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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-18 · Heft 1155 (18.4.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1155 (18.4.1922)
Date
1922-04-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wfth, vltzftsÄK Wiener morgenzeitüng^ jf/T StcTskairderM^mehr wieder endgültig io Wien festen )Fuß fassen dürfte, hat Rapid einen verläßlichen Verteidiger gefunden. Besser als in 0er Vorwoche gefielen jriiesmal Wessely und Wondrak jauf den beiden Flügeln. SCutlian brillierte nur in der ersten Hälfte, f Rapid ist sofort io der feindlichen Hälfte au finden sind in der 8. Minute gelingt es Uridil nach einem Corner, ^das erste Tor au köpfen. Die übrigen Angriffe weist Neujliaus.ab. In der 18. Minute nützt Palcsek ^nen Center •ypn , Welkes zum ausgleichbsingenden Tor aus. ln der 27. Minute »sendet Schlosser zum zweiten Male ein. Doch bald danach gelingt es Horvath abermalsdas Spiel gieichzustellen. Schlosser vermag zwei Minuten vor Halbzeit wieder die Führung zu erreichen, Rapid fällt nach Wiederbeginn merk- > lieh ab. In der 10. Minute sendet Horvath nach einem ^Auteinwürf mit Prachtschuß ein.' Die Ungarn verlieren sodann ihren rechten Flügelstürmer Telkes. Rapid nützt seine numerische Ueberiegenheit aus und Kuthan stellt in der 30. Minute das Endresultat her. Horvatr wäre es bald geglückt, auch diesmal gleichzuziehen, doch landete der Ball knapp neben der Latte. Rapid—IIL Bezirk Turnverein 2 :2 (2:1). Rapid-Plahv 8000 Zaeehaae^ Schiedsrichter Wancura. Rapid: Pauler; Klär, Steyskal; Thorton, Neubauer, Ntetech; Wondrak, Wittka, Uridil, Schlosser, Wessely. III. B e z irk Turnverein: Neuhaus; Harter, Szabo; Nagy, Klfeber, Steinite; VVeisz, Horvath* Paltschek, Göttler, Schwarz. Rapid gelang es nicht, gegen die mit großer Aufopferung spielenden Ungarn einen zweiten Sieg zu erringen. Die Ungarn., die sich inzwischen an die Platz- •erhältnisse gewohnt hatten, gaben den Hütteldorfern einen ernsten Gegner, ab. Das Spiel nahm einen fairen Verlauf. Von beiden Seiten bekam man gute Leistungen ztt sehen. Rapid \ [trat in veränderter Aufstellung an, die sich nur teilweise 4 bewährte. In glänzender Form' zeigten sieh Neubauer, * ^Vessely und Schlosser. Wesselys Kombinationsverständnis wird vonSpielzti Spiel besser und , erhöht die Durchschlagskraft deys Rapid-Angriffes beträchfich. Das Verteidigungstrio befriedigte. Der Engländer Thorton versagte. Per Mittelstürmer. Uridil wurde vorn gegnerischen Mittelläufer kaltgestellt Bei den Ungarn bot der Tormann Neuhaus eine Pjrachtleistang. Die schärften Bälle meisterte f jer in sicherster Manier. Die Verteidigung schien fn der. ■cF^teu Spielhälfte etwas, unsicher, lief aber nach Seitenwechsel zur vollen Form ajif. ln der Deckung ragte Kleber ihervor. Der Angriff hatte m Paltschek einen guten Lenker. Die Verbindaagsstiirmer waren durchschlagskräftig und scftußgevraltig. Von detr Außenstürmern war Schwarz der bessere. , . - ’ Rapid hat Abstoß und Wondrak leitet sofort einen Angriff ein. Bald aber übernehmen die Ungagj das Kommando, Eine kritische Situation vor dem Rapid-Tor rettet Neubauer. Ein Sololauf Wesselys endet In der 15. Minute anit einem überraschenden Treffer. Bald darauf überspielt iPaitschek die Rapid-Verteid%ung und stellt den Ausgleich W. üneschöneKombinatioaSictilosser-Uridil endet «uleineui p weiten Treffer, den Uridil in der 34. Minute aus kurzer Distanz ierrielt Uridil bietet sich wieder eine gute Chance, aber der Tormann fängt ihm auf der Tbriinie den Baff vom Fuße weg. Nach Seitenwechsel erscheint die uugarisehe Mannschaft wie ausgewechselt.' Famose Kombinationszüge werden sichtbar. In der >22. Minute gelingt es Horvath, ■aus einem Fernscfmß den Ausgleich herzustellen. Alle Anfsfaeogungen der Hütteldorfer, den siegbringenden Treffer za erzielen, scheitern an der hervorragenden Abwehrarbeit des Tormanns- Neahaus.. CornerverhÖitnis 4:3 für KL Bezirk .Turnverein. Spiele auf der Hohen Warte. Mäßiger Sport, schwacher Besuch. Die diesjährige Osterveranstalhfng der Vienna vermittelte uns zwar die Bekanntschaft mit zwei auswärtigen »Gegnern, die zum ersten Male in Wien weilten, sie brachte »aber recht .mäßigen Sport. Die Duisburger stellten eine ^Mannschaft ältester deutscher Schule ins Feld, deren Spiel ‘naturgemäß kein besonderes Interesse zu erwecken vermochte. Der 8. C. Nnselsky, der am ersten Tage sich .schnell die Sympathien mg Zuschauer durch hübsches, faires Spiel tuid korrektes verhalten erobert hatte, verdäro »diesen günstigen Eindrock gründlich!m Spiele gegen Vienna« Von den Wiener Mannschaften vermochte höchstens die Leistung der Vienna am zweiten Tage zu befriedigen. Gersthof find Slovan enttäuschten. S, K. Nüseisky—Gersthof 3:2 (1:0)* : Hohe Warte. 3000 Zuschauer: Schiedsrichter Kauf ich. S. K..N u $ £ 1 s k y : Hocke Q; Hordcka, Holoubek; Kttdroa, VIk, Jefinek; Znamenaeek, Hocke U Lebl, Karbus, Hlädkv. , Gersthof: Kail; Molnar, JLIbora; Vriaril, Krejd, Davidek; Schink, Leitgeb, Grober, Wazulik, Klefnpeter. .Die Prager entsprachen /den in sie gesetzten Erwartungen. Sie stellten eine recht, spieltüchtige, nur etwas ■weiche Mannschaft, die in puncto Kombination und Technik ihre Gegner weit überragte. Die Tschechen, die sich anscheinend'Slavia Zum Vorbild genommen haben, unter- 18. April T922 . wma» scheiden sich durch überlegtes Zusammenarbeiten wohltuend von unseren Mannschaften des Unterhauses und der ersten Klasse. Obwohl sich die Gäste sichtlich schonten, spielten die Gersthöfer nur eine ganz inferiöre Rolle und konnten kaum einen Moment ernstlich gefährlich werden. .Bei etwas besserem Schußvermögen der Gäste hätten die Gersthof er wohl die doppelte Trefferanzahl einstecken müssen. Nnselsky hatte im Angriff den besten M^nnschaftst&l, speziell der rechte Flügelstürmeri sowie Hocke I und der Ersatzmann Karbus gefielen. In der Deckung waren Kudrna und Jelinek besser als Vlk. Die Verteidigung entsprach. Gersthof schien vqjn Vortag etwas ermüdet und konnte keinen Moment mehr als eine schwach zweitklassige Leistung bietend Die Mannschaft spielte ganz primitiv, die Backs schlugen sich schlecht' und recht, die Deckung ver- > sagte gänzlich. Im' Angriff befriedigten noch Schiick lind Wazulik am ehesten, Kleinpe ter . enttäuschte; erwähnenswert ist höchstens die Schußkraft aller fünf Stlirnier. .Wirklich gutes Können Verriet nur ein Mann der Gersthofer: der Torwächter Kail;- der/ eine Unzahl . der schwersten B.älle meisterte. Die erste Spielzeit ergab eine erdrückende. Ueberlegenheit der Prager, die jedoch blbß' eihep einzigen Treffer durch Lebl erzielen können (15. Minute), Gersthof kommt kaum über die- Mitte, aber die Unentschlossenheit der Gäste vor dem Tor verhindert den zahlenmäßigen Ausdruck des wirklichen Kräfteverhältnisses. Halbzeit 1 :0. Nach der Pause gelingt Karbus ein zweites Tor, dann gestaltet sich der Kampf etwas offener und Wazulik verringert den Vorsprung der Gegner. Der Erfolg ermutigt die Wiener, die einen Generalsturm unternehmen und zwei Minuten später wirklich ausgleichen können. Dieser Treffer war allerdings mehr als zweifelnaft, der Ball sprang von der Stange ins Feld zurück, ohne die Linie überschritten zu haben, aber der Schiedsrichter, gab Goal. Die Tschechen sind nicht entmutigt, spielen unentwegt und ruhig weiter und schließlich erzielt Hocke 1 de% siegbringenden Treffer. Vienna—F. V. Duisburg 1908 0:0. Hohe Warte. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Komar. F. V. Duisburg: Grabowski> K. Frings, Linden; Lewandowski, Fleitmann, Rheinhardt; Küpper, A. Frings, Herczka, Müller, Kirchhoff. Vienna: Bendl; Tobias, Blum; Tremmel, Chrenka, Weher; Kuzel, Heinlein, TrinfcT, Bulla, Eckl. In diesem Spiele enttäuschten beide Gegner und das torlose Resultat kennzeichnet am besten* das Niveau des Kampfes: Faires, aber inhaltsloses mid langwieriges Spiel, güte Verteidigungen und äußerst schwache Angriffsreihen. Während aber die Stürmer der Vienha wenigstens genau kombinierten, in diesem Punkte sogar des Guten zuviel taten und bloß aufs Schienen vergaßen, betrieb der Angriff der Deutschen ein ganz primitives Lauf- und purch- -bruchsspiel, in - das auch der ehemalige Mi T. K.-Mann Herczka nur selten einige feinere Züge brachte. Auch die Deckung der Duisburger kümmerte sich herzlich wenig Um die Unterstützung ihrer Vorderleiite, verlegte sich hauptsächlich auf die Zerstörung der gegnerischen Angriffe ürjd jagte die . erbeuteten Bälle haushoch nach vorne.-Wirklich erstklassige, wenn auch'.nicht überragende Leistungen zeigte nur. das Verteidigungstrio. Bei. den. Wienern befriedigte, wie gewöhnlich, die Hintermannschaft, insbesondere Bltim und Tremml spielten ausgezeichnet* Weber schien etwas indisponiert, nichtsdestoweniger hatte Vienna in ihrer Halfreme ein . entschiedenes Plus gegenüber den Deutschen aufzuweisen, der sie auch die Ueberiegenheit im Felde verdankte, Der Angriff war wie immer das Schmerzenskind der Mannschaft, die Kombination war zwar diesmal raumgewinnend, aber die einzelnen Stürmer sing, vitzL zu weich und, unentschlossen, um Zählbare Erfolge ’ zu erringet!. Im Innentrio bildete nur Bulla eine rühmliche Ausnahme, konnte aber allein auch nichts ausricjiten. Trinkl, der sich nun schon auf fast allen Posten versucht hat, ist auch kein Mitteln . Stürmer und läßt überdies jede Ambition, vermissen. Von den Flügelstürmern war Kuzel der weitaus bessere. Die Mehrzahl der Angriffe wurde von,ihm vorgetragen. . Das Spiel beginnt mit heftigen Angriffen der Wiener, wird aber bald ganz offen. Trfhkl verschießt knapp, dann revanchieren sich die Deutsche«- Nach längerem zwecklosen Herumspielen kristallisiert sich eine leichte Ueberiegenheit der Duisburger heraus. Nach der Pause kann Vienna das Kommando au sich reißen und eine deutliche Ueberiegenheit, geltend machen. Ein Abseitstreffer T/inkls wird nicht anerkannt, dann kommen einmal , alle fünf Stürmer der Deutschen ungedeckt vor das Vfenna-Tor, verschießen aber ebenfalls. Bendl verletzt sich bei einer kühnen Paradd, erholt sich aber rasch. Nun trägt Kuzel Angriff auf Angriff nach vorne, Tremmel tauscht mit Trinkl Platz, aber es hilft alles nichts. Auch ein schöner Vorstoß Bülias wird noch im letzten Moment unschädlich gemacht, so daß es bei dem torlosen Ergebnis bleibt. F. V. Duisburg 1908—Slovan 1:0 (0:0). Hohe Warte. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Bis e n iü s. „ Duisburg: Grabowski; Müller, Linden; Lewandowskv, Fleitmann, Rheinhardt; Küpper, A. Frings, Wohlbröhl, K. Frings, Kirchhoff. Slovan: Cernicky; Becher, Pojar I; Popek, Lokwenz, Pojar tl; Sofska, Listopad, Ptacek, Chaloupa, janosiewics. Den Duisburgern gelang es,-obwohl sie nun das dritte Spiel in drei Tagen absolvierten, gegen Slovan einen knappen Sieg zu erringen. Man merkte der Mannschaft die flber8tandenen Strapazen nicht im geringsten an, jeder einzelne war mit Feuereifer tätig, und so ist ihr Erfolg als verdient zu bezeichnen, obwohl Slovan im allgemeinen etwas mehr vom Spiele hatte. Die Vofzüge und Schwächen der deutschen Mannschaft traten gegen den schwächeren Gegner naturgemäß noch klarer hervor als am.Vortage. Die Verteidigung, insbesondere, der Tormann, arbeitete, vortrefflich, die Halves "unterstützten sie wirkungsvoll, hatten aber fürden eigenen Angriff nicht viel übrig. Die Stürmer konnten sich diesmal besser entfalten, zeigten jedoch nichts Besonderes. Ihr Zusatnmenspiel ist einfach, aber rattmgewfnnend, die technische Durchbildung and diel Schubkraft aller fünf Stürmer läßt aber zu wünschen übrigj Sloyan enttäuschte gründlich. Die Mannschaft ließ! jeden Zusammenhang vermissen, 'spielte zerfahren und weich und.war gegen die letzten Spiele nicht wieder-j zuerkennen. Irn Angriff* sonst dem besten MannschaftsteHj befriedigten nur Chaloupa und zeitweise Listopad; Ptacefc versagte, Das Fehlen Hänels machte s.ich sehr bemerkbahl Die -beiden Verteldiger spielten recht unsicher, wodurch die Deckung gezwungen war, , rückwärts auszuhelfen und die-LJnfefStützung des:Angriffs' zu vernachlässigen. Lokvonz, kam sdner Doppeiaufgäbe «och am ehesteü nach. Cernicky im^Tör.vhielt einige! schwere Bälle sehr sicher. Das Spiel beginnt mit Angriffen der Wiener/ die aber resuRätios verlaufen., Duisb'urg-erwidert und bringt das Siovari-Tdi' häufig jn Gefahr. E»is zur Pause vermag aber keine Partei eine« Erfolg zu erringerf. Nach Halbzeit legen, die Deutschen mächtig los;,-vergeben aber einige gute Chancen; dann .kommt Slpvan -auf, erzielt aber nur einige; Corner. ..Ein Vorstoß der Gäste führt dann endlich in des* 20, Minute nach einem Doppelfehler Bechers 'Und Pojars* zum; einzigen Tor durch Frings. Chaloupa tauscht -mit Ptacek Platz, aber an dem Resultat wird nichts mehr geändert. 1 ■ , Vienna—S. K. Nuselsky 4 :1 (2 :1). Höhe Warte. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Kapert. Vienna: Bendl; Karg!, Blum; Tremml, Chrenka, Weber; Kuzel, Heinlein, Ludwig, Bulla, EckL S. K, Nnselsky: Hocke II; Holoiibek, HorcSckaj fellnek, Vlk, Kudrna; Vescfbky, Hocke J, Lebl, Bashyr,' Hladky.’ :: : : . Die Prager verdarben diesmal den guten Ejpdrück^ den sie'im ersten Spiele gemacht hatten, gründlich. Es Ist unerklärlich, was die Mannschaft,' die am-Vortage ein«, schwerwiegende Fehlentscheidung 'des Schiedsrichter voll-l kommen; ruhig aufgenommen' hatte, gestern bewog, siel«, derart ' unsportlich,-, ja renitent zu benehmen, als der- Schiedsrichter Kapert einen vollkommen gerechtfertigtem El^neter diktierte^ Die Spieler wollten den Goalkeeper sogar bewegen, sein Tor zu verlassen —" es. muß zur .Ehre 1 dieses Mannes betont werden, daß er dieser Aufforderung nicht folgte — und spielten weiterhin plötzlich so derb; daß sich, der Schiedsrichter genötigt sah, den rechten Verteidiger der Tschechen auszuschließen, in einem interuätionajen Spiel jedenfalls ein seltenes Vorkommnis. iDje Gäste traten diesmal in etwas verändertes Apf? Stellung, an, zeigten sich aber den im guter.Fotm befmdlichenf,Wienern nicht gewachsen, washauptsächlich auf das. schwache Spiel der Deckung zurückzuführen’ist, die den zweckmäßig arbeitenden Vienna-Stürmern. picht gewachsen war. Die Stürmer befriedigten, speziell Hocke und Hladkywaren recht gut. Jn der Verteidigung zeichnete sich Holoubek durch gutes, später ‘ auch durch rohes Spiel aus. Der Tormatin - hätte einen Treffer verhüten können, war aber sonst ausgezeichnet . 5 '■ Der Vienna behagte das, voMden erwähnten Roh eiten; abgesehen, Im allgemeinen weicW Spiel der Gegner-recht gut und die Mannschaft raffte sich zu einer beachtenswerten Gesamtleistung auf. Der Angriff hatte durch die Einstellung. Ludwigs viel gewonnen, wenngleich auch dieser 'Spieler, «kein idealer Mittelstürmer ist. Er ist aber ein Draufgänger, und ein solcher. Mann hat -den Blau-Gelbetk schon länge gefehlt. Sehr nützlich arbeitete wieder Kuzel, auch der linke Flügel, Bülla-Eckl, befriedigte. In der Deckung war Weber besser als am Vortage, der, beste Half und der beste Marin auf dem Felde überhaupt war Tremml. Die Backs leisteten sich einige Schnitzer,.-die aber von den Gegnern nicht ausgehützt wurden. , . , Vienna unternimmt sofprt nach Beginn heftige Angriffe 'unü Kuzel erzielt aus einer Flanke Eckis ein Prachtgoal (5. Mir&tejb Es dauert nicht lang und ein haltbarer Schuß desselben Spielers bringt den Stand auf 2 : 0. Auch weiterhin ist Vienna im Angriff, ,ohne aber bis zur Pause weitere Erfolge zu erzielen. Knapp vitr Seitenwechsel gelingt es * dagegen Lebl, den Vorsprung der Wiener zu verringern. Halbzeit 2:1. Nach der Pause sind .die Wiener weiter stark überlegen, aber; erst der vorerwähnte Elfer bringt den dritten Treffer. Ein indirekter Freistoß iirid .eine Unzahl Corner werden nicht äusgenützt,ebensowenig dieSchwächung der Prager durch, den Ausschluß Holoubeks, bis endlich Bulla in der letzten Minute eine. Flanke Kuzels zum vierten •Treffer verwandelte 4:. Boxen, Die Ent^dieidungskämpfe der schwedischen Meisterboxer» Die glänzenden Erfolge, welche die schwedischen Faustkämpfer am ersten Kampfabend erzielten, haben das Interesse, für die Entscheidungskämpte, welche heute tim 7 Uhr abends int Sophien-Saale' staitfinden werden, wesentlich gesteigert. Diesmg# sind die schwächeren .Wiener Kämpfer bereits ausgeschaltet und nur die stärkeren1 Vertreter unserer-Stadt werden mit. den; Schweden den Kampf aufnehmen. Auf Grund der Ausscheidungskäitipfe sind für heute folgende Matches angesetzt: Fliegergewicht: Oestefberg (Schweden) gegen Nemeta (W. A. C.) und Innhauser (Wiener Sportklub) gegen Kugler (Wacker). Tritt der indisponierte Nemetz nicht an, so wird den Ersatzkampf gegen Oesterberg der beste österreichische Fliegergewichtler Czapak (W. A. C.) austragen. Bantamgewicht: Christensen (Schweden) gegen Bucek (Wiener Sportklub) und Banneri (Iron) gegen Barta (Fünfhaus). Federgewicht: Koritschoner (Iron) gegen Zachowal (Wncker).; Leichtgewicht: Reiß (Iron) gegen Gösta fohannsen (Schweden), .Burger (Iron) gegen Eriksön (Schweden), Stark (Fünfhaus) wird kampflos Dritter. Weltergewicht: Sedlacek (Wiener Sportklub) gegen Ejnar Johannsen (Schweden) und Oppelmayer (Iron) gegen Wittkovitz (W. A. C.). Mittelgewicht: Nilson (Schweden) gegen Anderschitz (Wiener Sportklub) \ und Sachsei (W. A. C) egen Wawrinovsky (Wiener. Sportklub). Halbschwergewicht:!öß (Grazer Herkules) gegen Vrbancic (W. A.C.). - mg Theater von heute . . , . . .Anlaag Burgtheater: Corfolanus .7 Staatsoper.* Feuersnot — Josephs-Legende 7 Volksoper: Das Rheingold Vs8 Deutsches Volkstheater : Dag Bltfmenboot 7 Gold, .Silber, Platin, falsche Zftine, kauft Wr. Kammerspiele: Reigen — Dis^vierte Wand JosefstädterTfeeater: Die Schule der;! Kokotten - * . < Wr. Stadttheater: Mohnblume Neue Wiener Bühne: Im Damencoupö Renaissance-Baliue: Doktor Stieglitz Raimund-Theater: Die rote Robe Carl-Theater: Die -Bajadere Theater an der Wien: Der letzte Walzer 7 10 7 7 7 7 7 tf 7 7 |ohann-Strauß-Tlieater: Das Sonntagskind 7 Wr.Bürgertheater: Die Scheidungsreise 7 -Wr. Komödienhaus: Die Parlamentökathl 7 lustspieltheater: Graf Toni '/,8 Freie jüd. Volksbühne: (Gastspiel in der Rtäandbühw:) Schmates (Abfäle) 'Iß JÜA. Bühne (ty/fabofsteaßel&.-Ufteweffie ECHT PROFESSOR M6ER RElälVOLLEHE TMROTWßSCRE ln Sommero. Winterfiuatität fürSheumi’ u.Cic(itl8ldende stets lsgemd bei ALBERT MAT2HER, WIE«. I., Kohlmesserg. losMi)ILCB9amrl2 s Te!.18-HQ' MrmlLZ Steifischwilzba^ßT QcöSnet von Dienstag bis Sonntag mittags Wannenbäder OeöHnet von Djcnstsig bis Sonntag -mittags S. Hayersohn WUn, llq7äborilr<ä4a (Straßeiiief) WSSL4ÄN7MV nun nSF Vorcligliche Küctie ^iHHiifniRiHinuiniiiuHiHnmß^pi^i bet Ri -:ic Preise Wdtfirfn» RABItlOWiTiCH I» KalilerstraBe 8 füalte^ella . Kärntnorrlna) K., Höllandstr. 3, ft-Uhers Step h sniestraße, Imklflanen Hause. - Samscl|l - ssen. 5958. esBMsäamEa .und sämtliche Bestandteile^ .93ähmas€hi^@n U. alleßppzialnäbtsasch'men für Haus und die meisten Gewerbe! — Alleinverkauf der Gritzner-So.blendoppelöäh- und Holznage!» maschlneo f. Handbetrsebt iXl, LtschfgisrieiR- , Straße’ 25 amix? Erstklassige Weine N22 rot;t«R zu Haus gestellt. Wfvn, IX*, SshfelS'StrffSRitzh’xfr». '% Ecke Roten!vwen,"asse (oücncs Oeicbi,‘tj' weiß, rot und Tokaya:* In tcrschlrdenen täte« zu näötgeu Preisen. — A«l Wiftiach a O’iaH* aucn InS lüc;‘a'.'he7eUun":>)i.Vertagsp,eseHscliaftni. b.H* 3 , . ...... . . . ri Vernntv. =. Redakteur: lacques Löw. | SSrTef b«eeheidae5f»nÄ|i TM : Dr->ck- und Verlagsan3talt „Metentrich- A. G. CAbi .Wr. Morgenzert« «ä*L

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