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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-12 · Heft 1150 (12.4.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1150 (12.4.1922)
Date
1922-04-12
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Kf. 1150 Wien, Mittwoch WIENER MORGEKT2fß!WNÖ' 12. April 1922 Seite 5 ‘ Ernährung. Der Marktbericht. , ' Die passive Resistenz der Käufer. — Leichtes Nachgeben der Fleischpreise im Großhandel. — Der Wucher der Eierhändler. Die enormen Preise,für Fleisch und Fett, die in den letzten Tagen verlangt wurden, haben zu einer passiven Re-. Bisteuz der Käufer geführt. Der Absatz gewisser. Sorten fet ins Stocken geraten und gestaltet sich im allgemeinen trotz der bevorstehenden Feiertage und des/kühleren Wetters schleppend. Auch die Großhändler sind zurückhaltend und vermeiden größere Einkäufe, da sie befürchten, daß die Preise stark ins Wankeq geraten könnten,,. ‘ wenn das Publikum auch hur einige Tage seine Haltung nicht tzhdsrt. Die Zufuhren waren auch gestern- -günstig.. Es sind geht Waggons mit verschiedenen Fleiscngüttungen , aus Ungarn und Jugoslawien.eingetragen. Eine Wirkung im Detailhandel ist noch nicht zu beobachten, die, Preise blieben vorläufig noch unverändert, doch ist im Großhandel bereits ein leichter Druck eingetreten. Es verbilligten sich gestern im ßngrosverkauf Rindfleisch, Kälber und Fettifchweine um je K 50 per Kilogramm, namentlich bei mittleren und minderen Sorten, Ziegen um K 100, erhöht haben sich bloß die Preise für Lämmer um K 50 per , Kilogramm. , Der Fischmarkt verfügte über Karpfen zu K 1600 bis 1950, Weißfische zu K 700 bis 800 und Seelachs und Kabeljau zu K 800 bis 880 per Kilogramm. Auf dem Geflügelmarkt gab es Gänse, für . die per Kilogramm K 1400 bis 2800 gefordert wurden. ■ . : Die,Grühwarenraärkte Sind ziemlich, gut beschickt, die Preise im allgemeinen unverändert. Die Preise für gute Aepfel haben wieder etwas angezogen. Zitronen und Orangen sind reichlich auf den Märkten vertreten. Schwächer sind dagegen die Zufuhren von Eiern, die von Öen Produzenten mit Rücksicht auf den erfahrungsgemäß gesteigerten Bedarf zu den Feiertagen zurückgehalten Werden, um noch höhere Preise zu erzielen. Mitteilungen ans Publikum. Rosa Hausmann EmanuelReich Fzeszöw* Bardiow Verlobte April 1922 LAS FREIE JÜDISCHE VOLKSBÜHNE Samstag, 15. April 1922, halb 8 Uhr abends Letztes Gastspiel isn Lustspieltlieater GUN UWIMm« Draiua in drei Akten v. Bitako Sonntag den 16. April 1922, 7 Uhr abends ErSffhunss-Vorstellung in der Roland-Bühne II., Praterstraße 25 . , Zum .1. Male: Schauspiel in vier Akten von K-Lei-wilt " , ' Mitwirkchdc: " P«ull Baretsff (Bcs-Zwi)), RIEIna I9eu?«eh> Markus Hepphr kowltz» Adolf inblonskis Rßlraricfr Mayer, Simon Nathan, Michael Preis, Jona Relftmann, Benzioji. Slgalt» Abraham Strisower. Morris Tarlowskl, Loa ■ Wofntrauh-Sraf3 Rachel WelBhers; 4280 fartenwrverkauf .an der Tafles!<ssse'.dsr Roland-^ilhna, — Telephon 49-1-29' SCH'MATEI hdp ms mm. :m CSararifi&rt edtfeniliwowitz » w« «»• Glasner & Feiner Wien, li„ Obere Bettaustra&e 71 - Tel. 46-2-73 - HEOESTE F1SS0H, mit erbten lederkfiSpfeB, S 55JKIQ bot bei «MW Bin ln. I.. SlegeistTaSa ( Küchengeräte für Peßach Email-'und Alnminiuifigescliirr, Glas- und Porzellaowarea, Berndorfer Alpakka-Eßfiestecke 654 KARL WOLFER, WIEN, II., TABORSTRASSE Nr. 90 teopoldsgasse Nr.31 655 lll(lk|IKFLAS€HIEN WCIIl noebüwj Berichtigung. In dem gestrigen Musik-Feuilleton soll es zu Beginn anstatt „für den 60jährigen Brahms“ richtig heißen: „für den . 20jährigen Brahms“; bei Besprechung Von Fräulein Olszewskä (4. Spalte) soll es statt „vollkommenen theatralischen Einschlag“ richtig heißen: „willk o m m e n e in theatralischen Einschlag“. Böhne und Kunst. Aus den Theatern. .;/>--’lip-B'-'it*r g i b eater wird morgep ^D i e F r a ii!; f b t#’M‘6 e’ir e* gespielt; . •t: . XtnO p e rn. t h e a t e r. geht morgen »Don Ja an* Ih Szene. . .. h . .V, .‘In der V y! ksoper gelangt .heute, 7 Uhr abends, batet musikalischer Leitung von Direktor , Weingartner Mascagnis „D e r. k l e i n e M a r ä t“, mit Herrn Rutteirsbeim in der Titelrolle, zur. Erstaufführung. — Morgen wird iCava 11 eria tu s t i. c a n a“ und „B.a ja z z o“ gegeben. >' "■ Im D e u t § c h e rf V o! k s t h eat er gelangt .Samstag den T5. d. M. neu emstüdiert Hermann Sudermarms Schauspiel „Das Blumenboo't“ wieder zur Aufführung. -• •' Tim R a i ni u n d - T h e a t e r eröffnet T i TI a D u r i e u x Samstag als Janetta in dem Schauspiel von Eugene Brieux j,Die röte Robe“ ein kurzes Gastspiel. Gleichzeitig tritt darin Herr Fr! t z K a m f e r s vom .Deutschen Theater in Berlin in der Rolle, des Untersuchungsrichters als Gast auf. -r Max P all e u b e r g .Ist heute in Wien eingetroffen, um ebenfalls im Rairnund- ,.Theater die Vorproben für die englische Komödie „D e r W a u w a u“ von Horace Medges und. Percyval mitzumaehen, worin er Samstag den 29. d. M* am Raimund- Theater sein Gastspiel beginnt. Im T h e a t e ran der W i e.u wird morgen „D e t J et.’zte Walzer“ zum 200. Male aufgeführt. In der N. e ü eh W' i e n e r Bühne beginnt die inorgen stattfindende Erstaufführung des Lustspiels , „I m Damencoüpe" (Le Compartiment' de Daipes Seujes), mit Gisela Wer bezirk in der Hauptrolle, präzisö 7 Uhr. Zuspätkommende können erst nach dem ersten Akt zu ihren Sitzen gelangen. Am W i e.n e r K o m q d i e c h a u s gelangt „D ie Par 1 amen t s k a t h:i“ ah,den beiden Osterfeiertägen auch als Nachmittagsvorstellung,' mit Frau Hansi N i e s e In der Titelrolle und Otto Glaser in der männlichen Hauptrolle und der gesamten Abendbesetzung, zur.Aufführung. Jm J o s e f s t ä d t e r Theater hatte Josef farno in der Komödie „Halb w e It“ eine neue Partnerin. Mar i a W a 1 d ne r spidlte die Fablenne, Die junge Künstlerin, die trefflich spielte, fand großen Beifall. Geriditssaal. Die Mörder Sarvat Paschas verurteilt. Wie die >Times« aus Kairo erfahren, hat der Strafgeriohtshof die Urheber des Komplotts zur Ermordung S a r v a t P a s c h.a s verurteilt. Ein Angeklagter wurde zu drei Jahren Zwangsarbeit, zwei weitere zu’je "zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt;" - ' . . . ' . , , ' ' . Universitäts- und Privatrechtskurse«, ’ Vor einem-AppeMsenaßt unter" Vorsitz; des Hofrates Dr. H cl 1 e r wurde, gestern. Vormittags,über die 'Bät u- Modtz Theatcrweseai. >u Palästina. Wie aus Jerusalem be-. richtet wird, wurde vor kurzem in Jaffa .eine Gesellschaft gegründet, die. sieb die Schaffung und Entwicklung; des Theaters in Palästina zur Aufgabe stellt Zu den Gründern der Gesellschaft gehören mehrere Schauspieler und: Schauspielerinnen, die vor ihrer Niederlassung in Palästina bereits -in verschiedenen europäischen Theatern aüfgetretep sind. Als erste Vorstellung sind Ibsens ^Gespenster“ und Schalom Asch’ „Gott der RacheMu. Aussicht genommen. Dem Ensemble gehören unter anderem an: Fräulein Cohen-Bernstein, die Herren Benjamini aus der Reinfiardt-Schule, Ben-Menachem, Ben-Nescher, Kütay. Einige bereits in. Palästina lebende jüdische Künstler werden b€! der Aufführung dieser Stücke Mitwirken. . Eine jüdische Kunstausstellung in Moskau. Das LSNtralbureau der jüdischen Kulturiiga in Moskau hat eine Ausstellung, von werken jüdischer Künstler in Rußland eröffnet Zur Ausstellung gelangen unter anderem die werke von Nathan, Autman, Marek S c h a g a I und David 51 e r s b e r g. ‘ ■ Dr. £ u n g . d,es . .Uttiv.eiisitätspyöfessors Hof rat Dr. W l as s a k'gegen .das XJrteiT-.’des Bezirksgerichts Verhandelt, .mit. dem er. wegen Beieidigung des Inhabers juristischer- Voxbereitnngskurss^ Dr. . Alfred ' t> i w a l.d zu zweitausend. Kroneni••Geldstrafe- -verurteilt wurde, Die von Dr. Haus T"r e üTic-h vertretene Klage hatte eine -Aeußerung' ries;jProfe,ssp|s’ Dr. "XVlassäk1 iUikrimitnert, He am 13. Xfezeitil^r sjajiläJlJljch eines - gemeinrechtlichen Rigorosums gefalten sein soIL Als nämlich Professor Dr. Wlassiak'; den Kandidaten Kornelius O pale ky - ünd‘'Güstav'';-W e 1 gl die Prüfungsfrage über >ädjecfcicisdie..Klagen«-, ams, dem. römischen Zivil- ■prozeß stellte, - soll er gesägt^ haben: - Ich weiß schon, was Sie sagen werden; es sind-Klagen, des hmsugefügten KJagegrmides. 80.hat man's Ihnen -ja' bei'Diwäld edngepaufet. Sagen Sie doch diesem Esel, daß das ein Blödsinn ist!« - Bei der gestrigen. Verhandlung, der zahlreiche Studenten beiwohnten, wurden ' als ' Zeugen mehrere Professoren der ‘ Universität einvemommen. H-ofrat W1 a s s a-k verantwortete sich dahin, daß er nicht die: Absicht-hatte, den Dr. Diwald direkt einen Esel zu nennen.-Er, habe lediglich den Autor jener von ihm als fMsch; abgesehenea Auschauung gemeint. Um .2 Uhr nachmittags wurde das Urteil gesprochen. In teil weiser Stattgebnng der Nichtigkeitsbeschwerde änderte der. Gerichtshof die Qualifikation der Aeußerung ab, indem er sie nicht als Y e r spot t. u n g, sondern als Beschimpfung a-nsah, und setzte die Strafe von K 5000. auf K $00 herab. Bei Anführung der MilderungjsgHitide, von denen .im weitesten Sinne Gebrauch gemacht wurde, erklärte der Gerichtshof,. daß - der 'Prüfungssaaü kein Ort sei, der 'besonderen Anstand' erfordere, was bei den anwesenden •Studenten lebhafte Heiterkeit hervorrief. Volkswirt. Gestempelte Kröne »- Auszahlung Wien Steigerung von Mark und In Zürich notierte : die österreichische Krone —.0d*/lö die österr. gest Krone .* . —.07 die tschechische Kröne... 10.15 . die Mark . . ... . . 1.85 Agram .... . . . , 1.62 Bukarest. . .... —, Budapest . ,. . ... . —.63 Warschau . . . . . — .13 einer hiesigen Bank zügeschrleben werden': die atts der Wareneinfuhr' gegen tschechische. Kronen! resulrierendenj Beträte, wen-ti i-rfiA.-rriifÄnhrif-f ••ii'iif rßriw/l -Ä&r* .wenn :.die: Gutschrift 'auf - Grund - der' Eiijfuhr-j .bewilligung--zu erfolgen hat,; Beträge bis zu K 250.000 in .Fällen', in denen der Klient der Bank...ordentliches Belege , vorlegt (Rechnung für die TrahsporEostsn,' Versicherungsgebühren, Effektenberechnung usw.), Be-s' träge bis zu K 250.000 als Kredit an Ausländer nach’ dem; Zirkular ‘ vom 27. Februar d. ,J.» Beträge, die aus! einem . eigenen Devisengeschäft-der' Bank-'^resultieren., ( Arbitrageverkauf von tschechischen Kronen, soweit dies! zulässig ist.) In allen anderen Fällen unterliegt die Gut-* Schrift im Konto eines Ausländers der Bewillig Lun gdes Bankamtes. Gegenseitige UeberträguinJ gen auf ausländische Kreditkonti tinteritegen nicht der Bewilligung, ebenso auch nicht die Dispositionen au^ solchen Konti zugunsten von Inländern. Da' diese' neue Verfügung eine allzuweite Bindung' der Geldinstitute bedeutet bäbte, hat' das Bankamt mit neuem Zirkular die-Vorschriften i-n dem Sinne abgeändert, daß bis zur. Mäxtmalhöhe. yon K 20.000 die zum Devisenhandel be-: reclttigien- -Institute, Gutschriften auf ausländische Konti für ihre. Klienten ohne Vorlage der /Beleg« durchführen können. ---- ' r % Vahitenkurse. Im gestrigen Verkehr war das Geschäft in fremden Zahlungsmitteln gering, die Tendenz jedoch fest. .Höher ‘gehalten war namentlich die tschechische Krane und die deutsche Mark, wogegen W e s U dev i s e n gegen Schluß billiger erhältlich waren. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: :; Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 11; Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam!. 100 holl. Gulden » Agram 100 jug. Kronen ..... Belgrad 100 Dinar.. Berlin 100 deutsche Reichsmark . Brüssel 100 belgische Francs » . Budapest 100 ungarische Kronen. Bukarest 100 Lei . .. Cliristiania 100 norweg. Kronen . Kopenhagen 100 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling > . , Madrid 100 Pesetas...... Mailand 100 Lire New York 1 Dollar. ..... Paris 100 Francs ...... Pirag 100 tschecho-slow. Kronen . Sofia 100 Lewa ....... Stockholm 100 schwedischeKronor Warschau 100 polnische Mark.' . Zürich 100 schweizerische Francs Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufw. - . - •* -» kleinere ... BfilglsChe Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . - - 0 1 v 100 „ . i „ , kleinere , . . Dänische Noten 100 Kroner . . Eh^utschc Noten zu 1000 Mark. .? o * n 100 „ . ' ». kleinere. . Engl. Noten von 5 Livrest. atdw. „ kleinere ..... Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden » Italienische Noten vlOÖ Llre aufw. .' v n » kleinere . . . lugosl. Noten ungest zu 1000 Dinar »- n » ■ 100 „ - ■ o » , kleinere . » Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. » « kleinere , . . . Rumänische Noten zu 1000u.500Lel - i „ kleinere . . . Rtiss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . c-jt » » »-100 „ -• „ n kleinere . , Schwedische Noten 100. Kronor . .SjSiwejzerlsche Noten 100 Francs S&nische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aniw. ■ ' „ ■ » kleinere . . Ungar, Noten (neue Ern.) zu 1000 Kr, „ „zu 10.000 Kr. , . » ■ kleinere , , , , ,; April 1922. « Zins* ‘ Geld Kuis v. lOi Aßxti' fuß Ware Geld . .Ware . 4!/a 2894,50. 2890.50 2912.50 6 2462.- 2468.— 2367.— .2373— 6 9838.- 9862.— 9448.- 9472.—’ 5 2770.- 2780.- 2570— 2580.—1 5 649.50 650.50 651.50 652.5* 6 997.- 1003.r- 937.— , 943.—' 6 1389!- 13911— 1399— •1401—j 5VP 1633.75 1636.25 1633.75 1636.25) 33.850 33.950 34.009 6 412.70 4VS 7631.50 5 706.- 5Va 55565.- 6% 5295.- 5 1998.50 . 202.- 413.30 7643.50 707.- 15585.- 5305.- 2601.50 206.— 3Va 1483,75 1486,25 412.70 . 7681Ü50 707.50 15227.50 527a— 2011.— U99.50 1493.75. 413M '7693.5a: 706.50; 35247.50 5280.—, . 2014.—i. -- 203.30 1496.2s 753150 7393L0 7831.M. 76&3B 64050 644^50 647^: -. 64LU 5195.- 5205.-, 5170.— 5!80.~i 5145.— 5155.— —: —.—! -.07 Cetititties. .06% Centimes. Tschechoktone. (—.066/iö am 10. April) (—.07 am 10. April) (10,05 .am 10. April) ( 1.70 am 10. April) (1.58 am 10. April) am 10. April) (—.60 am 10. April) (—.13 am 10. April) 2?£ß— .2805— ' ——. — sDrö' W?775 3Ü82S 33.675 33.725 703.50 704L0 707.50 708.50 2877.50 2882.50 2897.50' 2902JO ' 409.70 410.30 410.70 411.30 QßS- 9852— Ä- 9467—; AOL— 9832— 1369— 1371— . ——.—4 1379— 1381.-4 202.— 206— .201—. 205.— 5644— .'5556!^’ 561öC~ >- . — —• 1978*50 iDSiIän 1991— 'm-; 1473J5 1476.25 1486.25 1488.75t 1163.75 1166.25 15530— 15550— 15215—' 15235.™ 15520.— 15540— 997— 1003.- 943^~;';;-9i4^-i4 —— Gutschriften auf Bankkonti von Ausländern in der'Tschecho-Slowakei. Aus Prag-wird üüs gemeldet: .- Das 'Bankaint beim Finanzministerium hat in der letzten Zeit neue Verfügungen über Gutsohriften auf Konti vori Ausländern bei hiesigen. Banken, ausgegeben. Bisher rKonnlen nämlich, die -Bankeii Gütschrifteü -auf Kqnti von Ausländern ' ohne weitere Bewilligung des Bankamtes durchführen' Nunmehr können ohne.Bewilligung des. B.ankanite.'s ..dem.-Konto eines Aus-är'ders - bst v Die 5«/«lge britische Kriegsanleihe Über 100 Pfands Aus London wird gemeldet: Die 5%ige britische Kriegs«*! ahleihe ist zum ersten Male auf über 100 Pfund gestiegen^ Die Kriegsanleihe wurde im Jahre 1919 zu einem Emissions-i kürs von 95 Pfund begeben und ist dann bis zum Jahrs 1930 auf 82 gefallen.'Seit dieser Zeit ist sie stetig gestiegen^ zu-Beginn des Jahres stand sie auf 92. < Ungarisches Kartoffelausfuhrverbot Aus Beda* p.>fe. s t wird gemeldet: Infolge der ungünstigen Ernährungsläge hat die Regierung die Kartoffelausfuhr verboten. -D-- Die Kreditverwendung. Die unter Vorsitz des Finanz- Ministers Dr. G ü r 11 e r im Bundesministerltun für Finanzen am Samstag tagende Konferenz der Bankdirektoren Itätsich hauptsächlich mit der Frage der Kredit- Wr Wendung beschäftigt. Es handelt sich üni dieSchaffung zwei Fonds: des Fonds A, in dem der"e » gl! s c h e’ Kredit eingebracht werden soll, unddes Fonds’B/ der durch Hinterlegungen der Kreditinstitute jgje* hiljdet werden soll, wobei die Institute, namentlich auf Auslandskredite rechnen, die ihnen zuteil werden sollen. Dje Beratungen werden, da kein positives Ergebnis erziel* Wurde, demnächst fortgesetzt.; f / Posteinfuhrverbot für Lederwareti in der Tschechoslowakei. Wie däis; Handdlsmüseum njitteilt, wurdd die •bisher im 5-kg-Postpaketverkehr gestattete Einfuhr, von nicht besonders benannten Lederwareti der Z T. Nr. 342 ^um Beispiel Gamaschen, Helme, Hutstreifen, Kleider aus Leder und ähnliches) sowie von sämtlichen Lederwaren Mit Edelmetallen montiert, Z. T. Nr. 343, an eine Einfuhrbewilligung gebunden. Wiener Börse. Da die Prolongation ohne Schwierigkeiten bewerkstelligt werden konnte, eröffaete . die gestrige Börse in fester Haltung. Das Hauptinteresse galt wieder , den -Ma a 18. bahn -Aktien;, wdche' durch fortgesetzte Memungskäufe abermals eine Steigerung von K; 3750-‘-auf- Mweisen hatten. Parallel mit der Steigerung der Staatsbahn- |Aktien erzielten die Genußscheine derselben eine Avance -Du K 2955. Erhöhtem Interesse; begegneten die t s c h e c li!- S\c h e n Papi e r c, gestützt auf die neuerliche Aufvvärtsb.eiveguug, der tschechischen Krone. So stiegen Zivnostens.kä .^äiika um K 750, Skoda um K 2000. Ferner belebte sich der Verkehr in Alpine-Aktien, die K 2700 höher gehalten .wprden, so auch in Hofherr-Aktieu, vou -denen österreichische K 500 und ungarische K 900 profitierten. Hervor»- Verianset In allcn Kaffeehäusern, In A denen ihr verkehrt die Wien» Horgenzeitung 4

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