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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-04 · Heft 1142 (4.4.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1142 (4.4.1922)
Date
1922-04-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite’ 4 tfteß, Oiettösag Eli /JfeOisC?^^«eiis»i a t» i\C> , ln•),' ”•- f~-~ --—■ ■»... .. .—tW'i>rtr<ii 4. Ap<i! jyu; Nr. 1142? tehufs Durchfiihrnng von Aktionen zugunsten des Keren Kajemeth l’Jisraeh * Heute um 6 Uhr nachmittags findet die ordentliche Sitzung der Landeskommission statt, Donnerstag , den 5. April, 6.Uhr abends, reguläre Besprechung der National-r fondskommissäre. __ ■ . v\.: * Zionistisches Landeskomitee (Jugendamt). Otimäunerkonfcrenz der Jugendgruppc, heute, 7 Uhr abends, (m Bureau des lugeudaintes, II., Taborstraße 20a. Erscheinen unbedingt erforderlich, da wesentliche' Fragen, die an^je Interessen aller Gruppen röhren, zur Besprechung ikonimep. * New Yorker Mordstatistik. In der Stadt New York Wurden im Monat März 37 Personen ermordet, darunter drei Frauen. Es ist dies die höchste jemals verzeichncte Ziffer. . . . * Personalnachricht. Herr Dr. Leo La u t e rbach, Sekretär der Zionistischen Exekutive in London, hat s\c'.h am 2. d. M. irr London mit Fräulein Sophia; Moscow, Tochter des Herrn John Moscow, vermählt. * Palästina-Amt, Wien, 1.. Bauernmarkt 24. Infolge 'Automatisierung der Telephonstation ist eine Aenderüng; in der Tclcplionnummer des Palästina-Amtes eingerreten. — Die neue Nummer lautet nunmehr 63-1-27. * General Vormundschaft. Die Gemeinde Wien hat die Umwandlung der städtischen Berufsvormundsehait in die städtische Generalvornmndschaft beschlossen. . Die Generalvormundschaft erfaßt ohne besondere _ Bestellung b'rn Einzelfalle jene Kinder, bei denen sämtliche nachstehenden Voraussetzungen zutreffen : Kinder ■ müssen außereheliche Kinder sein, sie müssen in Wien nach Beginn des Wirksamwerdens der städtischen General- .vormundschaft geboren sein, sie müssen zur Zeit der Geburt beim Bezirksjugendamt nach den gesetzlichen Zäsiändigkeitsbestimmungen der Zuständigkeit eines Wiener •Vormundschaftsgerichtes angemeldet und ohne gesetzlichen Vertreter sein. Als Generalvotmund fungiert -der Amtsleiter jenes Bezirksjugendamtes, in dessen Sprengel Aich das Kind befindet. * Der Publikatlowenaustausch durch das Statistische Amt. Wir werden vom Bundesamt für Statistik ersucht, mitzuteilen, daß durch die hiesige Zweigstelle der S ni i t h s o n i a n 1 u s t i t u t i o ir Ja Washington .mir der Publikationenaustausch zwischen ,der Republik Österreich und. den Vereinigten Staaten von Amerika vermittelt wird. Eine Versendung inländischer Publikationen nach den sü damerikanis c-h e n S t a a t e n durch die Internationale Austauschsteile ist gegenwärtig noich nicht möglich. Bemerkt wird, daß schon in nächster Zelt wieder Ahe größere Sendung inländischer Publikationen von hier .au die Shithsonian "Institution nach Washington abgehen .wird, Interessenten werden eingeladen, ihr Material bis längstens 12. d. Al. unter Beobachtung der für den Austauschdienst .geltenden Vorschriften der obgenannten Internätlonälen Austauschstelle zugehen zu lassen. Anfragen um Auskünfte sind an die beim Bundesamt für Statistik befindliche Interj nationale Austauschstelle, I., Schwarzenbergstraße : 5 fTci. 6044), zu richten. . , , * Es kommt Regen.. Der amtliche Wetterbericht.besagt: Geber dem Aermelfcanal liegt eine tiefe Zyklone. Starke warme Sudwestwinde sind über Frankreich und Südenglaud bis zum Böhmerwald yorgedruhgen.. . An ihrer vorderen Seite liegt ein schmaler Regenstreif. . Ein ausgedehntes .'Regengebiet. erstreckt 'sich vM ^England bis zu den Pyrenäen. Voraussage: Trüb, zeitweise Regen, wärmer, lebhafte westliche Winde. - * Tschecho-Slowakei — nicht Tschechien.. Am flieh wird veriautbart: Beb Postsendungen, nach der Tschechoslowakei sind Latfdesbezeiclnmngen, wie„T s c h e.;c.h i e>u-‘, ..„üKu t>8 ch.b o h nve ct.e-t.c n La ji d‘‘ und. dergleichen, unzulässig.'.'" Solcherart adressierte'^'Lenchingön ' WC rden von - der t^schecltö-siöwakisclreh' Postverwäl fjwtz tiic'ht b'e fördert. * Per Bilclerdiebstahf in der Olrefen Donausträße ist schon aufgeklärt. Er wurde von den Wohnungsnachbarn 1 der bestohlenen Frau Marie H armer, Löwy und Penneberg 'begangen,, die beide flüchtig sind. Einen großen Teil der Beutc"h£beu sie in die Provinz gebrächt und ab dort etablierte Antiquitätenhändler verkauft. Ihre Verfolgung tui d die Suche nach dem Rest der Beute, der Dutzende von Millionen wert ist,.wird eitrigst betrieben. Löwy ist groß, schiank, bartlos und hat hellblonde Haare. Kertesz ist mittelgroß, trägt sein dichtes schwarzes Haar gescheitelt, hat. , schwarzen, englisch ^gestutzten Schnurrbart, schadhatte Zähne, .vorgeheugte Haltung und an der rechten Wange zwei' parallel verlaufende, ungefähr drei..Zentimeter lange Schriitfnarben. Penneberg ist. mittelgroß, hat längliches, bartioses Gericht und dunkelblonde Haare. * Kas3end‘?ebstahl in Nikolshurg. * Nach einer Mitteilung an die Wiener Polizeidirektion haben unbekannte Täter in der Nacht zum 26. März die Kanzlei der gewerblichen Spar- -und Kreditgenossenschaft in Nikoisburg erbrochen und die feuerfeste Kasse auf gesprengt. Sie erbeuteten ein Bodenkreditlos, Spareinlagebücher, Polizzen und iim K 3C.OOO Kriegsanleihe und Schatzscheine sowie drei Aktien der Zentralbank deutscher Sparkassen zu je K 400 sowie 370 tschechische Kronen. , . Vereine, Vorträge und Versammlungen. j a b ii e und T a r b u t h. Mitglieder,, welche Karten für den Vorverkauf übernommen haben, werden dringend ersucht, heute 7 Uhr abends im Ca{e Klinik zu-verrechnen. — Zionist ischeSekti-on Wiede n- M a r g a r c t e u. Heute,- S Uhr abends, Cafe Margareten, V.. Wiedner Hauptstraße 87, Auschußsitzung. -7- Zionistische S e k t io n für die w e s; t- 1 i c h c 11 Bezirk e. Heute, 8 Uhr abends, im neuen Heini, VH!.. Bchnoplatz 1, Vortrag des Herrn Universitäts- Dozenten Dr. Felix Deutsch über ,,Krankheit und Judentum'. Anschließend musikalische Darbietungen.: >' x Urania. Heute, 5 Uhr (Großer Saal) Wild-Afrika, — 'iß Uiir (Kleiner Saal) Geschichte und Kultur der Sudctendcutschen, XII. Direktor Dr. August W.o't'ä/\v äi: Das Deutsditnm in der Slowakei. — V-..6 Uhr (Kurssä^l) , Kustos Dr. Hans Ankwicz-Kleenovcn': Oestefrcichischc Kunst seit 1848* VI. ’/s6 Uhr (Klubiaal) Dr. Josef Z u t ii: Einführung in das Gitarrespicl,V. 4 1 ß ‘Uhr (Großer Saal) Beethoven -'S c h u m ä n tj, AusfüTircnde: Das Mac h eclc-Quarte 11: Karl Mache ck (1. Violine), Karl Kundrat (2. Violine), Hermann S p i t z (Viola), Rudolf Mayer (Cello). ,Mitwirkend: Corneille de K.11 y p e r. Ain Klavier : Professor Karl L a f i t c. — 'iß Ühr (Großer Saal) Universitätfeprofessor Dr. Karl G r ii nber'g: Bilder aus der’Eritf viGdungsgeschiehte des Sozialismus,. Ul. Die .‘IXtopiehr liieratur bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts — 1lß. Uhjr (Kurssaal) Professor A. H e f n y. Das Atom im Ablauf der Kulturgeschichte, fl. Teil, V. - '/,8 Uhr (Klubsaäjp) Professor Dr. Heinrich G a ß n e r: Gerhart Hauptmanns Schaffen in den Jahren 1911 bis 1921, IV. —7 Uhr (Mikr#- skopiersaal) Universitäts-Assistent Dr. Alfred . L i.hilf erger: Die Fortpflanzungsorgane der Pflanzen, I. — Heber die körperliche Entwicklung des Kindes wird Üniversitütsprofessor Hofrat Doktor Hans Spitzy morgen, '/-8 Uhr, im Kleinen Saale sprechen. geb.Henisch Mitteilungen aus dein Publikum. Hepmann Nsinhebep Vermählte ' Wie», im April 1922 ' 6228 Ernst Schwarz Vilma Schwarz Papier-Expoteiür SViea (lll„ Radetzkystttißc 22) geb. Kohn Nowy-ZÄniki Vermählte 535 Zwei Minuten von Ostu. Südbuhnho} . Enormes Lager ln kompletten iniiiiiiaiiiiiniiiiiiiiiiMiiiMiiiiiiiiiiii rur ielnsten Ausfahrung. ^xpoiK nach allen Ländern. 850 Billigste Bezugsquelle 1?!». Herren- und BamenwSsche Sc,’“S.” SiÄ 6 3 Export r13 En gros M & Sdiapira. Wien. II, lei Küchengeräte fiir Peüach Email- und Aruminiumgeschirr, Glas- «nd Porzellanwaren, ' ■'Bemdorfer AIpakka-Eßbestecke 654 KARL WQLFER, WBENV II., TABORSTRASSE Nr. SO I | mN’L’BAVEmMm1 5 Tel. 86-5,50- 53. *-^LrNtVlrt*v TeL 66-3-50-53 § | Größtes Etablissement S kür Innendekoration, komplette Möbeleinrlchtungen in 5 g allen Stilarten. Echte Perser- und Smyrnateppiche, inländische £ £ Keine Filialen! 970 Keine Filialen! 'flniiiiniimuitiimii!iiiiiiiiimiiuimiiii!iimiiiuiiiiiuiiiiiiiiimuiitiiiimii;iiiiiimiil(<r Streng rituell! 121 Hotel-Restaurant Barschak Vorzügliche polnische Fische Ungarischer Spezialweiti nDÖ Wien, II., Gr. Schiffgasse 3, Tel. 40-1-39 HEBRÄISCHE BÜHNE iititiiimmmtiiinmisttHiiiiiiiiiiiiiiitiinMiiiiitiliimtiiinmiiiiiiitHtiiiiiintffiiti Dfc; akadcmisci’cn KulturvcrbSnclc „Jabne" und ^Ta rbuth“ veranstalten Oontiarstag 6. April um'*■..% Uhr abends in der Italan'd-BKhne eine Hebrllibhe JluffBhrang der „N* weile“ Drama in A Akten von P. Hirsclib'ciu. Regle: Herr Leo Halperu. Karten sind ii:i Vorverkauf bei der Tageskasse der Roland-Bühne, 11., PraierstraSe 25, und am Schalter der „Wiener Morgenzeitung“ erhältlich. 6209 Ernährung. Der Marktbericht. Gestern waren 12 Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen aus Ungarn, Jugoslawien und Steiermark eingetroffen. Trotzdem waren die Preise im Großhandel und im Detailverkauf für Fleisch unverändert auf der Höhe des letzten Markttages... Wie gewöhnlich am Montag, war der Verkehr fast belanglos, Die Grünwarenmärkte hatten schwächere Beschickung aufzuweisen, die Vorräte genügten jedoch angesichts der geringen Nachfrage für den Bedarf. Unter anderem waren gestern Kartoffeln aus Niederösterreich und Kärnten sowje ägyptische Zwiebeln und italienischer Kochsalat auf den Märkten. Auf dem Naschniarkt sind wieder ungefähr 2000 Kisten mit Orangen angekonimen. Die Preise blieben gegen Samstag unverändert. Verband der jüdischen Kriegsinvaliden, Witwen und Waisen. Die Mitglieder erhalten Kartoffeln zum Preise v<5n K 45 p,er Kilogramm. Die Ausgabe findet Mittwoch den 5. d. M. bis inklusive Freitag defi 8. d. M. von 9 Uhr vormittags an in der Werkstätte, XX;, Heinzeimanngasse 15, statt, Mitgliedsbuch mitbringen. Mitglieder, die noch nicht im Besitze des Buches sind, erhalten dasselbe bei der Ausgabe. Bühne 4ind Kunst. Deutsches Volkstheater., (Zum ersten Male: »Vivat a « a d e m i a!€, Komödie i« fünf Akten von Karl S chönher r.) Die Tragödie des geistigen Mittelstandes schrieb Anton Wildgans, als er die bittere, heimliche Lebensnot des k. u. k. Beamten und der Beneidenswerten, die seinen Lenden entstammen, in der Dichtung >Ämiut« besang. Inzwischen ist der geistige Arbeiter — wie gemeiniglich bekannt — noch um einige - Klafter tiefer gesunken. Das 'promovierte Elend, auf tausend Schritte Freie jtldische Volksbflhne Sonilarma^ltai^ In’m Rebbens Hojf Voäil3äs: Gastspiel fra Lmtspfeitkeater 4389 Heat« Vsß.Uhr abends: (Am Hofe des ff»bbl) Ab 18. April spielt die „Freie jüdische' Volksbühne" in der RoImiA* btthne, II., Praterstraße.25 erkennbar, kamt sielt nirgends verkriechen. Seine Spindel-; dürrejzerschliHJcite Gestalt tat für alle Witzblättei* Modell'geständen, dieeinstige Scham hat es-mitJ dem letzten WittterrOok »abgelegt, .und' da sich : die vvohilw lelHgehGroßstadtanvseinen Anblick gewöhnit liä-t, hustet .esungestört seinem Idungertod. entgegen!,;; ö in: danken'Swerter .-ETgriffenlieit hat-. sich ‘Schönheit einer 'Spezies der diplomierten 'Hungerleider, ange^' noinm-en, die ihm. n^ch sethetn;- Studiengatig. besonders nahesteht: der untergehenden AerzM Für eine Tragödie ist die: Angelegenheit zu erhst, das Uebei, zu vveit föft-j geschütten. Es mußte eine Komödie werden. Löblich,1 daß dieser Dichter, der sieh Gehpr zu schaffen weiß, die AerztjescHmach aufs Theater bringt. Bedauernswert, daß' nach der sKindertragödie«, die wir für sein größter AVerlc halten, diese .schlechte Komödie kata*-. 'Blutige Groteske, bittere. Satire sind nicht Schön* - hefrs Sache. Ein. praktischer Atzt, dem die Verzweiflung . gerade noch so Gel Kraft übrig heß, daß er .sich,:in* - Mastd^rm-Akrobatik: versuchen kann, kaschuliert - detzL PintscHef; eines O.berbonzen, der eine Vereinsarztens-i stelle :zu vergeben hat, um den Herrn des Hündchenä -für sich zu gewinnen. Die Quärtieffraü*des Arzte?, eine .Kurpfuscherin mit massenhafter'Klientel aus den . besten;. Kreisen, ' hängt, je nach der Gesinnung ihrer' Patientei;, ein Heiligenbild, ein Kaiserbildnis oder eine! . RevoÜ ut!onsverh eiTI chung vor dem ^P-atientenstuhk auf,) Aehnfithes mehr. - Die Witze sind gequält, überspiel't) Sie' schlagen nichtein. > ,' ■ "W/eit packender, künstlerisch überauswertvoll, diia Nebenhandlung, die ein Motiv au-s . Wedekipdd s Frühlings Erwachen« weiter spinnt. Dort -zerknickt .det1 hl öde, (trockene Philistergeist, die herzlose . Gemeinheit der Gymnasial Professoren die’ Hal'bWüchsigdi. Hier siral ■ maneinen darbenden, die Nächte durchstuckehdSö Jüngling im Spinnetz eines Lumpen. Von HochschhH Professorzappeln. Tansende' waren '"und .sind dem eng-, .'herzigen Hochmut, der sadistischen Lust dieser akademta sehen' Quälgeister ausgeliefert. Die, Gestalt .des Student ten ßartmoser, von dem; hochbegabten” Herrn Ookatf S itm a; wundervoll gespielt,, und der vortrefflich gezejch^ nete/ .Pr.üfungstiger. . Professor Siebek. . (Vrlrt.or K.u jU 8 c h'e r a); sind. der, Gewinn des Abends. Ueberdies _ deii gahse zweite Akt mit' der Prüfungsszehe. Er -Wirrte, für sichallein anfgefühi*f? einen’ äusgezeichqeten Einakter ergehen, zumal ihn eine Fülle eindrucksvoller Ge'stäiJ tenr-belebön.'' ’*.Gr. Wie der arische: Diclvtfcl* Schönherr zti b;eo.bächt<g!j weiß?!! Ein, kleines Beispiel, für den jüdischen Lese! nicht.uninteressant.Unter den sehnsüchtigen Bewerbern um eine f reie Ärzten sstelle befindet sich auch der Doktor iA/vl l, , AVtM den Herreh viel zu östlich!«’-r Der Ttaoie?WänaEMi hat liier eine innerjüdische GegeiiwaftKrä'KNBe Gie rm^ reme-ta tL'chÄnwMor. holhüehtdKs;Boykött der hochmögenden - AisratzlirisMonOMW. stän'digkeit'T ausgeliefert... - , Neben .den schon genannten Künstlern ragten it|S* hesondere die. Damen. H ^t s e y uiid ä r fc u dW Herren S c h r e ib er, Iw äl d, A m o h-, ' K r. öjti "e;& Z e t en i u s und "ganz besonders' Herr 'Kits 'c ii h' ej hervor, der große Komiker, det diesmal zu erscHüfteril wüßte: Nach dem zweiten Akt war der Beifallstark, .später schien uns mehr Hochachtung für den a-ttl wesenden Dichter -als' Anerkennung für das Werk di4 Kundgebungen zu .veranlassen. . Q- A: Aus den Theatern. ' Im B u r. g theater gelangt morgen „K ö n i g 11 Christine“ zur Darstellung, Im Opernt Ire ater wird morgen „D e r R o s e k a wä l i e r“ gegeben. , r ' •! ln der V o I k ,s o p e r gelangt heute »T o s c a“, itji Frau Kammersängerin Elsa Bland in der Titelrolle als Gas zur Aufführung. Als Scarpia gastiert Herr Jeafi Athänäsl von; der Staatsoper in Bukarest, den Cavarädossi sini Herr Rittersheini. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Beginn VsßUhii Im D eutsc'hen Volkstheater wird mvrgei „V i v a t academia" wiederholt. Montag, d^I 10. d. M. wird der bisher ln den Kammerspieleh' aufget führte. Groteskenzyklus „Der P a p i e r r e.i f e fl“ vöi Wilhelm S t ü c k I e n neu einstudiert in den Spielpläf eingestellt. Spielleiter Hans B r. a h m.?; Im Rai rpu nd-Theater wird morgen "Je ,-ij gespielt. — Freitag gelängt die seit langeu Jahren in Wiet nicht . mehr gegebene Nestroy-Posse „Liebesgöj schachten und Heiratssachen“ mit da Originalmusik von Hebenstreit zur Darstellung. Die Haupij rollen-liegen in den ..Händen der Damen Förster, Gatmann Liedermann» Witzmann und der Herren Böhm, Gang! Hoiftolica, Leibner, Neugebauer und Stärk. Inszenierunj Dr. Rudolf Beer! Die' musikalische Leitung hat HeH Kapellmeister Ernst Topitz. — Mittwoch den 12. d. Mi 3 Uhr nachmittags, gelangt das „D1 e Fahr t i w\ W u n d e r 1 a n d“ von Dr. Alfred Möller, mit der Musu vdn Franz Hadlegger, zur ersten Darstellung. , Im Wiener Stadttheater wird lieutl nachmittags V23 Uhr das Schauspiel „D e r H ü t t e nj b e $ »t z er* gegeben; Abends gastiert Hatisi Niese it der Titelrolle der Posse „D 1 e K i n d s f r a u“. — Freitet wird ein Einakterabend gegeben. Zur Aufführung gelang zum ersten Male das Schauspiel „Mutter“ von Ha’nj Dechant, die Posse „Alter B Ü r g e r s t o 1 z“ vöj Carl; Adolph, die Komödie „D i e L o r e“ von Otto. Erifcj Hartleben und die Burleske „A n d u l k a“ von Ludwij WöjijBf. Die Hauptrolle spielt Frau Hanst ,N i e s e. .Im Lustspieltheater bringt die Freie jüdisch! Volksbühne morgen „Uebernt Ozean“ zur Dar1 Stellung. > __; ■ ' v; Dem Andenken Brahms’. Anläßlich der. fünfuudzwapi zigsten Wiederkehr des Todestages Johannes Brahms haben“ gestern Vizebürgermeister Emmerling und amts) führender Stadttat Richter im Namen der Stadt Wien atj Brahms-Denkmai imjResselpark und an der Grabstättj de,ä Meisters im Zentralfriedhof Kränze mit den Schleif^ in den Farben der Stadt Wien niedergelegt. / In Qualität «nUbertroflfeit, in Billigkeit unerreicht, sind infolge kleiner Regien die hochfeine« Herren- und Damen-Stoftreste, Seldcnresle* Dtrndistoffe, Etumlne uhd alte F«tterw»ren VI., Linke Wie« zelte 40, im Hott

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