Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1110 (2.3.1922)
- Date
- 1922-03-02
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 9 TVien, Donnerstag \ fetzten Sitzung der Zuckerkommission von den Vertretern der beteiligten Bundesministerien unter wärmster Anerkennung der hingebungsvollen Tätigkeit des Vorstandes der Zuckerstelle und der Zuckerkommission zum Ausdruck gebracht. Mit det Auflösung der staatlichen Zuckerbewirt-. Schaffung sind die Aufgaben der Zuckerstelle und ihrer Organe beendet Die Durchführung der Liquidation selbst »stellt sich zu weitaus überwiegenden Teilen als eine rein staatsfinanzielle Angelegenheit dar. Die von der Regierung nunmehr bestellten Liquidatoren haben die Geschäfte nach einer von ihr erlassenen besonderen Geschäftsordnung zu beenden. Die Gebahrung und das Endergebnis der Liquidation unterliegen schon mit Rücksicht auf die Haftung des Staates für die Verbindlichkeiten der Zuckerstelle der verfassungsmäßigen Kontrolle. Oie Organisation von Gewerbe, Handel und Industrie im Burgenland. Wie die Wiener Handelskammer mitteilt, fand vor einigen Tagen in Mattersdorf ein von der burgenländischen Landesverwaltung elnberufener Amtstag statt, zu dem die hervorragendsten Vertreter der Gruppen Handel, Gewerbe und Industrie des Burgenlandes geladen waren. Diese leisteten auch in sehr großer Zahl der Einladung Folge und beteiligten sich mit intensivem Interesse an der Debatte, die sich im Laufe der Versammlung entspann. Die wichtigste Entschließung der Versammlung galt der künftigen Organisation der drei versammelten Gruppen; , Es wurde zunächst ein Ausschuß zur Wahrnehmung ihrer Interessen, bestehend aus je vier Vertretern jeder Gruppe und ebensoviel Ersatzmännern eingesetzt. Die Tagungen dieses Ausschusses sollen entweder in Sauerbrunn, dfem Sitze der Landesregierung, oder in der Wiener Handelskammer stattfinden, welche sich zur Abwicklung der Ausschußgeschäfte erbötig gemacht hat Zur Frage der Arbeitslosen. f Dem Vernehmen nach ist eine Regierungsvorlage über die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten für Arbeitslose geplant. Hiebei würde es sich um die Ausführung von söge-, nannten Notstandsarbeiten handeln. In erster Linie käme die Ausführung von Bauten, besonders für Wohnzwecke, in Betracht Außerdem sind zahllose Häuser reparaturbedürftig. Auch die Ausbesserung unserer arg vernachlässigten Straßen ist dringend nötig. Im Burgenland sollen neue Eisenbahnlinien, und Straßen geschaffen werden. Nicht minder wichtig ist die Ausbesserung des schadhaften Eisenbahn- Materials, vor allem der Lokomotiven und des Wagenparks, doch sind besonders für die Reparatur von Maschinen geschulte Arbeitskräfte nötig. Auf solche Weise könnte nicht allein den Arbeitslosen, sondern auch her Stadt und dem Staat-geholfen werden. Der Bau des Aermelkanal-Tunnels. Der Tunnel zwischen England und Frankreich, unter dem Aermelkanal, rückt jetzt wieder in den Vordergrund des Interesses. Französische Blätter beschäftigen . sich näher mit diesem Problem und im »Petit Parteien“ werden bereits nähere Angaben und Berechnungen mitgeteilt. Danach hofft man außer einer Steigerung des Personenverkehrs auch eine wesentliche B elebung des Güterverkehrs zwischen Frankreich und England zu erzielen. Ein Vergleich mit der Entwicklung des Verkehrs zwischen Frankreich und England einerseits und zwischen Frankreich und anderen Staaten ander erseits, läßt deutlich erkennen, daß die Verkehrsverhältnisse auf den Kanal seither hemmend gewirkt haben. In den Jahren 1902 bis 1912 vermehrte sich der Güterverkehr zwischen Frankreich und England nur um 3*6%, gleichzeitig nahm der Verkehr zwischen Frankreich und Deutschland um 9*8%, zwischen Frankreich und Belgien um 9*7%, zwischen Frankreich und Spanien um 5-4% und zwischen Frankreich und Italien um 4*5% zu.. Wenn der Tunnel fertiggestellt sei, könnten zwar Massengüter,' wie Kohlen, nicht vollständig mit der Eisenbahn transportiert werden, jedoch könnten wertvolle Artikel, Güter kleineren Umfanges und leicht verderbliche Waren den Transport in erheblich kürzerer Zeit zurücblegen. Das französische Ministerium für öffentliche Arbeiten schätzt den Verkehr und die Einnahmen bei.vollem Betriebe wie folgt: Einnahmen aus 2 Mill. Passagieren ... 50 Mill. Francs » aus dem Postverkehr .... 5 Mill. Francs » aus 1,400.000 t Gütern ... 25 Mill. Francs insgesamt 80 MUL Francs taufende Ausgaben . ..30 Mill. Francs ■MMMHHMNIIMDBnnHanMM Geschätzter Gewinn.. . 50 MUL Francs Naturgemäß würden auch die anschließenden Eisenbahnlinien, französische und englische, gesteigerte Einnahmen erzielen können. Die Eisenpreise herabgesetzt. Gestern sind die österreichischen Eisenpreise herabgesetzt worden, und zwar für Stabeisen und T ä g e r von 32.000 auf K 28.000 per 100 kg, für B 1 e c h ron 29.000 auf K 28.000 per 100 kg. Die Gebühren für die Erteilung von Gutachten, die Bewertung von Effekten und die Bekanntgabe von Warenpreisen. In teilweiser Abänderung der Verordnung der Wiener Börsenkammer vom 30. Mai 1919 wird mH Gültigkeit vom 1. März 1922 verfügt: 1. Für jede Ausfertigung eines Gutachtens oder einer Bewertung an Privatpersonen ist außer den Postgebühren eine Kanzleigebühr von K 50 zu entrichten. 2. Für die Schätzung von Wertpapieren auf Ansuchen von Privatpersonen ist außer der Kanzleigebühr je nach dem Grade der Schwierigkeit der Erhebungen und den mit ihnen verbundenen Vorauslagen noch eine Gebühr bis K 10.000 für jede Bewertungspost zu entrichten. 3. Für die Erstattung von Gutachten über Handelsbräuche im Effekten- und Warenhandel und über den Marktpreis von Waren im Großhandel ist eine Gebühr Wa vx K 10.000 zu entrichten. Wiener MORLrmN^/ruNa 2. März 1922 Nr. 1110 «■■■■■BaHBBKnDBßianasBnEinanaNHHanaoBaBn a , ■ n Der gute Kaufmann sucht Verbindungen im Ausland und mit den Besuchern der Frühjahrsmesse durch Insertion in unserem Blatte, welches durch seine große Verbreitung in der Geschäftswelt aller Auslandsstaaten Gewähr für den Erfolg bietet Die »Wiener Morgenzeitung“ wird in der Zeit vom 12. bis 25. März L J. in bedeutend verstärkter Auflage erscheinen und vielen tausenden Handelsfirmen des Auslandes sowie allen Besuchern der Messe kostenfrei zugesendet werden Bestellen Sie ehestens Ihr Inserat. Auf Wunsch unverbindlicher Besuch unseres Vertreters Administration der „Wiener Margenzeitung“, II., TaborstraBe 1—3 Telephon 44-0-38 und 43-3-19 1000 weiche Holzkohle zu K 100 per Kilogramm ab steiermärkischer Station; ferner wurden offeriert von L a u b h o 1 z- 8 c h n i t tmaterial inländische Eiche, 27 mm, zu! K 60.000 ab niederösterreichischer Station, Pappel zui K 40.000 Wien, von L a u b h o l.z - R u n dh o 1 z Buche,) 25 bis, 75 cm, zu K 30.000 ab oberösterreichischer Station/ Birkenstangen von 18.cm aufwärts zu K 27.000 ab nieder-v österreichischer Station, Eiche, Rüste, Ahorn, Kirsche, gemischt, zu K 60.000 ab Wien, von Nadelholz- 5 c h ti i 11 m a t e r i a 1 20 und 28-mm-Bretter von l(£ bis 13 cm aufwärts, zu K 32.000 ab steiermärkischer Station/ 40 mm aufwärts von 18 cm aufwärts zu K 44.000, WienJ Kantholz, geschnitten, 10/10 cm aufwärts, zu K 40.000 Wien, Lärche, Pfosten von 50 mm und 18 cm aufwärts! zu K 45.000, ab niederösterreichischer Station, Kiefer (Föhre)! Pfosten 52 mm, Stamm wäre von 15 cm aufwärts zt« K 60.000 ab niederösterreichischer Station. Von demselben) Material wurde Geld gelegt für 13-mm-Bretter von 8 cmaufwärfs K 32.09Q Wien, 20-mm-Bretter, von 18 cm aufwärts zu K 40.000 Wien, für Kantholz, geschnitten, lüf/10 cm aufwärts, K 36,000 Wien, sowie für Tischlerware,; Fichte, von 18 cm aufwärts, K 45.000 Wien. Gesucht wurden noch weiche Staffeln 10/10, 4 bis: 6 m lang, Pappeln 13, 20, 26 mm, Lärchenrundholz und Birkeiistäiigen, 5 bis 8 cm. ■ Wiener Warenbörse. . (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) Zum öffentlichen Verkaufe, getaugt Freitag d en 3. d. M., 12 U h r, Harz (Wiener- Neuslädter), laut Art. 343 des H.-G.-B. Die Börsebesuchsabgabe. In Abänderung der bisherigen Kundmachungen wird verlautbart, daß für die Börsebesuchsabgabe in Hinkunft nicht mehr der am Tage der Einzahlung geltende Umrechnungskurs der Goldkrone, sondern der für den Ersten eines jeden Monats verlautbarte Umrechnungskurs für den g a n z e n Monat maßgebend ist. Die Goldparität beträgt für die Zeit vom 27. Februar bis 5. März 1922 1 Goldkrone ----- K 1270.—. Die Börsebesuchsabgabe für M ä r z 1922 beträgt daher K 127.000. Oberösterreichische WasserkraftundElektrizitäts- A.-G. in Linz. Die Zeichnungen auf die zweite Tranche der neuen Emmission von Aktien, die zu gleichen Bedingungen wie die vorhergehende erfolgt (Zeichnungs- Preis K 400, Dividendenberechtigung ab 1. Jänner 1922), vollziehen sich sehr erfolgreich und technisch reibungslos. Die Zuteilungsschreiben werden gleichzeitig mit der Ge-. Samtabrechnung bis Mitte des Monats hinausgehen. Das Abkommen zwischen der Reichsregierung und der Reparationskommission. Das am 27. Februar paraphierte Abkommen zwischen der Reichsregterung und der Reparationskommission bezweckt die Zulassung freier Verträge zwischen deutschen und alliierten Staatsangehörigen, denen dabei bezüglich aller Vertragsbestimmungen, insbesondere der Preisbildung, volle Freiheit für die Durchführung der Sachlieferungen gelassen wird. Das Abkommen soll zunächst bis 30. April 1923 Geltung haben. Es gewährt den reparationsberechtigteil Regierungen mit Ausnahme von Frankreich eine Option, das darin vorgesehene Verfahren für sich in Anspruch zu nehmen, jedoch mit der Maßgabe, daß seine Annahme die gleichzeitige Anwendung irgend eines anderen Verfahrens ausschließt _ Börse für landwirtschaftliche,Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) Das Geschäft ließ gestern den gewohnt lebhaften Umfang vermissen. Es zeigt sich sozusagen in beschränktem Umfange ein Käuferstreik, der die gegenwärtig in Geltung stehenden Preise nicht bewilligen will, ln diesem Zusammenhänge sei erwähnt, daß auch die Getreideanstalt die Uebernahmspreise herabzusetzen beabsichtigt. In Exkontingentgetreide war demgemäß gestern nur sehr ruhiger Verkehr und zeigen Preise gegenüber der letzten Wochenbörse wenig veränderten Stand. Der Hafermarkt stagniert, die Nachfrage fehlt, obwohl man unter letztgemeldeter Notiz ankommen konnte. Gerste heimischer Erzeugung ist mit K 280 bis 290 zu bewerten, es besteht aber bei diesen Preisen wenig Kaufneigung seitens der Brauereien, wie auch seitens des. Handels. Rumänische Futtergerste erzielte K 240 Wien. In M a i s ist konstantes Konsumgeschäft'zu K 280 Wien, sei es in überseeischen oder rumänischen Provenienzen. Bohnen, die derzeit nur in ungarischer Ware erhältlich sind, finden günstigen Absatz nach Deutschland zu 10 bis 10.40 Mark je nach Jahrgang ab Passau. Kartoffeln und Zwiebeln tendieren ruhiger, da die Aufnahmsfähigkeit des Marktes eine sehr geringe ist In Heu Ist die Versorgungslage etwas gebessert, da aus dem Burgenland Zuschübe heranrollen, für welche allerdings sehr hohe Preise bewilligt werden müssen. Das Gleiche ist in Stroh der Fall. Auch die Lebhaftigkeit im Mehlgeschäft hat nachgelassen. Durch den Abtransport großer Mengen nach Tschechien sind die Wiener Lager gelichtet und zeigt sich bereits Knappheit in den besonders bevorzugten doppelgriffigen Qualitäten. Ungarisches Nulier fana auch gestern zu ung. K 56 beziehungsweise tschech. K 4.70 bis 4.80 Aufnahme. Die Notiz stellt sich noch immer billiger als die Budapester Mühlenforderungen und bietet naturgemäß Anreiz zu fortgesetzten Anschaffungen. Wiener Holzbörse. , (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Die gestrige Holzbörse wies allerdings guten Besuch auf, allein die Kaufstimmung war eingeschränkt, herbeigeführt durch die allgemein herrschende Stagnation, welche wieder eine Geldknappheit verursacht, was auch durch das umfangreiche Angebot sichtlich zum Ausdruck kam. Es wurde nur ein Abschluß von Buchenscheiter (hart, trocken) bekannt, welcher den Erlös von K 230.000 (per Waggon ä 10 Tonnen) ab Wien brachte. Ausgeboten wurden frisches hartes Brennholz zu K 185.000 und weiches zu K 175 000 ab niederösterreichischer Station, Berliner Börse. Berlin,!. März. Fortgesetzte Käufe des Privatpublikums gaben der Tendenz des heutigen Börsenverkehrs von vornherein das Gepräge der Festigkeit. Die Realisationen, dieanscheinend von der berufsmäßigen Spekulation kamen, hatten in gewissen Papieren eine Abschwächung zur Folge; so veHoren Kattowitzer Aktien 45' und Mannesmannröhren-Aktien 20%. Besserungen umi 30 bis 40% überwogen; Aber entschieden bevorzugt wurden Ilse-, Bergbau-, Rheinstahl-, und Riebeck-Montan-Aktien/ die zum Teil über 100% stiegen. Auch Braunkohlen-Aktieit erzielten einen Gewinn von 65%, desgleichen Essener Steinkohlen-Aktien, fclektrizitätspapiere litten unter Realisationen. Von chemischen Werten gaben Anglo-Guanö-! Aktien um weitere 160% nach, erholten sich aber später etwas. Die Geschäftstätigkeit nahm im Verlauf« eher . zu und es kam die feste Stimmung durch) weiteres Anziehen entschiedener zum Ausdruck. In der zweiten tBörsestunde allerdings wurde die Haltung auf Gewinnsicherungen wieder etwas unsicher, Schiffahrts- und, Bankwerte konnten ihren Kursstand unter Schwankungen) gut behaupten. Gute Meinung bestand für Göriitzer Waggon«! Aktien. Bemerkenswerte Besserungen erfuhren Stettiner. Vulkan- 'und Wleser-Aktien. Deutsche Petroleum-Aktien zogen bei ziemlich lebhaften Umsätzen weiter an. Die, Devisenkurse befestigten sich nach vormittägiger Abschwächung unter dem Einfluß größerer Käufe des Privatpublikums. In den zu Einheitskursen gehandelten Industriepapieren schloß die Börse in recht fester Haltung. Prager Börse. Prag, 1. März. Die Eröffnung des heutigen Börsen* Verkehres war unentschieden und neigte eher zur AbschwäGjiung, doch stellte sich gegen Schluß auf die Steigerung der österreichischen Krone eine Befestigung! ein, bei welcher nur einige Kurse ihr gestriges Niveau erreichen konnten. Für Anlagewerte, die sich nur wenig veränderten; .war nur geringes Interesse. Von .Bankaktien befestigte sich nur ein Teil, während Bohemia-, Zivno- und slowakische Bank-Aktien niedriger lagen. Anglo- und“ Wiener Bankvereins-Aktien waren etwas fester; Kreditaktien' dagegen leicht abgeschwächt. Von Industriewerten haben sich einige befestigt. Exoten konnten ihre gestrigen Verluste teilweise wieder wettmachen. Das Geschäft war bei mäßigen Umsätzen ruhig. Schlußtendenz abgeschwächt! Sowohl die westlichen Devisen als auch die im freien Verkehr gehandelten Valuten haben sich befestigt. Budapester Börse. Budapest, l. März. Die heutige.Börse eröffnete ii» reservierter Haltung und in sämtlichen Werten waren tiefere Kurse als gestern zu verzeichnen. Von der allgemeinen Geschäftslosigkeit machten nur einige besonders favorisierte Papiere eine Ausnahme. Zum Schlüsse zeigte sich etwas Kauflust und die Kurse einzelner Werte konnten sichüber das Eröffnungsniveau erhöhen. Besonders Inder Kulisse war dies der Fall, wo Staatsbahn-, Rima-, Salgo- und Südbahn-Aktien einen bedeutenderen Gewinn er-' zielten. Itn Schranken war der Stimmungswechsel nicht bedeutend und nur für einzelne Schwerpapiere zeigte sich gegen Börsenschluß eine günstigere Beurteilung, so am Mühlenmarkte für Viktoria-Aktien und am Kohlenmarkte für Allgemeine Kohlen-Aktien. Auch auf dem Eisenmärkte standen einige Papiere in Vordergründe des Interesses, wie Ganz Danubius- und Ganz Elektrizitäts-Aktien. Auf dem .Holzmarkt herrscht heute eine bessere Meinung vor als an den Vortagen. Der Valutenmarkt zeigt eine flaue Haltung. , Die Devisenkurse. Zürich, 1. März. (Devisenkurse. — Mitgetellt vo« der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.27 (2.27), Holland 196.— (196.25), New York 510.- (511.—), London 22.68 (22.61), Paris 47.10 (46.80), Mailand 27.40 (27.10), Brüssel 44.40 (44.40), Kopenhagen' 107.75 (107.50), Stockholm 136.— (135.75), Christiania 88.50 (87.75), Madrid 81.75 (81.75), Buenos Aires 190.—(190.—), Prag 9.- (9.10), Budapest -.74 (-.73), Agram 1.55 (1.55), Bukarest (—.—). Warschau—.13 (—.12), Wien Geld —.10 (—.10), Wien Ware —.— (—.—), Oesterr. gest Kronen Geld —.08% (—.08%), Oesterr. gest Kronen Ware (-.-). « Amsterdam, 1. März. (Devisenkurse.) London 11.58 (11.54'/.), Berlin 1.16% (L13%), Paris 23.98 (23.82%), Schweiz 51.20 (51.15), Wien -.05% (-.05%)/ Kopenhagen 55.10 (55.—), Stockholm 69.15 (69.40), Christiania 45.10 (45.-), New York 260.75 (260.75), Brüssel 22.70 (22.60), Madrid 44.45 (41.72%), Italien 13.95 (13.77%), Budapest —.37% (—.—). Berlin, 1. März. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 228.50(225.90), Pfund 1020.75 (1008.25), Italienische 1222.75 (1204.75), Polnische 5.72 (5.75), Tschecho-slowaldsche 391.— (399.50),. Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 3.47% (3.52%). Berlin, 1. März. (Devisenkurse.) Wien altes —.— (—.—), Wien abgestempelt 4,39 (4.38), Prag 390.60 (397.60), Budapest 32.96 (32.41). Präg, 1. März. (Devisenkurse. — Mitgetcilt vom Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministerium!?.) Berlin 25.47% (24.60), Zürich 1133.-(1098.-), Belgrad 70.— (67.50), Bukarest (-.-), Wien 0.82 (0.77%).' Warschau 1.14 (1.13), Agram —(-.--). Budapest 8.32% (7.85), Jugoslawische Noten 67.— (64.50), Oesterr. gestemp. Kronen 0.82 (0.77%), Poln. Noieu l.M (l.I3%- Üu-jar. Noten 8.32% (7.85%