Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1147 (9.4.1922)
- Date
- 1922-04-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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ViKrsMNMMSr K Sp tvicn: Zum Abholea In der Expedition, U.,Taborslr.l-;3, >der?n einer VerscliJeißstelle [Trafik) monatljch K 1400, Uit Postversand fÜüfWien und Oesterreich monä Wich K1400. tschech o-Slowakei: Mon, <ronen;20. Ungarn: MdnatI.. Kronen' 120. Jugoslawien: IWonäti.: Dinar 20. Polen: fetonätl. Mark 700. Deutschland: Monatlich Mark 35. Fr an kr ei ch: Mcwätl.Frcs,6.' Nr. 1147 Wien, Sonntag, S. Aprii 1922 wr Tscheche-Slowaken tsch. K l Italien: Monatlich Lire H Rumänien: Monatl. Lei 40/ Sc hw e i z und ' das Übrige Ausland monatlich Francs 3,. Redaktion ti. Administration Wien IL, Taborstrasse 1—3J Telephone: 44-0-38,43-3-19; ab 6 Uhr abends 17-9-33; Telegrammadresse: »Morgen/ ' 'zeitung“, Wien. Oesterreichisches ' Postsparkassenkonto 150.693,* 4. Jahrgang! Die Partei der Menschen. - - —y. -Wien, 9. April. Morgen nachmittags wird die Konferenz von Genua eröffnet >verden. ■ Durch die Einschränkungen, die in ihrem Programm seit, der Tagung von Cannes;vorgenommen wurden, ist der politische Chafakter; geschwunden. ..Es, ist. eine reine Wirtschaftskonferenz, zu der sich die Vertreter, der Staaten . versammeln,; aber . darin liegt doch eine starke Bürgschaft für ihr Gelingen; Schon das Stattfinden dieser'Besprechung'ist eine Tatsache, deren welthistorische Bedeutung die des Pariser Friedenskongresses weit überragt. War dort der Versuch gemacht worden, mit den .Mitteln einer veralteten Diplomatie den kriegerischen Konflikt zu. beenden,, so sind in-Genua die wirtschaftlichen Sachverständigen berufen, Fragen zu lösen, die (der Berufspölitik Öls minderwertig . gelten, die., aber in ihrer Gesamtheit. das - Leben selbst , bilden,, dassich durch strategisch-militärische Kniffe nicht einengen läßt. Der Rahmen,. in ' den ' dpr' Pariser Korfgfeß die Entwicklung Europas pressen ’ wollte, ist längst gesprengt worden und die Notwendigkeit der Genueser Konferenz, .ijef soundsovielten in . der Reihe ^der internationalen Besprechungen, ist durch die Geschichte selbst ausgesprochen worden. Es. vermindert hjeht^die Autorität dieser Tagung, wenn man sie' als WirtechÄtS'- Konferenz anspricht, und vielleicht hat -die frahzöÄWe Auffassung, die Frankreich in Widechprüch s.ieitt.zu; Last allen europäischen Problemen, . derSache der-gedeihlichen Arbeit einen guten Dienst' erwiesen, ‘in dem sie Konflifctthemen aus dem' offiziellen Programm entfernt liät Aus den Gedanken, aus; dpr; Sachlichkeit kann selbst sie nicht die PariseV KÖnferenz: ausschalteri und alle Erörterungen müssen automatisch auf diese Wurzel des Uebels zurücklaufen. ■Die Kbhfeferiz von Genua ist der. erste .Versuch, an die Wunder! des. -Kontinents/ die; Sonde zu: legen, Sie Vereinigt die Delegierten vpnEdreißig:Staaten, ( denen OeitenMkeitz^ssweit. jfei ^lME^iWWO^des <Krißgs- •. kMWHMMW dMMdiWW^EWndigüng; Md ' Versöhnung aller Völker als;W.^W^WratzMMng. des Aüfbauwerkes fordern. Es gibt keine, Ration,; die sich nicht in ihrer Mehrheit nach den Erfahrungen des Krieges für die Aüfrechförhaltung des Friedens: erklären;würde, Selbst in dem imperialistischen .Frankreich würde eine gerechte , und unbeeinflußte Volksabstimmung die; Minorität desTitiperialismus erweisen.; Es gibt neben; dem waffenklirrenden Frankreich noch ein anderes,; das Frankreich; der Revolution, . der; Arbeit und der Forschung, das Frankreich, dessen .Gelehrte; eben Jetzt Albert Einstein mit 'schöner Gastlichkeit aufgenommen haben. Es gibt in jedem Staate neben den Schreiern und Rüstern die Partei der Arbeitenden, der Werktätigen, die trotz „aller Verhetzung : nach dem Kriegeihre: Friedenstätigkeit wieder aufgenommen hat und die weiß, daß auch auf. der. Gegenseiten der, gleiche: Sinn lebend ' geblieben ist. v Die Völker blicken auf Gönua mit dem'heißen Wunsche,-daß dort endlich die Grundlagen für den Frieden gelegt werden. Es-: ist das . erste Mal* daß die Wände zwischen Siegern, Besiegten, Neutralen und Boykottierten fallen, daß sich Kapitalismus und Kommunismus in einem Saale zusammenfinden, auf den sich die Hoffnungen der größten Partei, der Partei der. Menschen,, richten. Sie weiß, daß Genua nur einen Anfang bilden kann, di,e. erste offenherzige Ueberwindung der. Schranken, die die Rache "und das Treiben der Verbrecher, am Geist der Menschheit gezogen haben. Es mag nicht viel sein, was in Genua erreicht werden kann,, aber d^ese Konferenz tritt zusammen und ihr Werk wird . weitergeführt werden. , . Dieser Partei der Menschen gehört vor allen.; das jüdische Volk an,. das einzige Volk, das den Krieg verabscheut und das wie kein anderes für die •Versöhnung der Menschen kämpft; Dieses Volk sieht, mit ganz besonderen Empfindungen auf die Genueser Beratung. Sejn Selbstbesthnmungsrechh seine Geltung als Minorität, sein Anrecht auf Freiheit, Land und eigene Entwicklung steht dort nicht zur Beratung. Aber der Fortschritt der Welt, ihre Befreiung von dem Haß und der'"Verneinung des Friedens schließt in sich die Anerkennung des jüdischen Rechtes, das so alt ist wie das Unrecht, unter /dem das jüdische Volk gebeugt ist. Wenn die Vertreter der Völker in Genua dazu gelangen* werden, neue Grundlagen für das Zusammenleben der Menschheit zu schaffen, und wenn ihr Streben ehrlich ist, dann werden sie auch nicht lange mehr zögern können, sich und das jüdische Volk aus einem Zustand des Bannes, zu lösen, der für alle Teile nur Schaden gestiftet hat. Das jüdische Volk fordert seine Heimat und sein Recht auf Selbstverwaltung. Die Nachfolger der Konferenz von Genua werden ihm dies nicht weigern dürfen, weil sonst ihre ganze Arbeit nur Lüge und Selbsttäuschung wäre. I ' Rom, 8. April. (Tel. der „Wiener Mörgenzeitting“.) Die Konferenz von Genua wird Montag -um. 3 Ulir nachmittags vom italienischen Ministerpräsidenten de Facta mit einer Begrüßungsrede eröffnet werden. Er wird auf die moralische; Wirkung dieser Zusammenkunft aller führenden Staatsmänner Europas hin weisen und die zwei wirtschaftlichen Hauptprobleme der Konferenz, den. Wiederaufbau. Mitteleuropas und - dm zu ermöglichenden; Wiedereintritt Rußlands in die arbeitende. Welt, in; den Vordergrund I stellen. L I o y d G e o r g e wird wahrscheinlich noch am Montag, sonst aber am Dienstag .die große Programmrede halten*;.v . .| Englisch-französisches Einvernehmen. Paris, 8. April. (Havas.) Die '. Besprechung zwischen LIÖ y d G e ö -r -* v p o i n c a r € und , B a r t h o u beÄraf nur .'. ' Conferenz von Genua. Lloyd George erheitert' . Von t a n im. Beisein: Barthous die in BouL^ne mit Poincarö getrbffenen Abmachungen^ Es bleioc somit dabei, daß die V e rtr äge von Versai 11 es, T r i anon,fSaint- G er m ä in u nid Ne u Hl y in Genua' nicht' erörtert werden. Dfe Frage der A b r ü.s t u n g wird nur hi n § i c h tLi ch R u ß 1 a n d s erörtert werden können, das eine Armee von zwei Millionen Soldaten besitzt Poincare und Bafthou erklärten, daß sie mit Lloyd George,; der in Genua zu positiven1 Lösungen bezüglich der großen wirtschaftlichen und finanziellen Fragen gelangen wolle, eines Sinnes, seien. Poincarö gab dem Wunsche Ausdruck,; daß in Genua ein Programm von w i r k 1 i 'ch-Vpiakii s di e n Arb e i-te n angenommen werde : unter der" Bedingung, daß die Rechte. FrankreichsE'gea|chtetw würdem;;;; - -.. ... - -' DerBn, 8. April. (Wolff.) , Reichsminister des Aeußem Dr,. R a t h e n a u! erklärte Vor. seiner Abreise Der Mord der „Erwachenden“. (Von unserem Budapester Korrespondenten.) ' Wer am lehztöen, Freitag vormittags’ Zeitige dtar großen, Ttrasuenfeier , anläßlich - der Bestaitfeunig der jüdiifsdien Todiesqpfar des Bomfoeuiaittentaibs in der Täibakigtaissewar -7mi'dhtjüdliisöhie Opfer (hart asiuicbt gegeben!—-war vfcrsudht; zu glianiben; diäß; ®dh diiese ■ aMs-aiUeh Kremen dieir'Bev'öBkbrtiting; aiüis’aiMdn Kreisen, dar Getsdjlisdli'aft 'zujsatm.m'önjg^s'efeategroße''Tranieigemennde tiajtüäch’ich eiiriis fühle im dien* tiefemisten VerumtMimg' des M cirdainis'dMiaiges, ' dem vdfiiese -'sedife Juden Mn- CXpfer -geMÜiöti «siiihidv - Die; E%geweaihite<n Ägegete ' Waffe® >• Sikh > diaffübeir im -ddltairisai, dläß '• ev stöh'' hiier 'uten-eäuetteffaimrige, pöMiLiehe-Komödie haimdelt, - die «weh amßanthm' denr Gleiuibetn - erwecken soll, daß es heute i'n Lfegaim ikie-me fpeilitisehe Partei gelbe, Me diesem; ppilivtiscMiein Mond guEeißan wüirde; oder 'mit ihm g^ig wd geiseltadbaftiliiicih etwa» gemein 'hisfee. Acte' den 'nächsten ’Leidtbraigeimdein, deren' T rauier etnnisit. war, hart die' gaintze Turnerzeremesnie die® Steimipe'l ' der ‘ U n a w f *r i ch 4 i g - k e i t an\sicih getfragenu Die jtidSsdh«®'; R-ato t> 5'® e p, die du reih Mure Reden die Zetremicinjte einileifeten, halben nicht d e -u M u t, Idliar, und offen diie Anklage gegen jene Stellte; au erhdben; :dite;: von 'Anibeginn an die Sohiul/d trägt ana»ll den vi-elen1 Menden,. die in dHn letzten zwei Jfialhireti am so vi^l-en Jiuiden verübt wundem. Es ist diaftner gair nii«cEtt m verwundern, v daß dör' Vertreter des ReiidhisTvarw-eiseris Hortlhy am Leidh-enhegän-gmiis, Ganeral N ä g y, sowohl den R abb? nenn als aiuoh dem V-iiaepräsiiidenitem der Kimlmgemeiinde, Dr. Lederer, seine vci1Xi?te Zntfrieden-heiit über diese .Nadhmuife' aitsspnaich und der Uefoerzeoiign’ng Ausdmtudk gab, dfiß auidhi Seine Dnipcfhilaiudhit der Herr R e irthis-veTweser von diesen Reden mit Befriedigung Kennitmils. nehmen werde. Eine Rode ist bei dfc'etsenr LeicÜteinlbegänign'iB ver- 'kihungen, -diie große W ahrheitejn 'venllcünidete untd aiu-ch rhetoriis-db alle anderen Traiuerredien üibertinaf: Die Rede dos Grafen Albert Aiptponyi, Alber atu-oh diese W-af-ffbeiüten Üdaugen «uis dem Munde Apip^niyis so unwafhr, -so unatirfriahtig. daß sie am innerem Wert eiuibüßen mußtien». Teder Zufhöter hötte die Emip- ■ fiindUng, dlaß Graf Aipponyii vor eilniem Joihire, dta er Getegemf-ieiirt gohalbt hatte, solidhe Redien au hallten, seine Trauerrede für die ermordeten seidNs Tuiden nidh.it gehahen hätte, ebenso wie er sie im .Zukunft nicht, -halten wind-, wenn di?-r A-nisglefoh zwiVchen H-ortihy und den Legitimr'i-ten niicflt auirn Schei-teirin I kraimt Bevor wir die meirtentesten Steigert der l Rede .Ajsponjyh vite ^te.-tesche Qiseföe für die -Ztfk-esbt nach. Genua einem Mitarbeiter, des „Berliner'^ Täge^ blatt“; Wir gehen mit dem ernsten Willen' zu fruchtbarer Arbeit .und mit guten; ‘Hoffnungen’ nach1.'^cnua*' aber ich möchte niqhL daß die Hoffnungen im . Ländtz zu weit ge s p a 11 n t. werden; denn*auf;zii weif gespannte .Hoffnungen könnten leicht R ü’ c k s c h ILg e erfolgen. Genua kann der Anfangzu - einer. Reiffs gleichartiger Konferenzen sein mit dem Ziele. def.. Wiederainbäues der Welt. ' '; :- Vorberatungen der Neutralem; V , : Bern, 8., April. (Schweizerische Depeschen-AgentunX^ Heute fand eine Konferenz der Vertreter D än em a r k sy der Nied e r 1 a n d e, S c h w e d em sy . N o r w e g e n s, 8 p, a n i f n s lind -der 8 c h w e i z zwecks'Besprechung, einiger wichtiger Fragen, für .die - Genueser Konferenz statt., Die Konferenz.. prüfte eiij- „ gehend die Probleme politischen Char^ters, die ip-fe ' dreitägigen Zusammenkunft der. wirtschaftlichen. Deie-; gierten nicht - behandelt worden waren.. Soweit - die ., allgemeinen Gesichtspunkte in Frage kommen, stimmtet " die Ansichten der Delegierten überein. Es wurde die Ansicht vertreten, ,daß die ^Beschlüsse der Konferenz von Genua »d i e Auf gäbe n d e s V ö 1 k e rb 11 n des' nI c h t b e e i n t r ä c h t ig e n sollen,' dessen Fortentwicklung die vertretenen Nationen1 lebhaft wünschen.; Die Konferenz behandelte weiters eine .Reihe, wir t schaft I! c her und finanzieller . F r a g e n, die von den Sachverständigen, vorbefäten worden waren, so. die russische Frage/ finanzielle; Probleme; (Nahrungskredite, .;Wediselkurs^ mternätibnates FinÄtonscatiüm); spw äi^Jallgememeö. ‘Nandelsbeztehuugen. ’Bezüglich .fiieser Fragen ist 'eben-., jfafts eine, erfreuliche Uebereiristimmürig^^ "dir'Dhlega-i tiohen festzustellen.. ' r ’; ‘ featfhiail'ta’n, sei5 noch ein W-oait ' üjberdiie 'Qpf -diäis Millieu, d'em sie' eräfcstflÄtefa,' .gesagt" ' ' Es war’ .eine fiuffcfißbisice iNemetsiiis, dee geiröidfe", ■ Krei'sie vom 'denseÜbe® 'Mopdei^bd’vcm2«iti^'ait^ deii^ Lefbein. reißen ließ, weffche -seit dem Aüfldbsn dtzsi dhjrästiliiidhön Kuirses Jn L^ngairn, diie. btem-em. jjtflijsb,| di'e ©djiiurtzlcis. im deir .Pno-yfiniz' diesr eirw-aichönidiöri ^üinig'ai' ri^cihjan Bestie (preisgegelhem wären, - miciride'beV'. he-’ .hausbt'e , tonid enpreßte. Md. die. >apäte>r Äch, «bwte /Ä Begimin .-der smidis-emitisdhiem... RZdÜtiuing M DihgsM .EmMtsächliilcIb üd. äuisscihliieMch : «4% O j u_d• e®, gegen -Me . »PoLisdhien'«,/ ^geigen. -Me Gaiii-’;Äs«vsr, gewendet hiartite.Als4 fev Äsm WiASsnmiOffidieM .eiiniiger SitiiiWisteiuid eintmat mid .rfiie .H'dtize biioß gegepj ' -die »'Poilfis-chen«, gerichtet \va®,;ofe die LniternueirtMAs^ laiger rnii-t dSesea.- CJsiö^dm,gefüllt wiwdisn., .dlairfüMtepl such die Joidieur . de« siamfi: ■ d‘iej-eSingen ßpdeam:. liäberalein. Kitulbs beäuff'ligt' und; in. ihrer* soziale® :Position .ge-sidhär-t.;.-Diattniai|isl; -mußten diese 'Kreise diie Sclhim’siclh. ediebe®, dltzß.'Ärirp; •jüdische® und > wehtjüdfedhetn Veptreteff-.im-.Rad;a.!- metii. .und i® V-öfsmiMhÄ*u®gen gilieichf-ail'its’ iin dtzis änt!-' gafeSsmiisd’e Horn sitießen-,;dlaß. sie. erklärten), gjeg^rti;dl?e. VeritireibuQiig ■ d>er »einge.wamd'er'te^ Juden« nidits elinizunventde® -zu halben uräd -sie HiÄ billigen. In iWff. Kunzi^cNbioikjeit sia^.iein. 6iie: ^sr .ncidh.it,' dlaß die Dulidteg und BMliiguteg dfies-är' Aussohrei^mnge® gegen dÜ-s Juidiein• ©chliießlkh :aitöflhi;.atü den Türe® d-er .Prum-ksAs desv<Sn Judiem erhaiitensp poüiiisohe® Klubs niiidht TTafiit miadhen.' wewde:. Eis’ .ist tief sidhrnerz-ticti,. <Üäß ste dlie.se Lühire® märt, ihrsite* Leihen und viele anidere miiit iha-eir GesiuimdSkit' Ibe-. za-hlien mußten . . . - -- Einleitend erklärte Graf -A.ppo®y.i,. .daß er!-m Namen der dreieinigen rnenschliche®'. Solidarität' am Grabe der Opfer stehe, im Namen der mtznischlichen, der gesellsdiafitlidnein und der-•staaitslbürger-y .1-ichen Sblidairität. Andere Blande oder- Verwandt-, schaft,'selbst die P-rinizpieirverwandtschaft verbinde:» ihn nicht-mit diese® Toten. Apipotiyi stellt d;ie;vBeha-u,ptumg annf, daß der politische Mord imr allgemeine« ein niditungaTrsches Verbrechen sei, und setzt dann fort: »Wie wäre der Staat beschaffen;; der nicht de® Willen oder nicht die. Fähigkeit be-; säße, die Sicherheit seiner sämtlichen Bürger zu verteidigen, die gegen eie gerichteten Anschläge zii: ahnden? Das i«st kein Staat mehr, der diese Pflicht nicht erfüllt oder der einen Unterschied mach es» möchte in der Hinsicht, wan® und wem gegenüber; er dieser Verpflichtung nachzukommen halbe. Auf eine Staatsgewalt, auf -die nicht jedermann sich? | verksse® ka®*n 'ke i n c t Lich vcrlas-stkL D.isas* A