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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-19 · Heft 1127 (19.3.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1127 (19.3.1922)
Date
1922-03-19
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9 'fcr. <127 ^flen, Sonntag Abschiedsabend für Rabbiner Chaim Schapira, Mirtitfwiodhl, <fen 15.- *di. M. 'vwrainista/Itoe'te dfe Mlsiraichi-Lanidieszwtralie ein/ein ' Afoschiecbaibenid ziu Bhiren 4*es- Rabbiner« GhJatiim S c h a ip i r a auis Dmoboibyaz airwläßl'iiqh soinier Uefoersi'eiifliuinig niadh Palä «itiffua. Ohiajitm-’ Sob äpi-rs gehont m dm mantkiamtesten Ge^taHtem dior Mi&rachäbeweg*u«ng umd ninumit tipcxtjz seiner Stel'liumig' im Charas idiSiTmiis ‘•seilt Jalhtnen aikitiv- ®ten Antieill an der jikllDsdhiniaitiinniaflien ttinid zikmisibi- »ahen Bewegiumig. Noch vor JalHrem hält ör .'in Galizien eine' giu>ikhgige Fropaig^mdaitätiigtoeät für den Ijti'dds'dhihaftioiniäl en> Geidlamiken tunfletr den dhiaisisiidiiiseheh iMaisisem enitfoltet. Tn Erinnonuing siteihft noch, sein mutiges Eimtpeten für den jüdLscthtniartionialllen Kan- 'diiidaten iim Ja»hire 1007 -tinotz des Ternoms der dia*. itiailägen ipcJimsehen Behördm in Drabdbyciz. Seil Seiner Anweyienh-Ht Jri Wien, war Sohjaipima besibrebt, die OirfthodOxie im I a»gpir. Miisiraiclhi .au orgtanisieirem tund seiner Ini'tiaitwe iist die Grünidlmiig des 7-schmh-Erez-I-sm«!'Verb*a/ndos' in; Wien» m verdanken. Der . Ab.-idh'ijeidS'abenid winndis (von ' RafbJbimet fjaikdb F r i e d m a n n (MtisWbyu) mit einer läntzgeven Antsjprajrhe eröffnet, in der er dlite Tätffgikeit und die Bedeutung des Rablbiniers Söh/a(piira für düe Eioji’i?ti&che Bewegung sühiidierte. Dir. ’Tar t ak o w er, B. Jafar, Löbfl Tainf> e s, Dr. Fach t man <n nnd. Gerne inidemait Piolkitw iP 1 a s -c.h Ik e s wündiigtien m iinlhallbavollen Reden die tPensönliidhikeiitt Sdhiaipiras und giaibem der Hoffmiung lAuisdinuidlc, daß es..ihm geflimigen.wendle, in PiaÄästm Ge jü'diiisi^e OnKbod'oxie in der Wiedepaftuflbaiuiarbdt; fjjrez iOTaelts. zu vereinigen. Sodann fiprachen noch {Vertreter verstchiadien'er '.saicwvistisicb'er ntmd müs^dhä» tztisoher Vereine.,! . Tax bemerken wäre, daß die meisten Redner Are 'Antapnatchm bebräkteb’ hielten. „Wehe, wenn sie losgelasseji ., .1" Bei der Wiener Rotundenbrücke sind zwei Personen von einem --- Schakal gebissen worden, der sieh dort herunjtrieb, Es soll uns daher nicht wundernehmen, wenn im Ausland alsbald die Kunde umgehen •wird, daß die Straßen des untergehenden Wien bereits zum Tummelplatz der wilden Tiere gewbrdeu seien. In Wirklichkeit ist jedoch der-Schakal als Gradmesser für den Untergang der Wiener Zivilisation, den tatsächlichen Verhältnissen doch um ein Erkleckliches vorausgeeilt. Vorläufig zählen hier Straßenbjegegtnuingen mit leibhaftigen — nicht metaphorischen! — Raubtieren noch zu den ungewöhnlichen Ereignissen und ganz, {Wien zerbricht sich den Kopf darüber, woher" und auf 1 .welche Art der Wüstembewothner in den Prater gekommen ist. Nach der plausibelsten Erklärung ist er einem »durchreisenden MenageriebesKtzer entlaufen. Di|ie Version Ist aber, für die Bevölkerung nicht eben beruhigend. Denn man muß sieb fragen, ob in diesem Falle die Flucht des Schakals vereinzelt geblieben ist oder ob sich vielleicht gleichzeitig noch ein paar andere 'Bestien im Weichbälde unserer Stadt einer neugewonnenen Freiheit erfreuen. Diese Vorstellung wirkt einigermaßen ungemütlich. Man malt sich aus, daß das Kinderlied: >Auf der. großen Donaü schwimmt ein Kr o k o-d ilc plötzlich Wahrheit geworden ist, daß man auf der Ringstraße zwischen Universität und P a rlament unversehens in ein Rudel von Nashörnern'geraten kann, die auf jedes Lebewesen mit anders g e f ormter Nase losgehen, oder daß. sich in der belebten Stro?zigasse eine .Hyäne breitmacht, die zwar; wie'die Naturgeschichte lehrt, erst am Abend, wenn., es finster geworden ist, die frechsten Ueberfälle auf Tote und Lebendige w„agt, aber auch im ÖVTorgenlicht keinen besonders erhebenden Anblick bietet'... Auch im Theater ist man vielleicht nicht sicher, daß eine plötzlich hereinbrechende Horde in Freiheit dressierter Brüllaffen den.pikanten Dialog auf der Bühne durch ihre Naturlaute übertönt und das erschrockene Publikum kratzt, beißt und nach lieblicher Urwajdsjtte'mit Unflat bewirft... Um solchen .An.gstvorstellnngen entgegenzuwirken, hätten unsere Behörden die dringendste Pflicht, die Bevölkerung darüber alufzu’klären, wessen sie sich von etwa noch herumvagierenden Bestien zu versehen hat und welche Maßregeln getroffen wurden, die etwa Ausgekommenen möglichst rasch wieder in die Käfige zu sperren, deren Türe ihnen nur sträfliche Leichtfertigkeit/öffnen konnte, den Wienern zum Schrecken und dem ganzen Ausland xum Anlaß schadenfrohen Spottes und Hohnes.,* Die MilchversQrgung. Die Milchversorgung ist auch für den Fall eines Streiks der Milchmeier nicht gefährdet, da Vorsorge getroffen worden ist, daß dem Konsum genügende Mengen Tower Brand zur Verfügung stehen. Dreimal verdünnt, ergibt diese beliebte Ungezuckerte Kondenzvollmilch den Fett- und Eiweißgehalt vollrahmiger Frischmilch, während sich die meisten amerikanischen Marken nur zweimal verdünnen lassen. Auf den Fettgehalt der Trinkmilch gebracht, erhält njan aus einer hohen Dose T.ower Brand 35/4 Liter. Der hohe Prozentsatz von natürlichem Milchzucker läßt Tower Brand als Säuglingsnahrung besonders geeignet erscheinen, Tower Brand bedeutet normale Kuhmilchnahrung, bloß daß sie den Vorzug hat, sehr wohlschmeckend, keim* frei und gleichförmig zu sein. Tower Brand ist in ajlen besseren Lebensmittelgeschäften erhältlich. WIENER MORGENZEITUNCr 19. März 192? Seite t im« iUeinmöbcI Antike und künstlerische KMMlUMWW HALASI & Co. * Wien, l,f Sellgfstatte Wr» 3 (Palais Coburg) * Zionistisches Landeskomitee für Oesterreich, Jugendamt. Donnerstag den 23. d. M. findet eine Obmänner konferenzsämtlicher Jugendorganisationen imBureau des Jugendamtes, II., Taborstraße 20a (Zimmer l), statt. Tagesordnung: Jugendamt, Jugendheim, lugendfonds. Referent; Professor Stein. Beginn 7 Uhr abends. Donnerstag' den 23, d. M,, V h r a b e. n d s, Sitzung der J u g e n d k o m m i s s I o n im Bureau des Jugendamtes, 11., Taborstraße 20 a. * Die David-Wolfsöhn-Sttftung für die Jehisalemer Universitätsbibliothek. In London fand, wie gemeldet, vor kurzem eine gemeinsame Beratung des Kuratoriums der David-Wolfsohn-Stlftung mit Vertretern der zionisti* sehen Organisation statt, welche zu dem Ergebnis führte, daß die Wolfsohn-Stiftung den Bau der National- und Universitätsbibliothek ln Jerusalem. aus -eigenen Mitteln bestreiten wird. Umr die Vorbereitung für die Durchführung des Bibliotheksbaues zu beschleunigen, wurde beschlossen, Professor Heinrich Löwe zu diesem Zwecke nach Palästina zu entsenden. Das Vermögen der David - Wolfsohn-Stiftung beträgt gegenwärtig 160.000 holländische Quid e n. * Keren Hajessod In der Schweiz. Am 5. d. M. fand in Zürich die Qründungssitzung der Keren Hajessod- Vereinigung für die Schweiz statt, Zu der Tagung waren Vertreter aus allen Städten der Schweiz erschienen. Herr Kantonsrat Dr, F a r b s t e i n eröffnete die Tagesordnung mit einem Referat, in dem er die Fragen des Palästina- Aufbaues darlegte und die Schweizer ludenschaft aufforderte, durch Beteiligung am Keren Haiessod ' aktiven Anteil an dem Aufbau Palästinas zu nehmen. Dem Referat schloß sich ein reger Gedankenaustausch an, als dessen Ergebnis die volle Einmütigkeit aller Anwesenden über den Keren Hajessod und seine Arbeitsziele anzusehen war. ■ Bei der Wahl des Zentralkomitees wurden zunächst die Mitglieder aus Zürich bestätigt, und zwar Bankier J. Bär, Rechtsanwalt Dr. Brandenburger, Bankdirektor Armand Drevfus, Kantonsrat Dr. <;D. Farbstein, Syivain Guggeqheim, Rabbiner;Dr. Littmann» Dr. Felix Pinkus. Am selben Tage fand eine Sitzung des Landeskomitees des schweizerischen Zionistenverbandes statt, in der Herr Dr. Farbstein über die bisherige Keren-Haiessod-Arbeit ln der Schweiz und die eben erfolgte Errichtung des Zentralkomitees, das aus Mitgliedern aller jüdischen Kreise besteht, berichtete. * Die Not der österreichischen Landesmuseen. Der Leiter der naturwissenschaftlichen Abteilung am oberösterreichischen Landesmuseum Dr, Terschner wurde von den Leitungen der übrigen Landesmuseen ersucht, eine Tagung zur Beratung der Mittel und, Wege einzuberufen, wie der beispiellosen Not der naturwissenschaftlichen Landesmuseen in Oesterreich zu begegnen sei. Die Tagung wird voraussichtlich in Linz in der Zeit vom 13. bis zum 13. April stättfinden. * Für Kleingärtner. Die Kleingärtenstelle verkauft Mittwoch den 22. d. M. vor- und nachmittags im städtischen Reservegarten, XIL, Eibesbrunngasse, an Kleingärtner Obstbäume: Aepfei, Birnen (Hochstamm, Pyramiden, Busch, Kordon), Pflaumen, Weichsein, süße Ebereschen usw. sowie Original Kritzendörfer Rlbis. * Promotion , eines Ehepaares zu Doktoren der Mädizin an der Wiener Universität. Der überaus seltene Fall, daß ein Ehepaar sich einem und demselben Studienfach widmet und die Prüfungen nahezu zu gleicher Zeit mit Erfolg ablegte und ebenso zu gleicher Zelt zu Doktoren promoviert wurde, trug sich gestern an der Wiener Universität zu. Bei der gestern mittags an der Wiener Universität stattgefundenen Promotion zu Doktoren der Medizin befand sich unter den vielen Kandidaten und einigen Damen auch das Ehepaar Debora und Samuel K o c h, welches zu gleicher Zeit gemeinsam zu Doktoren der gesamten Heilkunde promoviert worden war. * Begräbnisse am heutigen Tage. A 11 e r F r i e dh o f: 9 Uhr Friedmann Jeannette, 10 Uhr Oesterreicher Elisabeth. — Neuer Friedhof; 9 Uhr Jakobi Sidonie, 9 Uhr 20 Min. Sinieles Rudolf, 10 Uhr Fürst Moritz, 10 Uhr 20 Min. Zoller Rachel, 10 Uhr 40 Min. Splndler. Baruch, 11 Uhr Bermann Bernhard, 11 Uhr 20 Min. Löw-Beer Paula, 11 Uhr 40 Min. Fuchs Salo. * Zentralstelle für jüdische soziale Fürsorge, I., Seitenstettengasse 4. Mittwoch den 29. d. M., ^.6 Uhr abends, findet im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeinde, Seitenstettengasse 2. Stock, die ordentliche DJileglertenversamrolung statt. Die Vereine und Institutionen werden ersneht, ihre stimmberechtigten Delegierten spätestens acht Tage vor der Delegiertenversammlung dem Kuratorium, schriftlich bekanntzugeben. Mitglieder der angeschlossenen Vereine und Institutionen sowie vom Kuratorium eingeladene Privatpersonen sind als Gäste der Delegiertenversammlung willkommen. Anträge sind bis spätestens acht Tage vorher dem Kuratorium schriftlich zu überreichen. * Streikdröhung der Wiener Berufsfeuerwehr. Unter der städtischen Berufsfeuerwehr, ungefähr 1200 Mann, herrscht wegen zu geringer Bezahlung große Unzufriedenheit. In einer gestern abgehaltenen Vollversammlung haben die Feuerwehrleute ein Ultimatum beschlossen, wonach bei Nichterfüllung Ihrer Forderungen D i e n sT a g früh ein Teilstreik und passiver Widerstand einsetzen soll. Die Verhandlungen mit dem amtsführenden Stadtrat Speiser haben bereits begonnen und dürften ein befriedigendes Ergebnis haben. * Die Hochschüler gegen die BüchWschiebungen. Der Wirtschaftsverein der Wiener Hochschüler ersucht uns um Aufnahme folgender Zeilen; Am 20. d. M. findet um 7,6 Uhr abends im Hörsaale XXXVUl der Wiener Universität eine vom Wirtschafts verein def Hochschüler Wiens einberufene Enquete sämtlicher akademischen Fachvereine statt, die sich mit dem Projekt einer staatlichen Bücherausfuhrkontrolle beschäftigen wird, * Das Kabelgebrechen auf der Strecke Mauer- Mödling behoben. Der gestern am Hochspannungskabel für die Speisung der Unterstation in Rodaun entstandene Defekt ist am, Nachmittag wieder gutgemacht worden. Es wird daher heute der normale Verkehr auf der Strecke Mauer—Mödling der Straßenbahn aufrechterhalten. * Balaton-Schnellzug Wien—Budapest und zurück# Die .Betriebsdirektion der Südbahn teilt mit, daß ab Dienstag den 26. d. M. der Zug 302 (Wien-Südbahnhof an jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag 18 Uhr 50 Min.) und* ab Mittwoch den 22. d. M. der Zug 301 (Wien-Südbahnho£ ab jeden Mittwoch, Freitag, Sonntag 9 Uhr) ni cht mehr, als D-Zug (mit D-Zugs-Zuschlaggebühren), sondern als Schnellzug mit normalen Fahrpreisen unter Zuschlag der Paß- und Zollrevisionsgebühren fahren Und auch Wagen UI. Klasse führen wird. Die Paß-' und Zollrevision wird bei den Zügen in der bisher üblichen Weise erfolgen;, beide Züge werden auch In Sauerbrunn zum Ein-und,Aus-' Steigen von Fahrgästen Aufenthalt nehmen. * Ein Sechzehnjähriger mit 6'/, Millionen Krönet! durch gegangen. Durch die auch in der Zeit der großen Zahlen immerhin-ansehnliche Beute von 6‘/8 Millionen Kronen hat sich der 16jährige Comptolrlst Rudolf Kraus einen beachtenswerten Platz in der langen Reihe, junger Ver-* brecher gesichert. Rudolf Kraus war seit dem 24. v. bei einer Firma in der Leopoldstadt angestellt. Gestern: vormittags erhielt er von dieser Firma, den Auftrag, bei dem Bankhaus Frank <S Hutterer, IX., Hörigasse 6, einen auf den Giro- und Kassenverein gezogenen Scheck vo» 6‘/« Millionen Kronen zu beheben. Es würde nachmittags, der Mann kam nicht zurück. Der Kaufmann stellte durch "telephonischen Anruf Helm Giro-und Kassenverein fest; daß der Junge entgegen seinem Aufträge den Schees e I n g e 1 ö s t und das Geld ausbezahlt erhalten hat# Danach war es zweifellos, daß der Bursche mit den ßl/J Millionen Kronen durchgegangen ist. Es wurde erhoben, daß sich der Präsentant des Schecks des Giro- und Kassenvereins Kraus unterschrieben und daß die Unterschrift vollkommen jener des flüchtigen Comptoiristeo gleicht. Dich Verfolgung des Flüchtigen ist eingeleitet. * Verhafteter Defraudant. Die Grazer Polizei verhaftete den Kassenboten der Firma Philipp <S Sohn in Leipzig, Siegfried Klein, der nach Unterschlagung von 170.000 Mark flücht'g geworden war. Bei dem Verhafteten wurden noch 28.000 deutsche Reichsmark vorgefunden, * Den Henker hach Hause geschickt. Nach einer Washingtoner Meldung des „New York Herald* wird der in Vapcouver angekommene antibolschewikische russische General S e m e n o w wegen der Grausamkeiten, die er in Sibirien begangen haben soll, nicht'die Erlaubnis erhalten* sich in Amerika aufzuhalten. Kanada habe bereits die Aufenthaltserlaubnis verweigert, * Fremden - Woche bei Gerngroß. Größt«' Krawattenmesse: 14 Serien moderne K rawatten gelangen zu ganz billigen Preisen zum Verkauf. Besonders erwähnenswert: Serie I, gestreiftst Modebinder, schwarz, weiß und färbig K 390J Serie II, g e s t r e 1 f t e Modebinder detto K 425? Serie UI, Seidenbinder, schwarz, weiß und färblgi K790. Außerdem werden zu Okkassionspreiseiä verkauft? Rohseide, getupft und gestreift, 8 cm breit^ per Meter K 5900. Ein Posten moderner Frühjahrs* kostümstoffe, Streifdessins, 130 cm breit, per Metetl K 2500. 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Täglich von bis l/aß Uhr Konzert in beiden Häusern, Sehenwerte Innendekoration. * Preissturz in Seidenwaren, Messebesuchef finden größte Auswahl im Seidenbaus Kunstadt, I., Fleischmarkt 26. * Die Firma Sandmann, Krumhplz & Hübsch haf ihr großes Lager dn Kurz-, Nürnberger-, Stahl- und Schreibwaren von dei\Bäckersti;aße 8 nach l, Hafnersteig 6 (Zugang Laurenzerberg 3-5 und Adlergasse 6-8) verlegt . * Für die Damenwelt bedeutet die Einführung der „billigen Woche“ bei der bekannten Firma „Strumpfkönig“# VII., Neubaugasse 32, eine günstige Gelegenheit zum Einkauf von Strümpfen, Jacken usw. * Jüdisch-akademischer Juristenverein. Heute findet in sämtlichen Räumen des Sophiensaales die III. Juriste.nredoute statt und verspricht dieses Fest einen überaus schönen Verlauf zu nehmen. Restliche Karten im Vereinslokal. n., Taborstraße 1-3, * Zahlungserleichterung bei Herren- und Damenstoffen für Anzüge, Kleider und Mäntel, Dirndlstoffen, Eta» mines, Volles zu tiefreduzierten Preisen im Naschmark t-W a r e n h a u s, VI., Linke Wienzeile 44. * Möbeleinklufer wollen das reichhaltige Lager der Firma M. Brochhelm, VIII., Blindengasse 7. besuchen. Möbel für Ausstattungen und Export sind daselbst in feinstem Genre und zu konkurrenzlos billigen Preisen erhältlich. . * Maskenruumel unter der Devise „Söirde beim Calafatl im Beisein Dagoberts XLVll.“ am 26. d. M. in den Sodhiensälen. Siehe Straßenbahnplakate. Ausführliches Programm folgt morgen. * Für Peßach bekommen Sie Küchengeräte, - Email» geschirr, Glas- und Porzellanwaren sowie Alpakka - Eßbestecke billig bei Karl W o 1 f e r, II., Taborstraße 50. * Billige Teppiche zu haben! Der Firma Teppichhaus W e i t z n e r, VI., Mariahilferstraße 105, ist es gelungen, Teppiche unter sehr günstigen Einkaufsbedingungen 1 einzuführen, welche zu folgenden Preisen zum Verkaufs gelangen: Speisezimmerteppiche in den Größen 150X210 bis 250X300 K 19.500 bis K 39.500, Tischdecken K 1650, Bettvorleger, reine Ware, K 3900, Lämbrequins K 2950, Läüfteppiche per Meter K 680, 'Wirbelplüschüberwürfe in allen Färben K 26.500, Halbstores K 4500, Wolldecken K 8500, warme Flanelldecken K 3950, prachtvolle Wandteppiche K 1250, Leinen-Künstlervorhänge K 7800, ferner große Auswahl in Steppdecken, Doppelbettdecken, Tischdecken, Reisedecken und Plaids, Daunendecken usw. * Zur Frühjahrssaison bringt das renommierte Kleiderhaus Schächter, XIL, Meidlinger Hauptstraße 26, Füchselhofgasse 1, Neuheiten in Anzügen, Raglans, Ueberziehein und Regenmänteln zu bedeutend herabgesetzten Preisen. , * Qualitätsmöbel aller Holz- und Stilarten kaufen Sie äußerst preiswert im Möbelhaus Max Bergmann, 1L, Praterstraße 33 (Weintraubengasse 2). } \ 1 7

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