Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1167 (30.4.1922)
- Date
- 1922-04-30
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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'TWlTWTinVtt* mesm storgen üskitoho £«Ü m n«7 8kÄe 8 Men, Sonnfeg Schnitzelfleisch bis K 4200, Schweinefleisch K 2000 bis 3600, Fett K 2300 bis 2700, Speck und Filz K2900 bis 3500* —■ Sehr groß war auch die Nachfrage nach Seefischen, di© zu einem Preise von K 700 per Kilogramm verkauft wurden. Die Grunwarenmärkte hatten reichliche Zufuhren von Gärtnerwaren aufzuweisen. Kartoffel waren ebenfalls in genügenden Mengen vorhanden. Sehr lebhafte Nachfrage herrschte nach Häuptelsalat, der in schöner Qualität, jedoch in unzureichenden Mengen augeboten war. Im Großhandel stellte sich ein Nagel (30 Stuck) bis auf K 5000, was einem Stückpreis von ungefähr K 170 entspricht Auf dem Nachmarkt war auch das erstemal in dieser Saison Spargel inländischer Herkunft zu sehen. Das Kilogramm kostete im Detailverkauf K 1300. Orangen waren gleichfalls reichlich vertrete«. Auf dem Naschmarkt waren 1100 Kisten angekommen. Sehr gut waren die Zufuhren von Eiern ausgeiallen. Es waren Eier sowohl aus dem Inland .als auch aus der Tschechoslowakei angekotmrien, so daß die Preise etwas zurückgingen. In der Großmarkthalte betrug der Stückpreis K.130, auf dem Nasclimarkt war der höchste Preis K 135 für ein Stück. _ . " Kein festgesetzter Brotpreis. Zar Einstellung der Mehlversorgung. Das Btmdesministerium für Volksernährung stellt fest, «laß, wie bereits verlautbart, mit 29. April nicht nur die bisherigen Bundeszuschüsse zuin Brotmehl aufhören, sondern auch gleichzeitig die Brotkarten und Kundenlisten (Rayonierung und Rationierung) suspendiert werden, ferner jedwede amtliche Bestimmung des Kleinverschleißpreises und alle behördlichen Erzeugungsvorschriften entfallen. Für die Angemessenheit der Brotpreise, die von den Bäckereibetrieben und Brotfabriken fortab zu, erstellen sind, bleiben die Bestimmungen des Preistreibereigesetzes maßgebend. Bäcfcergenössenschaften, Meister- und sonstige kartellähnliche Vereinigungen sind daher im Sinne der bestehenden Vorschriften nicht befugt, Preisbestimmungen (Mindestpreise mit ausdrücklichen oder stillschweigenden Zwangscharakter) vorzunehmen und zu verlautbaren. Kriegswucheramt und Marktamt werden darüber wachen,; daß die freie Konkurrenz nicht einseitig zuungunsten des Konsums beeinflußt werde und daß bei diesem Wettbewerb unter Berücksichtigung des jeweiligen Gebäcksgewichts die .Preisforderung das jeweils wirtschaftlich begründete Ausmaß nicht überschreitet. Einlösung von Gutscheinen für die Lebensmittel? Zuschüsse. Amtlich wird verlautbart: Die iu Wien für den; Bezug der Lebensmittelzuschüsse ausgegebenen Gutscheine, sind für die mit 30. April d. ]. beginnenden Wochen (Abschnitte 7 und die folgenden) bis auf weiteres mit nach-? stehenden Geldbeträgen einzulösen, und zwar: Für Brotwöchentlich mit K 550, für Mehl wöchentlich mit K 170, 5ür Fett wöchentlich mit K 113. Der Käufer, der einen Gutschein überreicht, hat sohin nur den Teil des Klein-? verschleißpreises in barem zu entrichten, der sich nach Abrechnung des obigen Gutscheinwertes ergibt. Woja (Wirtschaftliche Organ!- * a t i o n j ü d i s c h e r A u g e. s t e 111 ,e r), IX., Berggasse 7. Von der American Relief Administration (Mittelstandshilfe) ist uns eine Anzahl von Lehehsinittelpaketen zur Verteilung an Angehörige der Intelligenzberufe zur Verfügung gestellt worden. In Betracht kommen Mitglieder der Woja, die nachstehenden Bedürftigkeitskategorien angehören: a) Personen, deren Einkommen unverschuldeterweise so gering ist, daß sie deshalb Not leiden, z. B. Wissenschaftler, Künstler und sonstige geistig Schaffende, die keinen richtigen Absatz für ihre Geistesprodukte finden; b) Erwerbsunfähige, geistig Schaffende, wie Altpensionisten, pensionierte geistige Arbeite*, Witwen und Waisen nach geistig Schaffenden; cy alle übrigen geistig Arbeitenden, aktiv Angestellte, deren Einkommen im Aüßververhältnis zur Zahl der zu erhaltenden Farail.en» Mitglieder steht. Die angeführten Kategorien von Angehörigen der IntelHgenzberufe können iu die L e b e n smittelpaketaktion nur dann einbezogen werden,, wenn sie bisher noch mit keinem Frei-, beziehungweise Halbfreitisch in einer Gemeinschaftsküche beteilt worden sind. Petenten mögen sich mit entsprechenden Dokumenten Im Zentralbureau-der Woja, IX., Berggasse 7, in der Zeit vom 2. bis 9. Mai täglich (mit Ausnahme von Samstag) zwischen 4 und 6 Uhr melden. '"jjr*''1™ .> > — >.,>« >» m. n innac.-iteirB»»i«ailiaaag Uns aiber ist sie mehr. Uns ist sie Geht von unserem Geiste, NatipnalHteratdir. V In «fiesem Smne erwedoF das Bernfeldsche Btidj schön von der ersten Seite an das Gefühl des. Heimischem in uns. Und dies imheschadefc der streng' kritischen Grundlage der Darstellung.' Vorliegender erster Banq umfaßt Bibel, Apokryphen und Hellenismus. Das ganze Werfe will die jüdische Literatur bis zur Mitte ded iS. Jahrhiiiiiderts führen. 1 Bei der Fülle der kritischen UrtePe, . die Mer zum sammengedrängt erscheinen, versteht es sich von selbst, daß nicht jede hier vertretene Ansicht als letztes Wort hinzunehmen ist. Aber man darf ruhig behaupten, daß dieses Buch jedem Leser,xnicf\t bloß dem Laien, reichen Nutzen und wertvolle Anregung zu bieten geeignet ist; Der Stoff ist gesdhüekt -zusamtuengetpatzen, Idar und orientierend in meisterhafter Diktion dÄrgesteUt.' Neben dem ethischen .und ’reHgi^e^, Inhalt der behandelten Schriften ist deren literarische Bedeutung anschaulich herausgearbeitet Diesem Gesichtspunkt ist cs wohl zuzuschreibn, daß z. B. Josephus weit günstiger absdhnetöet, als es in rein geschichtlicher Bewertung der Fall sein könMe. Die Ausstattung Ist recht, ansprechend. Der Fortsetzung dieses, Werkes darf mit berechtigten Erwartung gen entgegengesehen wenden. » Dr. Rfd. Neue Palästina-Geographie. Verlag »Menorah«, Wien. Zu unserer in der Nummer vom 23, April erschienenen Besprechung teilt uns der Autor Dr. Samuel Kie! n.* Novd Zamlcy (Slow.) mit, daß er wohl in Palästina, war, .aber dort niemals als Lehrer ki irgendeiner Schule gewirkt hat. 30. April MS Literatur. Analekten zur Textkritik des Alten Testaments. ‘Neue Folge. Von Felix P c r 1 e s. Leipzig, Gustav Eng c 1, 11922. 30 Mark. ‘ ' •' Das Buch ist eine Fortsetzung der 1895 erschiene-. ■bc-n gleichnamigen Schrift des .Verfassers und enthält., jm zehn Abschnitten eine große Anzahl von Korrekturen und Erklärungen zum Text der hebräischen Bibel,' 'die zürn Teil schon früher in verschiedenen Zeitschriften' veröffentlicht wurden. Die Schrift Perl es’ zeigt, .daß. Textkritik nicht immer identisch, sein muß mit >wildem Konjbrieren und. Korrigieren in hemmungsloser Will* kürc, wie die offizielle Textkritik — nicht ganz mit Unrecht — bezeichnet wird; sic zeigt, daß ein Textkririker auch besonnen sei« -und maßhalten kann und daß zur Textkritik vor allem gründliche Kenntnis $er- Sprache, auch des Neuhebräischen, erforderlich ist, was in der offiziellen Kritik nicht immer der Fall rst. ' Freilich ist auch hier nicht alles Gold, manche Korrektur ist unnötig oder gekünstelt; im ganzen aber ist das Buch als ernste, die Textforschung der hebräischen Bibel ini guten Sinne beeinflussende Arbeit zu Jwerten, V. Aptowitzer. JBernfeld Simon. Die jüdische Literatur. Erster Teil: Bibel, Apokryphen und jüdisch-hellenistisches Schrifttum. Berlin, 1921. Jüdischer Verlag. 194 Seiten. So hoch man auch die Verdienste protestantischer Forscher um die Bi bei Wissenschaft einschätzen mag, der jüdische l^eser wird sich des Eindrucks nicht erwehren können, daß selbst diejenigen unter ihnen, welche will-, kürlichen Hypothesen möglichst aus dem Wege gelten»' kam Empfinden nicht ganz befriedigen. Wohl fehlt es diesen Gelehrten zumeist nicht an der nötigen Funkpeilung auf die Welt clor Bibel. Tut nichts, die Bibel erscheint bei ihnen mit dem Auge des Fremden gesehen. ■ INTCRTERRITORIAIER VERLAG .RENAISSANCE* (ERDTRACHT) B "...' L 1 1 ' " ■' ' ■ Dienstag den 16. Mai 1922, halb S Uhr abends, ■ im Großen Konzerthaussaal |LIA ROSEN ■ (Reinftardtbühnc, Berlin) I DAVID JAROSLAWSKY B (Große Oper, Petersburg) 6318 * ■ '1---- 1 ' 1 :i ■ * Karte n an der Konzerthauskasse, bei Gatt- J p mann und in den Kartenbureaus ■ Bühne und Kunst. Deutsches Volkstheater* (Neuinszenierung des „Hamlet“.) In Wötetn.sah map in den letzten Jalbiresi drei bemödkeinis>wente »Haim-lisd« - I-Missm-entiuDgen : die der Neuen Ws-emer Bühne, weskibe mit geringen. M>iitteto eme §^5'dhmÄjdkjvoöle Ed gesclllloisseuc' Aufföhinang .'.‘'er.ziälte^'f des BnurgitheataiÄ, sibarfe umstritten, aiber' jedenfalls eigenartiig,' md1 die der Mostete* Gäste. Die neue In^senieauing des, Deutschen Volfcsttlhiearteris ist der r.ussrsehen verblüffend ähnlich', . dbwohil mtam dem Spieiflseitor (Halms Br ah-in)- dhrtu|pell!ki'se Narihabrnmig nicht zuamitten 4a«rf. Der £a»rbemjfnouidüge Variitamgi&autbe*, ei’nifaich und ctodb tptrtumkvdfl, die Geaiatersymiptaue <m Beginn tand' die weißen Faffonön zum Schluß, . alles <so wie 'bei dien Mostereim. Eis i'st aber thotfetut- Kdi dräjh «tar* ein1; 2WM!""M«7Ku.Wear didliten den ^Hautet«'an ein wäsfcfhinktiiridhduicih<e's Oteottuum. mim, verwenidiem vid Mosaik, .Gejsiamig. und feierliche Fant?omiime, währ-eiud. Harns Braihan scheinbar nur den - guoßaifltri'g weitem- Rrihimcm für das größte diramattistche Gedicht schaffen wollte.' Miandie Augenbbidke dies Abendts sind im der Tat überwälitigenid gtr<öß. In sibesotaJdiöre dfie Friedliofeszeme miit /dtem . inädhtigcn Wei'dieogeibdngen und dem Tmaiuetnziu.g, der «idts vicm dfjmtpf-nhythmisichen Partflkönjschlägen geleitet, über eäme Tneippe hinefb- •hewiegt. Bim glüdHidher Einifallil', den Geiat des ermopdeten Körnig® dort, . wo Inn mehrere sehen, licht njvd lcbemiavoll ersöheiaesa : m' lassen, im Gemiadi dier Kun.ig.itn jedioch, da ihki Haimiet aliledm sieht, miur aflis schiajrfgesdbmittem'eia Sühatten. VortrerffUdi, nicht Ickoß Mchhaft ödhon, soiudcnn auch von aiuisgczeidhrniotier.. ' dramiatüiacbor Wlnkung, “dde Schaiütsipidliaziein’e und eiiin .$iaaiiOcor (Atuisiklan.'g (trotz der fpemiliiiöhieu AehniK'chfceit' -inüifc deo.' . erwakmrtjcm nuisistiisdhen Ainffüh.rutnig) die Hiiüldiiguimg dieir Krieger für dten töteia 'Häraikt, die däts FüMiKüutm förrmSirih' ztum Erheben vorn den Livzen »zwijitiigt. IM eis eibter, IdUuig, dem Riaihimien für cin'en »Hann'Iieft«-Alternd' so großartig' ßfiuzwiegen, wenn d.iie großartigen Dainsiteileir niicht votlhiaimden sind? Fedmiinanid önnos Hamlet ' verschwindet, am Maß 'der -verw eiudeben Kiic&enigeih'änige nnd Lidit- \v>uinidleir gemessen. Ein Hamfliöt; der fünf Alvte hintiiutrdni mit Fitsiteüsliimime flüstert. Eir Ihälit eaztusagen ein Priwa/tiisakuuim für. initinje Hiaanilct-Ivenner. Man rniu'ß im »Hamiet« schon tüc/htiig bewamderlt sein.. n>m seinem Pianiisisimo ioltgen können. Schön -und awgmdhim dJte Königin Etrii'ka, Wagners nntd dlic Qplhiefe Anmeimariie Steine .s i c c k is, aber beide nicht mdhr. Alfred Sehr e i- .beris Pdlicmams, eine bewährte, tüdhitjiigc Leistung, Tat. vom firüihier bekannt:. . RmdaSf Teajfib 1 er, der ■drin König gilbt, «ntehlt eigeme Wege und gerät im drir' zweiten Halftc dys' AJbeandls antf ' Afbtoegc.' Hervotizuihriban noch die Hennen Ehr Je und Kutscihcra. O. A, Wiener Stadttheaten (»D et Hut seiner Hohe! t* von Naitdor Ujhelyi Ob, die partielle Hungerblockade,, die unser Hebeasi würdiger Nachbar im Osten über, un^, verhängt hat, durch die Umstände, gerechtfertigt ist, darüber kann man verf schledener. Meinung, sein. Aber dieses Lustspiel hätte Ungarn. Wien nicht zu fügen sollen, denn, das haben vii) trotz allem und allem, bestimmt uicht verdient. Selbst beim jetzigen Tiefstand der Wiener Theatervaluta ist eine solcbd Anhäufung von schlechten Witzen, unmöglichen Weudungeji und ödester Situationskomik immer noch etwas Seltenes! Man schämt sich zeitweise, auf die Bühnen/. zu seheii^ und so zupi Mitschuldigen dieser Entwürdigung zu werdend Das ist ke|ne flotte Posse, ein ,,bißchen Unsinn , um eine, lustige Idee, das ist . keine vergnügte Nichtigkeit, das is| schamloser Mißbrauch des Theaters,. Freilich* wenn dev Erfolg entscheidet, dann gibt er dem Autor recht, . 'debil es wurde sehr viel gelacht und . mit Beschämung sei. es festgestellt — nicht ein einziges Mal gezischt., Dabei genügt es* den Gang der Handlung zu skizzieren, um zu zeigen, was einem da zugemutet wurde, stiner regierenden Hoheit vdrF im Kurpark eines Seebades vom Wind der Tjut entführt und ein junger Mann hebt den Zylinder auf. Bei den Rückgabe bedankt sich Seine Hoheit uiiii , schüttelt dent Ueberreicher die Hand. Auf Grund dieser Tatsache drängen sich sämtliche Kurgäste um den jungen Bankbeamten, der seine Stellung als Baulcbeamter gekündigt worden Ist. Deü Generaldirektor der Bank schließt Duzbruderschäft mit Ihm und ernennt ihn zum Bankdirektor, die schöne Schauspielerin gewährt ihm ein Schäferstündchen und die bisher so hochmütigen Eltern des geliebten Mädchens heißen ihn jubelnd ' als Schwiegersohn willkommen. Alles,: weil et Hoheits, Hut aufgehoben. Also ejn Stück mit einer .Moral 3- Die Eitelkeit der Welt ist groß. Noch größer allerdings die Kühnheit und Unternehmungslust ungarischer Autoren.. * ]. Den Schauspielern, die sich redlich mühten, .kamt man nur öffentlich sein Beileid aussprecheo; daß sie ihr«: Kräfte an solche Aufgaben setzen müssen. Hat man aber1 so viel des Abfälligen vorgebracht, dann sei auch eines. . Vorzuges dieses Stückes nicht vergessen: Man kann in der Straßenbahn noch die Tagesfahrscheine verwenden, denn die Vorstellung ist um neun Uhr zu Ende. Es hieße unrecht, tun, wollte man ..diese hervorragende literarische, Qualität des Werkes von Ujhely totschweigen. K. M. % Freie jüdische Volksbühne . 4280. Gastspiel ln der Roland-Bühne Heute, 3 Uhr nachm. P INSKI-F EIER anläßlich des SO. Geburtstages David PinsWs. — Einleitende Worte.) Elslk Soheftel (IL Akt). Vom Glück vergessen* — Zutu ■ 1. Male: Abl^alE (Ein biblische^Akt) V(8Uhrahctid§: SCHHATiS Schauspiel io 4 Akten ton H. kftlM - Aus de« Theatern. .. .yJm B u r g t h « a.t e;r ./wird Dienstag »S:p I.c:g c U: m e n s c h" gegeben. .; v Im Oper n t hea te r geht Dienstag- „C 0 s ff an t u 11 c* in Szene.. In der V 0 1 k s o p e r gelangt heute als letzte Vorstellung der Wagner-Festspiele „Die Meis ter- Singer von Nü rab.er gu mit Fräulein Stella Eignet* als Evchen; Herrn Theo Werhard vom Stadttheater -In Mainz als Hans Zächs und Herrn Kammersänger .Mdyft Ritter ats Stolzipg, zur Aufführung. . Dirigent Herr Doktör Weirich. Beginn l/e6 Uhr.- — Dienstag geht „M i g n 0 n“ mit Fräulein Weiner In der Titelrolle in Szene. Die Philine singt zum > ersten Male (‘Fräulein G eri ö, den Wilhelm Meister singt Hbrr Preüß. Dirigent Herr Kraus. Im D e ü t s c h e n V ÖTk s fh e ater wirdBienstag, „Das Blume n. b 0 01" gegeben., Als nächste Premiere wird die Komödie von Henri Bataille „D e r Cl o w n“ vorbereitet, die Direktor Jarno liebenswürdigerweise ans Volkstheater abgetreten hat. Herr Hugo Werner- Kahle spielt die Titelrolle. Spielleiter : Dr. Heinz S e h u Iba'ur.:- Freitag den 5. Mai unt 6 Uhr gelangt"Schiffers" Trauerspiel. „Di e R:ä.u..be r“, teilweise neu besetzt, zur Aufführung. Spielleiter : Direktor B ern a u. In den den Kamm e r s p i e 1 e n des Deutschen Volkstheaters wurde als Nachtvorstellung für heute, ferner für Mittwoch und Samstag dasLustspiel *F r ä u l e! n Mama“ und für Dienstag, Donnerstag und Freitag die .Wiener Komödie „Fräulein aus g Ute m H aus e“ angesetzt T h e a t ■ e .r. beendet: Mou- 'eiri. Im Josef Städter Leopöl,djiie Konstantin, ihr Gastspiel am, 7. JVlUi. .-7- M{ tag den 8. MdI wird die Novität „D e r Tanz me;i n e r Fr a u“ (Le dansenr de Madäine) von Armönt.- und Bodsquet zu ersten .Male gegeben,;,' .; Im Raimund-Theater verabschiedet sich heute T Ufa D ü r i c u x als Hed^a Gablerl — Dienstag eröffnet Max Pallcuberg sein, auf kurze Zeit be-, rechnetes Gastspiel in der lustigen Komödie „D e r- Wau w a u“< Iich A k a d e m \ e t h c a t e r gelaugt .die Komödien „K a 11 zl l i s t K r e h 1 e r“ von Georg Kaiser mit Forest, Förster,':Geßher'und Wall, zur Wiederholung.’ Im J o h a n n-S t rau ß - T h enter findet Freitag, die 50. Aufführung der . Operette „D a s Sonntagsk i n d“ statt. Heute wird als Nachmittagsvorstellung „D i e Fledermaus“ gegeben. . Die. Freie j ü d i s c h e V o I.k. s.b, ti h n e (Ro? . land-Bühne) veranstaltet heute aus Anlaß des 50. Geburtstages des jüdischen Dramatikers David Pinski eins' Feier,* bei der nebst dem zweiten Akt Von Pinskis bekanntestem' Drama „E i s i k S c h e f Fe 1“ und seinem Einakter „Vorn Glück v er ge s s en“ zum ersten M-a 1 e das* biblische Bild „A b i g a! I“, welches eine bestimmte Reihe der dramatischen Schöpfungen Pinskis illustriert, in Szene geht __ In der Jüdischen Bühne, II., Taborsträße V2, gelangt; heute „K o 1 - N i d r e", Operette in vier Bildern von Scharkanski, zur Aufführung, Morgen wird „S c h i r Ifa s c hl ri m“, Operette in vier Akten von Schorr, aufgeführt. GesiRmmssaenouen! sSSSSS di« Wiener Morgenzeitung 4