Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1157 (20.4.1922)
- Date
- 1922-04-20
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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ffr. 1157 Wien, Donnerstag ■>< wh—u8 «unatifimmwafa r 8 <■■■-- V-J. WIETTER MORgBTyZBTnmer gp.Aptfl 1922 Seite P Fußball. Die Osterspiele. .Zb Ostern wurdenfastauf, der ganzen Weltihternatlonafe Spiele, die Aufschluß über das Kräfteverhältnis deir einzelnen Länder zu einander geben können, adsge^ tragen.;.Wenn wifTjafcft dein MeisterschaftSsystetirdie Siege »pit zwei Punkten, unentschiedene mit einem Punkt-und Niederlagen . mit null Punkten werten;, dann können wir Befrachtungen, die tifi$ere Stfelltiiig iih'internationalen Sport- Ifiben kennzeichnen, über das Abschneidön'def heimischen Mannschaften ansteilen. . .; ■ „ V ' •’ r; ■ : :• •. v V \ V > .. Niederösterreich'—Tschecho-Slowake! 17:13. Die Niederösterrelcher haben also mehr-tankte, erzielt« als 'die Tschechö-Slowaken; Auch, das Torverhältnis 2Tr23 spricht für die heimische Klasse. Erfreulich ist die Tatsache, daß. die niederösterreichischen Versike den.Puffkte^ Vorsprung nicht nur iü Wien, sondern auch in der.Täcjiecho- SlöwäKei selbst1 erlangteu; Nachstehend bringen wir eine Zusammenstellung der Resultate, die, unsere •Mannschäfteri jenseits der Grenze erzielten. Hertha—Morävska Slävia in Brünn 2:1 und 2:0. Admlra—Könjggrätz in Könlggrätz 4: 2; Red Star—‘Vorwärts ifi Bfühn 2:0; Klosterneuburg- Slovan in Frößnitz 2:1 tind 1:1; W. A. F.—D. F. C. in ÄllSslg 1:1; W. A. F.-Teptitäer & G. in Teplitz 2: 4; /f&dölrshügel—S. K. Pärdubitz irr Pardubitz 0 :1 und 6: 3; Lrickeler—8. K. Pröstejov in Proßnitz 1:2. / Das Punkte-- Verhältnis lautet also '12 :10 und das Torverhältnis 17:16 für Niederösterreich. Zum Endergebnis gelängten wir dadurch, daß wir die Resultate, die unsere Mannschaften in Wien gegen die Tschechen erzielten, berücksichtigten. Wir geben gerne zu, daß die' stärksten tschechischen .Mannschaften, Slavia, Sparta,- ÜnionVZizköV und D. F. G.-Prag dicht int Kampfe standen, doch wurden äu-ch wir hur von feinem SjutZenyfereiü,' der' Hakoah, 'Vertreten. Die -Spiele liefern also .neuerlich. den Beweis,, daß unsere Klasse hinter!Üer-'äer?TMeWn-'-n!eh'f 2urÖcksteht.: •; r Wien—Deutschland TW-' Nur in einem Spiel standen einander Vereine, die zu 'den würdigsten Repräsentanten ihres Landes zählen, gegenüber und dieses Treffen ging für uns recht unglücklich’ äüs. Die Amateüre unterlagen gegen Spielvereinigung Fürth mit 1: 4 Toren.' Die übrigen Ergebnisse waren: Amäteure—Ballspielklub in Leipzig 4:1; W. A. C.—F. G. Frankfurt 5:1; W. A. G;—Viktoria in Aschaffenburg 7:2; Duisburg- Slovan in Wien 1:0; Vienna—Duisburg.in Wien 0:0. Das Torverhältnis beträgt 7:5 für Wien'. Diese.Spiele lassenkannr. einen Schluß auf das Kräfteverhältnis unserer Hauptstadrzu Deutschland zu. Wieri-4talleu 3:1. Der Sportklub Wacker vertrat die heimischen Farben fn Oberitalien recht erfolgreich. Er besiegte Emiliana in Bologna 2; 1 und spieltegegen F. V. Venezia in Venedig 2:2 unentschieden. Auch dieses Torverhältnis fällt für uns günstig aus, es lautet.4:3., . ' Wieii—-Zükith 2l Die Spiele, die in ' der österreichischen Hauptstadt ausgetragen wurden, stellen, wenn .man nur die nackten Ziffern berücksichtigt, den Schweizern ein gutes Zeugnis ans. Wir'.'tyärfen durch Hakoah, und F. A. C. vertreten, während die Schweiz ini Züricher Sportklub Blue Star, seinen Repräsentanten hatte. Das Torverhältnis fällt zum erstenmal, für uns nicht glücklich aus. Es lautet 3:2 für B2ue Star. - - Wien—Grar 7:H. In diesen Spielen kamen die beiden führenden Grazer Vereine recht schlecht . weg. Ostmark spielte gegen G. A. K. 1 : >0 Md 0:0, Donaustadt erfocht sogar zwei Siege, und zwar müßte sich Sturm Graz 1:4 und 1:3 geschlagen bekennen. Während unsere Vereine acht Tore erzielten, mußten sich die Grazer mit zwei Toren, begnügen. Wien—Budapest 3:1. * Der UI.-Bezirk-Turnverein, der in Wien gegen Rapid antrat, hielt sich wyhl wacker, er mußte aber dennoch den Erfolg des Sportklubs Rapid anerkennen. Das Torverhältnis (5:4) spricht ebenfalls für Wien. Aus der obigen. Zusammenstellung - ist zu ersehen, daß Wien mit den Ergebnissen zufrieden sein kann. M&kkabi-Mährisch-Ostrau in , Luxemburg. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung*.) Makkabi-Mährisch-Ostrau trug in Esch das erste Wettspiel aus und erlitt eine vernichtende Niederlage. Er wurde vom S. C. Alsette mit 5 : 0 Toren geschlagen. Die Nachricht enthält noch die Mitteilung, daß gegen den Sportklub Makkabl fünf Elfmeterstöße diktiert wurden. In der Perspektive. Die D u i s b/ti r g e r waren gauze Kerle. Sie absolvierten innerhalb drei Tagen drei Wettspiele, ohne eintz Niederlage zu erleiden und ohne ein einziges Tor zu erhalten. Diese Tatsache stellt - der Hintermannschaft der Gäste ein gutes Zeugnis aus. Die Leistungsfähigkeit der deutschen Spieler muß umso höher eingeschätzt werden, als sie vom modernen Kombinationsspiel keine Ahnung haben und ihre Methode, soweit man von einer solchen überhaupt sprechen kann, sehr kräfteraubend ist. Rührend waren die Duisburger in ihrer Einfalt; Die Spieler ehrten ihren Kapitän dadurch, daß, sie ihn durch ein Käppchen kennzeichneten. Wir. wären neugierig, ob -ihm diese Würde gleich der Stephanskrone von seinen Getreuen aufs Haupt gesetzt wurde, oder ob der Allgewaltige dem Beispiel Hortliys gefolgt ist. Slovan-Anhänger zu sein, bereitet sicherlich kein Vergnügen. Die Mannschaft spielt gut,, sogar sehr gut, man möchte fast sagen ausgezeichnet, nur gewinnen will sie nicht. Woran das wohl liegen mag? Cbalupa war der einzige Stürmer von Slovan, der am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Duisburg nicht den Kopf verlor. Diese Tatsache ist umso anerkennenswerter, als der Kopf des Spielers nicht durch eine Kappe auf die Sebtütecn gedrückt wurde. E l n F11 ß b aller w i t z : „Sag mir das Gegenteil von Slovan?* -Antwort : „Gersthof*.. Letzterer Klüd kann nicht Fußball spielen, ader e? £ewirint' die'schwersten Treffen. ' «Heinlein ist lahge nicht mehr,der alte*,• jammerten die Vienna-Anhänger, »aber zum. Gjüqk, ist., Kitzel zu einer besonderen Form , aufgelaufenV - Dak der ' Flügeistürmer aber ausschließlich ein Produkt Heinleins ist, das bemerken die wenigsten Döblinger. . ' . . E c k l s B e w e g u n g e n wirken ästhetisch. Seine Ballführung Ist wundervoll.' Sein - Dribbeln entzückt die Mädchenherzen. Aber wem nützen diese Künste? . .Gerste of hatte, gegen den-8. K< Nusle sowie in den beiden’ letzten Meisterschaftsspielen viel Glück.- Auch die. SchiedsrichtereWätefc^ nicht schlecht gesinnt. - -^. Kl a.n g v ö lTe Sip i eifern a m e n bieten noch keine Gewähr, daß die Meisterschaft gewonnen Von dieser Weisheit weiß die Germania. einiges zu Berichten. S|fe hat - jetzt init großen Besetzungsschwierigkeiten zu kämpfen, stand aber : schon lange nicht so gut in der Meisterschaft als derzeit. - : A 11 e S p i e I e rro s f e n .n i c h t! Rapid machte mit Steyska.1 ein gewagtes Experiment Der alte Internationale bewährte sich glänzend, er war weit besser als alle Spieler, die die Hütteldorfer in letzter Zeit auf diesem Posten aufzuweisen hatten.;' Probieren geht über studieren! Alle möglichen Fachleute bemühte n sich, herauszufinden, für welchen Posten Schlosser ära geelgnesten ist Aus den Bewegungen -dieses : Spielers;wollten sie erkennen, ob SchTosser;ein'Läufer oder; ein Verteidiger sei. Nur einer traf , mit Seinem Äussprufch das richtige. Der hervorragende Fachmann Felix Schmäl prophezeite d^m Rapid-Spieler als (Läufer eine ruhmreiche Karriere. Diese Voraussage ist endlich eingetroffen. Schlosser vollbrachte als Stürmer eine vorzügliche Leistung. Kai 1» der Tormann der Gerstliofer, scheint sich nur in zweitklassiger Umgebung wohl, zu fühlen. Bei Nußdorf vollbrachte er seinerzeit Glanzleistungen, bei der Vienna hingegen, vermochte er nicht ein einziges Mal zu befriedigen. Mit dem Uebertritt ins Unterhaus hat Kail wieder seine alte Form zurückgewonnen. Ein e i n z I ger Querkopf vermag einen Verein um den Meistertitel zu bringen. Dies bewies der Slovan-Verteidiger Pojar. im Spiel gegen Gersthof. Er verschuldete ganz unnützerweise zwei Elfmeterstöße,. die Slövän' um den Sieg brachten. ' l^' ' •> ' V" {■ : / Das ansdhäuHchste Bild über den Stand der Meisterschaft erhält man, aus der Tabelle der Verlustpunkte. Letztere bekommt , man dadurch, wenn man von der Höchstanzahl der in den absolvierten Spielen erreichbaren Punkte die erlangten Punkte abzieht. -Hakaoh würde zum Beispiel, falls sie sämtliche ausgetragenen 17 Spiele gewonnen hätte, 34 Punkte" gebucht haben. Sie weist aber nur 25 punkte auf, demgemäß.hat:sie. 9,Verlustpunkte zu beklagen, Nachstehend'die Tabelle: . v I. K las s e : SportkIüb (6 Veflustpunkte), Hakoah (9), Amateure (12),.. Rapid (12)* Hertha (14), Wacker (15), W. A. F. (15)* Vienna (18),; Rudolfshügel (18), F. A. C. (20), Admira (2Ö), Ostmark (23), Simmering (24). . II. K l a s s e; W. A. C. (8), Germania (8), Slovan (9), Gersthof. (12), Donaustadt (15), Cricketer (17), Sturm . 1914 (19), Bewegiingsspieler (19), Simmeringer S. V. (19), Red Star (20), Rennweg (23), Blue Star (25), Nußdorf (26), Sportfreunde (28). Redendes Schweigen. Der Fußballreferent der „Deutschösterreichfscheu. Tageszeitung“ ist leider farbenblind. Sein Sehnerv reagiert nicht auf die Kombination blau - w ei ß. Solange er nur von der Existenz der Hakoah keine Notiz, nahm, führten wir das mehr auf einen g e,i s t i gen, in seiner Parteistellung begründeten Defekt* zurück, jetzt wissen wir aber, daß nur der erwähnte, k ö r p e r 1 i c h e Defekt schuld daran ist Denn an den Osterspielen in der Krieau haben außer der Hakoah noch drei andere Vereine mitgewirkt. Aber der deutschrädikaie Sportschriftleiter hat . auch sie nicht bemerkt, obwohl sie sich, nicht aus Juden, sondern aus Ariern rekrutierten, und zwar aus Schweizer Alemannen, Prager Slaven und Vertretern des bayrischösterreichischen Stammes aus Floridsdorf. Zufällig haben alle diese Vereine blau-weiße Dressen und so ist . das Geheimnis . des großdeutschen „Vorbeisehens“ medizinisch aufgeklärt. Oder .dürfen die deutschnationalen Leser nicht erfahren, daß die jüdische Jugend unter großen Opfern einen eigenen Sportplatz geschaffen hat, auf dem sie mit der größten Begeisterung alle jene Eigenschaften betätigt, die der Rassenantisemit 8BIHBBB HBBHBHO ■ HIBHBH BÖM B B BBBHBHIB ® BBBBSa ■ N 'H CKHKinhafeer: ARTUR SAAR) SPORTWÄREN OES.M.B.H.; . 9379 ■ “ Eigene Werkstätten: Wien,Wohlmuthstraße 19-21 « n Haupfniederiage: Wien, II., Franzensbrtickenstraße 24 ■ 2 Talephoo 47-3-12 2 En äetaS! Export a « En gros _r_ _ | Beste Elnhaufsquelle für wiederyerHäuVer! ■ den Juden apriori abspricht: Mal» körperliche Ausdauer and Muskelkraft? Dieses Schwfeigen ist beredtste Anerkennung, Die Hakoah kann gar kein größeres Lob mehr erringen als cffe Stummheit des großdeutschen .Organs. ihren Leistungen gegenüber.. Denn.dieses Totschweigen beweist besser als; die tönendsten Hymnen,' wie Wenig schon heute die jüdische Jugend, mit dem Zerrbild gemein hat, das der Rässenahtisemit gewohnheitsmäßig mit dem Begriff „darrr lnd* verbindet. ,; ’ . Ein roher Spieler und ein kurzsichtiger Schiedsrichter. 1 Ungefähr in der 20. Minute nach der pause im Spiele Bewegung XX—Heöhawer, das am vergangenen Montajg äüf dem Bewegung-XX-Platz stattgefund&n hat, beging der Stürmer Paipmer von Bewegung XX am gegnerischen Tormann ein grobes Foul. Der Schiedsrichter sah den Regelverstoß und unterbrach das Spiel, um einen Freistoß gegen die Brigittenauer zu difcfleren. Nach dem Abpfiff versetzte Pammer dem zum Ball eilenden Spieler Frisch1 von Hechawer vollkommen grundlos, einen derartigen Tritt in den Unterleib,, daß Frisch' zusamnienstfirzte. Schiedsrichter. Neubauer weigerte sich,. gegen den . Rohling einzuschreiten, da er auffallenderweise erklärte* von dem Vorfall nichts gesehen zu haben. Das Verhalten dieses kurzichtigea Herrn ist umso merkwürdiger, als er sich in der Nähe des Tatortes befand. Einige Spieler von Hechawer warenüber diesen beispiellosen Roheitsakfe derart empört, daß sie,., als sie sahen, daß keine Sühne erfolgte, trotz der Ermahnung, des Kapitäns, das Spielfeld verließen. Wie. wir vernehmen, beabsichtigt der Sportklub' Hechawer sowohl gegen Pammer wegen beabsichtigter schwerer Körperverletzung als auch gegen den Schiede-? richter Neubauer wegen Fahrlässigkeit die gerichtliche Klage einzureichen. , Hertha spielt am 30. April und TL Mai in Graz. Deutschland—Oesterreich. Die Gültigkeit der vom Oesterreichischen oder Niederösterreichischen Fußball- Verband ausgegebenen Legitimationen oder Permanenz?-: karten ist für den 23. April ausnahmslos aufgehoben. Det- Eintritt auf den Sportplatz Hohe Warte ist nnr mit für das. Länderspiel gültigen Karten gestattet Mit Ausnahme <Üer ersten Rapid-Mannschaft, die am Ostermontag gegen 3. Bezirk 2:2 spielte, errangen alfe' übrigen Mannschaften der Hütteldorfer überlegene Siege. 1 B — Nfeulengbach 6:1, Reserve — Bankverein 10:0, L Jungmannschaft—Bar Kochba 2:0. v Die Hakoah trägt Sonntag ein Wettspiel gegen Slavia in Präg aus. Mit Rücksicht auf die hervorragende Form der Tschechen wird es der Hakoah schwer fallen, einer, knappeff Niederlage' zu entgehen. Die Amateure spielen am kommenden Sonntag in Budapest gegen. M. T. K. Wacker und F. A. C. tragen ihr Klffges Meisterschaftsspiel am kommenden Samstag in Meidling aus. Rudolfshfigel spielf * Samstag and Sonntag gegen Morävska Slavia; in Brünn. Sportklub spielt Sonntag in Preßburg gegen Bratislava. Wassermann, der tüchtige Stürmer des S* G Ari, befand sich beim Spiele gegen Neunkirchen in besonders guter Form und erzielte auch alle drei Tore für Art' Die junge talentierte Mannschaft des 8. G Asi konnte letzten Sonntag gegen den zweitklassigen Provinzverein Neunkirchen ein unentschiedenes Resultat (3: 3)1 erzielen. ' , >: Bachmeyer, der tüchtige Flügelstürmer der Germania* ist; dem W. A. F. beigetreten und wurde auch von den Schwechatern freigegeben. Bach'meyer wird' bereits am Samstag gegen Sparta in Präg antretea. Die Vienna trägt drei Spiele in Prag aus.. Am Samstag den 22. April tritt sie gegen eine kombinierte tschechische Mannschaft an, am Sonntag den 23. Apiü? tragen die Döblinger das Platzeröffnungssplel gegen den 3. K. Nusle aus und am Dienstag den Ä. April spielt «8e Vienna gegen Sparta. Die Vienna-Reserve nahm in- Malacka an eSnem; Rundspiel teil, das sie auch gewann. Die Resultate warena Vienna II—Malacka 8:1, Slavia (Preßburg)—Eisen- und Metallarbeiter (Preßburg) 7:1, Malacka—Eisenand! Metallarbeiter (Preßburg 4:1* Vienna II—Slavia (Preßbürg) Ö: 0. Um eine Entscheidung herbeizuführen, sollte, die Vieöua noch ein Nachspielvon zweimal 15 Minuten bestreiten. Slavia trat aber wegen-Ermüdung nach 15 nuten ab, so daß der Sieg der Vienna zugesprochen wurde. Die Wiener vergaben in dem Spiel zwei Elfmeterstöße.? Hechawer—Bewegung XX. Die Vereinsleitung vonc Hechawer ersucht alle Zuschauer* die beugen des ^Zusammenstoßes Panimer-Frisch waren» dringendst, Ihre; Namen und! Adressen bekanntgeben.. zii .wollen. Zuschrift: Gäfe Stadtpark, I., Parkring'2. ...... ... U. T. E.-Budapest gestaltete sein Debüt in.Schwede«' erfolgreich. Die Ungarn besiegten Oergrythe in. öötebürg 2:1. , Die dänische Elf, .die zu Ostern in Prag , weilte, spielte am ersten. Tag gegen Slavia unentschieden, am,' Ostermontag unterlag sie gegen den gleichen Gegner mir 6*3 Toren. ♦ Sparta schlug die Pariser Auswahlmannschaft Jn Prag 4:2.. ... Blue Star Zürich in Brünn. Ueber das Spiel gegen Moravska Slavia, das die Schweizer 1:4 verloren, schreibt der Brünner „Tagesbote“: In technischer wie taktischer Hinsicht reichte die Schweizer Mannschaft* die als Meister der Schweiz der Morävska Slavia gegenübertrat, nicht an die Heimischen heran. , Die Gäste zeigten gute Einzelleistungen, so zum Beispiel der Tormann, die beiden Verteidiger, der rechte Verbindungsmann uhd der rechte Flügel; als Ganzes genommen, sind sie nur wegen ihres raschen Startes und ihrer nicht unbedeutenden Durchschlagskraft zu werten, -aber nicht zu fürchten. Natürlich weiß man bei derartigen Mannschaften nicht, ob alle überhaupt diejenigen sind, als die sie gelten, man weiß nicht, wer Vollkraft, wer Ersatzmann ist. Vermutlich hatten die Schweizer, eine sehr sympathische* faire Mannschaft, mehrere Ersatzleute eingestellt