Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1162 (25.4.1922)
- Date
- 1922-04-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr* 116»* Wien, Dienstag WIENER HORGENZEITONO 26. Ajttfl 192! Seite 3 Frau Bumdesrätin Df, Berta Pichl, die in einer Polemik gegen die Judenipres&e emphatisch ausrief: »Wir müssen uns schwören, kekje jüdische Zfeitung in die Hand ru «nehmen, aach nicht jene, -die mit Rücksicht auf ihre Leser* den JBockfuß nicht so fceigt!« * Die^e Dame sprach m Namen 4«r arischen Frauen, also auch im Name» ihrer Geshrmmgs- 'genoss!« Grete U r b a n i t 2 lc y, die -sich durch ihre Zugehörigkeit rum engeren Kreise des Dr,. Riehl nicht abha-Hen läßt, dem »Neu<51 Wiener Tagblatt« beim Verbergen seines Bockfußes behilflich zw sein! Immerhin hat diese Feuiliebomistitn des $icghatt- Blattes nitihi selbst ia die Debatte eingegrKfen. Viel schamlos er benimmt sich die antisemitische Presse. Die »Reichs,post« wagt es, ihren Lesern folgende •Entwicklutngsgesehichite des RühhÄchmutzes su erzählen: ■ . Wer seinerzeit m de» seligen »Budapestenn« ging, wußte, was ihn darf erwartete. DUU>m ging er ja auch hin. Man wollte sieih mit Pikamterien unterhalten lassen., Man genierte sidh. zwar nicht, zu den »Bndape&tenn« zu gehen und über, das dort Gehörte und Gesehene zw sprechen» aber -- der Bräutigam ließ doch die Braut und der Vater die’ ^heränwachse.nden Kinder schön zu Hause, und' die Jünglinge gingen nur heimlicherweise hin, 1 denn mdn hatte damals nodh die Meinung: Für ■ junge Leute »»paßt so etwas nicht«. - Man hatte •sich vor den anderen gegiert,. tarddas hätte die Unterhaltung beeinträchtigt. Kwz: das Scham* gefiihl spielte damals, als die. Firma Heinrich - Eisen-feadi und Armin Berg Konkurrenzlos war, 'bei ■ ihren Kundschaften noch eine-gewisse Rolle. Das galt zwar in gewissen Kreisen,-’die--steh' »modern«. maimten* für. rückständig,- aberso tief eingewurzelte- Gefühlelassen sidh aus einem Volke nicht so leicht heransbringen.-- Das Erröten rerlernt der Deutschc doch.aicht über N a-c ht. ' - .. Das primitivste Anstarndisgefühl, das es verweihrt, im Hause des Gehenkten vom Strick zu spreche«, sollte es de« Leuten der Deuschesterreichischen Sdiriftstellergenossenschaft verbieten, in den Spalteh ihrer Blätter Eisehbach und die Budapester zu erwähnen.. Hätten die Herren auch nur das geringste Schamgefühl,- sie könnten1 über diese Namen das peinlichste Stillschweigen bewahre«. Wir wissen natürlich nicht, ob sie bfei ihrer Silvesterfeier ihre Bräute und Heranwachsenden Kinder zu Hanse gelassen haben. Wir wissen noch weniger, ob sie das ‘Erröteft. über Nacht verleimt oder' länger dazu gebraucht haben, jedenfalls haben sie es heute so weit gebracht. Denn sonst wäre es undenkbar, daß sich der'-zitierte Artikel Schreiber , über die Anhänger des Budapestev Orpheums folgende Selibstpersiflage leistet;! >; »Armselige, ■ erbärmürihe, stumpfsinnige Menschen siod das, die keine reime Heiterkeit und .keine sittliche Schömheitsfreude mehr empfinden ' können, die zur ’UoteDÄÄwg.He'.Ä'tfi 'brauche«, - die sich eint Entwtekktng des Kunsttempeis zum - Kobfem,-uitid »ur Jaudhegrube gefalten ließen umd für alle jene* die sich gegen' dis Vsrsek wesnung der Kultur empören und flLmmenden Protest gegen dis Schändung der Menschenwürde erheben, nur ein Hohnlarihen haben 1« Das bloße Hohnlachen wäre aber noch eine geringere Frivolität als die Frechheit, die idealistische Verteidigung der Menschenwürde i>n eine Widersprucbsversammlung gegen den Bühnenschmutz emizul^deii1 usnicl vor ihr allts Slrttic±(keife?«pOKrtei zu glänzen. Das bedeutet den Gipfeelpunkt.der Unverfrorenheit und einen Grad von Schamlosigkeit, wie ihn nicht eintrial die Straßendihne zeigt. Den« die Straß en dime stel lt sich selbst außerhalb dfer gesitteten Gesellschaft.. Die autisepiirisqhe. Presse aber weiß, um mit den Worten des.-•»Reicbspp&^-Artikels »u sprechen,.»wie unanständig, wie schmierig, wie gemein, wietief verächtlich sie ist«. Sie weiß es, denn -sie steefct die moralischem Ohrfeigen, die ihr die »Mörgenzcituing« für jeden Zwiespalt zwischen Liren Worten undihre« Tate» verabreicht, schweigend ein. Den« sie nehmen an, daß das jüdisdh- «ationale Blatt ' van dem Gefolge der Berufsantiseßiiteln niqht-gelesen wird: Und daä genügt ihnen, rie.. haben . dhis »Ehrgefühl« ’ des Leutnants G u>s 11, dieser Prach'tgestalt. des von ihnen instinktirv gehaßten Schnitzler, das ist dasjenige Ehrgefühl, das mur funktioniert, wen« ein Fremder tim ihre Schande weiß. Aber ni ehrt jene einzig wahre Ehre-,'- dis dm eigene« Gewissen wurzelt and deren .Wappen -das Rot der natürlichen Scham ist, das den antisemitischen. Gauklern abhanden .gekommen ist. Der Achtstundentag* Das Internationale Arbeitsamt in Gfenf veröffentlicht ip seiner Wochenschrift eine Uebersicßt über den gegenwärtigen Stand des A c h t stunde 111 a g s in den europäicchen Ländern. In E n g 1 a n d haben die Arbeiter der Maschinenindustrie große Konzessionen gemacht und in eine Erhöhung der Arbeitszeit aus eigenem Antrieb eingewilligt. Die englische Textilarbeitergewerkscliaft ermächtigte kürzlich die Arbeitgeber 5ju einer Verlängerung der Arbeitszeit ln gewissen Fällen für Frauen und Kinder. Die englische Regierung beabsichtigt überdies, an. dem nächsten Kongreß des Internationalen Arbeitsamts mit einem Vorschlag auf Revision der Internationalen Konvention über den' Achtstundentag heranzutreten, um eine größere Elastizität des Gesetzes zu bewirken. In Frankreich wurde das Gesetz über den Achtstundentag im Prinzip im April 1919 angenommen. Der französische IndustrieHenverband hat jedoch im Dezember 1920 einen Aufschub der Geltungskraft des Gesetzes bis zur Rückkehr normaler Zustände verlangt und das Arbeitsministerium zögert mit der Entscheidung in der Hoffnung, daß die Arbeiterschaft angesichts der allgemeinen Krise die Notwendigkeit einer Revision des Gesetzes Einsehen wird. ln .D ä n e m a r k ist das im Frühjahr 1919 abgeschlossene Abkommen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern über der) Achtstundentag mit dem 20. März 1922 abgelaufen und wird nicht mehr erneuert. ' - In Holland steht sine Revision des im Jahre 1-919 angenommenen Gesetzes über den Achtstundentag bevor: In B el gi en wurde das Gesetz über den Äditstundentag1 erst " im Oktober 1921 angenommen,* doch spricht man bereits von einer Abänderung des Gesetzes.; In Irian d und ip $ ü d a f fl Ra wurde dife' Anwendung des Gesetzes über den Achtstundentag auf den Eisenbahnen aufgehoben. Zionistisches Lokalkothltee. Morgen tun 7 Uhr abends Ü., Täborstraße 20a, Sitzung. . ' Klub der jüdfeehnatioimten Mandatare der Leopoldstadt. Heute findet II., Taborstraße 20a, eine Klubstang statt, bei welcher die Mandatare der Leopoldstadt unbedingt erscheinen wollen. Beginn %7 Lfhr# Das. Scfoaehmeisiertmtiier in Pistya«. Plstyan, 22. April. (Tel der »Wiener Morgen’zeltufig®.) 13. R u n d e: Die Sensation der 13. Runde ist die Niederlage B o g 0! j u b o w s gegen; Dr. T a r t a k 0 w.e r (italienische Partie), der im schweren Endspiel gewann, Aijechin rückte durch seine Siege über Hromädka (Daraengabit) in die erste Reihe des Tournlers vor. P r 0 k e s e h verlor gegen Euwe die Partie, die er schon In der Eröffnung gewinnen konnte. Die übrigen Partien endeten M Remfs: . Selesnew-Spielmann 4-Springer^Spiel, Opocensky-Przepiorka 3-Springer-Spief* ]obner-Qrünfeld Damengamblt, Wo!f-Marco Aljechins Eröffnung, ^Treybal-Balla LizManischs ParLs. 14. Rund e. In der 14. Runde wurde stark gekämpft Aljechin übernahm durch seinem Sieg im Spiefe gegen G r ü n t e 1 d (Damenbauersplel) den führenden Platz im Turnier. S p i e 1 m a q n als zweiter Favorit gewann gegen 0 p o c e nsky (Französische Partie). Pie Partie B o g 0 l j u b o \v>*J o h u e r, der sich zäh verteidigt, unentschieden. T a r t a'k b w e r setzte seinen Siegeslauf fort im Spiele gegen P r z e pi 0r k a (Holländische Partie), ebenso Hromidka gegen Wolf (Wiener Partie). Weiter siegte Balls gegen Prokeseh (Spanische Partie). Reti im Damengablt gegen Tarrasch, T r e y b a I (Spanische Partie) gegen Marco. Nur die Partie S flmis c h—S e 1 e s n e w (Damengamblt) endete mit Remis. Stand nach der 14. Runds; « Aljechin 10 (IV Spielmann 10, ", Bogoljubow 9^ .(1), ,! <j Sämisch 7% . ''vi'äJ;. Tartakower .7, ■ '* 7 &>>■ Rfeti, Johner, Euwe, Wolf ö!/s, . .;: Grünfeld, M^trco 6, Selesnew, Treybal 5% . Balla 5, ‘ Tarrasch, Przeplorka« Hromädka 4» Prokeseh, Opocensky Z% , In der 15. Runde folgende Spiele : Seleanew-rRfeti, Opocensky—Sämisch, Tartakower^ Spielmänn, Johner—Przepiorka, Al jechin — Bogo 1j u b 0 w, Wolf-Grünfeld» Treybal-^Hromädka, Prokeseh— Marco, Euwe—Balla, Tarrasch spielfrei. Tage, welcfbe atrr Kcsrnteas Baüäs,täina*s m öxsr. P3it» leistemseit 'beitrug-^. Abar Jane Aüsgradbimig'ejn hatteu «nicht -das Zieh der jüdischen Fcrscihiang m daeaiert, sKsrndjemn m'asn ibeaibtskhtigbe diabei, düe Küjltuir'etpocfii'ö (her Plhsfliistar oder Grierihfön, b-czieliumg^siweise cüerl Aeg^’ipitor ars'W. a^Eiufar^^ahern. Erst wn 1910 aäar wundien systctmiait-Lsah«: Uniterm sujcbumge« im jüd%'chen Zenitirem. usvd 'mit «dieris Zwecke d-er Erfonsdhivnig der aü-tjüdiiisdi>em KnütoÄj 'umitemoamncm. Eine atnerilkami'sdhie Msssäon. begau-tl Auis-gr<a(bimgm m S a m a >r i der HaMiptatsadit <teä Kötsigreidbis larsad, wdicüi’c alks <ßte Wiege «dies Bro-i (päueitiein<tomjs vomfbet&orndiör-er Bedie-iüt-tiiiigist, ntad- -ent4 d-eokfe d'crt den Falbst vorn Ach -adb J -e-o a/2>e i* weteher dfuirchanJ» im M/üdiiiMh-eim actohätektomisefaeti Sti‘l mH. -dem s>us gmoßen Blöcken fböst-abförndem mäuer edbaiuit war. In diesem Patent wuirdien atudi Imschriiten mfedodkt. d-'te bis auf das Jaüwr 850 v. Oh^ zmrä-pkgete]. Zw sdfeen -Zeit -wm-rd-sn im JemwaafHörn an -dier Stättte rieis Temupcfe Graibumigen nvnfömommiafyj weltiche Imisclvriftean aus -cter salcmnomtiisiöben Zeit IbSoß^ legten. .Albor «d'i'ese Un'fceirsucihumgefn wiandeii im &eha? besduränlktern .Ai-^naß tanri ohne Vtemstärsdlmiis füs! -diie Jüd-iisdüe Ve-ngmgvv&mh niiDterzKommen und did | tiiiichtjüdfeehcm- Foiristöhier, weliohe Sartophaige -urwI | Ktioclhjeng-dhäuise mit hebräisscihsn Inschriften bloßn | legten, venstsrnid-eA derem Bcdieju’tsun'g nicht mind t nfaidriä&sa'gtoa sie. Erst mit der Beisetzung Pailä^Bjuas <kurcß dfe Eaigl'änder wur-den die ärchäoilog'töcheäi Fojnsdiümgiea mwt größeren Eiifor wieder aiirigenommati. Umfeaj dem. Au^iiizten des Oiberfksonum issäats -Sitr Herber^ S a ni tx e 1 wunde -diie »P a 1 e 5 t-i o c Orr e®t sH Society« geg-ründeü, welche >vmt aS3iem NiaifcioinaSS« täten sn^iw-ntiomti'er't w-iid-, nnid land'erenseibs enftstasidj eine jüdfisah-ar-chäiOfliO'giiisdhie Ge®eäilscha;ft, diie >P a^ Hestin e E Xfploratijon Soc-j ety«. Die Fwrf scshiufrigen begannen, in Jad Ha^cteifoam, IhSeraitcf wür4 echiiedeniem .Gründen gewählt, Z-unäcihst. wdÖ. jüdische ZynÜredirPm zar . Begann 4'öf GaflitFäh1 jam d5esfiä| Oft veriegt w-undfe rnmrd von dbrt auis die j-üdusdiei Ajaschaiuiimg, LitenartM' umd Kunst brs-WL dfte Jafep% ' tendert teeänflußt wü)rde'. ferner dfenuaa, weil dLy Garahmngetn1 in Tibcriö,« unter Ibesmdiens gü®sif%em| Bodingnmgen wntentyramrmen' wenden Hcönmm «dank dtej Anwesenheit der jü'd'i-schem. ESawamdemstr,. diie auf Gtaflalägi herm S-fcra&onhan besdhäft^jfc vr&pm wsd .ekt(J Etemenä to© vanläßriclhtea «uM dar Sache «ßgobeneal Ari-Kt«rur 'dtzDstclllsn. Dte Gnafbrrngew. m TWsriAs ßafkti Bbsifer ħeN4' ’ 'rtjisöhtewte RestuStete g-ezes%t. Im. einer Eotf-eatauin^ •vontawbrrt Meterm .von «dfea SchwefdFbädiemn Lsj' 8tsM in die? Nähe des Grshms-l» m Ealblbd Mehl wurden döe Reste eiaies jüdfesdien Ten^pfe^s enhdectaEj desjsem Masiieipn' nach der oiltm Vonschrift'von. Südnßdj! vehÜMsfeN'. mm ksmd Börften an -Manmo^i mmdi mit Mosaiken, Mtaranonsäu»1iQn. mrit ein^esmeißel^ ben Öterhäischen Em>h8eiMM, wie der Mwwarafe täxd döm; -Sdilofajr, Säuliism, «n denen s-kih der ZriyMsche Einfluß zeigst, Kapitale mit einer Msi luomph im Relief -und Gefäße, welidhe diss DiävhZs4 Schild rtüg'en. AmdCre Vcnzaer&tngen ibedSesnetr'sid8( des' Mtop>s dfeir Ffrii«drte «md geben rimie geatfarae Vorst stsNWU vtm der döTfnaifigen des1 LsMes. Dl kfawto dies Temipds «ÄÄ sms großem B»asai!WMö« Die Erforschung der jüdischen , Vergangenheit in Palästina. Die . onsiten a»rchäo|log'ii&dhiein Gnalbwingem te Pblästfo-a wniff»d©n iim Jaibre 1865 güei-ohizeitiig mit dnsr Schaffvrng’ der Gesdfechaft »Faitestinc Ejopteaftian Furid« uritetrmtom-itve-tj. Aber esm richtig« aindiäcÄo giisohte Tätcgkeit bcgainm erst inn Jabs« 1890. Im jisner Zeit entteteokte P e t r i e i» L'S>k i sein diie Ruinen von advfe üsbsrsiiN'-midisrgelÄgsptvn awtiken LtLchdsn, der&a EinibsJtehu'ng e»r «ririLrts. jedesmaS, wem« dte Kuilrttr eimer difesea* Städte cav 1‘osoh und M's RiÄsss, dte sie gegirü-ndiet (hatte, \««r* •schiwaimd; entsitarideti al'l'mählsdh. Endtate^orumigfein, weildhie die ■ Usbe-Meibscl der Stariit beckdäten uind iam Laufe der Zeit gründeten am selben Ost« w Rassen eine neue Stadt von rnewm Guaaräikter. Im Jiahire 190s stellte -dör EnjgJläwder Ma c a 1 i st e r Umteansuohfungw» % Gezer an, welch« Sitfidt Körnig Salomo bei seiinier VermLlMug eimör ägy^ptrschen Prim?esirin ziuin H oc,hiz ei tegeseih^ulk erhielt, und famd hier selisr wkhitige -Dofkiutnemte, dlise ein neues LitoHt auif «die ägy«ptl-sdh(e imd. grieeb-isdhe Ku«3tu<rgesohichte vcm Päliistnmt« wairfen, Antsgratbungem M B e t 'h - S c hemesrii fördsetrften bn^sohrifte-n »u gefügt'. Andere Gmtemgün hfeben etflich» Teile ■’ äilbem KamsaStiiasrttiwi -von Taberiais (bteßgellegt umKl m«s hofft auf diie&em Wege zw dauer Refeomssfamfictkaj defef alten Sfaritpllants gelangen ®tkönmm Im ©i«ebewteq Jehrbimidbrit trh Gh-r. wumde T«3beiriiiaj& dbncäi' eim EauJM höben «ersrtört und düe iiciue Stadt etwas flöudliöhie# angelegt D-o^fc wir-rd-e eine große Mdische Bew ^räbnissitätte entdedkt und man ♦aehim ®n, «effaß feifeöji die 24.000 Sdhüier oder Anhäugeir Rabbi Akdbaö" -bfegrahein ©eien, während hier die großen Ldhtne^ Jener Epoche begrab e-n Änd. Diitese'nNefonopc^fe WSH närnlidh -dJer F'riedhiof vom Tüberifeis?Jm Zdk ded höcb&tesj telhuTellen Blüte «dter Stsodt. * Personslnachricht. Heute entfällt wegen dieustlichisf Verhinderung der Empfang beim Leiter des Volkfe* gesundheltsamtes Sektiouschef Dr. H e 11 y. f Goldene Hochzeiter. Iu Vertretung des Bürger*; meisters überbrachte Stadtrat Speiser Samstag dem Ehepaar Siegmund und Ester. Posamentier die Ehrengabe der Gemeinde zur Feier der goldenen Hochzeit * Maler Bukovic gestorben.'In Prag Ist gestern der bekannte Maler Vlako Bukovic gestorben. * Arbeiten für Palästina. Die »Revue Sioulste* (Kairo) vom 2. April meldet: Die palästinensische Regierung verlangt qualifizierte Arbeiter, und zwar Tischler, Maurer, Klempner, Tapezierer, Auto-: m 0 b i l r e p a r a t e u r e für ferusalem; Mon teere, Gerber. Klempner, Wagner, Automobilmechanlker und S a t tl er för Jaffa, * Von der Wiener Universität. Das Professoren* kollegium der philosophischen Fakultät an der Wieneft Universität hat für die vakante Lehrkanzel der neugriechischen Sprache und Literatur den bekannten griechischen Schriftsteller und Historiker Dr. Kleänthes Nikolaides als Lektor iu Vorschlag gebracht. Das1 Unterrichtsministerium hat diesem Vorschlag zugestimmt, Dr. N ik .01 a 1 d e 3 wird am 9. Mai seine Vorlesungea beginnen, * Heue österreichische Postwertzeichen. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, werden in der ersten Hälfte des kommenden Monats mit Rücksicht auf die am ]. Mal eintretende Erhöhung aller Posttarife eine Reihe neuer Werte ausgegeben. unter anderen werden neue Briefmarken im werte von K 15, 20, 25, 30, 45, 75 und 500 zur Ausgabe gelangen. A IS n engT, Sicffc, f^rrcuur.d Camr.R'A'Esc&s,!>«!»«» nnä S{rlc!f«fe!-cr, «ll«3 srslkissjlg «. Willgst-Liel Schiffmann Wisn,!!.,TaborsMs48 Telephon 47-f-79 Bn gros \m Sn «Cq(«8I