Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1143 (5.4.1922)
- Date
- 1922-04-05
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 1143 Wen, Mittwoch 1 " ■"■■■" ■"■■■ ■nwi.iii» i ... ..— -.>^,»»»»»»»,» >»> ,»,l JWäx FIlpI per Ellas Deutsch 4000/ - XIL/XV. Bezirk : A. Zahler 1000. — XIX. ysrilric: J. Prager 869, Adolf Böhm 10Ö0; Dlv. ^>16.10. — XX. Bezirk:^280; Akademischer tandesvetibatid : A. V. fi}d. Med. 730; d. J. Av V. Eftiunah: RütiolfKIein 1000; Emunah-Garten r J. A. V. Emuiialranl, d. Verlobung ihres. E. B. A. H. Prot. Dr. Bernhard Gyiger 11.000; Hitachduth: Smlg. J. Babad 1800, d. Dr. Tartakower: Df. L. Strauß 800, Di v. 200; d. Höfrat Dr. Werner 1: -Div. 7310; Misrachi: F HorowitzäOO.. Ernährung. Der Marktbericht. Die Fleischpreise steigen immer weiter. Die Aufwärtsbewegung der Preise für Fleisch und Fett schreitet noch immer weiter fort In der letzten Zeit hat sich in Ungarn eine Bewegung gegen die Ausfuhr Von Fletsch und Fett nach Oesterreich geltend gemacht da angeblich" die ungarische Bevölkerung infolge des Exports selbst zu Schaden komme, indem auch dort die Preise in die Höhe gehen;. Wie verlautet sollen deshalb die Ausfuhrzölle für Fleisch aus Ungarn neuerdings in die Höhe gesetzt werden. Außerdem wird in der letzten Zeit die Be« ebachtung gemacht daß den Österreichischen Händlern durch tschecho-siowakisciie Einkäufer in Ungarn, da sie mit ihrer tschechischen Valuta willkommenere Käufer sind, schwere Konkurrenz, gemacht wird. Die gestrigen Ankünfte •raren schwach ausgefallen. Im ganzen waren vier Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen in Wien angekommen, von denen drei aus Ungarn stammten. Trotz es lebhaften Verkehrs, ‘ der in der Großmarkthaile herrschte, war das Angebot an Fleischgattungen ausreichend, an Fett dagegen knapp. Auf dem Engrösmärkt erhöhten sich die Preise für Fleischschweine um K 50, ffir Schweinefleisch um K 100, Speck um K 50, Fettschweine um K100, Schafe^ minderer und mittlerer Qualität um K 140 bis . K-180, Ziegen um K 20, Lämmer um K 150, Kitze um K 150 per Kilogramm. Ermäßigt hat sich bloß der Preis für Kalbfleisch im Großhandel, und zwar um K 70 per Kilogramm.: Im Detailhandel blieben die Preise noch unverändert Im Einklang mit den Erhöhungen der Fleisch- Sreise wurden auch die Preise auf dem Fischmarkt in die löhe gesetzt. Seefische verteuerten sich um K 109 per Kilogramm und notierten ’ mit K 700 das Kilogramm. Lebende Karpfen kosteten heute K 1600 bis 1650, tote Hechte K 2000 bis-2300 per Kilogramm.' Bühne und Kunst. v’; «■ Opemtheater. Die „Tristan*-Aufführung zugunsten , des Deutschen Hilfsvereines litt unter der Mißwirtschaft des Gästesystems. Als Tristan war Herr Knote aus- München versprochen. Er sagte ab und da ein gleichwertiger Ersatz nicht, zu beschaffen war, mußte man mit dem tüchtigen Herrn Leu e r vorliebnehraen, der in Spiel und Darstellung durchaus kein: Tristan, ist. Auch Fräulein Olszewska sagte ab und;• für sie sang die stets hilfsbereite. Frau Kittel mit aller i- Einigkeit die Brangäne. Die Isolde der Frau Kap p e f, die zu ihren besten Rollen , zählt, , haben wir erst kürzlich gerühmt und für den -Marke des -Hfeitn' Mf ä y i* findenwir; neuen Worte d$s Lobes. Richard S t r a u ß dirigierte mit prachtvollem Schwung. fitz. Protestversammlung in der Oper* . Gestern vormittags find zugunsten der Pensionisten 4er ehemaligen Hof- und jetzigen Staatstheater im Züsch auerraum der Staatsoper eine große Deraonstrationsversammlung statt der nahezu sämtliche Mitglieder der Staatstheater beiwohnten. . Den Vorsitz der Versammlung führte Herr P a u 1 s e n, der sich in einer längeren Rede für die Pensionisten einsetzte. Nach ihm sprach, In Vertretung des Bühnenvereines, Sekretär EI s 1 e r. Da auch der Präsident der StaatstheäterverwaHung Dr. Vetter den Gegenstand der Verhandlung in befürwortendem Sinne erörterte, blieb die erwartete erregte Stimmung unter den Versammlungsteilnehmern aus. Schließlich wurde-eine einstimmig gefaßte .Resolution angenommen, demzufolge sich sämtliche Mitglieder der Staatstheater mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln Einsetzen werden, daß die Erledigung der Pensionen ehemaliger Mitglieder der .Staatstheater in der Weise zu erfolgen habe, daß, rückwirkend ab 1. April, -die monatlichen Bezüge zwischen K 30.000 und 40.000 festzusetzen sein. Aus den Theatern. Im Burgtheater mußte wegen der durch den Probenstreik hervorgerufenen, technischen Schwierigkeiten die für morgen angekündigte Vorstellung ^Königin Christine* abgeändert werden. Es, gelangt das Schauspiel „Geschäft, ist Geschält“ zur Aufführung. Beginn 7 Uhr abends. . Im Opern! h e ater . wird morgen ,D e r fl i e gen de Ho 11 ä yd e r*, mit Frau Liane Martini vom Leipziger Stadttheäter als Senta und Herrn Alexander K i r c hä e r von der Berliner Staafeöper als Erik, gegeben. ImRedoute n s ä a 1 der Hofburg gelangt morgen »D e r B a.r b i e r von 8evi H a* zur Aufführung. ■ In der V o 1 k s o p e r geht morgen „M a d a m e B tt 11 e r f l y“ in Szene. — Mittwoch den 12. d. M. gelangt Mascagnis dreiaktige Oper „D e r kleine M a r a l“ unter musikalischer Leitung von Direktor Felix Weingartner Vur Erstaufführung. Im D e.u t s .chen V o 1 k s t h e a t e r gelangt morgen Hans Kaltnekers Drama „Die Opferung'1 und Larnstag den 8. d. M. das Lustspiel „Mama“, von Louis Verneüii, zur Aufführung. .. ln'der Neuen Wiener Bühne findet morgen die 50. Aufführung des Lustspiels „General Goldschem“ von Armin Friedmann und Gustav Beer in. der Premieren« Besetzung statt — Samstag, 3 Uhr, wird im Rahmen: der Märchenvorstelluugen für Kinder das Märchen „Der Froschkönig* zu kleinen Preisen erstmalig gegeben. lim Ra i m und- T h e ater. geht morgen; „D i e, f o t e-S t r a ß e“ i» Szene. Im Wiener S t a dt t he a t e r wird morgen »Der Hiittenb.e sitze r“ gespielt. — Der Termin für das Gastspiel Albert Bassermann am Wiener Stadttheater wurde nun endgültig festgesetzt, - der Künstler beginnt sein Gastspiel am 19. Mai 1922 in dem Schauspiel »Der Schöpfer* von Hans Müller. Während des drei Wochen dauernden Gastspiel«« wird Albert Bassermana noch in wmmn yö&öismmirvm S. April mf der Komödie „Menschenfreunde* von Dehme! und in dem Schauspiel „Traumulus* spielen. Im L ust s p i.e 11 h e a t e r bringt die Freie jüdische Singer ffi n sein Volksbühne morgen „Der T r a n e r“ zur Darstellung. ' Im* J O h a n n - S t rau K - T h e ä t e r hat Fritz Werner sein Gastspiel in der erforgreichen Opertette »D a s Sonntagskin d“ verlängert. F r e i e Jüdisch e V o 1 Jl s b ü b h e Castspiel lm Lnsfspleltheater HcTnt e Va8 Uhr abends: Üeber’m Ozean->««.» . vrsm» in4 Akt; Ab 16. April Mielt die .Freie.jüdische VolicshObac’ In der bUhno, ll., Pratersträße 25 Roland* 4280 Eröffnung der ostäsiatischeh Ausstellung. Am Freitag den 7. d. M.; 11 U h r v o r m i 11 a g s, wird der Bundespräsident Dr. Haitiisch im Gest e. rr e 1 c h i s c h.e n Mju s e it m (I., Stubenring 5), die untter dem Protektorate der Gesandten von China und Japan stehende A ti s 8 t e 1 1 u n g ostasia t i s c’K.-d-r Kunstw erk e eröffnen. Die Ausstellung dauert * bis Mitte . Juni und wird täglich (mit Ausnahme Mon tagt zufänglich sein. An jedem Samstag,. 4 Uhr nachmittags, finden ührtingen mit beschränkter Teilnehmerzahl statt, Hebräische Theaterabende. Die akademischen Kiilturverbähde Jäbtie und Tarbuth veranstalten morgen, 7a8 Uhr abends, in der R o 1 a n d - B ü h n e eine hebräische Aufführung von „N’we j 1 e“, Drama in 4 Akten , von; P. H l r s,c h b e i n. (Karten im Vorverkauf, an der Tageskasse der , R o 1 a n d - B ü h n e und am Schalter s der;Wiöner Mörgenzeitung* erhältlich.) Homer in hebräischer Nachdichtung. Der hebräische Dichter Sä u 1 Ts che r n i c h ows k i, der in Odessa lebt, hat die „Hias* in hebräischer Sprache nachgedichtet und arbeitet gegenwärtig an der Übertragung der „Odyssee“. Ferner hat er die hebräische Uebersetzung von Shakespeares „M a c b e t'H“, zu der ihn B i a I i k anregte, vollendet. — Wie Tschernichowski dem Herausgeber der Jerusalemer' hebräischen Monatsschrift „Haschiloach“, dem bekannten Schriftsteller Dr. Josef Klausner, brieflich mitteilte, hat er in letzter Zeit nebst kleineren Dichtungen ein Idyll; iii 1200 Versen geschaffen, das er „Die Heirat Alkes* benennt. Im. Auftrag , der Sclrauspielergesellschaft „Ghi^ayez“ hat Tschernichowsld im vergangenen Sommer die Textbücher zu den Opern „Dämon* und „Faust“ ins Hebräische übersetzt. , Volkswirt. Gestempelte Krone ------ Auszahlung Wien « - In Zürich notierte : die österreichische Kröne —%06*/« die österr. gest. Krone . . —.07 die tschechische Krone. 9,77 die Mark, . ., . « . . 1J57 Agram . .; ... . . L55 . Bukarest . < , . ■ , -» —■ Budapest :, i ■*;.:* » —M Warschau,, * . U3 -.07 Centimes. -tösU Centimes. (•—.06*7, am 3. April) (—.07 am 3. Aprii) (9.72 am 3. April) (1.64 am 3. April) (1.57 am 3. April) (—.— am 3. April) (—.60 am 3; . April) (--.13 am 3. April) Cfie wif^<^aftli#e EntwicW^ Palästinas. : : Vor kür&eni ist der offizielle Boricbt der palästineo&ischea Regienuiig über1 die öHdönomis^e und komtnerzielle Etttwiöiöliutng' in Palästina enseSüeaien. Die in diesem Berklli etithältenem Tatsachen! tmd Zahlem hewefeeo, daß der Entwickil'uaigsipwzeß .auf dem Gebiet der Imdustariein Palästina sich im ^oilesa Gange befindet.- Alleirdings ist angesichts ‘ der' ungünstigen wcrrfischaftlidheri Bedinigimigm; jy -der ga-n-zen Welt dieser , Prozeß auf ein langsameres Tempo angewiesen..Tnotzdem wird m;dea Berichten. festgesteUt, daß, obwohl der Druck des Weltmairfictes auf Palästina bedcuteinde Spuren hinteiriasseh hat, seine Wirkung auf PaJäsitina' viel. kleiner gewesen sei als auf die anderem industriellen Dähder, Ans den in den Bsrrd'nten -angeführt-sn Zahlen ist zu ersehen, daß in Palästina der Export bedeutend geringer als der Import ist. So betrag, dey Imjport ira jakre 1920! 4,191!oÖo englische Pfund, der Export an denselben Zeit 773443 englische Pfund, im Jslhre 1921 betrug der Import; 5,210,633, 6er. Export dagegen 771.701 englische. Pfund . , . . . - Wenn wir das Ue-bergewibht dfes Imports über den Export vergleichen,; 50 werden wir sehen, daß sich dk ipassiivie B'iltez vymh 3,417.617 airi 4.444,032 englische Pfund erhöht hält. Dieselbe Tenderr-z ist , auch im laufenden Fi-nanizjahir zu bemerken. So ist im ersten Halbjahr der Import um 7,000.000 Pfund gestiegen. Dör Export dagegen hatsich um 58.3.48 englische Pfimd vermehrt, so, daß das .Uebergewicht voni Import heuea* viel stärker, als iw ' Vorjahr ist. PäJäS'tina produziert derzeit noch viel zu wenig Artikel für fremde Länder und muß daher viel, vöm ' Ausland heziehen^ So-langerdie natüdrefe Schätze; des Landes nöch unentwickelt sind» muß auch hierein Üebergewicht des Im-porM vorherrschen. Vom , Ausi'and wendten. umter anderen. Zn:ker, Mehl, - Petroleum, Eisen, Stahl,. Reis, Textil waren, Ziga- ’ retten und Mäschrnen. bezogen. Mit der Zeit aber f werden einige dieser Artikel im Lande selihst ,pro-; dituziort werden, so daß'sidh dann der Import in ‘diesen Afitiikeln verringeirai wird. Schom heute besitzen wir im Lande eine Reihe von Unternehmungen, die. höchst epmtigend wirken, jedoch’ wird es noch lange Zeit dauern,, bisdiese Unteonehmu-ngen deratrt entwickelt sein werden, ., daß sie. sur Venrihgerun g des .1 mports beitragen könnten. Trotz der großen, päi&sivein Bi!an« ist die wirtsrihnftlidie Lage Palästinas 'nicht so' schlecht,' wie man anöchmen körnnte. Die schlechte Bilanz wird durch die. Gelder, die'ins Land aus. nächstehsrnden Quellen gelangen, gedeckt; a) Reexport der impor- , iiertm Waren stach Syrien und den Nachbarländern, b) »die'-Geldbeträge' -dsr'' ZRMsMWey. Xorntnission! Md; der. 'vesfLcff iedonstev. religiösen Md .HWsges-sN'- ^WlÄfttzn» o)'.'d'!e 'GlchupstioMärmee,, d). ^okiistige ^W^lder, die. vom. Ausland und di^cih. die Toranistcni Land gebra'dht Werden. DamUc diesen Quellen ist %der wirtschaftliche Zmstand Palästiaioö normal und? Valuta fest. . ,n. Die Mehrzahl der imporftörten W«sr«v> Mge- ^t|iT 30,. ,P rozeat,; .kommt; . aus En-gd-a^.n d. g^egypten stdht an zweiter Ste l^e; dMn - kolbet» e r i k. a und.: I n d i e n. In, dem.. .Ishzten WonHM» ^-größerte ■. siidli. ..der, Import der d,eu-4scii^vii Maren, der 'bereits- 140.399 englische-B|tmd..a^s- Msht Der offiziell!« Bericht ste^t. f,dM>dwjfe'**. : ^chaftUche. Entwicklung .Pa.lästin'as. em^ieidje^sere als, vor dem .Kriege, ist und (daß .die knländiscbe Jndu- , Strie bemüht,ist, „die wichtigsten. L-ebensc^i^^ün" , dtzs.. .ekiheimiisclhe. Beyöltkönmg.... und. > diie. ^xichbMgebiete im. Lande selbst su.erzeugen.. < - •v Die 1 a u,i n d üs t r! e hat in. letzter^ deutend VUge-nommen. So wuirdeaiyiih J-ad letzten Jaihsne-140 Neubauten fertitzgeÄteht 'Md siinKnoch größere Ainzähl begonnen-. <? -'--Tn letzter Zevt wurde aanch! eine-'gahze‘vR.Ctli'e' von Unteniehmungeii atu-f dem Gebiet der Bauindu- ^pne errichtet; Sö die -Zte|pelfabrik‘ »'S iTEs t« injfärffä. eine Z e me-ntf a br i k in - Glmifia. I» Baiä-: stina henrs-cht' netdh großer Bediarf z, .M-a 's. und anderen Bauart-tkelm, die ebentfalltsvom Ausland bezogen werden müssen. In letzter Zeit würden auch mehrere W-^benrcietoi' :Wbftwäsebeareien, Öeifäbrikenv Konifektiohsimdiuistrien uard glühten gegründet. " ' ' ’ ■; .' Der Bericht'stellt' fest, daß die' Ag rifcu-H u^r; . derzeit noch sehr kfeim’ isfitsiid'd'a'ß'nutrJ e inai' V'i'.eWt.ei des a n b a ü't ä4i i g e n‘ "B <ö dem® b;.e*a r- 6:e; i t e t w ird. 'Sollte' die 'Agriktülte"" vergröß'etfc Werden,' däön könnte Palästina 'aiif dtän.'Tmipofit vcöu Getreide und "an-deren Lebensmitteln veinzicliteri'MM ^ogiar selbst bedeutende Getre'id'emeÄjgM eacjpötti;ereh.' " ‘‘ ' \y.y..< , ’ ■ Der päiästihe’n&iscKe- ExpööfcumfäW' EÄnVrst" Ora ngea, S e ife und W ei n. Im Jahne 3.919/20 hat Palästina 647.000 Kisten* Orangen im .Werte vom 162.000 Pfund, im Jahre 1920/21 830.959 Kisten; Orangen im Werte toü mehr als 200.000 Pfund; exportiert. D agegen ist der - Exportvon Seile uw# Wem veddeinert worden..; „Vi " Palästina hat vor dem-Kdege. Wein fianphsäC.h«. iföh .nach Amerika exportiert. Unter „der EjnfühE^ des' Alkoholverbottgesetzes .in- Amerika hat der Wekrek-port bedeutend gelitten-. . ... .., v" Zu den'- 'besten Äbnelime-m zählt.; Aegyptetfr . Welches 70, Prozent - des /&p0irts resorbiert. -, Im Jahre 1919/20 wurden,. in, .PaÜpstma ,t?r)££}' fäh-r- 300 größere und;!k|ettic?pe .-Gesef MP Öntemehmuogen registaiert, von denen äiev.meiste'b : Juden angehöreii. ■ . ■. . - ■; ■ ■ ■> ‘ -- -- J:'-: 4 Valutenkurse.* Die fremden Zahlungsmittel waren im.gestrigen Verkehr abermals feste r, bloß M a r k ii ö t e ti _ erführest einte Einbuße. Nachstehend die offiziellen ScÜIüßkurse: - Veröffentlichting der Devisenzentrale ... . vom 4. April 1922. DeVisen (Schecks und Aus- ZiBS_ Ä ,. „, n Zahlungen) Gc,d WafC Qeld AjonsterUam f.. 100 holl. Gulden » Amtn 100 jug. Kronen ... . Belgrad 100 Dinar . . . . . . BßrHn 100 deutsche Reichsmartr . Brüssel 100 belgische Francs . . Budapest ,100 ungarische. Kronen. Bukarest 100 Lei ...... . , ejiristianla 100 nofweg.. Kronen . Kopenhagen 100 dänische Kronor Lonünh V Plnnd Sterling . . . Madrid 100 Pesetas. ... ... Mailand 100'Lire: . . . . . . - New. York 1 Dollar. .- . .. -. » Paris 100 Francs.... , .... .. .. Frag .100 tscheclio-slow. Kronen . Sofia 100 Lewa . . -. . ...» «Stockholm 100 schwedischeKtonor Warschau 100 polnische Mark. . Zürich 100 schweizerische Francs Zins- Apid fuß Gc,d V/i 2897.50 6 2272.- 9118.- 2345.- 619.50 874.50 .2902.50 2278.- 9142.— ■ 2355.- - * 650.50 - SWM 6 S 5 6 6 6 1359.- N/z 1618.76 4'/, 33.650 6 1173.75 6 405.70 4V3 7631.50 5 698.50 M/, 14390.— 6% 5U5.- 5 1978*50 7 195i- 3Vs 1483.75 -2867,50: 2247,— 1361- 162125 33.700 1176.25 406^) 7643.50 .6S9L0 14410— 5055.:- 1981.30 199.— 1486.25 2382.50 635.50 8W.— •'•1329t4*^ 1608.75. 3. Apr» Wsry?^87S^Ü 2283.— ' S9M-. 'Ä: Mi, 393.20 7581.50 686L0. 14465.- 5045.- 1958.90 ' lOLr- I47Ü25 39s; Iso, 7303.50 14485.2 >5085.— 1961.S» S; Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufw. „ kleinere . ♦ Belgische Noten 100. Francs , . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . - * ’ B ■> 100 „ » „ kleinere. uünische Noten 100 Kroner . . Deutsche.Noten zu 1000.Mark.' . » i> ..100 0 . . kleinere Bqgl. Noten von 5 Livrest. aufw. -.V» . » kleinere . . . . . . Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire auiw. v" kleinere fttfeogl. Noten ringest, zu 1000 Dinar 0 »- 100 0 , , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark auiw. " ' ' * kleinere. . . . Rumänische Noten zu 1000u.500Le) . » kleinere . . . Rät». Noten (Roman.) zu 500 Rubel . « 100 0 „ „ kleinere . . schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tarijecho-slow. Not. v. 1000 aufw. )!:;«* n kleinere . . (Ungar. Noten (neue Etn.) zu 1000 Kv. . zu 10.000 Kr. . . . b kleinere . . . . 7581.9) 7303.50 7331,30 .-.754LM ' 643:50 644JO n €3itm 4920.- 4930.- 4895.- 4905.— v terai-ra tm.E 1M'25 1603J5 23.70 23Ä0 ' ' 3T575 33.025- - 33.1N' 33.4M 33.025 . 33Ä« 695.50 696.50 m:sti 686.58 2877. 50 . 2882.50 2847^0 *2852,90 403.70 404.30 . 393.20 393.80, 402.70 403.30 S0S8- 9122, - , .8P8.- :,pti2.~; 1349.- 1351.- 1324.- I32fi;Lf 192.- 196.— - 191:— ’'"l95.!rif 53941- 'jioe!-- - 5344I-''iäflßlX-' —■ 5244. - 5856^7- .. ■ -W 1965.50 1969.90 1473.75 1476,25- 1158.75' 1161.25 14380.- 14400.—• 882.'- 888' — 1943.50 I946JKT 1461.25, 1463.75 14452.® 1407LM ' 14440.- 14460.— 892.- - 898,—; Viehmärkte, in St. Marx. - (Eigenbericht der „Wiener Morgeuzeitang“.);; ‘ Borstenvieh markt. Der Auftrieb auf dem ‘ gestrigen Schwei nemarkt belief sich auf 436 Fleisch- und r P.40 Fettschweine, zusammen 1676 Schweine. Außerdem; würden noch 661 Stück angemeldet. Außer Markt wurden. Wurden 194 Stück bezogen. Beieiner Minderzüfuhf von : 1620 Stück und angesichts der konstant gesteigerten Ein-, kaufsprefse in den Bezugsgegenden sind die Preise im Ver- : gleiche zur Vorwoche um K 250 bis 300 per 1 kg neuerlich gestiegen. Die Bezüge aus Ungarn; die bisher das Haupt* kontingent bildeten» haben aufgehört. Es notierten Fett-;; Schweine K 1650 bis 2000, extrem K 2100 und jungschwciw,