Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1140 (2.4.1922)
- Date
- 1922-04-02
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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» 1 Men, Sonntägf —i.i i . ■ .- Bgaga^MmrwwrtMwraia; 2. Apffl 1922' nritmt n. teie jüdische Volksbfthne Gastspiel Im Lastspieltheater Heute« 3 Uhr nachmittags: 4280 W Prtsjw — TojwjB, der Mirtilpr — Die Ei» b«*„**,= GAN UWS M »-> L'AL Im Deutschen Volkstlieater wird heute, ferner Mittwoch den 5. und Freitag den 7. d. M. Schönherrs Komödie »Vivat acadetnia“ wiederholt. Für Donnerstag den 6. d. M. ist Hans Kaltnekers Drama »Die Opferung* angesetzt. — Morgen kommt »Einsame Menschen“ zur AuSührung. Im Lustspieltheater bringt die Freie jüdische Volksbühne morgen »Der Fremde“ zur Dar* Stellung. Im Car!*Theater geht heute nachmittags */43 Uhr bei ermäßigten Preisen die Operette „Alt-Wien“ in Szene. Morgen, 3/<7 Uhr abends, gelangt die Kalmanschö •Operette „Die Bajadere* in der Premierenbesetzung zur ■hundertsten Aufführung. ImRaimünd-Theat e r beenden heute Leopold Kramer und Adolf Weisse ihr Gastspiel in den drei Ein- •aktern von Felix Salten. Leopold Kramer spielt außerdem nachmittags 3 Uhr das Lustspiel von Schmidtbonn, „Die Schauspieler“. Den Spielplan der kommenden Woche beherrschen die Werke „B o C fc s g e s a n g“, „Die rote Straß e“ und „Ich 1“. Freitag den 7. d. M. erfolgt eine Neueinstudierung der Nestroy-Posse „Liebesgeschichten und Heiratssachen* mit der Origipaimusik von Hebenstreit, Inszenierung Dr. Rudolf Beer. Das weitere Arbeitsprogramm des Raimund-Theaters wurde dahin festgelegt, daß Samstag den 15. d. M. TillaDurieuxein auf vierzehn Tage berechnetes Gastspiel beginnt, und zwar als tVaaetia in dem Schauspiel von Brieux „Die rote Robe“ und als Rebekka West in Ibsens „Rosmersholm“. Samstag den 29. d. M. eröffnet MaxPallenberg ein kurzes ■Gastspiel in der englischen Komödie ,Der Wauwau“ von Horace Hodges und- Parcyval, womit er eben in München sensationellen Erfolg errang. Im weiteren Ver* laufe bringt dieses Gastspiel das Drama „Tobias Bundschuh“ von Karl Hauptmann. Die Freie jüdische Volksbühne be* reitet für die nächste Zeit eine Reihe von Novitäten vor. jVor allem wird noch im April der fünzigste Geburtstag fdes jüdischen Dramatikers David PI n s k i durch Aufführung Lines seiner letzten Werke gefeiert werden. Außerdem wird die Freie jüdische Volksbühne eine spezielle (Pinski-Feler veranstalten, welche eine Uebersicht über das Schalten dieser in der jüdischen Literatur- und Theatergeschichte so markanten Persönlichkeit bieten soll. Ferner sind an Neuaufführungen in Vorbereitung: „F a riborgene Kojches* („Geheime Kräfte“) Von IF. Bim to, dem Autor des in der Freien jüdischen 'Volksbühne mit großem Erfolge , aufgeführten Schau- ■spieles ,G amiwi m“, Gogols „R 6 v i s 0 r“, Leiwiks »G o j 1 e m“, Hirschbeins „Piste K r e j d Z m e“ („Die verlassene Schenke“) und Perez' „Wus im Fide 1 e steckt*. Die Freie jüdische V o 1k S b ü h n e beendet ihr Gastspiel im Lustspieltheater am 15. d. M., am 16. d. M. eröffnet sie ihre Spielzeit in der Roland- Bühne, II., Praterstraße 25. Dieses Theater hat die Freie jüdische Volksbühne für dreijahre Übernommen vnd damit ist endlich die Möglichkeit einer stabilen künstlerischen Tätigkeit gegeben. Als Eröffnungsvorstellung gelangt das vieraktige Schauspiel „S c h m a t e s* (Abfälle) von H. L e i w i k zur Aufführung. Dieses jüngste Werk des jungen Dramatikers Leiwik, dessen dramatische Dichtung „Golem* bedeutendes Aufsehen erregt hat, behandelt ein bedeutsames soziales Problem der jüdischen Einwandemag in Amerika. ' 5Die Scheidongsreise.« Für die aus Berlin uberfüemmene Operette zeichnen Herr Hugo Hirsch, als (Komponist und Herr Leo Walter Stein als Librettist. 0Das Bürgertheater hat sich alle Mühe gegeben, nm die Operette mglichst glanzvoll herauszubringen, jwas ihm auch gelungen ist. Das Auge wird durch die «prunkvolle Ausstattung und die prachtvollen Toiletten öer mitwirkenden Damen vollkommen zufriedengestellt. (Trotzdem war die Aufnahme für eine Premiere m£ht sonderlich stürmisch. Die Musik ist Wenig melodiös und «der Text läßt viel zu wünschen übrig. Harr Waldemar bemühte sich, Leben auf die Bühne zu bringen, 6r Wurde auch von Herrn Störm zeitweise gut .uhtörirtüzt, doch vermochten auch sie die Mängel der Operette I nicht zu verwischen. Neben den beiden Genannten verdienen noch die Damen Annie Dirke ns, Hader» 'Anzengruber und Herr Alexander Herrnf.öld besondere Erwähnung. Die Gesangseinlagen, deren Musik von Herrn Löwbeer-Lunzer verfaßt ist, gestalteten die Aufführung .nicht reichhaltiger. f. b. Ein Beethoven-Schumann-Abend des Macheck- Üuartetts (KMacheck, K. Kundrat, H. S p i t z, R. Mayer) unter Mitwirkung des Opernsängers Corneille de K u y p c r findet Dienstag den 4. d. M., V3Ö Uhr, im Großen .Saale der Urania statt. Am Klavier Professor Karl L a f i t e. Der berühmte russische Bariton D. Jaroslawsky Ist bereits wiederhergestellt in Wien eingetroffen und gibt ein letztes Konzert am 17. d. M. im Großen Konzerthaussaal, Int. Verlag Renaissance (Erdtracht). Die Karten «rom 29. März behalten ihre Gültigkeit. Einzelne Karten noch in den Kartenbureaus und in der »Wiener Morgeitjseitung* erhältlich. Nahum Sokolow: „Der neue Jude“. Prachtvoll hat tlen neuen Typus des palästinensischen Juden der Führer der zionistischen Bewegung in diesem zierlichen Büchlein geschildert. „Mein kleines Palästina ist mein Königreich. Hier habe ich reine Gefühle, ein kindliches Herz, ich handle im hellen Sonnenschein. ICH Weine laut, ich habe wieder das Recht, das zu sein, was Ich wirklich bin 1“ — Erschienen im Int. Verlag Renaissance JErdtracht) und erhältlich in allen Buchhandlungen des ln- und Auslandes. , Jakob Poljeskin: „Träumer und Kämpfer*. Das erste palästinensische Volksbuch in Skizzen und Bildern. I. Teil. Der bekannte palästinensische Bauer entrollt schlicht und einfach das Bild des Schaffens der jüdischen Bauern, der Frauen und Männer, der Schomrim und Chaluzim, auf dem Acker und in den weiten Wüsten, ein Wunder, das die palästinensische Erde am Galuthjuden vollbrachte. Noch nie hat ein Buch über Palästina die Seele der jüdischen Heimat so wiedergegeben wie dieses einfache, aber prachtvolle Werk. Auch unbekannte Ereignisse während des Aufenthalts Herzls und Weitzmanns in Palästina kommen zur Sprache. Es ist ein Lied der palästinensischen Erde und deshalb unterlasse kein Jude, dieses Buch zu lesen, Erschienen in prachtvoller Ausstattung!m 1 n t e r n a t i onalen Verlag Renaissance (Erdtracht),Wien, K., Schulz-Straßnitzky-Gasse 13, und erhältlich in allen Buchhandlungen des In» und Aus* l.aa des.- Schachchronik. Mitteilungen der Schachsektion Hakoah. Partie aus der Meisterschaft (12. März 1922). Hakoah—Schlechter. Weiß: Strobl. Schwarz: Gottiieb I. 1. e2—e4 Sg8—f6‘) 14. Lfl LXfl 2. 8 bl—e3 d7—d5 15. KXfl Tf8— d8 3. e4^-e5 Sf6-649 16. Te4 Dc5 4. d2-d3y S e4Xc3 17. Tal- -el D c5-b6 5. b2X03 d5-d44) 18. Lb2- -al Ta8- -c8 6. L cl—*b2 c7-c5 19. T cl~ -bl Db6- -a6 7. 42—f4 S b8—Sß 20. LXÖ41) DXa2 8. Lfl—e2 g7—gö 21. Ld4—al e7—e6 9. S gl—f3 L18—h6 22. S f3— d2 Lti6- -f8 10. g2—g3 L c8—h33 23. S d2- -e4 Sc6— -b4») 11. Kel-k2 0-0 24. Tdl- -d2 Da2- -a6 12. cXd4 cXd4 25. D dl—bl Td8- -d5°) 13. Tel Dd5fl) 26. Sc4- •e3 Td5- -a5 Stellung nach dem 25. Zuge von Schwarz. 8 7 6 5 4 3 2 1 f/y v"/y Mt%' t n t 'wm * ä^sj „ ~w* * * MS •)£*</ * K üEr %z&m Schwarz: 12 Steine. Weiß: 12 Steine. a b c 27. Te4XSb4 Ta5XLal‘°) 28. DXTal DXDalf 29» Tb2—bl Dal-a6 30. T b4-e4 LfS-cS 31. 8 e3—C4 b7—b5 32. Sc4-d2 D a6-c6 d e f g h 33. Kfl—e2 27-53 34. g6—g4 a5—a4 35. d3—d4 L c5—bö 36. C2—c3 DX63 Weiß gibt auf. Glossen zur Partie Strobl—Gottiieb I* l) Der Führer der schwarzen Steine spielt das vom Großmeister Aljechin oft mit Erfolg angewendete System 1. e4—S f6, welches den Zweck hat, die Bauern des weißen vorzulöcken und zu schwächen oder den Angriff auf e4. positioneil zu verstärken; die Behandlung dieser Spielweise ist vom ersten Zuge an eine ziemlich schwierige. fi) Hier konnte auch ganz gut Sf6-— d7 geschehen; falls Sc3X$e4, d5Xe4 und der Bauer e4 wäre für Weiß seht lästig. . - «) Mit dem Textzuge will Weiß wahrscheinlich eine Stärkung des Zentrums erreichen. ö Schwarz kommt der Absicht des Weißen zuvor und führt d4 als entwicklatigslähmenden Keil in die weiße Stellung ein. 5) Weiß ist schon gezwungen, sich bedenkliche Blößen zu geben; besser wäre allerdings nochDdl—d2 gewesen; der Textzug seitens Schwarz ist ein Entwlcklungszug und verhindert die kleine Rochade. *) Schwarz droht Sc6Xe5 und Weiß darf weder mit dem Bauern noch mit S schlagen, da sonst matt folgt. Weiß steht sehr schlecht. y Schwarz denkt sich „Der Möhr hat seine Schuldigkeit getan“; die Demolierung des geschwächten Dämenflügels ist nicht aufzuhalten; falls Weiß TbtXb7 spielt, folgt T S8-V81 und Weiß Ist verlören; Auch e5—e6 ist schlecht. 8) Es droht b7—b5 und Schlagen auf c2. °) Die weiße Dame mußte Wegen der Drohung TXc4 und Verlust einer Figur ziehen. Mit T d5 droht Schwarz dasselbe, aber mit der Pointe T d5—a5! T b3 wäre besser, aber nicht rettend. ") Hier konnte Schwarz noch stärker spielen und zunächst noch L f8><T b4 schlagen. Aber auch diese Fortsetzung erledigt die weiße Partie in einigen Zügen. Anmerkungen von Adolf Gottiieb. v Meisterschaft t än ä s t f ä ß e—H akcaii. Dieses entscheidende Spiel wurde beim Stände 4:1 4-10 H für Landstraße abgebrochen. Die Hängepartien gelangen Samstag den 1. April zur Erledigung. Notizen: Zum gemischten Meisterturnier in Pistyan wurde Herr A. Gottiieb eingeladen und von der Hakoah delegiert. Herr Gottiieb hat neben einigen ersten Preisen in Wiener Turnieren andere Schöne Erfolge zu verzeichnen. Fast einzig dastehend ist sein Rekord in den Wiener Vereinswettkämpfen. Er nimmt Seit zwei Jahren an denselben teil und hat seine sämtlichen Partien gewönnen. ' Spieltage: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion der Hakoah, I., Wiesingerstraße 11. Schriftleitung A. Gottiieb. CONTINENTALE [BANK Wien, Marc Aurelstraße 5-7 iiiiuiiiimiimiiiiiiiiiiiiiimimiiiiiimiii , Tel. Wr. 20-4-88. 20-8-81. 20-8-46, 22-5-76 ■ Telegramm - Adresse: Contlnentalbank 133 ■ Wechselstube, ll.,Taborstr. 46a. Tel. 49-4-28! ■ Bank und Wechselhnus Wlppllngerstraße ■ i I. Wlppllngeratraße 1. Telephon 14-3-76, 12-8-09 ■ Volkswirt. Gestempelte Krone --- —.07 Centimes. Auszahlung Wien -- —.06'/. Centimes. Neuerliche Steigerung der TschCchokrone.!h Zürich notierte: die österreichische Krone — .069/* {—»ÖG1*/* am 31. März) die österr. gest. Krone. . -.07 (-.07 am 31. Mätz) die tschechische Krone. . 9.75 ( 9.60 am. 31. März) die Af^cirlc 5 s . 1.75 ( 1.60 am 31. März) Agram .»«.»»« . 1.35 ( 1.58 am 31» März) Bukarest . . . — (**•— am 31. März) Budapest . . . s (-.59 am 31. März) Warschau. . . -.13 C-A3 am 31. März) Finanzielle Rundschau- Geborgen sind die Kredite m den. Tresors de$ Aslglo-österreic’hiisichcji Bank u»nd mit der Aus»* rüstung vorn zwei Millionen Pfinirl und den., paaii biumdert Millionen Tschcchiolorcmeii1 versehen, koimnte die Krone gerade in den letzten Tagen eine :Plrofbd bestellen, dde ihr sonst veiihivngnitsvoU geworden wäre. Die Gefahr kam: von dar d e ort s c li e nl Mark, die durch die jüngsten Milliairdenforde* rungen der Entente' an Deu'tschlMd ileuerdi'n'gs a-ul die steil abschüssige Balm gedrängt.'Wurde'tttid did früher in ihrem Falle die Kron^tets mitizmredße-n! pflegte. Diesmal war dies jedodh Anders. -Wohl’ haben die fremden Zahlungsmittel audh anf dem Wiener Platze angezogen, aber den Kurssteigerungen war durch das Verharren der Krone auf dem: Stande rvon 0.07 eine, Grenze gesetzt^ so su-? mindest der Marlk gegenüber eine Höharbewertun^j der Krone in die Erscheinung getreten war.. ' U Däs Ist eine nicht tinbeS entern de ei clw t e r u n g unserer v-aluitairischon: Situation. Mark und tschechische Krone spielen' in unserem Wirtschaifts^ leben die wichtigste Rolle, da wir - die meisten RäflW Stoffe und Halbfabrikate aus Deutschland; urld' deit Tsohcchö-SlOwakei beziehen, jene Valtulten, daher für1 das legitime,Geschäft i&tots gesucht werden-. Jede Etm.äß igli«g des Märkp rei*s0svötibessert also,unsere Zashlungsbilawz 'und kommt der? Krone zugute. Wie sehr-diese Ermäßigung ins Ge* wicht fällt, ergibt sich schon daraus, daß noch von kurzen) die Mark nahezu das Fünfzigfadhä der ICnoncf ausimafcbtCj während sie (bcmibe ammdi ^5, Ktcmetij; notiert, so daß sie also. gegenüber der Krone' uni $ö Rroizent gesunken ist. ‘ Das Dogma von der unlöslichen Verknüpfuin^i der mitteleuroipäischen. Währungen mit dem,Schick? sal der Reichsmark Unat zum ersten Male, eine Erschütterung erfahren, aj-s die t s ch e c h i«0 h ej Krone in ihrem jähen1 Aufstieg das Gegenteil' nicht nur als möglich, sondern auch als wirklich er^j wies. Mehrere Monate sind seithervergangen-, diöj tschechische Krone behauptet sich Auf ihrem Ihoheift Niveau1 — die Ergebnisse einer langen Entwickhmgl sind nicht mehr umzusfcoßen. Eis war aber warn vorn-i herein klar, daß eine Annäherung zwischen Oesteix reich und der Tschccho-Slowaikei, die bis <m;ptO’si< tiven KreditVereinbaruingein ging, den Drude, den von der Seite der Österreich hohen Verbindlichkeiten»! in tschechischer Währung auf die östenreiohischch Krone geübt wurde, mildem .werde.. Es.hat längerer! Zdit bedurft, bis sich solcher Einfluß geltend macheiv' konnte, aber es ist kein Zweifel, daß die Wider* Standskraft dieir Krone gegenüber der Mark durcM jene Vereinbarungen Weisehtlich geSitärkt Wurde. > Die E m a n t iip At i on der Kröinie »von deK Mark, so erfreulich sie an sich ist,, hat aber auch’, ändere Aöpelote, die für ufts Weniger •günstig sind,?.' die, jedoch jener. Erscheinung -die Folie geben und die zugleich bekunden,"'daß mäh es nicht mit einem flüchtigen Ereignis zü ton hat. Immer lauter er^ to»nt In unserem kleinen Staate der Ruf vom dem' »Rechte auf Arbeit«. 'Die »Industrielle Reis-erve^- armee«, -jene Masse von Menschen«* die (keine Arbeit, und keinem Erwerb finden, ist auf 90.000 Maun. ge-, stiegen und hei&alit gebieterisch eine Milderung ihre# Not» Döftl Stäite erwachsen ätu® dörübrigens röc-hfJv unzulänglichen Befriedigung der , Forderungen der! Arb c iit s t‘ös e.n *— sie findet ihre'Grenze an den eigenen schwierigen Läge dös Stäötes, seinen finanziellen- Konvulsionen und' Erschütterungeit •ä" Neu* au&gabott von Zo Milliarden im Jahre. DieiSe ZO Mil-tz liaffdötl Werden trotzder in Aussicht genommenen! •neuen Steuern und der Tarif* und Monopolpreiss enhöhumgen doch letzten Endes nur durch dis Notenpresse gedeckt werden, denn inzwischen ist der Personalaufwand von Zoo auf 350 Milliarden, gestiegen lind: er. zehrt den Auf 300 Milliarden vefÄsohiagtOfti' Ertrag der gesamten Steuern zur Gänze auf. Mögen die Schätzungen des Defizits, die sich: um'die Ziffer vom rund goö Milliarden bewegen, übertrieben sein> die Ziffer von 300 Milliarden, die einst gespenstisches Grauen erregte, ist längst überholt, und dafür zeugt au-oh dAK fleißige Arbeiten den Notenpresise. In der dritten Mänzwoche allein -sind neue Staatssdratzscheine auf 12.4 Milliarden be*. geben worden, wovon rasch Io Milliarden in Banknoten umgewandeit wtiifden, iaö daß Wir, das gleiche' Tempo des Noteftdruck-s 'vorausgesetzt, s-thdöi kurz nach Ablauf'der ersten Frühjahrswoche bei einem Notenumlauf von 300 MilliäiMen angelamgt sein, werden. . . , Das gesamte ^iröblein der Väiutairegulier.ung*. konzentriert sich also wieder darin, ob es gelingen werde, das Tem-pö der Nötenvarmehrung zu verlangsäinCiii* Das hängt äbor 'dav'om ab, •öb 6äs, WäS*- der Kampf gegen das Defizit bereits an Erfolgen auf zu weisen hat» nlch fe umgös toßen werden wihdV' Die Widenstaflidsfähigkeiit der Krone gegenüber demneuen Sturm, dor über die Mark dähiiiigegangen ist, fällt zeitlich mit.dtm Abbau döf JetZtöh StairfOl döö, Lebensmlftelrente zusammen. Es ist kein Zufall, daß die netioa Sitenem Ufl'cl Tairiferliöhungen nichts anderes zum Ausdruck bringen, als was mit den Beseitigung der Löbensmittelzusthüsse bezweeikt wurde: Den Abbau d er S üb v e n t!0n em iti jeder Form, sei os in dof WrÄ dÄf billigen Ei'SShbahntarife, sei ob kl der Abgabe von staatlichem, LffisfUWgftftüftd;ArfflkäHn GÄsf6htmgä«i kiositen. D«iie Gasttehimig'lkfVstcirt bdletracheii all,SO wieden. dats Fdkl, untd hier zeigt, sich die Innige Vorquickutlg d«öf KüWAEWMit -ftlt’ Or PrfVäifew«iirb»' schaft. In diem M,aße, a'!is die Staatäfiinßiftzöft diuroh! Bceeitiguing dor Subvention^ onitiliajütieit woxdenj*