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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-24 · Heft 1132 (24.3.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1132 (24.3.1922)
Date
1922-03-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 5 Men, Freitag' WIENER; MORGEiremTtfNW krsle jüdische Vo4ksbahne Gastspiel Im Lastsplelthealer •«Ä„dS, Der Singer fih sein Trauer Spiel Id 3 Akten, mit einem Vor- und Nachspiel von Ossip Dyraow gnm»i,i 24, Mära 1922 Nr. 1132 Samstag den 25. März, 3 Uhr nachmittags Scho!em»AlQ]chem-<äedenkfeter r,.°> 1.Mai«-. Der Prisyw <!'fJ(j|f5,% Vorlesung aus Werken Schalem Alelchems (Herr Sigall), zum 1« Mate „.Tojwje der Milchiger“ (Tojwje —' Herr Nathan). 4280 Aus den Theatern. Itn Burgtheater geht morgen, V.8 Uhr abends, »Das SchitfTenacity“in Szene. Int Operntheater wird morgen „D e-r fliegende Holländer“, mit Kammersängerin Gertrude Kappel vom Bundesfbeater in Hannover, als Senta, aufgeführt. Im Redoutensaal gelangt morgen zugunsten der Kriegsopfer „D e r B ä r b I e r von SevilU“ zur Aufführung. In der V 0 l fc s p p e r geht morgen „A? d a“, mit Frau Pfiffer-Lax in der Titelrolle und Herrn Jean Athanasia von der Staatsoper in Bukarest als Amonasro, ln Szene. Den Rhadames singt Herr Lußmann. Dirigent Herr de Stermich. Beginn 7 Uhr. Int Deutschen Volkstheater wird morgen abends um 7 Uhr „Die Opferung- und um 10 Ühr zugunsten der Hungernden in Rußland „Karosse 1 ia mit Frau Ida Roland gegeben. — Montag beschließt Frau Ida R o 1 a n d in Verneülls Lustspiel „K a r u s s e 11“ ihr diesmaliges Gastspiel. In den K a m m e r s p i e 1 e 11 gelangt morgen nachmittags „Am T e p t i s c h“ und in beiden Abendvorstellungen „R e i g e n“ zur Darstellung. Im Ralpiun d-T heater wird morgen nachmittags „Die goldene E v a“, abends »Die r o f e Straße“ gespielt. Im Wiener Stadttheater wird heute zum ersten Male die Komödie „Adam im Frack“ von Johann Paul Schönthan und Rolf Brandt gegeben, — Morgen nachmittags geht „Am V o r a b e nd“, abends „Die K i n d s f r a u“, mit Frau Hans! Niese in Szene. Im Lustspieltheater veranstaltet die Freie jüdische Volksbühne morgen nachmittags eine Scholem-Alejchem-Gedenfeier anläßlich der Wiederkehr seines Todestages. Abends bringt sie »Z i s e i t ip Z i s p r e i t“ zur DarstellqhgJ An der Rplatnd-Büfiqe fiydet heute, V.8 Uhr abends, die Erstaufführung von „Das P r! h x c h e n“. Liedesschwank in drei Akten von Robert Misch, statt Auch die heute im Akademietheater statt? findende erste Wiederholung der Veranstaltung „Fanny Elßler und ihre Zeit“, mit dpr Tanzk(ip§tbriti Maria L e y und Ferdinand Onno in den Titelrollen sowie den Herren Hans Wen graf und Kornelius Kirschner in den anderen Rpllen, der von dem Regisseur des Deutschen Volkstheaters Hans ßrahjn inszenierten Komödie „Geni? und Panny Elß I er", woran sich stilechte Tanzproduktionen von Maria L e y und vom Ballettmeister Karl Raimubd schließen, beginnt pünktlich 7*7 Uhr. Restlicher Kartenverkauf an der Konzerthauskasse, DL, Lothringerstraße, und bei Gutmann, eventuell auch an der Abendkasse. Die Wiener Philharmoniker nach Südamerika. Der Direktor der internationalen, Könzettdirektloh Tka, Doktor Artur Hohenberg, übergab gestern als Wiener Vertreter des südamerikanischen Impresarios Walter Moechi den unter? zeichneten Vertrag, der die Wieder. Philharmoniker uijier der Leitung , Felix Weingartners für eine dreimonatige Tournee, die einschließlich der Rei§e Vom 1. Juli bis Ende September dauert, nach Südamerika! Vokalkonzert für das Polizeispital. Unter ddm Ehrenschutze des Bundeskanzlers Hans Schober ver* anstaltet der Gesangverein der Sicherheitswachebeamtep' am-Samstag den 25. d. M. (Feiertag) um 7 Uhr abends ein Vokalkonzert pater der Leitung seines Ehrehchdfr matsters Professor Josef Karl Obermaye r. Mitwirken werden die Damen Rosette A n d a y, Mitglied der Staats? oper, und Waltraute C h r i 8 fl a n (Vipjing) und die Herren Fritz Egon Panier (Komponist), Professor Heinrich Christian (Klavier) und Bertii Wetzeistb e r g e r (Staatsoper) Klavier. Die Chöre begleitet auf dem Klavier Chormeisterstellvertreter Rudolf W.e i c h i n g er* Karten zu K 400 bis 1200 sind bei den Vereinsmitgliederp> in deaii Wachzimmern' der Sicherheitswache des I. Be? zirkes- und an der Konzertkasse, Karlsplatz 1, zu haben. : ßjammermusikabende der Urania. Der erste der durch die Gewinnung des Gottesmann - Q u ä r* t e 11 s* ermöglichten volkstümlichen Kammermusikabende der Urania findet Dienstag den 28. d. M., f/98 Uhr, im Großen .'Saale statt und ist Johannes Brahms gewidmet (Streichquartett C-Moil, dp. 51, KlarinetteiiqüiHteit, Streichquartett A-Moil, op. 52). : . - Die Direktion des Deutschen Volkstheaters sendet uns folgende Mitteilung; „Anoden deutschen Bühnen der Tschechoslowakei werden unter dem Titel Gastspiele des Deutschen Volkstheaters in Wien und mit der Angabe, daß diese Gastspiele mit der Direktion des Wfenei* Deutschen Volkstheaters, offiziell abgeschlossen wurden, von Schauspielern, die dem Verbände des Deutschen Volkstheaters nicht angehören und auch nie angphört haben, in Repertoirestücken dieser Bühne Gastspiele veranstaltet. So haben kürzlich erst Fräulein Mariette We b er und die Herren Rudolf A i c h e r, Karl M e i x n e r* Hans Karth und Robert VaItzerg an mehreren deutschböhnsischen Bühnen in „Untreu“ und „Fern! na" unter obiger Flagge gespielt. Gegen diesen Mißbrauch muß sich die Direktion des Deutschen Volkstheaters verv wahren.“ Wer ist Frankreichs größter Dichter? Die Geschmacklosigkeit, durch Rundfragen zu ermitteln, wer der größte Dichter eines Volkes ist, wurde — wohl durch die Moltere-Feier veranlaßt — jüngst wieder in Frankreich begangen. Der „Figaro“ erhielt auf seine Rundfrage vom Ministerpräsidenten P o i n c a rd folgende Verlegenheifs- -antwort: „Wir besitzen so viele große Schriftsteller, daß man sich nicht entschließen kann, einen als den größten zu bezeichnen.“ Die relative Mehrheit erklärte sich für *M 0 1 i 3 r e, in dem man das typische Genie franzözischer Rasse zu erblicken vermeint Drei Schriftsteller, die bei der Abstimmung mit ziemlich gleicher Stimmenzahl nach Mollfere am besten abschneiden, sind Rabelais, Voltaire und Balzac. Aber auch Racine, Flaubert und Viktor Hugo erfreuten sich der Gunst der Befragten, und auch Zola fehlte es nicht an Anhängern. Bemerkenswert ist eine der Antworten, die bekennt, daß der französische literarische Genius seiner ganzen Art nach außerstande sei, eine in der Dichtkunst so überragende Erscheinung, wie es Shakespeare oder Cervantes sind, hervorzubringen. Professor Ottokar Spvcik. Der berühmte Muslk-;dge. Professor Ottokar S e v c i k ist dieser Tage 70 Jahre alt geworden. Bis zum Zusammenbruch wirkte Sevcik seit vielen Jahren in Wien und die größten Geigenvirtuosen wie Kubelils, Kocian, Silhavy und viele andere waren seine Schüler. Der greise Jubilar, der sich noch irnrnes der besten Gesundheit erfreut, lebt jetzt in Hörazdo\yic. Paul Kornfelds jüngstes Bühnen werk „Der ewige Traum“ wird in Darmstadt zur Uraufführung gelangen. Gerichtssaal. Die Anstatt; für Sachdemobilisjerung betrogen^ Der Bürgermeister von Barras dort Georg 8 beitret hätte mit dem Handelsangestellten Rudolf 11 t chka und ffem Bahnbediensteten Johann Schach Inger tler Sachdemobilisierung Ackerbaugeräte im Werte von KL 7000 unter der Vorspiegelung herausgelockt, daß die Geräte 3000 Invaliden zugute kommen. Indessen wurden die Geräte durch ein Konsortium in deti Handel gebracht jund zu hohen Preisen veräußert. Bei der gestern gegen die Vorgenannten im Straflandesgericht durch geführten Verhandlung kam heraus, daß der Angeklagte L i t s c h k a bereits einmal wegen Betruges an der Anstalt für Sachdemobilisierung vor dem Schwurgericht stand. Er wurde aber damals nur wegen Veruntreuung zu 3 Monaten Arrests verurteilt. Das heutige Urteil gegen Litschka fiel, schon schärfer aus. Er wurde zu einem Jahre Kerkers verurteilt. Das Urteil gegen Büurger? melster Steurer lautete wegen Mißbrauchs der Amtsgewalt auf drei Monate strengen Arrests, bedingt, gegen Johann Schachinger wegen Uebertretung des Betruges auf 14 Tagen Arrests, bedingt, gegen Dr. Fried wegen Preistreiberei auf K 250.000 Geldstrafe. Die Angeklagten Wymelka und Kammerlander wurden freigesprochen. Bänkhaus M. ROHATYN Wien, 1. Bezi K, Marl« Theresien-Straße 10 Telephon: 20-3*63 und 15-6*04 Kulante Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. — An- und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten 424 Volkswirt. Gestempelte Krone -r-.071/4 Auszahlung Wien « —.06V* Starker Rückgang der In Zürich notierte: die österreichische Krone —.06*/* (—;07 die psterr. gest. Krone . . —.071/, (—.07 die tschechische Krone. . 8.90 ( 8.87 die Mark ....... 1.55 ( 1.74 Agram ........ 1.52 ( 1.55 Bukarest ...... (—.— Budapest ...... . —.61 (—.64 Warschau ....... —43 4—43 Centimes. Centimes. am 22. am 22. am 22. am 22. am 22. am 22. am 22. am 22. März) März) März) März) März) März) März) März) Der fünfte Messetag. In der Rotunde herrschte gestern reges Leben. Die Zahl der Abschlüsse war bedeutend größer als in den vergangenen Tagen, Man konnte deutlich sehen, daß die meisten Einkäufer sich \ die Abschlüsse für die letzten Messetage lassen. Der Leiter der Expositur der Wiener Handels? und Gewerbekämmer in der Rotunde berichtet über rege Anträgen von Schweizern und Franzosen nach Bronzewaren;intarsierten Möbe4n, Drechsler? waren in künstlerischer Ausführung. Maschinen für Mölkereiprodukte fanden das Interesse von Käufern aus dem Burgenland, Ungarn, Kroatien und Rumänien. Eine sehr starke Nachfrage aus Frankreich, Schweiz, Rumänien, Jugoslawien war vorhanden für El ektromaterial, elektrotechnische Beleuchtungsartikel, elektrotechnische Motoren, Heizapparate usw, Jugoslawische Einkäufer machten Abschlüsse in Eisenbarrels und Benzintanks, Besonders gut gingen Korbwaren ab, welche sehr schöne Abschlüsse nach der Schweiz erzielten. Ebendorthin gingen auch Motorboote (Luxu^boote, Yachten der österreichischen Werke). Bezüglich dei\ vielfachen Klagen wegen Behinderung der Einfuhr nach Jugoslawien teilt der Expositurleitpr der Handels- und Gewerbekammer mH, daß zwar die Einfuhr einzelner Artikel gesperrt sei,' daß aber über fallweise Intervention der Einkäufer bei der jugoslawischen Handelsdelegation diese Hindernisse beseitigt würden. Im. MessepaUst haben Verkehr und Geschäft gegenüber den Vortagen große Verstärkung erfahren. Es wurden große Posten Koffer nach der Tschecho-Slowakei sowie nach Deutschland verkauft. Pariser Parfüms waren stark begehrt. Schirme und Stöcke gingen in großer Zahl nach den 8. H. 8.- Staaten, auch die Schweizer stellten sich in diesem Artikel mit größeren Aufträgen ein, Bemerkenswert ist eine Reihe größerer Aufträge, so zum Beispiel Porzellan für 50 Millionen Kronen nach Aegypten. Manschettenknöpfe und Rasierartikel sowie Spielwaren erzielten Massenaufträge. Von Spiel waren waren es Insbesondere mechanische Neuheiten, die derartigen Absatz fanden, daß einige Firmen auf Grund der erhaltenen Aufträge bis Juli d. J. sich als versorgt erklärten. Im Messehaus Hofburg war der Verkehr sehr stark. Die deutschen Textilfirmen machten i ■ipn—im. ^.— - .»^ gutes Geschäft, In der Konfektion sbraacbd wird vor allem hochwertige Luxusware abgesetzt. Kommerzware ist weniger begehrt Die originellen Jumper? muster finden viel Anklang; es werden yöjr allem von den valutastarken Ländern große Aufträge erteilt Aizch in Hüten wurden Umsätze nach den Nationalstaaten erzielt. Einzelne deutsche sowie eine holländische Tuch« firtpa sind bereits vojlkomtnen ausverkaüft. ln der S ch u hb r a p c li e herrscht die größte Nachfrage nach Luxus- und Gaianterieschuhem Auch in Leder treten zahlreiche Interessenten auf. Amerikanische Gummischuhe wurden von Einkäufern aller Länder begehrt In der Papiermesse war das Geschäft elit sehr gutes. Zahlreiche Aussteller legen sich bereits in der Entgegennahme von Aufträgen Zurückhaltung auf, da sie unter den gegebenen Umständen noch nicht die Ueberslcht haben, oy sie tatsächlich alle Aufträge werden effektuieren können, ßureauartikßi gingen nach Jugoslawien und nach dem Balkan, zuyj Tel) auch wieder nach dein näheren und weiteren Orient . Die Hauptanziehungskraft der Papief* messe (Stiftskaserne) bildet Koje Nr. 3223. Port stellt die Cottage MHI G, m. b. H., Fabrik, XVlfi.. Karl Beckgasse 41 (Bureau, I., Bauernmarkt 19), ihre zum Patent angemeldeten Erzeugnisse in Notizbüchern, Blocks und Durcbscbreibebüchern ganz neuen Systems aus. Die ungemein praktischen Gegenstände mit Preßspahndeckeii lockt zahlreiche Käufer an und versäume'fes Icein Exporteur und Einkäufer diese Expositur zu besichtigen. Die Valuten. Das Geschäft in fremden Zahlungsmitteln war int gestrigen Verkehr gering. Die Kurse bewegten sich zumeist auf dem letztgemeldeten Niveau, bloß Mark« U o t e n auf die Reparationszahlungen schwächet, Nachstehend die offiziellen Schlußkurse; Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 23. März 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam t. 100 holl. Gulden . Agram IQQ Jue. Kronen . . . » tzslerßd J00 binar. Benin 100 deutsche Reichsmark , Brüssel IGO Belgische Francs . , Budapest IQÖ ungarische Kronen. Bukarest }00 Lei .. Chrlstlania ICO noryveg. Kropeh . Kopenhagen IQQ dänische Krerior London 1 Pfund Sterling . . . Madrid IQQ Pesetas Mailand lOO Gre. . . .. . Npv York 1 Dollar Paris Pr; $6i Stockholm Zinsfuß 4V, 8 8- Geld 2827.50 2200.50 5V; f, 8 k tr|s 100 Francs ae löp tschachq-slow, Krönen . »fia 100 Lewa . . . . . . . W schwedlsehsKronor Warschau JOO polnische Mark. . 1 Zürich lu) schwdizeriafche Francs 3‘/a Noten Amertkan. Noten v. 5 Dollar aufw, „. » » kleinere ... Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu lOOO Leva , . * ’ » » 100 n ». ., . kleinere. » , Dänische Noten }0Q Kroner » , Deutsche Nöten zu idoo Mark. . » a n 100 , . > ' Engt Noten von^öVlvregt. *aufw; > , » klelhers . . . . » FraurSslschß Notel, IQQ Francs . »oNändjsche Noteq 160 Gulden . Italienische Noten v. fcö Llre aufw. » „ kleinere . . . lugosl. Noten uugest, zu lOOQDinar ,10ö „ - kleinere « , >het . : äuf\y. _ w n lijcuicic * t Rumänische Noten zu 1000 u. SOOLel Russ/Noten (Romani zu^lxikubei * o n 100 ■ i, » „ kleinere . . Schwedische Noten 100 Krpnor . Schweizerische Nöten IQÖ Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschechorslow. Not. v. 1000 aufw, n „ kleinere . . Ungar. Noten (neueEm.) zu 1000 Kr. » , zu 10.000 Kr. ... . kleinere , , , . . 857.- 1294*- 1893.75 32.775 1158.75 378.20 7469,rr 674.50 129.90 4848,r- 140345 Kurs v. 21. M8r4 Warn Geld Ware, 2832.50 2832.50 2837.50 2215.50 > 2197*— 2203.^ 8832.- »- 2582.50 1514.50 8792.r=r AZ 863*— W.S0. . 905.5# 1296^ 1593.25 iis 'äh 32.625 7481.- 675.50 130.10. 1949.*^ 1023,50 |77.-. 176.77- 1.^ 145345 7419.- 7431— 7406^0 v 7418.30 6Ä.M 4745.- 47Ü 610.M 4805— 46.05.-ri> 15?Ü75 2320.- 1576125 2330— -rrsiH 32475 3LW -MH 3pS §i;i 2797,59 375*70 670Ä 2802,50 376-30 657.Ä S807.M 369.70 SÄ.» 2812.50 37p.30 E 8862— 8832.- 8748^ 8773.-- 173— 127?— )77— 12W— 172— 1261— 176— 5344— 8344— 8144— jsi*.2 «158— ■ Z\Z' 19lS.N 1438.75 J138.75 129.65 129,55 862— 1MM 1441.25 1141.25 129.88 129.78 868— 1898.50 1438.73 128.40 912— 1SÖI.A 1441.35 1A.K 8(8— > '» ■■ Der tsdjecho-slowakJscbe HoJtsniarkt (Von unserem Brfinner L.-S.-Korrespondeuten.) . Die ^uiudbolzbeschaffungssaison 1921/22 gehi ihrem Ende zu. Der Rundholz e i 0 k 3 ut 8teud im Zeichen großer Zurückhaltung der Käufer, was hauptsächlich auf die enormen Verluste zurückzuführen war, die. viele Sägehetriebe im Vorjahr infolge der allgemeinen Stagnation erlitten hatten, Obwohl das“ Angebot der Forslwerwaltungen infolge Von N-onmehfraß und Borkenkäfergefahr nacht gering war und wir unter? Rundhol?mahgel keineswegs z-u leiden hatten, mahnte! doch die ungeklärte Situation auf dem Inlandsmarkh (Rundholzpreise, Arbeitslöhne, Frachtsätze, Ausfuhr* gebühren üsw.) zu' höchster Yorsicht und größter Reserve. Aitgemeift wurde von chch. RohhoIzim'ter4 essenten folgender Standipünkt eingenommen* Je. Öliger und günstiger der Einkauf, de§tp {deiner die Gefahr eines Verlustes bei verändeter Marktlage und desto; besser die Chancen im Absatz fertiger;Waren. Sp ging; die Rundbo’iz'beschaffung bei. vollständiger Desorien-!- tierung vor sich, da niemand den Mut aufbracbto, did Veramtwortung einer Festsetzung von Richtpreisen auf sich zu nehmein. Bis dato haben die Forstämter, die infolge bestän« diig anwachsender Belastung der H-olziproduiktiom ohne aijzugroße Verluste nicht verkaufen wollten» dje R u n d h o l 2 p r ,e i s e Um ungefähr 25 bis 30 Prozettf ermäßigt. Für Stärken von 15 bis 40 cm und aufwärts’ bewegen sich die Preise zwischen Kc 120 bis iRo per Festmeter, loko Wald. Leider sind die Verfrachtungs¬ und Zufuhrverhältnisse so des-oilate und die EkhaiH. trachten, Arbeite- und Fuhrlöhne usw, poch derart hohe,, daß sich die Preise des Fertgmaterials nur unbedeutend verbilligen konnten (12 bis 15 Prozent). Der Brettermarkt trägt ein flaues Gepräge. Die GeV samtlage läßt für den Absatz von Schnittmaterial keine Wasserdichte Regenmäntel für Herren und Damen ‘ Sorer L, Rotenturmstr. 31. (Mezzanin) 170 4

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