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Wiener Morgenzeitung · 1922-04-02 · Heft 1140 (2.4.1922) · page 1

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1140 (2.4.1922)
Date
1922-04-02
Page
– (sequence 1)
Language
German
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V!!/1 i'"\ /iM / - jgÜMtii viAtriCr'KW Wien: Zum Abholen in der Expedition, II.»Taborstr. 1—*3, öder bi einer Ve.rschleißstelle (Trafik) monatlich K 1400, .—- i Mit Poätversäh df ürWieti und Öest^rreich monatlich K l 400. ,Tsc h e c h o-Slowa K e i: Mon. Kronen 20.' Ungarn: Monatl. Krönen .120.4ügQslaw,ien:, MonätL Dinar 20.. Polen: Monatl. Mark 700. D e üt s c hlan.d:; Monatlich Mark 35. Frankreich: Monatl. Frcs.6, reurr ftsch. Kl Italien: Monatlich Lire . Rumänien: Monatl. Lei 4( Schweiz und das übrige Ausland monatlich, Francs Redaktion u. Administration Wien 11., Taborstrasse i- Telephone: 44-0-38, 43-3-11 ab 6 Uhr abends 17-9-31 Telegrammadresse: „Morgen« Leitung-^ Wien, Oesterreichisciies , Postsparkassenkonto 150.69c ERES Nr. 1140 Wien, Sonntag« 2 April 1922 4. Ishrganj Die verschleierten Damen. - —y, W i e n, 2. April. In den nächsten Tagen soll knapp vor der Genueser Konferenz eine Zusammenkunft zwischen Lloyd ■George und Poincarf l .attfinden,die der Herbeiführung eines engeren Kontakts zwischen beiden Staatsmännern bei Behandlung der, Tagesordnung dienen soll. Da inzwischen Frankreich in : der Hauptsache seiner Anschauung zum Siege verholten hat, kann es sich bei dieser Konferenz nur, um technische Vereinbarungen handeln, die wenigstens nach" außenhin. die Einmütigkeit . der führenden Staaten'.feststellen. Aber der Meinungszwiespalt besteht. unvermindert fort * und es scheint, daß Frankreich eine weitere Verschärfung seines Standpunktes vornimmt. PoincarS hat in der Kammer erklärt, Rußland müsse alle ihm gestellten Bedingungen anerkennen und dies noch vor der Konferenz mitteilen. Im gegenteiligen Falle würde Frankreich die Konferenz verlassen: Er hat hiebei Mitteilungen über eine durch verschleierte Damen, die 4m- Dienste, Rußlands, stehen,. bei- - ihm. versuchte Intervention gemacht Frankreich sag e er — verwandte . aber nur mit seinen - Verbündeten und lehne alle’sonstigen Vorschläge ab. Man‘-muß nicht erst ab die .Mission- Franklin^Boulllons in Angora erinnern, um dieses stolze Wort zu entkräften^ das-'eben nur von der Tribüne gesprochen wurde. Keine Politik kann auf Verhandeln nach «allen Seiten verzichten, und es wäre unverständlich, wenn Frankreichs Ministerpräsident Spwjetvorschläge nicht einmal, anhört, wenn sie* auch durdi verschleierte Damen üb erbracht werden.; Es ist bekanpt geworden, daß Herr . Radek, den die Sowjets jüngst in politischer Mission nach Berlin sandtet!» Wege zur französischen: Regierung, gefunden hat und daß auch der russische Handelsvertreter Skodeiew mit den Pariser Finanzkreisen, die’dort wie auch ' anderwärts die . faktische Regierung - besorgen, sehr enge Fühlung gefunden hat.1; :Es 4 istJ auch seit dieser, Zeit einei Abschwächung der ~ Topart -zwischen -Baris »yH Moskau^ zu .kpnsW^re^ Wd' cüe 'bekannte sieht ganz r wie die; Antwort am gewisse Fr^err-aus^ ■ in; Paris' gestellt würden. Bei der neuen poihisehen Einstellung des Bolschewismus,. der mit seinem Abgang rechnen muß, spielt natürlich die Annäherung an die Entente eine sehr wichtige Rolle. ' 6s. ist aus verschiedenen Anzeichen zu schließen, daß, Rußland Im Verläufe dieser Pötirparlers den Londoner Vertrag vom Jahre 1915 reklamierte, der: für den Fall des Steges der Entente die Grenzen des Zarenstaates bis an die Karpathen verschob, die Dardariellen1 freigab und ihm auch finanzielle Entschädigung seitens; der Besiegten zusicherte. Diese Frage ist auch bei der letzten Anwesenheit des tschechischen Ministerpräsidenten Benesch in London -und Paris Gegenstand von Besprechungen gewesen und es soll hiebei mitgeteilt worden* sein; daß Rußland zwischen der Bezahlung seiner Schulden an Frankreich und den Konzessionen desj' Vertrageseine Bindung .hergestellt habe. Die Konferenz von Genua wird sich sicherlich mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen haben, was auch aus den Vorbereitungen der kleinen und der russischem Randstäateh hervorgeht, dieJ fWMsrritorialen Gewinne schützen wollen: Sowohl Polens^rfteresse an Ostgalizjen %ie das tschechische Interesse *ran dem karpathischen Vorland werden in der letzten Zeit sehr stark betont. Es ist klär, daß dies nur auf eine diplomatische Anstrengung Rußlands zurückzuführen ist, seine Grenzfragen geklärt zu Sehen. Ob eine formelle Anerkennung des Sowjetsystems In Genua erfolgen wird, mag füglich als Angelegenheit sekundärer Natur gelten. Wenn die Delegation Rußlands an den Beratungen als gleichberechtigt teil nimmt, so liegt darin schon ein Abfinden mit dem System, und es ist sicher, daß die französische Politik auf diesen Schönheitsfehler nicht zu stark, hin weisen wird.. Frankreich handelt es sich immer nur um die Milliarden, die es in den Bau der Weichselfestungen und der polnischen strategischen Bahnen hineingesteckt hat. Weiters geht es ihm um seine Kapitalsbeziehungen im Osten. Frankreich steht den europäischen: Fragen viel kälter gegenüber, weil . es als autärkisches Land nicht auf Warenbezug um jeden Preis angewiesen Ist Was seine Ernährung und seine Industrie brauchen, erzeugt Frankreich; selbst oder kann es; aus den Kolonien . beziehen, während Englands reichgegliederte Industrie auf den Weltmarkt gehen muß. Aus diesen Gründen erklärt sich der Unterschied in ^er weltpolitischen Auffassung Englands und Frank- Wichs. Frankreich kann seine Expansionspolitik von ganz anderen Gesichtspunkten aus betreiben und ihm fet Rußland ein Mittel, den englischen Bundesgenossen fa Asien festzuhalten. Darin trifft es sich übrigens mit Ben Stimmur :n der Bolschewiken und die Interve tion der „verschleierten Damen® kann mit gutem Grund Gestritten werden, weil sie unnötig ist. Die Diskrepanz Karl gestorben F u it c h a l, 1. April. (Reuter.) Exkaiser Karl ist verschieden. Derletzte Kaiser aus dem habsibuTg-lothriingisc‘he*n Hatf.se ist, 35 Jahre alt, in seinem Exil, der Villa eines portugiesischen ^Bankiers,- an der .Grippe gestorben., Der Abschluß dieses " ah Tragik so reichem Lebens, in welchem ererbte Schuld -und schwere Sühne' meben&nandersteheh, .rührt an die Saite des menschlichen Empfindens, .das' sich von politischen -Erwägungen nicht beirren läßt, m sagen» daß dieser Ma-n-n sein- Schicksal: nicht verdient hat. Er, war kein Napoleon, :de-r * eine-ganze Welt gegen sich herau'Sgefordert hat.c'Vielmehr'eid schwacher Man« .der' Mt er einer, llast, hi-ugesunken ist, die nicht1 eigehe Wahl; s-o-nder^'der’ Zufall der Geburt auf r. ihn gelegt ‘hatte. Nicht: 'R-epriisentant seiner Zeit, mirihr Opfern, Ein österreichischer Offizier,. der im Sturm - des Weltkriegs „ -plötzlich Kapitän eines, morsch'' gewäräen qn * Schiffes, wurde und" dessen Untergang dreiJahre ' ubef.lebV.ha-t. Die . geschäftige . mo-hafchistis.c-H.e - Legende machte in . den. Zeiten, da 'Odsterreiah .noch Vs'*&ncl, aus Jedem Habsburgerefe-en,; mit allen/girten Gaben des Geistes ausge'stattete-n tJebermenfech.emJii: dessen VereVirungdas Volk / erzogen? wurde.,/-Die' ebenso geschäftigea-ntimonarchistisphe Legende, -die zumeist vo-n Renegaten der Gcsiisourig betrieben wird, hat,das. Gegenteil erzählt. 'Sie, machte aus den einst so angestaunten Mächtigen Scheusale und dhr!triefende .Hall-unike<a. Dri Wahrreif sind-,es JM.erisohien-- wie alle änderen, Durch, diy Erziehung, verdorbene reiche Leute, die, an Schränzen und '. Schmeichler gewöhnt, jeder Laitne naöhgeben ko-nnl;e.n und sich selbst 'in eine gewisse Hoheitsstellung',hi;he-in;träumten. VVäre fCarl kein Prinz gewesen, dem die 'Sarajbv-pef,'Morde den VVeg; züm - Thrc'rtsäal: öffneten, gelehnt wie. Millionen.V sei-net*-: 'Zeitge'no'SSLh. - Ein Schicksal, an dem er wahrlich -üihli'iqfei.tlg-1-.;%vär*V-slel-11e ihn in den Wirbel von Ideen und;Geschehnissen, die er sicherlich geistig-gar nicht erfassen-kennte und die ihn über Bord spülten. Das, was;n sein --r kurzen Kaiserzeit so -befremdete, die Unüberlegtheit und Plast seiner Entschlüsse, sind die Fehlet eines jeden jungen Menschen gewesen, der, zum Lcilod berufen, überall anstoßt, der vielleicht Gutes will] -aber Schlechtes -erzeugt: Er ist in ererbten Vorst eil lungen erzogen worden -und" in eine Zeit geraten]' die diesen Vorstellungen durchaus .feind war. 'E/|/; bat'als Kaiser dieAVi'rkungen des Krieges im'HintetSl l;a«nd i sehen können: -'Aber er erwifes' sich •'als' 'MW:;mäöhtig, abzuhelfen. Er hat den Frieden "gesucht] -.;ist aber“ ih>die Maschine der Diplomatie1 gefateh^ äffs 1 •ihn"zermälmt'häit. Errist nic’Iit gestürzt wobde-n;"D-' •gab" keinen Eüsammen'stoß fzwischeä der- 'Krone iw,id. -der V-olkssbüverähität. Er war 'eines *Tägas' nicht mehr da. iSei-he Reisen ati's'der Söhweiz nach Uhg-rknj -zeigtensich als Ein-hläsereish yoü Pfäffön -Lakaien- und es war seine gränsänisth EnttauschübZ^ daß Th^n ^die magyarischen Stallknechte/ deneaTeit vertraut hatte, - die * Tü<e wiesen. - Daran*: 'haf ..•.schwerer, getragen .als ä-iv der Vörban-nung an x/!cm ' -ErMst'Im -Stiche gelassen worden, vtreggeworfen; vyn . teilen, die ihn'a-USgemühzt und seihe.guten.Mänr1er.eA Äl-s. Emana-tionen ein'«Ä* 4ny-stis-chVn' Mrs-si-on-'.Lnsg^ *. geben hätten -L solange-er^noch’ 'mäohtigwä'Kfyöä .'der‘,'En.t-ante geleitet, /vebließe'r zue-rät’' EAajrtsaiuij. •:dan‘n das Staatsgefäugnis vo-n Tihany. ' Als' - Gast der Republik ■ Portugal - ist er gestöflben: x. ■' Ueber 'die .po-litisdien Wirkungen . seines lebens läßt*sich zurzeit ein sd-cheres;'Urteil'nicht''gei "vv ihnen.- Eis’ist zu erwarten, daß die'Frage d^'Süikij Zession innerhalb 'der. Dynastie nicht . so".leicht - zü- 1'ösen 1 sein' 'wird; ’wenngleich: dieser Angelegenheit unter den bestehenden Umständen nur akacJeiiiis-chei Wert zükommt.; Es wird" zunächst- "ein ' KlMUings>j; pro'ze-ß in den mo'narcHsti'&chen Partei-sn Öestefreicii^ und Ungarns sich vollziehen, 'den die ncttweiidiglf politische' Umorientiefu-ng^ /.mit' -sich. -birmgL; 'rs':-- . üiid'dufch'äen. Haß gegenÄor.-thZ^züs-ämmchngcäsWe« wurden: Die.Tendenzen der diversen Th-ronä'nwa^tes .' mußten sich im .Hintergrund halten. Der Tod' deH Exkaisers gibt ihnen.in gewissem Sinne den./W’ej frei, die durch die Wahlen aufgeregte Bevölkerülh^ für sich zu. bearbeiten. . zwischen den Ententestaaten, in der Frankreich als der aktive Teil auftritt, wird sich in Genua sehr scharf ausprägen und die russische Delegation wird es versuchen dürfen, das Zünglein an der Wage zu sein, wenn sie mit Frankreich Gruß und Handschlag getauscht haben wird. Internationale Sozialistenkonferenz. Berlin, 1. April. Wie der ^Vorwärts«'mitteilt, sind die ausländischen Delegierten zu der Konferenz der drei sozialistischen Internationalen, die morgen, in Berlin beginnen ‘soll; hier eingetroffen. Von der Zweiten Internationale werden u. a. teilnehmen: Für EnglapdHenderso-n» Tom Shaw, Ramsay Macdonald-, und jGillis; für Belgien Vandervelde, de Broukers, de Man und Huysmans; für Holland Vlieg.en; für Dänemark Staüning und für Schweden Moeller. Von der, Wiener Arbeitsgemeinschaft sind Dr. Bauer und Dr. Adler delegiert; für Frankreich Brackes Longuet, Paul Faure und Gompere-Morel; für die Schweiz 'Grimm. Außer -den drei Delegierten der' Dritten Internationale RaCek, Klara Zetkin und Frossard wird auch Bucharin an der Konferenz teilnehmen.. ' Prag, 1. April. Nach einer Meldung aus Moskau begründete Sinowjew auf dem Kongreß der russischen Kommunisten am 29. März den neuen Standpunkt der Partei zugunsten einer einheitlichen Arbeiterfront Wenn wir nicht wollen, daß die Arbeitermässen über uns hinweggehen, müssen wir die Sehnsucht der Arbeiter aller Nationen nach einer einheitlichen Front ohne Rücksicht darauf unterstützen, daß an dieser Arbeit auch Sozialisten, Verräter und, Henker der Arbeiterklasse, wie Scheide mann und Noske, beteiligt sind. Am 2. Ap-ril beginnt* in Berlin de Konferenz der drei Internationalen, auf der unsere Delegierten . die Frage der Einberufung e i -n e s internationale n A r b e i -t e r k 0 n g r e 8 s e s ohne Rücksicht auf die politische Anschauung, dje Vertreter, der B a u e rn v e r b ä n d e i n'b e g r i f f e n, Vorbringen werden.'Auf dieser Konferenz werden die Vertreter der Zweiten Internationale und der Wiener Arbeitsgemeinschaft wohl die Frage einer gemeinsamen Front Sowjetrußla-nds mit den Menschewiken und den Sozialrevolutionären' betonen, aber >wir werden fe?t darauf beharren, daß m unserem Land keine Notwendigkeit vorhanden ist. Parteien, wie .die Sozialrevolutionäre und die : Menschewiken, heranzuziehen. Eine gemeinsame Front in unseren Arbeiten hat nur dort Zweck, wo der Kampf um e ne Arbeiterregierung geführt Werden muß, nicht dort, wo diese Regierung bereits existiert und die reformistischen. Parteien ihr aisr Hindemi'sse 2^ den Weg legen. Der Kongreß beauftragte Sjriowjew, eind Resolution auszuarbeiten und dem Kongreß zur Getieh-4 migu-ng vorzulegen, "" Die Konferenz der Oststaaten. - Riga, t. April. (Ost-Expreß.) Die i erste Pletnäfä Sitzung der Rigaer Vorkonferenz .E s t‘l a n d s, L e t t* 1 a n d s und P01 e n s. mit S o w j e t rußt an d vyurdS mit einer Ansprache des fettländisch'en Ministerpräsident ten M e i e r o w i t z eröffnet. Der Ministerpräsident' cr^ klärte, daß die auf der; Konferenz vertretenen StaatcmÖ * I in Genua für ihr gemeinsames Ziel, idem. Wiederaufbau^ der Oststaaten; und die Sicherung guter; Bezieh'üngeit zwischen ihnen, einlreten würden. T s c h! t s.c h e>r;i R erklärte namens der. russischen Delegation in seiner Er4 widerung, die ' gemeinsame Verantwortung.-, 'der.Kofi« ferenastaaten , für. das politische und wirtschaftliche!" Leben Osteuropas mache es zur Pflicht, ihr Vethalt£nj .in Genua in Ueberei-nstimmung zu birihgeh; V Konferenz der Neutralen in Bern, r , Bern, x. April. (S-chvyeiz. Dep.-Ag.) ' Ara' 5/d. M;] werden die von den Regierungen von Dänemark»! Spanien, Norwegen, Ni e d e r 1 a n de, 8 c h w’e^ den und, der Schweiz bezeichneten Sachverständigen! in Bern Zusammenkommen, um gemeinschaftlich die< jenigen Fragen vornehmlich wiirtschaftlipher ,Nat-ur ,zu| besprechen, die' im Programm. >der. . Konferenz votii Gen ua enthalten sind und für die sechs’Länder eijjSj besonderes Interesse bieten. Hunger unter den Juden der Krimi : Konstantinopel, 29. März. (J. C. Bi) Der soebew hier eingetroffene Delegierte der jüdischen 0irgärii4 'Sation der Krim, Mr. Beilisön,- erklärte einem ■ Ver-q fcreter des J. C. B. gegenüber, daß-* die; Hungeyshpti unter den Krim-Juden , ihren Höhepunkt'erreicht, habe: B ei n a h e n 30 o J uden st erb e n t ä g l i c h H u g e.ir s. - Besonders schrecklich sei die Lage in. S i jjh f e r o p 0 1, wo Leichen in den Straßen * herumli'e^c^V : Die jüdischen Handwerker sind aus Mangel a.n Werk^ zeugen und Rohmaterial zur Untätigkeit verurteilt; Diese schreckliche Läge könne nur durch unverzügliche und ausgiebige Hilfe erleichtert werden. In Kon st an-, tinopel wurde ein spezielles Komitee zur Organisation der ,Hilfeleistung für die Juden der Krim, gebildet. Die russische Genua-Delegation itr* Berlin. Berlin, 1. Aiprit. (Wc*lff.) Die für Germ»» stimmt« rrssk>ahe Dekgat^ ist «MWE? haer «ängeUofffisi* t

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