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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-08 · Heft 1146 (8.4.1922) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1146 (8.4.1922)
Date
1922-04-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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1146 8. 1922 Seife 3 die Stadt, halten. Haussuchungen und H e r s eh 1 efppe n Persönlichkeiten k r o a tisch e r'jtjati o h a l itL t |n ihre Vereinslokale, üm sie erst gegen L 6 s e- V e* l"d e r Ireizugeben. Die Deputierten der Mehrheitspartei ^können unter diesen Umständenxhatürlich Sicht hach Fiume zurückkehien, ehe ihre Forderungen hn die italienische Regierung erfüllt sind. Diese gipfeln in dem Verlangen nach sofortiger Entwaffnung und Ausweisung aller staatsfrbmdep Elemente und der . .Zurückziehung der Karabinier!, deren Unverläßlichkeit sich am 3. März erwiesen hat. Das wirtschaftliche Leben der Stadt ist vollkommen lahmgelegt. Man erwartet die Lösung der italienischjugoslawischen Spannung und Regelung der Fiutnaner Krise von den bevorstehenden Verhandlungen zwischen Pasic und Facta, die am 8. April in Rapallo Zusammentreffen sollen._._1 i V; Tagesbericht 1 Ein empörender Vorfall. Ein armer Gewerbsmann, Vater von acht Kindern, darunter fünf taubstummen, wird1 auf die Straße geworfen. — Ein skandalöses Urteil des Mietamtes. Vorgestern wair'die Leqpoldsta'drt; der Schau- ‘platte ein-or erregten Lsene. Organe des Mietamtes tanter Assistenz zahlreicher Wadhe, welche eine, empörte Menge von* Ztiaschauenn iim Zand ‘halten mußte/luden Ais armselige Einrichtung* eines kleinen ^Wirtshauses, auf Stbreifwage-ni. Vor dem Häufte standen jammernd ein kränkliches Ehepaar .umd acht Kinder, «raduoter füaf tahtisitunime, die -Familie des delogiertem Wirtes David W e'rne r. David'W"e rai e r ist seit 1915 Mieter d*es Lok4s imiHaiise. Große Pfarrgässe Nir'. 6, welches dem'Sftekl- , reichen Juwelier AiM W e i;f gehört. Um einem " ebenfalls •reichen Gesdhäftsfreimd das ä-rmlidhe Lokal zuzuischaozen, hat Aron Weil alles .dara/ngesetzt, den •anmen''‘Teufel;KMaussruekeha'. ■ Er ließ 1 ihm: 'zuerst einen' Betttelbetrag als, Ablöse aftbieteiv und 'als sich Werner;deiöi ASsihneh, - seine -und seiner Kiiidetr Existenz pmsccugebeai, widerssefzite, begann!Weil -einen Miebp-yoseß, dyr zufolge -skMidaloser ^Älge8ihH^S'agyn / MÄ des;' sonderbaren Verhaltens ßiihig^-f behördlicher’Öi^aaie mit einem‘ Slg^e Weils endete; ■ *- Das Mietaihjt begründete: sein- Rrt6.il wie ifnlgfe: Weil das GaßthatLis .des Werner ouir von ' iw e h i g ei Gä « t e © ■ f r e q 11 e u ft i e r’t - ist,müsse 'er es räumen# Man greift «ich beiyr Lesen "dieses umerhortM.- Urteils' an den itopf! Weij es Werner schlecht gehit, muß sr hmauis «dl einem - reichen ••Juwelier Platz machen! ^Es wird sich «noch Gelegen- •]feeitv eagpben,'iwifdiese,, die ,Existenz. •siahWer arbeitender und wenig verdienender Bevölkerung«-! Schichten schwer bedrohende Art der R echts'ßxr'.e'chu A g zutückzuibommen/ ... .' -fc ■"; Um dem'.Skandal ein Endezu bereiten, begaben* «ich Funktionäre der .Monistischen Parteizu: Aroil; iW.ei'l lind ersuchten. ihn unter Anrufung/ seines Izionistischen Emipfi«d.en&, vonder Austreibung eines! lärme© Volksgenossen, noch dazu unmittelbar vor •Iden hohen jüdischen Feiertagen-, derzeit abzusehen wnd vorläufig «inein kurzen Aufschub zu gewähren. Die Mühe erwies sich als vergeblich. Ar-ctp W eil jlehnffce kategorisch ab. Hierauf 'begaben - sichdie •|Funlkti<wiärezudi amtsfüli^endein Vorstand Stad trat IW ebe und es ,gelang ihnen bei diesem einsichts- Ivollen Mann, einen Aufschub und die Wied&remisetzung des armen Werner in «ein Lokal zu erhvi'rken. Es ist hoch festzustellen,, daß Aron Weil, -der Mann, den weder die. Empörung der jüdischen und christlichen - N'aißbfoann, welche, «eine Wohnung i. stürmen wollten-, noch auch disr Bitte’ uni Schönung eines unglücklichen) jüdischen Familienvater« . von «eihern hartherzigein Tun albhielt,. zu den Frömmsten der Frommen gehöht Er itzt hervorragendes Mitglied der orthodoxen'Agudab und der Schiffes c h 111. . ■ . Delegiertöiversamtnlung der Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge. Unter überaus starker BöteiÜMguryg der ainge- LNosoeuE' Vereine und Wdbl&alir'tisiinß-t’i/tU'tidnen h&tt Mittwoch dien 29. Mainz im großen Sitzung«- slaejl . der Israelitischen Ktullliiulsgemdinid.e die DelegÄerteqW'ensaimim'liung .der Zeutriaflisbcilile für jüdfcobe soziale Fürsorge stattgefuntdien. Der VartsiitzeÄide, iRräspdienrt,y J. Wachtel, 'begrüßte diie ensebieimenen Gäste, inisibosoindierc Herrn Obemaibbin-or Doktor iP. Ch.<a 4 e s, und.- den Vizoprasadbötieäii der. Kultus-; gomeindie Herrn J, G l ü 9 k-, 'unid gedenikt hiiicimuf tler iira laibgiefiaiufenien Jabire hicirii'g^alnigeiriein ' M-itgliiedter j tarttd Förderer^ Niaiclh Verlesung und Ueiri-. fizieruing dies ProdoikolL« digr.' l'ebzten Delogierten- 4* vesus'aimimdiuing eftstatÄ SeSretaV Dir. M, L ö w y die(n Besridh-t über «Be Tätiigikieit der ZenlbraiijsfüKe, indem er 'zunächst auf -dfte großen- Vorteile hi»i- Iweist, däe in gleicher Weise dOri Fünsofligobedüri- Üigen wie den fürsorgapflegenidch Vereinen imfoil/ge dier’ ZonichaHLsrorüng .zugute, (kommeriv und -soWdert dianin die eüuze'kietn' Aiktioinieu des. Ktunvedbrnides, dos Ailteinsfüiso-rgoveibiaindieis, -dos -Bekleidlungisveabainides und dibs Jogendfürtsorgev-eiribiaindes in eingehender Wersie. -Die ZemtraJisteMte hat sich auch iaii abgoliaufenen Jahne' dis ein notwendiges Bindeghed zwischen der .öffcbtlkheni. uchd dar; ipiriviätejn Fürsorge hewähnt, und durch ilhirte iWt-eaiväntiioin wutrdien ■naimhafbe Zuweirdungen aiüis stoalbldn^ten «wnldi 'kammtuiaileu Mitteiih für die . W'bhfliiy*^^ erw'idkit. ‘ Durch die im nachisiter Zeit.m Anissicht geiSDimimenie . Enridhtung,von Bcz frikslürsorge- ,s t eil e fn, welchen imisbesantdlene fünsargerisdhe BeratuSng dor Bezirksbew6hner, Arber tsve r in i 11* 1tru g e »>, die Erfassung nofl^ieDcfiaiHdfer M i itt s!- st>3>ndsfalf e,; Aufrichtung uind Sidhieirumig' bedttohter Existenizen -zugödacht ist, wind dlie Gttgairiistabion dlar jüdfis-chten sozial-en. Für‘spa*ge Weiter axi«- göbaniit und 'moue -Kräfte' und nieue- M-ittiefi der Fü^- sottgetätiglkieiiifc ziigefühint wenden.. Dor Viizqpräsftdient der Kultuisgemeiode,’ Herr J. G.l üclk, zxM dieni BeeUrdben -der Zcn'tfriafat'eili’e, die eimzcflnen linlstitoticmeni zu gemoifn-'S'dbaftlrcher Füosotngte&irbeit m viarekiiigeny, siow!e der TWg'keLt^der.. sinzelia'ön Vorbänidie wArmiste .AnedkeMÄung Mid' Gchteü' Lnich- Worte dies Danke« an Heihn Öhewabblnier Chiaj.es fand Fräuieitn Elia Kred® 1 er für ihre mitensiive, wiedlerh/oilibe Förderung miammdgöaicber Fünsorgeialkitdronien. Udber Antrag-dies Generaff-s-dkiretäns dies Vereintes gegen Verarmung, Herrn Dr. Glaser, welicher diiieim Be- ■ richte geschiMderte -siufri'dlite'nde Fürsorge sowie die , .terniioifliMe ArJagesbadtoing;dter -TslMWstMc «iffit besondierer Freud'e^begrüßt, wird dem Kunaiöoriiuim' dis® Älbsdiu-ti-yrimm erteilt. Die/r vom ,Kiu(rajbcirium btearottreigte Aendteaning die® RegW'atß'vs, / weffiohe eine . V-eirtiretwing der BeJziirksfünaorg'esit'-eBän ‘im KnMtotoiiuim enmög-liidhien «.ollL wird unter ernes von Herrn Regienutngsirat Rnlck^lf T aussig. dÜbs*'' bezüglich gestellten Antnages euvslÄMMg von der Versahnmiltin-g genehmigt. Uelber Aäitirtag dos. Herrn ,Direiktons M-ax Fi«cher \vertdbnMdlie Brgämmulngawahlien in dbe Ku'rsttvibum per ^gsuiamM'en. ASis gewählt enschieinen-: Die Dalmen .•FriodterLkc R-oth, S.qp’liie Grü.nf'eId Und die Herren Anton B ec k. Dr. RtudWf S chl or s t e in,: Karl K1* e m <p e r e r. Mediz-mtatefc >Dr. J. S a mr-ute 1 y, PanÖ K-atip e l -eis, Dr. Hermann Loe w iuind.Oskar G.01 disch m -i td Ein vom. Verein JüJSf-sche IC i n 6 e $ freunde geäteWlt^a* Antrag,, betreffend dieÄusgestafl.tiung dÄs - Fürsörgekätartf er«.; *;di e Heraü-agabe iperiodli-sch.: enscheiiaend'cr Mitteilungen sowi<^ die AiuSBirfoeitiuhg gem-eiimmm er PI attform en ■ für jene Fü«ieiorge-InS8f■öuti'Oihienv*^ Arbteiitsgebiet .Ikuimrel-len Cterakfe -chrägtL.... wird bascib . kurzer .DebÄtt« dem Kumafeoniuim .-zur;; geschafts'orsibiftmgs-; mäßigen' B-ebkndkwiig . äugewöse^tu Here Oisjkäse G/:b ü d'S chvmi c d' lemdct ,i«Ne.. Aufesridaamkei t- - der rAmvesendien 'auf •jfife-'im'/HeÄni B-AmngLri^n -«rrich-' stete AV er Ik"§tä 11e"für VE'hfWh'U f Ä Iütct!, dturcßi weilche es enhnöglikht wDd, dlie in d-sneinzelnen Wchlfahrtisj'nBtiiimiteui ototw'e&itdrigen Schiihaeparatiurciü failageir henzustelkn. 'NakÄi1 Erschö-p fung der Ta.ges- «nÜMLvtz wird di-e Dsl'sgi-eirlbeimvsüsa-mN'.lyng unter 'Datnkesworton des Vcrsitizenidten ein die Ere-chicn-eiven gcsdhioüsemu Dio Reform der Külttisgemeindesteuer. . Donnerstag albend« fand eineöffentliche Plenarsitzung des Verstandes der israelitischen Kultuisgemekide staibt, welche der Frage der Kui-fcusgemeindtesteuer gewidmet wart. Es lag ein Antrag des .Vertrelerkollegiums vor, entsprechend den geänderte« Zeitverhälitini'Sseip das Eteubrmaximurn Aon IC 500.000 auf eine AfxUiöta, da-s.Minimrum auf' IC 200 zu enhöhen und eine entsprechende Aenderung des Statuts diu-rchzufübren!. Weiters wird. be-: antragt, den § 15 des Kultu^teueTtregmlati^ in dem; Sinne zu ergänzen, diaß fortzäb den gegen di» Bemessung der Steuer eingebraditCn! Rechtsmitteln; eine auf schieben de Wirkung-glicht tzüttcomin-e. •Naraeas der Jüdi sohnatio.-nÄlen.. erklärt' Gemeinderat: Df. ,P läse hke s, dem' zweiten Antrag sei unbedingt die Zustimmung zu erteilen-, es liege im Interesse der Gemeinde, daß sich nicht Fälle ereignen wie in der letzten Zeit, daß noch eine große Zahl von Steueriberüfunig-en. aus dem Jahre 1919 zuriirt-orf»iKUp1-w»ri' c#»? aIh-io rliafA main ,->i.n Grund der vielen Rekurse. Dasnatürlichste wärelj dem Steuerträger das E i n k o m m e n, auf das maq ihn ein schätzt,'b e k ä n n t zu geben. Der Steüe^ träger bat die P flicht, die öffentlichen- Abgaben m feisten,- und wir müssen das Recht haben, ihn ebenso -beurteilen zu ikönhon wie die 'staaffclichil Steuerbehörde: Dem Steuenrefoimau®9chuß -lageß verschiedene Atubräge vor, die aber auf Bedenken stießen oder {praktisch nicht' durchfülmbair warÄM woraufhin das Verdretenkollegium beschlossen habe! den alten,. Modus weiter <zu lielässani-Aber das Wird in der Oeffemtlichkeit Mißstimmung, hervofrufeh und darum stehen wir auf dem Standpunkt, daß man die Steuerslcala ordentlich berate und publi-l ziere, uni der (-Öffentlichkeit zu eitelären, warurd man.ilir so hohe Steuern auf er lege. Vorsitzender Vdzesptästdöi-t GHick erklär^ man habe, nur der Not gehorchend diesen Ausweg gewählt, weil die Reform viel zu lange gebraucht hätte und mau mit der Steuervorscbreibung nicht warten könne. Nach, einer kurzen Debatte, aus •welcher die. Ausführungen'de« Dr. T i cito hervor* - * gehoben.seien, der £uf die Dringlichkeit der Erledig guing der Steuerfrage 11 hinweist und die Refonnbef dürftigskeit des Steue-rwesens ‘unterstreicht,. wiwl zur Abstimmung gesell ritten. Es wird einstimmig beschlossen', da.« Steuet^ maximuan auf eine Million zu erhöhen, ferner wird . der Antrag P l a s c h k e s, die zio 'beschließende Steuerskala «olle ,publiziert werden, einstimmig an* genom-mein. Die Anträge bozüglach des Steudrihi^if mums^nud bezüglich der Aufheibuing der.,-aufschief , bendemW irkung, 'von. Rdknursen wLsrden zuif uv k':; g e stellt. Hierauf wurden die Beratungenin vertraulicher Sitzung fortgesetzt. V Die Tetephonvefteueriin^ Efhöhnng um 150 Prozent 0V- ' Der Hauptausschuß hat gesiteni' nach’ Ablehnung .'dier Ahtiräge der Großdentsdhiein, die für eine 100 Erhöhung .der Telephongebühreneäpgefcreten waueol ipait den Stipmi-en dter;Cihiristlichsiaizialeni und der Sozia ■Ü.-di e m o k -raten;, den- Vorschlag dör Regienunig QktzeptienlyQc' Tefephcjngebühroii iiin 150 Bfloizeinlb zt erhöh emt f .. . DiDschi stelÜt sich1 <dli'e' Gtebu'lirfür ditfe. T ‘ ' w mit 24 bi«. 40 Rufentäglich. auf K 240.000 Fm halber Ges-ölflisdiätflsaJnsdliluß Idoistet K, 36.000, -eian •.vierteil GciselÄteicihiaftiaain'schka'ß K 21.000. Die': Aufnahmigobühir wwöcBe mit K 50.000 festgesetzt Wtdii faih'rtsain'sitteilteii, A erzton., frei willigen Foueä^j Fotäl'2JCMJ® Ferpiz^me F-eunizöäis rückgeblieben sei, ohne daß main eine Exekution führen könne. Wais die Erhöhung des Maximum« auf eine Million.betreffe/ so sei ihr gleichfalls vöjljg zU-zusiimmön. Bezüglich des Alimmüms stellt dor Redner den' Antrag, die’ derzeitige ^.esti-mmuing auf K 10 beiizubehalton^ E« habe seinerzeit große Kämpfe um das Minimum gegeben und es ist mit Mühe gelungen, die Steuer: auf K 10 herwlbzusotzen. Eine Steuer unter K 500 ist wohl derzeit uidit-a-l-s solche anaittselien, aber das Minimum' soll intern bestehen bleiben, weil wir nicht wissen, wie Sich dies valutairi-schen Verhältnisse ge&taAtenwerden. Weiters müssen die Vorwürfe, daß die Besteuerung Willkürlich ist, .verschwinden, denn da« sei der zent zuigestatitdien. . 5J: " . i Die '/Ge-bübirteu 'für Tdejpüfeu-g-es.tmäc-hte1 ioigendienmaßenerhöht: Für die erste Fern-zcmc von K 90 auf K 360, für dTte zv/eitee - von K iß'5 auf K 540, für dlie dritte VON K 2SZ auf IC 900, für dü«e 'vierte VON K 360 ß«uf K 1440 ipor btesjpträ'dh. /' * . lndeär eipstön N'abizono kostelt dfe G'esgÄäcil^ für deis bisher K 4'5 gezahlt w-eudtzn mußte, fcööaoj K 180, ki dbr izivveiteii Nabizoihe 'statt IC 66 K ,260] In dbr Delbaitiöe ina'tite Büindtesmiaiiistef* Dokfort R’o d 1 er'den Vcrschteg, die, Tolopfcoiigebührm ntaaj icm 100 Pacazont zu erhöhieu, für ünßfnneh-mtoalr bs-'. zeichn-et,. weiiil hiod^uch tmr 'ern Teil dser '.erhobfeeai' Selbstkoisteti gedeckt eristclhliion^. Dajoaiiif hihr zog dös Aiiigeomduteche Ftamlk den ' Artoiag der Gp-Dä'iteuiÖä-cbiÄi zuiriklk. gab afo-er gHokhizortig -die ErklätUsng'®b, daß. seine Partei gegen die Etrihöhung stimmoawendeä E« wurde schließlich, eine 'ResfeÖlutd'cto' EjJd&tsrfbL Ä»- geanocranen', in welchefr :die R-egienumg edifgefondeirll wird, dös- Mdirerörägm-ss'’ dies TeUtephon® für Iär^ vest itiou-s/z wecke ztsr Äuisgestaltun'i di;er Tele p luo 11 a n 1 e n> Ln> verwenden-. 'P . ,D!e diot der Zeitungen. Der Keichstag verhandelte gestern den Antrag alle! Parteien, betreffend die wirtschaftliche Not der Zeitungen: In den, letzten Monaten haben etwa T 5 0' deutsche Z e i t u n g S o und Z e i t s c h r i f t e ti i h r E r» s c ft e i n eu e i n g e st e 111.;' Es besteht die;GefaHr< das die Zeitungen zu einem Nebenbetrieb anderer Gewerbe erniedrigt werden, indem sie v o n W i r t s c h ä f t skö nzerneu aü f g e k auf t werde«. Dazu kommt däfe ständige Eindringen fremden ausländischen Kapitals in das Zeitungsgewerbe. Parlament und Regierüiig müssen dieser Entwicklung Einhalt tun.' Vorgeschlagen ist unter anderem eine Ä u s 1 a u d s s t e u e r für deutsches Papier, denn große Mengen an Papier gehen nach Polen und in die Tschecho-Slowakeu'wir warnen den Reichstag, die Reichsr^gierung und die Landesregierungen vor dein Untergang eines Stückes Volksgut, wie es das Zeitungswesen darstellß *-v Vori Seite der Regierung erwiderte Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerinm Hirsch, die Reichsregierung sei sich der schweren Gefahr sehr wohl bewußt] die die neueste Preissteigerurg. iw Zeit» tig swesei für die ganze politische und kulturelle Entwicklung des Volkes bedeutet. Der Ueber- Kang, wie ihn die allgemeine Teuerung darstelle, sei fick Regenmäntel Herrenu. 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