Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1114 (6.3.1922)
- Date
- 1922-03-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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M. iiU Mn. Möhfä| VTtEftETT iTÖ^TTETT^fTÜMG' G.Mrz f$2T 5fl*r3| | i ><H>< Sportblatt der Wltier ImimmMm KS>< 'H >£ Die gestrigen Meisterschaftsspiele, Rapid siegt Über Amateure. — Hakoah an der zweiten Stelle. ■-* Hertha verliert einen Punkt. — Klagloser Verlauf der Wettspiele. Die gestrigen Spiele erbrachten den Beweis, daß die Anhängerschar des Fußbailsports * neuerlich im Wachsen begriffen ist. Fast sämtliche Spiele erfreuten sich eines ganz ausgezeichneten Besuches. Der gebotene Sport war im allgemeinen zufriedenstellend, ln der Spitzengruppe ergab sich insofern eine Umgruppierung, daß die Hakoah den 8. C, Hertha vom zweiten Platz verdrängte. Nachstehend die Berichte: Hakoah—Vienna 2:1 (1:1). Die Hakoah spielt durch 12 Minuten mit zehn Mann. F. A. C-Platz, Schiedsrichter Koceny, 7000 Zuschauer. Hakoah: Halpern; Trümmer, Scheuer; Molnar, Grünfeld, Kohn; Katz, Grünwald, Gansl, Häusler, Neufeld. Vienna: Ben dl; Blum, Trink!; Weber, Chrenka, Tremml; Eckl, Bulla, Fritthum, Kargl, Kutzl. Die Hakoah konnte gestern nach aufregendem Spiele einen knappen Sieg erringen und dadurch zwei wertvolle Punkte ins Trockene bringen. Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, als der jüdische Verein bereits in der 18. Minute den vorzüglichen Stürmer Häusler verlor und in der restlichen Spielzeit nur zehn Mann im Felde hatte. Die Hakoah erwies sich wieder als aufopferungsvolle Kämpfmannschaft, die erfüllt mit Energie und Siegeswillen ist Sämtliche Spieler vollbrachten eine bedeutende Arbeitsleistung und es gelang ihnen auch, trotz der numerischen Schwächung, die Gegner in Schach zu halten. Die Vienna hatte wohl nach der Pause zeitweise viel mehr vom Spiel, doch ergaben sich für die Hakoah die weitaus besseren Schußchancen. Letzterer Verein verdankt den Erfolg seiner überlegenen Stürmerreihe, in der Gansl und nach der Pause Katz vorzügliche Leistungen boten. Der Angriff war von seltener Beweglichkeit und die blitzschnell durchgeführten Vorstöße schufen ständig gefährliche Situationen vor dem Tore der Döblinger. Sämtliche Stürmer mit Ausnahme von Neufeld befanden sich in guter Form. Zusammenspiel, Ballführung und Schnelligkeit der Aktionen waren umso aner-' kennenswerter, als die Mannschaft das erste Spiel, der Saison absolvierte. Neitfeld hatte keinen glücklichen Tag. Er konnte mit dem gegnerischen internationalen Verteidiger Blum absolut nicht fertig werden. Die Deckung vollbrachte eine respektable Arbeitsleistung, doch konnte sie nur in der Abwehr befriedigen. Das Zuspiel hingegen war mangelhaft. Die Verteidiger bewährten sich in den Einzclkämpfen vorzüglich, ohne aber Stilreinheit zu bekunden. Halpern war’ unsicher. Die? Vienna konnte nicht in allen Mannschaftsteilen gefallen. Ihre Verteidigung, in der Bendl und Blum hervorragendes Können an den Tag legten, war vollkommen auf der Höhe. Auch die Deckung spielte gut, obwohl Chrenka das Tempo nicht durchhielt.. Im Angriff hingegen konnten nur Eckl und Bulla befriedigen. Der Mittelstürmer und die rechte Angriffseite waren sehr schwach, so daß die Vorstöße der Döblinger schablonenhaft vom linken Flügel vorgetragen wurden. Auf jeden Fall machte sich das Fehlen v n Heinlein stark fühlbar. Obwohl die Vienna, wie schon erwähnt, zeitweise mehr vom Spiel hatte, kann ihre Niederlage nicht als unverdient bezeichnet werden. Sie war langsamer, weniger energisch und weniger ausdauernd. Das Spiel fand in Schiedsrichter Koceny einen gerechten Unparteiischen. Die Amtsführung wurde ihm durch die Fairneß des Kampfes wesentlich erleichtert Sofort nach Spielbeginn muß Bend! eingreifen, da Neufeld einen scharten Schuß aufs Tyr abgibt Der erste von der Vienna vorgetragene Angriff bringt den Döblingern Ihr einziges Tor des Tages ein. Molnar hatte den gegnerischen Stürmern den Ball wohl abgenommen, doch gab er ihn so ungenau weiter, daß die gegnerischen Innenstürmer sich in seinen Besitz setzten. Bulla .bekam das Leder zugespielt und ohne viel Federlesens zu machen, Jagte er es in die Ecke (4. Minute). Bei dem Gegenangriff der Hakoah wehrt Bendl mit Mühe einen, Kopfball .Grünwalds ab; Im darauffolgenden Gedränge vor dem Döblinger Tor macht Trinkl Bands im Strafraum, doch wltd die Regelverletzung vom Schiedsrichter übersehen. Gleich darauf entsteht eine gefährliche Situation vor dem Hakoah- Tor. Der Ball trifft auch die Pfosten des Gehäuses, wird aber dann ins Feld zurückbefördert. Die Vienna-Anhänger reklamieren einen Treffer, der Schiedsrichter läßt sich aber nicht beeinflussen, in der 18. Minute erleidet Häusler den eingangs erwähnten Unfall, der ihn zwingt, das Spielfeld zu verlassen. Die alte Schulterverletzung war nämlich durch einen Zusammenstoß wieder aufgebrochen. Obwohl die Hakoah nur mehr zehn Mann . im Felde hat, unternimmt sie jetzt gut durchgeführte Angriffe. Sie , erzwingt In rascher Aufeinanderfolge zwei Eckstöße, wobei der zweite zum ausgleichenden Tor führt. Grünwald Übernimmt den Gansl zugespielten Ball aus der Luft und lenkt ihn ins Tor. Auch weiterhin sind die Sieger mehr im Angriff, dabei läßt Neufeld eine äußerst günstige Situation uriausgenützt. Da nun auch Katz das Spielfeld verläßt, hat die Hakoah nur neun Mann im Felde. Trotzdem kann die Vienna keine Ueberlegenhelt bekunden. Sie erzwingt wohl zwei Eckstöße, die aber zu keinem Erfolg fuhren. Nach 6 Minuten kommt Katz zurück. Knapp vor der Pause hat die Hakoah-Verteidigung schwere Arbeit zu leisten^ die ihr durch die Schußunsicherheit von Kargl und Eckl erleichtert wird. Sofort nach Seitenwechsel ergibt sich für die Hakoah eine sogenannte todsichere Chance. Neufeld hat eine gute Flanke zur Mitte gegeben und Katz übernimmt den Ball ln •fünf Schritten Entfernung vom Tore mit dem Kopie. Der Flügelstürmer der Hakoah führte . den Kopfstoß schlecht aus, so daß Bendl rettend eingreifen kann. Vienna hat nun etwas mehr vom Spiel. Be' eynem gegnerischen Angriff verläßt Halpern sein Tor, doch hat er das Glück, daß er von Bulla angeschossea wird. Die blitzschnell durchgeführten Angriffe der Hakoah erweisen sich als sehr gefährlich. Einmal gelingt es auch Gansl, ein Tor zu erzielen, doch versagt der Schiedsrichter dem. Treffer die Anerkennung, da die Abseitregel verletzt wurde. Bald darauf gelingt es aber Gansl, einen zählbaren Erfolg zu buchen. Er übernimmt einen Flankenball Neufelds mit dem Kopf und der gegnerische Tormann hat das. Nachsehen (19. Minuten).1 wieder erlangt die Vienna ein leichtes Uebergewicht, ohne aber sonderlich gefährlich zu werden. Ein plötzlicher Durchbruch Grünwalas, scheint eine weitere Vergrößerung des Vorsprunges zu bringen. Der junge Spieler hatte aber nicht mehr die Kraft, einen scharfen Torschuß anzubringen. Die Hakoah nimmt nun eine Umstellung ihres Angriffes vor. Katz geht auf den rechten Flügelstürmerposten und Neufeld rückt in die Verbindung. Diese Umgruppierung bewährt sich bestens, da Katz des öfteren Blum überspielen kann. Die beiden Mannschaften erweisen sich alä gleichwert, doch macht die Hakoah den Fehler, Neufeld in die Deckung zurückzuziehen, wodurch der Angriff neuerlich geschwächt wird. Beide Parteien erzwingen je eine Ecke, die ergebnislos verlaufen.. In den letzten zehn Minuten befindensich die Döblinger ununterbrochen im Angriff, die Schüsse sind aber kraftlos oder verfehlen ihr Ziel. Fritthum lenkt einmal den Ball an die Torstange, was so ziemlich die gefährlichste Situation vor dem Hakoah-Tor war., Das Spiel-der Reservemannschaft endete 0:0 unentschieden. . Rapid—Amateure 2:1 (2:0). Kraft siegt über Energielosigkeit. Rapid-Platz. Schiedsrichter Schmidt. 20.000 Zuschauer. RapidPanier; Eisler, Schlosser; Klär, Brandstetter, Neubauer; Bauer, Uridil, Kuthan, Wessely, Wittka. Amateure: Meisl; Heikenwälder, Neumayer; Fuchs, Jenö Kor.rad, Geyer; Vecera, Swatosch, Kalman Konrad, Hänsl, Cütti.; Obwohl Rapid mit mehreren Ersatzleuten anträt, mußten die Amateure eine-Niederlage in den Kauf nehmen. D,er Amateur-Angriff war langsam und vor dem gegnerischen Tor. sehr unentschlossen. Auffallend war' die schwache Leistung des Mittelstürmers Könrad 1L Nur Cutti befriedigte., Der Sieg Rapids war nicht unverdient, da die HUtteldorfer sich sowohl, im Angriff als auch in; der Deckung überlegen erwiesen. Einen hervorragenden Tag hatte der Tormann von Rapidi Pauler. Von den beiden Verteidigern war Schlosser der bessere. Die Deckung befand sich vollkommen auf der Höhe. Der Angriff wurde von Kuthan zweckentsprechend geführt, so daß der Erfolg nicht ausbleiben konnte. Ueber den Angriff der Unterlegenen sind bereits genügend Worte verloren worden. In der Deckung gefiel Geyer am besten. Die Hintermannschaft der Obcr-St.-Veiter befriedigte; Anfangs sind die Amateure mehr im Angriff und Pauler muß einige Male rettend eingreifen. . Beim ersten Gegenangriff ergibt sich für Rapid eine günstige Gelegenheit, die Bauer nicht auszunützen versteht. Bei einem Zusammenstoß zwischen Uridil und Neumayer wird ersterer verletzt, so daß er auf einig« Zeit dasr Spielfeld verlassen muß. Konrad 11 und Hafisl vergeben in der Folge gute Chancen. Rapid geht nun zum Angriff über, wobei Uridil den Ball an die Torstange jagt. In der 22. Minute erzielt dann Kuthan das erste Tor. Bald darauf verschießt Bauer freistehend.. Wieder geht ein scharfer Schuß an die Stange des Amateurtores. Der zurückspringende Ball gelangt zu Kuthan, der ' das Leder, da Meisl das Tor verlassen hat, in hohem Bogen zum gegnarischen Heiligtum lenkt. Zur allgemeinen Ueberraschung findet der Ball sein Ziel (37. Minute). Rapid führt 2:0, an welchem Stande bis zur Pause nicht geändert wird. Nach Seitenwechsel haben beide Parteien, anfangs gleichviel vom Spiel. Langsam gewinnt Rapid die Oberhand, ohne aber den Vorsprung erhöhen zu können. Cütti unternimmt einen schnellen Durchbruch, in dessen Verlauf er im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt wird. Der von Swatosch geschossene Eifmeterstoß wird ebenfalls von Pauler abgewehrt. Erst in der 40. Minute gelingt den •Amateuren durch Swatosch der Ehrentreffer. Sportklub—Ostmark 1:0 (l: 0). Glücklicher Sieg der Dornbacher. Lehrer-Platz: Schiedsrichter Reichsfeld. 5000 Zuschauer. Sportklub :Edi Kannhäuser; Beer, Teufel; Plank, Lowak, Zankl; Wunsch, Berget, Karl, Hans Kannhäuser, diebisch. Ostmark: Zinkl; Hiltl, Pichler; Biber, Hofbauer-I, Fürst; Rybnicek, Hofbauer II, Schneider, - Reiter, Tscherwitz. Der Kampf war sehr erbittert und aufregend. Beide Mannschaften boten Im allgemeinen güte Lestung, wobei .insbesondere ihre Schnelligkeit und Ausdauer bemerkenswert waren. Der Sieg fiel nicht der besseren, sondern der glücklicheren Mannschaft zu. Edi arbeitete fehlerlos. Beer und Teufel waren wohl flink, ließen aber ihre sonstige Sicherheit vermissen. Der kleine Plank war der beste Half im Felde. Lovak aufopfernd wie immer. Zankl, der Junior, wird wenn er nicht aus den Reihen der erklasäigen Läuter ausschdden will, sich einer faireren Spiel weise bedienen müssen. Der Angriff hatte in dem schnellem üiebisch ihre Hauptwaffe. Wunsch und Kannhäuser Karl rafften sich nur recht seltenzu gemeinsamer Arbeit auf. Hergeth und Hanua fielen gänzlich ab. Bei Ostmark war die Verteidigung Zinkl-Plchier Hittl das Rückgrat der Mannschaft. Inbesondere Pichler hatte einen sehr guten Tag. ln der Deckung war Biber der Beste. Hofbauer 1 fehlt zum Mittelläufer die Uebersicht, Fürst war nach Halbzeit mit seinen Kräften zu. Ende. Der Angriff Ostmarks hatte einen seiner schwächsten Tage. Schneider ist eine Niete. Rybnicek gefiel am besten, nach ihm wäre Reiter zu erwähnen. Die linke Seite setzte sich Infolge der hervorragenden Arbeit Planks nicht durch. Ostmark hat Abstoß und schon jagt Hotbauer 11 den Ball über die Latte. Hierauf vergibt Schneider, zwei Meter vordem Tore stehend, eine Flanke von Tscherwitz. Langsam kommt Sportklub in Schwung. Giebisch ist der Träger dieser Angriffe, welche aber durch die Unentschlossenheit der Innenstürmer im Sande verlaufen. Nach planlosem Hip und Her im Mittelfelde kommt ln der 35. Minute der gesamte Sportklub-Angriff vor das Ostmark-Tor, Hergeth! zeigt hier seinen einzigen Lichtpunkt im ganzen Spiele,.da;1 er den Ball wuchtig an die Innenstange schießt; von wo er ins Netz springt. Zinkl erhascht wohl das Leder, doch hat es die Goallinie bereits überschritten. > Nach Halbzeit lassen die gleichwertigen Leistungen so»i wohl in der Verteidigung als auch in der Deckung keine rder Parteien zu einen Erfolg gelangen. Gegen Schluß bringt Zankl eine derbe Note ins Spiel. Biber verläßt verletzt das Spielfeld. Ostmark ist nun auf die Verteidigung beschränkt, doch kommt es zu keinem weiteren Erfolg. Reserven 4:0 für Sportklub. F. A. C. — Rudölfshiigel 3:0 (1:0). Verdienter Sieg.) Rudolfshügel-Platz. Schiedsrichter Hollick. 3000* Zuschauer. ( F. A. C.: Hofer; Hutnmenberger,4Czthak; Wostrak,- Kraus, Bernhauer; Amon, L. Deutsch, Wolf, jisda, Seidl, j ' R u d o 1 f s h ü g e I: Brazda; Kiesling, Wagner % Prohaska, Kramer, Kohut; KÖl bl, Winkler, Morawetz,’ Fröhler, Beck. - j. Obwohl das Resultat dem tatsächlichen Kräfteverhält*«' nis nicht entsprach, war der Sieg kein unverdienter. Den Ausschlag gab das größere Stehvermögen der Floridsi dörfer. Man sah .es den Spielern an, daß sie’ nicht viell Training hinter sich hatten; besonders bei den Favoritnera war dies zu bemerken. Von den Spielern gefielen besonder» der Torwächter Hofer, der Verteidiger Hummelberger, der! Half Kraus und im Angriff L. Deutsch und Ister. Bei Rudolfs-f hügel ließ der Angriff Durchlagskraft vermissen, die Haifreihai war wohl gut, doch klebte sie zu stark am Sturm, wo-j durch die körperlich schweren Wagner und Kiesling, nicht recht mithalteu konnten. Brazda hielt sich gut, konnte; jedoch die drei Erfolgs nicht verhindern. Rudölfshüget spielte vor der Pause mit Wind und Sonne im Rücken^' Nach einer ergebnislosen Ecke gelang Amon am linken Flügel der Floridsdorfer ein Durchbruch, er überspielt de« gegnerischen Verteidiger Wagner und L. Deutsch schießt den Ball, an dam herauslaufenden Brazda vorbei ins Tor. SMer wird der Kampf offener. Nach der Pause ist anfangs: wieder Rudolfshügel in Front, fällt aber später zurück und Ister kann in kurzen Abständen zwei weitere Tore erzielen..- Die Reserve des F* A. C. siegte mit 2:0. . - ■ / _ Wackelt*Admira 3 :0 (2:0). wehrt Lwsl EHmsterstöVe ab. Wäcker-PIatz. Schiedsrichter Ferry. 4000 Zuschauer. , : . Wacker: Fcigl; Kolndorfer, Huber; Machhörndy Resch, Pellet; Jellinek, Liebhardt, Wana, Kowanda* Röscher. Admira: Heidler; Vözi, Czihak 11; Heikl, Koch, Führlinger; Wohimuth, Schierl, Klima, Weigl, Skolaut. : Die Meidünger boten gestern eine ganz vorzügliche Leistung, obwohl sie.zeitweise nur zehn Mann Im Felde hatten. In ganz hervorragender Form befand sich der Angriff und der Tormann. Die Unterlegenen traten mit einem Ersatztormann an, der sich bewährte. Die Verteidigung war* unsicher. In der Deckung gefiel der Mittelläufer Koch am besten. Der Angriff konnte nicht befriedigen. Schon in der 12. Minute erzielt Kowanda den ersten Treffer, dem Wana in der 23. Minute das zweite Tor folgen lässt. Huber wird verletzt und muß das Spielfeld verlassen. Admira kann nun den Kampf offener gestalten, doch kommen die Floridsdorfer erst durch einen ihnen zugesprochenen Elfmeterstoß zu einer günstigen Chance. Def von Koch getretene Ball wird vom Tormann Feigl abgewehrt. Nach Seitenwechsel nimmt Jellinek den Posten de» Verteidigers Huber ein, wo er sich ebenfalls auszeichnet, Nach einem Eckstoß erhöht Resch den' Vorsprung seines Vereines (13. Minute). Feigl wehrt auch noch einen zweiten Elfmeterstoß ab, der ebenfalls von Koch ausgeführt wird. Wacker ist nun stark überlegen, ohne aber weitere Tora erzielen zu können. Hertha—Simmering 2:2 (1:1). Simmering bis knapp vor Schluß in der Führung« H e r t h a - Platz. 3000 Zuschauer. 8 c h i e.dsrichter W-ancura, Hertha: Ostrlcek; Sevcik,. Nowak; MalousiV Kantner, Listopad; Richter, Schindelar, Thimlef, Sylvester, Picha. Den Simmeringern wäre es fast geglückt, die zwei Punkte für sich herauszuschlagen, wenn nicht fünf Minuten vor Schluß ihr. sonst vorzüglicher Tormann Eigner das Maiheur gehabt hätte, einen Ball ins eigene Tor zu drücken. Die Simmeringer boten eine sehr gute Leistung und standerr ihrem Gegner in nichts nach. Bei diesen war es wieder 0 s t r i c e k im Tor, welcher in manchen verzwickten Situationen sein ganzes Können aufbieten mußte, um seinen Verein vor Schaden zu-bewahren. Das erste Tor fällt bald nach Beginn durch Sylvester. Die Simmeringer halten das Spiel in der Folge offen und M a 1 y gleicht aus. Nach der Pause vermögen sie sogar durch denselben Spieler die Führung an sich zu bringen, um sie bis knapp vor Schluß beizubehalten. Nach einen» Corner schießt Sylvester aufs Tor, der Bali springt von der Stange ab und wird von dem stürzenden Tormann ins Tor gedrückt, womit der Ausgleich gegeben ist. Stand der Meisterschaft der l. Klasse« Verein 4} a ■ V) 8» «> LS je u 1 u Z 1 *3 V 2 Tore für gegen jjj j Sportklub . 13 9 2 2 31 14 20 Hakoah . . . 13 7 4 2 32 22 18 Hertha . . . 13 7 4 2 23 18 18 Rapid. . . . 13 8 1 4 38 31 17 'Amateurs . . 13 7 0 6 31 22 14 Wacker. 13 5 3 S 21 20 13 Vienna.. . 13 4 4 5 19 22 12 W. A. F. V . 12 5 1 6 19 22 12 Rudolfshügel . 12 2 7 3 17 19 11 Floridsdorf 4 2 7 25 27 10 Admira . .. . .3 3 2 8 23 31 8 Ostmark . . i3 3 2 8 18 30 8 . Simmering . . 12 2 3 8 19 32 S