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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-19 · Heft 1099 (19.2.1922) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1099 (19.2.1922)
Date
1922-02-19
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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..Seite 10 Wien, Sonntag WtENTO' MOmjEWZSITtmö 19.FZ1)E 193- Nr.lOW Spertblattder Wiener Mor9inzeiiun$n Wochenrückschau. E n» g e 1 un d Teufel-. Im Fußbattlsipönt gifot eö aiusscflilH'eBlicih MantlheSdmi Sie gebärden sieb 'als FVotpönetcn und WeU^Tenbesseraf, dodh sdhenfct man ihnen nirgends G!ß*ulben tnnd Gehör. Ue'berall Mird gegen eme dliicke Männer unter großem Gesdhirei >jnnd Gepellter Stfurm geltaiufen, dtodh rennt sidh dabei oriemiatnd den Schädd ein. Diese auffallende Er*'; «ehe Innung findet dairin llhtre Eddärumg, daß die Energie mm* vapg'eitilusdh't wind, wahrend in. Wirklichkeit die dicke Mater imberührt und demgemäß ueubesdhädd'gt Weiht. In letizter Zeit veimdut man es mit Fennikämjpfein, es wenden nämdiidh Giftpfeile aibgesendtet, die höchstens eämzeline Mentsdhon vorwundem, alber nie das Gebäude, das von der di'ctken Manier beschützt wird, au Falle bringen kommen.' Der Professiona^nTus hat es den Mhrailbeldfcm' aiMgvtan. Anfangs .göbändteten sie sich derart, daß ■man die Meimiuug gewinnen ikontnttie, sie wolfllteta im ei gen em Lande dem fremdien Götiziein um bringen, NU5» werfen sie über die Gremize mit Kot. Die Giftpfeile stnd Lidei schon eiine vonnehmere Waffe. Anfangs gerieten die Msissem fei Umndhie, derzeit aber wind träge weitergewuTi-tdt, wobei man' die Weltverbesserer gewäiureni läßt, dune sidh sonderlich um sie zu bekümmern. Man ist sich elban darüber, klar geworden, daß man eine Festung, die mit den modernsten Gesdhützen-, mit Tanflcs, Flamm-dn-' v^erfem, Giftgasen und Flatterminen verteidigt, werden kämm,.nräfc der Armbrnuist lumd mit Lehmpaizem nicht m Falle bringt. * Proteste. Und rührend1, iv-t's,. unendlich rührend iist’s, mit welcher Songfalt die Proteste im- Fußball-Verband erledigt werden. Der Referent vertieft sich in die Materie, alte Achtung vor seiner Gew issenthaft.igkeit. Die anderem Vorstatidrsnuk-gBeder, diie äas Urteil. fäSem sollen, bezeugen - sfeer ein Desinteresse, als - ob . . «s '.steh' um die Horaozcehartg , eines eigenem Vereiinfsnadi'WU'dhses handeln würde. Bei der Ertedliguing der Proteste werden Mem,sehen m Ma'iöhiiryon. Meilst behält, der Referent redh-t, imnchnnail auch «Ddht! W*em Nummert das? Gefnen wir weiter! Vielleicht ist <*ime neue Pelzaffäre auf der Tagesordnung. * ■- ' > i - Die d eutsc iben Kampf spiele M>en' mit der Wintersportwoche im GairmrisdvPartenfcirchen begonnen. Ue/ber dte Ergebnisse in' den Ei; lauf Wettbewerben ®ird dH« Deut sahen nicht .sonderlich erfreut. Der »Füßbiill« sdhreribt unter dem Titel »Epilog zur Kampfspiel-Ouvertüre: Herrem-Kunstfaiufen: i. Kaühter (Oesterreich), 2. Bödld (Oestenrejch), Z. Qppadher (OetsterreitÖh). Danjen-Kumstlaiufen: I. Plemk-Szabo (Oesterreich), 2. Brockhöfft (Dembtehland), 3. Reichmaann (Oesterreich). 5oo-Meter-Hi£«iiptIatirfem: f. Keffer (Oesterreich), 2. Bombig (Oes-terreich), 3. Bmiggl (Oesterreich). - * 15oo-Mcter-Haniptlaufen-: 1. Bombig (Oestery reich), 2. Koffer (Oesterreich), 3. Brigg! (Oesterreich). •LsDeb Vate-rHand ... * Die letzte Seite di©s »IllustdehtenSportblattes« enthält in letzter Zeit' Zeichnungen von!M. J. Leuth*e. Es ist eine alte Tatradhe, daß man mangelndem Humor dfcitpdh, gelinde aussgedrückt, Derbheiten ersetzen will. Diese Bilder scheinen mm dem »Kikeri/kii« zu enUßfammen., dta sie in niedriger Form dfie amti.semjiti®ohen Irni tiaiikte emtfaicfnen. Derartige Veroffemtliidhungem hätten wir so ailten ■ Sportteuite«, wie es Professor Sdimieger und!M. J. Lenthe sind, milcht augetraiut. Man teamt eben nie aus! * Der Krieg ist zu Emde 1 V. Ä. S. trinfd Sdhutzvembapd heben miteinander die Friedenspfeife geraucht und vor dem großen Fonuan der Generalrvenammlung d-ss Oeerternei-chösidhien Fußball-Verband es soll die Streittia’xt endgültig begraben werderh.' Die Vorbem-soh.aft der Erstklassigen ist göfonoclhen und neue Männer bezfehon die sitiolize Sporttribüne, .von wo rrj-s sie -hdh im d*er gamizen Welt vomehimiliiidh machen können. Oft nuhit aber ein gekröntes Happt »tehr schwer, damn die Bünde, diie die Regierung im Sport anforfegt, ist mieftutleicht ztu tragen. Hoffentlich sind .die neuen Lenker dies Oeätienreidioschen Fuß-bciifürortis siich ifltecrr Verantwortung bewußt.' Sondcrinteressen müssen vor dem G-eroeüiwoihi! anrüdclreit'en. Wehe, wenn tödh von der Macht das Gewissem trennt! f. b. Fußball. Niederösterreich—Silddeutschland. Die beiden Mannschaften. Nun ist auch »och die Absage von Kat« (Hafcoaft) eingelaufen. Der Verba«difeapitän hat jetzt 'mit der Wahl wahrlich auch genügend Qual. Morgen Montag wird er endgültig die Namen der Re ist teilnehmenbelkanntgebm. In e&ngeweihten Kreisen rechnet man . mit der Aufstehung dar beiden Verteidiger Blum, Bear und der Flügelläufer Geyer, Kurz. Der Angriff dürfte folgende Zusammenstellung aufweisen: Köök, Uridil, Kuthan, Fi scher a, Cuitti. Allgemein, ist man peugierigt wen Herr Meisl für den Mittelläufer- und Torrnänsipostem nominiert. * Im Wettspiel; Fürth gegen Nürmberg waren sämtliche süddeutschen Aue wähl Spieler, die am leom- menden Sonntag gegen uns antreten, tätig. Im folgenden bringen wir die Kritiken des »Fußball«'und des »Kicker« über die einzelnen Spieler. Löhrmantu Er rettete oft verwegen, aber in verschiedenen Fällen griff er taktisch ganz falsch ein. Im gesamten war Lohrmaun sehr gut (F.), Lohrmarin oder Stuhifaut? Beide vollbrachten Leistungen, wie man sie nicht so schnell von einem anderen Torhüter sieht (K.). ' M u 11 e r und W e l 1 h ö f e r: Sie machten ihrem Rufe alle Ehre, wenngleich sie vor Halbzeit zeitweise Schwaokumgcin und Undcherheitern an den Tag legten (F.). Fürths Stänke ist die vorzügliche Hintermannschaft, in der insbesondere Müller einen großen Tag hatte (K.). Hagen: Er zeigte sem ganzes Können. Ich Liebe selten einen Spieler gesehen, der so aufopfernd und hdngebend kämpft wie Hagen. Seine Energie und sein Aufopferungswille erinnern 'lebhaft an Kalb (F.). In der Deckung gefiel mir Hagesn am besten (IC). # K a 1 b: Er spielte, wie eben nu«r er zu spielen vermag. Das sagt alles. Nur nicht so viel redenhätte er dürfen *(F.). In der Läuferreihe überragte Kalb alle 2i Mamui. Er dürfte derzeit in dieser Form 'keinen gleichwertigen Konkurrenten in Deutschland haben (K.). R i e g e 1: Er zeigte sich nicht energisch genug I und behütete den gefähdicTnen Fürther Flügel Franz-- Plierländer nicht ganz aufmerksam. Er laboriert übrigens noch an einer Krankheit (F.).; < Strobel ü-nd Sutor: Die besten Leute im :Nürnberger Sturm waren die Flügel fl*.). 'Strebe!:, spielte glänzend .und flänkt^e.vorzüglich.', (K.).. F r.a n r:'Er-war glänzend, überspielte, täuschte und schoß, daß es eine Freude war (F.). Der Angriff der Fürther war Im Zusammenspial teilweise direkt bestechend, namentlich die rechte Seite Franz-flier- . länder stellten die Nürnberger Hinterleufe vor eine sehr schwere Aufgabe (K.). Sei derer: Er ist das geistige Haupt des Fürther Sturmes und versteht sich mit Franz wie kein zweites Paar (F.) . Er zählte zu den besten (K>). Träg.Er schaffte mörderisch, war aber nicht geistesgegenwärtig genug, u-m die . Gelegenheiten auszunützen (F.). Im Sturm gefiel mir unter anderen Träg am besten (K.). Niederösterreichischer Fußball-Verband. ' Zur Generalversammlung. Ara 25. 6. AI. findet bekanntlich die Generalversammlung des Niederösterreichischen Fußball-Verbandes statt. Die F r e f e V e r e i n I g u n g und auch der Schutzverband, dem au! Grund der Vereinbarung eine Minoritätsvertretung eingeräumt wurde, haben eigene Kandidatenlisten eingereicht. Die Freie Vereinigung wird folgende Vertreter entsenden: Vorstand des N i e d e r österreichischen F u ß b a 11 - V e r b a n des: Deutsch,Tomaszklewicz, Wotitz, Mühlparzer, Haas, Pfandler, Szabo und Hugo Meisel; Struma: Fleischmann, Zackl, Papst, Becker, Nußbaum, Schlesinger, Pieinlnger, Dr. Baumgarten, Czernoch, Waslnger und Kirnberger; B e g lia u b i g u n g sausschuß: Klomser, Prelnl, Bertnik, Weinzettel,- Apfe’.auer, Neubauer und Trümmer; Finanzausschuß: Hans, Koller und Markt; Spielplatzausschuß: Wittek, Padalsky und Weiß; Delegierte in .den Oesterreichlschen Fußball-Verband: Volkert, Diener, Dr. Brichta, Dr. Gruder, Schmidt, Mufitschek, Eske, Schwarz, Ingenieur Schweg, Streibelwierer, Kern, Sonnenfeld, Taschler, Tiefenbach, Jaburek, Grübler und Hugo Meisel. Der Schutzverband hat folgende Kandidaten nominiert: Nledefösterreichischer Fußball-Verband: Schenkel, Dosedli, Schönecker : Struma: Jetzlnger, Nirnberger, Ehrlich, Piersmann und Löwit; Beglaubigungsausschuß: Brüll, Tausik, Mor; Finanzausschuß: Devide, Hochermann; S pi e 1 p 1 a t z ausschuß: Ingenieur Weiser, Preßier; D e 1 e g i e r t e 1 n den Oesterrelchischen Fußball-Verband: Dozent Df. Haudek, Gratzl, Dr. Schwarz und Hochmann. Als Verbandspräsident wird wiederum Doktor Abeies gewählt werden, während für die neukreierte Stelle eines Verbandsanwalts Ingenieur Pichl in Betracht kommt. Die süddeutsche Meisterschaft. Dem Ende entgegen! Die süddeutsche Meisterschaft wird in zehn Kreisen zu je »w« Abteiteingeo aiusgstrageu. Pie beiden Abteil uttguieger spielen dann gegen» inan der. In Südbavcrn wurde Waeker-München Kr«ismeist«r, da tr iSoo-Mündte-'j 3:1 mi 5:2 besiegte. In Nord- •H-Ävc-rn £5ü!t '. Entechcid'UiUu'. Im era-ten Spiel bösiegte Fürtfl Ge Nürnberger 3:2. Die Sportfreunde etn-d- Kreismeaster in Württemberg, da es Ühnen gelang, Kidkers Stuttgart 1:0 und-3:2 besiegen. Nach' langjähriger Umterbrechnmg ist der Karlsruher Fußballvereim wieder Erster im S ü d w e s t k r e i s. Die Ergebnisse ln dem Enfsdieidungsspielein gegen Karlsruhe-Phönix waren 2:2 und 3:2 für disri Fuß-balüverem. ImO denwald'kreis sind ' die Heiden Abtew lüngsmeister LLndenhof 190S und Verein für Rauei^ siport. ‘noch nicht anfemandiergetroffen. Der Pfalz-* kreis hat ebenfalls noch keinen Meister. Im ersten S.piei siegte Phönix-Ludwigshafen über 1903-Ludwigshafen 1:0. Im Retourspiel drehte letzterer Verein de« Spieß um und gewann 4:2. Das endgültige Entscheidungsspiel ist noch ausständig. Im Nordmain, k r e i-s . waren ebenfalls drei Spiels notwendig. Diei beiden, ersten Treffen zwischen Germania-Franikfurt und Eintracht-Franikfurt enidetem. 2:2 und 0:0. Erst die dritte Begegnung brachte den Sieg der Germania mitz 4:1 Toren. Germania ist demgemäß Kreismei-ster. ' Im S ü d m a i n k r e i s sind einander die beidelt Abteiluingsmebter Unkm-Niederrad und Bürgel noch nicht, begegnet Alemannda-Worms wurde Meister imi Kreis-He s s en. Das erste Spiel gewann .er gegen S. V. Wiesbaden 2:0, das zweite Treffen brachte ihm mit 2:1 Toren den endgültigen Sieg. Im Saar kr ela wurde" Bbrussia-Neu'ntkirchen Meister, a Dieser Verein, spielte gegen Saar 1905-Saarbrüdken 2:1 und 0:0. § Gegen Spanien oder Schweiz? Der I. F. C Nürnberg in Nöten! Fünf Sjpieler des deutschen Meisters sollen; an} 26. März im Länderkamipf gegen die Schweiz rrr Frankfiurt mitwirke«. Da der I. F. C. Nürnberg für die gleiche- Zeit sich nach Spanien verpflichtet hat, will et auf;seine,Spieler Kalb, Riegel, Suter, -Trag und Strobel nicht verzichitsn, Der deutsche '.Fußbahbund' hat dem Nürnberger Verein nun wissen lassen, daß die nominier-» ten Kämpen unbedingt im Länderkamipf mit wirket} müsseri und für aäle anderen Treffen gesperrt sind. Dadurch ist es dem deutschen Meister -ßelbstverständiicli unmöglich, nach Spanien -.zu fahren. Er nahm abet ' diesen^ 'Beschluß nicht zur Kennitni« ttind -protestiertet mit dar .Begründung,' daß seine Spieler zwei Jahre hindurch .. ständig zu Auswahlkämlplen herangezogea wurden,-und jetzt das Recht auf eine weite und zum Teil aueb angenehme Auisläncbfährt haben.. Auf diaj SteUungnaibme des Verbairides darf man gespannt sein. Oesterreichische Repräsentathrkämpfe im Jahre 1921. 28, März Oesterreich—Schweden 2:2 in Wien, 24. April, Oesterreich—JJngasn 4:1 in Wien, 1. Mai Oesterreich—Schweiz 2:2 in ^t. Galten, 5. Mai Oesterreich— Deutschland 3:3 in Dresden, 8- Mal .Süddeutschland— Niederösteirelch 3:2 in Fürth, 16. Jnli Amsterdam—Wie» 3:1 in Amsterdam, 24. füll Oesterreich—Schweden 3:1 in Stockfiolm, 27. Juli Wien—Stockholm 2:1 in Stockholm. 31. fuli Oesterreich—Finnland 3:2, 4. September Oesterreich—Süddeutschland 2:0. Der Ex-Floridsdorfer Hierländer, der schon seit längerer Zeit für Spielvereinigung Fürth tätig ist, vollbrachte am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Nürnberg, das sein Verein 3:2 gewann, eine hervorragende Leistung., Hagibor XX hat seinen Namen ln Makkäbi geändert. v Das Jüdische Team spielt am kommenden Samstag in Brünn gegen die Auswahlmannschaft des tschechische» westmährischen Gaues. Das jüdische Team wird in folgender Aulstellung antreten: Tor J. Weiß (Hagibor-Prag); Verteidiger-Fanta (Hagibor-Prag), Künstler (Makfcabi-Brünn); Läufer A. Weiß (Makkabi-Preßburg), Menzer (Makkäbi- Ostrau), Neuwlrth (Hagibor-Prag); Stürmer R. Fischer (MakkaW - Brünn), Plazer (Makkabi - Proßnitz), Mayer (Makkabi-Preßburg), Vohryzek ((Hagibor-Prag), L. Fischer (Hagibpr-rPrag). Ersatz Thimar, Bergmann (Makkabi-Brünn), Freund (Hakoah-Olmütz). M. T. K. und F. T. C. bleiben zu Ostern in Budapest. Eine dänische und eine italienische Elf soll verpflichtet werden; man denkt besonders au Pro Vercelli, die den F. T. C. unlängst besiegte. ..Der F. T. C. soll in der Frühjahrssaison zwei Spiele gegen Wiener Vereine in Wien und Budapest austragen: das erste am *12. März gegen die Amateure in Wien, das zweite an einem noch unbestimmten Termin gegen Rapid in Budapest. Der ungarische Stürmer Urik, der einige Zeit bei Gütsiiiuths-Dresden spielte, ist zu Wacker-Leipzig übersiedelt. Bisher vermochte er noch nicht zu gefallen; In Norddeütschland sind Trennungsbestrebungen im Gange.- Die Bezirke Königsberg und Danzig wollen, selbständig werden. Der Vorstand des Baltischen Rasen- und Wintersport-Verbandes steht den Absichten auf Trennung seines Verbandes in zwei neue Verbände scharf entgegen. Der mitteldeutsche Kreismeister, der V. f. B.- Leipzfg -hat folgende internationale Terminliste zutzammengestellt: 5. März: l. F. C.-Pforzheim (in Leipzig); 9. April: D. F. C.-Prag (in Prag), 17. April: voraussichtlich Nordstern-Basel (in'Leipzig), 7. Mai: T. V.' 1860 Fürth in Leipzig; 25. Mai: Karlsruher Fußballverein (in Leipzig), Eine größere Wettspielreise der Leipzigcc Liga-Elt wird auch die diesjährige Spielzeit abschließen. In! Chemnitz in Sachsen wurde das holländisch« Lustspiel „Fußball“ mit großem Erfolg aufgeführt. Anders Orte Sachsens werden ebenfalls Auflührungen erleben. Vor dem großen Treffen Fürth—Nürnberg. SpieUer am vergangenen Sonntag die alten Herren der, beiden Vereine * gegeneinander. Auch dieses Spiel gewannen die Fürther 3:2. ' Deutschland—Schweiz.' Dieser Länderkampf soll vor dem holländischen Schiedsrichter Boas geleitet werden. Das Interesse der Schweizer an dem Länderkäurpi Deutschland—Schweiz am 26. März in Frankfurt a. M. bi' ganz außergewöhnlich. Der vom Schweizer Verband ge« stellte Extrazug von Basel nach Frankfurt ist bereits bi; auf den letzten Platz ausverkauft Der F. C. Luzern konnte sein zwanzigjähriges Be« stehen am Samstag als für die Mefstersclum aassidUs* reichster Verein feiern. Noch ah hatte er eine solch« Si^ieL'iärke wie heuer aufzuweisem.

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