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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-29 · Heft 1166 (29.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1166 (29.4.1922)
Date
1922-04-29
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Kf. i i&5 Wien, Samstag WIENER MORGEMEITUWC? 29. April 1922 Seite 3 Ad; Die Regierung. ist bereit, einen weiteren AbS33.1v dex 80 Prozent erst dann. bis sie .sich über die damit gctmädhite© Erfahrungen [Vollkommen im klaren ist und wird diesbezüglich, so wie es aucli jetzt geschehen ist, mit den Kdnsumen'teh uhdisoaistigen Interessenten vorher Fübkaig nehmen. Wenn sich durch den jetzigen Abbau auf 80;Rrozesnt nachweisbar Schwierigkeiten für. einzelne* Abnehmer ergeben'sollten, wird die Regierung die Differenz auf 100 Prozent' aus ' den eigenm Vorräten;unter den formale# Bedingvtngeii abgeben. Abge'ordnvefcer Sc h i e g 1 stellt .folgenden- An- ÄkTgr Der Finanzausschuß stallt fest, daß die Regierung gemäß § 3, Absatz 1 des A-b-bafugesetzes, nicht berechtigt ist,-vor dem 30. Juni 192-2 die staatliche Belieferung mit Brotmeh! einzustel'leu. .oder. erazoschrän.ke:ri. ■■ "< -.■■■■■■>■■ •Abgeordneter Va-ugoin stellt de». Antrag: Der Ausschuß nimmt die Erklärung der 'Regierung zm Kqn>ntn.js. . v, * ■•..:« Bei der AbsthTioi'U^g: wird der Antrag Schiegl^ ni.it \2 gegen 10 Stimmen abgetehnt, der Antrag! Vaugorn einstimmig angon-ominem. _■ '. .Die Sitzung wird hierauf geschlossen, ..• ,j i' 1 Hauptausschuß. . in-der. Sitzung des Hac^ptaws-sewus.ses•"| gefragte ,zij*näcfas t die VerorSuwiig über die, Er-!h,a 1 tu ri gdes Anbei t erstand. e.® ifti' ge- . vverbikih-en Betrieben zur Berateng. - AibgWdwete Dr. A d.l .stc?fl«te . dwa. Aasirag* die , Verargt yr>g.' bis .30. Juli', zu vetriängem, Albgecrdwe'jor. K n\n.*s c h ä k , 'beantragte . dlieVertfäragerueng bis ,MNu-ZO. Juni., Bei der Aibstiminuu-ng. wutde der A -n i ir ü g.. A dt 1er a b g e 1 e/b'11 >t, der Antrag LüuVsrMÄc-.- w^momm und dlie. Vetroffdraimg .-im üWr^esi-.geophni^t.t : . : _ V.-..Es gelaugte .fmerafi# . eiaxe. -Kundinaicbasng'.;der- Bu'i-id^tregi'öriin-g,. 'betröffeud <!Se Festssteulrg dies. Waffcflifea^es - -di-r...die,-Wählten sann Nationdfcait-? im Burgen 13 n d.v.asuß.'Verhängung;' . Abgeordneter Dr. S e iip e 1 stellte dien Amtrag; id&ß als; Wohiltag - Sonntag dar 18. Juni festouisebzesn «ei. Die Kundmachung wurde mjt dem AbäsidewiBigsa'ntrag Seipel geaiehqiigfc. Eüibertafung'des Nationalrates.. Präsfcktjst Weiskirdmßr (halte .den . für Mittwoch . den 3. Mai, 3 Ufhr mdmiftbaßs^-m optier Siftoung cinberufen. Die iTageiPoudviiiuing; unr», faßt vorläufig -nur zwei’Punkte, nämlich das Ämter- «icüw'Bhöftgess-t.Z': utnid \ das AäfifldhoJvcr^ot- .*Yih\ Jygcndäicihc,'; ' . jReise -'Br.; Mosjznb.ergs «ach London. ■*. Wie in *• pöriamentäHsdhiem Kreisep"'v-eriaiutlet, begibt sich in -den nädhstcai .Togen Dr. •!< of's‘e nb e f g in- Begleitung ein«« ' Berod lmädhtigten des österreichischen l^iuja^iuainit^. hach Tjondon, um in der Fcra^c der KxxMs zu kitcnwepiereix Paris, 28.. April.- ("Belf-Komip.), 5>'Le;,GsfDiIogjraawm«« ■ nie.iriet tzus Gennra,- daß Oesterresch' «aiufgefondiort wurde, in dar. ersten. Tagen des Maä zwei Sta«at«föirtktionare madli. Loodlcn su entsenden, um dort mit ehfer r.n te>r ational e« Gruppe über we-iteiro-.Kredite in . ernste, üaterfii'attdliunge.n einsjotecten,. Tschecho-Slowakei. Eine politische Parteigrßndttng der Agudah. : Auls Bor at-i s1 atv a wird rni-s gemeldet: Der Klüngel - vwn trenn,ungsortbüdoxen D ralitzieh e-nn. welche dÜe Slowakei als fragSvürdiges Erbe \«c>m aken D’mgajTa' übetmomsnen .bat, wo dev Geist ohauvlüMstisch-magyarischer Assimilation für die Zerreißüfng der-jüdd?-chert:Einheit ehvem idealen Nälirboden schuf, hat sich, wie -bereits gemddet, auf die1 große ■ Politik geworföa und tot einiger Zeit die Schaffung eüier neuem Partei-proklamiert,-- welche sich die jüdlschkonservaftive . nertnöii soll. . Es ist bekannt, daß dieser ganze Versuch, der mit kläglichen Mitteln unternommen - wird, , darauf ihinausläuft, die »Vereinigten, jüdischen Parteien«, in der- Slowakei 0U-sohwächcn, welche die überwiegende Mehrheit * dar. slowakischen Juden, und darunter überaus zahlreiche orthodoxe Elemente, hinter sieh wissen. Während sich also die A g u d a h bisher mitr als Störer in der z ion isi.i sc h ejo Arbeit betätigt hat, wollen die Agadisten in der Slowakei die, spezifischen Agtidah-Meifhoden; auf das allgemeinipol itisehe Gebiet uVerpflanzeo. Davon zeugt schon die Vorarbeit dieser. Eetfte, welche, bevor sie ihr Werls mit der Ausrufung eimer, eigenen. Partei krönten, mit einer schamlosen .Deuuuziätfcmskam'pagne ki nicht jüdischen »-Blattengegen die »Vereinigten jüdische« Pairtiden« eänsetztea und diese . des Mangels an Loyalität .-dem Staate gegenüber beziditigtea. Die Rchmutzige Hetze hat es ciötig gemacht, daß. wie amtlich veriaoxtbatl wird, die Vertreter dea* »Vereinigten jüdischen Parteien« beim bevollmächtigten Minister für die Slowakei erschienen sind, vstm offiziell ihre Loyalität kundzugeben, die in verschieden esti Blättern. von-jenen Agud-iste-u awigezweirV.lt. wurde, welche m dieser Verleunidicng offenbar das Mittel erblidken. um ilrre eigene uitramagyarische Vergangenheit vergessen zu machen. Am 1. Mai soll ounmcbr das vorbereitende Komitee der neuen Partei den nach Poprad einbenufenen Vertrauensraamerü ihtr Programm verkünden. Wie es aussehen wird, ist schon heute bekannt, wie ja die Methoden dor Trentniuingsoirthcnioxie überall dieselben bleiben: Es ist die Politillc. das Uuteirbietens, diese Orthodoxie beteuert stets, daß sie es billiger gibt alis die anderen, um sich um jeden Preis am* zubVdem. Von einer' würdigen und mannhaften5 Politik kann hier keine- Rede sein. So gllpfelt dieses ganze Treiben in 'des* Ablehnung eines nationalen; Bekenntnisses und die ..Befcoaruing der Minderheitsrechte, welche ja in der Verfassiurng anerkannt sind- UckI deren Durchsetzung bei einer kraftvollen, jüdischen Einheit auf gutem Wege wäre, wirkt auf diese Leute wie das «rote- Tttdh.1 .Selbstverständlich wird' diese; neue PärteigTÜndung, das Werk einiger berufsmäßiger Friedensstörer, hinter denen -niemand steht, , eine politische , Eintagsfliege bleiben und es' wird die Aufgabe; der -»Vereinigten jüdischen Partjeien<£- sem, das-Werk 'der politischen Erziehung der jüdisch-slowakische«. Massen, w^tehe noch sehr;im argen liegt, mit NaebdrncIC ßortzfissetzen, - . Polen. A«fisefflitisdiie Hetze. . M'ajn-sdrreiibt.'wnJs au« W ar aefeau.: Im Oktober 'vorigen- Jahres waren die öffemtliehen An» «clhlläge in W-aTSöhaw 5; oiit:- - antisemtesdiati''Hetz- (ptekaten übeaisät,. wVlrfhe untbea* aand^eanidfös ,-Bifld von' - Ravtenzeigten, die arm Haibge ehren - Mögen Dcvid trugen, ued volh ipolnasjohten Organen gejfäjgt wurrdfea. Das Plakat, -em Wc?ik des. betziantiis’emü- : tischen . rief-umfer den Insden'. große. .Er- .regu«j?g‘-:bßi»vns:, uaid nardidem s-iclh einige ÜeberfäHe a/uf.>J»uidre»n ereigne!; - hötteav saßi «kto diig Behörde vem’njiiaßfc, .. tiars sx^hmutzflge. Mädtowerik - su kooifitezieren iuirsd dessen Vearbreiter wegen Aafmzjumg aa- ^ukl'-agen. ’ Als Aaigekliagte-' .eirsdhden die Redak- ■beutrdin 'des. WocheniHSat-tes »R o z w o j«, dlie berüchtigte Auffefeemitm A r'z.t, welche au ISimor Vesnteadagimig ainführte, daß sie für . dte; »'RozwojV-Rdklöcne nidrj verantwortlidh' sei, sioaidem der Abgeordnete D y m.0 v s k i. Der afc Zeuge vomiommehe Ghef der Presseabbeilung beim RegieruingsScicmj'niiESisariat erklärte, dsö das Plaikst in Watrsdis« Exzesse" heo.*vorgßir<Liten habe. Der Verteidiger der Angeklagten plädierte für .deren Fseäsipirudi, wobei er ■si-eil) gloitchfalls Ausfälle gegen dlie Juden leistete. Nach kurzer. Beratung des Gerödhtes wurde die Angeklagte t reigesproc h c an.. Das Hetzblatt »Dwa-Grosze« ergreift dii-e Göl^cn^hrelt, au bemerkesv die Juden wüirdciu sich für diesen Frefepnudi an Polten rächen und dlie ipclmsdhc Vlaiktea weinte dafflunter wiBderurn. zu teiden telbenu Palästina. Besserung Iti den arabisch-jüdischen Beziehungen. '. . Zojndcra, 35, April. (J. C. B.) I111 Zusammenhang mit den in vollkommen er Ruhe verlaufenen arabischen Feiertagen schreiben die »Times«: Dank der energischen und taktischen Beherrschung der «seinerzeit bedrohlich gewordenen Situation durch den Goisvenneuir von Jerusalem ist es während des Osterfestes zm keinerlei Uairuhea gekommen.’ Ate Nachwirkung macht sich eine gewisse Besserung isa den Beziehungen 2 W i s c h e n Juden und A r a b e r n bemerkbar. Die Wahl eines a rab o.p h i l e u .palästtaetisischea Juden, m die Zionistische Exekutive und die xifa längst stafetgefundesne Eröffmung einer arabischjüdischen .Bank m Jaffa sind hieftrr günstige Symptome. (Der Hinweis auf die Wahl eines a.rabcphilen Juden in die Zionistische Exekutive bezieht sich auf Herrn' K n> 1 v a r d s. k y.) Eine muselmanische Vereinigung — für Brüderschaft und Frieden. Die Jaffaer arabische Zeitung »El Acihbar« meldet, daß sich in Jerusalem und den anderen Städten Palästinas eia »Muselmanisbhaationaler Verein« gegründet hat, an dessen Spitze einige Angesehene Efendis stehen. Das Programm des Vereins, welches die Herstellung v*on Brüderschaft und Frieden zwischen deti verschiedenen Gemeinden im Lande «nd die Unterstützung der Regierung bei der Verwirklichung ihrer ran Mandat festgesetzten Ziele bezweckt, ist der behördlichen Bestätigung unterbreitet worden. Rundschau. Der Board of Deputles über die litauische Minoritätenfrage. London, 25 ApM. (J. C. B.) In diejr soeben stiatt.g'e&LPnKlönen SiiteAttng dos Board of Doputiefs ('par leumon tainiisahe Köinpeir schärft den* emglAsdien Jirdten), dessen Legislatuinporiodc jetat abläuft, erklärte Sir Stninrt S «L m u e 1 int HarMadk auf di e bevonsite^iiondc^-t Nauwalhlevi, daß or sttd dlie Wieder» w«tM Jmdlas Präsädkam des »Board« 'Uoidi't «refiefetieir^,' da inaa oiujch den jüngeren Kräften GtelcgönSbeiib gelben ffisuß, steh außf dem Gabtete Jüdicsdhor (poftbt tjisdhior Arbeit, henvicttiauibuin. > .'; In BeaQffcwaöfctang ewrer ButerpcSIaitiioöi, ife* treffeand <liie Ablehnuung-der M m or«t ä tsirec ht o dhflrclh dien d itauisc he o Sejm, esrüdlänöe MfetesJ Lci.cien Wolf, Litauen sei nidhlfc diunch deni M'itnKxritätteQV'ertffag geibundM, soimdletc. durch e&il VeffSfprodhieti an dten VÖ 11c erbu'nd, düe tätsrcchte ztu ärihtetn. Wenn 'Litauen dEesse abgelehrit' hat, so würde es zum Au©ttritt dem VÖlkedburnd1 .gezwungen sem. Mn.*. Luvieiül W o l f vetns|ppadh; srdh'1 beim VoilkeFoiuiiiid'. über diese! Ftrtage, nä)m,entllitobJ in -emem KaMie muss aini dteiiii . Lit-au0nis, zu eriamdiigcn. _ ' '. Deschanel gestorben. j Pa'ris, 2S. A.p,riL (Havas.) Paul D e scliUnct ist beute um halb 6 Uhr nachmittags versahicdeii-v Deschanel wurde im Jalire 1920 wach dem Rücktritt Poimcatros zum Präsidentsn der französischen Republik'gewählte Kurz naoh seinem Afeitsantritt zeigten sich bei Deschanei Spuren eraeb Nerveneaikriaai'kfuinfg, so Aiß er olatch- •bÄnzcd* Ze^ zuirücktretea mußte.; Konferenz der deutschen Finanzministef. Würzburg, 28. April. (Wolff.) Die Konferenzj der FsnanzmBni&ter der deutschen Länder. wurde* \ heute vom Reich&finaazmiaister Dr. H e r in e s* mib einer Ansprache eröffnet.;Die Wucht der Tatsachen' habe unaufhaltsam 'dabrngedrängt. Für das Red^ mmgsjabr 1921 hatten die Einnahmen d«?s Reiches.. au© .Steuern rund Aibgaiben antnäihexnd So Milliariden'r betragen, was gegenüber dem Voranschlag von nur, v 56.6 Milliarden ein Mdur von etwa 60 Prozent bev 'deute. Der Schul den stand des Reiches von etw,:^ 5000 bis'6000 Mark auf den Kopf der Bevölkerung!,.. werde -,m, keinem Lande auch jnwr mnahemd ef-;; reicht Die Lage der •Gemeinden sei weseatlteh schwieriger' ate' die der-Länder. Es sei. -notwendig, ,5 die - fkiauziellen Beziehungen 2R3' den Ländern', uncb : Gemeindesneiner Nachprüfomg m imt er ziehenmtf tieu zu (regeln. _•_ - *■ " .. Tagesbericht. Jüdische Massenversammlung im 1 , 'Prater. ■' Die Reorgaii'isiienrng <Sar'großtsect- WrWvÄLsLhieM Beaii-'ksiS'eJktion miacht langsame, taiber sik&fare Fmk:, . söl'lrittc. Der' Gedanike, <Ee Seikfciioa II iai Uaiter-;: scktLonen «odea- Sipremgel oianzuiteHen, beginütt ibere-iU;.; greifbar«' Reeai/lbate m Die EioteiÖiutefg*' har irnimcbe (bradluHegeinide Energie v/?xligcrni)fen ciruB dteo aaribeitsfreutd'igen- Zionaäis}te.n:' ai'eue Beitätigiunjgs-'.. mögliicb^cdten gegeben. Beispteigebenjid ist die' -rege. Tätigkeit des erste» endgültig ' orgamsäerst'c:^ Spr-eagels Pracher,- wo unter «Her Leitung' c.:-^ ' faih-reneir Zicmfeten aibövbsfr-o'h'e Jüug-erte Etemeciftc*’' tätig sin«k , ' ■ A , In der Peßadhiwcjche -wturidb eine edbligrieMf-ti' Pro?paga)nda für den ScihicäceQ U!ntemtoß3nm'.e©. umti: bald danatuf v^emustaiiteite auch der Sjprengeil dlie ersite- - große. Vensiaanmltog, in dter die Herren Dr. Löwen-; herz, Vizetpräsifdantt des Lafüdeskiosiüiteös, , Gcmeiardfeö'-ait Dr. P1 a sc'likes uaid Hw ScLäcizi'- , tcc vor einer sehr zalMreibhen .Znnh^ersolvaft über die Lage des Zicsnäsnms, 'dlie ipoöatiisclhie Lage dem Juden in Oesterreicfi umd über die zfcünaisitrscter., Aufgabe» der liiesagen Jnd'eaiheit «ipmadim. Gsmeiaüeraf Dr. Plasdb'lkes benützte detr Anlaß,- um ubor die ’biisherige Taitagjteeit-dier jüdi^Dh-- nati'onailen Mati'daitiaite zu beriidijten und! watmit-e; besonders dS-e Ostjudien wir dietn Eiaflüstermigeai' von * Leuten, die zw Zeit, da Wählen in Ocsterrtrich'' sind, ihr jüdisches Hotiz esuMiedktiaii.. ■Mit einer Aufforderung am k die Aiinwesenld^rt,; steih. zu organisieren - und tätig imtzuw«dtetti*, sdhiloiL der VorsitzoiMi'e Herr J®cdbowütsch <d»c knpoisautc , Ver«samat«ki!»g. - ■ 1 - Wietier Oemeinderat In der. gestrigen Sitzung beantragte Sfcadtesiti Weber (SoiriaMem-dlar-ait), dför gomei rcsdhoftlfche-u Siiediuingstaiicf Bafutsttoffantsitoät »Gesiba« eitaeri' Kerthf von 200,000.000 Krouieri emizturäinneffi ' -zurhj Anlkiauf vosr Bai*«stoffen, die vom .Siedlungajpmt a4 «die SiedlMng’sgenoissienisidh'aiften mach Maßgabe «de.r.V diesen ■ bewilligten Baiuivwssoli-üsse zu Überwegen-* sind. Im Zusammenhang «damiit legt er dem Ge- . meinidterait eine Resolution vor, die sow-M i/r -. der . gerne iudoräfHohem' Kommissaom als aiuch hit i Stadtsenat-Anrnalhimegefunden hat. In diesen.?- Resolution -wird gegen die geplaanten ErSiöhiTngaii'7 d-e; Zolles. auf Zement und Baustoffe, wie sie irr« J Regiienungsenftwu’rif angeführt «sind, Protest edhwbeir. J Gemeitnderat Dr. Pollaik (jüdisclmationialt)11 bespüdht dlie Frage der Zölle vo*m Stiaöic&p’unkt xler -; laidiu&brie und - erklärt, bei Haibfabrijkaten sei * ein1 u' ZoMsd-iitz nicht oder nur iim geringen Maße irret-. wentiög, die Industrie ulüssc aber aad-esrerseile^ darafuf bestehen, daß lebensfähige Indiuisitrten nicht :■ zugrunde gerichtet werden, weit mit dem Scfiiteg-. wort des Konsumenten Mißbrauch getrieben werde. Die Anträge dos Berichterstatters wurdea genommen. m Regenmäntel K14.900 engl, ^toffe, Herren- und Damenwäsche, Leinen-tmd Strickwaren, alles erstklassig und billigst bei [Schiffmann II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-7© En gros En delall

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