Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1109 (1.3.1922)
- Date
- 1922-03-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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M. 1109 'Wlea, DMtmxA fnmmß wom fl. M&r mt <sm~% fr r e i e jfldlgche Volksb Ohne (Mww r» luiipMikwtw Spoitmorattnmfi ««m.. Literarischer Abend MT v » , |li«»t«r IH 9«delitl m 4?80 Bühne und Kunst Freie jüdische Volksbühne. Drei Einakter, 0B» tMitgI7©darvoinsfte iiltuing^n idteö tVciPöfine Flhfete jüddt&clhe Volksbühne sipd sidhbn wegen1 <tes Puiblifeuüps von ‘bfssonidereim Iinitwesc. Petr Saal ist . mdhit fcfltoß von dem sn'Men, miÄEten, M« kän^eam dter ositjüdfedhien Bülbiüe txssmdhlt wie. einst, per Verein hat weite Kreiß© geNDMr mtä «me Freupde füliliem diais Theater. S'i« Ihialben dem Weg in dien PraitifeT niioht VU berepep. D.i)eiim.ail ga\b nrain Emtalkbär, dkeS Vbffife/- ifiomen aiuif daß Tfhi&ma: Qipfer, 'Venizidhit. — Pioslkis »Vom Glüfek vergessen'...«: tDais Mspn'chs Mädehem btat für d^s Sdhwesitieir1 jge- ©dhiuifitjeft, änait die Nädhte duni&igenä'hrt:, «um üvrb Aus* (bilidnoing w enpiogiiidhien. Jetiat «ninnroit ilhir dite Jünger© andb den Griiebten weg. . Der ttiiinlki»ndd (Ldhiretr Hindus« der Verblühende ffosiimflkfo pnid ©ehim4'Cihl% ver©lhir*t, b|1t «te ÄMM Gib, Stfidh feN ÖLeid apgut'uin. Sie würckis Äsik ^rüiuiCllklhien' jSdliw oster großen ^elhnieölg ibareltei». »Gis kalt mW* ibistnpn nteM leben liaisgen, jfetgt Jftß$ »?© mich; ntefhit steifben <« klagt diie vorn Glück Vergebene. Dann blickt che dem Leihirer Mpdes im die Aiugöh, legt Schere und Niibzeivg weg, bchßt Khiw d*iie Bßciheir jweglegem, die er im Arm (hält?, aiudh Äe Krüöks, so daß er «söcih bUW?. am Ä« Wiapd mmß i(etun<e fein« siefeire^et @ju'f ijhffl Mid Mgtz Öhm; Nimm mi-ob! Beide sind vfetfsinmt, lysplWssn^ 'ifreuidllos gewesen1, Zte wemden sich, jjstzzitz Stückcbem <3IQd!c enzwJifigetn' der Ka*ti|p|pel -umd Ülas alteirmd© Mldicöiign. w Lea W e i p t r ® U' b - .Graf und temlk Deutsch) sipiel'en den ESnaflctter gam-z dhme.. Sen'tint'entaiität, mit der toeMlenlhiaften Gelassenlhieit KchMergeprÜftzST. Dte AMkeWsrm iFWiN'/ Mssfete chm sipch'gejs U'Sil Iteuit Mlk, WSPP sie M-oh tyim dem Bräwtigaim gapmeilfllt chM, (haltet ein •einziges Mab bloß einem Salti? Ismigr, mit d«sm Geseh-jchc. wonm sie ernennt, diaß «Je der amdienem sijürns öpfemn mmß, selbst dlais Re^ht, «Sidh sms dieser Wcht wrdzruÄeilAlear. Sopsit kiamge, 3crtaiftrviotffl*e GeßldSN, wemhaü'tener Dialog der ibeidion' Gegemispielm — [Der EimÄeir »SeEweaterm« vom- J. L. Pere<z midht paiob. jedenmaminis Gesdumiascflo, Ww fIndem Sdjie Ue'benreisi'Hsitih d©s Varwiuirfs wuerq'miÄdi Drei jSdhwesteirm. Die JUfeste, Witfrap, neibep Ihrer (drückenden Arrnüt m'!t der Sorge uim dteip guitem Ruf der. Schwestern ibelisistet, cheiht diie mlöiiiene, divimpfe, siehwerblütige, gefchll'yn <umid* gesdhwam'g^rt, jüngstV. leim'h'tblütiiige, auf disr sdhiiefon Eibene, |Da opfert #cih die Misere für dlie Jüngisitie. Sie bewegt den Gs-Inn dier Jünigsitiep, 'ziu ilhir ztu kiopiimion, iwenn er »'Llebesfrouidißm« puidht. So perjnllidh^gmalii Sdiais Biild'dlien gerrvafllt ist, so bierwotnuagenid wiiind es gespielt. Ndben. dem Fraiuiem Demtscih und IW '9 i m t? & P lb «<G v a f uberraisicfh«? diie jlumge Raiöh-ed |W e i Üb e r g mit der scjhiairf uimriiASMien Gosttiadt eiime»s Madicfiiepis-, diais pprsttibar vankren ist, Und fein Kmaibie, der klein« W a c ih b ä r, gibt dfi« Rolle 'eiimos frühreifem, erMrechend ern-stem Qhiedierjiumigon-, daß es einem die Kehlte suischMiMt , , , -7- Pie iS^eme »Im W Inter« vom Acihiailicmi Ascfciist vorn tmmdilii'chier ZartMt wnd wiegt mehrere der aibepdw füllendem Stüoke des Diohltiens aiuif. Wieder yjrn Schwessteunipaiair, Di» Aellfcere trügt fein© heimliche IWunde, ich wofifio^rg gewopdpn. Die Miivbber trägt die Lyih'WvrNve Sorge, die öimie jü-dlsdhe Mptjtier tonalem kann: Die Aeltere will ni'ndhlt heiraten,. —v und s«te muß dtze Jünger© vor der Achteren uptor dyn Trauijite^mch stdill-em. Aber Ropm, dfte Achter«, Stimmt W. Jiwötaa, der jüpgorep, #« fedhwainze, gilämzende H'aia«*, «yhmüdkt kihe lieber chollich für den Rrauitweidber, der in der giuteur Sttuibc iwarteiL 'Nim ich JnIbfel peidfeMin, Rom«/ hochch lbelm Voroä-ten Penist^r, der Wimtsr Lchent 5hir Inis Her? ninom. Es wird keiiin Früihllliing melliir für Roma kcxmimep und die heimliche Wunde des Mädchens, die sorgiTichst behütete, sdhmenzit sehr. Lea W e i n t rau b- G r a f ich dies« Roma,!Nii« Iberüihirt uns d&e Eignenart ihrer Kunst so, tief, wie in dieser kleinen, vom Dichter bloß skiziznerten Rolle. Wir meinen die ungemeine, von Uebensohwängliichkeit himmelferme ppd doch so lebensvolle, doch so ergreifende Saichäächkdt, mit der sie zu gestalten weiß. Wenn.nmr Lu dieser kla>tsten Prägung des Gh&rakters, 'der ihr apvertraut ist, auch gleich plastisahie Pirä^ gung des Wortes hinzulkämel —- Di« Regie des Einakters blieb hinter dein Darstellern arg zurück. Pas Stück verlangt eindrucksvoll liste Winterstimtnumg, das Fernster und die Winterlamdschaft draußen müssen mitspielen und man müßt» die gleiohfönnige ägyptische Fintstermis vermeiden. äA. » Festvorstellung der Freien jüdischen Volksbühne für die Palästina-Pioniere. Ah Wohltätigkeitsvorstel 1 ung des Eür sorgekom itees j ür jüdische P a 1 ästln ».Emigranten geht heute in der Freien Jüdischem Volksbühne (Lustßpieltheater) ein literarischer A b e n d in Szene, »Vf welchem adle Kunstfreunde und Freunde innrerer Palästina-Pioniere nachdirücklichst aufmerk- »am gemacht vordem. Es ßelamzexi zur Aufführung.: »Vom Glück vergessen)« w,x»arvid Pimski, »Schwestern« von I. L. Perez und »Im Winter« von Schaiam, A " Karten an der Abendkasse. Ans den TheateriL. Im Burgtheater wird morgen, ■Donnerstag, *Corio!»nus* gegeben. Im Operntheater geht morgen »Siegfried* in Szene, Infolge gleichzeitiger Erkrankung der Damen Schumann, Raidl und Anday sowie der Herren Duhan und Weil kann die für heute angekündigte Vorstellung »Die Hochzeit des Figaro“ im Redoutensaal nicht stattfinden. Die aus* gegebenen Billette behalten für die nächste Aufführung am Samstag den 4. d. M, Gültigkeit oder können bis Donners* tag den 2. d. M., mittags 12 Uhr, an der Kasse der Bundestheater, I., Bräqnergtraße 14, zurückgegeben werden, In d^er V 0 1 k s 0 p e r geht im Rahmen des jetzt stattfindenden großen Gagtgpielzyklus morgen „Die Boheme“, mit Fräulein Ada Poiiakowa von der Großen Oper in §t, Petersburg als Mim», in Szene. Dirigent Herr de Sterniieh. Beginn V»8 Dhr. — In der „Carmen*-Auf* führung (Freitag) gastiert Frau Marga Dannenberg vom Opernhaus in Breslau in der Titelrolle und Herr Kammer« Sänger Otto Wulf vom Nationaltbeater iu München als Don Jo§& Im PeutschfenVoJkstheater wird morgen „Lebendige Stunden* gegeben. — Montag den 6. d. M, gelangt Anzengrubers Wiener Volksdrama „Das vierte Gebot“ zur Aufführung. Für diese Vorstellung gelten Yplks* tiimliche Preise ohne vormerkgebühr. In den Kammerspielen wurde für Sonntag (Jen 5. d. M., nachmittags V°Z Uhr, Karl Slobodas Lustspiel „Am Teetisch* angesetzt Im Raimund* Theater gelangt heute, 3 Uhr nachmittags, bei gehr kleinen Preisen das lustige Kinder* Märchen von Robert Barkner «Der FrOäQÜkÖnifi“ zur Darstellung. - F : -■ 's. Vorlesung Auguste PünkSsdv?r» Völkshelm, BurgschauspifleHfl Auguiti Pünköedy hält Sonntag den 5. d. M., 7 Uhr abends, im Volksheim, Kofferpark 7. ihren ersten öffentlichen Vortragsabend und wird bei diesem Anlaß Ernstes und Heiteres von Goethe, Schiller, Rilke, Altenberg, Qinzkey, Tschechow und anderen lesen. Nachmittags um 4 Uhr singt Hermann Gällos von der Staatsoper zugunsten der Naturhistariaehen Fachgruppe des Volksheims Lieder und Arten von Schumann, Hugo Wolf und Bisst. Konzert David Jaroslawsky, Das Konzert des berühmten russischen Baritons findet heute, 7 Uhr abends, im Großen Konzerthaussaai über Einladung des Internationalen Verlages „Renaissance* (Erdtracht) und der K 0 n z e r t h a u s g e s e 11» schaft statt Das Konzert ist nahezu ausverkauft Einzelne Karten in der »Wiener Morgenzeitung0 und an der Konzerthauskasse, Die Vereinigung dramatischer Autoren tu Parts. Die Vereinigung hat vor kurzem eine Organisation geschaffen, welche jungen, unbekannten Schriftstellern Zutritt zu den großen Pariser Bühnen ermöglichen soll, Berühmte/ und anerkannte Bühnenautoren wurden als Lektoren bestellt. Der Ausschuß sendet die besten der ihm vorgelegten Stücke den Theaterdirektoren der ersten Bühnen zu, die sich bereits verpflichtet haben, solche Werke aufzuführen, Dem Ausschuß dürfen nur solche drei- oder mehraktige Werke vorgelegt werden, die in den letzten fünf Jahren nicht öffentlich aufgeführt wurden und von denen zur Zeit der Abgabe des Manuskripts keine Proben gehalten werden. ©ÜRQTECHN. A-O. WIEN, t, WIPPUNGERSTRASSE TELEFON 67-8' 20 Gestempelte Krone Auszahlung Wien In Zürich notierte; die Österreichische Krone - .08% Centimes. —.10 Centimes. .10 (—.10 am 27. Februar) die österr. gest Krone . » —.08^ (—.08'/,am 27. Februar) die tschechische Krön die Mari^ Agram . Bukarest Budapest Warschau ( 9.05 am 27, Februar) ( 2.25 am ^7. Februar) ( 1.55 am 27. Februar) gm 27. Februar) am 27. Februar) (—.13 am 27. Februar) Zur Stabilisierung der Krone. Von Dr. Heinrich Schreiber, Nichts leicttotor, als für eine Idee zu! Schi warmem; nkhtis schwerer, als sie zu verwirklichem. So g>dit e« anjeh mi«t dtzM Schlagwort der S t a>b i l i s i e r ui n g der Krone, das mit der Gewährung der Auslands'kred'ite aiu'fgeflattert und m den» Vwdergrut)d der finainzipoliti&chein Betrach>tungein> gerüchet ist Das Für und Wider läßt sich laut, vorneihimen; die Gegensätze prallen ihdrbar imd fuinikenstiebend aneinander umd die öffentliche Meinung ist ganz betäubt infolge des kräftigem Lärmes, der. darob geschlagen wird. Ueber den Verdacht chauvinistischer Sparachreinigumg fühlen wir uns erhaben; die Wissenschaft hat aber wieder einmal vergeblich mach Ausdruck gerungen, um kurz und gut in aller Gemeinverständlichkeit eine Sache zu 'bezeichnen, die die große Gemeinschaft von Land und Leuten recht beträchtlich angeht. Uind doch ist es uimaibweislidi, ©ich und der Allgemeiniheit yolte Klarheit zu verschaffen, was es bedeuten soll, wenn der Ruf erschallt, daß die Krone, unser Zettclgeld, stabilisiert werden soll Sie soll offenkundig und selbstverständlich weirtihältig und wertbeständig gemacht werden. Man will zunächst ihren Wert weder heben noch senkem, sondern man will ihn i .i.xiAÄ.e.tt,..wiU. ihn fe&thalbea und feattearfin, «ihn. vor dem unaufhörlichem Schwankungen, die iüfi letzten Endes immer tiefer hinafozidieu, bewahre« und überhaupt der Krone wieder eine bestimmt« und ständige Geltung cinhauichen. ", Kaum biaben wir die Sicherheit erlangt, dafl( wir gutes Geld aus der Auslaudshilfe in die ED bekommen, kaum höben wir also wieder f Boden unter den Füßen gespürt, war der erste «an Wohl folgerichtige Gedanke* zu erwähnen, wie w fortab dem Unheil, in das wir durah ‘die Geld Werbung geschleudert waren, ausweichen und ih: voaibeugeui Der Geldentwertung, der Geldzcr Störung — das war und bleiibt das Grundübel, aa^ dem unser Staat®- und Wi rbsch aftsköupcr krankt ihuß Einhaflt geboten werden. Das fremde Geld soll} Ujnseren Zettel stützen,; soll iihlm Rückgrat .leihen solchem Grade, das er bestehen kann. Da® neunii man stabilisieren; einen Stützpunkt find ei der bewirkt, daß der GeldtfuÖ nicht strauchelt, niicdv schwankt und nicht fällt, eonxtem daß an. gehen» ddd, stehen kann. '; An der Notwwidlgkfeiti ''dem- WertböstäwJSgkeil zweifelt und mäkelt niemand;’ darin sind alle eines ZWnes; der Zwiespalt eröffnet sich erst Über da^ M a ß» bei dem die Bestänidigkeit fixiert und fes-in geschraubt werden soll, beziehungsweise ob W überhaupt rätlich, ja möglich ist, eine soldhe Market anzuizeichnen und einen solchen Stricht auf dem Regel der Weltwäbrumgeni SUI ziehen. Zum Stabilisleren geböreni «um, um' es kMÜes-r tümlklh m sagen, allerdings zwei: einer, der stabil Usifert, und einer, der stabilisiert werden' soi'U Fast scheint es, daß es an beiden fehlt. Pie Krön« läßt steh nicht stabilisieren, weil dar Grund, aiul dem sie. muht oder eigentlich dlaröiederliegö §ihwimm«and wnd Rutschternain ist und sie daihfeü auf haltbaren Roden umgepflanst werden müßte, iy^ dem «ie Wurzel fassMi.kiam«. Per Humus hiefüch den die Notendebkuing zu liefern hätte, ist noch zu! beschaffen und anDubaiufen. Freilich heißtfes,' diesfj Mheit käme zuletzt, Äis Krömmg dfer y-eusn WLh^ pMAsschSpfung, Die eigeus Kraft jedoch, dis sbafej bilisieren soll, ist viel zu schwach; die Hsmd zittrig und unsicher, und wollte sie versuchen, d> 'WMn«M«k amÄulegen Mrd aimzuziehen, würde sich M Erfolg solmöde voiii’ihr. wendfen, weil sich zahlfe lose Widerstände im Innern aulrichten und draußen! die internationailie M a r k 11 a g e eigensinnig ihref eigenen Bahnen zieht, ihr Ltetei^ chch «iaht beliebig formen: und kneten läßt. i Pie Stabilisienung brajtöcht ffeinifühlig# Griff^ und empfindliche Zedgqr* Die Visierung richtig eWf zustellein, dazu ist die Luft nidhlt reiini und sichtig genug. Noch langem dichte Nebetecjhwadera übe^ dem Wähnrngsgelände, die erst zMstrfeut und vsr^ scheucht werden müssem, che die richtige Distaual und das wahre Verhäl'bnda genommen werden kann| ' Sichtbar hat siichi mit. der Eiustellung KreditÖailfe eiu fbcssferer W.ind erhöbe®, der schnei dig genug bläst, um die Segel dfes .aiufgefahrer Schiff!ein«, dm unsere ©tatatsfiiniaiffteielle Fracht trä zu schwellen und es flott zu mashen. Noch abeu ist es nicht in den «cbütsenden Hafen eingelauf um »einen Anker auf festen Grund austauiwerf und in jene Ruhelage zu kommet^ gv&tahfe diy S bilisierunig verbirgt. Defizit, Teueftönig -m'‘4 T«Nif I StiO ■ sind die K Hippen, die noch um fahren werden müssen Glückt dies mittels dies Rettungaseil es, da« uins di/ Kreditgeber augewotrfen (haben, dann wird roi einem Rucke der Zeiger der Bufesole von selbsf Mi jenem Rumikte anisschlagen und sich festklaimmerit, der dem wahren iWerte ttand Wälmungskurs dfii Krone entspricht, ___ '* Die Syndikate für die Wiederaufricli»? tung Europas. Aus London wird berichtet: Das Komitee zttä Organisation des internationalen Zentralsyodikats und de« nationalen 3yndikate, deren Schaffung Premierministes L;1 p y d G e o r g e in Cannes vorgeschlagen hatte, ver| Öffe.ntlicht einen Bericht, worin dargelegt wird, daß de« Hauptzweck des Syndikats darin bestehe, die finanzielleit Unternehmungen zur Wiederaufrichtung Europas zu unter-ä stützen. - j Das Gesamtkapital der nationalen Syndi-f k ä t e wird 20 M 111 i o n e a PfundSterling be^ tragen, das des Zent ralsy n d i k a t s, das von den nationalen Syndikaten beigestellt werden wird, 2 Mil« 1 io nen Pfund Sterling. Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Belgien werden die ober erwähnten 20 Millionen beschaffen müssen. Sechs weitere iLänder sind zur Teilnahme eingeladen. Das von ihnen gezeichnete Kapital wird dazu dienen, die von den fünf Großmächten gezeichneten Summen verhältnismäßig hff§b* zusetzen. v; v . Hebung des Exporte -.M Ms*. George M. Yoting über die Wieaer' Messet Ueber die Bedeutung der Wiener Messe äußert sie* der britische Finanzkommissär Herr Young In folgende» Weise: Es freut mich außerordentlich, zu hören, daß di« Mustermesse wiederholt wird, und ich hoffe, daß dieses Wiederholung noch größeren Erfolg haben wird als di« erste Messe. Vom Gesichtspunkt des Valuten-« s t a n d e s ist es natürlich eine Lebensfrage, t daß dhf Ausfuhr Oesterreichs behauptet und sogar ausgedehnt wird. Eine Verbesserung des Wechselkurse* bedeutet allerdings immer Schwierigkeiten für die} Industrie und die Österreichischen Industrielle! Werden dem Staate einen wirklichen Dienst erweisen, wen! sie das Aufsuchen neuer Märkte mit großer Kraft vor nehmen. Ich hoffe, daß die Beziehungen, die auf der ersten Messe zwischen den österreichischen Verkäufen und der ausländischen Käufern hergestellt wurden, sich mit dei Wiederbelebung des österreichischen Kurses ausdehnei werden« Jch» hin sicher, daß die spte .alte öaterreachji