Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1129 (21.3.1922)
- Date
- 1922-03-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2980129-2980209--10605-2996972- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
m ii29 Wien, Dienstag WIENER MORGEN2EITTWG 21. März 1922 Seite 3 Ungarn Die „Erwachenden" terrorisieren. Budapest, 20. März. Die gestrige Wählerversammlung der neugegründeten nationalen Bürgerpartei, die zum größten Teile aus liberal gesinnten Mitgliedern der ehemaligen Tisza-Partei besteht, war, wie die Abendblätter melden, der Schauplatz großer Lärmszenen und Schlägereien. Zur Versammlung hatte sich auch . «ine Gruppe der sogenannten „Erwachenden Ungarn“ eingefunden, die, als der Parteipräsident, der frühere Handelsminister Heinrich, das Wort ergreifen wollte, diesen durch lärmende Zwischenrufe am Reden verhinderten. Die „Erwachenden Ungarn“ schrien: „Das ist eine Judenversammlung! Hier dürfen keine Reden gehalten werden! Es lebe das christliche Ungarn!“ Hierauf stimmten sie die ungarische Nationalhymne an. Es kam alsbald zu lebhaften Wortgefechten, die in blutige Schlägereien ausarteten. Die Erwachenden Ungarn warfen mehrere Stinkbomben, wurden aber schließlich von den Versammlungsteilnehmern aus dem Saale gedrängt. Die liberalen Blätter erheben gegen die in der Versammlung anwesenden Polizeiorgane den Vorwurf, den Ruhestörungen Vorschub geleistet zu haben. Der auf der Präsidentenestrade anwesende Vertreter der Polizei habe sogar, statt die Ruhestörer aus (lern Saale entfernen zu lassen, die Versammlung auflös e n w o 11 e n. Die Wünsche der Legitimisten, Budapest, 20. März. (Tel.-Komp.) Die Andrassy- Partei hat ihre .Provinzagitationskampagne gestern mit einer Versammlung in Raab eröffnet. In dieser Versammlung 'polemisierte Graf Julius Andrassy in einer längeren Rede mit den Miskolczer Ausführungen des Ministerpräsidenten und erklärte, daß die R ü c kk ehr des gekrönten König s einen bedeutenden Schritt auf dem Gebiete der Konsolidierung Ungarns bedeuten würde. Die Partei wünsche das Zustandekommen einer Nationalversammlung, die es in kürzester Zeit ermöglichen soll, daß der König in aller Form nach Ungarn zuriickkehrc und die Herrscherrechte ausübe. Es sei unmöglich, soziale Probleme zu lösen, solange das wichtigste Problem, das der StaatsfGrm, ungelöst sei. Revision der Internierungen? Budapest, 20. März. (Tel.-Komp.) Im Ministerium des Innern wird gegenwärtig eine Revision des Internierungsvvesens vorbereitet Die sozialdemokratische Partei legte dem Innenminister Klebeisberg ein Verzeichnis jener Internierten vor, für deren Verläßlichkeit die Partei die' Verantwortung übernimmt. Gleichzeitig soll auch die Zahl der unter Polizeiaufsicht stehenden Personen erheblich vermindert werden. Rundschau. Schadenersatz für Pögromopfer. Reval, 17. März. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung.*) Bier fand vor einigen Tagen eine Konferenz der Vorsteher jüdischer Organisationen ^ia Rußland statt, die den Beschluß faßte, bei , der Konferenz in Genua einen 5 c h a d e n e rs a t z für die jüdischen Pogromopfer in Rußland und der Ukraina zu verlangen. Im Motivenbsricht wird unter anderem angeführt, daß die meisten Pogrome durch russische Generäle, die von einigen Ententemächten unterstützt wurden, veranstaltet worden sind. Tagesbericht. Ein Purim-Fest für arme Kinder. Freie jüdische Volksbühne. Das Judentum ist immer arm .au Festen der iFmide gewesen und wenn die Satzungen der Religion . Raum für Frohsinn und Heiterkeit gelassen, ‘So haben die äußeren Verhältnisse, die Verfolgungen, die Anfeindungen, .Not uind Sorge bald genug dafür gesorgt; daß den Juden der Frohmut abhanden gekommen, ist. Alle unsere Feste haben einen nachdenklichen, ernsten, wehmutsvollen. Zug, und wenn ein Scherzwort sagt, daß die Juden das Frühlingsfest dladiwrdh feiend', daßsie schlechtes Brot essen, das Erntefest dadurch, daß sie in der Laubh itte frieren, uimd-dais Feist Iler Ver-o Inning dadurch, daß sie fasten, so liegt im dem Wort ein Körnohen Wahrheit. Es kehrt sich niuir a'llzuleicht Fröhlichkeit in Trauer, Jubelschal] erstickt in Klage und es ist sicht rl'kh keim bloßer Zufall, daß an unserer,'' Fireud-emfetsfoem diau Gebet für dli'e Totem gesprochen wird. Aber Kimderfmohsin-n verlangt auch sein Recht, tlmid eimim-afl iim Jahre soll dliös«t> Recht ihm wanden. Auich win halben ein Fest dies Uebenmttrtieis, dter Froh* bau ne, der Mumtcrfkeit: Purim.. »Wann singt d ex Jud*?« fragen dlie Polen ifjpötrtiJsch und amtw-cnntieni: »Wernin etr Hunger hat.« (Anspielung auf dr's Gesänge £ m Ver-söhnumigisitag.) Aber der7 Jude srngr wicht mutr am Bußtag,. er sinkst auch arm Duriiim- Abcr.d. singt, tanzt, 'treibt U'-k und Schabernack. Und da Fmaiu Ahitta Müller-Cohen auf dem Stomidlpiianikt stehlt, daß njdhts wichtiger sei« kön,n«e, als Knudtemn eine fröhliche uimd goldene Stumde zu bereiten, ihnen eine goirdieme Erkumeiruing für flkiom. memdie graue Tage zu adhaffan», s<o gab es diiosimal einem Iluistigetn 'NiatchmüHrtiag m dier Jüdiiisdhion Volksbühne. Eine Pumkn-Feier für arme Kntnidea: —.■dar ßi'obneidfoe Gediamlke faind *eime reizenidie Ausführung. Tm Pairterre und1 atuif den Galerien sah <miam ein Kirnidorküpfcfhen ngiben dem amideren, sah m;an weiitgeöffmiete, glänzende Augen, brennivde Wslngen. sah ■ man die ganze «dbansde, erschüübvmde Sehnsucht die» Kindes natih cm. biißdhen Ftreudle, m'dii einem Sotntnreiiitypitdk, narch ©iii|©rn Stü dkrehen Kinder- Tand foi der emisibe», der graLisami-niichtenne« Wellt der Rrwtadhftenm. Da saßen in fangen Reihen die Pflreglinge der Waiflseuhäutsar, dlie ZögHipge des Taiuhstummeinjiinsititju'bs, die »Hcunikirder«. die Pogpomwaisen; dafniiulttir standen j}uztij*e Bunsiohen mit dier gatniren Würde ihres Alterns, dliie /aflike!odfirng,s gelegentlich in fcolUctm Lsidhjem ainite<rg2n.g. Hie und da iramiütitieai des MefiKchmfrühflkiigis eüme hsscmgte Mutter, eine zärtliche Arnwrwainidte, 'die ciustniaihm’alcis dem aiitbeiUbenidem Stänidan amgehörtian, diaihor. die Vors'öelliüng mit jener Andacht gamosttcu, dlie dein gewöhmliichein. Thöatetrbesiuichj&m sdhion längst alb* hialniden geikioimimefi ist. . Es war-alao ein dlamik.baires Publiiikuim, >dss dem Bur im-Feist fceiwcfcnte, jumd es bekunidcite seine Damiläbvtrheit vcir aßilem daidurdh, daß äs seiner Begeiisltzemun'g frei die Zügel schießen ließ. Da galb es auch gleich zai Ahfamig .e!iin:ein"hübsd!ii©n Zwjschesnfa'lik Herr Lehrer SiegMed Abele s, ■ etimier dleir Veranistailter, leibete dais Spiel dtutndh eine freaiiddlliitohe kleiene Anistpmatche ein. in der er dam Meäihcn Volke mamidh gutes umid ktfuges Want sagte und auch die Klippe der »Megüe«, dlas Vemschwaigen der jüidi'idlwn Abstaimauatuig, glüdkfllifdh uimischifftie. Unter dem Amixhein der Zerstreutlhailfc. ließ er .siitdh die »'vergessenen.« N’ainem aus der Gasdhitehrtie Esitlhers wn seinem Publikum «lauffliieren', W'3is Ikeime. geringe Befriedigung waidlirlief. Erfreut meinte er: »Aber ihr v/'tft ],a. alles! Soll iah d'emi überhaupt noch weitererzäihlen?« Da antwortete diem freuinidlichen Frager ein einstimmiges, begeistertes: »N'eain, nein!« Er erzählte aiber Ärot-zidem zu Ende, und d'aiä wer gamiz giut, denn sonst hätte wohl so irwanidher to den Meinen und auch von den großen Zuhörern die erste Sizene, eine Art -Uefeertragnijnig . dar zähn, Meinen Negediein in<3 Jüdliecli«; milcht gElniz verstanden. Daß man. iibrigenfe' hei Kindern, iTaauenft-!rdh aber bei jüdischen Kindern, in der Wahl der Stüclke nicht Vorsicht;':^ ganrng sein kainn, bewie» mir die Frage, die ich ein etwa zehnjAMgvs Mädeilclhen ■naichd'enkliöh am« sprechen hörte. (Zorn Verständnis der .Situation muß ich bemerken, daß die dffamarJ=icbe Szerue schdMent, wie alile sehn Söhne Hamanns bei Unterzeklhniung des Vordlatmmiinngsurtioiills der Judcnudlraft *plötiz:%ih 'V‘om Tode Mmweggeraifßt werden.) Da fnagte dlie KIdue: 'wMiuitfti, hat denn der gan<z kiaifie Bulb, der seinetm Viater geffolgt hat, auch etwas so B&'ie® getan, daß er sterben muß?« Die anderen waron; osni'dhit. ,>so girüintdlliiidh uimd jicililten vor Begeisterung, ’ feesicnidters wohn d.ie »Taten« mrt den Füßen sihrannpeit-en ond' Nßirrcsn's- ■ pos'sen aililcr' Art trieben. Auch die Rezitation der kleinen Nathan wurdie beifällig ausgenommen unid die neiizeudien jüdischen KfimtdienlUed’er, 'dlie Frau Weintraub-Gr-aif -uswl Herr Dsut'S'dh mit vieTGsdhmack und Graizac, bpglaitct von aivem 'Vorzüglichen, veraitänd* ni-ivoOen 'Kliavierspislvr, . r?um Vortrag brachten, riefen viel Biegeifstcirtüng wiaidh. Es nuaig^io matmcfr.'om Jüdischen Kinide zum erstem Male eine-Ahnung gekommen sein, diaß wir hiiicht rauir bei Fir©midien zu Gast gehen müssen, wenn wir Völkirtauniit gemkßcn wollten. /#Den Clou der ersten Abiteiluinig bildete ^(ber doch dlie tolle Szene, in der zwei Juidlen dem Herrn Grafen die - Megalte erzählen solllen und keiner den anderen reden läßt, bis sie übereMikommon., dlaß eiuer »mit’s Maul« und d*or andere »milt die Hänid’« rediem fülle. Di« Kinder ööhrieai vor Eniteüdken, und an der Paiuse sah man nicht wanttge Biiben, dlie dlas Kurostsitüdk, au den Reden des anderen die Gestein zw machen, mit viel Tdiemt oder wenagstems mit..viel Begeisterung versudliten«. ' ' Nach der Pautse aber ikaim das uiraiBte, affilfe Kamoaeichcn naiver Volkstkimisit tragemidie Puirim-Fest?|piiet von »David uimd Goliiath«. Man kann sich.vorstejlil'eu, daß diieseis Spiele von übermütigen jüdliisicfnm KnrihMi bei Betkamnten und Veirwatnidlt'en aufgefühnt,' daß alllor-1 , band SicIia(benrua.ok und Faatrnadh'tsischorz damit verknüpft wurde. Es ist einfache, vergnügte *umd getegentlliiidh eiin bißchen derbe VbKkislkuinst, in der sieh der niaitürUdl'je Frdhisimin der Jugend grünidlich aust'obeimlkanin. Und sicherlich.haben die Buben-Sdlnaiusipieiler dier einst, nach Schluß der .Vcinstdüiung . den alten Reim gelungen: Heut’ Tst Purim1, Morgen ist’s aus, Sohenikt mir ein’ Kreuzer Und schmeißt mich hiniauis. Die Freude armar, vorn Sdhiidcsal verfolgter und gefnetater Kinder hart immer etwas Esfckhütterndes an stich — sie ist ein unerträglicher, ein furchtbarer Vorwurf der Wehrlosen. So war auch dar fröhüdhe Nach mittag nicht ohne dunklen Untier ton.. »Dar Mensch tebt nicht vom Brat allen«, sagt ein alter Satz. Man darf in unseren bifttarschwaran! Zeiten so - soften an diesen Mehr danlken, dessen niemand dnijiigemd-er ibodanf als Kinder. Daß es geitarn gäbeten wurde, ist eine Tat, diie gatniz be-uondaren Danik verdient. Dank von uns ailliern. Denn damit wurde ein kleiner Teil der Schuld abg-atragem, die uus sM drückt; eiin Teil dier Schuld an der fireiudiksse«^ Kindarzoit in unserer grauo», eitniütein Welt, Kliaira »M Das Rothsehild-Spital ohne Chlnirgen* Das Moutagsblatt »Der Morgen«! führt! unter diesem Titel Beschwerde darüber, daß die; Stelle eines Chdruaigcn im Spital der Israelitische^ Kultusgemeinde seit dem Tode Zuckerkaadls'; also seit einem halben Jahre, uubeaetot ist. Dch^ »Morgen« schließt mit eiireem A.ppell an den C h ei des Hauses R o t h s c b i 1 d, er möge für did ■rascheste Besetzung der verwaisten Primariate fixe? Chirurgie und Urologie sorgen. Die Beschwerde de!* »Morgen« ist an sich nicht ganz tmigerecbtfertigitfl Die ‘Angelegenheit wurde tatsächlich schleppend be4 handelt. Immerhin mag die schwere Notlage detj KultU'Sgemeinde deny Entschluß, zwei 'looststpielig« Stellen neu zu besetzen, verzögert haben. Ganz au-tz dem Holzweg wandelt aber der »'^Morgen«; wann e« vom Chef des Hauses Rothschild ein Machtwort verlangt. Er teilt dein leider weit verbreiteten Irrtum, daß das Haus Rothschild für den Betrieb diesetf vom^ Volksmmid mit dem ganz miamgebriachteaf Titel »Rothschild-Sipital« bezeichneten Anstaltsorg^ und daher da*s Verfügungsrecht über die Anstakj.v besitzt Wohl hat seinerzeit das Hau» Rothschild! ' einen Teil der Gebäude herstellen lasset^ Den Betrieb aber müssen seit jeher die jüdisch eni S t e u e r t r ä g e r bezahlen. Das Defizit, . welches nunmehr weit über hundert Millionen beträgt, wird aus den Steuergeldern der Kultusgemeinde be*. glichen. Das kanu nicht oft genug festgestellt werden, weil viele Juden annehmen, daß die Erhaltung des Spitals eine Angelegenheit der Familie ‘RobW, schild ist, und demzufolge wenig Lust zeigen, fürt die Erhaltung des Spitals der Gemeinde Opfer zu* bringen. ______ Professor Einstein nach Paris ein-, geladen. Paris, 20. März. (Priv.) Die französische Gesellschaft für Physik hat Professor Einstein eingeladen, in de* Acadcmie de France einige Vorträge über seine Relativitätstheorie abzuhalten. Professor Einstein hat zugesagt und begibt sich Ende des Monats nach Paris, wo er etwa ein» Woche verbleiben wird. * Die Bolschewiken und die jüdisch© Kulturarbeit in Rußland. ' Man schreibt uns aus 'Prag: Der bekannt^ Jsebräisthe Schriftsteller M. Klcijiraann, dea vor einigen Moraaten gleichzeitig mit Bilaik das Gw bi et von SowjetrußlGimi verlassen hat, hielt hier vöfl einigen Tagen einen vöa der P r ager zionistische»! Ortsgruppe verainstaltetea Vortrag über die Lage? der Juden m Sowjetni-ßlamd und über das geistig* jüdische Leben dortselfbst. Von. besonderem luter« esse ist Kleinmann« Benäht über den Zusammen-! brnch des geistigen Lebens in Sowjetrußland un<4 von der Größe der Zerstörung, welche der Bot* schcwismus auf diesem Göbieit angerichtet hat. Von! den blühenden . jüdisclien Kulturinstitutionem früherer Zeiten ist nichts vorhanden. Die Au&talte^ der Kulturgesellschaft , Tarbuth, welche Huti-i» derte von. hebräischen Kindergärten, ungefähr hun-i dert he'kräische Volicsscbuten,' zahlreiche hebräi&öhd Gymnasien und verschiedene Spezialschulen unter* halten hat, sind aufgelöst, die Lehrer zersprengt Räume und Requisiten der Anstalten für die kom* mu’nistischen Sobulein 'beschlagnahmt worden, die voithiaiudion'e Lilberatear ^önrndytet. Tnofez aiflior -Be«' Schränkungen beginnt Jedcdh 'die jüdische Kultsusö wieder aufzuleban. 1 Um aufklärend und erzieheriscli au wirken, hat man angesichts des Umstandes» daß hebräisch© ' Zeit langen strenge verboten sind, einem interessant, ten Ausweg gefunden: Es werden Versammlungen embenufen, die dazu benützt werden, uni den Infhalti von Zeitungen dem erschienenen Publikum bdkantntf zumachen. Und so treten Journalisten und Schrift* steiler auf,. welche ihre Arbeiten voriesen, Feuille* ton irrten tragen ihre Feuilletons vor, , welche sie mir«* gends drucken können und die früheren Mitarbeiten des »H a s c h i 1 o a c h« benützen diesen Weg, tnu den Inhalt stets neuer Hefte dem Publikum auS diesem di-rökten Wege zu vermitteln. Interessant! ist, daß. sich in der letzten Zeit von‘den Juderä Odlessas, dorm Zaflill aluf 300.000 gescliätizft wind, 'bei! einer Volkszählung 85 Prozent zur h e b r a! sehen Muttersprache bekannt haben, obgleich' des verboten ist und eine öffentliche Propaganda in diesem; Sinne nicht möglich war. Die von Kteinmann mit-* geteilten Angaben geben ©in packendes Bild Toni den physischen und ideellen Leiden der Juden in Rußland, aber auch von ihrer nationalen Widert standskrafrt, welche auch den stärfostan Verfolgungen trotzt. __ Die Fürsorgeenquete. 95.000 Arbeitslose in Oesterreich. Die von den Gbri-'tltebsaBiiai! esn raniamgrt# Enquete über die Frage der Fünsorgaabgaibe wurd© gestern mit der Bia warn ahme der Arbeit« ne hm er abgeschlossen. Dar FtnainizirQferenit <2ett! EN6USCHE STOFFE ReguunSntel, Herren- und Daraenui&schp, lüolljscton und hp;rw, ferner »Hs Sorten vm Cfciüss, Wsfa&ri Leine»- waren, slfes erstklassig und billigst im UfGrenhous Schiffmann Win, IL, Taborstrais 4« Tetosshon 47-1-70 £n gro» 1074 En cf «fall