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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-04 · Heft 1142 (4.4.1922) · page 1

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1142 (4.4.1922)
Date
1922-04-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
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KMLGSsmmmsr K 50 Wien: Zum Abhole« in der Expedition, ll./faborstr. l-r3, oder 'niemerVersdileißstelte (Trafik) monatlich K 1400. MitPostyersand fürWien und Oesterreich niönatlich K1400. Ts'cii ec 1t o-Slowäfcet: Möh, Kronen 20. Ungarn: M'onatl: Kronen .120. { ügos 1 awie u: KiohatJ. ‘ . Dinar. 20. Polen: Monatl. MaVk 700. Deutschland: Monatlich Mark' 35. Frankreich: Monatl. Frcs.6. Wiener Tscft©c&Mj*$f©wakcl tscfil. Kl Italien: Monatlich Lire ö! Rumänien: Monatl. Lei 4q Schweiz und - das übrig« Ausland monatlich Francs 3 Redaktion ti. Aduiinisträtio« Wien II., Taborstrasse T—5 Telephone: 44-0-38, 43-3-li? ab 6 Uhr abends J.1-SV33 Telegrammadresse:Morgen* zeitung“, Wien. G ‘ —. „ 's. Oesterreichischea I - Postsparkassenkqntotv0.6öa ■■ I umwiwm Kr. 1142 Wien. Dienstag, 4. April 1922 4.Jahrgang Die unnjögliche Einheitsfront. ». - --^y. W i e n, 4. April, . ln Berlin hat am Sonntag eine Besprechung der Leitungen der / drei internationalen ProletariatsorganH sationeri begonnen, deren Zweck die Herstellung einer Einheitsfront der Arbeiterschaft sein soll. An der Besprechung nehmen diec Zweite Internationale, ’ das ist «die Vorkriegs-Sozialdemokratie, dann die Moskauer Dritte Internationale und , die im Vorjahr in Wien begründete Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Parteien ^eil, deren. prinzipielle .Unterschiede von* Friedrich Adler in seiner Eröffnungsrede5 als verschiedene^ historische Perspektiven, verschiedene'";Auffassungen über den Zeitpunkt bezeichnet' wurden, "inwelchem die - Internationale' die ganze .Menschheit umfassen wird./Aber LÄiorv der Verlauf .dieser Eröffnungssitzung erwies den Bestand eine? nicht; ifiilider .wichtigen; ’ weit tiefer grei-: ifeftden 'Ühterscliiedes/ des Unterschiedes in der Behanäliirig.ätir'pröletarisch'en''Massen durch ihre Führer; Ein vehementer ‘ Zusammenstoß zwischen dem belgischen Sozialisten Vandervelde, der den Krieg 'als Minister des Kriegskabinetts seines Staates mitmachte, und'det]i, "Vertreter der russischen. Mehrheitskommunisten fegte‘diese Differenz .empfindiich bloß. . . ' /Gemehisäpi-ist allen auf der Konferenz vertretenen Parteien die fiefürchtung einer neuen WeltreaktjoSi, der ,^e;^cjrf^tig;-eii%i^dn^f^en'Wleh.' Aber die Gründe fÜr'-W.WensjW^.-Wt der sich die* unter Führung der französischen Imperialisten stehenden Freunde' eines peuen Krieges-.an das Werk machen,/Hegen; nicht zu-; letzt bei den Personen; die. heute im Vordergrund des teläfislisfchen Kampfes stehen; Wie jede organisierte Zusammenfassung / von Menschen, gleicher politischer i^der sozialer. Richtung hat auch; der Sozialismus eine Äußere und Innere Politik; deren .Grundelemente einander decken müssen. Wenn "die Taktik 'sieh von der prin- Zipiellen Basis einer Partei^ entfernt, - leidet > die -innere Festigkeit’ und ermutigt dein < Gegner.-; - Wenn aber die Saktik völterids zum Prinzip wird, «zerbricht die Partei MMWMey-.uM Sdherbeni Die Versuche der Reaktion, ihit^ Hilfe' des Militarismus die ^verlorenen Positiönen Zurhckzugewihnen, im Ostenundu 4n' Zentraleuropa sogar zur Offensive überzugehen, konnten nur gewagt. Werden, , weil sich, der sozialistische Radikalismus, zu dem Kompromiß zwischen Idee und Taktik entschlossen hatte, das die Entscheidung der Gewalt der Waffen anheimstellte.; Die / innere Politik der - Sozialdemokratie das. Bekenntnis zur allmählichen Entwicklung der lArbeiterschaft bis zur Reife der Macht. Die äußere Pc lihk würde das Zusammengehen zwischen. 4er Arbeiterschaft und , der - durch den Krieg weitaus ärger. betroffenen bürgerlichen Demokratie iy'fordem. Aber der Radikalismus versuchte sich zunächst im Proletariat selbst dbrehzusetzen. Es ist das Wesen des Radikalismus, immer erst in der eigenen Partei zu siegen und seine Kräfte nicht nach außen zu erproben. So wurde das Proletariat geschwächt, äus einer Internationale wurden drei, das Bürgertum Wurde in Rußland entrechtet und niedergeschlagen, in Zenträlcuropa brüsk beiseite geschoben und in der (politischen Rechnung vielfach * durch seine Gegner ersetzt; in der Tsciiecho-Slowäkeia durch die Nationalisten, in Oesterreich durch die Agrarier. In Ungarn dnd in Rußland* schritt der Radikalismus zum Kriege, den er nach guter radikaler Sitte zunächst einmal riach innen trug. In Ungarn führte das Experiment zu Horthy, in Rußland zum Hunger. ' . Diese Art der Machtahstrebung und Machtergreifung beherrscht alle sozialistischen Tagungen der Nachkriegszeit Es hagelt stets Vorwürfe, die aber nicht die politische Ausführung der marxistischen Lehre betreffen. Es sind ganz andere Dinge, wie man aus den Reden in Berlin erkennt Dort hat Vandervelde; den Kommunisten ihren Imperialismus in Georgien und die Einkerkerung der russischen Sozialrevolutionäre Vorbehalten. „Wenn die Bolschewiken diese Praxis fortsetzen, so kann es für uns hur den Kampf um die elementaren Menschenrechte geben.“ Die Exekutive der Wiener Arbeitsgemeinschaft wurde hoch schärfer. Sie „konstatiert, daß in Sowjetrußland unter der Diktatur der kommunistischen Partei die Massen des arbeitenden Volkes ihrer politischen Rechte Und aller gewerkschaftlichen Freiheiten beraubt sind und daß dem sozialistischen Georgien durch militärische Okkupation sein Selbstbestimmungsrecht entrissen worden ist“. Die Dritte Internationale läßt durch Radek entgegnen, sie könne dem königlich belgischen Vandervelde kein Vertrauen entgegenbringen, dessen Richtung für die Ermordung Liebknechts und Luxemburgs verantwortlich sei, der den Vertrag von Versailles unterschrieben habe. „Wollen Sie steh über gemeinsame Aktionen verständigen oder wollen Sie die Bilanz von acht Jahren ziehen?“ Solche Anwürfe sind > nicht : geeignet, eine Erneuerung des Sozialismus zu fördern und ihn mit neuem Geist zu erfüllen. Die Weltrevolution ist ein i&raimi geworden, aq den heute niemand mehr glaubt Lloyd George und Poincark 'Pari 8, .3. April. (Tel.-Komp.) Ueber die von verschiedenen Seiten gemeldete sammenkunft zwischen Poincare und L Io yd Geo r g e, anläßlich der Durchreise' des letzteren nach Genua, wird gemeldet: Lloyd George trifft Freitag nachmittags in Paris ein: und wird nach: kurzer Unterbrechung seine Reise hach Paris fortsetzen. In Seiner Begleitung; werden sich Lord C u r z o n, Sir Robert H orn e und Sir Wörthingtön Eva n s befinden. L o ndo n, 3, April. (TeL-Kpntp.) Die voy Lloyd G e o r g e angeregte Vorkonferenz der Alliierten findet: nicht die Zustimmung der französischen Regierung* Frankreich will sich an einer solchen Vorkonferenz nur beteiligen, wenn auch die kleinen;S(tdaten-;'Mitt:el- und Osteuropas dazu eingeladen werden. .In maßgebenden Kreisen wird! mit/einer .gewissen-■Hart*' näckigkeit darauf verwiesen, daß Frankreich sich in Genua v o l l e H a n d l « n g.s f r e i h e i l Vorbehalten werde. - i Die Delegationen der einzelnen '' / Staaten in Genua.'-. Paris, 3. April. Nach dem„Tömps“. habe däö Organisation skomitee für die Konferenz Von Genua bereits Verfügungen , fiir den Aufenthalt der verschiedenen Delegationen getroffen. In Genua selbst v/er.den sicli. befinden: Im Hotel Miramare die britische Delegation mit f 10 Mitgliedern sowie die i belgische und die schweizerische mit je 16 Mitgliedern in •. den Hotels Edenpark und 'Bavaria die japanische . Delegation (5!) Personen), im Hotel Bristol die französische Delegation, in den Hotels Savoi- und Aquila die italienische (300 Mitglieder)'. In Nervi werden untergebracht: Im Hotel Savoia .die deutsche'Abordnung (80 Personen), die bulgarische (15), die 'portugiesische (§j und die albanische (9). In Santa MargheHfa und Rapallo werden die slawischen utid die Balkän-Delegierteu Auf»’ enthält nehmen, die Russen (80 Vertreter) .im Hotel' Imperial, die Polen (40) im Hotel Neuer Kursäal; dieTschechen/, (30) und die Jugoslawen (12) im - Hotel Gnglichnina, . die. Rumänen und Griechen: (je 22 Personen). im Hotel Bristol; die:’Ungarn- und Finnländer (je 7 Delegierte) im Hotel Regina Elena; die Letten* (6) und dielEsteu* (24) im: Hotel Verdi, die^’O.e s t -e r Be i che r' (7) und /die Litauer (6) im Hotel Miramare. In Pegli werden die Norweger (8), die Schweden (10), die Dänen (10), die Spanier (17) und die Luxemburger (4. Vertreter) wohnen. : , V* . Aber die Weltreaktion wird zur Tatsache werden, wenn es: noch - viele solcher "Berliner Konferenzen geben wird und wenn es bei der innerlich Unwahren-..Maxime bleibt, daß die Bewegung nichts,; das Ziel alles ist. Nur die Annäherung au .das demokratische 'Bürgertum kann dem Sozialismus neuen Inhalt - »hä ditzrE: IWütse geben. Solange er dies nicht erkennt, siegt er' sich im inneren Kämpf aller gegen alle zutoöe;- Und die Reaktion rüstet sich zum Triumph. Die große Schmutzflut. (Von unseren! Berliner Korrespondenten.) Die Zeiten, da Wilhelm vom Deutschland aut der Höhe seiner Macht das Wort sprach: »Ich kenne keine. Parteien mohfr«, sind lamge vorbei, ebenso der Tra-urn der. de uitscbeia Juden, daß die gewaltige Welle des Krieges auch den Antisemitismus. mitsich fortspüle-n werde. Dieser TiEim ißt ’ ebeiis-'a zenonnen wie die Siegeshofffauaigeih ‘ eines diehV ‘Ma’clltwahh enegenen Volkes; imkL die g^h-zd Wüt^^'des'ehttätischfcem deutschen Nattic^iialismirs,'''“W-'e-lciher ven der Uebf’rma'dit seiner 'Siegeir nr Biodcin gepreßt wird, Irait im Anitisemitismus“ das Vemtil gefunden, um seinen vollen . Haß / sü :ehtlaidem. VVÄs< vw. Jalirun einem trübesi Bächlein glich, ist ntmmehir m eiaer Irohcn . Sah.iiiuiteflut - geworden, dtccon .Dämme gar nicht sitdhttbar siaiid, .uod da' miam. .sicftii ’im' Antisemitismus viel uaigehemitutör auistoben ka»nan" als ini Haß gegen die Na'chbamn uuiid Sieger,- so: frißt;sich dieses Gift in erschreckender Weise indencteut-sdheai VbKk®köf.pe;r ein. . ■ , - - ’ ' ■ " Der deutsche Antiseihitimius; bildet' .immer schotn’ eine Spezialiitäit nön besonderer ^Gefährlichkeit. Während sich andere Völker dem blinden Haß begnügton,, siuidhte .man im V-olOce . der. System-atdiker den Aflitisemitiisimos »wnsseusehtaiftlic.h« zu stützen und schuf jene monströsen .Theorien, deren; verzerrte -Gedankengämge in »tpopuferispientHir« Form Veabireituing * fanden unter dein: kiudttureill dteksitändigen und darum!-den Imstirnktea aumso leidh'ter erliegenden Völkern. So fand der. btiiride Haiß .stets.; neue Nai'. lrumg , rnid ■ dais »geistige •. Zjenttru.ni« des Weltaimtisemitismuis ward, v©ramtwo»rtUch an allem Exzeßsein v-cin ihm* gesell'schaf't-hdhm bis zur bmntailsten Form im den> verschiedcnien Ländonn' Eu-rc-ipas. Der Antisemitismus ioi Deaitschladid Jet 'darum besonders gcfäbrlitdh, .weil er^ si-cßi. .ajis *eiind /Bcwcgumg mamif-estiert, wekhe die breitön Sdhichitan der sogen anmten geistig führemden Klassen erfüllt und geradezu bestrebt iisit, dem deutschen Geifsteskibem seine 1 Note 'aufziudrücken.. o . . ‘ > * Der Judenhaß in. Detitscl-fänd lebt. s!ühin: den. versehiedwsten Formen aits; Alles; was vom»Geiste des »Ancisn regittie«-' erfüllt:ist, ist 'aaich aintiseiratisch duröhseiitch'e. Dsr judeniHtaß feiefit •seime Orgien in der Presse, an den Hocthsd/iilen,- ' den höheren Lehranstalten, miter d.. Beamtenschaft und bei Gericht. Die ErlTeinmmg R a t h e - u s ■ zum Außenminister brt den Hetzern wie einmal frischen .Wind :iuf ihre Müh<!-cr» getrieben und di« deoRsohßaticaiale Presse wird mkht"müde,.den Umstaind,' daß man. den Juden an die heuile oepemierteate; Stelle stellte*, weil man sich vibn seäner Berufiaag-.:dieAfof bahfimig .ei'nes. yenständnissses . niit: odon, i&uhcyeri Feindch iierrsc!b'äit zu - *ben-äpc(ejlfiv, 'welchedie. RMWilk, ,dia in-; dieser-Sprache ibekaamtlicb smr che s blik« heißt, 'auf den> Nacken des douts.chori. Midhejs. aufgerichtet hat.' Daß es -jsidai. hipr nicht uni -eine pOlstfeche Gegnersdhaiffc' gegen ... dgn. AüMyMMÄsö Md' das. Kafbiiii-etthamdeht, sondenn. daß; seine »Erfüilping&poiiilik«. im Bereich des Moglidhöt^ die auch d.ä;s Ftfpg^mtn der. Regierirng .ist; dein- An^ griffspmnlkt: fiir eine ^cbaitiyjcise, Hetiae der .Kriegs«! hetzerkreise. ist, welcfne' j e d e Reparaticnzu. salbo^’ tieten sudhen ütnd aiif.e'iihein.Kiciaflikt mit dsr Enätente geradezu hiwairbeiteiiv, wird.s.-choii a.iUs dem Toji dieiso^ Pressöfehde ersichMÄi. .*• , : ■ -. - So schämit sd'dh die' »Demlische ZeR-töng«:*^®^. Raithcmau ckien Hofjiudetn des .Retclisksnzleins WmÖis 23it ’neniien., / der ihm . endtl^ich. dais"1 Auis wäntige. Anit übentragen, habe, weil e? -seihst vidm;den: Dingen nichts-.--versteht, aber Heprsclier seiitir^nd bleiben wil^j Daß in alkkuiteciiiciti Blättern <uind Schmähsöhaäfteii die 'bsitäudige Beh-siuMmg wiiederkdirt.,;diic jüdische goheime Weltorgaiiisaitiom liialbe' die Erntoirdmig /deä. österreichischem Thramfolgeips. voräiuisgewußt;. uind damif göre ahn Gt, daß sein Tod .den Krieg oaitzünde«! werde, ist chairaktoriistiisdi für die' Mieithod^n;;de»resi man sich auf jener Seite bediaut. So darf ni'aiti sich nicjit' wumderii, daß jüngst Hakenikre/uiztor!m Ansdil;uß am ci«e Mi1jtclistam.dsfecMdgGbmig.im Bpijlines Ldstgartch gegen ' Juden.*V.tmtd'’Leute,,' die si;e fü4. solche hielten, mit dem Rufe:' »Sölilagt die Judeiaf toit!« rin. gewalittätigbr' ^eise. exzediert.en.? * ,,; ' /Das GiLt frißt immer-weiter^ '^ndidats.bemÄeci^l werte ist, daß die.■ »geibildeten«- Kreise^ cs: ^vadk^die ihm am stärkstem eirliegeai. Berichte Einizelvor4 fällen, die sich in den Blättern häufen,/bieten einmal bezeichnefiidein Quierschaiiitt dusch einie GeisitieS'V’edrfeBÄ ' sivng, die nran a-ls anitisemitrschen KroiUeir bezeichne» muß. So stand neulich ein Erzieher vor Gericht, deirdd Gegenwart einer zailulr-ekhen Zöglkig-s'scbatr gegaai einem jüdiiscliem Firiedihcif aü'sMmckf'e — dor Maim! wurde natürlich fireigesipncchem-; aus Imsteuburg wird von einem Anzte berichtet, der die Behandlung de« schweükrainken Kiindcs oi/ncr Anbeitfersifirau ahlehinlej weil m m Böhctridking. cinos 'jüdiscihedi: Airzites -gej ■ Ständen' wöir. Die planvolle 'VGi'hGt.zuhg.s'chewt. vock keiner Veirleumdumg z-ivrück und Ihat ihre besondereij Methoden. ■ So wurde dieser. Tage: iih/Breslau eüi Flüigbl'aifct an die deutschen Fraiu-on vedhrcitot, in dfem V7Cin einer jüngst uwter dem Vcnsitz zweier Ralbbime» stauigefundeneti Zi-Cinistcoivcrsam.-inltfng . berichte! •wird, deren Vanhaml I’imgsgegcn stamd die Steli'U'ng der Judenzu den dhiri'^l ichcn Fr/ usn im gosohlccht-i Häher Hisichtgewesen sei. Die Schädlichkeit der Judenhefcze beginnt nm auch Ln ernster denkendem konservativen Kreisen m erkennen. So n-eiilich der Mini-sterpräsident vori Bajyiem» wc? diese Hetze in vollster Blüte isti^it,

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