Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1154 (16.4.1922)
- Date
- 1922-04-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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M/k'lVl /'Wien, Sonnlag' WIENER MÖRäENZEITUjSTO 167 April 1922 Seite 5j Ü,.»M ‘fljdhlfiistt^ inifflcH ■ 'dtoni Stemmen' Wseksu, umwob x^jo FeJSS'eflin dies SaiblbOiüs (befreit . iziiu, weirdlep, ‘ so %wgbäk sie auf diis XJatnidlsfctiasße aiuis, dfie äins Nadhfbarxjottif führt itfnd wdhlec dice Edöisumig m dar. Peffiaow idier. 'Matttteidhiai fcotrainien; söHllte. Es watri. übfeccife .idkvük^ gewandten',' ailis die,r Gänidainrf, dtem idu atusgtäsßnildlt helttc, mit dieir •Mombsdhlai iziutrüdklldaiim .Wie eüme Tmo^ttiäe führte er sie dütrdii dlie.Stoßen ,u<nÜ IMörtctoa ssllkst .war einsbatuin't, .iztui (hänen, diaß 'ithire. LAbweteemtb/ellt gerade vorn Notar z-uteinieim Abgriff öiuf.. diite . Jmdeim aiutsig'eintuitizt wendemi Soilt'e. . Ick rvvdißte ' LilÄbi-lMkv, - d(ä(ß Miaritedhlä' Jdbemldljig i?3ü|ruclc- B<ielhörenf' wieaidb, bfl'iefb im GeraieimididlHawis tuind Wett sämtlwdliie Ariwesenfcfe, - gewösisiettmaßemi ö'Iis / Gefangen«: izutrück. Als Miairtech'a ckutpalt, (bto£ .siitdh! mfer cito Sntetressaoteis ScbÄÜEipveü dtair. Die ge-Wig (iSdliiw ädhtariejii', -dÜe iblererts vtA® d'ön eimririingl'jlcfliieni |3äeiti23r«dleini Avialrffy® gefangieü götemiorr walren1,' Ipüdkltim ädhteui >v>on! dlean ' bereits tritgogllaiiiibte®' iMididhteiu eib, wälhirerid dfi/6 VemüttifliAgememi; ib'eisehämt <Xm Black ziu Bcudlem.' B’emiklten'. Dai v faßte tekyör dter Amwesfötudleai d'ati Mult, autouniuifemi:-‘ »Dar ,TW gebühnt jetzit «diam jN*Mä-r' Atvainf fy!« Idii ivo(ites Ijedödh <Äe Zridua-tio,® i-Öliig gdldärt k-eibej® midi' ließ' '.dslbivr dien (ÄmdÄrtv'ein' d'Se Mdidimßg emstaltltielil Sie Swiair* ßiiurfö. i »'tertsdlfai ibegil'eifceit!e denn •ädhädhtör /biis in «Cime Woflilniumg, legte domt dlie' Walross ab iufnid Ibegtafb «iicl? dlafnm m> datz mädhiste Dictrtf, 'mm eiitrve® ^Auftrag des Herr® 'N-otäris Avtarffy ' aluisiziuifülhtren. jMtartteciha' wollte mach m der INiä'dbt ziuirüd^Mm-eini, da Äiwairffyihr aiutftiriig, Mn die für ihn' wichtige •jAimtwewt 'öiutf sefmen Brief ' imisidh1 zu blumigem. Mv* irtitt lNirnri im . d'er Richfctiing des oädhteteä Dorfes tweiiter, hod'te Marit-Sdlia1 «n'csdi , beWär sie dais Dorf ' «rnre-ixM ihMs, tm lulnd' (birtaldiite. .sie «u>küdk. ' Der IBifdef dös Hcrrnr Ndtäm tointe sie, miüchlt u'b^- meiidluötK ' wimd1 -lrnt ilto dialher izmruckgebiiiaiclHt.^ vlibh besah mir dife- AdiresiSe dsfi BMf ss, ©ie . tailtete Er. ■I-IoidlittvollTligelb'O'rein' Hemtn Samiuel Feuieiisifc'em mitdem dVimgemdiein' ■ ErsmcSheiii prn KofEigc Er-' lediigiuing.« Es vvar ehi;.nieuiär Piuifn^rieF, . - J«. der Stadt lierrsdhlte' Jiuibel' mitiicl; Dmulde. ■'Dr. Da/diaanyl, der cmgcisielieinte AdtooBdaife' «j'nid! Fräsijdienlt; dter iKuli^tiisg'em'eäkidSe, y1 ^seß sich in1 seiner ifcietüdlgen Erregung IhSweißeia, mir angesidiits-' dter igfatoizen Vensaminilip'iig ' dfie KDalndi m knssieim. Am ßeÜiben Abend iiodii1' famki' einie Art V erlbtrüfd'er'mng iKwiscihiorir dier' clirJsfcHchen unid> der jüdfedheP Beivöilkeintiing' statt, mind1in |ömen» Jalhre wirdl es wä lMwSir'LMiKe -: DdepgAnÄMe -gegdben haben, in -Judemi/abt! :Qsteitfe»t so fröhlUdi' veihriaidhlten: wie um dleir ifeemeinde meines AmtsBitees. •■■V- =■.•/■ ■ ■ 7.-i ■ - IDiiescr UtirZMwg' sei nodf Jdbi^ eine MM- Ae-ügt.^ daß, isolangie Hdrir wtm Sbamoirjaitiy Obesnstithh iriichtor' virair, m -j-edem 'jüdüadw Fest : eim eigehei IS^ea^asipnuciiy ein Maiscliie'beraidhl, fiir^seihe Gesuinid1-. fick', gelesen wttrde. Ais er hodiibebagife stab, iwuirde etr aiuth in' die Hiaisteralh} apfgeaiiomm^ii,/uhcl so taiiu man' «bei JÄrn MÄdr aPcfhi mH besoinidlerer Betonnung seinem 'Niamem. verlesen böreni. ' % Die regierenden Mörder. Horthy als Schützer des Bibo und Hejjas. (Von unserem Berichtersta11er.) -Hup weiß jeder gewiß, daß die Polisei gena.ue Kemntni's über die Tater-.'Ws'ElrssbtzÄrstLdt'e-r Bom-' benanseblagLLund über .ihre Auftraggeber hat. Konnte noob ein Zweifel bestehen, so wird er durch die' jüngste Verfüg^mg /zerstreut, durch weiche 'den J o u rn a liste n der Z >u t t i t: t zur .Oberstadtbauiptmaihnschaft seit zwei Taigen y er b'o-t ein .ist. Ein anderer sicherer Beweis diafür,daß die Polizei nichts nieltr-auifzükiäreri, dafüy' ater desto tneht* m yeTtusciien h'ati ist, 6aß der. •BtäatssekrMär im Ministen um des Iiikcrd Dr. K-os z o1, dessen . Cl^ef MM- -Ster des Innenft Graf .K I e b e.l 'sb fet-g ist, .Bresscve“tretern gegenüber bündig erklärte, daß -die Tater nicht in Ungarin, somdeiti int A u s k^ md, «und z\va-r in*- W i eui unter dem Konini'Unisteii uPd’-ungad-iscben .Emigmnten zu -Siuicben seien1.’Mätti. muß aer. Budapester Polizei .• zubiil^en, daß sie in einem Abhängigkeitsverhaltnis sbskt und. m der. Uintersychung «keine freie Hatid hat. Die Polizei 'bemüht sich auch, sich wenigstens vctr der gtyßen Oeffsntlichkeit. und vor idem Auslährcfe reintzunvaschei,].. tiihddie’ scheinbare Ergebnislosigkeit ihrer Erhelrnngsarbeitöii* .izu erklären. Eine offizielle Meldung der Oberstadfc'liaiuptrnannschaft besagt' nämlich, daß die VoTerhebungeni Sich so latngsam'hin.ziehen,., weil die Polizei gezwungen sei, i;n< jedem 'Stadium der Untersuchung, bevor sie einschreitet, hiezu:neuerliche Vollmachten vo.ii der Regierung -ainzusp-recken. Das ist eine cleut- Assimilantenschreck in Deutschland. AViikatle-n bereite mehrfach Gelegenheit, über die Tätigkeit de's jungem Venbamdes »nationaldeutschem^ Juden«, (beziehungsweise iseines Wortführers |Dr. -N a tt an & di p zü> berichten». Die jüngste Prrreht ’der jaidisch-deutechcw Assi-milaitioin im Rci'cÜie ist eine der kuriosestem .Ensciheiitiiungen, die je -ataf jiddischem Boden mufgetarncht. «Skid: Eine .Vereinigung evon. Judop, der; Absitiammring' mach, mit eiriem' univcrfLiechten deuiteclkiiatiöniaJofi ‘ Prbgiramiiiiy wcfblte |die •.irÄose Venckiigiüng mit dem Deitätechbuim am> iSfbrebt,' jjjfedfef •Zosamtnaftgehät'iigkieit mit dein -Weltjjitcdiesitum .aufs sdh.'notßfstfce ablfelmft .iutnd mit gleicher, iVeliemeh^ gcgfem' das 'N'afckmiaijpdmtiuim nnd die aii*' gewissen' jüdischen Triaditbäietiv fssOm'ltemde Assimilation der »•HtteralÜtt*«. Juden losschlägt, fiat es;fiir gut bcfitin dien, -sach auf Ddiischer^Basi-s,. dlais heißt «als Verband glciohgesiininiter J u d e n, zrusammemzutschHeßon. Folgerichtiger wa-re es en'techiedem;geiwessn, wetm die^ jüdisdliieih' Deuitschrt'ationäileii. ihren (bewußten' Aufi'osiun>gsten.denizei//durch solchen Zul$ämmeniscihl<uß nicht selbst in den Weg träten1, isonfeenfi.' iihireai,' restlosen. Anschluß ains Deuitechtu-m in Smdmdiuell-ör, «ftaitt ip kollektiveiE.. Fonnii versuchten i—aber woraiuif es fhkir abgesehen' ist, das ist, als 'Orgainisation. isich atutf deutsche,r Seite die e'ntsipnefcheaide Beachtung zu enringeca', utn so das Patent des Votldeutsdien zu erobern «und nkhtjüdische deuifcsche'Kiräfite gegen jOne zu mobilisieren', die nun iaSs Sübädflmge dleft* deutschen- Sache zu (bezieichaen inidhlt miide . wind. ' 'Man muß zugebeiv, daß bs dem Apostel! dieses ijwdenitumo der lmndeutpriazentigen Negation, Herrn 'NiÄumÄnn, gelungen iislt, durch den Taimtai, den er schlägt, ei*m beträchtliche BeEitung in dle-r deut- .scheni Pres&e zu finden, und dsim'it hat er dem Assimiiation,sj:udein.tuni der »veirsclhiedenfon Schattierungen [a«fge Veidegenlheiten, 'bereitet. Henr Naiumaimn hat %Äe Schwächen des Assimüiationsisystieiniis ea-sipälit und jtet gebt mit demselben Elan gegen die assimilaiki'rijschc -»Zwiisdienscfhicihtc los wie g^en die bösen Wonisten. Beide Gnuptpeiv sind ihm auf gleiche Meise Vaterlamdlhfeinde, und während er bei den 'Zionisten cm eindeutiges Programm voufidet, wird er nicht müde, den- Assimilaaiten, Feigheit, Unen.ttfdiiede/nihek und ein Laiyierem zwischen Judentum Md Deutschtum vorzu,werfen. Vor einigen Tagen Ist in der »IC ö l n i s ic h c in Z -e 11 u n. g« ehn ArtmteN ckm rr?tel; ,.»friert BLritld «x,. liehe Sprache. In der Oiberstadthanptma'nns'ch.aft wäll keiner sich in dieser heiklen Affäre die Finger verbrennten, wie es biriier schon so viele Polizei-, beamte, . die ihre Aufgabe' ernst 'nahmen, getan haben - und da es sich bei diesem1 Verbrechen fäst durchwegs, um Persönlichkeiten handelt,' die. trotz ihrer Massonverbrechen 'stets :den:. Schutz der .Regierung genossen, muß;kt-jedem Falle eine neue Bevollmäclitiguing zum Einschreiten erworben werden. Die Polizei Ht der Ansicht, daß nicht sie, Sondern die Regierung die persönlichen undl politi-scheni Ko.nsecjuenzen der restlosen, Aufhellung des Komplotts der so^eiuaumten. .• unverantwortlichen Nebenregterung 1 ,K auf sielt zu nehmen hahe. Im übrigen handelt es isfeti nicht mehr um eine Bombe, •sonder» tura füw.f Bomben, die gegen,, einzelne j ü d i s0 he F a ml- .Vien -oder.g»gen •,«pöiitisdie Zentren, in -d'ene» Juden die Mehrheit bilden oder1 die sonstwie der Bekämpfungder christlichnat!ohÄe» Rcaletiokn dienen', hätten geschleudert werden solien. Seit zwei Tagen 'sind auch die Vetsichetungeit der'Regierungsstellen verstummt, daß in dieser Affäre taiteäcHibh das Gesetz den Sieg davon trage®, werde. Eine dumpfe Resignation bemächtigt sieb allmählich der Bevölkerung, die nioht daran glabtben will, daß im Eftngam in' absehbarer Zeit das Ende der Gewaltherrschaft lind des Terrors kommen werde. Der Ministerpräsident j Graf B c t h 1 cai trifffl lÜeute in Budapest ehr. Er ist, wie schon her,ich/' tet, -von dem Minister des Innern zurückberufeit worden, dem der Rcichsvenveser Horthy den strikten Befehl erteilt halje, sich in der Bombern affäre nicht weiter zu bemühen. Die Führer der »Erwachenden« haben dies durdigesetzt. Sic gehen!, sogar noch weiter -und fordern offen öle Nominierung der Mörder als offizielle Wahl!-? Kandidaten. für den Polizeiptiotokollen werden als solche ‘A:ti^jstifter des Attentats weben dem Oberl^utumit Bib.iö iiroidligenannt: Ivan •Hejjas, Ladisku«’- ‘ B.udav a r 3% Georg H ege d ö sumd Georg HiiJ Eine Erklärung der, ^Erwachenden« itn »’Ncmzct^ Ujsag«« bezeichnet auisdrücklrclb die Qvandidatud dieser Personen als Bedingung, für, einen Putg-j frieden.' ' - ■ i ■ ' iv ’■ ‘ , Ein-er der''Altentäter näraens Jo'scf ist: der Polizei überstellt worden; urtteir der Ankläge, er halbe die Aufgabe übernommen, zweivon deh »Erwachenden 'Ungarn« gelieferte Bomben' gegen das -Haus des jüdischen: Gastwirtes von: Jaszkaraj<ei«<l, zu weirfen. Bei der Einvernahme machte er die foH. geade Aussage: »Idi .weiß nicht,;was m-an-'v'orx . mir:wilf. \ ' '; Die gnädigen Herren haben in allen Volks versamwhmgen|d-en Jüderwrior^l verkündet 'und erklärt, daß Jude® zu' morndc-n!. um d z u p 1 ti nidexn ges t^u11e€ und eirrö ipa^- itriotisch'c (Tat' «ei. Und w iir, lärm e n' Ticü'lcl^ habe®, den gnädigen' Hermt gegl^ubtruiiid ums ger-ii^ in-,ihreu Dienst gestellt.« \'y; . Ein: Opför des Anschliages, der<.'Han,dsidfe' fäSsrilfs-besitzet, Karl H a tahs;. eiwer der aa^esehenstea BuÄäp.ester, Bürger, dürfte amtah km Uswife des köuli gen. Tage sterbc'al Den ärztlichen- «Afcimsng Lu,folg aöil eitoe" Gehirnbiiuiiuög emgehtcteai'. .s^n... gciyeri jede Hdff®uing stol « -U ' Tnfo%e ehei- Aupfdrfuftig;... :ddsdiMymiiete--fi^ I-nftere^, ^suchten- - , GehcjmpoHzistftt “der StaatspoSzeisämtliche' Heilanstato1 uind K^inkeinhäuaer, . it*' denen die Verwiumdeteait des,Bombenanschlages ‘ttniteiH gebracht sirniä- und rnaih-mOn mit dem! Peusotn’al e Verhör vor; turn fe-ftzussteUen, :ob micht ein.011 öde der andere der wäärnmd sein' Krankheit gegeni 'die 'Person des Reiribswsrweser oder die Regierung oder G ö m b ö s* eine verletzen de Aeußeraug ‘wagde ödest sonst: die ibestehendl sta-ariiehe und gesellsciiaiftli’cho Oaidttirmg herab setzte. Da» ist die Tütigi*i;f der Regierung B e tk- 1 e n, die in, Getwia mit frechstem Z^ni'smtesg übsp^itz SdÄifz der Minoiitäfte® eprach. * < Deutschlanid?« erschienen, in welchem a® knüpfen di an die Tatsache der Ueiberiremdu-ng Deu-teehlands mit dem gröbste» 'Geisdiütz gegen denjüdisdfnationalen »Freradköirpeai« im deutschen'- Vo|5ce losgegan-gm wird-, dev tviötn' böscindetföt1 Gefahr ist, weit deal Jüdisclmafioffnaleni .seiin» deutsches Staaüsibii'rgerreclit —- vor dter Ausweisung schüfet.. Man müsse •mit-asnseheny »daß diese fremden Mcnseb'^n.' v3>uif unserem dgenöriv BxMen<J# teiorUpellos -' i® deutsche Familie® einidürangen. undl Kinder, die ohne ihre® Einfluß Deutsche, beste®) Schlages bähte®' v^erdeu köribeni durch vonfübireriisch© Pbrassemi befnobelm Der Jüdisch®arion a'le sei doiptpelt gefährlich, der seine Wedbeajpbeit im Zusammenwirken mit 'dem Ausland betreibt. Wie weit, es schon getommeii ist, beweise das g*r:oße Zi-oniiistenmeeting, wo wieder drei Ostjudieni, da!mai)tcr -sogar eim Abgeordneter aus ' Polen, spreche® solten (gemetot ist die große Versammlung au® Anlaß den letzte®' Sitzung des zIck ntstischen Aktiowskom itees). Nu®, aber g*eht es gegen die geistig trägen Niöhtizisonristen, denen man; von Jugend srv beigebracht hat, daß alle Juden gegen. ' de®1' -§smLMtz«msn Feind, den, A-nfkseimi'tiisimvs, zusammen steheb) müssen und die nicht sebön. wollen,' daß im jiüdisclxw Lager i.hre .gdläh-rli-dhsteira- Feinde sind!, die an dem Fchlgediainkeai der jüdischen' »Ein-- heitsfront« Idebea und ®iclT mift Menscheni yedbünden, die i'hinein fremd tuntdr-feindsriig sind. Beweis:. Der Eniipfaing W eit zmanns durch die Berliner jüdische Iv'ui-tuisgemeiinide. Eine »dcuttisdhe Gemeinde« hat einen Fremd e n offiziell empfangen, der gekommenist, um für eine »dem Deutschtum schädliche Sache zu wer,beul« »Würde®, die Vorsteher der Berliner Gemeinde auch einen Wdrbcr deir französisch em Fremdenlegion offiziell empfangen haben, wenn er zufällig ein'religiöser Jude gewesen wäre?« Bei dieser geistigen Einstelliiiing darf es nicht wundernehmen, daß von, dieser Seite nunmehr in de® Vororten, von- Berlin ein »deutsch-jüdischer Vereinsbund' für Religion und deutsches Viatedasnd gegen Antiseniitisirvus und Zionismus« gegründet wurde und daß ein Bericht der Berliner zionistischen Vercmiguing über ftiobrärsche Kulturarbeit i® dem Mitteilungsblatt: des Naumann-Vcf'bandes in folgender Weise glossiert wird: > Gegen diese Seuchen gefall v hilft nur strengste geistige Hygiene, wie sic nur von Eltern und Lehrern geboten werden kann, die selbst geistige utnd Lebrstätteit «feie!jr.o«itty detiäsche Attno^plföf«! zu schaffen.« >1 Dem Zionismus wird diese 'Hetesd miaäürlicH «fei das mindeste asubabedi könne®, m bcsvrMrem befegen gereJclit 'sie den werschiedtü'öü Schichtet der Assimilatiüir, die du*dh) solche 'Mdtboddrn tafef: Verräter am dick: Sache Dcufsöehfasadis' sHMMÄsich Wcrdte®. Die Bewegtßiüg uatio-riatdettehten JNted'.- ist Me Fniicltt vom BrmÄe. -der' MdistLchzi' 'Aisefettw's latiorr in Deutsdhla-nd, deirm' dic lJefere der Naumaa^J Leuste ist nichts anderes ste die kiOiBsequent« Weitab. bildung der. assimil-afcorischeni Thevri«®-. VislleicÄ hat auch' dieses Getue sem Gutes, indem es gewis&erö Seh^ohteu" der deutedicnii Jtsdeit die AügEp daarüböd’ öffnet, daß cs auf die Dauer nicht möglich ist, inl Zwei Sättel® z-iti reiten und sie zu1 einer klaren! Enft-j soheidltmg an Steile des (bisherigen 'Laviere®4!? dränM Ernste Lage in Irland. Paris, 15. April. (Funks,piiuch.j Auf der iKbliv ferenz zwischen den Vertretern des irischen' Fre0 Staates und den Anhänger® de. Va-ler-a® konnte 'bik: jetzt noch kein E in ver n e h m e ®> erzielt wew den. Die Konferenz wurde auf den 19. April vertagt,5■ London, 13. April. (Reuter.) Gestern requi^. riörten die a u f -r.ü h-x.e,t 1 ® i h. 6 ar'Tp up-ip.c n be4- ' deutende Mengeiii: vom Brot und' Fleisch. I11 D ttb-'- >1 i ® herrscht große Bestürziuwg.6 Es wird bekannt-» gegeben, daß die englischen Behörde®, und did Armee des Freistaates Vorsichtsmaßregeln 'treffen^ Dublin, 15. April. (Reuter.) In 'Sltgo ist dkl Lage ernst. Der Präsident des Dail Eirean®,i: Griffith, will morgen trotz des Verbots des rcpub'lw, käini®cheai Kommandanitem von Sligo eine Rede füö den Vertrag* mit England halten. Eine starke Aby teilung von F ,t e i s t a a 11 e r n besetzte dos G®afschaftsgebäudc, während die Republikaner eine An. zahl öffentlicher Cebiiüd'e besetzten. Beide Partei eh •sind 'bis an die Zähne bcwaffiret* Unruhen in Damaskus. Rom, 15. Apa*il. (Funk&pruch.) In D a in a s^' ik>u s ist es zu ernsten Unruhen gekommen'. Der Minister des Innern Hass an Bc v. yvwd'C. cv>- .Lizvheit.und Encigie genug hebern, in ihren Hätisrrn 1 m o-r d e ts.