Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1152 (14.4.1922)
- Date
- 1922-04-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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’titt. 1182 Wien, Ereftag WIENER MORGENZEIftmG tagen steht der Lesesaal während der Stunden von 10 bis Uhr, Samstag von 10 bis I Uhr zur Verfügung. Seit Anfang.dieses Jahres liegen dort zu den bisherigen 300 Aber <JÖ neue, insbesondere ausländische allgeraein-wirtschaft- Hche und Brancherifachzeitschriften auf. LniAuiiliZ. Der Marktbericht 1; . ' Die Märkte standen gestern Im Zeichen des Spinats. Wiegewöhnlicham Gründonnerstag, waren auf dem Naschmarkt reichliche Zimihren' von" Spinat eingetrotfen. Die Nachfrage war überaus lebhaft: Trotzdem, konnte der Preis ein wenig herabgedriickt werden. Als höchster Preis für Blätterspinat wurden K 600, für Stengelspinat R 500 festgesetzt Im Detaifverkauf erhöhte sich dieser Preis Mi 10°/o auf den Märkten, um 15% in den Bezirksgeschäften. Die Zufuhren der übrigen Grün waren waren gleichfalls günstig. Die Preise blieben im allgemeinen auf der! Höhe des vorgestrigen Tages. Inländische Kartoffeln waren gut vertreten. Sie kosten, im Großhandel K 180 per Kilogramm, im Detailhandel bis höchstens K 200.- IGpfleukartöffeln .stellen feich im .Großhäaderauf K -370, im Kleinverkauf auf K 380. .Ajuch italienische Frühkartoffeln wären zugefiihrt. ihr Etfgrösfcreis beträgt K 1000 per Kilogramm. Italienische Erbsen, die gleichfalls zu sehen waren, notieren Im Großhandel mit K 1200. Alle möglichen Salatarten sind bereits vertreten. Ein HäupteiSalat inländischer Herkunft stellte sich gestern auf dem Naschmarkt auf 'K 40 bi? 80, italienischer Kpchfealat kostet per Kilogramm K 450 im Detail, ein Bänd Re4tich> ungefähr 10 bis 12 Stück, notierte mit K 50 bis K. 70; Als Kuriosum sei erwähnt, daß Champignons sich augenblicklich auf K-4000 bis 6000 per Kilogramm stellen, fein Büschel’ Schnittlauch köstet im Durchschnitt K 100 bis K 120, inländische Zwiebeln stellen sich auf K 700 bis ,750 im.'Eugros,. äüf.JK 800 .' i m Detail,, ägyptischer Zwiebel -■ist fefwäs billiger "uritf kostet K 750 per Kilogramm. An Eiern ht : äMenbUcklieh kein UeberüM, da . die ländlichen Produzenten selbst einen großen.Verbrauch haben;. Die Marktamtsorgane sind - angeblich bemüht, jedem Wucher mit Eiern: rotgegfenzujareteo. Der Stückpreis beträgt. K. 13p. . .. In der Großmarkthalle, konzentrierte sich-das Hauptinteresse auf Fische," dierelativ -gut -angeböten vyaren. - Die Preise bewegten -sich auf der bisherigen Höhe.'s Auf dem Eieischmarkt herrschte gestern bereits Tebhäfter Verkehr. Vpn, auswärts; waren 13 -Waggons, und zwar- 5 aus Jugoslawien, 5 aus Ungarn und 3 vom Lagerhaus der ' Stadt Wien zugeftihrk Nichtsdestoweniger erhöhten sichdie Preise für einzelne.Sorten.. Im Bngröshandel wurden teurer: Kitze, um K 50, Speck um K80, Kälber und Fleischschweine bpi K loo, Fettschwelue'. um K 150 per Kilogramm. Der -Detailpreis blieb unverändert.' Tnnirri^yyirrii irr de*. 14. April f922 a Ä Freie jüdische Volksbühne Morgen, jSamatag» 15. April, V,8 Uhr abends Letztes Gastspiel im Lustspielftheater m») Drama in drei Akten v. Bltnko Zum l. Male: Schauspiel in vier Akten von H. Leiwik - Bühne und Kunst. Generalversammlung des Bühnen- Vereines. Der neue KoHektivvertrag, Gestern vormittags ^begann!m Sitzmigssaale der, Handelsr ubd Gewerbekämmer die -29.: Generalversammlung des Deutsciiösterreichischen Bühnenvereines. Nationuträt •Rri c k ’ wies auf die Bedeutung des gewerkschaftlichen Organisation im beuÜgvu^K^^kF'uÄ's'-'D^Äu hin.. Sodajuh Erstattete Präsident Sft ä r k den 'RechenSchäftSbericht und tröHerte die Verlängerung des Bühnen dienstvertrages, Mssen Dauer ein wesentliches Kampfobjekt bildete. Die Verhandlungen über den. Kollektivvertrag haben von Juni 1921 Ws in den April 1922 gedauert. Es .wurden folgende wichtige Aendertmgen festgesetzt: Im Falle der Dieostverhinderung erhält das Mitglied jseiti garantiertes Einkommen durch vier Wochen zur Gänze Md dusch sechs Wochen zur Hälfte, ohne daß irgendeine Höchstgrenze gezogen wurde. Bezüglich der . Rollenberweigerung wurde, entgegen dem' bisherigen Usus,:bestimmt^ daß diese Verweigerung mit tunlichster. Beschleunigung spätestens äni Abend nach der ersten Arrangierprobe gegenüber der Direktion, zum Ausdruck (gebracht werden müsse. Bei Bezügen, die das Vierfache (der Mindestgage ausmachen, hat der Unternehmer das Recht, kürzere Verträge als solche, die auf 12 Moiiäte Wüten, auszustellen. Personen, denen solche Bezüge seitens des Unternehmens nicht zugestanden wurden> können hur mit Zustimmung des Bühnenvereins auf eine kürzere "Zeit. Ws für zwölf Monate verpflichtet werden. . ' Ein weiterer Punkt des Tätigkeitsberichts war' das Theatergesetz, das endlich vor der Verwirklichung steht. Dann folgte der Kassabericht, bei dem der Widerstandsfonds nicht in die Bilanz aufgenommen wurde. Der Rechenschaftsbericht wurde genehmigt und dem Vorstand dys Abisolutorium. erteilt. Die Verhandlungen finden heute: ihre Fortsetzung. , gelangt morgen „D e r.e:i;c- Die Heirat wider Aus den Theatern. Im B u r-g t.h e a t e r p e b il d e t e.K r a n k e“ und * w IT I e n“ zur Aufführung. Im Opern th e ater wird morgenr„Parslv-a: 1“ gegeben. Anfang ■% 6 Uhr. In der V o 1 k s o p e r beginnen morgen unter fieitftng frön Direktor Felix Weingärtner die Wagner-Festsnlelefnit der Aufführung des „Parsifal“. In der Titelrolle Postiert Hert\ Kammersänger Heinrich Hensel vom ' Stadttheater in -Hamburg, für die Partie der Kundry wurde Frau Kammersängerin Elsa Bland als Gast gewöhnen. Den Gurnemanz singt zum ersten Male Herr Baumänh. Beginn Uhr. - W o c h e n s p i e 1 p 1 a n der Volk so per. Sonntag, %3 Uhr (Kein Kartenverkauf) „Die Fledermaus*. f/3S Uhr „Die Boheme“. — Montag, %3 Uhr (Keiu Kartenverkauf) «Die Fledermaus“. (Adele — Fräulein. Anny Rainer als Gast.) %8 Uhr „Der kleine Märat“. — Dienstag, ,V28 Uhr, „Das Rheingold“. (Wotan — Herr Kammersänger Willy Buers, Loge — Herr Kammersänger Heinrich;Hciiäel vom Stadttheater in Hamburg, Alberich — Herr'Rudolf' Bandler als Gäste.) r— Mittwoch, lJß Uhr. (Kein Karten» verkauf) „Lohengrin“.Donnerstag, 6 Uhr, „Die Walküre*. (Brünhilde — Frau Kammersängerin Melanie -Kurt, Siegmund — Herr Kammersänger Heinrich Hensel, Wotan. ~ Herr Kammersänger Willy Buers vom Stadttheäter in Hamburg als Gäste.) — Freitag, *{& Uhr, „Derkleine Maral“. — Samstag. %6 Uhr, „Siegfried“. (Siegfried — Herr Kammersänger Heinrich. Hensel, Wanderer — Herr Kammersänger Willy Buers vom Stadttheater in Hamburg, Brünnhilde — Frau Kammersängerin Melanie Kurt als Gäste,) . , . . Im Rafnimid*Tlieater wird morgen zum testen Male .«Die roi.c Robe* gespielt, Soiwitäg, 16. April 1Ö22, 7 Uhr abds. II., Praterstraße 25 SCHNATES Mflwirkend«: Paul Baratoff Ulna Deutsch,ÜHapItu* Heraoh* feowltzr Adolf Jdblonskl, Heinrich Mover, Simon Nathan, Mlohael PrelB, Jona Beißmann, ßenzlon Slgall, Abraham Strleower, Morris Taplowsfcl, Lea Vüisintrattb^raf, Raehel WelBberg 4280 Ksrtcnvönrerkauf an der Tageskessedcr Kolähd-Bährte. — Telephon 43-1-23 Im Wiener 'Stä d 11 he a t er findet morgen die Erstaufführung der Komödie „M .0 h n b 1 u m e“ von Buscb-Fek e t e statt. — An den beiden Osterfei ertagen gelangt um %3 Uhr nachmittags :die Komödie,.^Die Wä i s e a u s L o w.o o d,“ von Ch. Birch-Pfeifier, zur Aufführung..;; ImWiener Komödientiaus gelangt morgen, 7 Uhr abends, die Wiener Posse »D ie ParUwen tsk a t h i“ von R. Blum und A. üllreich, Musik von Edmund Eysler zur Uraufführung.; Artur Hermelin, ein jugendlicher Lemberger Pianist, dem ein ausgezeichneter Ruf vorängeht, wird am 1|. April/ mit einem Klavierabend im Mittleren Konz e r.th a u s s a a 1 (Konzertdfrektion Heller), zunt ersten Male Vor das‘Wiener Publikum treten. Gerichtssaal. fßr den % Mai 1922 einzuberufen den- Generalyerj Sammlung zu beantragen, die Dividende mit K 100; per ,Aktie (gegen K 5Ö im Vorjahr) zu beaiessen und sie; ab 3. Mai 1922 zur Auszahlung zu bringen. In der Generalversammlung wird weiters der Antrag auf E r h ö h n H g! des Aktienkapitals gestellt werden. Valutenkurse. Die fremden Zahlungsmittel waren!rn •gestrigen : kehr etwas billiger erhältlich, wobei sich das Geschäft eng begrenzt abwickelte. Nachstehend die offiziellen Sciijußklirse-:'' ' .'; ‘;. Veröffentfichuttg der peyiserizentrale vom 13. April 1922. Devisen (Schecks und Ausz?t)s. . .. Kurs v: / ' Zahlungen) Amsterdam f. 100 holl. Gulden . Agraii 1Q0 jug.. Kronen * . . . Belgrad 100 Dinar . . . . . * Bel-Iin-lOO deutsche Reichsmark , Brüssel ICO belgische Francs . ■ . Budapest 1Ö0 ungarische Krönen. Bukarest 100 Lei.. . Christian!a 100 norweg. Kronen . Kopenhagen 100 dänische Kronor Lön'döri 1 Pfund Sterling i MadHd 100, Pesetas« Mäilütn fuß 0 5 Geld Ware Geld 2907.50 2459.50 29l2Lh 2465L0 2565.-' -2W5.- 654^0 655.60, Der Sanitätsgefreile als Kapazität. Ein Saaitätsgefreiter war selbst in der. höchsten Blütezeit des Militarismus keine sehr angesehene Persönlichkeit — weder als ,Vertreter der medizinischen Wissenschaft noch als Repräsentantdes Zaubers der Marsjünger , auf das weibliche Geschlecht..Und doch hat der 26jährige ehemalige reichsdeutsche Sauitätsgefreite Mas Kiesew, e t i e r in beiden Eigenschaften Triumphe gefeiert, die ihn — „das. ist das Lös. des Schönen auf der Erde— auf die Anklagebank des . Wiener Landesgerichtes II führten. Er hat sich vor den Schöffen wegen K u r-; pf u scher ei, E nt f ü h \% u n g, Betrugs und Falschmeldung zu verantworten. Neben ihm sitzt die' Private Paula P i r o. s k a - Fis c h e r wegen Mitschuldr an. der Entführung der Kaufmannstochter Roderibe K a u ag « n Beide Mädchenhatten,,ihn geliebt. Und da bediente ■ er. sich "der eyicn ' als. Werkzeug» um-die andere zu gev . Mnneu Beides gelang ihm.^urch . sein hpclistaplerisches; AufUceten iu-^der Spiumerfrisehe Gosaumühle bef Hallstadt.: Dort wohnte er. im Augusfc 1921 als „Dr. Hans Joachim von: Michaelis^Dödeflein,Professor der Medizin“. Er begnügte sich ‘ aber nicht mit dieser Falschmeldung, Sondern praktiziertelustig darauf los. Eine Frau hat er zu Tode operiert. Seinem; Repomee als ärztliche Kapazität und Gentleman hat das. aber nicht geschadet.. Am merkwürdigsten;ist der Umstand,! daß es ihm gelang, von Aerzten und Spitälern chirurgische Instrumente zu; entlehnen, um seine Kuren, die er sich gut bezahlen ließ, durchznführen. Eineq Mann, .der solcherart Fachleute düpierte, fiel es noch leichter, Frauen zu verführen; Die Kanagur hat er entführt und irgendwo in. der Fremde schmählich verlassen. Gestern - gab er unter; großer. Heiterkeit des zahlreichen , Auditoriums seiner Bereitwilligkeit Ausdruck, sie noch zu heiraten. Die Vorgeschichte, dieser Entführung schilderte er. in geheimer Verhandlung. . . Der Gerichtshof verurteilte Kiesewetter wegen Betruges zu. zwei Jahren Kerkers. Piroska-Fischer wurde .freigesprochen. v ,; " Die Mordaffäre Fatty-Arbuckle. San Francisco, 12. April.'(Reuter.) Das Schwurgericht hat den wegen Mordes angeklagten .Filmdarsteller Faity-' A rbucfcle freigesprochen. (Er war beschuldigt, eine Kinoschausprelerin entehrt und ermordet zu haben.) ' Möilkttd IOÖ Lire.. .Ne^Vofk I Dollar, . . * . . Paris;100 Francs . .! Pia«; 100 tschecho-slow. Kroticü . ‘S6!ia,: 100-Lewa .••. . . , >SlO'$kliolral0Q schwcdiscIteKronor Warschau 100 polnische Mark. . Zflrlch-lOO schweizerische Francs 5 v" ' Not»«* ' ' Ajnerikan. Noten v. 5 Dollar aulw, kleinere ...; Belgische Nöten 100 Francs . . Bulgarische Noten zti 1000 Leva ' ' ■ Ö 's I, lOO « » (•' -» kleinere,. . ‘ Jrüitfi$che Koten 1(X) Kroner » ,; D>ütsche Noten zu löQO Mark. . > ija’ , s n 100 „ * » kleinere, . » , E&gu Noten von 5 Llvrest. aufw. » kleinere * . . ... ' Französische Noten -100 Francs » Holländische Noten 100 Gulden'»? itafientsche Noten v. 100 Lire aufw. *' n ' . kleinere , lögosl.Noten ungest. zu lOOODinar I •* B '» 100 B— ,■»i/ iw . . .kleinere . « Ncirwegische Noten 100 Kroner . „Polnische Noten v. 900Mark aufw. ■' « kleinere. . . . RnmänischeNoten zu 1000«. 500Lei v' ,, kleinere ... ROM Noten (Roman.) zu 500Rubel >■'*•* . 0. B . •) 100 „!. * kleinere. « Schwedische Noten 100 Kronor . chweizcrische Noten 100 Francs Dänische‘Noten 100 Pesetas •. » ■ T^Cbecho-slow. Not.,v.,1000aufw. . . . kleinere . . Ungar. Noten (neue Fm.) zu 1000 Kr. » zu 10.000 Kr; » * . m kleinere . . » . . r. (i 0 51/» fh 6 6 m 5 951.-; im- 1633.75 33.975 937.- mC 2917.50 2434.50. 9728.-7 2595.- ,655.50 971.— 12. Aprit Ware'j 292LM, 2440.50V 9752,— 2605.-{ 656^0 9TO-J 415.70 7669.-7- 708.50 1419.— 1636;25 16(3.75 34.025 34.025 --••— 119875''’ 416Ä1 413^20 413,80 7681.-, 7694,-: . 770L--4 709.00 7ö9;30 .' -710.5^ 1421.— 4646;« 34.078 1201.78 5Vs 18340.- 15360.- 15480.-' 15000.— 7 3’A 5332.o0 1993.50 m- 1491,25 5342.50 1695.50 204;— 1493.75,; 5295;.*; 2603.50. 203;75 1496.-25 - 7559.— 649.50 5220.- 7631.- 7581.- 650.59' 5230.- '/644'i— 7651'-* <EÄ 324p.- 5m-; 1613.75 •2595.- 1616*25 . 2805.- "-Ära Ä'Ä 2650. - ' 2630.g ÄLL Ä ' ,ÄL§! - 33^S 707^80 20)2.50 414.70 9818^ - mim 2907.53 41SL0 9842.- 7oefso -dÄ; 2902.50 2907.5« 408.70 409.30 97Ü:-t _ 1 um.~ 199.25 I41L- 203.25 Ä-: . i4iiS . /2pi;50 .= 205.91 559l!~ 5606!- ‘ 56441- ' .5650^5 1973.50 1486.75 1531»;" 15300.- 954.- 1976.50 1489.25 45335!-^ 15-m— 960.- 198320 1488,75. '1178.75 'iLÄ J49 um nsiÄ 15155.—.-. 15475. •'97!'!—‘ 977^ Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien -- ln Zürich notierte: die. österreichische Krone die österr.’gest. Krone . die tschechische Krone, die Mark ...... Agram .•. . . Bukarest . ... « . . Budapest . . . . .. . —*.65 Warschau. , . ... . . «j—14 -- —*07 Centimes. —iÖ6e/ie Centimes. -.06Vxo' -.07 i0!30 1.72 1.65 (-.06e/(öatn 12. (-.07 (10.35 ( 1.75 (1.65 (— (—.64 (-.14 am 12. am 12. am 12. am 12. April) ' April) April) April): April) Die englisehe Anleihe au die Tschedfo-Slßwakdl;1 dem Prospekt der 10-Milliönen-Pfund-Anleihe tdJea •Ma r 0 d n.i L i s ty“ mity daß die ischecho-slowakische Regierung, die Anleihe nach dem. 1. Mal-1932 zu -efpeaqa Myse von 408 g p g e n d r e i ni ou •Küitd'i- °gW n-g z u rück z‘ a h l e ii k'a ü n. ’V ' [ Ein neuer Zolltarif iu Rußland.. Am 15.' April 'wW!bpiWallen Zollämtern Söwjetrußlands, und der verbündeten Rfe{tubUkeu für den Handel mR Europa ein . neuer Zolltarif eingefüiirt. ■ .' '' ' r*- Die Zollgoldparität. Die;.Geschäft$ieitung der Öesierreichisch-uugarischen Bank teilt mit, daß die Goldparität (Umrechiiuiigsverhältnis, betreffend die Zollzahlungen ia Gold) für die Periode vom 17. April bis 23.vApril-1922 mit, K^570 festgesetzt worden ist; .• . v’;; Maßregelung einer Filiale des Wiener Bankvereins inv Agrare. Aus Agram wird uns gemeldet i Die» hiesige Fijiäte. des Wiener Bankvereins.,.wurde..mit, lÖ.OÖO, Dinar. Geldstrafe belegt, weil sie Devisen und Valuten verkaufte* oMe die Nationaibänk, entsprechend den derzeitigen ‘Vor*- schfiften, vorher zu verständigen. Gleichzeitig wurde der Filiale das Recht entzogen, künftig Valuten und Devisen zu ^erkaufen. . . .. .' . .~ , Ermäßigung der englischen Bankrate. Die Bank yon,England hat den Diskont von auf 4% herabgesetzt. , ' . . Mv- Die Fester Ungarische Komnteirzfalb&nk veipffentlicht ihre B i 1 a n z für das Geschäftsjahr 1Ö21, die?, mit . einem' Reingewinn von' 5$,302.852 Kronfen /gegenüber'. MMlljiouen Kronen im Vorjahre schließt. ' Die Gesamt!-' sirinme der verwalteten fremden. Gelder beträgt AMilliarden fronen. Die Direktion wird der ordentlichen Generalüer^ sMmlung beantragen, die fälligen "Coupons .mit 2ÖQ?K r oufitt einzulösen.?.??'■ Die Erhöhung der Schiihpreise um K 1920 bis H 327Y per Paar für den neuen Zoll. Die gewaltige Belastung des Ausgabenbudgets des Mittelstandes durch den neuen;von der Regierung .geplanten Zolltarif .demonstrierte, 'inKeiner gestern unter Vorsitz,; des Vizepräsidenten Walkpvritz im Gremium der Wiener Käufmäiuis'chäfi?aDgeli’alteHeü Versammlung, das Vorstandsmitglied K e r n e r, indem er darlegte, daß auf Grund des Zollvorschlages der Regierung 'ÄbWslastuag' für eia Paar Herfen sch u h e ,K 1Ö20 bfeVK 3270, für D a m e n s c h u h e K 156Ö 'bis K;2530, fiij;?;el n Paar Sandalen und Lei ne ns c - h'’u he Ka2D0 bis K I960, > für ein Paar H a 1 b sohle n und 'Absitze K 200 bis K 270 betragen würde. Die Versammlung; fi^sMloß, die nötigen Schritte einzuleifpu, um der, kon- SÜmierenden Bevölkerung die Belastung zu; ersparen?, *;* am 12.- April) am 12. April); am 12. April) Oesterreichisch-Alpine Montangesellschäft. Der Verwaltungsra't hielt gestern eine Sitzung §ab, in ' der der Rechnungsabschluß für das Jahr 192,1 festgestellt. wurde. Bei einem Bruttoerträgnls .des Berg-und Hütten-i wesens von K 467,027.749.24 (gegen K 125,650.092^8 im Vorjahr) weist die , Bilanz nach Abzug van K393J4ßQ.781;28*! für Zinsen, Generaluakosteoy Steuern und gesetzliche! Beiträge für die Kranken-, Unfalls-, InvaliditäLs- und Altersversicherung sowie nach Abschreibung von K 13,079.41430 (gegen K 7,673.752.07) einen Reingewinn von K 60,487.553,66 . (gegen K 28,564.704.50 im Vorjahr) aus. Einschließlich des Gpwinnvortrags per K 3,542.295.04 stellen daher K 64.029,846,70 zur Verfügung. Fs wurde beschlossen, in \\if , - Wiener Börse.; > j,- Hervorgerufen durch Meinungs- und;Deqkün^skäufe' värftehrte die gestrige Börse, in ausgesprochen fester H§||ung.. Lebhafteres Geschäft' entwickelte sieh in den isjt-ä.äts baü.uwert c n, welche iu größeren Posten ' aüfi Vdcm Markte genommen \vurden.. Den R i m a-A k t i e a kamen; Käufe?für Budapest^ Rechnung zustatteu, ferner biieben K-1 u p p - A k. ti e n andauernd begehrt: Im weiteren Verlaufe des Geschäftes verminderten sich zwar dje. Umsätze, doch ging der feste Gruudton des-Marktes trotz:■ der viertägigen Verkehrsuuterbrechung nicht verloren. Lediglich tschechische Papiere waren infolge von Gewinnsicherstellungen und in Anbetracht der mäßigen Äbschwäcbung der tschechischen Krone billiger erliältiidi Vpn den Kulissewerten stiegen Staaisbabn-Aktieu nach Schwankungen uni K, 6600, die Genußscheine derselben um K .6500, Südbaim-Prioritäten um K 2190, Siemens' um K870, Alpine um 1s 2600, Krupp um K >1-600, Rima um K 3S5C^