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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-15 · Heft 1123 (15.3.1922) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1123 (15.3.1922)
Date
1922-03-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite - __Wien, Mittwoch weuin Prozent nin'dh dfer Analogie dies entglfiiadh-iteche- M-scken Kredits.. Die Großd'eultecbeih üiWIbdn1 •gteibeiib e*rfie Metife ivon. Konferon-zcm. Erst waren >äie Obmänöier der Tyaindiesiargä-nn^itioft'eti. dann Mt Alb-geondtmeten versäimimeSfc. Alben dis trait ufuter dMu Vor&i'tiz dbö Herrn Kan 41 der erweiterte V dUirtug&atUia :»dhitiß der Reiichtsipiarteileöfeailg —• dhis simtd d'ie i(ft Wien l&beifildl&n Sollt iftldtetr «ntvd Schriftführer zuiaammeJttw Die Großdeutschen lehnen die Teilnahme an der Regierungsbildung ab. Ueb6f dM Beschluß M^ird1. mittgete’Mt Dttr R ekhsrvC',,l,iz'UgsGiuissdnuß tamd der Albgoowi- Ti'ÖtetvVtrbätid der groMouterihem VoKkiapairtei hielten gestenn öiine gemSin^äW-e SitizfUrtig ä(b. Iiri dh'äsef l^atn ziusm Auudmmck, diaß dliie PaaDei nur Biildlumig eimer tlrägfähigen Mehffiheit uihid eitnier Re^i&ttülg äiuf Gniurtid eines ktoren ArbeitsptonteS bereit SSU _ ' Die Partei ninhira jedbdh miit Befirsmdlem zurr Kenntnis, da2 ©ich auisländistihe EihflüsiSe hiuf die Biilidiu/ng der Regiernng göltetfid ffrächem u/nid D t aus diesem Grumte nicht in d e f Lage, sitöh mnt den uniter diesen' E''N wi-rkiuirKg zivstamidegeikitumitnen©n .Vorsdhlägm zur RegierungshiiLdong weiter ati befassen. Oesterreich. Finanz- und BudgetausschuB. In der gestrigen Sitzung des Finanz- und Budgetaus* Schusses ergriff vor Eingehen in die Tagesordnung Bundes» finanzminister Dr. G ü r 11 e r das Wort und wandte sich gegen die Irrmeinung, daß die Verfügung über die Kredite von der Erledigung des vom Bundeskanzler angekündigten Gesetzes über die Verwendung der Kredite im National» rate abhängig gemacht werden könnte. Dieses Gesetz ist für die Kreditgeber ohne jegliches Interesse; denn durch die Verabredung, die sie bei der Kreditgewährung getroffen haben, sind sie vollständig dagegen gesichert, daß irgend eine Verwendung der Kredite stattfindet, die ihren Intentionen nicht entspricht Das Gesetz über die Verwendung ist nichts weiter als eine feierliche Willensäußerung der Parteien des Nationalrates und eine gesetzliche Bindung für den Verwalter des Finanzressorts. Immerhin müsse aber zugegeben werden, daß es für die ausländischen Kreditgeber nicht wertlos sein mag, wenn eine Uebereinstimmung der Regierung und def Parteien in bezug auf die Kredite in der feierlichen Form eines Gesetzes erfolgt und es mag auch zur Beruhigung der in diesen Belangen vielfach irregeleiteten öffentlichen Meinung dienen, wenn der Nationalrat ein derartiges Gesetz beschließt. Aus diesem Grunde habe Redner heute im Sinne der Erklärung des Bundeskanzlers eine Regierungsvorlage der Kanzlei des Hauses übermittelt, die in kürzester Zeit in Druck Yarliegen wird. Sie geht nicht über.; das hinaus, was seinerzeit der Bundeskanzler Im Natiotialrat erklärt hat, hält sich streng an die in dieser Erklärung gegebenen Richtlinien und wird für die Parteien des Hauses nach keiner Seite, eine Ueberraschung bedeuten. Sodann wandte sich der Midister gegen die in der Oeffentlichkeit verbreitete Meinung, daß Oesterreich bisher auf dem Gebiete der Selbsthilfe gar nichts geleistet habe und Wählte zur Entkräftigung dieser Meinung die Gesetze auf, durch die der österreichische Nationalrat die Voraussetzung für die Auslandkredite geschaffen habe. Wenn diese Gesetze und Ersparungsmaßnahmen ihre segensvolle Wirkung noch nicht zeitigen konnten, so sei daran nur die Verzögerung der KredithUfe schuld. Abgeordneter S e i t z wendet sich gleichfalls gegen die unpatriotische Gesinnung, den krassen Egoismus, ja Hochverrat derjenige^, die die bessere Meinung des Auslands über uns zu zerstören trachten. Es nütze aber nichts, über die Fehler anderer zu klagen, wir haben vielmehr die Pflicht, uns zu -fragen, welche Fehler von uns selbst und von der offiziellen Leitung der Republik geschehen sind, und wie sie rasch wieder gut gemacht werden können. Statt mit dem Parlamente darüber zu verhandeln, was nun sachlich raschest geschehen soll, hat man sich länger als eine Woche mit der Frage befaßt, wer Bundeskanzler und wer Finanzminister werden Soll und ob den persönlichen Ambitionen ln der größten Partei des Hauses Rechnung getragen werden soll oder nicht. Das ist ein schwerer Fehler. Redner polemisiert hierauf gegen die Christlichsozialen, die-die einzig richtige Budgetpolitik, wie sie der Finanzreferent der Stadt Wien inauguriert habe, im Rathause bekämpfen, statt sie im Parlament selbst nachzuahmen, und gegen die Großdeutschen, die gegen Schober Auftreten, ohne zugleich zu sagen, was für äußere Politik eine andere Regierung machen soll. Abgeordneter Kraft wendet sich gegen die Venediger und Prager Abkommen und erklärt, die Großdeutschen müssen bei einer Regierungsbildung, die uns ähnliches befürchten läßt, außerordentlich vorsichtig sein. Der Finanzausschuß trat sodann in die Tagesordnung ein und zog die dritte Vermögensabgabe* tt o v e i I e in Beratung, Berichterstatter Dr. S c h U r f f legte dem Ausschuß folgende geänderte Fassung vor: Die Vermögensabgabe ist, soweit sie nicht durch begünstigte Vorauszahlungen bis zum 10. April 1921 getilgt worden ist, mit Rücksicht auf die gesunkene Kaufkraft des Geldes grundsätzlich mit einem Aufschlag von 100% e!näuzahlen. Doch können auch noch bis 15. d. M. Abstattungen aufschlagfrei erfolgen. Der Aufschlag entfällt auch bei späterer Zahlung. Nach dem Schlußworte des Berichterstatters wird das Gesetz unverändert angenommen. , Die Christlichsozialen gegen die magyarischen Umtriebe. Prag, 14. März. Abgeordneter Dr. M a t a j a äußerte fleh gegenüber dem Wiener Korresoondenten der .Prager WIENER MORGEttZEtfrüNg ___ Presse* über die ungarischen Forderungen im Burgenlande unter anderem: Ungarn stellt neue Ansprüche auf, burgenländischeS Gebiet, das hälßt, SS Will UnS dön größeren feil des hoch bei Öööterreieh Verbliebenen Landes entreißen. Gleichzeitig tauchen Freischärler und Drohbriefe äufj da die ungarische Regierung doch schon einmal mit dieser Taktik größe Erfölge erzielt hgt ueberdi« macht man sich keine Vorstellung, welchen bestialischen Miß händ« 1 u ft g e ft die bUrgeftländlftfthe Bevölkerung durch die üngäfläöhen Ffei&charen ausgesetzt war. Werden wir' diesmal neuerlich den Ungarn ausgeliefert, dann bedeutet das für Oesterreich geradezu ein politisches Debacle, weil es für das österreichische Parlament ganz unmöglich wäre, auch nur noch eine etttztgebUfgefiUndtscheGemeUde p r e i s.z u g e b e n, und weil keine österreichische Regierung an das Parlament ein solches Ansinnen stellen könnte. Wir fühlen uns durch die ungarischen Ansprüche auf das ernsteste bedroht, weil wir die Zähigkeit der U n g a r n und die Mittel, die sie anwenden, genügend kennen gelefnt haben. Es liegt natürlich in der Hand der Siegermächte, uns den Wiederaufbau unmöglich zu machen, und diese Ständige Beunruhigung ist ein sicherer Weg zum Chaos.. Ein Staat, den man von außen her nicht in Ruhe läßt, kann sich im Innern nicht erholen. Oesterreich und Rumänien. Aeuß&rimgeti des Kanzlers Dr. Schober. I Der Wiener Korrespondent des Klausenfrurger jüdischnatiöfiälen TägblatteS »Uj Kclet< hatte eine Unterredung mit dem Bundeskanzler 8 e h ö b e r, der sich auf die Frage über das gegenwärtig« politische und wirtschaftliche Verhältnis Oesterreichs, zu den Nachfolgestaaten und besonders zu R u m ä n i e n, wie folgt, äußerte? Vörg>kifc/hlb dliie vsmMirige ÄtilüiM'uniK Und tswse>re clernailigr Lft'gd gegemdsber dlart NSKshf j'gQ* Staaten, so muß fesCige-steföt. Wendern, dtefl htetfitfi seither ein mäcihitiigetr Wäitudel eciftgettfetem »st. Unsere heutigen Beziehungen su ded NachfolgeSittaöfton sind V&llkommm känrdkite, jia fneum'dMdhaftliöhe und unsere Vedbänditmig mit mdli-ezu sarnftdiiiclrört Nachbar« »tAa-Ufl ist vollkommen hefgf?töHlt, Die Verhandlungen öbetf die örjts dem Friiedimsvcutr&g gscmvmend^m Fragen sdwÄmi im elfter Weise fbnt, die für die Zitltaff'i au d'än sdhtorteu Hefberechtigt. Ich seltne mit großer Genuigbutumg umid Bbffic.* dflgnmg, d&ß Oefctrwateh 'keinen getingen Anteil m di&r Schaffitmig L-sses meue» mMdeaiiro* •päiisdhon Geistes hält. Wais GroßmJmänifctn heutifft, ©o kämm ich nagen, dläß z\vi)tch.eft dlear Auß&hjpio'lii'trÜk Riumäftleras tamd d«sr •tahiftnigeri nietmöiliS Reftbumg-fi* flädh&n (beateiötden htftihm. Die wärtsctoßM'-kshe Ver« bsndlumg iivt fest timd -umimifteHhätr.' . , Wir haben gleich kS'tzh dem WaffemStillstatid die Verbindung in vollem Maße von neuem aufgenommen und ichhoffe, däß nach dwehgeführter Zentralisierung des Verkehns und am Grund unmittelhairer Verhandlungen die Fretuidsd’'aft unS die wirtschaftliche Verbindung dieser 'beiden Staaten, deren Produkte einender so glücklich ergänzen, noch engsr Und Wärmer sein Werden, * Üeber die etwaigen Ergebnisse dt&f Kon* ferenz von Genua sagte der Bundeskanzler: In Genua wird ein großangelegteg Experiment zunt Wiederaufbau der Weltwirtschaft untern-ommeri. So paradox sg &u<?h klingen mag, ’sö Ist es in ge* 'wissem Siifine doch wahr, daß die mittel* und süd* europäi&ohen Völker und Staaten viel rascher imstande waren, einen neuen politischen und wirtschaftlichen Verkehr und ihre Annäherung in die Wege zu leiten als das besser entwickelte Westeuroi;)a. Wird die Konferenz von Genua das ■ von jedem, wahren. Friedensfreund erhoffte Ergebnis bringen, so wird ein solches Resultat besonders für die Donaustaaten von außerordentlicher Bedeutung .sein, da sie infolge ihrer geographischen Lage und Produktionsmöglichkeiten die. größten Dienste im Interesse der Wiederherstellung der Weltwirtschaft werden leisten können. T schecho-Slo wakei. Kommunistischer Landarbeiterstreik. . Prag, 14. März. Wie das »Rüde Pravo* meldet, seien die kommunistischen landwirtschaftlichen Arbeiter in dsr Umgebung von Prag in den Ausstand getreten. , Polen. Eine „judenreine" Warenmesse. Warschau, iz. März. (Tel., der »Wiener Morgenzeibungc.) Wie bereits gemeldet, soll demnächt in Posen eine große Messe stattfinden. Eine größere Anzahl jüdischer Kaiufieute and Industrieller bat bei dem Messekomitee um die Erlaubnis einer Ausstellung für ähre Waren ersucht, dieses hat jedoch alle Gesuche jüdischer Kaufleute und Industrieller ohne Angabe näherer Gründe abgelehnt. Daraus ist deutlich zu ersehen, daß die Poseoer Messe die jüdische'Kaufmannschaft im Sinne des »Rozwojc zu boykottieren gedenkt. Die Nationaldemokraten und Wilna. Wilna, lZ. Mär*. (Tel. der »Wiener Morgenzeitung«.) Die natioroaldemokratisehen Abgeordneten erklärten, daß sie auf keinen Fall die Einberufung des Plenums und der Kommissionen des Wilnaer Sejms zulassen werden, da ihrer Meinung nach der Wilnaer Sejm mit dem Moment, wo er den Xnkpripojierungsakit beschlossen hat, aufgelöst sei» 15. März I92S 'fe, Ilffi" “ Streik in Boryslaw* Lemberg, 13, Mäfz. (Telegramm der »Wienefj MöirgeftZeitühgA In den Naphthagruben iin Borys*. 1L w elftd vor emlgeti Tagen die Arbeiter der Firmm Premier in den Ati&tand getreten. Unter den Arbeitern htrfSdhit die Tendenz vo-r, den General-, streik su pfoktämieiren. Es fanden bereits j^oße Dötnößsträtionsvefsämml'ungain Statt, Man böftiroib* tet, daß es zu einem Generalstreik kommet» wird, falls es dtzü Kegletuoigsb'fgÄneifi n!E gelinget» sollte, einem Ausgleich zwiseheö Arbeitern üftd Unternehmern terbeizhführen. Jugoslawien. Ein Ultimatum an Bulgarien. Paris, 14. März. (Funksprucfh.) Der »MaUne erfährt, die Südslawische Regierung habe sich entschlössen, an B'ulgärien eine befristete Note zu senden, b der die sofortige Auflösung aller revolutionären mazedonischen Komitees verlangt wird, die sich auf bulgarischem Boden befinden. Ungarn. Df. Adler Aber seine Anterika-ftelse. Nun ist, wie uns aus Budapest berichtet wird, auch Rabbiner Dir, Elia-s Adler von Seiner Aftierika-Reise zurückgekehrt, Er kann über die Erfolge Seiner, Mission nicht viel Günsti* göres. bedöbteit. als bereits sein Chef Franz S z e-< i e l y au erzählin wußte. Viel interessanter ist sein Bericht über den Empfang ' beim Bürge r* meiner von f^ew York, Mr. Hylam. Auf die Ansprache dsr Delegation antwortete nLmliohi def Bürgermeister vön Oröß-Kew-York: »Ich höre, daß he« Ihnen die traurigen Auseinandersetzungen zwischen Juden und Nichtjuden mefar als einmal zuir .Quelle.vbn tt a ß au 9 b r ü c h e n werden. Sie werden in Amerika die Erfahrung machen, daß hier so etwas völlig unmöglich ist. Bel uns gibt ctz keinen üutefwshied «wischen MM&dhen und Men-* - sehen, und iöb zweifle nkht daran, daß auch bei meinen uiigai ländischen christlichen Brüdern in nicht langer Zeit die bessere Einsicht siegen wir i* Jeder ehr liehe und arbeitsame Bürger ist ein gl eich nützliches Mitglied des Staates. Das ist das Fun«* dament aller pnlitisthen Weisheit. Ich feilt ein ie*i* gitiser und eiliger Katholik; aber mur in der Kirche Äußerlhftlb riet Kkche sehe ich n» darauf, wie einet ätbuitet. Wie wenig in Amerika das Vorurteil Wurzel fassen kann', dafür ist dieser Herr zu Rechten, M,f. Hirschfeld, däa beste Beispiel» Er . ist, J u d e, stä'm>mt aus E p e f) e S in Ungftjfn^ . und ist nun,mehr meine rechte ttänd, d©r Stellyeftreter des Bürge'fmei’Sfers von NW Vörüt. Und wenn ich mich in älien' Menschern täuischen söllte, Sinei weiß ,kh\ daß fer. mir imitier treu bleiben Würde. Und sollte idh meinen Glauben an alle Welt verlieren, würde ich" tiüch immer än die Verläßlichkeit seiner Arbeit glauben / und glauben - müssen. Und sehen Sie, meine tterren, bei uns wäre es nicht möglich, daß jüdisd'be I ns 111u 116nea gezwungen seien, sieh an aus 1 än di* sehe Juden um Hilfe zu wenden. Würde der Fall eintreten, däß anierikaniswh-jüdIsche instfe tutionen in Not geraten, dann würden diie amerikanischeh christlichen Institutionen alle ohne Ausnahme ihnen zur Seite stehen und nicht zugeben, daß ihre Lage sich kritisch gestalte...« Delklen übt Erpressung an den Judem Däb Budapester halbamtliche »Achtuhrblatt« bringt die folgende — wie das Blatt hsrvorhebt —. aus Regierungskreisen stammende Information: »Die Regierung reichte bekanntlich den Juden die Friedens«, h a n d. Demzufolge arbeiten jetzt ernste Männer an der Zusammenstellung der aus den Kreisen der Judonschaft stammenden Klagen und etwaigen Rechtsverletzungen, Demgegenüber hat sich V a z $ 0 n y i auf den opposi* tion-ellen Standpunkt versteift Und sucht in seinem Radikalismus die Lösung in der zügetlpsen Schürung der Gegensätze. Es wird sich nun zeigen, welcher Rieh* t-ung sich die vaterländische Judenschaft an*sch1ießen wird. Schart sie sich um die Richtung det Annäherung, so gibt sie damit ihrem Entschluß. Ausi druck, sich auf den Standpunkt der Friedenspolitik der Regierung zu stellen. Macht sie sich hingegen die Politik Vazsonyis züeigen, so kann die Regierung hierin nichts anderes als die Zurückweisung der Friedenshand er-Mioken.« Das nennt Bethlen-Gömbos WahN freiheit! . , _ Palästina. Die Einwanderwngsfrage. London, 12, März, (J. C. B.) In Beantwor« tung eme-r Anfrage im englischen Unterhaus, ob die Einsetzung eines gemeinsamen Auss-chu .ses von Arabern und Juden zur Kontrolle der Einwanderung nadh Palästina voirgesohlagen ist und wenn dem so ist, welche Verfassung und Funktionen dieser Ausschuß haben werde, erklärte Mr.^C h u rchill, daß diese Angelegenheit gegenwärtig den Gegenstand derErörterung bilde und öf daher nicht in der Lage &e*i, IrgÄadetne Erklärung darüber a»bzugeben. London, 12. März. (J. CB.) »Torquay Times« nimmt Stellung zu einer neuerlichem Erklärung der arabischen Delegation u-nd veröffentlicht bei dieser Gelegenheit eine .Un-terredLung mit dem Führer de*

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