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Wiener Morgenzeitung · 1922-03-08 · Heft 1116 (8.3.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1116 (8.3.1922)
Date
1922-03-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. me 'Wien, Mittwoch WIENER MORGEN2EIT UNG "T^r- - -------— zwei goldenen 8. März 1922 Seite 5 ln der Volksoper gelangt heute »T an n- L L user* zur Aufführung. Anfang 7 Uhr. K o m ö d! e n h a u s. Am Montag den 13. d. M;, *hS Uhr abends, findet ein Ensemblegastspiel des Räimuiid- Theaters statt. Zur Aufführung gelangt das Schauspiel »Die Rasch hoff s“ mit Magda Garden als Gast. Kartenverkauf an den Tageskassen des Komödienhauses. Verein Fr eie j ü d i s che V o 1 k s b Ü Im e. Im Rahmen der Mitgliedervorstellungen findet eine Wiederholung der E i n a k t e r - M a t i n e e (Pinskis '»Vom Glück vergessen“, Perez* „Schwestern“, Asch' „Im Winter“) Sonntag den 12. d. M. im Lustspieltheater statt. Beginn 3 Uhr nachmittags. Regiekarten für Mitglieder im Vereinssekretariat und in den Zahlstellen. ' / Lehars Operette „Frasquita“ gelangt im Einverständnis mit Direktor Erich Müller vom Johänn-Straüß- Jheater als nächste Novität im Theater an der Wign zur Aufführung. Direktor Erich Müller hat unter Währung seiner Interessen dieses Werk der Direktion des Theaters an der Wien abgetreten. ■F r ei e 1 ü dis ch e VolksbÜ hn e Gastspiel im Lustspieltheatcr H EU T E; «w*:! Ziseit in zispralf HE" Das T S c a t e r I s t geheizt! TS88 4280 Eine hebräische Akademie. Letzthin fand iin Mittleren Konzerthaussaal eine von der Hitachduth veranstaltete Akademie statt, die einen sehr gelungenen Verlauf nahm. Dr. Clj, Tartakower leitete die. .Veranstaltung mit einer Festrede ein. Er führte unter ariderem aus: Die jüdischen Feste weisen — wie aus der Bibel ersichtlich — Schichten auf: Auf das ursprüngliche Naturfest .wurde in historischer Zeit ein historisches Element, aufgepfropft. Chämischä-Assar hingegen, das ursprünglich einen juristischen Charakter trug — es war ein Stichtag' 'für gewisse öffentliche Abgaben — ist in der Galuth zum Naturfeste geworden. Der nationale Instinkt, der nach Verknüpfung mit dem Boden sich sehnte, schuf sich im Baumfeste ei ne n. sichtbaren A u sdruck. Unsere Zeit ist1 berufen, diesem Feste seine wahre Bedeutung wiederzugeben. Derselbe nationale Instinkt, der uns immer energisch zur Verwurzelung im heimatlichen Erdreich drängt, "fordert auch kategorisch die Vereinheitlichung der Sprache. Das Hebräische muß in Erez Israel und in der; Galuth das seelische Bindemittel aller Juden werden. Unsere. Matipee ist ein kleiner Schritt hiezu, aber doch einer; sie soll ein kleiner Baustein sein zur Errichtung einer härmonischen jüdischen Atmosphäre. Beda (Dr. Fritz Löhner), der bekannte jüdische Satiriker, wird am 16. d. M. im Mittleren Konzerthaussaal gemeinsam mit M i r r a S o k o I s k a j a und ProL L a f i t e vor das Publikum treten. Karten zu populären Preisen für diese letzte jüdische Veranstaltung in dieser Saison sind erhältlich in der „Morgenzeitung“, Konzertbaus, : Kartenbureau Aida, Taborstraße 5. Das schwedische Ballett in Wien. Im Johann-Strauß- Theater eröffnen die schwedischen Künstler morgen .ihr B a 11 e 11 g a s t s p i e 1. Die musikalische Leitung haben die Kapellmeister Ingelbrecht und Bigot inne, außerdem ist es Direktor M a r <§ gelungen, den hier wirkenden berühmten schwedischen Kapellmeister Nils Grevillius als Gastdirigenten tür die Ballette „Johanni s n a c h t“ und „Die törichten Jungfrauen“ zu gewinnen, damit der nationale Charakter der Musik besonders zum Ausdruck kommt. Grevillius hat die beiden schwedischen Ballette anläßlich ihrer erfolgreichen Erstaufführung 4o|?aris einstudiert und dirigiert.; Der Vortrag des Dr. Alfred Nossig. über Bankrott des Bolschewismus findet h eu.te, 7 Uhr abends;, im Kleinen Konzerthaussäal statt. Nur noch einzelne Karten an der Abendkasse erhältlich. ' Gerichtssaai. Die Juden in Rumänien und die ungarische Sprache. -Aus K! aii s e a b u r g wird uns berichtet: .Das hiesige Bezirksgericht fällte dieser Tage eine Entscheidung, die für die J u d e n des Landes von prinzipieller Bedeutung ist. Ein Jude, namens Martin H ä n d I e r, richtete in einem Prozesse eine Eingabe in u n garischer Sprach e an das Gericht. Die Verhandlung wurde wiederholt vertagt und dis die Hauptverhandlung endlich abgehalten werden konnte, wies der Richter den Anspruch des Einschreiters mit der folgenden Begründung ab: „Nach einer bestehenden Verordurig sind amtliche Eingaben in der Sprache des Staates oder in der Sprache der nationalen Minderheit, welcher der Einschreiter angehört, abzufassen. Mit Rücksicht darauf, daß Händler der amtlich anerkannten j ü dis c h n a tl o aalen Min der-heit-an gehört, hätte er seine Eingabe in rumänischer oder in jüdischer, beziehungsweise hebräischer Sprache verfassen sollen. In keinem Falle jedoch in ungarischer Sprache.“ Vom Standpunkt der nationalen Minderheitsrechte ist diese Entscheidung sicherlich zu begrüßen. Doch weist das Organ der Jüdischnationalen in Transsylvanien „U j K e 1 e t“ in Besprechung des Falles darauf hin, daß es in jener Verordnung, auf die sich der Richter beruft, ausdrücklich heiße, daß die Eingaben in der Sprache des Staates oder in der Muttersprache des Einschreiters gehalten sein müssen, so daß es sich hier um eine rechtswidrige Auslegung der Verordnung handeln würde. Der abgewiesene Händler hat gegen diesen Bescheid den Rekurs ergriffen. Klage auf Aus! olgung von zwei goldenen Tapferkeitsmedaillen. Vor dem Einzelrichter des Zivillandesgerichts Oberfandesgerichtsrat Dr. J u d e x fand gestern die Verhandlung über eine Klage statt, die der Privatbeämte Karl Ei. ß (ehemals Karl Ritter v. Eiß) gegen das ehemalige k. ü. k. Ä e r a r (Militärliquidierungsamt) und gegen den österreichischen Staatsschatz auf Herausgabe von Tapferkeitsmedaillen erhoben hatte. In der zur Verlesung gebrachten, durch Rechtsanwalt Dr. Siegfried Kantor elngebrachten Klage wird unter anderem ausgeführt, daß Eiß mit Zuschrift vom 7. März 1918 des ehemaligen Oberkommandos als Kadett der Tiroler Kaiserjäger die goldene Tapferkeitsmedaille für M a n n s c h a f t s personen und auf Grund der kaiserlichen Entschließung vom 8. November 1918. als Oberleutnant in der Reserve für heldenhaftes Verhalten vor dem Feinde die goldene Tapferkeitsmedaille für Offiziere verliehen erhalten. Die erstbezeichnete Tapferkeitsmedaille trägt den Vermerk, daß die ihm übergebene unecht ist und nach dem Kriege gegen eine echte ausgetauscht werde; die zweite für Offiziere bestimmte und ihm verliehene goldene Medaille habe er überhaupt nicht erh a 11 e n. Nach dem Friedensvertrag von St. Germaiti sei die Republik Oesterreich Rechtsnachfolgerin der früheren Monarchie. Nach dem Staatsgrundgesetz vom 21. September 1867 hatte der Kaiser Titel, Orden und sonstige Auszeichnungen zu verleihen; er führte den Oberbefehl über die bewaffnete Macht. Das Armeeoberkommando hatte den Kaiser in der Ausübung seiner Rechte zu vertrete n. Die Verleihung der goldenen Tapferkeitsmedaillen ist daher kein Privatakt des Kaisers, sondern eine staatsgrundgesetzlich vorgesehene Regieruiigs- Handlung gewesen, welche auch für den völkerrechtlichen Rechtsnachfolger der früheren Monarchie verbindlich ist. Die goldenen Tapferkeitsmedaillen befinden sich unter den Sachdemobllisierungsgütern. Es erscheine daher auch das ehemalige k. u. k. Aerar zur Ausfölgung der Tapferkeitsmedaillen verpflichtet. Sowohl der österreichische Staatsschatz als auch das Militärliquldierungsamt als Vertreterin des Aerars verweigern die Ausfölgung der zwei goldenen Medaillen im Werte von K 60.000. Demgegenüber machte der Vertreter der Finanzprokuratur geltend, daß die -vorliegende Rechtssache den ordentlichen Gerichten entzogen sei, denn die Forderung auf Ausfölgung von goldenen ‘Tapferkeitsmedaillen könne »nur . aus dem Dienstverhältnisse abgeleitet werden*. Bei Auszeichnungen handle es sich überhaupt nicht um Rechtsverhältnisse, die nach den Grundsätzen bürgerlichen Rechtes zu regeln sind. Die ganze Sache müsse daher den V e rwaltungsbehörden zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Republik Oesterreich sei auch nicht Rechtsnachfolger!» .des k. u. k. Aerars und könne auch nicht äls Schuldnerin für einen Akt, den sie nicht gesetzt habe, belangt werden. Schließlich müsse auch erwähnt werden, daß der Kaiser am 8. November 1918 nicht mehr im Besitze von Herrscherrechten war, da dieselben im Oktober, als die provisorische Nationalversammlung zusammentrat, erloschen sind. Diesem Vorbringen gegenüber bemerkte der Klageanwalt, daß der ehemalige Kaiser bis zum 12. November im Besitze der Macht sich befand. Der Richter gab den Beschluß bekannt, daß die Klage an die ordentlichen Gerichte u n z u 1 ä s $ i g sei. Bei der Auszeichnung handelt es^sich um eine Einzelleitung gegenüber der Menge, die besonders hervor▼ gehoben werden soll. Zweck der Auszeichnung sei, außer der Anerkennung. für eine besondere Leistung, auch der, die anderen zu ähnlichen Taten anzuspornen. Ueber die Ausfölgung solcher verliehenen Auszeichnungen, beziehungsweise Umtausch derselben können jedoch nur die V e rwaltungsbehörden entscheiden. Das gekündigte Wohnungsamt. Der Deutsche Ritterorden gegen die Gemeinde Wien. Vor dem Bezirksgericht Innere Stadt (Richter Hofrat Dr. P a b s t) gelangte gestern der Kündigungsprozeß zur Austragung, den der Deutsche Ritterorden als Besitzer des ehemaligen Erzherzog-Eu.gen- Palais am Parkring 8, in welchem sich das Wohnungsamt befindet, gegen die Gemeinde Wien angestrengt hatte. Der Deutsche Ritterorden hatte der Gemeinde Wien die als Wohnungsamt benützten Räumlichkeiten in diesem Palais gekündigt und die Kündigung mit dringendem Eigenbedarf begründet, da der Ritterorden nicht mehr in der Lage sei, seine Beamten und Angestellten zu bezahlen und daher auf eine höhere Miete angewiesen sei; es seien auch schon von holländischen und amerikanischen Konsortien glänzende Anbote gestellt worden. Ferner wurde als Kündigungsrund geltend gemacht, daß das Palais durch die Inanspruchnahme seitens des Wohnungsamtes schwer beschädigt worden sei. Bei der Verhandlung bestritt Dr. Z e i f a r t als Vertreter der Gemeinde Wien den Eigenbedarf des klägerischen Ritterordens, da die Möglichkeit einer besseren Mietzinserzielüng keinen Kündigungsgrund bilden dürfe. Was die Sachbeschädigungen in dem Palais betreffe, so seien dieselben nicht durch Gemeindebedienstete, sondern, durch Parteien erfolgt. Diese Beschädigungen konnten trötz Beaufsichtigung nicht vermieden werden und fallen daher nicht der Gemeinde Wien zurLast. Der als Zeuge vernommene Bällei-Rat des Ritterordens Herr B a r n e r. t bestätigt, daß seitjptablierung des Wohnungsamtes im Palais schwere Beschädigungen des Inventars erfolgten; es seien kostspielige Ripsmöbel beschädigt, sämtliche Türk H n k e n gestohlen worden— dabei hatten die Türklinken nicht nur den Metaliwert, sondern eine künstlerische Auslührung — die mit Intarsien versehenen Fußböden seien durch Wegwerfen von brennenden Zigaretten beschädigt worden usw. Der weiter als Zeuge vernommene Magistratsoberkomniissär Dr. Machek mußte wohl die vorgekommenen Schäden zügebeti, doch seien die größten Schäden durch das Hilfspersonal der Roten-Kreuz-Mission erfolgt. Selbst dii schärfste Überwachung habe die Beschädigungen nieftt verhüten können, es seien sogar gewaltsame Handlungen von seiten des ' wartenden Publikums geigen Aufsichtspersonen vorgekommen. Der Richter Hofrat Dr^P a bstgab dem Kündigungsbegehren Pol g e und hob in der Begründung hervor, daß die Einwendung des Eigenbedarfes nicht begründet sei, da eine Kündigung zur Erzielung eines besseren Mietzinseiiikommens efem: Mieterschutzgesetze widerspreche. Begründet set dagegen die Einwendung der schweren Beschädigung des Mietobjekts, da es sich nicht um eine natürliche Abnützung des Mietobjekts, sondern um mutwillige, gewaltsame und böswillige Beschädigungen und Diebstähle handle, für welche Schäden das Wohnungsamt unbedingt aufzukommeii habe. Gegen diese Entscheidung wird die Berufung eingebracht werden. cJlcboo BÜROTECHN. A.G. WIEN, WIPPUN0ER5TRAS5E 24 TELEFON 67-S-eO Volkswirt. C't-S.OESCH (^stempelte Krone -.OTVc Centimes! Auszahlung Wien - - -.08 Centimes. In Zürich notierte: österreichische Krone - -.08 (-.08 am 6, März) dfe Österr. gest. Krone . . - -07Va (-.07*/, am 6. März) dis tschechische Krone. . 8.40 ( 8.50 am 6. März) diBsMark . . . . . . . 2.- (1.94 am 6. März) .1 Äp:- 1.60 ( 1.50 am 6. März) Bukarest . . . . . . am- 6. März) Budapest.> -.70 (-.73 am 6. Mär^ Wävschau ........ -.13 (-.11 am 6. März) \Die Valuten. . Im Anfangsstadium des gestrigen Verkehrs gabei fremde Zahlungsmittel ein wenig nach, befestigten sich jjadoch im Verlaufe des Verkehrs. Das Geschäft war überaus eng begrenzt. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale L-: . vom 7. März 1922. Devisen (Schecks und Aus- Z{ns. Zahlungen) fuß Anistcrd3m f. 100 holl. Guldea . 4J/s Agisitn 100 jug. Kronen .... 6 Belgrad IM Dinar . . ... . 6 Benin 100 deutsche Reichsmark . 5 Brüssel 100 belgische Francs . . 5 Budapest 100 ungarische Kronen. 6 Bukarest 100 Lei.. ...... R , Christiania 100 norweg. Kronen .' 6 Küpenhagen 100 dänische Kronor 5Va ®.London 1 Pfund Sterling . . . 4Va Madrid 100 Pesetas ...... 6 Mailand tOG Lire.6 Nfew York 1 Dollar ..4% Paris 100 Francs ....... 5*/8 Prag 100 tscheeho-slow. Kronen . 5% SüfJl» 100 Lewa. 6Va Stöckholm 100 schwedische Kronor 5Vs Warschau 100 polnische Mark.. . 7 Zürich 100 schweizerische Francs 3VS Geld Ware Kurs v. 6. Märt Geld Ware 258.450 2233.— 891C.— 2622. — 37.930 928.50 I19U75 143:975 29.845 107.210 35.290 6785.50 61.630 11.(567 4545.- 177.470 151.-- 132.225 258.550, 2237.- S930.- 2628.— §.020 ,1.50 1IQL525 144.025 29.885 107.290 35.310 6789.50 61.670 11.103. 4555.- 177.530 153.“ 135.275 256.950 2088.“ 8390.“ 2572.“ 67.880 925.“ 116:975 142.975 26.690 35.590 ,6723.- . 61.180 11.022 4495.“ 174.970 151.50 131.225 Noten Amerikas. Noten v. 5 Dollar aufm » kleinere . . Belgische Noten 100 Francs . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . - ,o » » ioo » ' l ■ t> u kleinere. . Dgöische Noten 100 Kroner . Deutsche Noten zu 1000 Mark. M . ,100, „ kleinere. . . Etigl. Noten von 5 Livrest. aufw .•;,v o kleintye .; , Französische Noten 100 Francs Holländische Noten 100 Gulden Italienische Noten v. 160 Lire aufw „ „ kleinere . _ . Idgosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar ■ p, , - , 100 „ ■V » „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, n klßiiiffrc Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei ■. ■ b kleinere . . . Rnss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel 'u *.pb Bn 100 „ „ „ „ kleinere. , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw. ►V. kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. . . „v o zu 10.000 Kr. . . . ‘ i; , kleinere ..... . * Gestern richtig: 29.690 Geld, 6748.“ 6752.“ 6678.— 5L48CI 57.520 57.1*80 4345.- 4355.- 4295.— 4245.- 4255.“ 139.975 140.025 136.975 137.025 257.0m 2C92.— 8410.— 2578.— 57.938 , 928.- 11^025 143.025 26.71» 6727.— 61.22» 11.02» .4503.— 175,030 '153.50 131.275 6677.-* £220 4305.— 29.790 29.810 61.480 255.950 34.890 61.520 256.050 34.910 29.490 29.440 60.780.. 253.950 35.000 29.51V 29.460 6C.82D 254.056 35.020 891 öl— 893öl— 8400l— 842a— 11L975 115.025 111.875 152.50 154.50 149.25 151.25 499Ü- 5005!- so£- 5105!“ -.1 169.970 ITÖTobÖ 167.970 mrao 130.975 131.025 130.725 ',130.775 105.960 10'.040 11.072 I1.078 10.997 . 11.COS 11.062 11.068 933.50 . 936.50 625.“ . 923.- 29.710 Ware.; Kapitalsgewimi- und Bankenumsatz- Steuergesetz. Die Enquete wurde in der gestrigen Spezialidebitte U:ber das Bamkenumsatzsteuergesetz zu Etüde geführt. B-ündesfinanzminister Dr. Gürtler bemerkte, ,ei .könne nicht annehmen, daß cs sich den Banken, .die ihren Patriotismus bei jeder Gelegenheit betonen, an-, läßlich der Revision des Bam:kenumsatz^teuergesetzes darum handeln könne, sich dem . zu widersetzen, wenn sitz 'das erstemal in einer Form besteuert werden-, die .vielleicht dem tatsächlichen, Gewinn der Bänken am -tmohsten kommt, nämlich nach dem Umsatz. Es wurde jä. auch wiederholt erklärt, daß nicht d i e H ö li e d.e s Steuerbetrages das entscheidende Argument gegen die Steuer sei,-sondern die Belastung mit >u»,prp-, üüktiver Arbeit«, dfie aus ' deri Durcihfühmngs^ Vorschriften hervorgeht. Für diese Seite der Frage habe der Minister volles Verständnis, und wenn als Ergebnis äer Enquete sich konkrete Vorschläge ergebensollten,- Vergessen Sie nicht das Rendezvous! Purim-Ball der Freien Wir treffen uns am 14. d. M. int Kursalon der Stadt Wien auf dem Karten ä K 1500 im Vorverkauf bei a der Wr.-Morgen*eilunc,-II., tebor» HBiisiliHÄffl alvaße Nr. 1-3, im Sekrotarlat der W Frele" lüd. Volksbükna (LystspieL thealer) und lm Kpnzertbureau A?da

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