Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1112 (4.3.1922)
- Date
- 1922-03-04
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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WIENER MORGENZEITUNG Nr. 1112 . Wien. Samstag V 1 "-T I— i '!'■*!!■ nrriniiwmn-^ Zwiebeln konnte man eine sinkende Tendenz der Preise teststellen, Auf dem Noschmarkt standen größere Mengen von Zitronen zur Verfügung. Allgemeine Mazzothenmeldangen. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemelnde Wien verlautbart, daß die allgemeinen Anmeldungen zum Mazzothbezuge vom 6. bis Inklusive 10. d. M. in den in der Kundmachung naher bezeichnetcn Stellen entgegengenommen werden. Der Verkaufspreis wird für den Mittelstand m i t K 1400, lt)r die Mindestbemittelten mit K 700 pro Kilogramm in Aussicht genommen. Auf verspätete Anmeldungen kann nicht Rücksicht genommen werden. Bühne und Kunst. David Jaroslawsky Im l^onzertsaal. Wenn der russische Sänger das Podium betritt, erkennt man sogleich den großen Schauspieler, der gelegentlich eine Extratour in den Konzertsaal unternimmt. Mit eleganten, liebenswürdig-beweglichen Manieren, mit einem prächtig fließenden Parlando und sprechender Mimik singt er die Figaro-Arie aus dem „Barbier von Sevilla*, singt er russische und italienische Arien. Die Behandlung seines Organs, das eine ganz gewaltige Höhe und eine weniger ergiebige Tiefe besitzt, verrät Italienischen Einfluß, im übrigen kommt es diesem intelligenten Heldenbariton, der jeder lyrischen Empfindsamkeit aus dem Wege geht, weniger auf verfeinerte Gesangskuitur an als vielmehr auf flotte Bravour und auf die Kraft des Ausdrucks und damit siegt sein urwüchsiger Naturalismus über alle Schwierigkeiten der Technik. Jaroslawski» einer der bedeutendsten russischen Sänget, wurde stürmisch gefeiert und mußte immer wieder Wiederholungen und Zugaben spenden. flb. Aus den Theatern. Spielplan des Burgtheaters. Sonntag, 2 Uhr (außer dem Jahres- und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf) „Madame Legros“. 7 Uhr „DieSchwestern“.— Montag» 7 Uhr. (bei aufgehobenem fahres- und S.tammsltzabonnement, kein Kartenverkauf) „Die Frau vom Meere“. — Dienstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Coriolanus“. (Menenius Agrippa — Herr* Hugo Thimig als Gast.) — Mittwoch, */*7 Uhr „Die Räuber“. — Donnerstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Theater“. — Freitag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen! „Geschäft ist Geschäft". — Samstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Theater“. Wochen spielplan derStaatsoper. Sonntag, V,6 Uhr (bei aufgehobenem' Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnement) „Götterdämmerung“. — Montag, 7 Uhr (bei aufgehobd'nem Jahres- und.Stammsifrabonnement, kein Kartenverkauf) „Die Zauberflöte“. (Tämino — Herr Fritz Kraus vom Nationaltheater in München als Gast.) — Dienstag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement) „Der Maskenball“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Notre-Dame“. — Donnerstag, 7 Uhr, „Cavalleria rusticana“ (Turridu — Herr Fritz Kraus vom Nationaltheater In München als Gast). „Der Bajazzo“. — Freitag, 7 Uhr, „Die verkaufte Braut“. (Hans — Herr Fritz Kraus vom Nationaltheater ln München, Kezal — Herr Michael Bohnen als Gäste). — Samstag, 7 Uhr, „Die Entführung aus dem Serail“. Im Redoutensaal, 7 Uhr, „Figaros Hochzeit“. Wochenspielplan der Volksoper. Sonntag, l/J Uhr, „Lohengrln“. (Lohengrin — Herr Kammersänger Otto Wolf vom Nationaltheater in München. Ortrud — Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau. Elsa — Frau Maria Hussa vom Stadttheater in Graz als Gäste,) — Montag, */a8 Uhr (kein Kartenverkauf.)„Tosca“-** Dienstag, Vs8 Uhr, „Tosca“. (Tosca — Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau, Scarpia — Herr Jean Athanasiu von der Staatsoper in Bukarest als Gäste.)* — Mittwoch, 7 Uhr, „Tannhäuser“. — Donnerstag, l/*8 Uhr, „Cavalleria rusticana“. (Turridu — Herr Kammersänger Otto Wolf vom Nationaltheater in München, Santuzza — Fräulein Maria Schwarz vom .Stadttheater in Innsbruck als Gäste.) Hierauf „Der Bajazzo“. (Canlo — Herr Kammersänger Otto Wolf vom Nationaltheater in München, Tonio — Herr Jean Athanasiu von der Staatsoper in Bukarest als Gäste.) — Freitag, 7 Uhr, „Othello“. (Othello — Herr Kammersänger Ottü Wolf vom Nationaltheater in München als Gast.) — Samstag, r/„8 Uhr, „Die Boheme“. (Mirni — Fräulein Ada Poliakowa von der Großen Oper in Petersburg als Gast.) Wochenspielplan desDeutschen Volks* t h e a t e r s. Sonntag, */*3 Uhr (kein Kartenverkauf] „Der Meineidbauer“. 7 Uhr, „Karussell“. — Montag, 7 Uhr „Der Pfarrer von Kirchfeld". — Dienstag, 7 Uhr, „Lulu*. — Mittwoch, 7 Uhr, „Karussell“. — Donnerstag, 7 Uhr „Wienerinnen“. — Freitag, 7 Uhr, „Karussell“. — Samstag 7 Uhr, „Baccarat“. Wochenspielpian der Kammerspiele des Deutschen Volkstheaters. Sonntag, */a3 Uhr, „Untreu“. 7 Uhr, „Der Dieb". 10 Uhr, „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Montag, 7 Uhr, „Am Teetisch“. 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Dienstag, 7 Uhr (neu einstudiert und neu inszeniert) „Reigen“. 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Mittwoch, 7 Uhr „Reigen“. 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Donnerstag, 7 Uhr, „Der Keuschheitsapostel“. 10 Uhr, „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Freitag, 7 Uhr, „Der Dieb“. 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“. — Samstag, 7 Uhr, „Reigen“. 10 Uhr „Das Fräulein aus gutem Hause“. Wochenspielpian des Raimund- Theaters. Sonntag, 3 Uhr, „Des Meeres und der Liebe Weilen“. 7 Uhr „Schluck und jau". (Gastspiel Hans Marr.) — Montag, 7 Uhr, „Schluck und jau“. (Gastspiel Hans Marr, Theaterge. einde, XI. Abteilung, 5. Abend.) — Dienstag, 7 Uhr, „Schluck und Jau“. (Gastspiel Hans Marr.) — Mittwoch, 7 Uhr, „Schluck und sau“. (Gastspiel Hans Marr.) — Donnerstag, 7 Uhr, „Ich I“ (Theatergemeinde, XIV. Abteilung, 5. Abend.) — Freitag, 7 Uhr (zum ersten Male, Uraufführung) „Bocksgesang". — Samstag, 3 Uhr, „Das grobe Hemd“. 7 Uhr „lehl“ Wochenspielpian der Freien jüdischen Volksbühne (Gastspiel im Lustspieltheater). Samstag „ZIseit in zispreit“. — Sonntag, 3 Uhr, „Der Singer fin sein trauer“. V88 Uhr „Ziseit in zispreit“. — Montag Literarischer Einakterabend. — Dienstag „Zu spät“. — Mittwoch „Ziseit in zispreit“. — Donnerstag „Der Singer fin sein trauer“. — Freitag „Ziseit in zispreit“. In der heutigen Vorstellung von „Boheme“ in der Staatsoper singt Frau Schöne zum ersten Maie die Partie der Mirni. Den Rudolf singt Herr . Fritz Kraus vom Nationaltheater in München als Gast, den Marcel Herr Wiedemann, den Colin als erstes Auftreten nach einer mehrmonatigen Krankheit Herr Betetto. — Am Sonntag gelang. „Die Götterdämmerung", mit den Damen Weidt, Born, Paa en, Bauer, Pirchoff, Raidl, Alten und den Herren Hofer, Alnn.-.-.varda, Krenn, Wiedsmann, zur Aufführung. Dirigent Hei; \lk. Anlang '/A6 Uiir,. 4. März 1922 säte-? Im Redoutensaal der Hofburg, Beginn 7 Uhr, singt zum ersten Male Herr Tiemer den Grälen in „Figaros Hochzeit", Herr Mayr den Figaro. Das imJohann-Strauß-Theater am 9. d. M. beginnende Gastspiel des schwedischen Balletts bringt am Eröffnungsabend folgendes Programm : „Johannesnacht“, Ballett von Jean Berlin, Musik von Hugo Alivän, „Die Spielzeugschachtel" von Andrö Helte, Musik von Claude Debussv, „Chopin" mit Musik von Chopin, bearbeitet von M. Bigot, Choreographie von Jean BorUn^ „Die törichten Jungfrauen“ von Kurt Atterberg und Elitär Hermann. Musik nach schwedischen Volksliedern. In der Freien jiidischen Voiksbühne (Gastspiel im Lustspieltheater) gelangt heute und morgen, */*8 Uhr, Schalom Alejcheins Ureiaktige Komödie „Z i s e i t i n z i s p r e i t", neu in Szene gesetzt, zur Aufführung, Verein Freie jüdische Volksbühne. Die erste Milgliedervorstellung im März findet Sonntag den 12. d. M., 3 Uhr nachmittags, im Lustspieltheater statt. Zur Aufführung gelangen drei Einakter: Pinskis „Vom Glück vergessen“, Asch' „Im Winter“, Perez’ „Schwestern“. Regiebeitrag für Mitglieder K 100. Karten sind im Vereinssekretariat, II., Untere Augartenstraße 11 (täglich von 7 bis 9 Uhr abends, Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags), und in den Zahlstellen erhältlich. Volkswirt. Gestempelte Krone - —.08l/2 Centimes# Auszahlung Wien —.10 Centimes. Weiterer Rückgang der Mark und Tschechen- Krone. ln Zürich notierte: die österreichische Krone —.10 (—.10 am 2. März) die österr. gest. Krone . . —.08'/, (—.08'/, am 2. März)' die tschechische Krone . . 8.45 ( 8.65 am 2. März) die Mark . . ... . . 2.09 (2.19 am 2. März) Agram ........ 1.55 ( 1.55 am 2. März) Bukarest ... . . (—.— am 2. März) Budapest . . . . . . .—.73 (—.73 am 2. März) Warschau. . ..... . —.12 (—.13 am 2. März) Die Valuten; Im gestrigen Börseverkehr hat die Aufwärts* bewegüng der Zahlungsmittel der W es tstaaten ihre Fortsetzung gefunden. Nachstehend die offizielle« Schlußkurse: ' i Freie ,jüdische VoihsbQhne Gastspiel tni Lustspieltheater Neu ln Szene gesetzt Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 3. März 1922. ÄTJL Ziseit in zispreit Komödie ln 3 AHcn v. Schalom Alejchcm J8ST Das Theater Ist gehetzt! "NS 4280 Falsche Gerüchte Über das Carl-Theater. Bezugnehmend auf die. Gerüchte, daß Schauspieler Hubert Marischka Verhandlungen wegen Ufebernahme des Carl- Theaters eingeleitet habe, teilt uns Frau Direktor Dora Keplinger-Eibenschütz mit, daß sie weder mit Herrn Marischka noch mit sonst einer Persönlichkeit jemals Verhandlungen gepflogen habe. Sie wird, zumal sie auch die Haupteigentümerin des Gebäudes ist, das Theater auch fernerhin ganz allein leiten und denkt ganz und gar nicht daran, die Direktion abzugeben. Henri Bataille gestorben. Wie aus Paris gemeldet wird, ist dort der Dramatiker Henri Bataille gestorben. Er rang sich schwer durch, gehörte aber dann zu den beliebtesten Autoren effektvoller Boulevardstücke. Den ersten großen Erfolg erzielte sein Stück „Madame Coübrl“, in welchem Madame Rdjane die Hauptrolle spielte. „La fenime nue“ („Das nackte Weib“) wurde auch in Wien häufig gespielt. Sein beliebtestes Werk der letzten Jahre, in Paris sein erfolgreichstes, das noch jetzt den Spielplan beherrscht, ist „Le Fils natürel*. Bataille erreichte ein Alter von nur 54 Jahren. Die Gattin Batailles ist die beliebte Pariser Bühnenkünstlerin Yvoniae de Bray. Filmschau. Ein Einstein-Film. Der Brüsseler „Peuple“ bringt die Meldung, daß zum Zwecke der Popularisierung der Einstein-Theorie und um sie auch Laien sinnfällig zu machen, jetzt an der Herstellung eines Einstein-Films gearbeitet wird. Für diesen Film mußte eine ganz neue Technik der Filmaufnahmen geschaffen werden, da es sich hier um außerordentlich komplizierte Aufnahmen handelt. So soll zum Beispiel ln einer Aufnahme gezeigt werden, daß in den Abendstunden eine gegen die Sonne geschossene Kanonenkugel später zur Sonne gelangt, als eine Kugel, die aus derselben Kanone am nächsten Morgen abgeschossen wurde. Die Darstellung der Sonnenfinsternis zeigt die wunderbare Erscheinung, daß die Sterne, die von uns als rechts von der Sonne befindlich gesehen werden, eigentlich links von der Sonne sind. Im Augenblick der Verfinsterung tritt ihre wirkliche Lage klar hervor. Gerichtssaal. Die Denunzianten und das Steuerfluchtgesetz. Der Kaufmann Samson G o 111 i e b und seine Gattin Dora wurden von der Finanziandesdirektion Wien aufgefordert, wegen Steuerfluchtgefahr eine Sicherstellung von K 600.000 zu leisten. Zugleich wurden ihnen Mobilien, Kleidungsstücke usw. im beiläufigen Werte von K 600.060 gepfändet. Die Annahme der Steuerfluchtgefahr gründete sich auf die Angaben eines den Eheleuten nicht genannten Anzeigers, wonach Gottlieb durch Börsengeschäfte in einem Jahre K 5,200.000 verdient habe, mit welchem Betrag er sich in seine Heimat nach Brody begeben wolle. Da Gottlieb Ausländer ist und nicht einmal für Oesterreich optiert habe, sei die Annahme einer Steuerllucht umso gerechtfertigter. Gegen diese Verfügung brachten die Eheleute die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof ein. Der Beschwerdevertreter Dr. Wilhelm Klein erklärte, der Millionengewinn des Angezeigtensei in ’däs Reich der Fabel zu verweisen. Wie hoch oder eigentlich wie niedrig das Einkommen des Herrn Gottlieb wirklich.sei, gehe daraus hervor, daß seine Gattin, obwohl Mutter eines Kindes, im Bureau einer Versicherungsgesellschaft arbeiten muß, um mitzuverdieneii. Es falle auch Herrn Gottlieb, der seit 33 Jahren in Wien lebe, gebürtiger Oesterreicher und erst durch den Umsturz Neu-Ausländer geworden sei, gar nicht ein, Wien zu verlassen. Die Verfügung der Steuerbehörde stütze sich auf nichts anderes als auf die Angaben eines Denunzianten, dessen Name dem Angezeigten nicht angegeben wurde. Der Gattin des Beschwerdeführers seien unter anderem ihre gesamten Sommerkleider gepfändet worden, so daß sie in dem letzten, bekanntlich sehr heißen Sommer genötigt gewesen sei, in schweren Winterkleidern, fürchterlich schwitzend, fm Bureau zu arbeiten. Daß Gottlieb nicht optiert habe, lasse sich aus der gegenwärtigen Optionspraxis, insbesondere aus der unerfüllbaren Forde.-mg des Nachweises der deutschen „Rasse", ohne weiters erklären. Erst wenn durch ein Machtwort des Völkerbundes oder von anderer.Seite eine Kor- Devison (Schecks und Aus- Zln8_ Zahlungen) ~ Amsterdam f. 100 holl, Gulden . Agram 100 jug. Kronen .... Belgrad 100 Dinar ...... Berlin 100 deutsche Reichsmark . Brüssel 100 belgische Francs . . Budapest 1Q0 ungarische Kronen. Bukarest 100 Lei . . . . . . . Christiania 100 tiorweg. Kronen . Kopenhagen 100 dänische Kronor London l Pfund Sterling . . . Madrid >00 Pesetas...... Mailand 100 Lire.. . Paris 100 Francs ....... Prag 100 tschccho-slow. Kronen .' Sofia 100 Lewa ....... Stockholm 100 schwedische Kronor Warschau 109 polnische Mark . . Noten Amcrtkan. Noten v. 5 Dollar aufw, » . kleinere . , , Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . ■ , „ 100 „ , ■ » » kleinere. . . Dänische Noten tOO Kvoner , , Deutsche Noten zu tOOG Mark. , m „ 100 „ . « - » kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw, „ . kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Dulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » „ kleinere . . . higosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar ■ » ■ * H« „ . , . » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ » kleinere .... Rumänische Noten zu 1000 u. 500Lei _ . kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » n 100 „ » . „ kleinere. » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . , Tscheciio-slow. Not. v. 1000 aufw, , „ kleinere . . Ungar, Noten (neue Ein.) zu 1000 Kr, , „zu 10.000 Kr, , . , „ „ kleinere ..... Kurs ▼.! 2. Mär* Zinsfuß Qcld Ware Geld Ward 4'/, 257.450 257.550 253,950 254.050 6 1938.- 2002.- 1985.50 1989.50 S 790v'.-i‘ 8010.- 7990.- solo.-: 5 2672.- 2078.— 2784.50 2790.50 5 58.(80 58.220 57.480 57.520 « 952.50 955.50 95J.50 959.50 6 12".975 12L0M 11^975 1I6.g5 S*/, 143.075 144.025 137.475 137.525. 4'^ 20.890 29.910 29.490 29.510 6 104.460 104.540 6 35.940 35.960 35.390 35.415 4 V» 0723.-' 6727.- 6646.— C652.-f 5'/. 61.580 61.620 60.780 60.820 ■ sv. U.172 11.178 11.197 11,203 6V, 452 .- 4530.- 4495.- 4505.-. 5 «4 175.970 176.030 175.970 176.030 7 163.50 165,50 162.50 164.50 3V» 131,475 131.525 129,475 129,525 6673.- 6677.- 6598.- 6602.^ S7.5M 57.6» 56.980 57.02S 4295.— 43ü5.*d —.7^ 138.975 23Ö7Ö25 132T475 13^5Ä 2797.- 2803,-j raÄö 29.520 —!— «U8Ö 6C.220( 254.950 255.050 252.450 252.55(1 35.790 35.810 35.190 35.213 —( 7990.- 8010.- 8010.- 8030.—t 7945.— 7955.—1 119.975 120.025 110.975 Nl.Ä 160.50 162.50 161.50 163.50 52021- 52:5.- 5045.— 5055'.— 163/470 möäö 168.970 r*3 ÄÜS 129.975 130.025 128.725 128.775 102.060 . 103,040 11.122 11.128 11.172 11.17» 11.12 11.1(33, 658.50 961.50 667.50 970.56? —i- —I— Stabilisierung und Preisabbau. Zur Kreditverwendung. Eimietr dter Hr.iuiptip-unikte der gestrigen Redie dfieS Biumidiesliviaintekins, die wir an arndterer Stellte vtetröffenS» lidlum, ibetnaif die. Vorwondtung. der Rncdate zut? Stab i 1 i s i e r u n g d e r K r o n> e. Diejenigen^ dlie erwartet en, cae Regiitanutaig. wordte mititeiltcin, db()( die Pairtlieiiien sidi cfcvf eitnicin tbe-H'lamnuton Kinns ge*; eiimigit ihättetni, wendon miklhit auf ilhire Rodhintutngl kümmern. Nidhit w i *r ‘betstmuinem düöson Kinns, ssoih denn dLis A u s 1 a n d. Uand dü dter Kurs von zahl« reichem Monifetnitte-n, iinis‘besandieire v»Oin Angebot mmd Nadhifinatge auf dem ibebreffönidton zrcjaländfitche'tf PLaiUz aiblliängt (es wurde atn Zürkih geidiadhlt), darf; nvam sich .n-kihrt varsteiten*, cfciß wir Liutf m^ödhiamtisdhei. Woiise diiie ATotic:mng regeln ikömtraon.' Frciltidi wäirW es wiiinicibbig-, eime Reihe kwabeisitiininietnicliar Mctm-emtä aiußer acihit ztu laEe-n, wiie auim- Beiisipi'ed diite RegeltumgJ dos Säsiaitsiteiusihaftes, geordnete wMenpakiti&cilie Ver- 'hältoiisise, waicthsenides Verbrämtem dtetr eänfnoiimBsdhföTf Bcvölikeniangzur Krone. Aber lniietrübar bildet adi diais Auiskimd seim Urteil, cibnte sicth itrgeiudiwetliche Vorschriften wm atmts mratcdiem z«u kufisem. Dagegen sahemit uihs dlie im;«nere Stiaifbi 1 siexiung der Krome von weilt gtrößetretr Be< dwtumg. Es müssen ad.lie Dübel im Bewegtuing ge«j setzt wenden, um dlie Kaufkraft der ICr on $ i m I n 1 a tiv d ound daimit da« so tief gosutnlktciroe Ver4 traiiion z>u 'utniscirer Wa!h*m:thg «ztu Die gtrößW mögld-cihe Voiirimgeru'ng des Br.idigetidefi.ziits dkiirdi d»ie Snintiemivnig der •' Bcträelhie,. «dem Abha»ui ctntitbef.iirt'i'clheir Beamtem wd dl’te einfalgreitchpe legiumtg eitmeir inmcip&n' Artl'eiCiie dürfitte «kih als eiines( . dier witrikisaim.r''toti Mittel eirweitsemt. (Solilite die inmertf . Amiei.be tniP/tingen, so müßte atn ilhire. Stelle, wirt'- dtar B'utntde >kami7'ler edklänte, eine Zwaings«# am leihe tretm.) Eiie-n.so irstt dlie Scihatf{n.T)ag vonf Anbeits-mögliiidhlcaiHiem für dlie ArbecitoÜctsem ztu bi* grüßen — solche N o t s t «a n *di s a tr tb eite fl( ktomviniem atm Emde dom gantzon Siaaitts'weison zugute* Eime unerönltont geblictl>eme Frage drängt eieftj jedtodh im Zutsaimme-ns amg mit der Stölbiiliii Ker»i:tn.g d«*{ Krone uinid dtar im'ixtdiimtgtein Notwendigkeit der? Heibiung 'ilhtrer Kaufkraft auf: di:« dies Preise rektur erfolgt, werden die Optionsansuchen Erfolg haben. Der Verwaltungsgerlchtshof (Vorsitzender Senatspräsident Dr. J e n n y) gab der Beschwerde Folge und hob die angefochtene Entscheidung als ungesetzlich auf, weil Sicherstellungen nach dem Sletierfluchlgesetze nur auf Grund konkreter Umstände verfügt werden a b b au e s. Weis muß auietnst einietiziein' —- Stolbiü« siemumg ad^r Preiiaai'dhcw? Von eimtetr Seriitte vviird bs*t hmti’ipteit, d'Cir Ftr^i^ilyam ikömme erst manh eirfolgtet! Stabiilcisiormg >lirtHrotcm, wa,' roml .dös andere Scilla dt'9 Aiiu-nVl' u a.n;..s.prio Jt, dtar Prchall^bnm mü se des | S i atbjic nm.g vorT.intgd’ne-n. etrsit der P're'i'aGbaul körnen, solche aber hier irclit vorliegen. > köntne ziutr StalMliiisiicnxiir füktrem. TTtiar lüUiiiKil&lit ei