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Wiener Morgenzeitung · 1922-05-04 · Heft 1170 (4.5.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1170 (4.5.1922)
Date
1922-05-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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\mr:rm li* “‘i-—in " r> ‘ .. im ifc^iiii WTE>’tE'R''WOR'GETOEITtnTG' 4.''Mai' 1922 Seite. 3 Rundschau. Jmtizmim&lCii'S’ guti km, 'daß •viele diese«1 Fälle dem Mißisterfuimi bekannt sind! und m i ß b i 1 li g t I werdein.. Die bevorstehende Tagung des Völkerbundrates, Genf» 2. 2L,s8. <!>!. 6>er »-Wi-ewer- [Dar Vö!fcerte)riß!ra>t wind am i-i. d. M. arMvi' VM'- sm de» -spaaräschesi .VertretcriS m _ etar ateman iSessibat ^Ge^enßUüaaüd^ _ dfer- Bera&üßgm sind «mtEter ßaio’crqm kileir VorsKMa^ d^r nÄr> rwegisöbeii. Regbeiiimig aittf Em&etouiüjg eiajüei* i^dvimgs&cirrinfesi'on -für die Wirin §* e r a moöht"" f«'!R 11 ß 1 Ä ai: -6, €?"j. G«äarch A Tlbanieos IUM Ivcxmi- LV64MK vw AVJrts^dT&ttcS'äcfevxa'Ätänidsg'eii ftfe 6üe As&keutöuflg dfer N^liuirsc-feaitize.* dteis Liatudid?, .'- .förnie^ Ne Frage der :FLtlmm.g'id!er auswäwtigeu.' Ain^eSl^bni heften vom 'O a n z ig' diunöh! iBofllen -«sowie -das'•SiesöfojH */föfnDa\n<z%'. ’■ Vcsa ‘ fo-esomidferfsm 'Iwibesresisc /für'’die1 dltdew. ekid ^rs. Fr-äKcri,,. foeteef fs id!es.Md'iri.«i«i* t ä t e sii vS c. h. iiit z e « ko. P 0 1. cja, E .s. 112 W d, L-.c' 11? iian-d twd Liitäuu on-, 'Taeteügikfii weffidyet'.'irnchiper«? K'Cfrnm.isste.vb'efiiidite .vmüiteganv -Sillri scbl-'reßlklhi der. j: iBöriöh’t dle.r ^fls. n >ä>A 't <sAsv 0» «nissv <o> sv,- - bctirieffs-, jjÜTaifiroinsa'H’tä >r der B«völtaiun'g dter unr-sr Afäri J Ast ' siebende». Gebiete. — Ob . das palä*irri;a- 8$äd$alt seUfet osur/RaitifÄmi^ gelamgcii soll, ist afas’ dieser Beicaaiintgäfpe ’ ariarit eiisiebtliiü'i. '' ,Be-. sanidteiis aiktuvfö -ist die Brage.. des ^Hoorni/fen KÄvüchseK, oaimeiftiicfe %s IJitmea-, wo diun-eh eiimr-inzvmfer Xesoag1 anfgerucumimeiien BesdMüß dtes Pteurfaliiüaufcs die bereits fcsätgef-egte rnü vcn ribr Iii^auiisfdien 'R-eWeN>NiA ‘sckTer'z-ett *$cn Jwdten fete.rä<«5n ÄHvssKt« I' Tagesbericht. rtalio-ns-le Aut^nDmie sul Frage gesiteMt Ein Wiener Kontümazmarkt. Gestern wwrde xmn Bürgermeister Reu m am93, in-Gegenwaadt zahlreicher Gemeinde- und Bnndcsfmlkticmärc eine ' Kjoai'-u-tmazacilage dev S t a d t W j <211 für Schlacht- Stechvieh der Beaiützuing übeigeben. per Bäu der Anlage, die sich f öafcifch-vom. Zeaitraj|strtviöh^^£t' m ‘Sii. Ma«rx befmdet,. hätte lair deri: Vtolrkriegszeit vie^ bis fümf Milliönpx gekostet, '-«cheh^rte. ^fe.:^i^Is<>m;Wid5erötand der österreichischen > Agrmüer., r.Nada ■ den | blütigea 'HAin'gerlerawaiHeA ^te 17* Se^t-eiriber i^'ii i wurde dieser Widerstand gebrojehm,' dodt geriet - dÄs begonnene W^ik durch den R-rkg wieder ins; Stocken. - Gegenwärtig 'belsEbn sich^dle BsuZsaste-n Lüf Zt>4 Idihiönm;''-tmd'es'ist^WSLh ‘««feht örwiesen, daß damit vollkommedi!; vda's /Afa&laö3geji' g’efiKKlcr wird Die Gemeinde wair daher auf die fmANLieUc Fiilf-s dLs 'LtÄstes Wgevviese^. Durch die IGshtfumazuvarktaüilage, die 7.nr Aiufeahme vm ssnehsnbedenklichem Vieh bestimmt ist, wird es ermöglicht, auf dem Zentralvie'hmarkt m St. Marx «rar mehr vollkommen. rmbedtnldidhes Vieh za vermarkten. Eimer SeTichmverschlcppuihg atif das flache La^nd ist vorgobrngt, imÄ-so vollzieht sieh die Einsernhwig nmd <$esr Vortrieb vmi Vieh ohne jede Gefahr für die Sstesreklh^sche Viehprodnktioa. ■ Italien und die Türkei. " •. London, 3. Mai. (Tel.-Komp.) In en^ß^feifl^idjychaftskreiseo , hat-, eine bestimmt.gehaltene. AWÄrvg.der .?Paü Mall Gazette« '..®i^nl.iches 'Auf-, iffühem erregt, Dastäoh soll zwischen, Tt .a 1 \ eKtfihd,!<tcr A»g,o.r-a,~R.eglerwng .der .Ab®chl«ß 'eines abgeschlossen ' 7 •sjetert iwnd .am. - ZsKwesM -jnft Angwai weitgehende - jErieschterocngeß-' zugesto den erhält. Italien,. sefoer-• seit» verpflichtet sich wieder, die Forderungen der!Avgora-Regi«rumg'.fü-MAchtÜcKr Thrazien» der Frage der intern atioNalen. FlontrollkQmmrtzLion und ' der 'IvaxvtulLtiionen zu "rMterstützon. Fläch anders'Melidungen soll dieser Vertrag - bereits TsebltseKenn delm Papst. '.Pätis,. Z. Mab Nach einer "Meldrfig auW'-Rom-' ^rrd1 jit vat&ainischen'Arr-isen das. Gerücht bestätigt, (!ctaß’ lhft<clf'iht.^'c:h'er'i;di - deäiunächst m- 'VrHk'Är-'. j^orn' p 34? 8 f / TÄd -' vorn'' Xar^mal-BtaäWe^rekapt G a.s.p 's.ar r'S empfangen •u-erden wird, u-m' über die-.' t&Hässtrag ' hat ho l!'s che c, M' is s i o ivä rÄ in Rnßlrkrä^T verhahdetoi ' ' Professor Moses Schor — Ofrerrabbinei? von Warschau. ' Wie aus,Warschau gemeldet wird, hat die dortig«! jüdische Gemeinde «den1 Lcmberger ‘ Professor Mose«| S c h o r zum Nachfolger -des kürzlich 'verstorbene^ Rabbiners Dr. PosnaaisSd ernannt. Das Gesuch um Be-i stätigung der Ernennung ist der. Regierung bereits übera reicht worden. , ‘\. Professor Sdior ist im Jahre 1894 in Przemysl gcV 'boreh,- wo er auch das Gymnasium äbsolviertc. Hierauf besuchte er -die israelitisch-theologische Lehranstalt i» - Wien, %-o Rektor Sdiwarz, der1' verstorbene Lekto*} Friedinana und Professor Pavidi Heinrich Müller seißd Lehrer waren. Nachdem Schot seine Studien aa dei$ Lehranstalt 'beendigt hatte, ' trat er in Lemberg cind Stelle als Professor am . dortigen staatlichen Ldirerrf. seminar an, wo er bis zum heutigen Tage wirlct. Imj Jahre 1907 habilitierte, sich Professor Schor als Privat^ doeznt für Literatur .'Mrd semitische Sprachen, an der; Universität Lemberg, 1912 erhielt er/den Titel des außer/» ordentlichen Professors. ' Professor Schor «hat in -verT scliicdenenwissensdiaitlichen Publikationen Beiträge veröffentlicht; von seinen größeren Werken seien die! ivoltiisch geschriebene ^Geschichte dr öffentlich-recht^ liehen- Lage der Judten in Polen vor -der Teilung des Reiches«, seine Geschichte der jüdischen. Gemeinde .von! Przemysl und. seine Schrift über Hamurabi . ZMAWrtz, Professor Schor genießt den Ruf : eines,bedeutenden! Gelehrtön - und erfreut sich int Galizien allgemeiner- Sympathien. Seiner Gesinnung nach ist der neud Warschauer Oberrahhioer Zionist im ist stets offen .für, dass zionistische Programm erngetreten, Der Fall der Ditia Weygensberg. lieber das. Befmdeu' der ans. dem So^hiea-Spital exmittierten Dina Wey ge n sberg ist zu berichten, daß sie sieh in Behandlung Dr. R0sen t als befindet, der- «sich Ibemüht, die PatieytM im. Rothsc^rild-Spital it Biich der amerikanischett Regierufig f über Palästina^ 1?. .Mai. (J.-C. B.-). Dias .Hfelnidfei'S- ^ME't'LmerK «de»r öii'neaäk'äniscbiii.' Regu^maug w-Lrrck in ■ Icfttsrö eIä - 'B«ch über -! :\vtrtschafftÖÄe iJäge \n?nid. IMögilkäiseiteiii an Pcdäsltima Ivieröff-entfcbktov.-' -Dds wdfdbes . aasf Veaä'.mlajssamg deis Hawdteste-'!Le^sqib8W«Mchs mi.a.m er ik.sM''r«che» Fco.sh;I Ni J e rjü s a 1 em veirßaßt -WMtndc, siprfcfolfc 'aiadb vfon tlser .jiitdäsdieit IGohMWsLicrn m Paläsiliima, .. üsbör die »kd-i/deri Vetrlasser 'um>t großer Be-nUMckemWig äußent» ,. Die Fremdengesetzgebung in Amerika.! Washington, 2. Mai (J. C. B.) Das Mitglied Iücjs- Rer^räsentaaiteuhatnses 'usnd Voföifczoydei: des (l$inwarwiefrtmgsfcosnitees Mr. J<> Ihisoii hat in dem 'Kongreß cki© Bill über die D e. f> oa* t i e r tt n« g'vofl Fremdem cingebraoht, weiche ©ich eine U«bevitrefcuff/g des Alkoho]verbotes iiischuldeci 'kommen ließen. Dies ist der Begiina einer ganizea Reihe von Maßnahmen, w^che die Deportierung vom Fremden kC allen jene» Fälleta vorsehen, m welchen amerikaciisdlie.- Sta©tsl>ürgmri bloß enter. Freiheitsstrafe uwfcerliegeo. Antisemitische Praktiken derprenßischen Justiz« - ' 'Berlin, 2. Mw. 0. C. B.) Itn HauptatfasstKuß ries ,p r «ti ß a s c h e « Landtages wur^ie .in den leibten Tagen der Justizetat in Behamdltong gezogen, kr der, aus diesem Anlaß stahtgefu-ndenen Debatte, üblem demokratische 'Md sozialistische Aib^ordmete scharfe Kdük'am .der Reclrbspflege in Preußen «td führten zahlreiche'Fälle ’a'n, wo Aus sch r e i^to.aW g e ii g e g c n -J,u d oa mi'cht ge ah n d.e t wuirdea... .Es worden «ater anderem die Fälle zur Mp,rache gebracht, wo eine Bande, die vor einem. jüdischen- Friedhof ausgespaaefct hat, «straffrei »fusging, und daß ferner die Staabstnvvatehalt’.«% G l a t z die.. Verfolgung .einer -Bandfe abgelehnt WT die m Lied niit dem Kehnreimi>Schlagt die Juden«- tiande tot« öffentlich gesungen hat. . Auf eidie vpn. jüdischetr Seite emgebrachte Anzeige gegen die *Aryset Zeitung«, die for«twährcnd die o>or,t wülTOCöde*) Judcrn« -als Wucherca* und) TCVohrCion'jire Dfjmagugan bcschimipft, lehsibc der Staateanwait eki Kinscbreitea ab. Der Vertreter, des pteußisebon \yUnde. erfordert eine gewisss' BÄrssdlung, die 'begreifi fjcherweise eu.Hause nicht, (fachgemäß .durdigcführt; werden kann wie im Spital. .Die BeschaffoaheitIdyr-; O'per^tioiiswuiide ist votläußg , noch . derart, daß clte 1 Anschaffung einer/P r o. t h.c s c verfrüht, wäre; dies «kann erst’nach vollkommener HgUtiiig geschedieir. , Was die Unterbringung des armen* Mädchens anbei arrgt, sa ist sie wi 'den'besten Häuden.'In. sel>bst- 1 losester Weise nimmt sich das Ehepaar M i si o n- 3.c h n i k des Kindes au und häk cs Wie seine eigene Tochter. Nach der Genesung soll das Kind den Mpdistenberuf erlernen, damit es auch für die Zukunft gesichert sei und nicht fremde Hilfe in Anspr-acli« nehmen muß. ’ ' ' - ' ' ' ki uÄsshsm.^ am' .30;' ij^i^.; V«röHe&tli^'t^';ArFikel ,l haben wir;Mitteiitit?geft uFef Jjie. Vb'rgeöchtcbtli der'ÄE-; geie^enhcit. gemacht!, welche1 in .'bezug auf, den doi;t ge-; nannten Chirurgen Dr. S c’h w a m m rnner Richtigstellung bedürfen. Nach Unseren- Informationenist es t»irichtig, daß Dr. S e k w-a-m m -mit dem in der Notiz; angeführten Elias rL a^kTji*- ßjifiverbunden" hat, im von ihm Patienten' zugeführt zü erhalten. Der Vater des Kindes, Herr Weygertäberg, ist vielmehr aus eigenem Antrieb zu Herrn Dr. Schwamni gekommen, .und hat diesem unter Berufung auf einen schon im Jahre 1.916 erfolgten Besuch di'e Behandlung des Kindes übergeben. Das Kin-cl litt ^n' einer hochgradigen Entstellting des, Beines durch eine rec'htwmkelige Verwachsung des Knies nach Tuberkulöse.' .-Da./Herr Pr. .Schwamon eine Operation toi-.---' '•*g.;hat -der Vater eingewilHgt, hatte * Keren Kajemeth t’Jisraet. (Jüdischer National*' fonds.) Heute tun 6 Uhr abends findet die regelmäßige Sitzung der Kerea-Kajemeth-l’Jisrael-Kommissäre iti unseretu Bureau, II, Taborstraße 59, statt. —- Freitag den 5. Maium 5 IJhr nachmittags findet eine Besprechung der Vertreter der Z. M. V. in unserem Bureau, 'H, ,Taborsträße: 59^ statt.. - ' - * Billiges Zeitungspapier in Deutschland. Auf? Berlin wird berichtet: Wie die „Zeit“ erfährt, will di«; Reichsregierung demnächst mit den Vertretern der Reichst tagspärteiea Besprechungen über die Maßnahmen zuü Herabsetzung des Zeitungspäpi;e fi »Preises abhalten, an der auch die Vertreter deg Zeitungsgewerbes und der Papierfabriken teilnehme« also Kenntnis ven dem Oiperatiyen Eingriff. Die von Herrn Dr. $cinvamm verlangten K 160.000 waren nicht ■für seine Person bestimmt, sondern dienten als Deipot für ein Sanatorium, in welchem die erste Operation vorgenommen wurde. Herr Dr. Schwamm* hat auch keine. Zusage betreffs einer Prothese gemacht. Wirfügen hinzu, daß nach unseren Feststellungen Herr Dr. Sch warum sich durchaus gemäß den Vorschriften der Menschlichkeit und seines Berufes verhalten hat. , Ochsen mit roten Bändern. Ei» öffentliches Gericht in ^Wiener-Neustadt. lA'ias W i e H’ c -r - N e tu s t a« d ‘t, 5. d. -M., m’didet -1 die Kweaponden^x Weiß: Gestern amt3imi(btegs zoge-n gegen 1000 Arbeiter v*xr das Haius deö hfesige« Fl«MÄMu>enme^sdeiV Sfißuo» Ofea-ibocäc. Vj-or B-etiriejbsrfite TjegafbOn svcL» m «ckss Harns tmd sdeNtem Herrrrn Oienböck.diLrÄber' LÄrr R«iLe, daß er am 1. Mai raebsrere ©eiJa-ar Ochsern mit mtm Bänder® geschmückt, in «pfKmyziespead’er Weise durch die Straßen der Stadt geführt habe, tmd verlangten von -ihm GeuMighistBig. Sie fütortesi ihn im Arbeitsg^w.and, wie sie ihn <A«n. afntrafe®, auf den Haupt- »plafcz vm das Rathams,. zwangen ih?t, ekw» herbeigeho!t-eu: Sfiuihl, m (besteige®, von -desn aus er A bbitte. leisten, mußte. Während dieses Vorganges wurden aus der Menge Rufe laut, wie: »Macht’,s keine Geachkfefce»1 mit ihm, häng't’s äun auf, hawt’s Ä ai-odönl« «. dg^. mi. Schließlkfe «veBangtM efie' daß er 100.000 Kranen Buße erlege. ' Ofewböck verweigerte diese hohe Sttmtno tund bezÄi!te schließlich , 30.000 Krceen für die Armen von Wiencr-iSIenstaidt. -. Die Bwitrfebsräte nahoneii dass Geld m Earnpfaing, w(Ä.mrf skrüii «die taursemdköpfige Menge ze®sfepea»bet Diies adle© spielte eich am NtzdhsmiivvLg »viott1 «dien Augen, «cktr Pölszci' ab. Herr OfeivbÖcSk halt •lVaolf'geis.-temi afeendis itei der S't'.'i.M i»s!2fi-»:w aiöbsclva f 1: die Auzeigc wegen Hauns- TriedeBslwttcbes, F^>rossirng tMÄ -gefährlicfeer DMiii«ig eristajütet. die Finanzierung der Aaslandsgewinne der Papierfabriken zur Verbilligung der inneren Produlction und zur Be* schaffuug billigen Holzes aus Polen zur Erörterung kommen. * Begräbnisse am heutigen Tage. Alt e r F r i e tili o f: 9 Uhr Brum Fanni, 10 Uhr Frankel Anialia,. 10 Uhr 30 Min. Latzko Anna, 11 Uhr Kohu Romeo, 11 Uhr 45 Min. Landau Sarah. — Neuer Friedhof :9 Uhr Ettingei* Paul, 10 Uhr Lefko>vitz Marie, 10 Uhr 30 Mim Rabinowiizl Leon, 11 Uhr Lustig Emma, M Uhr 3Q Mim Beck Jonas. * Amtlicher Wetterbericht. In Oesterreich herrscht noch Immer unzuverlässiges Aprilwetier. Früh und Vormittags, war die Bewölkung ziemlich gering. Es wurde halbwegs warm. Nachmittags hatte Linz Gewitter. In Wien brachte eine Regenboe Temperafitrrückgang. Das Unwetter dürfte ohne stärkere Nachwirkung voriibergelien. Eine entscheidende Besserung von längerer Dauer ist aber nicht zu erwarten. Voraussage: Im allgemeinen geringe oder mäßige Bewölkung, vorübergehend Regenschauer... nich\ ausgeschlossen, mäßig warm, . .? ■ /T Albanien ■ ist arisch. Der albanische -Konsorf 'iit Wien, Herr Dr. Peikmezi, hat von seiner Regierung laut , einer an die Wiener Aerztdcamracr eingelangtein Vi Zuschrift den Auftrag erhalten, folgende Spezialärztd für den albanischen Regierungsdienst ‘ ahzmverbentj Einen Baik-teriologen, einen Chemiker lind einen-. SyphK lidologen. Laut schriftlichem- Ersuchen des Konsulats kommen ausschließlich »Arier« in Betracht, r— Pekmeri ist ein Parteigänger der Chrfstlichsoziale».. Speditionen und Kommissionen, internationale Transporte aller Art, Verzollungen, Einlagerungen, Streifungen '■ sowie alle speditionsgeschäftlicheu Transaktionen besorgen Sie am besten durch die bekannte, kulante Speditions- und Kommissionsfinna „Maa wirim“ Transport A.-G., Zentrale Wien, I., Bauernmarkt 24 (Telephon. Nr. 62-3-40). Das Unternehmen wurde in der letzten Zeit reorganisiert und den Erfordernissen der Neuzeit in jeder Hinsicht angepaßt. Die „Maawirira“, welche sich schön über ganz Europa ausgedehnt hat, nahm bereits Fühlung ,mit Rußland, so daß demnächst auch nach dieser Relation Speditionen zur Aufnahme gelangen werden. Das Unternehmen gewährt auf Wunsch Waren bevor' schttssungen! Für den Orient und Balkan unterhält das Unternehmen seit Jahren einen, bestfunktionierenden Spezial verkehr. * Die Bibliothek des Jüdischen Jugendheims in der Sozialen Hilfsgemeinschaft Anitta Müller, IX„;Berggasse 7, ist täglich nachmittags von 3 bis %7 Uhr, Sonntag vormittags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Mitgliedereinschreibungen werden außer Samstag und Sonntag täglich1 in der angegebenen Zeit vorgenommen, Vereine, Vorträge und Versatmultangeti, Hebräischer Klob, U., Taborstraße 1, Mezz.»‘ 8 Uhr: Kurs über jüdisches Recht (Baba meriai unter Leitung des Herrn Dr. N. Goldstein. —Jüdische. Tischgesellschaft Landstraße. Heute abends, 8 Uhr, Zusammenkunft Cafü Gartenbau (Souterrahi)J Vortrag des Oberbaurates Ingenieur R. Stricker über» aktuelle jüdische Tagesfragen. Gäste willkommen. — Z uoa i s t i s c h e Berirks^ektion Ottakring- Hernals. Heute, 8 Uhr abends, im Helm der zionistischen Sektion 6/8, VIII., Bennoplatz 1, Vollversammlung^ Redner: Ingenieur Robert Stricker und Dr. M. Gelber über jüdische Kulturfragen. —'Zionistische Sektion für die westlichen Bezirke Wiens. Heute, V*9 Uhr abends Im Klubheini, Wien, VIII, ßennoplatz 1, Wichtige Sitzung des engeren Präsidiums. — B u 11 dl aller Sch a f fende-n. Heute, 7 Uhr abends in dem Mariensäien, XIV., Reiudorfgasse 3, Vortrag mit Debatte Über fremde Diktatur, Steuern, Zusammenbruch und das Programm des Bundes aller Schaffenden. Für jeden frei! und kostenlos zugänglich. — Der Verein A h a v a t hi Achim (Sitz: Cafö Bürger, II., Praterstraße 11) hat ini seiner, letzten Sitzung beschlossen K 25.000 für die.Mensaj akademica und K 40.000 für hungernde jüdisch« Kinder ia Rußland im Wege der »Wiener Morgeazeitung“ zu spende«. Die Mitglieder werden ersucht ihre Mitgliedsbeiengl. Stoffe, Herren- und Damenwäsche, Leinen« und Strickwaren, alles erstklassig und billigst bei wtommimtLimmmmmmm iiSchiffmann^"!

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