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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-22 · Heft 1159 (22.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1159 (22.4.1922)
Date
1922-04-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Kr. 11# i ' 'GSiStSMUESk avaacarwanü»- WENER“ 22fÄpH WZ2 Mlö 3? Tagesbericht Kritische Raxpartie« F Dre Ceographie lehrt, daß die Raoc ein! Berg ist. |n Wirklichkeit ist die Rax eine K*ram!k«heit.- Wer ivfoc Mit befallen wird, mttß •sie au®ras6n Jassemt. Wer ittidht' toge-Steckt wind, muß -sich dem allgcraeifiem {töbett skiscÄdiößeÄ, denn, jeder. Widerttauid gegen die Wöhvendigkeit der RaEßöie^mrg ist •vergefeHch. wLädberiich,.« sagem .die Ftemitideuutd $äJchye,rS'tättjäigon mi alle Eitttwände, »lächerlteih;! Zur Rax jbirawch-tmap weder tojaristisdhe Ausrüstung, noch touristische: Fähigtkeitemi. Den ThÖriweg Ikamä. man ini; ausgeschnittenem' Lack-s^huhon. hinaufspazieren jpmd ein Kjifiderwagerl vor sich her schieben.«. Das Ittnderwäger! benihigf. Wer keines besitzt, begibt (sich Ohne dieses wichtige tour is tische Requisit »sch Reichenau», kf der fröhlkheii Bofriitung, einen äbgenehmcn Promenadeweg schlendernd, das »Plateau* des höchstem Berges vom .Niederösterreich au erreichen. Schön auf dem BaShtaftof Päyerlfaidh' ändert sich idäsS Bild bedenklich. Zunächst verdoppelt sich mit einem Schlage die Zahl der mäninlichein Reisenden. Das (kommt daher, weil So ziemlich die gesamte {Weiblichkeit unter -sechzig dein Augenblick für gekommen erachtet, die Rödke abzwstreifeim' umd sich der stairneuden Mitwelt in Kletterhösen m ipräsenfeieren. Für die Fährnisse der Automtatbil-Reichssfcraße, die nach Edlach führt, iyt diese Umformung «jnexläßBch. Natürlich sieht, was ibei der Kletterei, 'durch die Umstände gegeben, gefällig wirken könrate, auf der glatten Straße höchst lächerlich aus Und (kann vom ästhetischen Standpunkt gewiß nicht /verteidigt werden, denn fast alle Frauen machen in BSifänhert^Ät dth Bmdrttdkldir^eri dicker, schwammiger Büfftecheri. aber Wann,'wärt1 eine GesditnäCklosiglkeit nicht mitgemacht worden, wenn Sie jtost modertist? Daß die jüdischem Madchön, mit ihrem ausgesfprochenea Sinn für das Kostüm, für das Zeremoniell;, den Ritus, allen anderenmit gutem Beispiel vorangeheai, ist Selbstverständlich. ... Bis Reichenau schwimmt manbehaglich im Strom der Behosten mit. Vor der Brücke aber teilt sich die Menge, Die einen biegen in einen schmalen Fußpfad ein, au dessen Besobrediten die Tafel liebevoll einlädt: Das Betreten ist nicht Beschäftigten »strengstens ilntersagt Jeder richtige Wien er (fühlt: Das ist mein Wieg. Wer aber vtotn. des. Gedankens Blässe angekränkelt irt, beginnt^zu fragen: iThörlweg, Qttohau®, Märkierung. Der erste Bauer Sagt nachdenklich: Ja, ja, das ist der Grüin'sahaeher. (Der zweite meint, da rnsh nachdenklich fei* die Höhe tzseigt:.»Heut halts schon aus!« und der dritte sa-gt pierende Trinkgelder» . Idealisten* 'bestehen darauf, das »Plateau« zu besteigen, stellen fest, daß es aus Bergen besteht,. besichtigen eine eingebildete Aussicht und foehreöi befriedigt zum »Kll« zurück». Die anderen sitzen in der waranen Stube uind: .Wiederholen sich unaufhörlich; leb (bin auf der Rasx^ kh bin auf 1 der Rax. ' ,i’.. j ■ . Dann kotatart: «Jer ASbtfeg. Er unterscheidet oidi vöm Aufstieg dadurch, daß er nidht in schöner Freiwilligkeit erfolgt; Imallgemeinen» weil* man, wann man einmal oben. ' ist, * «ümibedinigt wieder, {hinunter muß,- im besöridOrdm, weil der Weg steil ifeid-glatt Ist und. dös »Abfäbreh*« mitunter nicht ganz kunstgerecht auf den. Fußto, sondern auch auf aftdereü weniger dato ^esiWeteü Körperteilen erfolgt Jodet Vergnügt sich nach Kräfte». Die Jugend pflückt Sohneero&en (von den Juden pflichtgemäß Christ* tosen genannt), die Aeiteren beginnen zu zankeft. In der Wut des Emrteigramcmete in Payerbach sägt ‘ein Betrunkener in schöner EfkenüMis bedächtig: Wie hfiben ^Blumen nänd i hab än Rausch,.* rechten Weg. Das Herz des Wieners lacht vor Freuden, denn wo man nicht zuhört und keine Auskunft zu geben weiß, ist er zu Hause. Also trabt man» fröhlich seines Weges, (kommt an etlichen »ik. k. Postabgabestellen« vorbei und langt schiieß- . lieh 'bei einer Täfel an, die verheißt, das Oftohaus sei »auch .für Nichtouristen bequem in Stunden to erreichen«. \ \ ' ' Bis zum Kusippenhof schreitet man wirklich-bequem auf einem fanatisch parkierten Weg,empor , und sehnt sich nach dem Kmderwagerl. Aber dainn Wird es mit einem Maie ernst. Der Weg geht nicht nur bergan,; was man ihm schließlich nicht weiter übel nehmen könnte, sondern er beginnt wirklich zu steigen, brutal und unverschämt. Steine wechseln mit Morast, an den Biegungen ist das Wasser vereist, in den Mulde,» liegt Schnee — das Kiflderwagerl und die Lackschuhe versinken endgültig in die tiefe Schlucht zur Seite. Beim »Thörl«, das dutohaus nidit mit Jenem gemütlichen Türl zu verwechseln Ist, das sich in Wien bekanntlich überall befindet, wo ein Tor in der Nähe ist, weht ein schärfer Wind, den man in der Ebene überhaupt nicht kennt. Es wird entschieden ungemütlich; und nur :die Erwägung, .daß es hinunter jedenfalls viel weiter ist als zum Schutzhaus, verhütet das Umkehren des . imaginären Kinderwagerl-Schiebers. Skifahrer tauchen auf, sprechen, einen .noch unmöglicheren. Slang als die übrigen Touristen, fuchteln mit Kraftworten utmdi Lenkstangen gefährlich herum, suchen unaufhörlich nach Stellen, wo sie »schwingen« können' und. kritisieren Gottes Schöpfung im allgemeinem, die Rax im besonderen vom Standpunkt des Telemarksch wunges. Die behosten Pärleiü, welche 'den Berg bevölkern, werden merkwürdig einsilbig und nur hie u»ndl da sagt der Bursche mit den Zöpfen: »Sind wir schon bald oben?« - Umso munterer, geht es dafür vor dem Schutz- Saus zu. Die« Abwanderoden und.Ankömmlinge, begrüßen einander mit einem donnernden: »Bergheil!« Hat man drei Dutzend Touristen passieren lassen, so kann man. schön tadellos »He—il!« sagen. Die Juden, lernncn .es am schnellsten und donnern am »kräftigsten. In der Hütte drängt alles in die Schwemme. Es ist warm und gemütlich,. man be* ßjahlt sein »Stoppelgeld« und trinkt ein vorzügliches [Bier sowie Wasser, das merkwürdigerweise nur zwanzig Kronen* kostet. Eine Dame in Seidenfloristrümpfen umd mächtigen,. g\scheangelteo Berg* ischuhön erzieht den Kellner ..und verteilt ikonrum- Nachträge sind sofort einzuheben tsnd abzuk führen, Uöberzahlungen werden gutgesebriebetn^ MietzfeiSändeningen' in der 2eit vom t. Mai d. J. bh 31. Jänner.L-qsz unterliegen keiner weiteren Eiilbekennungtoflieht. Aenderiungen in der Einteilung *ttn< Benützung Von Wohnfärniien sind anzuzeigen. ma® aber einmal unten ist, dann, beginnt •das wahre Vergnügen. Je tiefer man kommt, umso kleiner wird der Berg, Am Südbahnhof sagt man geringschätzig: Die Räxl Lächerlich in 'ausgeschnitten ein Lackschuhen kann man den Thörlweg gehen. Und auf einmal ist das KinderwagerJ wieder da, jenes Kiodehwagefl, das zur Ausrüstung jedes richtigen Rax-Touristen gehört, so lapge er sich in Wiemi befindet . K. M. Einlösung von Coupons der Jüdischen Kolonialbank. Die Staatsangehörigen Oesterreichs oder der Sükzessionsstaaten, die im Besitz von Aktien der Jüdischen Kolonialbank sind, werden darauf aufmerksam gemacht, daß. die fälligen Coupons der Jüdischen Kolonialbatik nunmehr eingelöst werden, sofern es sich nm Shares b i s einschließlich zehn Aktien handelt. Eingelö&t werden Coupons bis einschließlich Nummer II, (Auf Coupon 10 entfällt .keine Dividende.) Nähere Auskünfte erteilt das Palästina-A m t Wien, l, B a ix e r nm ä r k t 24. H Die Wohüungsanforderungen. ' j Für «düe Wohuu'nfgsßöiforid'eruingen, dfie bfisöite^ iin. Jedem Latnide dtuirdh vcirwd'ntt«r»g des Larudioshaluptmaoties geregelt w.uttdien. sollen nun-, wie bereits gemeldet, «diumdhi das Buuidiesmiirifflsteaüuim für sotziaJe Verwailtöüb(|f "ekiheitliiidhieTe B astimsmnngen getttoffen werden'. Die »A-rbeiteir-Zeiitüfli'g« erfaJhjrt bieiziu/ daß die Neuregelung du Entgegenikomimen gegenüber dem H'aiuiiihtarren' zeigen werde: Diesem soll! nämlikh statt -der bistberigen dlrei Tage Frist (riiaicfhl Rechtskraft <der Kündigung) acht Ta ge zur Ahnmoldlumg der freiwemderidien Wob<mßwg beim ’Wob'numg’saimt' gewährt werden. Die »Arbeiter-Zdtuög« anewnt, daß bieduirdh einer gewissen Vansidhleiptpiungäimöglichkeit der Hausnerretn Tür umid Tor geöffnet sei; die Plaiuisihemein (hatten dla Zeit, -dlie Wohimmng an dem Meistbietenden; tu . vergeben!, und die Wdh/rmiitgslotseii würden dadiuindh' geschädigt. Die Durchführungsverordnung zur Wohnbausteuer. ,1 Gestern hat der Stadtsenat mach den Amträgen des Magistrats die Durchführungsverordnung zu der am 1.. Mai itn* Kraft tretenden W o h m b a u Steuer (allgemeine Mietzinsa'bgabe) genehmigt. Die Steuer wird nach folgenden Grundsätzen eimgehoben: Abgafbeipfliohtig sind «die Mieter bezüglich des Mictzin-sies mach dem Stande vom 1. Februar d. J. für die van ihnen . für Wohin- oder andere Zwecke gemieteten Räumlichkeiten» weiters sonstige Inhaber von Mietobjektem ohne Rücksicht auf den »Rechtstitel der Innehabung«, wie Imhaiber von Narturalod*e,r Dienst Wohnungen, Hausbesorger sowie Persomem, die da« Mietobjekt ohne Entgelt benützen, hinsidhtlkh des Mietw.eftes ihrer Mietobjekte; endlich im Anforderuaigsverfaihrem zugewiesene hinsichtlich der Vergütung für die ' amgeforderten Räume. Die Eigentümer vom Häusern h itn sichtlich des Mietwertes der von ihnen selbst für Wohn- oder andere Zwecke benützten Räumlichkeiten. Ais Mietobjelrte im Sinne des Gesetzes geltem Wohnungen, Geschäftsräume, Werkstätten, Fabriken, Kellerräume, Dachbodenräume, Magazine, Ateliers, Kanzleien, Stallungen, Lagerschuppen» und dergleichen. Die Bemessumgsgrundlage der Abgabe bilden die Mietzinse (Mietwerte), und zwar die Bruttobeträge, also einschließlich Zins- und Schulheller, Wasser-, Kanal raumungs- und GewÖlbewachge-' ■bühren, Entgelt für Ganten- oder Aufzugsbemützimg, Rauchfamgkehrerlastem, Hau«- tand Stiegenbeleuohtumg, Hausinstain'dhal'tumg, mitvermietete Ernrichtungsgegenstände' umd dergleichen. Hellerbeträge iond Einerzifferm der Kronembefcräge sind', sowohj bei der Bemessungsgrumdlage wie bei , der Abgabe zu vernachlässigen; Gesuche um Befreiung sind unter Benützung amtlicher Vordrucke bei Jahres* Mietzinsen von höchstens 3000. Kronen, nach dem Stande vom 1. Februar d. J. zulässig. Die amtlichem .Vordrucke für die Mietrinsaibgab.eerklärungen sind bis längsten« 15. Mai bei dem Bezirksämtern einzubr:nge»n. Bis zur Zustellung der Bemessung ist die Abgabe gemäß Men Angaben der Erklärung ohne Aufforderung fortzuzahlem. Der Verkehr Bratislava—Wien. Bei der letzten öeneralversammlung des Slowakin stffiem Industriellenverbandes wurde vielfach darüber geklagt, daß der Wirtschaft in der Tschecho-Slowakei durch die Verkehrs- Uiid Paßsehwierigkeiteai' größer Schaden geschehe. Der Generalfiinanzdirektlon für die Slowakei sind diese Klagen anscheinend zu Gentüte gegangen, sie hat Nämlich an die Direktion der nieder-, österreichischen Landesbahnen eine Aufforderung' gerichtet, dem Fahrplan Bratislava—-Wien so umzü-ärbeite», daß die Wartezeit in der Remise KorpcanV verlängert wird, damit zur Zollabfertigung noch mehr Zeit übrig blei'be. Nun verlangt die Generalfinanzdirofctioi], als Zoßhehörde mindest«»3 eine halbe Stunde Abstand zwischen der Bratislavaer und Abfahrt tdea Wiener Elektrischen. Es ist möglich, daß bei einer; Solchen Verkehrsänderung die» Zollorgarte von Kopcans dSe Reisenden moch gründlicher durchsuchen und ihnto größere Zollabgaben abnehmen werden; es liegt jedoch auf der Hand, daß dieser Vorteil den Nachteil nicht, im mindesten aufwiegen .kann» der den Rei'sendrit unc damit dem gesamten Verkehr (durch eine .derartige Uüterbittdüng der Kommunikationen erwächst. Mit dCi Absicht der Verkehrskonferenzen tmd ihrer ^vorläufigen Resultate sind solche Pläne jedenfalls nicht in Einklang} m 'bringen! —- » Jüdische Statistik der Nachkriegszeit« . Infolge dies Krieges 'uinld dier 'vlidüfaidheni vein&chiidbiuingen halbem <l'ie istartistitschem ZalMiem. iln( . beatu'g aiuf #e ijlüdiisdliie Bevötonumig* rtairke Achüchs-'' tuuiig'em eirfalhireii. Nfaidh dem teitiztcn Bereiclbniimgen( lidte gdgemnfrätfitttg ib^Buinqpia zeihin'eimhtaiKb Miffifomieri Jniidteti. Die Zahl der Juden im Riüßkpd, wcflidheiai ' mit seimein stoWeaihlhia'fb MiMtetefi Juidiemi diie rtädklstej jüdiisdlie Sieddtuinig Efumolpais weir, ist matuff|g,eimäß.h&-j fölg« der Abtreminiuntg dos früihjere'n REsisch-Püll'hW Beßairslbiiients, der Ükmaänie uinld dier jtetzigeim RamieM sti^ajt'en seftitr dbheblich 'ztarudfogegang^n nrnznd dürfta' rm eigontiSiclhieja S o wj e t r üßk s öl d faö.106 4oo;Qod 'betjmtgen.. Die meiisiten Jiudo», ldböw g«gewwärtägj m Polen, wo De 3,300.000 Jnndseai eflf Piootesärit <Je3 Gessamtlb«Völik!eirtmg bilUdek Irr <$or UUerALVe bcf-| träg?t dfte Zaibü der Jhtdiem 2,306.000; einen .sföarfkie^ jüdösdien Zuiwachs hiat Ritm äriietu tm El-i zeichne®, wo düe Zelhl} dier JiudlM imfdlige dios Hteüi .kOimm«tiB viorn Beßaiualb»iem, Traift&syilroanitiieffi tnnid dled Bufeöwiftia vtoai' 250.000 auf 8 o 0.0 o o gcsitlie^ea^ ist In W e i ß r <u> ß 3 ä n d, wOklhes sLs eögM Ropulbiliik figiuirdtert, ‘wird die Zalhfi dfetr Juldten ‘.toi Oiiriiesr Drefliviertelimiliiöh amgegebem. Bänten behrädhltJ- •Drozentoafez <dMsll auch die 300.000 Jt in LaitÄiU! e n, wo sue (zdhiir Ptoozcrrfc dfecr GesamtkbsvölIkortM'g amtsmadh'en. Die jüdfilsidhle BovÖfflk'e-l rlumgisizialHl für Wien wird mit duthd 300^000 aögeg»eibfe,ri, wais übetr 16 Ptozemit der Gös*mmdfb<?wö!Ilktettnaiit^ ergieJbetn würtSe. Einem höherem Pirtozemitssfarbz, tönigcfähif 23 Pnazanit, biotew die Zlffenn vlaü Bts-ckÄipe s t rni'it «eitlem« 212.000 Jiudtem«. Die Zahl dies* Joaderi. in gmz Ungarn dürfte 450.000 heüraigm, iw des! Ti&disedhlo-iSlIiavvfk’eii 3160.000, SnJ EmWamick ÄTo.oOri umid1 Framlkmekh r 30.000; kleiner« Ziffert» Ibieteni di-d ouir-oipäiilscheri Südiabaaiteb: Ibadiiiem tumld Buflgiamirei * je 40.000, Jugösiiawien 60.000, dlie eaörtqpaiisdh!» Tüuikei 50.000, Griechefiiiamd1 75.000, dlarvon «aloin i Saloniki 60,000 oder 38 P-ootzeWt dieir Gesamt-! Ibevöliketnuin'fg, Imteressamt iist, daß diiie St&tiistÜk dteaf 'Nadhkmegszeit zjumi ertsfcem Malte wfcfdleir Jitddlen!rt Sjpah«iem «utntd Portiugal ausweLst, usud zwar 1000 is^ Sip:a!nien iumd 600 im Portugal. Im diar Sdhwedd Bebfen 21.060 Jasden, im Srihwexfen, Dämewiadk B«eÖigien Je 4000, in Norwegern uM Lu«»emlbaitgf iooo. Die Zahfl der Jedem ü» Astern wird ■ mA 780.000 ainigegebem, dtanutnher 80.000 Iflnt (PafläStimtäJ Au»dh in NordafrJWa gibt eis Ländler mit ibe»Öräch%| liidhem jüdischem BiMmm-gemi. So Mattidldfeb nM 100.000, Ttinnis mit 60.000 cand Ai^ar mat 56*6^ femner A/be.ssitiiem, weldhes eiine starke Jüdliisdh'ef Bevölikemmgia^aßil aiufweitst, umter weldh'e Ibesomidisr^ die Fa(tia«sclha «to redhnen sanld. Iin «Aogyiptem liobterit 40.000 Joden«. In dien Vereäniigtein Söaaibem vcmi Amerika dürfte. die jüdische BsvölkeinM» zwei Mil- Konen Seeten betasagem. In Aissrta&tem» ilteberl 20.000 Ttuidten«, Keren Kajemeth TJisrael Jüdischer Nationalfonds, II., Taborstraße 59. Telephon 40-3-16« Spendenausweis Nr. 6/3 vom 11. bis 17. Aprü' 1922 K 228.666.50. Im Jahre 1922 ingesamt K 8,010.863.72] Zentrale: Professor Rosenfeld-Garten 1210; Smlg^ Weiser 617; Div. 100. I. Bezirk: Brüder Wiener, Doktor Heinrich Scharf L 1000; Div. 60. tl. Bezirk: d. Leo Schräge: Fleischmann-Garten im-Pinsker-Hain: anl. d. Trauung Herrn Moritz und Stella Fieischmann: M. Rath, Dr. Leopold Piaschkes, Dr. Ribaczewsky, Schneid, Brenner, Naßbaum ä 1000, May, Dr. Schmerler, Schräge ä 500, Verein Ossel Chesed 3000; Smlg. Neumann: Max Neumann, Ed. HoroJ witz, Viktor Knie L 1000; d. Z. Ranner: Retter, Ranne« ä 500; Div. 200; Perlmutter & Haber 1000, R. Bloch k 1000, W. Guthwirth 600; Div. 900. HL Bezirk: 20$ VI. Bezirk: Chanon Chefez 3000, Smlg. Menorah 500; Di 664, VII. Bezirk: 8. Landau 2Y00; Div. 100. VHL Bezirk] Regenmäntel K14.900 engl. Stoffe, Herren-und DsinenwSsrhe.Lelnen* und Strickwaren, alias erfitft?.ir,sis K.tilügsl bei i Schiff mann Wien, II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-70 I En giros 1074 En detail

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