Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1132 (24.3.1922)
- Date
- 1922-03-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 * WTETvTER MÖfcOEftZßmWCI 24. März 1922 Wien, Freftäg Nr. 1132 gegen diie Anmeldung aur jüdischen NartiomÄii-ät geltend gemacht wunden. Die soziale Fürsorge, dße d»an vorwiegenden Teil dar Aolbeüt des Jüdaw/lien Nationeulinaite« bildete, wind von der Fürsang'ezon-tipale autögeübt, an deren Gründtioug dar Jüditadtoe Nailionßilmat teilgenommen atut. E>itn Mitglied dies Jüdtitsoh-en [NTiatromaiIiria»ties ist aatoh Mitglied' d>vr Exetotive der jüdischen Wefahflfslkoinfereniz. Der Jüdische Nationdimit war vor allem die fixekuitiive für Böhmern, Mähren und Sdhüesien und arbeiitete gemeinsam mit dem VctUksiverbaind der Juden in der Slowakei. Bei einer am Z. Fertmuaa dieses Jathreis in P'rcßtuuirg albgehall-tenen Konfenemz Wunde betont, daß in allen gemeinsamen Angelegenheiten gemevrvaim mit dem. Jüdisdhen NiatLomaimait Vorzug ehern sei. Die größte Aufmerkisiaimkeit wurde K a t jp a t lj o- . ir u 8 1 a n d geschenfkl. Das Präsidiitom h«it aweimdl gemeonisiam mir OibsrnSlbbinor Djt. B r o d >, JCainpstharußland besreist tanid diie Grü’ndiun'g der (Vereinigung jüdnsclier Parteien dmrtfisieillbi.it ziuisftiaorde gebracht. Du roh Umtnidbe von Etnizel.perscncn wurde dlie ruhige Enttwiöklnmg der Partei gestört. OBs ist aber gelungen, die KonisaHdiemanjg der Juden- Schaft wieder hertveizuführen, und es wird aui einer gern ein. «amen Konferenz, dÜe in Munk.acs stattfimiet., die Rekonwtmutcrung der Partei prokliam iebr werden. Der Jüdische Naftnoniakat, der Vollksvecband der Juden in der Slowakei und die Organisation der Juden in /Kampsr honußland werden eine gcoieimsiaime Exekutive wähflen. Professor Dr. Alfred Engel (Brünn-) bespricht in sernem Schulrefe-rat dlite Leihrerfrage und die finantzieiM-en Sc'hwierigikeÄtcn, d&e scch <be on-dens bezüglich der Herausgabe von Schulbücher n für jüdische Sd:raile>n geltend madben. Etr venlöngt drsn A'Uisfban des jüdischem Schul wesents mit 'beson- Iderer Betcwrung dos Hebräi ichen imd 'bcEinfcnagt, diaß der Leg-Baomer-Tag za Sommüufngen ausgemütet «wende, die dem Schulwesen aufließen solflon. Im O r g 3> n i s a t i o n « r e f e <r a t 'beppridit Dr. Lefoenhardfr die Ergpuaung dtas Stiatiüts des Jüdfl dhen Niaticnalrates. Der Jüdifedhe ■ NenAonaflinait wird dfae poliin isefhe' R-eprasemtamiz dler bestehenden jüdischem Organisationen sein. Er hat einen Präsidenten, zwei Vizepräsidenten, eine achiözehngliediriige Executive und ein, ö^gÜlsdr-iges Plennam. 3imi$ Pleruum werden ihre Vertreter enti-enden: die zinistisdhe Orgnisa<tif>n, dter Kulliuusgemetndeverbatid «von Mähren und Schlesien, der Verband der jüdischen Stiadtövertreter, die gesetzt streue Judenschaft, ’d'ie Tum- und Sport gern etimdie, Fr-aiuieruver'bände, ßchulverb finde und der Misnadhi. Am Nachmiittag tagte dne O rgamaiaatniorusikomi ni sgfom, die auch ein Budget ent warf, ln der Generaldebatte verlangt im >Xc»men der Brüntruer^Dciktor - Sonnenfeld, daß d*ie Arbeit nach einem systein atisdhieii Programm geschähe. Er spricht auch im {Karnern der Brümmer dem Jüdischen NaiiAcm-aili^it f>am.k und Anerkennung aiufc* O berlandte sgen:«c fob» ra t Dr. B i r ns t e i n weist auf dlie ungerechte Behänd- Dung dar jüdischen Reliigiorusildhiner im Gegensatz zu Iden anderen Lehrern hin und verlangt diieibezüg* Sehe Intervention. Dr. Singer -betende in seinem Schlußwort düe Notwendigkeit des Zusammenschiutises ailler bewußten jüdischen Organisaühxicn. Die ergänzten Statuten sowie Resolutionen im Sinne der gestellten Anträge wurden hierauf zum (Beschluß erlhtoben. Zum Präsidenten - wunde umtet großem Beifail wieder einstimmig Dr. Singer ge- (A ählL * Die Sitzung des Zionistischen Aktionskomitees. Anträge und Resolutionen. t Das Aktionskomitee billigt die Politik der Exekutive der zionistischen Organisation und unterstützt die von der Exekutive für die nächste Zukunft vorgeschlagenen politische Maßnahmen. 11. Das Aktionskomitee fordert alle zionistischen Verbände aut, die Schekelaktion ln den nächsten zwei Monaten durchzuführen und in der gleichen Zelt die ihnen auferlegten Sonderbeiträge abzuführen. HL Nachdem das Aktionskomitee den Bericht des Wirtschattsrates über' die finanzielle Lage und Tätigkeit des Keren Hajessod gehört bat, stellt es fest, daß trotz der erfolgreichen Arbeit der zionistischen Delegation in Amerika auch noch jetzt das reguläre Palästina-Budget nicht gedeckt werden kann, well in einer Reihe europäischer Länder die entsprechenden Anstrengungen für den . Erfolg des Keren Hajessod nicht gemacht worden sind. Das Aktionskomitee wendet sich an die breite jüdische und zionistische Oeifentlichkeit Europas, alle Kräfte anzuspannen, um die benötigten Gelder für die Deckung des Palästina-Budgets zu schaffen, und fordert alle zionistischen Föderationen und Fraktionen auf, ihre besten organisatorischen und agitatorischen Kräfte der K.eren-Hajessod-Arbeit zu widmen. IV. ln Anbetracht dessen, daß die Reduktion des fendvrlrtschaftliehen Budgets eine Gefahr für die kolonisatorischen Anfänge darstellt, fordert das Aktionskomitee die Exekutive auf, alle notwendigen Mittel anzuwenden, daß die angeiangenen landwirtschaftlichen Arbeiten in beschlossenem Umfang ungestört fortgesetzt werden können. V. Das Aktionskomitee spricht der Delegation In Amerika für ihre mühevolle und erfolgreiche Tätigkeit deinen Dank aus. VI. Das Aktionskomitee verurteilt aufs schärfste die In der letzten Zeit von einer Anzahl von Zionisten ge» fflhrte Kampagne, in deren Verlauf sachlich ungerechtfertigte u'nd formal schwer beleidigende Beschuldigungen gegen die Leitung der Zionistischen Organisation erhoben worden sind. Das Aktionskomitee hofft, daß, unbeirrt durch die während dieser Kampagne erfolgten Angriffe, auch In Zukunft die besten und verantwortungsvollsten Männer der zionistischen Bewegung ihre ganze Arbeitskraft in den Dienst der Zionistische Organisation steilen werden. VI. lö Uebereinsffmmithg mit dem Vorschläge der Exekutive wählt das Aktionskomitee eine KjO m m i s s 1 o n, um in sämtlichen Aemtern der Zionistischen Organisation in Palästina und im Galuth festzustellen, ob und anf welcher Stolle Erspar n iss F möglich sind. Die Kommission-soll der nächsten Sitzung des Aktionskomitees Bericht erstatten. VII. Für die Ausarbeitung einer Geschäftsordnung des Aktionskomitees wird ein Ausschuß, bestehend aus dem Präsidium und den Mitgliedern des’Aktionskomitees, welche in Wien ihren Wohnsitz haben* eingesetzt, der bis zur nächsten Aktionskomiteesitzung die- Geschäftsordnung auszuarbeiten und sie dem Aktionskomitee vorzulegen hat Dem gleichen Ausschuß wird der Antrag auf Einrichtung eines ständigen Bureaus beim Präsidium des Aktionskomitees überwiesen. Oesterreich, Nationalrat, Auf 6sr Tagesordnung der heute sfaftflndenden Sitzung des N a t i o n a 1 r a t s stehen folgende Gegenwände: 1. Dritte Lesung des Kreditfondsgesetzes. 2. Einspruch des Bundesrats gegen den Gesetzesheschluß des Nationalrats vom 24. Februar 1922 über die Novellierung des H a u s i e r g e s e t z e s. 3. Aufhebung des Gesetzes über die Feststellung und Verfolgung von Pflichtverletzungen militärischer Organe im Kriege. Die Reparationen. In ungarischen Blättern wurde gestern der Wortlaut eines Beschlusses der Konferenz der Finanzminister in Paris vom 11. cj- IM. verbreitet, der sich in § 11 auch mit der Frage der Reparationen Oesterreichs und Ungarns beschäftigt. Gegenüber den unrichtigen Kommentaren, die an diese Nachricht gekhüpft wurden, erfährt die amtliche Nachrichtenstelle: Die Reparationskommission hat überhaupt nochkeineBestimmungen darüber getroffen, ob und welche Summen Oesterreich als R e p a r a t i o n zu bezahlen hat. Da alle Staaten die österreichischen Reparationen für 20 jahre zurückgestellt haben, ist diese Frage auch nicht aktuell, ln der Zwischenzeit wird es Sache der österreichischen Regierung sein, alle Momente geltend zu machen, die gegen die Repar. ati, onsverp fl i c h t u n g Oesterreichs auch' nach 20 Jahren sprechen. Schon aus der in dem Beschlüsse der Finanzministerkonlerenz enthaltenen Verknüpfung der für Oesterreich und Ungarn eventuell in Aussicht genommenen, Reparatippssummen mit den C-Bons, die bekanntlich auch Deutschland gegenüber erst in einem Zeitpunkt, in dem der interhätlöriale Markt zur freien Aufnahme solcher Bons geeignet wäre, herausgegetien werdeh sollen, ergibt sich, daß es sich im wesentlichen um die Gewinnung einer theoretischen Grundi ge für die Berechnung der Gesamtsumme aller Reparationen und der Verteilung auf die einzelnen Staaten handelt, die Reparationsansprüche haben. Der Voranschlag des Landes Niederösterreich. Zu Beginn der gestrigen Sitzung des niederösterreiohischen Landtages, im welcher die Budgetberatung fortgesetzt wurde, brachten die Abgeordneten Helmer, Sdunofl, Ofen-böilk,, Christoph uod Genossen den von uns bereits amgekündigten Antrag, betreffend die Einführung ejiner Abgabevorn Mietzins cn zur Förderung des Wohnungsbaues (W ohnbausteu er) in den nieder' österreichischen Gemeinden, ein. Hierauf wurde in die Fortsetzung der Beratung des Voranschlages emgegamgen. Abgeordneter B e i r e r erstattete das Referat über das Kapitel »S a n i t ä t su in d H u m a rt i t ä Ls w e s en«, wobei er ganz -besonders hervor hob, daß ^de.r Lande-sreferemt auch auf diesem Gebiet «iah den P e r s on a 1 a b b a u habe angelegen sein lassen/ tn der mehrstündigen Debatte, welche von Rednern aller Parteien bestritten wurde, wurde unter anderem die Errichtung von W ö c h m e r im n e n h e ilh e n für die Vierte). Niederösterreichs in den aufgelassenen Armenhäusern "angeregt. Frau Abgeordnete Kranich! besprach die Verelendung der Jugend und die ungenügende Fürsorge. Sie beantragt zwei Resolutionen. Nach der einen wird die Landesregierung aufgefordert, im eigenen Wirkungskreise durch die Lamde$kpmmi'S«iom die Durchführung des vom Nationalrat beschlossenen Gesetzes über die Enteignung der Schlösser zu -beschleunigen und bei der Bundesregierung alle Schritte zu unternehmen, um der Verschleppung dieser Angelegenheit, «ntgegenznrtreten. Nash der zweiten Resolution wird die Landesregierung aufgefordert, außer den schon vorgesehenen Ausgaben auch au« den sich etwa ergebenden Mehreinnahmen Mittel zur Unterbringung von Kranken in Spezialhcilanstalten bereitzuhalten. Der Antrag wurde angenommen. In s«bc?»gehender Weise behandelte Abgeordneter M ü 11 « e r die Sozialfürsorge, namentlich die Alkoholfrage und die Berufsberatung. Er beantragt, die Lan-dtsrsgiening aufzufordenn; eine strenge UeberwaCbumg-der bestehenden Gesetzesbestimmungen, über das Scihankare werbe zu ' veranlassen und bei der Bundesregierung Schritte! wegen Erlassung eines Alkohol Verbotes für Jugendliche bis znwn 18. Lebensjahr zu unternehmen. * . Abgeordneter J 6 d e k spricht sich gegen das Alkohol verbot aus, da er um die Existenz der i wucherischen Weinbauern besorgt ist, ferner bezeichnet er den Achtstundentag in der Landwirtschaft als Unsinn; Er begrüßt das Waldschutzg e s e t z unä ervvä'hnit, daü der Wald unter einem großen Schaden 'besonders leide, das sind die j ü d is c h e n Ho l z'w ii f'm e r, die den Wald aus- 'rotten. Redner wendet sich gegen einen zwanzigjährigen Vertrag,- durch den auf der ehemaligen kaiserlichen Herrschaft Pensen-beug eine Gesellschaft, die »Körnerwerke«, das Recht erhalten habe, jährlich 20.000 Raummeter Holz herauszusohlagen« Hiedurch werde der ganze Bezitlk geschädigt. (Ab- ' geordneter D u d a: * Das hat die Frau Valerie Habs-burg gemacht.) Der Hauptmacher bei dieser Seche war der Vertrauensmann des Erzherzogs Salvator, Hofrat Kraus, der auch gleich in den Verwaltudgsrat kam. (Zwischenruf: Wenn, die Habsburger wieder kommen, die werden es Ihnen z e ig e n, wenn Sie so über sie'sch impfen.) Abgeordneter P e c h a 1 wendet sich gegen die Auswüchse im Lagerhauswescn, indem bei m neben Lagerhäusern angeblich durch die Einflußnahme eines Juden alle möglichen Kaufmanns- und Gewerbeartikcl zum Verkauf gelangen, wodurch der Gewerbestand geschädigt werde. Abgeordneter Du da meint, die Christlichsozialen müssen immer' i.hreh Hausjuden haben, Wenn die landwirtschaftliche Bevölkerung geistig und wirtschaftlich befreit sein wird, braucht sie diesen Hausjuden als Effektmachec nicht mehr. Sie kommt ohne Juden au§. Sodann enfspinnt sich eine lebhafte Debatte über die Schulreform, wobei die Sozialdemokraten für, die Christlichsozialen gegen sie, alle zusammen a<bpr für die Bildung der Jugend eintreten. Die österreichische Frage vor dem französischen Senat. Paris, 22. März. (Havas.) In 0er Senats* kommission für auswärtige Angelegenhei'en berichtete Senator Dausset über die beiden gegenwärtig in der Kammer in Verhandlung stehenden Entwürfe, betreffend die zwischen Frankreich einerseits und Oesterreich u d Ungarn anderseits herzuiLllenden Beziehungen, Beschlagnahmte Orgesch-Sendung in Linz. Explosivstoffe. — Für den Linzer Selbstschutz. «- , Verhaftungen. Linz, 22. März. Gestern beschlagnahmte die jilesige Kriminalpolizei über eine an den Linzer -Ärbeltcrrat ersta tete Anzeige im Warenhause K raus <L S c H p b fr vier Kisten mit Explosivstoffen, S t i n k b 0 m .b e n u n d Totschlägern, die angeblich vom Linzer S e i b s t s c h u t z v e f e i n verteilt werden sollten. Der über die Herkunft der Kisten befragte Geschäftsführer der Firma erklärte, nichts Genaues zu wissen, meinte aber, daß sie von der O r g e s c h geschickt worden sein dürften. Bisher wurden als. Rädelsführer Oberleutnant Othmar L 0 r e n z und der nach Römerstädt in Mähren zuständige Rittmeister a. D. Emil R i b i c k a verhaftet. Die Exekutive des Linzer Arbeiterrates hat für Montag eine Vollversammlung einberufen, um zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Tschecho-Slowakei. Ausbau der Donauhäfen. Prag, 23. März. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten hat für den Ausbau der* Donauhäfen P r e ßburg, Ko.morn und Parkany ein fünfjähriges Bauprogramm aufgestellt. Es wurde beschlossen, den Ausbau ohne Zuhilfenahme ausländischen Kapitals durchzuführen. Der Preßbürger Hafen wird mit einem Aufwand von 228V9 Millionen auf einen jährlichen Um^ schlagsverkehr von 3 Millionen Torfhen und der Komorner Hafen auf einen, jährlichen Umschlagsverkehr von 1 Million Tonnen mit einem. Aufwand von K 73,400.000 ausgebaut werden. Der Ausbau des Hafens von Parkany wird v rläufig nur im Rahmen der lokalen Bedürfnisse verwirklicht werden. Die Eisenbahnverbindung mit dem Hafen von Komorn im Inland wird durch die Herstellung einer zweigeleisigen Linie auf der Hauptstrecke verbessert werden. Die Hlinka-ParteL Prag, 23. März. Der slowakisch« Abgeordnete Hlinka (Volksparte!) erklärte einem Vertreter der »Ostrauer Mo-rgenzeitung« gegenüber, die slowakische Volkspartei sei in stetem Wachsen begriffen. Sie zähle heute 500.000 Mitglieder mit über 1000 Organisationen. Die Durchführung der Trennung von Kirche und Staat halte er für ausgeschlossen In der deutschen Frage sei er der Ansicht, daß die Deut» scheu die Autonomie mit der Zei<t erreichen werden, Karpathorußland. Prag, 23. März. Nach dem wCesk6 Slovo" haben die Vertreter der karpathorussischen politischen Parteien ihre Auffassung über die Verhandlungei mit der Regierung in einer En'Schließung zusammengefaßt, in der festgestellt wird, daß das Programm betreffend Karoathorußländ nicht zufriedenstellend und nicht zweck-