Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1161 (24.4.1922)
- Date
- 1922-04-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980241--10914-2997313- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
‘SeffiTT Wien, Montag WIENER MÜRGENZEITUNG 24, April 1922? Kr. 119t Gesinnung jgenof sen! Verlanget In allen Kaffeehäusern, In denen Ihr verkehr! «Me Wiener MOfflWltUnfl stens als nervös, , während er in Wirklichkeit mehr ein Geisteskranker ist. Schon als Kinder haben diese Abnorme» viel zn Die Frage Ostgdüziens. Genna, 23. April. Gestern ist der Präsident des Nationalen Konzils von Östgalizten, P e t r u 8 z e w i c z, hier eingetroffen, um die Aufmerksamkeit der Konferenz auf die schwierige wirtschaftliche Lage Ostgaliziens zu lenken, die durch die militärische Besetzung des Landes seitens der Polen hervorgerufen worden ist, und gemäß. Art. 91 des Vertrages von St Germain die Intervention des Obersten Rates anzurufen. Die slowakischen Zentralsten. Preßbnrg, 23. April. (Tschecho-slow. Preßbur.) Der erweiterte Exekutivausschuß der slowakischen National- und Bauernpartei hielt in Preßburg eine Versammlung ab, in der Minister Doktor Srobar ein Referat über die Tätigkeit der parlamentarischen Regierung und die politische Situation in der Slowakei erstattete. Er verurteilte die antistaatliche Tätigkeit der slowakischen Volkspartei und der autonomistischen Gruppe. Unter allgemeiner Zustimmung der Versammlung protestierte Minister Dr. Srobar gegen die Absicht der slowakischen Volkspartei, in Genua durch eine eigene Delegation ein Memorandum mit den Beschwerden der Slowaken Lu jberreichen. Die Note der AtigofarRegiertuig. Konstantinopel, 23. April (Havas.) Der Vertreter Angoras in Konstantinope! hat heute abends den allierten Oberkommissären die Antwort Angoras auf die gemeinsame Note der Alliierten überreicht Die Antwort betont den Willen des türkischen Volkes, die Unabhängigkeit und Sicherheit des ihm gehörigen Gebietes siclierzustellen und die politischen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Ketten, die seine Entwicklung hemmten, zu lösen. Sie beharrt auf der Notwendigkeit, die Räumung zugleich mit der Erklärung des Waffenstillstandes zu beginnen. Die Vertreter Angoras, heißt es in der Antwort, sind bereit, sich mit den Vertretern der Alliierten zu einer vorbereitenden Besprechung in Ismid und dann alsbald auf dem Gebiete der Entente zu weiteren Verhandlungen zu treffen. Tagesbericht. Verbrechen an einer Fünfjährigen. Samstag nachmittags wurde dem Polizeikommissariat Mariahilf angezeigt, daß die fünfjährige Ada Ziska seit llz2 Uhr nachmittags aus der elterlichen Wohnung verschwunden sei. Kommissariate und Wachstuben wurden davon verständigt Gegen Abend wurde im Re s s e l-P a r k bei der Technischen Hochschule das Mädchen m erbarmungswürdigem Zustande aufgefunden. In einem dichten Gebüsch wurde sie nahezu entkleidet, mit ihren eigenen Kleidern dreifach a n einen Baum gebunden, angetroffen, vor Kälte zitternd. Nachdem man das Kind losgebunden •und bekleidet hatte, sagte es aus, daß mehrere Burschen es in den Park gelockt, es dort gewaltsam entkleidet, an den Baum gebunden und ihm das eigene Hemd als Knebel in den Mund gesteckt hätten. Die Burschen sollen dann die Kleine mißbraucht haben. Dann haben die Burschen die Flucht ergriffen. Unfähig, sich zu befreien, sei sie längere Zeit in der furchtbaren Lage geblieben; die Kälte habe sie sehr gequält Schließlich sei es ihr gelungen, den Knebel aus dem Munde zu entfernen. Endlich habe aber Sicherheitswache durch ihre Auffindung ihren Qualen ein Ende bereitet Tatsächlich zeigte die Ueberfallene Verletzungen am Unterleib. Sie wurde ins Wiedner Krankenhaus gebracht Um der Burschen habhaft zu werden, wurden sofort Streifungen vorgenommen, die aber kein Ergebnis hatten. Der Haupttäter soll ein kleingewachsener junger bartloser Bursche sein. Das Kind wurde am Samstag nachmittags von seiner Mutter um Mehl geschickt und hat es auch gekauft Sie Öekam K 60 zurück. Als sie helmgehen wollte, sprach ein Mann die Kleine an, der er etwas zu kaufen versprach. Auf dem Wege nahm ihr der Mann die K 60 weg. Die Kleine führte er in den Park. Das mag um 2 Uhr gewesen sein. Was in der Zeit bis rum Abend vorgegangen ist, ist aus dem Kinde nicht herauszubekommen, erst über den Abend setzt die Erinnerung wieder ein. Der Mann führte das Kind in ein Gebüsch, entkleidete es fast ganz und band es mit der Haarmasche an einen mitten im Gebüsche stehenden Baum. Das Hemdchen stopfte er ihr als Knebel in den Mund. So blieb das Kind, fast nackt, vor Kälte zitternd und durch den Knebel in die Unmöglichkeit versetzt, zu schreien, bis nach 11 Uhr nachts. Erst um 11 Uhr 20 Minuten nachts hat der Sicherheitswachmann Feik die Kleine* an den Baum gebunden, gefunden. Die kleine Ziska weiß nicht anzugeben, was der Mann mit ihr gemacht hat; doch zeigen die Verletzungen am Unterleib, daß ein Verbrechen begangen worden ist * Diese Untat ist in einer Gegend geschehen, die der Polizei schon seit längerem bekannt ist Aber die Behörden sind nicht imstande, für die Sicherheit des Lebens zu sorgen. Ihre Organe müssen in den Kaffeehäusern Razzien auf jüdische Fremde veranstalten, müssen die Moral der Frauen bewachen, bei kommissioneilen Besichtigungen assistieren und ähnliches mehr. Für die Sicherheit müßte das Publikum selbst Sorge tragen* * Die indischen Gewerbeschulen in der Ukraine. Zufolge der vom jüdischen gesellschaftlichen Komitee veröffentlichten Materialien gibt es in der Ukraine 34 jüdische gewerbliche Lehranstalten für das Leder-, Holz- und Metallfach mit 1022 Schülern. Fast ln jeder Stadt gibt es Lehrwerstätten für das Schneidergewerbe, In Weißrußland gibt es 17 Lehranstalten mit 1200 Schülern. * Das Testament eines Sonderlings. In London ist dieser Tage der Professor für die Wissenschaft des Schottischen James Campbell Christie gestorben, der nebst einem bescheidenen Vermögen ein eigenartiges Testament hinterlassen hat. Der Leichnam soll verbrannt werden und die Asche soll dem Testamentsvollstrecker zur Verfügung gestellt werden, der sie zur Düngung seiner eigenen Kartoffeln verwenden soll. Der Erlös aus dem ’ Besitz des Verstorbenen soll an Bedürftige verteilt werden, wobei Ungläubige, Nichtraucher und Antialkoholiker den Vorzug genießen sollen. »Leute, die Geld für Alkohol oder Tabak verschwenden*, so heißt es im Testament, »verdienen keinerlei Hilfe.* * Einbrecher in der Synagoga von Kascha«. Vor einigen Tagen drangen Einbrecher in den jüdischen Tempel von Kaschau, wo sie eine Thora und zahlreiches Silbergerät stahlen. Bisher ist es nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden. * Die Firma Sandmann, Krumholz & Hübsch hat ihr großes Lager in Kurz-, Nürnberger-, Stahl- und Schreibwaren von" der Bäckerstraße 8 nach!., Hafnersteig 6 (Zugang Laurenzerberg 3-5 und Adlergasse 6-8), verlegt. * Qualitätsmöbel aller Holz- und Stilarten kaufen Sie äußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, II., Praterstraße 33 (Weintraubengasse 2). * Sie werden staunen über die billigen Preise und die Qualität der Herren-, Damen- und Kinderschuhe im neueröffneten Schuhwarenhaus »Zum Straßenhof“, Wien, II, Taborstraße 24a. * Qualitätsware zu mäßigen Preisen inv Möbelhaus f. Manne, Wien/ Vfl., Schottenfeldgasse 24 (Tel. 39-1-08). Große Auswahl von Luxus- und Stilmöbeln, gebogenen Sesseln in gediegenster Ausführung. Frei e jüdische Volksbahne Gastspiel ln der Roland *'] tlh n e 4280 71».-. SCHMAUS (Utt) “WEuif“ Bühne und Kunst. Gastspiel Tino Patieras an der Wiener Oper. Statt eines Pönales von 309.000 Mark. Berlin, 23. April. Der Prozeß, den das Wiener Operntheater-gegen den* berühmten Dresdener Tenoristen Tino P a t|: e r a angestrengt hat, ist; jetzt vor dem pberschiedsgericht in Berlin zu Ende geführt worden. Er war durch mehrjährigen Vertrag an die Wiener Oper verpflichtet und sollte zunächst ein Gastspiel von 30 Abenden an der Wiener Oper absolvieren. Er trat aber das Gastspiel, nicht an, mit der Begründung, daß das Dresdener Finanzamt seine Ausreise nicht erlaube. Er ist näffluch mjt der sächsischen Gräfin Schaaffgotsch verheiratet, deren Vermögen, wie er behauptete, im Falle seiner Ausreise beschlagnahmt worden wäre. Nichtsdestoweniger, hat er kurz darauf ein Gastspiel nach Amerika angetreten. In erster Instanz war. er deshalb zu zweijährigem Ausschluß aus der Bühnengenossenschaft und zu einem Schadenersatz von 500.000 Mark an die Wiener Qper verurteilt worden, da das Schiedsgericht annahm, daß es sich bei seinen Einwendungen um leere Ausreden gehandelt habe. Gegen dieses Urteil hat Patiera Berufung an das Oberschiedsgericht eingelegt, das Samstag die Entscheidung fällte. Auch das Oberschiedsgericht erklärte, daß eine sehr schwere Vertragsverletzung vorliege, aber mit Rücksicht darauf, daß eine Vertragsbrucherklärung seinen Ausschluß aus der Deutschen Bühnengenossenschaft zur Folge hätte und daß er sein Vorgehen selbst bedaure, erkannte das Oberschiedsgericht auf b 1 o ß 3 0 0.0 0 0 M a r k Schadenersatz und sah vom Ausschluß aus der Bühnengenossenschaft ab. Tino Patiera, der bei diesem Urteil selbst anwesend war, erklärte, das e r die 3 0 0.0 0 0 M ark durch ein Gastsp f e I in Wien 1 i quidieren wolle, d,aß er mit Richard Strauß in Arnef ika veryi nb art h ab e. Der Hausarzt Redigiert vo« Dr. Sanel Beer. 1 Ueber krankhafte Triebe. N Lauge hat -es gefeuert, bis man die Beziehung zwischen körperlicher Gesundheit und Gefühle- .und Seelenleben des Menschen, erkannt hat. Nur ein vollständig gesunder Mensch kann «eine Gefühlswelt normal verarbeiten, nur bei. ihm wird bei jedem äußeren Reiz eine normale Reaktion zu erwarten sein. Während ein Laie dn abnormen seelischen Zustand des Patienten bei, einer bestimmten Krankheit, zum Beispiel bei $iner Lungemtuberkulo'se, begreift und diesem bei seinem Ver-, halten gegenüber dem Kranken Rechnung trägt, findet der scheinbar sonst körperlich Gesunde, dessen Seelenleben aber ein »Lecke aüfweist, bei seiner Umgebung meist kein Verständnis. Das betreffende Individuum zeigt tatsächlich kein körperliches Leiden, sieht recht gesund und kräftig aus,, man findet keine Mängel m der Intelligenz, keine Wahnideen, keine Sinnestäuschungen, und doch ist dieser Mensch anders in der Art, wie er auf äußere Eindrücke reagiert Man bezeichnet ihn hoch-. schaffen gegeben. Wohl tragen ein Teil daran die Eltern schiidd, die diese Kinder verhätschelt, bewundert und verwöhnt haben. Später gesellen sich eine gewisse Reizbarkeit und leichte Ermüdbarkeit dazu. Solche Kinder sondern sich von den Spielgenossen ab, sind ein-i same, stille Träumer. Der Geschlechtstrieb ist meist früh-; zeitig erwacht und man erfahrt auch von lang geübter Masturbation (Selbstbefriedigung). In ihren Neigungen und Arbeiten sind diese Menschen sehr launisch, sie wechseln beständig ihre Liebhabereien. Ein. Teil weist eine entsprechende Intelligenz auf, ein anderer einem gewissen Grad von Schwachsinn, den aber nur ein Fachmann herausfindet. In der Jugend neigen solche Kinder leicht zd Krampfzuständen und bei der geringsten Temperaturst.eiger.ung phantasierten sie. Bei näherer Untersuchung entdeckt man stets einige körperliche Dcgenerarions- Zeichen. Zu diesen gehören abnorme Schädelbi! düngen wie ein auffallendes Zurückbleiben des Stirnskelettes oder starke Entwicklung der Jochbögem, steiler Gaumen, überzählige oder zusammengewachsene Finger,,abnorme oder spärliche Behaarung, Has enscharte, an gewachsene Ohrläppchen u. dgi. Als Entartungszeichen faßt man auch außergewöfwte liehe UnempfindiHchkeit gegen Schmerzen, die Abnormi-, täten, am Geschlechtsleben und die Neigung zum Tato-; wieren auf. Von solchen Minderwertigen wird das größte Kontingent der sogenannten »Süchtigen« gestellt,' das sind! Menschen, die am dien Mißbrauch mit Nervengiften gewohnt sind. Solche Individuen können nicht dl» geringsten Unamnehmliohikeiten im täglichen Daseinskampf ertragen. Sie müssen sich sofort irgendwie betäuben. Andererseits sind sie gerade gegen diese Nervengifte besonders empfindlich öder reagieren ganz anders auf deren Einverleibung. Während zum Beispiel'ein Kranker, der nicht erb« lieh belastet ist, bei einer Movphiuminjektion leicht- Uebelkeit und Erbrechen: bekommt umd eitle Wiederholung ablehnt, empfindet da« minderwertige Individuum ein Wohlbehagen und versucht, auch wenn es keime Schmerzen hat, sich -ein anderes Mal dieses angenehme Gefühl zu verschaffen. Ein solcher Mensch ist dem Morphinismus verfallen und wird, wenn er sich den Mißbrauch des einen Giftes abgewohnt, rasch einer anderen Sucht verfallen. So mancher probiert gewissermaßen den AMcöholismus, Kokainismus, Morphinismus durch. Bisweilen trete» (krankhafte Triebe in periodische« Zeiträumen auf. Es entsteht bei dem Individuum ein unwiderstehlicher Trieb, zum Beispiel itura Genuß geistiger Getränke. Es wird Wein, Bier, Schnaps, Brenttspiritus getrisn-ken. Dieser Zustand, der. den Betreffend den meist moralisch und finanziell zugrunde richtet, feuert durch Tage oder Wochen, bis der Kranke, wie aus einem langen Schlafe erwacht. Nach .einer bestimmten Zeit wiederholt sich der gleiche Zustand unter den gleichen Umständen. Mit der Macht des unwiderstehlichen Zwange* werden solche Individuen oft von der Stehlsucht (Kleptomanie), vom dem Triebe des Brandstiftern^ (Pyromanie) oder dem Wandertrieb befallen. Solche Menschen können keinen Grund? amgebert, warum sie diese Handlungen begehe» müssen, sie werden von einem Unbehagen gepackt, können diesen Uniustgefühlen nicht Herr werden. Zu bestimmten Zeiten, unter Alkoholeinwirkug oder bei Frauen zur Zeit der Menstruation oder während einer Schwangerschaft sind sie besonders hemmungslos und unterliege« dem Triebe. Während solche Seelenkranke, oder besser gesagt, Geisteskranke, von ihrer Umgebung bald erkannt werden, weil sie sehr bald mit dem Strafgesetz in Konflikt . geraten,’ bleiben andere Nervöse, die io Wirklichkeit Melancholiker, an Manie oder Verfolgungswahn Len dende s;nd. lange verkannt. So mancher, der als Einsamer, Träumer oder Sonderling galt, bestätigt die vermutete Geisteskrankheit durch' sein jähes Ende, das er selbst in absonderlicher Weise herbeigeführt hat. Wir begegnen täglich Menschen, die an der Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit stehen. Wir sind, gewöhnt, mehr Aufmerksamkeit dem krankhaften Zustand des Körpers zu schenken, während wir die Äußerungen des kranken Geistes und der kranken Seele nicht so leicht zu erkennen vermögen. Hoffen wir, daß die neuen Wege der Erziehung und Schulbildung unseren Kindern mehr Verständnis für das Seelen- und Gefühlsleben des Menschen vermitteün. Aerztlicher Fragekasten. Streng vertraulich, Ihre ausführliche Kranke*«* geschichte wurde mit Geduld gelesen. Auf die einzelnen Fragen können wir hier nicht näher eingehen. Es liegt, bei Ihnen wohl ehr neürasthertischer Reizzutetand1 vot,' dessen völlige Heilung bei Befolgung ärztlicher Maß-/ nahmen sicher möglich ist. Begeben Sie. sich in Behänd-- lung eines Arztes, der Ihr Vertrauen genießt. Donau. £ Die angegebene Erkrankung beeinflußt im allgemeinen den Verlauf der Schwangerschaft nicht 2. Wenndie Diagnose richtig ist, empfiehlt sich eine Badekur. A. Hochsingrs Buch über Pflege des Kindes. - 4. Viel Bewegung im Freien, Regulierung der Ent-., leerung werden die Hämorrhoiden bessern. — Hoffnung, T. Heilung bei entsprechender Tuberkulin- und! : Freilüftkur möglich. 2. Welcher Art das Ohrensausen1 ist, kann nur eine genaue Untersuchung fcststeücn. —; Junge Mutter i. Lebern Sie so, wie Sic es von früher gewohnt waren. Sie können alles essen. 2. Schnaoker! ist bedeutungslos. -- P. 8. Sie sollten sich wegen Ihrer neurasthenischen Beschwerden in ärztliche Behandlung begeben. Grübeln Sie weniger in Büchern herum; gehen Sie mehr ins Freie, treiben Sie leichten Sport. — Homotolenanz. Herzklopfen sutid nicht durch . witgcteilten Zustand bedingt. —' Leistenbruch. Diese Operation ist heute leicht ausführbar, sogar ohne Schfefmittel, im örtlicher Betäubung der Haut. Sie sollten cs nicht anstehen lassen, da -dis Gefahr de? Einklemmung des Bruches stoß!sL,