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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-26 · Heft 1163 (26.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1163 (26.4.1922)
Date
1922-04-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. i 163 Wien, JVmtwocft WIENER »'ttfiWiii-a., ,■«. —. ■ — MORGENZEIfÜNd 26. April 1022 Seiten Ifcofa Person em, die für -Oesterreich. im Sinne dies Fü'ifeidie'ntsiV’öirtriagös ö o t i c <r t .hatten, angefoudeft ywurtden öider viÄPÄM, denen' Räuimiuuiig iii Eriininietaiiög gd&na'dhit wunde. Dar Eiinispruich wimklie. tzüiöriiakgewtesön, u'nici zwar von rannllierein, cthne. diaß es tz.-iur Mieftaxmt-sverh-afnid'liunig gdkiotmim en wäre, die. Bö- LS'ahwe.ridfe «vom Verw attuingFgeridhtshQf verWorfenu Der Vfefwä Itti »gsgerich fcsfhtof giing tebei vM. ’föTgettd'eat jiüri-sitös-dh-eu Erwägninigeti a<uis:’Eä* Watf iktinäclisit diie Präge atu#, ob die' Atirfördierüiög schon* Hu-t der aligemeinen Verfügung des' Magistrate vom ’i: 5. juilfi 1920, ‘«bgleräh diese tkeiiner Päntei eigeurs i?iuige|steHt worden wa<r, oder erst mit denn deir Pairifcei »pezieBl zngest'cll'ten Bescheid dies Wchn-uintg.slktDimimii'ssäns aifc erfolgt nuizudhen ei. Aitti^dem.-W'CÄrtiatft. Id'er K'Uiodäna'clnung ■*** es heißt ii.i'dli't, cfifeß “dliie Woh^ trt'Uirngeta aingef ordert werden «Men» sondarn daß m i t 0’- ni' T a g e der V etT aü t b air u-ti'g' diejr (föünidimaöiiiüing des Magishraitis die; Wohhithgen «ads ewnigefexrdeift m gelte*!! 'halben. — 'schließt' dcte'Vefiwäü'tuinifs'göri'Ch't-sbiof, daß es einer (besonderen Zu* tsteliinftg aün die Parteini-dht 'bedarf j daß vMirhehir iseli oti durch (He V er 1 aut barimg diie fAitiifbrdörtiittig Äis erfolgt gelten soll. W-edier Ge Zu* fetelluing dies Ei uizo! am-fö^derMgsbeZic^ieiids uioch d>er sililgemei-nie-n Vssfügung am -diie eime^lnen dtaivtötft Re* hbroffonien ist Erfordernis für die Gültigkeit tßnid Wirksamkeit der Aufordeiming. gegenüber dem eiu«- belnetL Die Präge, ob alle betroffen en FlüdhfÄige •V! eil eicht innefhn.lb der Frist von direi Tiaren niiäidh iPublilcation der Kunidm'äicltuing hätten Eibsipyüioh .eb* ibefoen -seilten, läßt der ’ Vönvadtiuinigsigebiidhtslbfcxf «offen. Auf jeden Pall gesteht eir m, diaiß duindi seitTe- AüffaisS'Uing bezüglich deö- RedliJ.bSwiflä&ainikeiiit 'der AmfOrdermtgin allen Fällen, Ifa. -deiiöü Zweifel 'darüber besjjjh'eii, db die Vwaiüiss'etziiimgeii -der Auwendhairkeit dea*. TCufjid macbuinigstveir fügubg, -vor* liegen, die Kiaratötomg (hierüber aus dem Auiford'eruuigswerfabireu aus geschaht et erscheint. Itr Konseqüeoz seintes Erkenntnisses; definiert fcr- Ge- Bema ehr ich tiguitiig der Partei idlunch -den Wdiinnngsikioninwssär als-die V erfügung d ersefibeii ln (seinem Wirknn'g«lkireis als politiSiülie BezirksbelVöMc lim Zuge des Verfahrens zurZw'tnigsvnofHstreclkini'g. SNuiri ist gegen eine solche ein Bi'msiptrufdh. an dL-s Mietaimit tatsächlich uuizuläsisiig, «d<er Partei stehlt iod'iglich das Recht-zu, binnton T4 Taigen an dis Lfjanidfesstölile zu berufen. Die R en m a n n-seh e rvv oh -n-ti n gs 3 n f,0 r d e riun g s veiroir dntu ti g, «hie am 15.'Aiori'l 1921 in Kraft trat, konstrutiisrte die -siogerianr gemereli'c Anforderung. lim § '7, iAibs. 1, P. ersöhdtnen diie - M o gl iehikeiten für dlie generellia Airfcnd^TUing ’ensichäpfenid am,geführt xind (bildet Punkt 3 eine Wriaition d'er FlüchiHingstvf4i!ndngsanfor'den.ttn!gs>vierofrid‘n(ung-. Dai dber *5 7 d'I-s generellem Anforderungsmoglichkeiten. taNatiV erledigt, erscheint die KundimaicFnmg vom tz. Juli für Mrs-n' ÄnfgH,h'Äben> obgleich GeZ nicht LMÄtmoklich gesagt 'wird. ' Nunimehr ist es außer Zweifel, dlaß- -söwidhll die Reum amn sich« Kuinidun-aidliung vom V fassüngsgerichtshöf anfgehiobeti werden wind — der 'National-- rat wir.1 stiich daher -sehr baild mit dem -neuen•'En.twnrf 'befassen müssen, tim (kein Vakuum eimtmeten z/u. lassen- — wie such -die Flüchtlingsverordnung gegen ci i e V eV f a -ss u 41 g verstößt und tmgesetzlich ist.” Der neue Entwurf regelt die Anfarderungsverordimtiimg gleichfalls texaitiv* so daß sdhon (biediutföli diie Fl iichit lingsv erordlnumig außer Kraft gesetzt fst. Uebelides Ist vorgesehen, daß auch gegen Verfügtinigen im Zuge dieir Zwangsv-olilstrcakuirig und des. Rämmungsverfabrena ein Ei«rKSiprruch. mit . enit*» pch.iebender: Wimleuhg ziuiläs-sig sein soll,- so daßf der Willkür e-iiu Riegel wgescbdb-en uimd' die Partei tle.s Rechtes -auf Klarstellung micöit bsrau'bt ist. Die amerikanische Werkzeügaktion fiir die russischen Juden. . Aü's..N.ew Vp rk.wird uns berichtet:• Das Peoples Felief Committee hat eine äußerst dankenswerte Aktion eingeleitet,. durch welche. , die nötigen Mittel aufgebracht werden sollen, um den Juden der russischen Gebiete die Möglichkeit zum Wiederaufbau ihrer Existenz zu bieten., Diesmal' handelt cs sich jedoch nicht 'Um. Geldunterstützungen, sondern darum, die jüdischen Handwerker und ganz besonders die jüdischen land-. wirtschaftlichen Arbeiter in Rußland mit den nötigen modernen Utensilieü und1' Werkzeugen zu versehen, damit sie iu die Lage kommen, auf neuen, den modernen technischen Anforderungen entsprechenden Grundlagen ihrem Beruf nachzugehep. (Von uns bereits gemeldet.) Diese Aktion hat, weil sie eben -. so einlevl'cHtend und großzügig ist, alle Aussicht auf Erfolg. Der Präsident des sAmerican Joint Distribution Committee«, Felix W a r b u r g, der eingeladcn wurde, sich mit an die Spitze dieser "Aktion zustellen, hat sich mit besonderer Bereitwilligkeit, zur Verfügung gestellt, und sich über die Bedeutung dieses sozialpolitisch wichtigen Unternehmens, wie folgt, geäußert: Unter den jüdischen Massen Rußlands herrscht heute große Not an Arbeit, ah technischer Betätigung in der Fabrik, in der Werkstatt tind auf dem Felde. Allerdings kann auch nicht ■verkannt werden, daß die Arbeit auf diesen Gebieten (beim völligen Fehlen , aller hiezu notwendigen Utensilien, Werkzeuge und technischen Behelfe ganz ausgeschlossen erscheint. Der Jude, der gewillt ist,.das Feld zu bearbeiten und dem hiezu auch die Möglichkeit geboten .wird, muß vor allem mit den modernen agrikultureilen Maschinen und Behelfen versorgt werden. Durch eine solche Aktion hilft man nicht nur Tausenden von Juden in ihrem Streben nach wirtschaftlicher ■Unabhängigkeit in der nächsten Zukunft, sondern hs wird durch isie äu-ch der Grund gelegt für eifie bessere tiftd achtunggebietende spätere Zukunft des russischen'Juden! Jims. Je mehr jüdische Farmer wir in Rußland haben, desto weniger kompliziert, desto einfacher und glatter gestaltet «sich dort die jüdische'Frage itti allgemeinen. Ich .lege das Ffaiaptgewicht aitf die Anschaffung von iandwirtschäftiicheä Behelfen, Weil _die Versorgung der russischen Juden mit länchvirtsdläft* Heben Utensilien in ihnen einen gäftz neuen Gjei-st -erwecken wird. Indem wir denrussischen Juden helfen, ihren eigenen Bodeft Lu bearbeiten, erzeugen wir in ihnen neue Kräfte, machen sie nicht nur wirtschaftlich unabhängig, sondern befreien sie "auch voin9geistigen Druck- und geben ihnen die Möglichkeit, erhöbendiS Hauptes selbstbewußt auf die Sie umgebende Welt zu blicken. Der Gedanke, in Rußland' eine Reihe - industrieller und landwirtschaftlicher LehraiiMtalteö zü Hf» richten, ist gesund und verdient die größte-Aufmerksam* keit. Man stelle sieh einmal,vor, was es für das russische Judentum bedeuten Würde, Wenn ds Ji-Us gelänge, in Rußland1 im a-ligetiieihed und in der UMaine itn beson* deren eine \Reihe von Schulen, ähnlich denen der Baron t H-irschschen iandwirtsOhaftHohen Schule , in W'oodbyne oder der Hebrew Technical _Schobl? zu errichten- Diejenigen, die ip Amerika die Tätigkbit dldsdr Schulen mit. Aüftoirksaiökeit verfolgen, wissen aus Er* lahriiftg, in weldh kurzer' Zeit, die fähige jüdische Jugend sich zü dem Grade - empöratbeitet, auf Welchem sie imstande ist; nicht nur sich selbst Zü helfen, sondern auch ihren Mitmenschen, zuin Nützeh und Legen zti gereichen In noch höherem Maße wird dies, wenn unsere Aktion von Erfolg gekrönt sein wird, in Rußland der Fall sein. - -..... ■. .. - ' Schekeltag der spaniolischen Juden * Wiens. Der neugegründete sephardisch-zlonistische Verein „J e h u d a H a 1 e v y“ veranstaltete Dienstag abends in der Synagoge def sephardisdhen’ Gemeinde eine S c h e k e 1 f e i e r, :zu / Welchfef .sich zahlreiche. Mitglieder -der Wiener; sephardischsn . Kolonie, darunter viele Mädchen, tind Brauen, eingefuriden halten. Nach einer stimmungsvollen ritualen Einleitung ergriff der, .Präsident des J e h u.d a H a 1 e vy“, Herr D. C u.e n.c a, das Work, um in markanter Weise auf die Bedeutung düs Schekels und auf die Notwendigkeit des alljüdischen ^usämmensdilüsses zu einer starken Organisation hinznw^sen. Nachdem; der Chor ein Halleluja gesungen hatte, hielt der Rabbiner, der sephardisGhen Gemeinde C h a c h a m O w a dj A eine. großangelegte . Feierrede, inwelcher er die Entwicklungsgeschichte des jüdischen Volkes umriß, welches den inneren Zusammenhang mit seiner nationalen Heimat immer bewahrt habe. Herauf besprach . der Redner das, Wesen des Zionismus, ♦welcher mit dem richtiggeselienen Judentum identisch Sei. Im Namen des Zionistischen Landeskomitees betonte Professor A. Freud die Notwendigkeit einer kraftvollen Organisation des sephardischen Judentums, welches seine Ifraditlönen stets besonderer Treue gepflegt habe und der Assimilation niemals erlegen sei. Mit der Absingung der „Hatikwah* schloß die eindrucksvolle Feier, an .welcher auch die Vorsteher der sephardischen Gemeinde, die Tempelvorstände und. die Vertreter. der sephardischen Vereine teilnahmen, Vom Keren Kajemeth rjisrael (Jüdischer .Nationalfonds). x Wie „Häarez“ meldet, hat die letzte Generalversammlung der Bodenörwerbsgesellsclian „Geulah<‘ in Erez Israel beschlossen, 10% ihrer ausgeschütteten Dividende dem Keren Kajemeth rjisrael zü überweisen. Der Keren Kajemeth erhielt auf diese Weise 180 ägyptische .Pfund. Der Jüdische Nationalfonds hat in Chaifa in der Nähe des Technikums 1 1 4.0 0 0 Ellen erworben. Der arabische Name <jes erworbenen Bodens lautet „Schedeliaa. Der Boden dient der Erweiterung des im Bau begriffenen neuen Viertels „Hadar Hakarmel“. Der Keren Kajemeth verpachtet diesen Boden jüdischen Einwohnern aus Chaifa, die in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des neuen Viertels auf einmal den Wert eines dritten Teiles des Bödenpreises a conto des von ihnen zu bezahlenden jährlichen Pachtzinses entrichtet haben; Durch den Erwerb dieser Bodenfläche wurde .die Möglichkeit geschaffen, daß diese Siedlung sich gegen das 'Zentrum der Stadt hin ausdehnt, fn Kürze dürfte mit dem Häuserbau in weitem Ausmaße begonnen werden. ' ' ‘ - Zionistisches LokMkomitee. Heute 7 Uhr abends ündE^rn Bureau des Zionistischen Landeskomitees die Sitzung des Lokalkomitees statt. Die Mitglieder, des Lokalkomitees werden aufgefordert zuversichtlich und pünktlich zu erscheinen. Estland mit 43.000 kmlind' r,000.000 Eis» woliüem, Lettland mit 65.000 km- und' 1,6^0.000 'Ehrfl wöhnern, •Litauen (mit dein Gebiet von Wilna), mif 5J.ÖÖ0 lc-mä lund L.yZö.Ooo Bltiwoihnefö, Polen (soweit es russisch war) mit 146.500 kii^ Mid zirka r§,obo.<Do Einwcrteern, B cßäir äibi cn (arf Rumänien) mit 46.000 km3 lönrl 2-700.666 Einwohnern., liisgesämt atsb eiü Veflu’&t von 743.000 kur mt 30,806.060 Eiiriwöhriiefiil. Das entspricht der Größe Oesterfeich-tJn^arh'S und Serbiens vor dem Welt* k>rieg<L . ' __1 Öeni^egenüber steift dei* Gewinn' Tünldscji* Armeniens mit 95.066 km3 und ziiik'a 1,400.000 Ein* wahrtefa üind' der früher persischen 'Prov-iinz Aserbeidja?n mit ^5.000 Ücrri2 tiuicl zirka 1,060.000, Eitiiwohmem, also ein. Gewürm« von. 190.000 kms ajin«d ztete# 2,490-°o° Eimvohnerfl, ungefähr so -viel wiedas rncuH Griechenland. ' Geographisch btdas neue Rußland etwas in&lifj in dbn Osten zuirückgezogoft, aber auch weniger -an* greifbar, da seine Ös-t&eeiküste .iiut tnocih in dem schmalen- Wi/nlkel zwischen den Festim-gem.‘Narwal.- und Kronstadt besteht* -Seme Grenze ,im Westerf iSt.VeitihCftU-cher,. kürzer und gecgra-pihiWh richtigen geworden. Die verlorenen 30 Millionen Eimv-öitonen sind.zum großen Teile ,Fremdlinge ina-ch Sprache,,. Rasse Und Religion., die mongolisch-pmtestairtisclieil Finnen und Esten,. die Hia&b&lawisehen, auch pro*- testamtisdion Letten und Liitauer, die westslawischka'tbo-lischesa .Polen uui.d die zwar orthodoxen, albeiiS romanischen RiUmä-nen. Nurzirka 130.060 Ru-.sise-ai in den baltischen, Ländern, zirka ,2,500.00 Weiß* •russen« in t Polen- «Md /-Litauep (Wiilna) und zi.rka| 240O.000 Kleiöirussen (Ukrainer) in Polen «und Beß* aribaeti sind 6i-b. Vertust des russis-dien ■ Sta-mmes^ dfer durch diese Beschränkung such viel einheitlicher! geworden ist, Denn, ala-ch die Armenier unddie Ta* taireii in. Aserheidjan .waren, als Stammesg-eiicsseni ihrerin Ka-u<kasien lebenden Rdigfonsbrüder schon! längst Freunde der Russen* Art.beachten itzt tn-picW der Verlust von 13,000.000 Menscheai. dnfdi den( Krieg und die Revolution, -eine Zahl, die die herr-r sclieiide Hungersnot wohl noch -beträ-difli.cb: ge*. Steigarfc haben dürfte-. . - .- .; Die ■wirischaftlichen' tuid sozialen! Aen-derungei . in Snwjietrußland1 falleai hier zunädlii&t nicht so s-ehrj ms Gewicht, wohl aber dio «politischen. Das neue Rußland.ist ein föderalistischer $taait. Die .nominell unabhängigen Staaten Großrußta-nd, Ukraine, Weiß* mßlaind, Ziskaulkasieü1 (Kosakeiif&taat), Georgien^ Armenien, Aserbeidjän, Tuiikestan, Kirgistan. (Zen* tralasien), Sibirien und Transbaikalien (»Republik des fernen Ostens«) -bilden zusammen die R. S. Fj S. R., da-s heißt die russische s-ozialisitis-dhe födera* .tivjePSoW^t*RepuibUk.. Aber die Mosfeawssr, Macht*? babsr seheinew es verstanden zu haben, diesen Staisw tenb-und «vollständig sau beherrschen, 'besser als jq ein Zar seinen zentraliistisdhen Staat Man darf «nichtj vergessen, daß die Rote Armee mit allen ihren Geg-: neun fertig gewordon ist, als» eitn sehr brauchbare^ Kriegsiinsimment zu-sein «scheint, und daß die Scw* jetregierung mit der Tudkei, mit Afgbamstaa und! der Mongolei enge Beziehungen amgeknüpft hat, um die Bedeutung dieses Staates mit seinen 21,435.006 . Quadratkilometern und immer noch J46 Millionen! Menschen richtig cinznsehätzen. Ein Meteor insJWeer gefallen. Washington, 25r'ripriL (Funkspruch). Bei Ash* bury Park Im Staate New Jersey ist ein großer Meteor ins Meer gefallen, wodurch eine mächtige E x p 10-, si 0 n hervorgerüfen wurde, die von gewaltiger Dampf» ent Wicklung begleitet war. Durch den Luftdruck wurdeü zahlreiche Fensterscheiben eingedrückt Die Bevölkerung mußte sich durch feuchte Tücher gegen die erstickend# Wirkung der im Gefolge der Explosion abgetretenen übelriechenden Gase schützen. Die ungarische Viehsperre. Wie aus Budapest berichtet wird, soll die vQd Ungarn verfügte Viehausfuhrsperre gegen Oesterreich Infolge der letzten Besprechungen zwischen Schobef und B e t fi 1 e n wieder aufgehoben werden. Die Sperre hatte zu unerträglichen Zuständen geführt. Der Fleischpreis hat in Wen die Höhe von K 3000 , bereits überschritten und zu einem neuerlichen Teuerungssprung auch in anderen lebenswichtigen Artikeln den willkommenen Anlaß gegeben. Die österreichischen Agrarier benützten die schöne Gelegenheit sofort zu einer ausgiebigen Erpressung an der städtischen Bevölkerung. __ Das neue Rußland. Tm gegenwärtigen Augenblick schidkt sich Rußland am, seinen Platz tunte* den europäischen Mächten wieder einzimeÖimen. Es wird daher für politische Kombinationen nötig sein, die Veränderungen ins Auge zu fassen, die das Heutige Rußland von dem von 1914 unterscheiden. Vor allem sind geographische Aondenungen von ganz bedeutender Größe zu verzeichnen. Seit 1914 hat Rußland verloren: Finnland (mit den Alandsio'seln und dem Korridor zum Eismeer) mit 390.000 km3 und 3,500.000 Einwohnern, Einsame Frauen. Es war schon dies Jammers genug, als das eimige Kind', die 17jährige Tochter von ei-neü? sdi-weren Nierwenilähimiun'g befallen wurde «und diö Witwe dupoh acht Jahre king Tag um Tag diie Klagen, die X GrzwedRung dör Kramken miiterlcbeii' mußte, ,ai«s sie dfutr-dh adh't Jahre nritainiseJh'ciii mußte, wöe j!h%re Einizige hilflos gelähmt dlaSaig, wie das hlü'heodie, straihlen'die Kimd zum Menschenw-nsidl^ geworden war. Es wair Sichou dos Jaimme-rs genug", als die haute Zeit d«an letzten Notgncschcn äütä dteir Tiaisdic lockte und die weltfremde, uuorfdhircnö Regenmäntel K 14.900 eng!. 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