Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1133 (25.3.1922)
- Date
- 1922-03-25
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Wien; Samstag iiyiiviaowtf WIENER' NOÄVÄMErrvHV 25. M ätz 1922 Nr. 1133 Eu diesem Wettkampfe nicht erschienen und wurden daher kontumaziert Schachvortrag Snosko-Borowsky: »Die Anatomie des Mittelspieles". Ein erlesener Genuß steht den Wiener Schachfreunden In den ersten Apriltagen bevor: Es ist der Hakoah gelungen , den bekannten russischen Schachmeister und Schriftsteller Eugen Alexandrowitsch Snosko-Borowsky (früher Petersburg, derzeit Paris), der sich auf seiner Reise zum Pistyaner Großmeisterturnier in Wien aufhalten wird, für einen Vortrag in deutscher Sprache zu gewinnen. Ein wenig besprochenes Thema, die Anatomie des Mittelspieles, gelangt zur allseitigen Beleuchtung und verspricht ungemein viel Belehrung und Unterhaltung, da Meister Snosko mit diesem Thema schon auf mehreren ausländischen Tourneen, ebenso wie mit seinem diesbezüglichen Buche in englischer Sprache, viel Erfolg hatte. Der Tag der Interessanten Veranstaltung wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. * Notizen. Wie berichtet findet heute um 9 Uhr vorm, der Wettkampf Hakaoh gegen Landstraßer Schachbund indessen Klublokal, Cafe Staudigl, HL, Radetzkystraße 3, statt Dieser Kampf entscheidet den Sieg ln der diesjährigen Meisterschaft Spieltage: Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag. Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion des Sportklubs „Hakoah“, Wien, I., Wiesingerstraße 9. Schriftleitung A. Göttlich. eanklissis M. ROHATYN Wien, I.BesS k, Karia Thereslen-Sfrafle 10 TeEephon: 20-3-83 und 15-S-Q4 Kulante Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. — An- und Verkauf von' Effekten, Devisen und Valuten ' 424 Volkswirt. Gestempelte Krone ----- Auszahlung Wien -- — Bedeutende Besserung der ln Zürich notierte: die Österreichische Krone die österr. gest Krone . die tschechische Krone, die Mark ...... .07 Centimes. .067* Centimes. Tschechokrone. Agram . Bukarest , Budapest Warschau —06-/. -.07 9.15 1.48 1.55 (—.06-/, am 23. —.54 —.13 (—.07V* ( 8.90 ( 1.55 ( 1.52 <—- (-.61 (-.13 am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. am 23. März) März) März) März) März) März) März) März) Finanzielle Kundschau. Es geht der Börse wie dem Staate, dessen größter Geldmarkt sie ist: sie sieht keinen anderen Ausweg aus der Not, in der "sie sich seit Mönaten ,befindet, als Kredite. Sie klagt über die Engherzigkeit der Banken, die den Mann mit zugeknöpften Taschen spielen, wenn man ' wegen einer Belehnung von Effekten an sie herantritt, die aber mit*K a p i ta 1 svermehrungen nicht geizen und ganze Berge neuer Aktien auf den-Markt werfen, ohne sich darum weiter zu kümmern, sobalddie Börse ihre Funktion als Geidpumpe erfüllt hat. Gewiß, die Kapitalsvermehrungen sind eine Folge der Geldknappheit, ein sinnenfälliges Zeichen der Schwierigkeiten, das für die Unternehmungen notwendige Betriebskapital zu beschaffen, aber andererseits verschärfen gerade die u:h häufenden, fast einander überbietenden Neuemissionen die Geldknappheit und setzen immer mehr die Aufnahmsfähigkeit des Effektenmarktes herab. Das kommt natürlich in den Aktienkursen zum Ausdruck, die sich, in absteigender Richtung bewegen und daher an sich schon nicht geeignet sind, -die Kauflust des Publikums, anzuregen; eine weitgehende Zurückhaltung der außerbörsliclTeh' Kreise drückt aber wieder auf das Kursniveau, so daß; die Börse trotz vorübergehender Anläufe zu ein© regeren Geschäftstätigkeit immer wieder in eine Slagnä-- üon verfällt, die zu den größten Bedenken Anlaß gibt Denn es ist klar, daß, der Bankbetrieb wie' jeder andere Geschäftszweig auf große Umsätze angewiesen ist, die ihn allein rentabel machen können. Gibt es an der Börse nichts öder nur Wenig zu tun, so können die Betriebsspesen der Bankgeschäfte trotz der hohen Courtage- und Provisionssätze nicht hereingebracht werden und das Geschäft muß allmählich, passiv werden. Die Groß- und Mittelbankeil könnW natürlich leichter durchhalten, sie verfügen Über Reserven, die sie bei günstigeren Konjunkturen angesammW ■haben, und können eich auf eine intensive Pflege des Warengeschäftes verlegen; all das steht den kleirföfö Unternehmungen und Bankfirmen nicht zu, die geraM im Effektengeschäft ihre vernehmlichste Einkunftsquefkt; haben. An einer gedeihlichen Entwicklung diese! Zweiges sind aber nicht nur die Unternehmer -* die Bankiers — sondern auch die zahlreichen Angestellten und deren Familien interessiert, sonst kommt es ,au£h hier zu Kündigungen und Entlassungen, so daß ateö die Arbeitslosigkeit, die sich jetzt in der Industrie recht empfindlich geltend macht, auch auf dieses Gebiet überzugreifen droht. Die Bankfirmen — es gibt deren in Wien etwa 2500 — klagen die Großbanken an, daß es den letzteren bei der Verweigerung von Reportkrediten darum zu tun ist, unbequeme Konkurrenten loszuwerden, deren Kundschaft an sie fallen , würde, sobald nur zahlreiche Firmen zu liquidieren gezwungen wären. Das ist sicher übertrieben, denn. es ist kein Zweifel daß die Geldknappheit das Primäre, die E i n s c h r ä nkung der »Re p or t‘:k r e di te das Sekundäre ist; wohl aber läßt sich nicht leugnen, daß es doch im eigenen Interesse der Banken gelegen sein müßte, jene Einschränkung nicht bis zur Kreditverweigerung zu übertreiben und es vor allem nicht so weit kommen zu lassen, daß der Börse die Existenz abgegraben wird. Gerade die Kapitalsvermehrungen beweisen, daß die Großbanken der Börse nicht entraten können, nur die Börse gibt ihnen die Möglichkeit, die gedruckten neuen Aktien zu Geld zu machen, das dann in die Reservoirs der Banken fließt Die Börse, auf die große Lasten gelegt wurden — die Goldabgabe, die Erhöhung der Effekten- und Valutenumsatzsteuer, die Goldumsatzsteuer — hat sich zuerst damit begnügt, auf bessere Zeiten zu hoffen und zu warten. Dann klagte sie und klagte an, und als ihr trotz allem keine Hilfe ward, begann sie sich, genau so wie der österreichische Staat, auf Maßnahmen der Selbsthilfe zu besinnen. Zuerst also versuchten die Kommissionsfirmen bei ihrer Kundschaft gegen die Neu emissionen Stimmung zu machen, und rieten ihr» auf den Bezug der jungen Aktien zu den scheinbar günstigen Bedingungen, wie sie bei Kapitalsvermehrungen üblich sind, zu verzichten und die Bezugs rechte lieber zu verkaufen. Digse Haltung der Bankfirmen gegenüber den Neuemissionen drückte sich in den Kursen der Bezugsrechte aus,- die ebenso wie die Effektenkurse die absteigende Richtung einschlugen. Das war aber doch nur eine negative Selbsthilfemaßnahme, eine zweischneidige Retorsionsmaßregel, die ein kluger Geschäftsmann — und das ist doch in der Regel der Bankier — nicht lange üben kann. Es wurden daher positive Hilfsmaßnahmen erwogen, die sich schließlich in den Bestrebungen nach Gründung einer besonderen Reportban k verdichteten, deren Aufgabe es wäre, die Golddecke der Börse zu erweitern. Es heißt, daß ausländisches Kapital bereit wäre, sich an der Gründung einer solchen Bank zu beteiligen; ist dies riqhtig, so entstünde für die Großbanken ein unbequemer Faktor, der ihnen die Kontrolle der Engagements an der Börse entziehen könnte, wodurch ihre Gestion weniger erfolgverheißend werden müßte. Daß die jüngste Versammlung des Börsevereins trotz der Erklärung des Bankvere i n s, er wolle der Börse einen größeren Kredit zur Verfügung stellen und sich bei den anderen Großbanken im gleichen Sinne bemühen, beschlossen hat, die Vorarbeiten zur Errichtung einer Rep:rtbank fortzusetzen, beweist, daß die Börse gesonnen ist, die Ereignisse bewußt zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Einen Erfolg hat diese Entschlossenheit der Börse, sich selbst zu helfen, schon gezeitigt: das Einlenken der Großbanken, das in der obenerwähnten Erklärung zum Ausdruck kam, ist dadurch hervorgerufen worden. Man rechnet damit, daß durch eine largere Kreditpolitik-der-'Großbanken der Börse etwa e i n e " M i 11 ra r d e zur Verfügung stehen würde. Eine Milliarde Kronen würde bei den heutigen Kursen, genügen, um. etwa 15.000 Alpine oder, bei einer. Lombardierung mit 60%, 24.000 Alpine-Aktien zu versorgen; bei den 2500 Bankfirmen, ,die es in Wien gibt, würden also kaum 10 Alpine- Aktien auf eine Firma entfallen. Das ist nicht übermäßig viel, aber diese eine Milliarde würde sich in mehreren Milliarden umsetzen und der unnatürliche Zustand, daß man gegen eine Unterlage von Effekten, also Werten von mehreren Millionen Kronen, keinen Schluß Effekten hinzukaufen kann, würde beseitigt werden. Allerdings hätten die Banken es noch immer in der Hand, durch/Reportkündigungen das Börsewetter nach Belieben zu wenden. Hier kann nur eine Wiederaufnahme der E f ,f e k tenbelehnun g du t c h die Oester re ich isch-ungarische Bank und eine Erweiterung des Kreises der früher zur Lombardierung zugelassenen Papiere Wandel schaffen, wie dies auch in der Resolution des Börsevereins verlangt wird. Die Oesterreichisch-ungarische Bank hätte nur ihre Pflicht zu erfüllen und die Atemnot der Börse wäre auch ohne Reportbank gemildert. Sieht dies auch wie eine Forderung aus, die der Spekulation das Wort redet, so. darf nicht vergessen werden, daß eine Lombardierung von guten Papieren durch das Noteninstitut das Bedeckungsverhältnis der Banknoten zugunsten des Geldwertes wenden würde und mit der Zeit auch: das A u s 1 a h d s u r t e i l ü b e r d e n K r o Neuwert günstig beeinflussen müßte. Der Börse kann jedenfalls leichter als dem Staate geholfen werden und gewiß würde er aus einer solchen Hilfe — durch gesteigerte Einnahmen aus den einfließenden Effektenumsatzsteuern — Nutzen ziehen. —11. Die Vofkriegsverpttichtuiigeii an Amerika. Die gestrige »Wieder Allgemeine Zeitung« be richtet: »Wie wir hören, ist an eine.Rteihte v-etn Wiener Banken seitens ihrer amerikanischen BainkverbindlichkeLtein die Aufforderung zutf Erfüllung ihrer Vorkriegs veri) Ln dlickkeiten ergangen, und zwar wird die volle Valorisatiom dieser KröffensChulden aufder Basis von i D elUr »ioK i o in e n verlangt. Auf diesem $taöd .ungefähr war der Dollar zu der Zeit, in* welcher Amerika in den Krieg eimgetreten ist. Die Forderung naah der vollen Valorisation «iÄr Kr-Ofnemschmlden würde bedeuten, daß die Wiener Institute wngefähr das 700fache des Kronen* betrages zu bezahlen hätten, dein die aftierikani sehen Institute bei ihnen guthaben. Es leuchtet ein, daß das eine so groteske Forderung ist, daß sie aia der Unmöglichkeit ihrer Erfüllung zers'dhellen muß. Man fragt sich aber nur, auf welche Weise es mög lieh sein wird, .zu einem Arrangement mit dtn amerikanischem. Banken rn celaingen. Es gilt als aus CONTINENTAL! BANK WZGffs, G-, Harc Hnr©Bsfr^i@ Z-7 iMHMimminitiimiiimiriütttiitimmm Tel. Np. 20-4-88, 20-5-3*, £0-8-40, 23-5-70 Teloorsmm Aaroaeei GonllnontaBbnnk 133 Wechselstube, 8S.,Tabors«tr3 AS«,. Tag. 49-4-28 £ ■ Bank und Weehselheus Wipplingarsieaße ■ K. Wlppllngeretpoilo 1. Telephon 14-3-76, 12-5-09 IBBBBBBIIlQRSBHBaiBailliaiB aisiaBBBaBBaaiBO geschlossen, daß sich eine österreichische Delegation nach Washington; oder New York 'begibt, weil die Kosten einer solchen beinahe ■ undnscihwinglich' wären. Es besteht nur die eine. Hoffnung,, daß did amerikanische Regierung auf die amerikanischen Institute ein wirkt, um sie zu einem Entgegen-* kommen gegenüber ihren früheren Geschäfts* freunden zu veranlassen. Wir wir hören, handelt es sich dabei um sehl große Kronenbeträge. Die amerikanischen 'Institute pflegten die Auswaihderergelder nach Wien zu disponieren. Das Tragische "dabei ist, daß diese Auiswandertorg.eldbr haüiptsächlicH^: Ersparnisse'; polnischer, ungarischer und slowakischer Staatsangehörii ger waren, für welche jetzt die Wiener Institute auf der Basis 1:700 aufzuikotnmen hätten.« Die Valuten. Im gestrigen .Verkehr waren ' fremde-Zahlungsmittel begehrt und höher. Lebhafteres Geschäft entwickelte sich in tsche c h i s c h e n K r 0 n e n, wogegen deutsche Mar knoten abermals billiger erhältlich waren. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Veröffentlichung der Pevisenzentrale vom 24. März 1922. Devisen (Schecks und Aus- Zln8. "^ Zahlungen) fuß Amsterdam f. 100 holl. Gulden » 4‘/a' Agram 100 Jug. Kronou , . . » 6 Belgrad 100 Dinar . . . . . , 0 Berlin 100 deutsche Reichsmark . 5 Brüssel 100 belgische Francs . . 3 Budapest 100 ungarische. Kronen. 0 Bukarest 100 Lei . . . . . 6 Christiapia 100 norweg. Kronen . .0- Kopenhagen 100 dänische Kronor 51/* ' London 1 Pfund Sterling; . » . 4*4 Madrid 100 Pesetas. .,. » . , 6 Mailand 100 Lire. . . . . . . ‘0. New York 1 Dollar. ... » 4V» Paris 100 Francs ....... 5 Präg 100 tschecho-slow. Kronen . SV, Sofia 100 Lewa . . . . ...... 6V5 Stockholm 100 scliwedlodieKroPOr- 8 Warschau 100 polnische Mark. « 7 Zürich lOO schweizerische Francs 31/* Geld Waro Geld Ware 2833.50 -2858.S) 2827.50 2832.50 2247.— 2253.- 2209.50 2215.50 §993.- 9022.*- 8808..- 8832.-r 2280.60 2295.- 2305— 632.— 633.- 628.- 629— 834,50 840.50 857.- 863— 1294*— ijfflS- 'im- 1206— 1583.75 1580.25 1593.75 1596.28 32.975 1153.75 381.70 7544,- 679.30 13452.50 4948.- 1953,50 182.- 1408,75' 33.025 1156.25 382.30 ,7559— rso.eo ■13472.50 4955.— 1056.50 "-4S6.- 1471.25 32.775 1168.75 378.20 ,7469.- 674.00 :• 129.90 4845,—; 1946;- 173— 1453.75 32.828 1171.25 378.80 7481.—. 675.50 130.10 4855. — 1949— 177— 1450.25 Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar äufw,’ » , kleinere. . » '. Belgische Noten IM Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Löva , » »" 190 „ ,» t: -rldelnera -i . .0 S Dänische Noten 100 Krön er ... . .. Deutsche Noten zu .1000 Mark.'» ’» v n 10O „ » » » . kleinere. . Engl. Noten von 5 Llvrest., aufw. „ „ kleinere . . .. . , Französische Noten 100 Francs » Holländische Noten 100 Gulden;* Italienische Noten v. lOO Lire aufw, , , kleinere . . ,• fugosi. Noten ungest. zu 1000 Dinar o » 100 w w n kleinere . » Norwegische Noten 1Ö0 Kroner. . Polnische Noten v, 500 Mark aufw. Rumänische Noten zu ICOOu.SODLei , kleinere . . . Russ. Noten (Rontan.) zu 500 Rubel b »' » n 100 b « b ’ kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Franca Spanische Noten 100 Pesetas ». . Tächecho-slow. Not: v. 1000 aufw. , „ . kleinere . . Ungar. Noten (neueEm.) zulGOO Kr. , ¥ zu 10.000 Kr. . » » , m kleinere ..... 7404,-* 76ÖÖ.- 7410.— 7431.- 625.50 ■,474a- 4643.— 1563.75 32.475; 6Ö N50.SS 377.70 626.50 621.50. 4755,—: 4745.- 4655.- ' -l-.- ' -r:- LS20.U-' 622.50 4755.- 32.825 mim 32.475 ei!io. 9008.- 9032.- 8838.— 1269.- 181,—* ,1271.- 12(9,-: 185.- 173.— 2330.- M& 2602.50. ‘ 376:30' 8832. r* 127l!E 117.- 5294^ . 5306'.-, 5344.- W6.-^ . 1928.50 1453.75 1118.75 134.40 134.30 854,50 1931.50 1450.25 1121.25 134.60 134.50 860.50 1918.50 1438.75 1138.75 129.66 129.55 $02.— 192 t.50 1441.25 1141.25 129.85 129.75 868.- Der palästinensische Handel int Dezember 1921. Jerusalem, 20. März. (I. C. B.) Nach den soeben veröffentlichten statistischen Daten betrug im Dezember 1921 die Einfuhr nach Palästina 438.211 ägyptische Pfund, die Aus f u h r 58.000 ägyptische Pfund. Sowohl die Einfuhr als auch die Ausfuhr zeigen .eine A b n a h. m ö gegenüber den entspreo.henden Zählen vom Dezember 1920, . und zwar erstere um 121,173, letztere .um 9791 ägyptisch? Pfund.Dle Haupteinfuhrartikel waren:. Baumwollwaren,. Zigaretten, Metallwareii, Petroleum, Reis, Bier, Zucker.und Fische. Aiisgeführt wurden hauptsächlich Orangen, Wein* Linsen und Seife, ■ , , - Wiener Holz- und Kohletiverkaufsgesclischafti Gesellschafter : Gemeinde -Wien* und Große,Ihkaufsgesell**' schaft für Konsumvereine, Wlsh, 1.» .Werdertprgasse 8» Freier Verkauf von K o h l e u n d; H o 1 z auf sämtlichen ehemaligen Lagerplätzen der Gemeinde Wieii-rStädtlseher Kohlenverkauf und den ehemaligen Plätzen der Groß** elrikaufsgesellschaffc für Konsumvereine : Wien, II., Nordbahnhof, IV. Kohlenhof; 11., Vorgartenstraße; II;, .Engerthstraße (Jo3ef“Christgasse);: 111., .Erdbergerlände (Massengüterbahuhof); UI., Kardinal-Naglplatz;- IlI., ASpangbalw nof (Rehriweg Nr. 2); XI., SchwechatX., Giidrunaträße, Ostbahnhof; X., Reiaingergasse; X., Quellensträße (gegehf Über Nr* 207); V., Margaretengürtelv(geigenüber Einsiedler* gässe); XU., Altmannsdorf (Oswäldgasse); XIH., Baum* garten (Zehetnergasse); XIII., Deutscliordenstraße; XV., westbahnhof (Oasgässe 2); XVI., HVrtlgasse 20; XVU Fältäufgasse; AVI!., Nesselgasse; XVII., Wattgasse; XVH.; Beringgasse; XVII,, Frauenfelderplatz;. IX., Michelbeuern J XIXi> urlnzingerstraße 110; XIX., Grlnzlngcrallee; XX., Treüstraß'e; XX., Strömstraße, Nordwcstbalmhof II; XX., Gasteige *gasse, Nördwestbahnhof 11 j XXL, Pilzgasse. — Brennholz Prima-Qualität, trocken, Scheiter, ab Platz K 28 per t kg, franko Haus K 34 per 1 kg, trankp Keller K 36.50 per 1 kg. — Brennholz, geschnitten, gehackt, hart oder welch und gemischt ab Platz K 31.50 per' 1 kg, franko Haus IC37 per 1 kg, franko Keller K 39.50 per 1 kg. Sackweise Lieferung in plombierten Säcken; franko Keller oder Wohnung K 48 per 1 kg. Brau nk o h 1 e ab Plalz K 42.70 per 1 kg. Brucher Kohld Prima-Qualität ab Platz K 53.30 per 1 kg. Ober* echleslsehe Steinkohle ab Nordbahnhof und Vorgartenstraße K 49.47 per 1 kg, ab Nordwestbahn, Rutsche 3. K 49.72 Der 1 kn. ab Ostbahuhof. WestbahnhoL