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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-24 · Heft 1161 (24.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1161 (24.4.1922)
Date
1922-04-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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NETTO' Wien, WTCNfelr MÖ^ISl^Z^XtTOCr 24. Äpffl mr , sm y <■>< KS>< ><*>< ortblatt der Wiener Noreenzeitune <*>< KBN »ao« >CH>< KB>< KBD i KB>< Deutschland—Oesterreich 2:0 (0:0). 51.000 Zuschauer. — 23 Millionen Kronen Einnahmen. — Zwei verschossene Elfmeterstöße. — Elendes Spiel. — Vollkommenes Versagen des österreichischen Angriffes. — Der erste Treffer entspringt einer Abseitsposition. Trotz des unfreundlichen Wetters hatten sich schon viele Stunden vor Beginn des Spieles tausende Besucher auf der Hohen Warte eingefunden, die sich auf den steilen . Hängen der Rampen häuslich niederließen und geduldig der Dinge, die da kommen sollten, warteten. Um '/,3 Uhr! ungefähr begann eine wahre Völkerwanderung nach Döbling, d’e sich nicht nur im Bezirke selbst, sondern auch bis in die Innere Stadt geltend machte. In der Erkenntnis, daß die Straßenbahnwagen fiberfüllt sind, zog ein Großteil der Sportenthusiasten zu Fuß auf die Hohe Warte. Trotz ' des immensen Andranges gab es bei den Eingängen der Sportanlagen nur wenig Reibungen, da sich die Wiener geduldig den Anweisungen der Ordner und Wachleute fügten. Selbst unangenehmen Situationen wurde eine heitere Seite abgewonnen, so daß die mehr als SO.OOOköpfige Zuschauermenge klaglos fh den Sportplatz gelangte. Knapp vor Beginn des Spieles"Mir der Anblick der wogenden Menschenmaspen imposant und kein Sportplatz in Europa dürfte ein derartiges Spiegelbild einer englischen Riesenveranstaltung geben können Me die gefüllte Hohe Warte. So schön der äußere Rahmen war, so minderwertig war der gebotene Sport. Dem Schiedsrichter Gerö (Ungarn) stellten sich folgende Mannschaften: Deutschland: Manch (Stuttgart); Müller (Hamburg), Edy (Leipzig); Riegel (Nürnberg), Kalb (Nürnberg), Wetze! (Pforzheim); Strobel (Nürnberg), Weißenbach (Pforzheim), Jäger (Hamburg), Träg (Nürnberg), Sutor (Nürnberg). Oesterreich; Brazda(Rudölfshügel); Beer(Sportklub), Blum (Vienna); Plank (Sportklub), Brandstetter (Rapid), Kurz (Amateure); Wondrak (Rapid), Karl Kannhäuser (Sportklub), Kuthan (Rapid), Neumann (W. A. C.), Wessely (Rapid). Falsche Propheten« Man brachte ursprünglich der österreichischen Auswahlmannschaft im allgemeinen kein großes Vertrauen entgegen. Die Schwächen der einzelnen Spieler waren bekannt, so daß man den Deutschen von Haus aus die besseren Chancen einräumte. Die Absage der Fürther Spieler ließ unser Selbstvertrauen steigen und als dann Stuhlfaut, Mohns und Popp ebenfalls zu Hause blieben, dann glaubten selbst die größten Pessimisten an den Erfolg der Wiener. Auch wir teilten diese Ansicht, doch hatten wir die. Rechnung, ohne einzelne unserer Stürmer gemacht Die Deutschen spielten nicht besser, als "tan erwartet hatte, unsere Auswahlmannschaft aber hot eine derart minderwertige Leistung, die selbst die Vorsichtigsten und die ständigen Miesmacher überraschte. Wenn auch die Heimischen fast während des ganzen Spieles zumindest ein kleines Uebergewicht geltend machen konnten, so war der Sieg der Gäste doch nicht unverdient, weil einige schön und reinlich durchgeführte Angriffe sportlich alles überboten, was von unserer Mannschaft während des , ganzen Treffens geboten wurde. Daß den Deutschen das Glück diesmal zur Seite stand, kann ihren Erfolg nicht schmälern. Der Beginn des Spieles gestaltete sich sehr dramatisch. Sofort sind die Oesterreicher vor dem Tor der Deutschen und schon die zweite Minute trägt ersteren einen Eckstoß ein. Der Bai! endet aber im Out Der deutsche Torwächter muß einen,Schuß von Kannhäuser abwehren, bald darauf vergibt der Sportklub-Mann In aussichtsreicher Position. Der linke Flügel 'der Einheimischen greift ununterbrochen an, Wessely gibt eine gute Flanke zur Mitte und Neumann übernimmt den Bai! direkt aus der Luft Der Wiener hat aber das Pech, daß das scharf getretene Leder die Beine des vollkommen hilflos dastehenden Tormannes trifft Die Deutschen unternehmen ihren ersten Vorstoß, der durch einen Fehler Beers bis vor das österreichische Tor gelangt, wo Brazda die Situation klärt Gleich darauf Ist wieder Oesterreich im Lager der Gäste. Edy behält zu lange den Ball, so daß. Wondrak seiner habhaft wird. Der scharfe Schuß verfehlt aber knapp das Ziel. Die entscheidende Wendung. Das bisher sehr energische Spie! der Oesterreicher hat hun sein .Ende gefunden, ein recht „schlamperter Schlendrian* reißt im Angriff ein und diese Gangart hält bis zum Schluß des Kampfes an. Eine ganz unverständliche Ueberkombination zwischen Kuthan und Neumahn bringt die Oesteireicher um eine sichere Chance. Die ganze Ausbeute der Angriffe ist ein neuerlicher Eckstoß, der ebenfalls ergebnislos verläuft. Dem Läufer Kurz ist die Geduld gerissen, er wilf das Geschäft des Tohnachens selbst besorgen, da sich unsere Stürmer in dieser Hinsicht als ganz unfähig erweisen. Daß . der Amateur-Mann des Guten dabei zuviel tat, kann man nach dem Gesehenen begreifen. Ein schneller Lauf der rechten Ängriffsei.te der Deutschen schafft eine sehr gefährliche Situation vor dem Tore der Heimischen. Jäger gelangt freistehend in den Besitz des Balles, doch weiß auch er mit dem Leder nichts anzufangen. Beer unterstützt wohl den Mittelstürmer der Gäste recht tatkräftig, doch gemixt dem Hamburger anscheinend diese Hilfe nicht. Wessely ist der einzige Spieler, der etwas Schwung in unseren Angriff bringt. Seine Partner sind aber derart unbeweglich, daß die besten Absichten des kleinen Rapid- Flügeißtürmers zunichte werden. Unsere Läufer kleben an den eigenen Stürmern, so daß die Gäste bei ihren Sturmläuten so manche Bresche ln unserer Hintermannschaft finden. Einmal gelangt Weißenbach In unmittelbare Tomähe, doch nimmt ihm Brazda den Ball vom Fuße weg. Ein aussichtsloser Kampf. Schon jetzt ist es klar, daß die Oesterreicher nicht die Fähigkeit besitzen, ein Tor zu erzielen. Unsere ganze Mannschaft konnte wohl den Gegner zurückdrängen, zu einem energischen Vorstoß mit darauffolgendem Schuß fehlt die Energie. Das Stürmersplel ist schablonenhaft und ungenau, Kuthan gefällt sich in zahllosen Mätzchen, die alle mißlingen, Kannhäuser steht seinen Partnern nur im Wege und Neumann hat den Unglückstag, daß ihm jeder Ball vor sein totes rechtes Bein kommt Die Deutschen unternehmen den ersten schönen Angriff, der mit einem Fehlschuß Kalbs endet. Beim Gegenangriff dreht Manch einen Schuß von Neumann zur Ecke. Kannhäuser, der in den Besitz des Balles gelangt, läßt einen jämmerlichen Kickser vom Stapel. Der Kampf ist offen, wobei Kuthan noch einmal eine gute Torchance hat, die er aber infolge seiner Behäbigkeit nicht ausnützen kann. Nach der Pause hat es den Anschein, als ob sich die Oesterreicher doch eines Besseren besinnen wollten. In der 4. Minute spricht Schiedsrichter Gerö den Einheimischen einen Elfmeterstoß . zu, weil Müller im Strafraum unabsichtlich den Ball mit der Hand berührte; doch auch diese Chance geht den Oesterreichern verloren. Neumaon jagt nämlich^den Ball an die Torstange. Nun macht sich ein unangenehmer Regen fühlbar, der so den richtigen Rahmen für das elende Spie! liefert. Die ausgleichende Gerechtigkeit will es, daß nun Brandstätter im Strafraum die Handsregel verletzt und Kalb das Leder knapp am Tor vorbeilenkt (10. Minute). Die Deutschen gewinnen eine leichte Ueberlegenheit, die ihnen aber nur einen Eckstoß einträgt. Dann ziehen wieder die Oesterreicher in recht gemächlichem Tempo ins feindliche Lager. Da die deutschen Läufer kein rechtes Vertrauen zu ihrer eigenen Hintermannschaft haben, halten sie sich meist in der Nähe ihres Tores auf, wodurch dem eigenen Angriff der Rückhalt fehlt. Darauf ist auch die Ueberlegenheit der Oesterreicher im Felde zurückzuführen. Vorerst vergibt Kuthan durch allzu langes Zögern, dann verhauen die Oesterreicher wieder einen Eckball, erst eine Flanke Wesselys^-bringt den Tormann Manch in Verlegenheit. Der Deutsche vermag aber auch diesen Angriff abzuwehren; in der 24. Minute stoßen die Gäste energisch vor, Weißenbach gelangt in krasser Abseitsstellung in den Besitz des Leders, was der Schiedsrichter übersieht. Der Deutsche erweist sich flir das Geschenk sehr dankbar und sendet den Bali unhaltbar ein. Die Oesterreicher drängen nun im wahrsten Sinne des Wortes -und dabei beweisen sämtliche Innenstürmer Ihre Unfähigkeit. In der 31. Minute erhöht Jäger wieder nach schönem Zusammenspiei den Stand auf 2:0. Kannhäuser, der bis jetzt scheinbar geschlafen hat, bekommt einen Energieanfall, der aber nur bis zu einem Fehlschuß reicht. Dann schläft der Sportklub-Mann wieder ein. Der Regen hat zeitweise nachgelassen, dann aber wieder heftiger eingesetzt, ohne daß er die Spieler merklich frischer gemacht hätte. Das, Spiel Ist entschieden, doch wollen Kuthan und Kannhäuser sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, ihre SchußunfäfFgkeit auch weiterhin im hellsten Licht erstrahlen zu lassen. Deutschland erzwingt einen Eckstoß und bald darauf ist das traurige Spiel zu Ende. Unser Debakel. Nicht die Niederlage als solche, sondern die Art der Kampfesführung und die Mängel, die dabei auf traten, veranlassen uns, obigen Titel zu schreiben. Dabei kann man dem Verbandskapitän eigentlich keinen Vorwurf machen, da er mit Ausnahme von Plank nur diejenigen Spieler für die Auswahlmannmannschaft herangezogen hatte, die Inden Klubkämpfen sich vollkommen bewähren. Wie wir schon ln unserer Vorbesprechung mitgeteilt haben, vermag aber weder Rapid noch Sportklub das Gerippe für ein Team zu stellen. Unser Vert&ndskapitän. wird von der Gepflogenheit, Träger berühmter Namen einzustellen, abkommen müssen, sonst könnte er einen ähnlichen Zusammenbruch wie gestern auch am nächsten Sonntag im Spiel gegen Ungarn erleben. Wenn auch die Stürmer unter jeder Kritik spielten, so fiel Planks Leistung selbst aus diesem minderen Rahmen. Der Dornbacher mag sich vielleicht in Klubsplelen ganz gut behaupten, für einen Repräsentativen fehlt ihm aber einfach alles. Nicht nur, daß er körperlich Strengeren Anforderungen nicht gewachsen ist, versteht er es auch nicht, sich zu placieren oder den Bali zweckentsprechend abzugeben. Seine vollkommen planlosen1 Luftstöße lösten beim Publikum vorerst Aerg£r und dann Heiterkeit aus. Durch das vollkommene Versagen des rechten Flügelläufers mußte Brandstätter doppelte Arbeit leisten. Obwohl der alte Rapid-Kämpe kein großer Könner ist, so rackerte er sich ehrlich und seine Bemühungen wären auch von Erfolg gekrönt. Kurz bot eine abgerundete Leistung. Immerhin gelangen ihm einige feine und wirkungsvolle Aktionen. Daß die Stürmer mit verwendbaren Bällen gefüttert wurden, war sein Hauptverdienst Im Angriff konnte nur Wessely befriedigen. Alle übrigen Stürmer dokumentiertes, daß sie für eine Auswahlmannschaft derzeit nicht geeignet sind. Wif wollen Kuthan - absolut nicht zum alten Eisen werfen, doch erscheint es - uns notwendig, unserem Verbändskapitän endlich klarzumachen, daß der Hütteldorfer jetzt ganz außer Form ist. Kannhäuser ist ein vorzüglicher Balttechniker, seine mangelnde Energie läßt aber seine Aufstellung immer als Experiment erscheinen. Neumann war treu, ehrlich und; fleißig, aber mehr nicht Wondrak war durch diö . Unfähigkeit seiner Partner von Haus aus kaltgestellt Da er sich überdies in keiner besonderen . Verfassung befindet, war seine mindere Leistung erklärlich« | Der einzige Lichtpunkt in unserer Elf befand sich in der Verteidigung, wo Blum vollkommen fehlerlos arbeitete. Er überragte sämtliche Verteidiger auf dem Spielfelde um mehrere Klassen. Beer spielte wirkungsvoU, aber auch er Ist nur ein Veriegenheits-Teammann. Brazda hatte eine recht undankbare Aufgabe zu lösen, da er nur wenige . Bälle zu fangen bekam, die Geschosse aber, die sein Tor . erreichten, waren sehr unangenehm. Vielleicht wäre es dem tüchtigen Rudolfshügler bei trockenem Wetter gelungen, das zweite Tor zu verhüten. Die Outsider als Sieger. Wie wir erwarteten, hatten die Deutschen in dffr Deckung ihre besten Spieler. Der tüchtigste Mann de» Gäste war der rechte Läufer Riegel, dessen Ruhe und Uebersicht angenehm auffiel. Auch Kalb erwies sich wieder als hervorragender Tackler, doch ging ihm ln den letzten 20 Minuten die Puste aus. Der Ersatzmann Wetze! ist ein guter Techniker, er zog sich ehrenvoll aus der Affäre. Die beiden Verteidiger vermochten nicht sonderlich zu gefallen. Vor allem fehlte beiden der raumgreifende reine Stoß. Der alte Routinier Edy verstand es, durch geschicktes Placieren so manchen ihm anhaftenden Mangel zu verwischen. Der Tormann Manch hiefit einige Bälle In bemerkenswertem Stile. Der Angriff der Gäste zeigte hie und da sehr schöne Kombinationszüge. Im allgemeinen fehlte ihm der notwendige Zusammenhang, was darauf zurückzuführen war, daß die beiden Flügelstürmer keinen guten Tag batten und Jäger sich meist in der Deckung herumtrieb, Wenn auch kein einziger Stürmer der Gäste eine überragende Leistung bot, so war ihr Angriff doch bedeutend besser als der unserige. Die Lehre von der Geschichte. Wir hatten wohl mehr vom Spiel, ohne aber als unglücklichere Mannschaft verloren zu haben. Die eigene Unfähigkeit und nicht das hervorragende Können der Gegner trug die Schuld an der Niederlage der Oesterreicher. Plank, Neumann, Kuthan und Kannhäuser gehören in keine Auswahlmannschaft. Wenn wir am kommenden Sonntag erfolgreich abschneiden sollen, dann darf sich der Verbandskapitän von keiner Seite beeinflussen lassen. Dörnbach hat gar keinen und Hütteldoff nur sehr wenige Auswahlspieler. In Ober-St.-Veit, Favoriten, Meidling, Döbling, Floridsdorf und in der Leopoldstadt gibt es aber mehrere. Was sie zu erzählen wissen. Schiedsrichter Boas hält die österreichische Mannschaft für die schwächste, die er in den letzten fahren gesehen hat, und meinte, daß auch aus dem derzeit vorhandenen Spielermaterial eine weit bessere »Elf* hätte zusammengestellt werden können. Nach seiner Ansicht sei das erste von den Deutschen erzielte Tor abseit gewesen und hätte das zweite leicht verhütet werden können, der Sieg der Deutschen erschien ihm aber doch als verdient, da sie die energischere und zielbewußter arbeitende Mannschaft stellten. Als einen der größten Fehler der Wiener bezeichnete Herr Boas die Scheu vor dem Angehen des Tormannes. Karl Kannhäuser erklärte durch seine Handverletzung arg behindert gewesen zu sein. L o h.r m a n n, der internationale Tormann der Deutschen, der sich diesmal das Wettspiel wegen seiner Verletzung von einer Tribünenstufe aus anseheu mußte, hält zwar den Sieg seiner Landsleute für verdient, ein Resultat von 2:1 Toren hätte aber dem Spielverlauf eher entsprochen: Das zweite Tor wäre zu halten gewesen. Er fügte noch hinzu, daß er am liebsten gegen österreichische und ungarische Mannschaften spiele, da diese den Tormann wie Porzellanpuppen behandeln. Kuthan drückte seine Zufriedenheit mit dem Schiedsrichter aus und meinte, daß in der österreichischen Mannschaft niemand versagt, aber auch niemand mehr als . eine Durchschnittsleistung gezeigt habe. Bei den Deutschen gefielen Ihm vor allem die Läufer und der Tormann. Die Hakoah in Prag, l: 2 geschlagen. Die Expedition der Hakoah nach Prag schloß mit einer knappen; völlig unverdienten Niederlage ab. Die Mannschaft lieferte eines ihrer unglücklichsten Spiele. Sie erreichte wohl nicht' ganz ihre gegen Rapid gezeigte Form, bot aber trotzdem’eine über den Durchschnitt weit hinausgehende Leistung. Durch eine Kette unglückseliger Vorfälle wurde die Elf um den verdienten Erfolg gebracht Bei normalem Spielverlauf wäre die Mannschaft zumindest ungeschlagen aus Prag heimgekehrt Die Hakoah kam, da sie den Gegner nicht kannte, nur langsam ln Schwung, dann kristallisierte sich eine leichte Ueberlegenheit der Wiener heraus. In der 27. Minute wurde Häusler zu Falles gebracht und erlitt wieder eine Luxation des Schu^ltergelenkes. Da ihm an Ort und Stelle nicht entsprechende Hilfe, zuteil werden konnte,, mußte er ins Spital gebracht werden. Kaum hatte Häusler das Spielfeld verlassen, wurde auch Scheuer verletzt und für einige Zeit kampfurfähig gemacht Da die Hakoah keinen umgekleldeten Ersatz-

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