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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-25 · Heft 1133 (25.3.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1133 (25.3.1922)
Date
1922-03-25
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Samstag WIENER MOROENZEITtWO__25. März 1923 Nr. 1133 * Qualitätsmöbel aller Holz- und Stilarten kaufen Sie . fcußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, 11., Praterstraße 33 (Weintraubengasse 2). * Für Peßach bekommen Sie Küchengeräte, Emailfeschirr, Glas- und Porzellanwaren sowie Alpakka - Eßestecke billig bei Karl W o l f e r, JI., Taborstraße 50. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Heb r ä i sch e r Klub, 11., Taborstraße 1, Mezzanin. Heute um V28 Uhr abends Vorlesung des* Schriftstellers Schalom Streit über die 20jährige literarische Tätigkeit Jakob Rabinovic’. — JugendvereinAhäwath Zion, II., Kleine Zufahrtsstraße 160. Heute, 3 Uhr nachmittags, Zusammenkunft der Mädchengruppe. Heute, 7 Uhr abends, wichtige Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Keren Hajessod. 2. Chalüz-Aktion. 3. Eventualia. Sonntag, 8 Uhr abends, Schalpm-Alejchem- Gedenkfeier. — Lese- und. Rede hal l.e, j'ti'dis c h e r H o c h s c h ü 1 e r in Wien. Heute Vortrag des Herrn Ingenieur Berisch Schächter: Elektrifizierung Palästinas. Beginn 'Iß Uhr. — Zionistische B ezirkssektion Leopoldstadt. Heute, 8 Uhr abends, im Vereinslokale, Zirkusgasse 33, dringende Ausschußsitzung. Tagesordnung: Lokalfrage, Inkasso, Eventualia. — Zionistische Sektion Inn e re S t a d t. Montag den 27. d. M., präzise %8 Uhr, im Cafd R a b e 1, I., Wallnerstraße 2, Vortrag des Herrn Josef Deutsch „Vor neuen Kämpfen“. Gäste willkommen. Ottakringer Volksheim (XVL, Koflerpark 7). Schriftsteller Leo W e i s m a n t e I, liest um 7 Uhr abends aus eigenen Werken-(Szenen aus dem Totentanz) Eintritt frei. Im großen Saal zur selben Stunde Dr. Raimund Halatscfh.ka, Baladen-, Lieder- und Arienabend. Karten von K 20 bis 120. — Morgen, 5 Uhr nachmittags, im großen Saal Vorlesung Walter E i d 1 i t z: Aus eigenen Schriften. Karten von K 20 bis150. 7 Uhr abends im großen Saal: XI. Kammerkonzert, Trioabend. Mitwirkend: Pianistin Olga Hueber-Mans, Konzertmeister Josef Z i m b 1 e r, Solocellist Lucian H o rw i t z. Programm: Brahms C-Dur op. 87, Beethoven D-Dur op. 1, Nr. 2, Schubert Es-Dur. Karten von K 20 bis 150. Vorlesungen Karl Kraus für die österreichische Künstlerhilfe für die Hungernden in Rußland. Montag den 27. d. M., °/47 Uhr, im Ingenieur- und ’Architektenvereinssaal, Shakespeare, „Die lustigen Weiber von Windsor“. Mittwoch den 29. d. IVL, s/t7 Uhr, im Festsaal des Gewerbevereins, Nestroy, „Das Notwendige und das Ueberflüssige“ und anderes. Donnerstag den 30. d. J/,7 Uhr, im Festsaal des Gewerbevereins, Shakespeare, '„König Lear“. Karten in der österreichischen Künstlerhilfe, Hofburg, Michaelertor, Feststiege, und im Theaterkartenbureau Lanyi, Kärstnerstraße 44 (letzteres auch Samstag und Sonntag geöffnet).' G o I d n e r Siegfried, geboren 19. März 1887 in Wien, IL, Blutnauergasse 6. — Kelho.ffer Louis, geboren 2. Jänner 1893, Postgasse 13. — R o t h m a n n Charlotte, geboren 23. Februar 1900 in Budapest, XII., Schönbrunnerstraße 109. — Frey Irma, geboren 21. Jänner 1891 ln Wien, Privat, XII., Strolrberggasse 6. — N e v o ly Frieda, geboren 26. Jänner 1899, XIV., Reindorfgasse 12. — Krasny Moritz, geboren 1. Mai 1892 in Wien, IX., Porzellangasse 58. E i ß 1 e r Käthe, geboren 6. Oktober in Wien, VII.,. Museumstraße 5. — Läufer Alfred, geboren 8. Oktober 1900 in Amsterdam. — Rath m.a n n Rosa, geboren 16. August 1899, XVI., Wichtelgasse 20. — Gartenzäuh Margarete, geboren 20. Ju,ni 1891, IX., Eisengasse 22. .B aczelles recte Rosen Julius, geboren 11. Juli 189H XVIII., Schumanngasse 25. — Lu dl geb. K oTi n Rosa, geboren 16. Dezember 1891, XVII., Mariengasse 24. ___ Sammlungen der „Wiener Ityorgenzeitung". Für Mensa Acadetnicajudaica (bisher K 64,932). Theodor Mayer, I K 3000. - ' Für P a 1 ä s t i n a - E m i g r a n t e n (bisher K 122.205, 85 Lire und tschech. K 85). I- Bourla K 200, Dr. Hermann Ebner, l, zu dessen Händen erlegte Buße K1000, Leonore Smolensky anläßlich Todestages Ihres Mannes Perez Smolensky K 1000, Zionistischen Bezirkssektion,, III K 500, Moses Brandes durch Herrn Max Stark K 2500. ' * *' ■ Für Jüdische Bünde (bisher R 215.290 und 15 Dinar). Vereinigte Firmen «L Co., M K 80.000, C. H. K 1000, Dr. Hermann Ebner (zu dessen Händen erlegte Buße) K 1000, Lebenschuß & Schweitzer anläßlich Verlobung K 2000, Leonore Smolensky anläßlich Todestages ihres Mannes Perez Smolensky K 1000. Toni Katz, II K 200, Anonym K 500, Otto Presser K 1000, L. Buxbaum K 109, Otto Holub, 1 K 10.000, F. S. K 1000, Klein K 300, Sammlung des Personals der Firma Jakob Schreiber, II., Gredlerstraße 3, K 50.000, Ungenannt K 200, Irma Kaufmann K 400, Unbekannt durch Herrn Abeies K 7000, Juda Willner, Ü K 350, Moses Stein, 111 K 350, Albert Josua & Co. K 10.000. " Für den erkrankten Künstler Max Roth Armin Pollak, 11 K 1000, Sammlung Leo Weiser K 14.400, W; Halberthal K 2000. Für JüdischesBIindenheira (bisher K 32.356 und 5000 poln. Mark). Hermann und Marie Mondschein 5000' poln. Mark. Pensionistenversammlung. Die dem Verband der städtischen Angestellten angehörigeij Pensionisten (Beamte, Lehrer und Bedienstete) halten Donnerstag den 30. d. M., V»10 Uhr vormittags, in der Volkshalle des Rathauses eine Versammlung mit der Tagesordnung ab: Unser Pensionsgesetz. Landeszentrale Wien zur Bekämpfung des Alkoholismus. Montag den 27. d. M., 11 Uhr vormittags, findet .im* Gemeinderatssitzungssaal des Neuen Rathauses die Eröffnungssitzung der 'Landeszentrale Wien zur Bekämpfung des Alkohollsmus statt, in der amtsführender Stadtrat Prof. Dr. Tand! e r den einleitenden Vortrag halten wird. Restliche Eintrittskarten vor Beginn der Sitzung im städtischen Gesundheitsamt, Neues Rathaus, Stiege 3. J u g e ndverein Aha wath Zlo n, II., Kleine Zufahrtsstraße 160. Der Jugendverein Ahawath Zion hat eine akademische Gruppe ins Leben gerufen, die sich zur Aufgabe macht, die jüdische akademische Jugend organisatorisch zu erfassen- und in den Dienst der zionistischen Bewegung zu stellen. Es ergeht der Ruf an a-lle j üdische Akademiker des Bezirks, der Gruppe beizutreten. 'Anmeldungen täglich ab V«8 Uhr abends im Vereihs'- sekretariat. Hebräische Schule für die Bezirke;XII bis XV, Herklotzgasse 21. Neuanmeldungen von Schülern und Schülerinnen Im Alter von 6 bis 12 Jahren sowie von Jugendlichen beiderlei Geschlechts werden bis p. April täglich von 4 bis 7 Uhr entgegengenommen, Sonntag »von 9 bis 12 Uhr vormittags.' Freitag und Samstag keine Sprechstunden. H e b r äis c h e r Kin de rga r t e n für die Bezirke XII bisXV. Einschreibungen von Kindern in nichtschulpflichtigem Alter finden in der hebräischep Schule, XV., Herklotzgasse 21, in den angeführten Stunden statt. Für eine gute Lehrerin ist gesorgt. Die Zionistische Bezirkssektion .Wieden-Margareten veranstaltete am 18.d.M, Sm Ingenieur- und Architektenvereip, L, EsshenbachgasSe 9, eine Purimfeier, welche einen äußerst gelungenen Verlauf nahm. Nach einer einleitenden Begrüßungsrede «es Obmannes Dr. Max S prec her und einer glänzenden Festrede des Prof. Dr. Wilhelm Stein trug das ^Wunderkind des jüdischen Theaters, Nathan, jUdiseps Bedichte und die Schauspielerin Frau G r a f - W e i n- Drauf) jüdische Lieder vor. Diese sowie der Gesang des tOberkantors Weiß vom. Margaretner Tempel und! dlb Rezitationen des Herrn Max Schlesinger fanden lebhaften Beifall. Nach beendeter Akademie unterhielt sich (die Jugend beim Tanze bis spät nachts. Das Reinerträgnis jdieser Veranstaltung wurde dem J Q dis c h e n Sc h-u lverein und anderen zionistischen Ins 11- <utionen zugeführt. Urania. Heute, Uhr (Großer Saal) Das schöne Land Salzburg. - */a3 Uhr (Kleiner Saal) Wilhelm Busch, jein Meister deutschen Humors. — V85 Uhr (Kleiner Saal) Raimund Zoder: Schmiede und Bauersleute in der Eisenwurzen. — 5 Uhr (Großer Saal) Wild-Afrika. — JA6 Uhr (Kurssaal) Dr. Ankwicz-KIeehoven: Vom Impressionismus zum Expressionismus. — Vg6 Uhr fKiubsaal) Konzertsängerin Inah G a 11 i: Lieder und Arien. — l/ö8 Uhr (Großer Saal) Wiener Humor aus vergangener Zeit — Uhr (Kleiner Saal) Schriftsteller Fritz Stüber-Gun ther: Heitere Wiener Geschichten. —?/s8 Uhr (Kurssaal) Eduard G o 1 i a s: Erziehung zur freu de. — llß Uhr (Klubsaal) Heiteres aus dem wiener Leben. __ >■ Austritte aus dem Judentum. Groß geb. Doktor, geboren 17. Februar 1841 in Prag,!v., Schloßgasse 8. — B e i g e 1 Emma, geboren 16. [uni 1896 in Wien. 111., Hetzgasse 33. — J e 11 i n e k Karl, geboren 13. November 1900 in Wien, IX., Porze'.langasse 27. — Paul Rachel geb. Freitier, geboren 19. August 1897 in Aspang, IX„ Roßauerlände 29. — Ernst Albert, geboren 18. September 1897 in Wien, Zahntechniker, VII., JLerchenfelderstraße 35. — F e r r y Emil, geboren!. Juni 1884 in Wien, II., Praterstraße 13. — Hirsch Selraa, geboren 22. September in Brünn, II., Heinestraße 1. - Sab o.r s k y Therese geb. Bondy, geboren 28. Jänner 1855 |n Prag, J1L, Estegasse 7. — Frey Eugen, geboren 22. August 1882 in Budapest, Fabrikant, XII., Strohbergirasse 6. — Hasaak Jacques, geboren 12. März 1892 Tn Wen, II., Gaußplatz 3. — Helfan Benno, geboren 22. März 1907 in Czernowitz, IL.Lilienbrunngastie.J0, — Für Jüdische Kri'egsinvalide, Witwen und Waisen (bisher K 11.200). Dr. Hermann Ebner, I zu dessen Händen erlegte Buße K 1000, Ungenannt K 5000. Für in Not geratene jüdische Sattler- Familie (bisher K 8910). F, 8. K 1000.: ... Für „R a s c h e H 1 1 f e* (bisher K 19.786 und tschech. K 100). . M. L E. H. K 1000, f. Bourla 200, Unter Fritz K 3000. Für ,N 6 t s t a n d s a k t i o n der l s r a e 1 i t i s c h e n ... K.u It.usgeraeinde (bisher K 224.300-und tschech. IC 215). Leo Rosenblum, Linz, K 2000, Zimmermann K 1500, Aktivitas der akademischen Verbindung Kadimah K 20.000, Dr. Berthöld Hirschl K 500. Für i e b 1 i n d e F r a u f r i e r t* (bisher K 23.800 und 6 Dinar). Eine Dankbare K 250, Sammlung Julius Thurin K 4950, Regine Klug K 1000, J. Großbard K 200, Th. Broch K 200, Erna Schwedberg, Olovo, 6 Dinar. .Für Pogroraopf er (bisher K 442.200, 10 Lire, tschech. K 100, 300 D. Mk.). J. Bourla K 20D, M. T. K 2000, Zionistische Bezirkssektion 111 K 1000, A. P., XVI., K 300, Fanni Günsburg, stud. ehern. K 450, Unterstützungsverein jüdischer Akademiker’aus Jugoslawien in Wien K 20.000, Sammlung der Mitglieder jüdischer Akademiker aus Jugoslawien in Wien K 8523, Thora-Spende Verein Liwiat Chein, Stephaniehof K 22.645, Sammlung durch Jolles anläßlich Verlobung Werbel-Feldstein“ K 5250. Für Pogromwaisen (bisher K 156.757.70, 5 , Schweizer Francs, tschech. K 400). Dr. Jakob Braun, Piesting, K 33, J. Bourla K 200, Pollner Plotzky K 50, Anna Kaminer, II K 500, Dr. Jakob Braun, Piesting, K 35, F. 8. K 1000, Ratael Pomeranz K 1000, Helene Pollak, I! K 300, Roman Parnes IC 1000. Für das Elend eines Greises ad Notiz vom 5. März d. J. (bfrher K 1000). Ungenannt K 1000. Für B i 11 e u m Hilfe ad Notiz 5. März d. J. (bisher IC 4000 und 50 Dinar). Ungenannt K 1000, Ungenannt K 2500, Helene IC 500, Julius Löwenberg, Novlsad, Dinar K 50. Für z w e.i a r m e jüdische Familien. „Paul“ K 5000. Rindfleisch und Kalbfleisch um 100 Kronen billiger. Die besseret) Zufuhren bewirkten, daß sich die Preise für Rindfleisch und Kalbfleisch um K 100 per Kilogramm gegenüber den Preisen der Vorwoche ermäßigten. Gestern herrschte überaus lebhafter Verkehr, so daß die Vorräte, namentlich bessere Qualitäten, knapp wurden. Von auswärts sind in der Großmarkthalle acht Waggons, die vorwiegend Schweinefleisch und Rindfleisch enthielten, angekommen. Heute : bleibt die Großmarkthalle bis 12 Uhr geöffnet 6 Auf den Grünwärenmärkten war das Angebot ausreichend, der Verkehr lebhaft. Besonders groo sind die Angebote von italienischem Karfiol und italienischem Salat. Der Karfiol stellt sich je nach Größe auf K 180 bis 500 per Rose, der Salat auf ungefähr K 650 per Kilogramm. Italienische heurige Kartoffeln kosten auf dem Markt K 880, in den Bezirksgeschäften K 920 per Kilogramm und finden begreiflicherweise zu diesem Preise nur Liebhaber als Abnehmer. Gestern sind auf dem Naschmarkt 1287 Kisten Orangen angekommen, die je nach Größe im Detailhandel zu K 170 bis 230 abgegeben wurden. Auch Zitronen waren stark vertreten, das Stück kostete durchschnittlich K 44, ganz besonders große und schöne Zitronetl notierten K 60 per Stück. Eier sind in genügenden Mengen vorrätig-, finden jedoch wegen des noch immer zu hohen Preises nur schwachen Absatz. Fettnnd Mehlabgabe. Vom 2fe. März bis 1. Aptfl werden bei den städtischen Fettabgabestellen und bei den Konsumentenorganisationen;. 12 dkg teils Margarine, teils Pflanzenfett, (Paket- oder Faßware) gegen Abtrennung des Abschnittes a der Mehl- und Fettbezugskarte abgegeben. Der Preis für Margarine ist K 198,. für Pflanzenfett (Paket« wäre) K 234, Pflanzenfett (Faßwäre) K 222. In der gleichen Zelt werden per Person % kg Verschleißmehl im Höchst« ausmaß.gegen Abtrennung des Buchstabens O der Mehl« bezugskarte zu K 612 per Kilogramm abgegeben. Einstellung der Mehl- und Fettkarte in Wien. Ah 2. April 1. J. wird.in Wien die Abgabe von Verschleißmehl und Feit gegen Vorweisung der Mehl- und Fettkarte ein« gestellt. Die Fettkarte wird überhaupt aufgehoben, während die Mehlkarte vorläufig nur außer Kraft gesetzt wird, um, falls sich winer Erwarten Störungen in der Mehl« Versorgung» ergehen sollten, den bisher bestandenen Verteilungsapparat sofort wieder aufleben zu lassen. Die Mehlkarte ist» daher bis auf weiteres noch aufzubewahren.. In den. übrigen Bundesländern »treten die gleichen Verfügungen hinsichtlich des Verschleißmehles erst ani 19. April ln Kraft; Hinsichtlich der Einlösung der Gutscheine ab 2. April wird eine gesonderte Verlautbarung nachfolgen. Fr eie jüdische Vo1k sbtt hn e Gastspiel im Lnst&pleltheater H e o f ©, 3 Uhr nachmittags Scholem-AlelcheiM-Gcsdenl&feler , .... . Bf am GA jp Be tu* su (Eine Szene, dargesteltt ZumJ. Alale; U @ T . I* F I 5 W von Jona» R.e , 8 m a n a) Vorlesung aus Werken Sctiolem Alejchems (Herr Slgall), zum 1. Male „Tojwje der Milchiger“ (Tsjwje — Herr Nathan). 4280 VaßUhrabds, Komödie in 3 Aktei v.Scholem Alejchem Raimund-Theater. (Zum ersten Male: >D i erb t e S t,r a B ec, ein drama^ tisches Werk in 14 Bildern von Franz Theodor . . Csokoc) - Der Atrtöir selbst' Hat diese Dichturig »die größt Beichte, aus' Blut,. .Obaicis uind Seibnsucht« genannt. 5Ule-nh,an.d‘Hochächitutng — der Gsokoir 'scheint den Zeugunigsaöft, dem diese 14 Szenen' zu werdamken sind, gair sehr zu überschätzen. D er PassicwTsw eg,den ’ dieses Mesnsdhenipaaß duirch -»Die rate Straße «geht —, er wird fürwahr; auch dem Zuschetutor zur Paiasion. Nicht weil des! Diaidg allzu tiefsinnig wäre, .nicht weil die Probletne — wie heißt es doch .jetzt so schön *~t- »'hreite Seelen« votraussetzte. Bewahre!' Die Angelegenheit ist platt i gewöhn lieh, die Geistigkeit dieser vierzeha Auiseinandersetzutng»e»n mit obligaten Ober-, Unter-. und-Nebenstimmen -aus zehnter. Hand': n'hernQmmea, Der; sonst so - S)rinpL-MsLhe.5Dkbhtbr - GSok-ori SchemL sich di-esss'-Werk abgequMLzÜ' ha<bein;'/. In •voltig«r, Abwesenheit seines Geniu-S. Diese Dialoge.sind nicht »geballt«, sondern dürftig, diese Szenenreihe ist nicht „knapp umd straff, sondern öde und konstruiert* Mag ''sein, daß Gsok-ör mit der äußeren Form dieses Werkes, mit diesem Bxempel der ^Auisdruckskunst«, anderen, die sich, früher Gehör' ziii schaffen 'wußten, um eine Pferdedlänge ■ voraus, war, als. er es scliuL Aber taan hat indessen den Marterweg der durch' »Urgemeinschaft«. „ verbundenen. Hennschaften »Er« ■und. »Sie« «recht häufig mltmachen müssen, sah diese! typischen Figniiren ' literarischer• Vorstellungen so häufig von der gemeinen Bürgerlichkeit bespuckt, vom: Götzen Mammon auseinändeffgerisse^, von - den Stimme des Blutes wieder znisammengefühnt, .vom Haßliebe nochmals getrennt usw-, bis zur Erlösung, sah die Symbole: Frenden'hi2»us,'I'rrenhau'5, Dirne, Lustseuche, .Marterkreuz, praller Geldbeutel, Lrikai usw., so häufig verwendet, daß diese neuerliche Wiederholung nicht gut erträglich ist. Freilich fielen solche Erwägungen weg, wenn ein echtes, glühendes Gedicht m uns spräche... ' Die Künstler des Raim«üind-Theatefs waren um das Werk ihres Dramaturgen sehr bemüht. Die Hauptdarsteller, Lilly Karöly und Ludwig Anders, en, der Spielleiter Herr Direktor Beer und vor allem der Dichter, wurden., mit .reichem Beifall ausgezeichnet. O. A. Fann!-K!Ü1er-Menä. (Akadomistheater.) Nickt tniuir dlem Mimen, auch diom. Tänlzarfliiicht die -Nachwelt iim aliligenletiin'en (keine Kjränize. Wenk« Fairffrai Elßler ebne Aüi-niahirrie bildet, wen«. Shit Ruhm, und- Angedlenüoön bei «unsktbanidlig gelblieben ist, 50 rnag dia® vLel!le'5clb«t diairan liegen, «daß dieses’ Wiener Kind-so echt, so henzierfreujenid ’wienterisch gewesen i«sit, daß sidh in Fiamin«i Elßler diie Anmut und Läribonfs-« wüfldijigfk'eit öhtrer 2e'H; Ihrcir Svadt,.ibyeir Heümiat vck-. koliPcnt halt. So w<air es eiin hülbsciber. Gbdianike vom Mapia. Ley, eätnbn lWz«al&ättd dtöni -GcdLckitn-is' dey großen Wiener Tänizeritn zu widtmen unrd ailUe «die Tänze'vorizuführen, dlie. Fannni Elßler ztüirn Enibzücke« ihrer Zeiitgenicvsseiu getairuzt. Pie» Eihloitung bildete ein »iküieinos Spiel« von .^fakioib'• Wasssormanrh. Wie) wollen' so wenig alts'uipglkih . diärülbA' siptrodiieiiL, Waisisermianin ist gewiß ein Dichter.«utoid Meine gel'egeJnitliidhie Entgleisungen eftabf man einem Diidhüct) ntiicbt übielnehmen. Jede Gentaillt des Eiioialktieincheinis spiri'dhit «rui'dhit nur wie einBuch, somdiann wie eiime kleine Bi'blie'ifbek. Sie -atmien' ülberuatürlidTsn Geist, sehiriiufpfein W eilt Weisheit uind. niiteßcm Aponouis. H*arm O'nno aöß Gentz, Hains Wcngmaf «allis Gnaf Roiibzen«- stein «und Maria Ley alis- Fatnmii bemühte«' ©ich mit lodiUcheim'Eifer, d'äs Unwiogliohc mögltch zu maidhioii Daun aber kam ens-t der .wirklich feadscho ToiL AÖe

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