Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1135 (28.3.1922)
- Date
- 1922-03-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Kr. II3f Wien, Pfenstag WXEKBK MORGENZEITVNO SS.Mgre t623 Seite S Obmann M. U. C. Chaim Hammer ins gold. Buch ein 20.000; Wolf-Mandl-Garten: A. V. jüd. Med. 15.000, Paula Fränkel 2000, M. Körner, R. Hersch k 500; L. Korn 500; Hitachduth: Ah. Zion d. Vogelfänger: Saul Weinreb 1016, Div. 550; Div. 420. — Baden: 60. — Klagen furt: d. M. Fischbach: Elias Lliian 2000. - Ko m euburg: d. Fr. Lederer: Friedr. Lederer 3380, Div. 620. — Sä 1 zbürg: d. R. Ornstein: Irma Rosenberg 1415.50, Dora Schwarz 1218, Div. 1573. - St. Pölten: Zion. Ortsgruppe als Reinertrag der Makkabäerfeier 10.000. Ernährung. Der Marktbericht. Nach dem Doppelfeiertag herrschte gestern auf den Märkten nur schwacher Verkehr. Das Angebot an Fleisch war günstig. Von auswärts sind 17 Waggonladungen mit verschiedenen Fleischgattungen eingetroffen, und zwar 16 aus Ungarn und ein Waggon aus Jugoslawien. Die Preise blieben gegenüber dem letzten Markttag sowohl Im Großhandel als auch im Klei»verkauf unverändert. Auf den Grünwarenmärkten waren die Zufuhren fehwächer. Bloß an Spinat war größeres Angebot zu verzeichnen, was ein leichtes Nachgeben der Preise zur Folge hatte. Sonst blieben die Preise ira allgemeinen unverändert Kartoffelzufuhren und Obst fehlten. Mazzoth- und Fettaktion des Oberrabbiners Dr. Chajes. Öle mittellosen Kriegs- und Pogromopfer, die sich Zum Mazzotbbezuge angemeldet haben, erhalten je 2 kg Mazzoth per Kopf zum Preise von K 300 per Kilogramm und je Va kg Fett per Kopf zum Preise von K 500 per Kilogramm, höchstens aber 2*/* kg Fett per Haushalt. Alleinstehende Männer bekommen keine Fettzabuße. Bühne und Kunst. . - Schalom-Alejchem-Feier* (Freie jüdische Volksbühne.) Anläßlich der Wiederkehr von Schalom Alejchems Todestag veranstaltete die Freie jüdische Volksbühne eine schöne Gedenkfeier. Herr Dr. Siegfried S c h m i t z wußte In einleitenden Worten die Bedeutung des großen Dichters treffend zu kennzeichnen: „In seinem Werke verkörpert sich die ostjüdische Welt der jüngsten Vergangenheit. Wenn die Welt zerfallen sein wird, die Schalom Alejchem schildert, wird man sie aus seinen Schriften wiederherstellen. Nur der Jammer, wird nicht zu sehen sein, denn er hat diese Welt verklärt* Dieser humorvolle Dichter, der uns lachen mache, selbst wenn er .die traurigste» Sachen berichtet, habe ira Grunde bloß „seine eigenen kindlichen Geheimnisse ausgeplaudert“. Zwei dramatisierte Fragmente, überaus charakteristisch für Schalom Alejchem, gingen sodann in Szene. Herr Deutsch erzählte die zwerchfellerschütternde Geschichte ion Eisiks viermaliger . Assentierung, wobei Herr S t r i- ■iowe.r ein ganz hervorragender, urgelungener Zuhörer war — ein ganz Echter aus Schalom Alejchems Welt. Dann sah man die berühmteste Figur Schalom Alejchems, „Tojwje, den Milchiger“, von Herrn Nathan verkörpert. Er bemühte sich sehr um : diese teure Gestalt, wurde ihr aber (nach unserem Empfinden) nicht gerecht. Er . war zu unruhig, zu zappelig, zu spassig für den. gütig-weisen, heldenhaftheiteren Dorfphilosophen und blieb die Tragik schuldig, die der Dichter seinem Tojwje gab, vor allem aber die Würde. Recht verdient die Damen Jungwirth, Körner und W e i ß b e r g, die Herren M a y -e r, P r e i ß und S i g a 11, während Herr Strisow e r nur der Kleidung nach ein Pope war. — Benzion S i g al 1, als temperamentvoller und intelligenter Vorleser bereits bewährt, las aus den Schriften des Dichters zwei herzerquickende Stücke. _. A. Roland-Böhne. Gastspiel der Neuen Wiener Bühne. »Das Prinzchen“ von Robert Misch. . Es ist eine merkwürdige und für unsere Zeit nicht eben schmeichelhafte Tatsache, daß man sich bei den Novitäten der heurigen Saison zumeist nur dann amüsiert, wenn sie ein Jahrzehnt oder auch mehr hinter sich haben. Auch „Prinzchen“ bildet keine Ausnahme, ist doch das Problem (wenn das Wort gestattet ist) des kleinen Stückes, die galante Erziehung eines hoffnungsvollen Erbprinzen durch eine hübsche Schauspielerin, von den Ereignissen längst überholt. Es gibt keine Erbprinzen, keine Prinzenerzieher, keine Hofbibliotheken, In die man harmlose kleine Schu’meist-r als Hofräte setzen kann, um dem angekündigten Prinzensprößling zu einem wohlgestellten Vater zu verhelfen, und es gibt wahrscheinlich auch keine eleganten jungen Damen, die die „große Klugheit“ ihres Lebens begehen und anständige Frauen werden wollen. Das Spiel ist also durchaus inaktuell, ist Wiederaufnahme eines Vorkriegsstückes, das überdies auch keineswegs so gepfeffert ist, wie sein Unter- titel „ein erotischer Schwank“ vermuten ließe. Wenn es trotz alledem unterhält, wenn man nach langer Zeit wieder einmal im Theater lachen kann, ohne sich H>r sich selbst zu schämen, so liegt das ganz einfach daran, daß das Stück witzig, munter und anmutig ist, daß ihm eine amüsante Idee zugrunde liegt und die Ausführung, ohne aufregend zu wirken, ein paar angenehme Stunden bedeutet. Das große „deutsche Lustspiel“ ist es natürlich nicht, aber das beginnt sich ja überhaupt zur Lebenslüge unserer Bühne zu entwickeln und wir haben wahrhaftig y gelernt, bescheiden zu werden. „Prinzchen“ wurde flott und Freie jüdische VolKsbOhne Gastspiel Ira Lustspieltheater Heute, halb 8 Uhr abends: Der Mw -'Tfljwje, te llipi - Die Qa vergnügt zur Darstellung gebracht Fräulein Pauly zeigte nebst beachtenswerten Toiletten viel Anmut und Temperament (singen sollte sie allerdings lieber nicht). Benno Smith, Willy Hendrlchs, Herr Ueberacker gefielen sehr gut und Herr Lovric verstand es, aus einer Episodenrolle mit subtiler Kunst ein kleines Kabinettstück zu machen* Es war also ein durchaus erfreulicher Abend. Eine Bemerkung sei jedoch gestattet Um '/z8 Uhr, für welche Zeit der Beginn verheißen war, wimmelten Hf Personen im Saal und aer Soda-Himbeer-Schinkensemmel- Kellner bemühte - sich in heißem Ringen vergeblich, Premierenstimmung zu erzeugen. Gegen 8 Uhr begann das Spiel wirklich. Durch endlos hingezogene Pausen gelang'es glücklich, die Vorstellung bis */«l0 Uhr auszudehnen. Diese Unsitte reißt immer mehr ein. Soll auf diese Weise:in Wien Großstadt- und Nachtleben markiert werden? . K. M. Wiener Stadttheater. Die Komödie „A d ajn im Ff ack* von S c h ö ntban und Brandt währt drei Akte lang. Wer nicht früher die Flucht ergreift und bis zum dritten Fallen des Vorhanges mittut, büßt etliche Sünden ab. Sollte man meinen! Das Publikum meinte anders und spendete Beifall. Trotzdem nicht einmal die Aufführung dazu Anlaß bot. Stella S o r m a in der Hauptrolle ist sehr bemüht. Aus den Theatern. Im Burgtheater wird morgen „Theater® aufgeführt. Im Operntheater gelangt heute »Loheng r I n“, mit den Damen Liane Martiny vom Stadttheater in Leipzig a'.s Gast, Maria Olszewska vom Stadttheater in Hamburg als Gast, den Herren Alexander Kirchner von der Staatsoper in Berlin als Gast, zur Aufführung. > — Morgen geht „Die tote Stadt“, mit Herrn Anton LuimaoH von der Wiener Volksoper als Paul, in Szene. In der V o I k s o p e r geht morgen „Cavalleria r u s t i c a n a", hierauf „D e r B a j a z z o* in Szene. Im Deutschen Volkstheater wird Hans Kaltnekers Drama „Die Opferung“ morgen und Freitag um 7 Uhr wiederholt. in den Kammerspielen des Deutschen Volkstheaters wurde für Sonntag den 2. April, nachmittags 3 Uhr, Braccos Lustspiel „Untreu“ angesetzt - Im Raimund-Theater eröffnet heute Leopold Kramer sein auf sechs Tage berechnetes Gastspiel, das in den ersten zwei T^gen die Aufführung des Lustspieles „Die Schauspieler“ von Wilhelm Schmidtbonn bringt. Im Bürgertheater findet Donnerstag die Erstauführuig des Vaudevilles „Die Scheidungsreis e“ oder nW er wird denn weinen —“ von Leo Walter Ste'n, Musik von Hugo Hirsch, mit Annie D i e r k e « s als Gast, Otto Storni als Gast, Richard Waldemar, Mizzi Mader-Anzengruber in den Hauptrollen, statt. Im Josefstädter Theater tritt Frau Konstantin allabendlich mit Ausnahme von Freitag in der französische» Komödie „Die Schule des Kokotten“ auf. Ihr Gastspiel wurde bis Ende April verlängert. Ira L u s t s p i e 11 h e a t e r beginnt die heutige Vorstellung der Freien jüdischen Volksbühne, präzise V,8 Uhr. Es gelaugt M. Bielaczewskis dreiaktiges Volksstück „In ’m R e b b e n s H o j i“ (Am Hofe des Rabbi) zur Uraufführung. Hebräische Theaterabende. Die akademisches Kulturverbände Jabne und Tarbuth sind seit einiger Zeit bemüht, eine hebräsche Bühne ins Leben zu rufen. In bestimmten Zeitabständen sollen dem Publikum wertvolle Stücke in einem lebendigen, unverfälschten Hebräisch vermittelt werden. Trotz der großen Schwierigkeiten, die sich hei der Durchführung dieses Planes ergeben, glauben die genannten Verbände, mit Unterstützung des Publikums rasch an das Ziel gelangen zu können. Die Leitsätze der Bühne und ihr Arbeitsplan werden nach Abschluß der Gründungsarbeiten, die noch im Zuge sind, der Oeffentlichkeit mitgefeilt werden. Bisher sind die Vorarbeiten so weit gediehen, daß der erste Abend schon am 6. April, ‘/58 Uhr abends, in der Roland-Bühne stattfinden wird. Zur Aufführung gelangt (zum ersten Male in hebräischer Sprache überhaupt) die „N’w e j1 e“, Drama in vier Akten von Perez H i r s c h b e i n. (Karten sind im Vorverkauf bei der Tageskasse der Roland-Bühne, Praterstraße 25, erhältlich.) Siegfried Wagner weilt in Wien und erschien gestern im Großen Musikvereinssaal am Dirigentenpult und hat sich heute morgens nach Brünn begeben. Das Wirken Siegfried Wagners gilt jetzt ausschließlich der Wiedererweckung der Bayreuther Festspie I e, die nach seinen Plänen im Sommer 1923 wieder das erste Mal stattfinden sollen. Bisnun wurden für diesen Zweck drei Millionen Mark gezeichnet. Zur Aufbringung der noch fehlenden Mitte! wird Siegfried Wagner in den nächsten Monaten nach Amerika reisen. Gerichtssaal. Die schwarz-gelben Farben in der Messe. Bekanntlich wurde Kuno H o y □ i g g am Tage nach der von ihm geleiteten karlistischen Kundgebung vor der englischen Gesandtschaft beanständet, weil er in seiner Ausstellcrkoje im Messepalast schwarz-gelbe Bordüren verwendet hatte. H o y n i g g wurde verhalten, diese Dekorationen schleunigst zu entfernen. Nunmehr ist Hoynigg auch polizeilich bestraft worden. In dein betreffenden Strafprotokoll heißt es; „Die Handlung hat Aufsehen und öffentliches Aergernis erregt und war geeignet, zu Exzessen, durch welche das Ansehen der Messe und der Stadt geschädigt worden wäre. Veranlassung zu geben.“ Das Straferkenntuis lautet auf K 1000 Geldstrafe oder 48 Stunden Arrest. Gegen die Verhängung dieser Strafe hat K u n Ä H o y n i g g die Berufung eingebracht, in der unter anderem ausgeführt wird, daß die beanständeten Dekorationen schon drei Tage vorher seine Ausstellungskoje geschmückt hatten und damals niemand an den schwarz-gelbe« Farben Anstoß nahm, obwohl hohe Polizeifunktionäre die Stelle wiederholt passierten. Erst nach der Veröffentlichung Über die Karlistenkundgebung am Sonntag wurde die Entfernung der schwarz-gelben Dekoration verlangt. Volkswirt. ^Gestempelte Krone -- I © Centimes« /Auszahlung Wien =» —•07 Centimes. £ " ln Zürich notierte: Ue österreichische Krone -.07 (-.07 atn 25. März) Hie österr. gest Krone . . -.07 (-.07 am 25. März) die tschechische Krone. . 9.25 ( 9.15 am 25. März) Öle Mark ....... 1.55 ( 1.58 am 25. März) Agram . .. ( 1.55 am 25. März) Bukarest. —.— (—.— am 25. März) Budapest . .. —.58 (-.56 am 25. März) Warschau ...... -.13 (-.13 am 25. März) Zum Mißerfolg der Wiener Frühjahrs* messe. I Der Mißerfolg der Messe Ist nicht in letzter Linie aut. die Fremdenhetze zurückzuführen, die sich just in der abgelaufenen Woche äußerte. Es wird über den schwachen Besuch der Messe geklagt. Hierüber darf man nicht erstaunt sein, da am Tage der Eröffnung Plakate zur Teilnahme an der; Hetzversammlung aufforderten, die die Vertreibung der iOstjuden“ aus ihren hiesigen Wohnstätten zum Ziele hatten. Ueberdies hat sich deutlich gezeigt, daß die österreichische Industrie in einer Reihe von Branchen nicht mehr konkurrenzfähig ist. Infolge der hohen Löhne und Gestehungskosten haben viele Preise die Weltparität überschritten. Auch scheint die Nachkriegskonjunktur endgültig vorüber zu sein. Die Valuten. An der gestrigen Börse waren die fremden Zahlungsmittel eine Kleinigkeit höher, das Geschäft eng begrenzt. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 27. März 1922. Devise» (Schecks und Aus- Kurs v. A. Mär« Zahlungen) fuß ’ Ge1i Ware Qeld Wate Amsterdam f. 100 holl. Gulden . 4V3 2852.80 2857.50 2853.50 285B.S8 Agram 100 jug. Kronen .... 6 2287.- 2293.— 2247.— 2253— Belgrad 100 Dinar. 6 9148. - 9172.- 8998.- «82— Berlin 100 deutsche Reichsmark . 5 2212.50 2252.- 2270.- 2380.— Brüssel 100 belgische Francs . . 5 636.50 637.50 632.- 633— Suüapest 100 ungarische Kronen, « 832.- 838.— 834.50 $40»8S Bukarest 100 Lei.6 Christtanla 100 «orweg. Kronen . 6 1329.— 1331.— 1294.— 1296— Kopenhagen 100 dänische Kronor 5*/c 1008.75 1611.23 1583.75 1385.28 London t Pfand Sterling . . . 4V* 33.175 33.225 32.975 33.02S Madrid 100 Pesetas. ... * . 6 1173.75 1176.25 1153.75 1156.29 Mailand 100 Lire....... 8 385.70 386.30 381.78 282.38 N«?/ York 1 Dollar.4Va 7555.50 7368.59 7544.— 7556— Paris 100 Francs. 5 032.50 683.50 079.50 fSO.39 frag' 100 tschecho-slow. Kronen . 5S/* 13602.50 1M22L0 13452.50 13472.88 Sofia 100 Lewa.0»/8 4005— 4915. - 4945.— 4955— Stockholm 100 schwedischeKronor S 1943.50 1946.50 1953.50 19564Ö Warschau 100 polnische Mark. . 7 186.- 190.— 182.— 185.— Zürich 100 schweizerische Francs 3V. 1468.75 1471.25 1488.75 1471,25 Noten Amerika«. Noten v. 5 Dollar aulw. 7506.50 7518.50 7494— 7330.-«* b » kleinere ... Belgische Noten 100 Francs . . 629.S0 «30.50 625.80 625.09 Bulgarische Noten zu 10K> Leva . 4745.- 4755.— 4745— 4755— -■ U * 100 , . ■ 4645— 4655— , o b kleinere. . . Basische Noten 100 Kroner . , I5S8.75 1591.23 1563.75 1565.25 Deutsche Noten zu 1000 Mark. . —.— —.— —— ° » . x . 100 ... . kleinere. . . . zc Engl. Noten von 5 Llvrest, aufw. 32.775 3Z825 32.475 32L2S ■ B kleinere. Französische Noten 109 Francs . 681.- 682— 676.50 67L88» Holländische Noten 1G0 Gulden . 2837.50 2842.50 2850.50 2855.5# Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 383.70 384.30 377.70 373.38 « kleinere . . . lugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 9148.- 9172— 9008.- 9032— ' W B B O 100 | „ „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . 1299.- 1301 — 1269— 1271—: Polnische Noten v. 500 Mark aulw. 183.— 187— 181— 185— ■ 9- kleinere. . . . Rumänische Noten zu lOOOu.SOOLel 5344.- 5356— 5294— 5306— , kleinere . . . Rtjss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —V— ——; , 9 1) 9 100 9 B s kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 1923.50 1926.50 1928.50 1931.0# S.öhweizeri-clie Noten 10D Francs 1458.75 1461.25 1453.75 1456.25 Spanische Noten 100 Pesetas . . 1153.75 1156.25 1118.75 1121.35 Tschecho-slow. Not. v. 1000 autw. 135.90 136.10 134.40 134.60 - „ kleinere . . 134.30 134.50 Ungar.Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. 852.- 858— 854.50 860.50 9 , zu 10.000 Kr. ... —.— , kleinere ..... -»»— —— —— Die litauische Staatsanleihe und Amerika* Kowno, 22. März. (J. C. B.) Der frühere Präsident des jüdischen Nationalrates für Litauen, Dr. Rosenbäum, soll nach den Vereinigten Staaten delegiert werden, um dort für die dritte litauische Staatsanleihe den Boden vorzubereiten. _ Goldeinfuhr nach Palästina. Jerusalem, 22. März. (J. C. B.). Die hiesige Handels« Kammer wandte sich an die Regierung mit dem Ansuchen, die zollfreie Einfuhr von Gold zu gestatten, dagegen die Ausfuhr zu verzollen, weil in Palästina ein empfindlicher Geldmangel herrscht Die Schoeller-Stahlwerke-Alctiengesellschaft hat ai$ 24. d. M. ihre erste ordentliche Gencralversam'miung unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Herrn Richardl Sehceller abgehallen, in welcher der Rechnungsabschluß über die am 31. Dezember 1921 abgelatifene Geschäftsperiode vorgelegt und genehmigt wurde. Die Bilanz der GsseHs-chaft pro 1920/21 weist einen Reingewinn von- K 72.5r7.514 aus, aus welchem K 25,000.000 einem Er-, ncuerungsireservefonds zugewiesen, K 40,000.000 zur Herren-Stoffe 190 cm MUerlM &%£ 7K4 1-WS1H3URQ4A