicher technischer Lotung gearbeitet werden soll. Es liege im Interesse Rußlands, die Ausbeutung in den einzelnen Zonen verschiedenen Gesellschaften zu überlassen und etwa eine Zone dem englischen, eine dem amerikanischen und eine dritte dem französischen oder belgischen Kapital einzuräumen. Rußland werde sich ^dehfaüs mit Kapital und Arbeitsmaterial beteiligen, kr dieser Lösung liege auch das beste Mittel, die früheren Eigentümer kleiner Petroleumfelder zu entschädigen, denn man werde ihnen einen entsprechenden Besitz an Aktien ihrer eigenen Gesellschaft geben können. Die ittgoslawisch-italiemschen Verhandlungen. Genua, 4. Mai. Die jugoslavrisdHtaÜenischen Verhandlungen bezüglich der Flume-Frage und bezüglich des Vertrags von Rapallo überhaupt werden in den letzten Tagen wieder hoffnungsvoller beurteilt Während die jugoslawische Delegation Instruktionen besitzt die auf der strikten Erledigung des Vertrags vou Rapallo beharren, fordern die Italiener dessen Modifizierung. Die jugoslawische Delegation wird ihren Standpunkt in einem Memorandum zusammenfassen, das sie dem Völkerbund übermitteln wird. Die russische Delegation über die jüdischen Verluste. Genua, 3. Mai. (J. CR) In den von der russischen Delegation Zn Genua gefordertes Entschädigungen für die Verluste in den Kämpfen mit den Gegenrevolutionären Armeen spielen die Verluste der jüdischen Bevölkerung in den von diesen Armeen veranstalteten Pogromen eine bedeutende Rolle, lieber das Ausmaß dieser Verluste geben folgende, den /jesprächen mit Mitgliedern der Sowjetdelegation entnommenen Einzelheiten Aufschluß: In der Gegend von Kiew haben über 300 Ortschaften Pogrome mitgemacht Die Gesamtzahl der unmittelbaren Opfer dieser Pogrome beträgt 500.000, ^vonmter sich größtenteils Greise, Frauen und Kinder befinden. Die Zahl der Ermordeten, Verbrannten und lebendig Begrabenen beläuft sich auf 2Ö0.00CX Manche Städte wurden ,meht weniger als zwanzigmal von Pogromen jheimgesuctit Von den von den Pogromen rfcfecfienen Orten hat keiner weniger als drei zahl der Pogrome überschreitet 1000. In manchen Orten . wurden ohne Ausnahme sämtliche Frauen geschändet Hunderte von Juden wurden verbrannt oder lebendig begraben. Es wurden Leichen mjt abgeschnittenen Köpfen, Füßen und Händen gefunden. Zahlreiche Städte sind von der Erdoberfläche weggefegt Das Jdgeskom“ (Jüdisches gesellschaftliches Komitee) bürgt für die Genauigkeit dieser Angaben. Ungefähr dreißig- bis vierzigtausend Kinder verloren beide Eltern, noch mehr haben entweder Vater oder Mutter verloren. Oesterreich. w» Abgeordneter Dr. Seipel über den Beamtenabbau. Ist einer Gewertcschafteversammd-tfug der christlichen Angestellten in. öffentlichen Diensten sprach der Parteiobmaam Dr. Seipel üfber die Lage des Staates und seiner Beamten. Der Redner steht auf dem Stamfpntritt, daß es ganz -verkehrt ist, vom Beamtemabban zu sprechen, wenn mau nicht zuerst vom Aemtcrabbati spricht. >Wir sind im. Parlament auf drei Quellen'an- ■ gewiesen,-aus denen-wir unsere Kenntnisse über diesen Ggensi&nd schöpfe« können. Der normale Weg ist, daß ' die Regierung u n s . V ö r s c h \ ä g e macht. Die ' Regierung wurde gedrängt, einen Entwurf üiber den Beamtena'bbau zu machen, dek schon seit Monaten ■vorli'egt. Es hat sich »her bei allen Parteien die Meinung gebildet, daß er nicht befriedigend: ist. Die Regierung seihst hat gesagt, sie hätte niöhts dagegen, wenn man «u einem anderen.' Entwurf griffe. Eine zweite Quelle ist die Er s p a r,it n g s k o m na i s s i o <n,; «die vielleicht auf anderen. Gebieten die auf ,sie gesetzten Hoffnungen weniger erfüllt, »her auf dem Gebiet der Verwalttsngsreform und des Beamtenahbaues wsrldidi fleißig; geaii beitet hat, so daß fünf Gesetzentwürfe vortiegen, die eia einheitliches Ganzes darstellen. Sehlicfitich'ist es alle« Parteien Mar, daß ein Abbau der Angestellten und eine Reform der Verwaltung in den heutigen Zeiten ohne intensivste Mitwirkung der Beamte« und Angestellten seihst unmöglich zu mache«, ist. In .der ganzen Affrbaxr* frage muß man sich zunächst klar sein, daß. man heben Abbau vornehme« darf, wenn dadurch die Verwaltung selbst geschädigt wird. Wenn man nicht unsozial Vorgehen will,. muß man feen er zuerst jene »bbaufen, für die es nicht viel atrsm-aebt,. öb sie 5» das Rithestancfoverhält-« nis übertreten oder nicht, und man muß auf die anderen Kategorie®, die noch nicht am Ende ihrer Laufibahn stehen, Rücksicht nehmen, daß sie eifce mögiiebst gleich, artige oder bessere Verwendung ki einem anderen Verhältnis finden.*' Schließlich polemisiert .dieser sowie noch etliche andere Redner gegen die Sozialdemokraten, Bmidesrat Dr. H e tn a 1 a -speziell gegen deren 2jüdischen Flügelc. Alle betonen die Notwendigkeit, in der Gewerkschaft den c li r 5 s fl ich« ,n Standpunkt zur Geltung zu bringen. Ob die Abzubauendep diesen esMccsiren; Standpunkt auch' bä der Wahl der privaten Untemehhitmgeji wahren sollen; in deneii sie Unterschlupf zu finden' hoffen, wurde' nicht gesagt. Es. Scheint aber, daß;dP«• . üper^' (flüssiger Beamten auch jüdische t/nternduner ganz recht wären. Leider mußte Dr. Seidel darauf. hinwefeen, daß sieh die’ wirtschaftliche Lage so verschlechtert hat* daß ihä« auch , jene, die sich seinerzeit zur Aufnahme ent- . lassener Staatsbeamten breit erklärten, jetzt kaum beim Wort nehmen Scann/ Die ungarische Erpressung, Ein österreichischer Schritt in London, Der östeaveichiscbe Gesamdte in Ijondott Herr Fratn-kensteiti hst.am Mittwoch dem Auswärtige« Asm das Ersuche» der Wiener Regierung überbracht, daß seitens der, Verbündeten auf Ungarn efcigewifkt werde, damit das Ausfuirrarfoot für Lebendvieh nach Oesterreich aufgefiobep wird. Nach den AusfübrtMge,» des Gesandten ist hiediirrdi in Wien ein Fleischmasngel mit riesiger Preissteigerung ciogetoeten. Österreich habe auch att dem Kriege oar 17 Plroaent seines Fleischbedarfes aus eigenem Beständen gedeckt. Der Grund für das Ausfuhrverbot Ungarns, wjard .darin gesehen, daß Ungarn auf Grund des Vertrages von Triancn «und auf Verlangen des Widdergistmachungsairsschxrsses an Rumänien, Jugoslawien üaid Italien je ao.ooo Stüde Vieh za liefern hat und daher durchaus einen Druck atrir die Verbündeten, ausüben will, diese Be.9timmnmg auifzuheben. Man' meint aber auch, daß die ungarische Regieraaag mit Rücksicht 3uf die koänmende« Ws’iblca das Vieh kn Lande behalten will, ottt die Fleisebpmse ermäßigen zu könne«. Die Veirhandtuogöii mit R a m ä 11 r ea sind merftorisch abgesehlossem und betreffen nur mehr die. Tran sportfrage. Das ruuiäniscihe Vielh soll mit Österreichfechea, Waggon© abgdholt werde«,: die über JytgoeiaVioct geleitet werden soll-en, «m' weitere Erprefcsuifigen Ungarns zu vcifohidient. Da die Ungarn als Vorwand für seirtc Maßregeln die Vtelhf<wrd'eTtsngen der Entente vorschützt, ist es wertvoll, öjus einem Interview des »Pcster Lloyd« mit dem Leiter de*r3irdapester Reparatiönskoriunission' Herrn Herbert za erfahren, dSaß die Lieferungen bis Erfthjabr 1922 gestundet waren, obwohl sie dreM\4ionafce nada Aktsifesnang Sies Eriedensr Vertrages zu erfüllen waren’. An der Festsetzung dar äb23ttiiefentden Mengen hat sich die ungarische Regzerwog trotz wiederholter Eitdadimgen nrcSi-t beteüigfv Gegenwärtig siu-(3 die V-MiMdlrMgen abgescblo^cfft!. Die Entente verlangt an ITomvieb, also der am meisten von Ungarn; für dsc %>ertrc ix*klamierten Karfeguric, 30.000 Stück, das ist ein Fünftel des normalen Nachwuchses. Sollte Ungarn die Lieferungen cfaefcruteraa* ao werden die im Fried«»* Es wird somit klar, daß Ungarin -dfi«. jgswrrs S»c$Ä dazu» »benüteen witi, mit seinem Vie!i, dlaß cch nicht ^'Wiefern muß, voat• Oestorte-ich eine Ea$ höhtimg der Wemeinfuhr und cinc-Refctifika^ ti<on der B urgeth la<n d s grenze sjuo e&u pressen. In wieweit eit hiebei auf Unterstützung docdfil die östeafiretehi&che« Oinstlichsozialen zU rechncsil beredrtigt ist» Wk^.isSeh schon in Kürze zeigen. Es' bestehe». .Anreicben für ein Eusarnnr^lÄpiel umd dis aEälligs Kühle der Ghristlichsozialen gegen '6«ß Kaaizlor Dtr. Schober ist ein stridhes Symptom. Es isind jedenfalls Ud:>errasdiitmgen in der iiittcreik Pcriitik Oesterreichs »nicht äu^ge&chlGsSeai, die dis Posrtkm Uiigaams außerordentlich stärke». Salzburger Landtag. Salzburg, 4. Mai. Der Landtag trat heute zu seines! kottstituieretideii Sitzung zusammen. Der Beginn yer* zögert sich mn zweieinhalb Stunden, da „eine groß« Anzahl Lehrer eine Demo n s t f a t i o .ti gegen dicj verspätete Gehaftsauszätilrmg Und für di Verstaatlichon“ der'-Schule' veranstalteten. Zürn L a u dt ags!p rä s w d e rrt.c n; wurde Albgeordneter Br eH'-e.nf ell'derj (Sozialdemokrat) gewählt. Zu Stelhvierttetem des Lattcfe tagsprasidenten wurden zwei Christlichsozial-o gewäÄttz Die Wahl der Landes regiesrong' ergab fügendes Resultat i Ztnti.'Landeshauptmann wurde der1 Christliehsoziald Dr. R e h rl, zu Landesba u{ptmami steErer tretern daji Ghristlichöoziäler und ein Soziaidemoikrat gewählt. Inj Einlaufs befand sich eine Interpellation N-eumayeM wegen/fifer nicht rechtzeitigen Auszahlung der Bezüge an -die Lehrerschaft. Die Mitteilung, ..daß; inzwischen 91 Millionen Kronen, davon 7 Millionen Kronen für di<S .Lehrenpensionisten, angewiesen und Schritte ein getestet worden seien, tma i« Hinkunft die rechtzeitige "Amt Zahlung’ siclrmnstclkn, wurde zur Kenntnis gen T sehecho-Slowakel. Streik In der böhmischen Metallwareit* Industrie. Prag, 4. Mai. Nach dem gestrigen Beschhsß haben heute die Vertrauensmänner in den einaelnew Metallwarenfabriken bei den Unternehmen! angefragf, ob sie auf der kundgemachten Lohn herab* setznng beharren. Nach der bejahende« Antwort der Unternehmer haben die Arbeiter die B etriehe verlassen, so daß seit heute mittags in Prag und Umgebung in den Metallwarenfabriken die Arbeit ruht. Betroffen sind 36 Betriebe in Prag und Umgebung sowie fünf Betriebe in Mittelböhmen, wo der Streik ausgebrochen ist Bei der Präge* Eisen Industriegesellschaft wurde ge** mäß dem Beschluß der Plenarversammlung der Vertrauensmänner vorgegangen und der Streik nicht begonnen, da die Prager EisenindustriegescHschaffc ei« anderes Lohnsystem hat. Die Arbeiterschaft de* S k o d a w e r k e in Pilsen tritt morgen in den Streik. Mit heutigem Tage feiern somit 32.000 Arbeiter in dei Metallindustrie. Ungarn. «~<iri&fjjn -p..m..4 4 Bethlen und Klebeisberg — Opfer des konfessionellen Hasses. Budapest, 4. Mai, (Tdegratutn disr »Wwttssf Morgenzeituo^«.) Ministerpräsident Graf B etfev. len ist .onenntidiieb in seiner Arbeit al« erstem Waflilägitaitor. Er reist -von Stadt m Stadt md ve*v suchtj die Wähler für sidh tmd seine EmhetteparteS sirfsuMlyem. Während jedoch der Micisstedpräsidient wid seine Kollegen ki der Regierung bis/her ia. ihren! •Wahlreden wenigstens ein Sdieinfprogramm 2« liefersi vCrsüchfetn, ist in der' jetzigen Phase d<Sj? . Wäblibiwcgm'g'jdter Ten'-or ihrer Reden aarf eine Vwtj» tei digtengsredfe für" den Protestafiitssmu© gestimmfi. Aih letzten SorA«tag hielt Graf Bethlem m Erlau die' mit Spannim'g erwartete »große Rede«, deren girößfer Teil der! Frage des!cörifessioaelU« Fried e ,n s gewidmet war. Bei der J ö d cta £ rä g f verwehte er cme. Miriofce lianig, indem er Sctirz e*:4 klartei »Wir habea. «nicht dlie'Konfeasirmesi, soader« die I ä r e 11 g i o s i t ä t za verfolge«. Nicht dK Juden überhaupt, sondern bloß die Jedem müsse« wir verfolgen, die Gottloses Wer übt haben. Aber auch die sollen in. der Weise, wie dis Christen, die «dasselbe verübtem, verfolgt werden.«» Diese Behauiptumg bildete bloß dem Uebcrgang zwl Besprechung des eigenen Schmerzes. »Mit tiefsten* Bedauern« sagte Graf Bethleu — »stelle tch'fest, das einzelne sek. Begiau 'ter Wahlbew^img .iyl lezditfctrtfger oder ’hoswiUiger Weise sich gegen dH konfessionellen, Frieden, vergangcji haben.« Nua' ee^ wartete die Zuhörerschaft, «daß der Mmfeterpräöid^äjä all die aufreizenden Reden gegen die Juden, den* gegen sie’ geübten Wahtterror und zumindest da^l Bomfeenattentat, dem -Mt einer Ausnahme im* Juden ztm Opfer fielen, ciig-en werde. Aber weiß .gefehlt! Graf Befehle« beeilte sich, seine ZöhoresM ®chaft zu teuliigea, daß er in Genua dturchawa rnichtzi Hiilosemit. geworden ist »'Dcarn was andere® bedenv tet es« setzte er seine Rede fort — »wewn düeis« Personen, verkünden, daß hier eitle Protestantin sehe Regierung herrscht Eratwedcr versteheni sie darunter, döß sidi im Kabmefcfc die P!rotcstsfnteBü m der Mehrheit befiaden, «md wollen damit die Frifersucht des* Katbo^ken weeikew, oder ee bedc«rteijk daß (tie Regierung dien Kirchen gegenüber Icekn gleiches Maß anwende. Dagegen verwadire icäi mich <mf das Entschiedenste. Was-a«dr als kotifeesio^

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