Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1144 (6.4.1922)
- Date
- 1922-04-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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4 j/ieii, Döhnefsfag W.MML MöRgen^eiMMö . . . Furanen gefordert wird. Wie der Bferidbt hervprhebt, jhät die Abcr-dmHig auf den wetterfesten General einen ungemein tiefen Eirbdnt-dk ausgeübt Md er beeilte sich awcli, den bei ihm erschienenem Frauen zu erklär e:i, daß er vom der Notwendigkeit der Ge Währung des Wahlrechts an die Frauen Vollauf i’tber- Ize-ugt sei. Im weiteren Verlauf seiner Antwort sagte jGeneral Smuts: »Was'habem die Männer als .Allein-- foemrsdicr mjv.is der Welf gemiaclffc? Die Welt der; jMäamer liegt auf den .europäischen' Schlachtfeldern begrabem, Es ist für micih ganä klar,- »laß wir in erster Reihe der hilfreichen Mitarbeit kl ec Frau auf sozialem, sittlichem und wirtschaf tikdiem Gebiet bedürfen, um aus dem gegenwärtigen Chaos -herauszutkoimiien.;«' Miinisterpräsident Smuts gab dann seiner Zuversicht Ausdruclle, daß die südafrik-arnschen Frauen 'bkinen Etiirzein das .Wahlrecht ki;ch crkämp-fvif werden. - . - _____. Schalom Asch in London. Eine Rede über das amerikanische Judentum. «- Der' ostiüdkclic' Dkhitcr' VScliblomr Asch, der »bsksämörcih seit e-in;sm Jahrzehnt ' in; Ameriika lebt und wirkt, ist auf cäneir Reise durch Etsrcjpa fc-egfefe'te;:! •r.trd' werk gegenwärtig' in 'bonE^r. Der Dichter, der Gegcxstanei großer O^t-oneu . v.iaafe dielt cm-eiv großaaigciegto ikiukumpö Hoi sehen: Voifnag. Ei sprach über dem Gsm^ der j iic bi sollen Ge-, schkhtc. überfeiern^taxken RliyitshniU'S iim-d ihre Logik,, .übet die geistigen Zentern-, die da« Jtt:de*nbw losch der .Zcfrstfeiümigo in' Sp^mk-n, - dcBiwi in H'fhvr.d; später in PcEsn, zuletzt in Rußicirid aus sich, ■mit . .!be.w-Uiidcin*jswe.ri’ter ■ ivraft - liervurbfariite, tmd ■ berüdiäftigfe sicfii Ä3asn®:--;"rni>"de£"-'' grcßa-rtigeii F n t w i c k 1 .u :i g des a m e r i k '• n i. s c h e r.* \J tt d c u ur m -4. des gcgeüiwärfcig. Zd/2 Ivlillicn eil ISeefc-n .zählt;' . >■ N’-a-di d’er großen 7Em-wiUMÄr-n:ngKbeweguüig, eie . ib’So ekisctiz-te,. ’-bestawld! dii-e Gefahr,, daß’ der fückilfö Arbeiter ‘ -zur ged^wkeaiHcjscn, i Masdhine feeräb^üikf.-" .Ivfards'’Rpsenife!diyat iE schien' blutigen jüdii'schcm Pr.oE'-hrjienliicdtem diese Entwürdigung m-iklsgt. Aber -che jüdEc-hieiu FrciheE sgeis-tctebau die Enge gerettet. Sie haben die c.’.vej Millionen jüdischer' Arbeiter ' zu eü:cin ' mau sehen würdigen JDaseE crii’sst. - Diese jüdische ArbeTtemjas-se' . lAmCf-ikai- Et heute deo Süctz des iüdi-sdi-cii ■V-odkes. Die jüehsdien Moosen Amerika« habeil auch die 'reichen Yfe^ksgcniü-rs-en gelzivimgen', ' das "tjii-fswerk )®r die.- jivdfechen.^Kriegsopfer - Ost- .«wd Zehfraiietirepa-s zu feisten. Begeistert Dt Stroh die Liebd 'klfeS"-- jüdischen Veikcs :'.n Aqtfe.rfeij für die E r- »' ffl ~ 111 u mg d c r' ip,e.--l ä s? A i heil s i s c -h c r: e i -irr Yt L tt e. 0. Ap:;il Kt; 1144. (236 WtAiunZen aus dein Publikum. Bliilsr »im Hotoi! unseres Bruders, resp. Schwagers Herrn Hermann und Frau Rebekka Engler entbieten wir die'herz- / lichsteh Glückwünsche’ Adolf Schneider und Frau Wien, IV., Favoritenplatz 7 (2 Minuten vom Ostu. SSdtiatmhofe) Enormes Lager in kompletten Weh nu ri gs-Einrichtungen jeder Stilart,., vonder biUtesten bis. zur feinsten Ausführung Export, nach ollen LSndspn 171 3?ugt; d-aü -rHe AIögife'Ek.ev.t gegeher» jü'drocb'L!Weim -ki I^iästiüa ficFziAAravt!; ''Ver.dcn> a'nl-e wie cki iMaim aafetdiew luiui ccn Aufba.u mfewirkeh. Aguda utid Jewish Agency. , Eiue Rede des Klausenburger Oberrabbiners. ’f- Die hiesige Miir-a-dii-Orgs-nDa-ticn veramstaiUete. rpiens-tag. iui .Hotel Cctiaefeia-l eräurn Vertrag' des •jKfauscn'btrrgeV Obcxrabbinero G l as li e-'r.. Der Vorsitzendedes Miar^chi, Rabbiner F r i .c d..m äßi «ri, etf pffnctc. die massenhaft .fbesnehte Versanrmlu'ng ujid ^würdigte, in einer, kurzen Aitspra-che di« Porsdnlich^ peeit. desarif dem Gebiet des rabbiniseihen. Wissens hervorragenden Voriraigeii.de’ri. Hierauf ergriff Obc-r- |Fäbbiner G l as -n er das Wort zu seinem Vertrag pber die crthcdcxc Judciihsit und ihre Piflichtcn am JfViedcraiiiljan Palästinas. / Der Referant, ein clrcjiyürdigcr Greis vcmi imposantter Erscheiiiiuing, ertw'älmte zuerst die letzten hedäue.rli-chen- Tatc-n der l&guda in -Palästina und bespricht die Stdkrng jener ’prthödcxcn Kreise, die gegenwärtig in der Aguda iDrgimisj.cnt sind, zum Zionismus. Solange der Zionismus a;5 Utopie verschrien wurde, mahnten diese Kreise eine geradezu ablehnende Haltung zum Paläptina-Rrcblcin ein und erklärten, daß vom religiösem iStasidjpii'juk't die K-oIonisierung Palästinas i.n- Wi-de^r |&prudi. zum Mcs.siasgkiubcn stehe. Wie kommt es p.un, daß gerade jetzt, wo die Großmächte ain die- LVcrwirkiicbmjg einer Heimstätte in Palästina hef- •WJtretem, die.- Agüdistcn sich auf einmal melden, uni 'pa der JöwislV Agency tcil»tsnchnicn? Haben die. .kgudisten vie-ifeidfe auf einmal das. Baseler Rrp- ■ gramin akzeptiert rimd die .Notwendigkeit > der iüdiS'ch'nauiOiiialcn Heimstätte in E-rez ji-snoel’ am ernannt?. Im Gegenteil. Das ganze jetzige Manöver Vier Aguda bezüglich ihrer Teilnahme'am der.'jewish Agency verfolge einen., ganz anderem Zweck. Aehiffiich wie die TremnungsOrthodoxie auch in der Ge- |meiiide nur die Zer.-fpliftcnnng des jüdischen Volkes feum Ziele hat, beahsichtigejiauch jetzt die Aguda- (Leute durch die Forderung ihrer Heranziehung zur 1/ewish Agency nichts anderes, als >ii'ä-c!h a u-H c-nhiii Ö.i e j.-ü d i sch c Jö i n heit s f-ron'it z u -s«p r e n- Igeai und unser Volkstum für den Wiederaufbau (unseres Landes aktion -'unfähig .zu .m-aicfncn. Nach ihrer Gewohnheit, zum Schiedsrichter für i-nocre jüdische’ Fnagcü .auswärtige Faktoren am«z.u,tntfcui, krach dem altbewährten Muster der üingarischcn fF.renfnungsorthodöxie, wollen sie die Frag« ihrer?tciloahtne an der Agency nicht innerhalb jueseres Volkes, sondern vor England betreiben. Gerclephoa 15^5-35 Telephon 15-Ü-35 Knisbscher L Windsehauer, Wi% I.,' 6 awVajy-rr uik •^Wii a^'s-.p «< Export nach allon Staaten! Kychengeräts für peftach Email- und Alupiäniunjge^chjfr,,G!asrniij Porzellanwareii, : BerndofierAlpakka-E6besfecke. , 654 KARL WOLTER, WSE&Bf IB., TABORSTRASSE Nr. 50 Die internationale Soeditionsfirnia 9532 99 MAAWIR1M £i Transport-A.-G., Zentrale,. Wien,!., Bauernmarkt Nr. 24, .teilt allen ihren Kommittenten mit, daß ihre ■ neue Tei.-Nr. 62-3-40 tautet 169 Flir Herren und Dämon Richard Sorer, I., Rotenturmstr.31 (Mm) HEBRÄISCHE BÜHNE fiiiiiiiiiHtiiiiiifiiiiititiiiissinimiiifiiiiiiiiviniitifuimtimmiiifiiimmi Dieakadefliischen. KVuiurvcrbände BJabneu und 0Tai-buth“ veranstalten hauta, OjOnnOratag, um ‘/s8 tlhf* abends irr der Roland-Buhna eln« kebrSlsclie HuRShriing der ff a Drama i.n 4Akten rot?P, Hir.s-ehbcin. Regie; Herr. Leo Halpera •Kjfttsn sikS im V'oK-crkäuf ^ei ^der'Tageskasse der .RolänPBüljiieH' .md., agrSch^fler^er nWiene'r Mop^eit'zditurig“;; eriinitlicli.. . ' 's •.“. .. C2Ö9- Letzte Nachrichten. England verlangt von den Alliierten die Zahlung der Zinsen. London, 5. April. Wie das Reuter-Bureau erfährt, haj die englische Regierung an die Alliierten eine Note; gerichtet, worin sie .erklärt, sie behalte sich mit Rücksicht . auf , die Tatsache, , daß England: jetzt die Zinsen für seine-Schulden Amerika zahlen müssey dasrRecht vor, ihrerseits die Alliierten aufzuiordern, für die von.ihnen,bei 'England gemachten Schulden die Zinseii' zu‘bezahlen. . ... Eine Konferenz Lloyd George^poincarö* . London, 5. April. (Reuter.) Lloyd George wird ani Freitag bei seiner Öurchreise durch Paris ■= mit Pöincare eine Besprechung haben und abends' die Reise näph Gehua fortsetzen. . WWWWD« •trcpis'öhen GabLn.Paläsiti-na aufbäuon, tu könih^a. Pa* lästmi’a .kö'nflc und''wtercle yntur mit'Ojpferr*n auf*' gehabt; we.rtlen. Wir müssen daher dem Keren H a j;e s.söd, der das- Prinzip der Philaiiitrojpie beV. kämpft,' alil: -.u’nis'er?; ■ Kräfte; -zur''-Verfü^fe'g;'-stellen;'' Die jiidisdie Ortodoxi'e * müsse- -Geldopfsr-'briÄgW ■ u.m den; Wiederaufbau Palästinas" w;Irkii'-ch';'zu. för?; dern. “ Geld -micl‘Chaluzirti" sind die!-'H ä«u p t'ä ü fE g 2b.e a für tflnseren. WiedeFaiüfbaU'/ Wetr-deii -wif ditu GeldmitWl aoiifbrin.g'eri, :dan«n weirden'- wlr-üfii'EAchy: die Völker,- die üin/ser^^ 5VistöriS'clics-:Redht; inefkäii;n.t: haben, •.ni'cht" mit Unirech't' behai^teii 'koiiSneiit- '■ daß wir era SchmarotizehA^lk simd, das die ihm igÄMen-rE Gd eg*e-rfhieit,#- eine1 eigene HeiräStafteim" Larldü' der: Väter zu* bauen,‘njidit richtig äü;snützcin' täwilki'f1: Mit-elne-m . Ajppelk sich -tö den-'Dienst der-^'"ärpu mstiSehen Sache zu* steifen, schloß d-sk' Redner'seine Ausli4hruiii'gen,'die vom wahren Geiste der'"Volks-. liebe-und-des aiufridli-tigeii Müites getiraig;en 'wär^K Die Versammelten, su-f'-die der Vortrag1-das'öberrabbipe-rs Glasnor 'einen stä-ikeü Eindruick aaislÖstc^ bereiteten dem Redner lebhafte Ovationen. - racle jel-zt - wo wi r' Vlm-'n-n-' siinl,''• älie unsere' Volks«: k-räftc für deil' AViederauifbän'unserer Heimstätte zu sammeln, scheut die Aguda nicht, -ärgste -n V iCt-Tk 8 v c-Trät -ra .Ü'4):tn->''RLdhct “belicht.sodanneingelicn'd' den letzten: Artikel des'' »Fran kfurfer •Israölil«, w-L» did ©dreitsohäft -’der Agüda "zur einer'eve-ntiuelfen-‘-Teilnöhrfte'an'tei'ner Von d'er'Msn- Kämjpf-en a^ertwigenes'-ZügesWiidois bedeute^ zu dem; die Leitung ' der ' Qrganis'äti’Giii si-ph ' ohne ' die balaehisdie E’ntsclfei'd'img des:' obersten rabbi-ni&cihen Rates niemals-für berechtigt "gehärten haben'-'Würde. Nach .dein r j>'l.'S-raeiit<c ' ist -mm''nachitagölamger1 eindringlicher Gewissfensiprüfung tiin-d gründlichen Erörterungen die Eftat:s«cheid'tiTig; ink^lier -Forni erfolgt. Diese religiöse Entscheidungtragen'"nach 'den 'Mitteilungen' des »Israelit« die Unterschriften der Rabbiner Son-sn en'f e 1 d und D isRi n: aus-jenusalein. Redner frage nun, --warium. clie&em' obersten rabbinischen Rait nicht 'alle-raibbiiiischen-'Autoritäten zugezogen - wurden: Seines- W iss eins' sind die genannten Rabbiner bedeutende Gelehrte, aber keineswegs jicne < talmu-flLsclreti- Autoritäten, deren Entscheidiimigeti für die' gesamte- -Orthodoxiebindend seiü 'können. Er müsse vo-n dieser-Stelle aus gegen ein solches Vorgehen der. obenerwähnten zwei -Rabbiner sobärfstens auf treten >nd;-ihre d icsloezüglidion Enlscheidtmgcn m i ßybij 1-i ge.-n,r.um smhe.hr - als .die Aguda - gegen ein Zusamnten-arbeitc’n mit den Zionisten auf tritt.! Es'ist':klar, daß die Aguda nichts arideres'ver- . folge, als die.Schw.ädbung der jüdischen Volksk-räfte, denn in der JewiSh •Ageiicy' weMe sie stets gegen die ZtonistmV-die;ja sidie'rliöfe die Majorität halben werden, auf,treten ürn-d bei jeder Frage den Mandatar — ähnlich wie ■ in den' kleinen' ungarischen Gemeinden deci ■ Stuhlriehter :—als'Schiedsrichter anrufen. Ein sclöhcs Vorgehen ‘bedeute-nichts anderes als die Zersplitterung'de-r' jiidisehen Einheit und die Storungdes Wiederaufbaues von.: Palästina. Es ist klar» daß unser Volk England gegenüber in' der Agency eine e i n h e i 11 i e h e V c r t r e t u -ug haben' muß. Die Teilnahme den Aguda würde" aibcr beweisen, daß wir .England -gegenüber. fi w.e i-, Verf.-rötungein• besitzen, Kennst ja .doch die Aguda :bereits heute ein agudistis-dies und ein zionistisches Volk, Die Aguda bekämpft in ihrer Pa-rteiengherzigkeit die Einheit des jüdischen Volkes, Sie hat jetzt einen Keren. Ha ji.sch uw geschaffen und glaubt mit philau- ZiotiistischeB Landeskomitee Oesterreich. fflf Wir fordern alle Bezirkssektionen, die bisnuti die SchekHhefte nicht abgefioit. haben,: auf, solche ehestens im Bureau des-Landeskomitees zu beheben. Wir erinnern alle Bezirkssektionen an unser letztes Zirkular; betreffend . di e Scltekelpfopagan da, .und fordern: siej äuf,, anvei'züiglidi. äjje ^Vorbereitungen .* für^eiiiei!tgir e 8 c K e k e iiag i t a4i o n während- .des- PeKaeh-ELu treffen. ...... -. ...... Bezirkssektionen, die , für. ihre Behekelyessanfm- MnM Refefenien haben wollen, müssen hievon rechtzeitig u das Lokalkomitee in Kenntnis setzen. Die Schekelhefte vom vorigen Jahre sind spätestens bis 10. d. M. dem ' Bureau des Landeskomitees abzülieferii. * Der Ausschuß, des-.'akademischen Vereines jüdischer Mediziner gfatuliei-t seinem Mitgliedc Herrn Dr. N:äft h a u G e t zTe r zu seiner Promotion. * Palästina-Amt,- L. Bauernmarkt 24. Infolge Auto^ matisier-ung .der Telephotistatiori ist eine Aenderüng in der Telephyunmymer des . Palästina-Amtes cingetreten. Die neue' Wmmer lautet nunmehr 63-1-27. y * Verordnung über den Verlust der ukrainischen. Staatsbürgerschaft von im Ausland lebenden Personen;. Die' bevollmächtigte Vertretung der ukrainischen sozialistischen Sowjetrepublik in Wieti ersucht, uns um Aufnahme nachstehender Mitteilung: Der Volkskommissar für. auswärtige Angelegenheiten hat dem Vollzugsausschuß des Rates der Volkskommissäre das Projekt der Verordnung „Ueber,' den Verlust . der ukrainischen Staatsbürgerschaft von ymi Ausland lebenden Personen“ , vorgelegt Laut diesem-Projekt werden der Staatsbürgerschaft verlustig;: a) Pfeirkondn, die länger, als 5 Jahre im Ausland leben und bis zum?1. Juni .1922 nicht im Besitz von Auslandspässen oder entsprechenden Bescheinigungen, ausgestellt von den Auslandsvertretungen der U.. 8. 8. R.,. sind; b) Personen, die die Ukraine' ohne Bewilligung der Behörden der ukrainischen sozialistischen Sowjetrepublik verlassen haben-; c) j^erspiien, die freiwillig in Armeen gedient. haben, die gegen ' die Sowjetrepublik gekämpft haben, sowie diejenigen, die in irgend einer Form an Organisationen teilgenommen haben, die die Bekämpfung der Sowjetmacht zum,Ziele hatten; d) Personen, die berechtigt waren, für die Ukrainische Staatsbürgerschaft zu optieren und von diesem« Rechte bis zum Ablauf ‘ des Gliltigkeitstermines keinen Gebrauch gemacht haben.;> Warnung. Ein gewisser Wolf T e m k i n, der auch unter . dein Rainen Lejzerowicz oder Michael 8 1 i w k a auftritt, sowie ein gewisser Boris Elias herg aus .Riga haben in einer . Reihe yvoti Städten unter der Vorspiegelung Palästina-Fahrer zu sein, bei jüdischen Füi'sorgqorganisatiönen. namhafte Geldbeträge erhoben und. sich;anch sonst. strafbare, Handlungen zu schulden kommen/lassen. Wir warnpn hiemit dringend . vor . diesen Leutehfe Palästina-Amt, Wien,1 1., Bauernmarkt 24. A Lenin krebskrank. Das Gutachten Professor K! e in'p e r e r s, der an das Krankenlager Lenins berufen .worden war, , geht dabin, daß Lenin krebskrank ist. Professor Klemperer hat Lenin geraten, Sich sofort mit deäi schwedischen Spezialisten Dr. Nistr.öm in Verbindung zu setzen. . ' Eingestellte Untsrsuehung. Vor einiger Zeit wurde; berichtet, daß der.' Kaufmann - Salo. schach na K a;r ni e 1 unter d.em Verdachte der Fälschung eines SchatzScheines der .Oesterreichisch-ungarischeu Hank auf K IÖ0.Ö0Q verhaftet und dein. Lahdesgerichte eingeliefert worden ist. Herr Karmel wurde schon - am 24. März aus der Untersuchungshaft entlassen; die gegen ihn eingeleitete Untersuchung wurde eingestellt, weil sich kein Grund zu einer weiteren gerichtlichen Verfolgung ergab. 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