Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1139 (1.4.1922)
- Date
- 1922-04-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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MrMöMLMWM 1. April. 1922 Nir. 1139 yeife 6~ . Wien, Samstag Zionistische Bezirkssektion Sprengel Krater. Bei der am 26. V. M. stattgefundenen konstituierenden Versammlung würden gewählt: Zum Obmann jBankdirektor Leon JakoboviCz, ÖbmanrtstellVertreter iHutfabrikant Leo S e i n f e 1 d und Herr Jakob Krochjm a 1, Schriftführer Josef Adler, Kassier Eisig N e uj?n anti, Schekelkömmissär Gerson W i 111 i n, Nationalifondskommissäre E. Krämer, Isidor Roth, Simon Alster, Kart-Leiter M. Sc hä enter und 8. IH o r o v it z, Keren Hajessod: H. G e r s 11, Kontrollor JA. Fuß. Nächste A^sschußsitzung Sonntag den 2. d. M. um 10 Uhr vormittags im Vereinslokal E s r a, 11., Stuwerstraße 25. Zionisten, welche dem Pratersprengel angehören wollen, können täglich ihre Adresse beim Schriftührer iH. Adler, Geschäftslokal, II., Arnezhoferstraße 6, fcekanntgeben. Urania. Heute, %3 Uhr (Größer Saal) Schülervörträg: jUnsere Blumen in Wald und Flur. Die Wiener Ringstraße. Unser Prater im Frühling. — 5 Uhr (Großer Saal): Shackletons Südpolexpedition. — ■*■!& Uhr (Kleiner Saal) jUniv.-Prof. Dr. Egon Rauzi: Erste Hilfe und Krankenpflege, n. —• 5 Uhr (kufssäal) Regierühgsfät lüg., Josef L ö w y: Der elektrische Strom in Nichtleitern, Vlll. — P/.6 Uhr (Klubsaal) Üülv.-Lektor Dozent Marius Faber: :Rednerschule,X. — '/z8Uhr (GroßerSaal): Richard Wagner. — Uhr (Kleiner Saal) Kurdirektor Rudolf G i t s c h fl e r :* Der Weltkurort Karlsbad. (Mit Lichtbildern.) — ‘/*8 Öhr '(Kurssaal) Dr. Viktor F r ü h w a 1 d, emer. klin. Assistent: Kosmetische Operationen an der Nase und afi den Mengen. — Vs8 Uhr (Klubsaal) med. et phil, Dr. Fritz h u l b o f: Ueber Psychiatrie, V. Kommunales. Wiener Gemeinderai (Sitzung am 31. März.) In der gestrig-ön Sitzung 'kam es ainläßlidhi des Referats über die Könsenspläne für dän Bad 4fes iWiener Krematoriums Wieder sueiner recht lebhaften. Debatte. Der vom Referenten gestellte Ad* trag ging dahin, die Konsdnspläme für den bewillige Len Bau eines Krematoriums irtl Xl. Bezirk vorbehaltlich des anstaindslosen Ergebniisses def Baüivel1- Siandlung zu genehmigen, die Gestehungskosten im ‘Betrag von 287,500.000 Kronen ond einen hiezu, erforderlichen Zu,schußkredit von 220,600.000 Krönen zn bewilligen. Die Christi idhsozialen benutzten die Gelten« heit, um ihren beikämten gegnerisches Staindpüfikt neuerlich in schärfster Weise zü betöfien, Ihre Wprtiführer Frau Dr. Seitz-Motzko tnfld ‘ Vaü§*oi*L' erklärten, daß der Bau des Krentatoriüms aus religiösen Gründen nnstafthäft sei und daß die Sozialdemokraten mit dem Bail eines Krematoriu,hl& darf Kulturkamipf einführen wollen. Gemeinderat Vaugo-inbemerkte^hiebei, natürlich Unter Widebsprüch der Majorität, der Arbeitslosigkeit durch 6!e W-öhfibausteuer und den Ban des Krefftatofiüifns Steuern zu wollen, bedeute nichts anderes alte »Unlautere Mittel« an wen den. Getneifiderat Vaugom kä-fti dann auf die in letzter Zeit vor gekommenen Sprengungen christiichsozialer Versamm lue gen rund auf die* hiedurch herbeigetülirte Untefdfüäkuing des freien Wortes durch die Sozialdemokraten zu spredh«ent Im. der .Verlrteiking -solchen Vorgehens sind wir einer Meinung mit dem Herrn Gemeinderat. Nur vergißt er, und mit ihm seine Parteigenossen, daß die Christ* lichsozialen zur Zeit ihres Herrschaftsatitfittes es waren, welche diese Methode, das freie Wort zu unterdrücken, zur höchsten Blüte entfaltet, iä die Politik bis vor k-urzer Zeit, als sie noch am Rüder waren, eiogcfühit haben und sogar vor dem brutalsten Terror niemals zurückscbreckten. Die bhitigen Köpfe, welche die liberalen Wähler damals aus den V; äh 1 er v ersam m 1 ungern davon tru gen, werden itl der IWiener Lol<alchro>nik stets ein trauriges, für die Christlichsczialen gewiß nicht ruhmreiches Kapitel bleiben. Heute ernten nun die Christlichsoziälen einigermaßen das, was sie eiest gesät haben. In seinem Schlußwort erwiderte der Referent Sieg], daß die Krematoriumfrage immer von Men Christlichsozialen und nicht von den Sozialdemokraten ak Kulturkampfänsage betrachtet vvüirde. iDie Anträge wurden hierauf angenommen Urid die Sitzung geschlossen. . Ernährung. Die Fleischpreise steigen weiter. Im Einklang mit der steigenden Tendenz der Märkte 'ti St. Marx sind gestern die Preise für einzelne Fleisöhsorter sowie für Speck und Filz im Großhandel neuerlich in die Höhe gegangen. Die Steigerungen werden mit dem knappen Angebot begründet, das angesichts der lebhaften Nachfrage für den Bedarf nicht ausreicht. Im Detailhandel blieben die Preise noch unverändert, doch erwartet man die Auswirkung der Preiserhöhungen im Großhandel bereits borgen im Detailverkauf in der Großmarkthalle. Im EngföSrerkehr verteuerten sich in der Großmarkthälle: Fleischschweine und Schweinefleisch sowie Lämmer um je K 5Ö, Fettschweine um K 70, Kalbfleisch um K 80, Kälber, Schafe, Speck und Filz um je K 100. Billiger wurden bloß Ziegen um K 100 per Kilogramm. Von auswärts waren im ganzen «ehs Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen elögetfoffen hnd zwar drei aus Ungarn und drei aus Jugoslawien, ly sicr Halle herrschte überaus lebhafter Verkehr trotz der Preiserhöhung. Der Fischmarkt verfügte über Seelachs; der m dem unverändertem Preise von K 550 bis 600 per Kilogramm angeboten war. Der Geflügelmarkt war mit wenigen Gänsen beschickt, deren Preis von K 1600 aufwärts (für gefrorene Lagerware) bis zu K 2800 für frische Feltware notierte. Auf dem Wildpretmarkt ermäßigten sich Hasen um K 200 per Stück. Sie notierten mit K 2600 bis K 3000 per Stück ohne Fell. Auf den Grünwarenmärkten war nur flauer .Verkehr ai beobachten, die Vorräte reichten für den Bedarf vollkommen aus. Die Preise bllenen im großen und ganzen unverändert. Trotzdem Orangen in größeren Mengen auf den Märkten angeboten sind — heute waren auf dem Naschinarkt neuerlich 440 Kisten eingetroffen — haben sich die Preise infolge der lebhafteren Nachfrage etwas erhöht. Die Preise bewegen sich auf den Märkten zwischen K 120 und |C 230 per Stück, in den Bezirken ist der höchste zulässige reis für ein Stück K 240. Bühne und Kunst. Raimund-Theater. (Diren Eünafejtlsr Fe'Hx S ailt einis Ihbfeten' Bei ihrer gestrigem.1 AV iederarnffülunumg . tutntgeWö'lm.lijch großem Bf folg. Ail' der dmaaniälbisfchiem .'Pitodhktioai dlör Gegenwart getneisiä-em, gewiinmemdiese EinOtMer giaiü .sehe. Ddr toMiviienfto Diiälltog’, die straffe SziöiKenfüfhmuin-g, die dlratmaftdisdhe Ldbenidigtkeit wiirikeo niLL'h 'ZätMrekfbein fiaidietn., -zftlsflfifififriehge'dmält.^ oder vorstiegemein S'tüdkem hödhist erfirischeitid. Und vor aililem:. Eine P^isönfliieblkeit, eift ZM'zc-r Mann steht diafhiitntäetf. Eitnie Gestellt idleis Albtanidte wäcihist ühetr die -amtdiefett hiMiaiuts, öi-äicflut inniser Blimt w&ßfreni, wiiiegdlt umisere Leident&diiatffc aiu.f, weil' wir ötnen dleir widlerlliichsJöem' Quälgeister die«- ÜckMMMsü vor uns selieai'. Dem Schfidtttiichs nämillchj. Def Sdhtulfutchis Dr. Hiaprnier im »Einnist des Lebens«, •dliie&cr tnödkefiC, bösartige PäJöböift ftldit diem Bnüi&tton der Udbei'zeüignmg, dlesöf feige, toißgümisitägie, besduränikbe Dt-reber, dieser «mÖt Selbsttibewminldiebuitiig übers^oriiftiene Eflöe-1, dfteser stöhttoiälZtge Beltefhther äst Sailtem praichljvdil gelmmgan-. I _ Seinie i-ch Mädi? Ich gläiibe, das fhlait sich Safltemi, der Jude, Lmft gemaidhit ' Niitdhlt der Sdhimcnok, der jiudHische Sdhttiäluidhs isit dla& ßcbwensihvQndlaiuiflah'e timid öchädlli'dhi&te A'ssfeiliaitiöinlsipiflädlüilöt iMisohe^ Vtölötos. Dieser RäiZÄehL-cr «md miadiiniaililge H&fnait, d'iosier' siebemdiäö' Gefl@dh<te feitt dein (hiuinidlert ewig wiedefftidditetl VhkdisM dürfte eif-sft mia/dh der Mältiutna oder no^h slpätef dein Nentten: »Hjcipfnier«: erwerben Ihlalberti Er tragt jüdische -Züge, onntd Adolif W eisse,;, eins seflibener Qäist (’dler ein wenig ibeialngeift' .•s'cM'eft), iiiaJt Rhn Niickh s6 dläirgösteäilt« In der KotmödJie »Der Gifäl® (die Öiiü Weinlig jitaldh' der .Cotorts-M&hfeif riecht) gälb Lec(pdi(d Kräiini er dert Itellifiiör,, def Äh äffe Gfläfeö ältösigibtt, malt DflaiVÄur, sm »-Bumst des Lehenus«« den latfenikien, ikfoenswüimMg’en Schofugeiisit Hugo mit ergrÄlMdier äElvchitlhdiiit, BvEbiriM lföölMÖdl6 »Lebelitsgefährten'« dteh HöEschaiutsipiellleir iöH ‘hlimneißerrdier Frische. Nebdfl dW beiidien öästen tägifcen ftfofch gsnL besSöndefs die Dä-ffiC® f öf Ster, Maigdar- §chlöß, Fässer, die Renren Foresit (seaift- FäldJdtÜflä Körhgäf M Mk ättiebFflöa/ftifitegt Mdökf&tleisbüri^), Dhschiiiiskil lind MLrHtÄ hervöf. GäiM eflitzüdteärild Fräulein G e ß ti e r und Herr S te ip ähei: äl's -ini »LribeMgefMlMn«. Däe .Vctrltirefflichie Autffühnuing, ytm Ludwig. SHäfk ldszeiniitent, wüifde irüit sttüpmdsoheirti Beifälü atiffgöhdniifnien! mftd Shsbesöpldene HE Kcfafnef huit Begeisterunggefeiert. Ö. A. Freie jüdische Voiksbtthne Gastspiel Im Lustspleithekfer Heute. •Atu* „beul*, Kh'ma üsruei k-LteMr Aus den Theatern. Wöcheu3_pielplan des Burgtheäteffc SOtttttag, 1 tJhr, »Der Verschwender“. ~ Montag, Uhr (bei aufgehobenem Jahres-, und Stammsitzabonnement, kein- Kartenverkauf) »Die Räuber“. ~ Dienstag, 7 Uhr, »Theater«. MlttW0% 7 Uhr, „Königin Christine«. — Döttnerstag, 7 Uhr, »Das Schiff Tlnacity«. — Freitag, 7 Uhr, „Geschäft^ist Geschäft“. ~ Samstag, */.7 Uhr „Die Räuber«. W0dhed8plfelp«ian der Staatso.per. Sohntäg, 'V|6 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und Stamm* sitzabonnement, zugunsten dfes Deutschen Hilfsvereins) „Tristan und Isolde«. (Tristan — Herr Hubert Lener, Isolde — Frau Kammersängerin Görtrude Kappel vom Lähdestheäfer In Hannover, Brangäne — Frl. Marie ÖlszeWskä vom Stadttheater in Hämburg als Gäste.) —, Montag, 7 Ühr, „Feuersnot«, „Josephslegende«. (Potiphärs W'eib — Trau Höfschäusplelerin Lilli Marberg vom Burgtheater als Gast.) — Dienstag, 7 Uhr, „Aida«. (Aida — FrL Elisabeth , Rethberg. Vom Opernhaus in Dresden, Amneris — Frl. Marie Ölszewskä vom Stadttheater in Hamburg,. Radames — Herr Alexander Riröhiief Von der Berliner Staatsoper als Gäste. — Mittwoch. tys7 Uhr, „Der Rosenkavalier*. — Donnerstag, 7 Uhr, „Der fliegende Holländer«. (Seflta *** Frau Liane Martini vom Stadttheater in Leipzig, Erik — Herr Alexander Kirchner von der Staatsoper in Berlin als Gäste.) Freitag, 7 Uhr, »Madame Butterfly«. (Butterfly — Frl. Elisabeth Rethberg vom Opernhaus in Dresden als Gast) Samstag, 7 Uhr, „Feuersnot«, „josephsiegende". Ifl dör SöniltägsVöfstelluüg des „Barbier vöfl Sevilla" im Redöutensääle der Hofburg Singt PfäU Kürz die Partie der Rosine, den Bartolo zürn ersten Male Herr Betetto, den Figaro zum ersten Maie Herr Tiemer, WöChenspieJplan der Volksöper, Sonntag, ‘/i8 Uhr, „Der .Troubadour". (Luna ** Herr Jean Athanasiu vpn der Staatsoper iu Bukarest als Qast.)— Möütäg, Uhr (keift Kartenverkauf) „Die Götterdämmerung*. — Dienstag. V28 Uhr, „Tösca". (Tosca — Frau Kammersängerin" Elsa Bland als Gast» Scarpla *- Herr Jeän Athanasiu von der Stäätsoper in Bukarest als Gast.) —' Mittwoch, V,? Uhr (kein Kartenverkauf) „Loheügrin". — Donnerstag, 1/-S Uhr, „Madame Butterfly". - — Freitag, Vj6 Uhr (Kein .Kartenverkauf) „Die Götterdämmerung". — Samstäg, Uhr, »La Travfata". (Germont — Herr Jean Athanasiu von der staatsoper in Bukarest als GaSi) In der V 0 I ksop e r gehtiieute „Carmen", mit Frau Kammersängerin Elsa Bland als Gast ln der Titelrolle und Herrn jean AthanaSiu von der Staatsoper in Bukarest als Gast als EScämlllo, in Szene. Dirigent Herr de StermicU, Beginn 7 Uhr. -^ Morgen gelangt „Der Troubadour", mit Frau de Debicka als Leonore und Herrn Rittersheim als Manrico, zur Aufführung. Als Luna gastieft Herr Jean Athanasiu. Wochenspielplan des Raimund- Theaters. Sonntag, 3 Uhn „Die Schauspieler". (Gastspiel Leopold Kramer!) 7 Unr, „Der Graf6, „Der Ernst des Lebens", „Lebensgefährten“. (Gastspiel Leopold Kramer und Adolf w e i s s e.) — Montag, 7 Uhr, „Bocksgesang“. — Dienstag, 7 Uhr, „Die rote Straße". — Mittwoch, 7 Uhr, „Ich". — Donnerstag, 7 Uhr, „Die rote Straße«. — Freitag, 7 Uhr (zum ersten Male) „Liebesgeschichten und Heiratssachen“. — Samstag. 3 Uhr, „Der Meinri ’.bauer“ (jubiläumsvorstelluug Rudolf K n e i d i n g e r). 7 Uhr, „Liebesgeschichten und Heiratssachen“. Im Deutschen Volkstheäter beginnt die ^heutige Uraufführung von Karl Schönherrs „Vivat academia“ pünktlich um 7 Uhr, Zu späL Einheffende können erst nach Schluß des ersten Aktes zu ihren Sitzen gelangen. — Morgen, Mittwoch und Freitag wird die Novität wiederholt. Montag geht »Einsame Menschen«, Dienstag und Samstag „M a m m a*J Donnerstag „Opferung“ ift Szene. In den Kammerspielen gelangt allabendlich als erste und morgen wie Samstag, dea-A April auch als' zweite Vorstellung „Re i g e n“ zur Aufführung, während an den übrigen Tagen als Nachtvorstellung »D ä ä Fräulein a U § gutem Hause" gegeben wird. Im Wiener $ t ä d 11 h’e a t e r verabschiedet sich Hansi Niese heute und morgen Abend in der Gesangspösse »Die K i u d s f r a u". Die Künstlerin gastiert ab Mitte April im Komödienhaus. Ein Schubert-Abend unter Mitwirkung von Fritz K o 11 m a n n (Violine), Robert Krieglstein (Viola), Heinz Hausknecht (Cello), Otto S t i x (Kontrabaß), Helene K o 11 m a n n (Kiayier) und Konzertsängerin Anny K a 1 ä b - B a r t h i m e findet Sonntag den 2. April# x/«8 Uhr, im Kleinen Saale der Urania statt. Gerichtssaal. Melchior Lengyel wegen Valutenschmuggels verurteilt. Aus R o s e n h e i m wird berichtet: Das hiesige Schöffengericht Verurteilte den Theaterschriftsteller Melchior L e n g y e 1 aus Budapest, Verfasser des Bühnenstücke« „Taifun“ und anderer Stücke, Wegön Vergehens gegen das Käpitäiflüchtgesetz zu einer Geldstrafe von 5Ö0 Mark, be* ziehüngswelse, fünf Tagen Gefängnis und Verfallerklärung VON 9000 Mark in bar» K 69.512 uhd K 15.640 in Schecks: Lengyel hatte bei der Grenzkontrolle in Kufstein dem Zollamtsbearnten erklärt, er habe nicht mehr als 0000 Mark bei sieh. Bei döf Leibesvisitation wurden jedoch itn fechten Stfhfiipf 7000 ’Mafk ütid zwei Schecks versteckt vorgefüUden» ■ - . Volkswirt. Gestempelte Krone «^-.07 Centitnes^ Auszählung Wien —M3h Centimes. Kräftige Steigerung der Tschechokrone* In Zürich notierte: die österreichische Krone —.OO^L (—.06^ am 36. März^ die österr. gest. Krone . . -*.07 (—.07 die tschechische Krone. . 9.6Ö ( 9.45 die Mark . ...... 1.69 (1.57 Agram ... . ... . 1.58 ( 1.55 Bukarest ....... —(—.— Budapest » . . . . —.59 (—.57 Warschau. . . . ... —.13 (—U3 Välutenkurse. Fremde Zahlungsmittel wären ira gestrigen Verkehr wenig verändert. Das Geschäft hierin bewegte sich eftg begrenzt. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: . Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 31» März 1922. am 30. März).. am 30. März); am 3Ö. März) am 30. März); am 30. März); am 30. März) am 30. März) ,) Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam!. 100 holl. Gulden » Autark 100 ]Ug. Kroneu . . . . Belgrad .100 Dinar ....... Betiin 100 deutsche Relchömani » Brüssel 100 belglseh^ Francs . . Budapest 100 Ungarische Kroheft. Bukarest 100 .Lei ...... Curistlatüa IOO H6fweg, KfdueU . ftopetihageü iöo dähische Ktörior London 1 Pfüäd .Sterling .. . » Madrid 400. Pesetas, » . » » » Mailand 100 Lire. . , » . * » New Yotk .1 Doll&t1 s , » , , * Paris 1D0 Francs . , , Präg 100 tsehechö-slöW. Krönefi. Söfla ICO Lewa . ..... . . StöCkhölih ICO scUwediacHekfötiar Warschau. 100 polnische Mark. . Zürich 100 schweizerische Francs Zins* fuß «*. 6 5 5 fl fl I 6 8 4 V9 5 I 3V» Kurs v. 30. MSrft Geld Ware Geld Ware 2853.50 2858.50 2865.50 2870.50 2257.^ 2263.— 2272.— 2278.- 9128.- 2470.- W- 9068.- 2332.50 9092*— 2342.50 634.50 635.50 634.50 635.60 874.50 880.60 . 847.- 853,-; 1351.50 135ä!ä> 1354!- im^ 1698,75 1601,23 1696.25 1598.75 33,025 1173.75 383.70 7331.50 680.50 33.076 1176.25 Äö8 681.50 14140.- 14160.- 5055.«- 1958.50 1991.50 ,189.- 1466.25 1468.75 . J.175 1171.25 384.20 7594.- . 682.90 14027.50 5C95.- 1988(50 ,191.— -1473.75 N.225 1173.75 384.80 7606.— 683.5» 14047,50: 5105.^ 1991.50 /. 195.— 1476.25 Noten Ätnetikati. Nöten v. 5 Dollar atiftf, . » » kleinere . » . Belgische Noten 100 Ffäow , •„ Bulgarische Nöten zu 1000 Leva . , , , 100 » . j, „ .kleinere. tz Dänische Noten 100 Krone? , . Deutsche Noten zü IM Mark, ■ . » . k kleinere. . . » Eöglk. Nöten von 5 Livrest aüfw. » B kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische'Noten 100 .Gulden . ltällenlscbe Noten V. lOOLireauhV. „ t, kleinere . . . lugosi, Noten ungest. zu 1000 Dinar . 1 » » I. 100 „ » k kleinere » NdlWeglsche Noten loö Krönet . Polnische Noten v. 500 Märk autw. RuthäfUsclieftoten zu lOÖÖti.SÖoLel h 8 kleinere. ... Russ. Nöten (Roman.) zu 500 Rubel i»' . Ä ' »s lo0 * ScßwedlSehe Nöten loo tüonöf I sctiwelzefiBche Noten iöo Francs Spanische Nöten 1Ö0 Pesetas . . 1sCnecho*ÄloW. Not. v. 1000 aufw» ' „ * kleinere . . Ungar. Noten (neue Ein.) zü 1000 Kr. i. „ zu 10.000 Kr. » » «, b kleinere ..... 7481.60 7493.60 7544.- 7K5.- 82Ü50 eiolöö 6^9*50 4995.- sSB 1578*75 1581,‘Ü isiü&ü 321975 33.025 32,975. 675*50 m 67LM « GSl.’öO « 6ÜIsd 2868.50 382.30 89981- 9022,'-. »5 133ÖÄ 188.— 1339*50 192.- 1349.’- 189.50 135L- 193.50 6394!- 5409*— 84041- 3416^ 936.50 1941.50 453.75 1456.28 148.75 1161.25 130.- 14.150.- 120.- I4.140.-r 384.60 890.80 1968150 1471.75 14002.50 Wirtschaftstiachrichten aus Palästina. , Wie aus dem amtlichen Bericht des Handels- und. Industriedepartements hervorgeht, beschäftigt dich der norwegische Generalkonsul ln Palästina neuerdings mit der Einrichtung eines regelmäßigen Austäuschhandels zwischen Norwegen und Palästina. Nach dem Plan des Konsuls soll Norwegen Nutzholz, Granit und Fische gegen Orangen, Olivenöl und Soda austauscheiu Im Dezember 1921 sind 50 Dampfer aus den verschiedensten Ländern der Welt in Jaffa eingelaufen. In J a f f a Ist unlängst eine Fabrik für die Herstellung von Soda eröffnet worden. Berichten aus Safed zufolge sind die Preise der Z e r c a 1 i e n um 50°/0 gefalle 11. Auch die Preise iu Jerusalem haben sich während des Jänner geändert. Die Weizenpreise sind um 40%, die der Gemüse um