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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-19 · Heft 1099 (19.2.1922) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1099 (19.2.1922)
Date
1922-02-19
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Sonntag WIENER MÖEGEfJZEmma 19. Februar 1922 Nr. 1099 Der Milchpreis um 60% erhöht. Amtlich wird initgeteilt: Für den Verkauf von Vollmilch ab Stall werden die auf Grund der Verordnung des Landeshauptmannes für Niederösterreich vom 14. Jänner 1922 bezirksweise festgesetzten Stallpreise für die Zeit vom 20. d. AL bis einschließlich 19. März 1922 um 60% erhöht. , ' Fett- und Mehlausgabe. Vom 19. bis 25. d. M. werden. bei den städtischen Fettabgabestellen 12 dkg Ptanzenfett (Paketware) zum Preise von K 222 gegen Abtrennung des Abschnittes 284 der Mehl- und Fettbezugskarte abgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten 12 dkg Margarine zum Preise von K 198. ln der gleichen Zeit werden per Kopf an,jeden Bezugsberechtigten % kg Verschleißmehl zum Preise von K 612 per Kilogramm gegen Abtrennung des Abschnitts für die 359. Woche der Mehlbezugskarte abgegegen. W. J. W. Montag rot, rosa; Dienstag blau, gelb; Mittwoch weiß, grau; Donnerstag orange, grün; täglich vormittags von 9 bis 11 Uhr Abgabe von geselchtem Schinken, Schweinefleischkonserven, Zigarettenhülsen, Damen- und Herrenschuhen, Kondensmilch, Kunerol, Kern-? seife, Kleiderstoffen. Freie jüdische Voiksbflhne Gastspiel im Lustspieltheater vWüke. Ser Singer fin sein Trauer AöM SST Das Theater Ist geheizt! "Ätz 4280 Bühne und Kunst. Freie jüdische Volksbühne. (Zuim erste« Male: 2>D er Singer flu sein Trauer«, Spiel in drei Akten mit einem Vpr- und; einem Nachspiel von Ossiip Dymow.) Man lasse sielt von dem pabherisdi-elegistfheft Titel' Stiebt äbschrecken. Das Stück ist eine Dichtung, ein“ lebensvolles, bantgestaltetes Märchen. Kommt, Kinder, ■ und hört, wie Jos-dike, der Musikant und Briefschreiber, ein trauriger Karr wurde. Er, liebte Scheine, die Öienistanagd, eine Waise, die von einer reichen Auverwandten ms Haus genommen wurde und die sich der junge Herr beigebogen hat. Dem war’s nur ein angenehmer Zeitvertreib und er wird sieh demnächst mit einer Bürgerslocbter verloben/ Die Küchenmagd ist verzweifelt, fjoschke wird geholt, daß er ihr einen Brief an den •Treulosen schreibe. O, er legt seine große Eiche in diesen Brief, der .stille, zarte Junge,- seine Eiebe, die nicht heiß und begelidich ist, sondern ergeben und ver- . klärt, schreibt alles, was das schwerfällige, bangende Ding dem Ungetreuen sagen will, schreibt mit bebender 'Hand noch dazu, was er der hoffnungslos Geliebten, die ihm den grausamen Auftrag erteilt hat, selbst zu, 'flüstern möchte, siprieht mit'bebenden Elippen wertet, da der Brief schon zur vollsten Zufriedenheit' des " •Mädchens beendet. Die Geflügelhändlerin, die zugegeh ist. weint, das Briefchen sei so dridriiiglieh und. trau-Hg,: jdaß nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Hühner weinen ... Der Brief muß nicht zür Post» Setnjentscihilk, - der Adressat, ist soeben zurückgekehrt, und’ Jo seilte läßt das zusammengefaltte Papier fei' seine Tasche ■ gleiten. Es wird ihm zum Talisman auf seinem Leidens-• weg. Die Frau des Hauses, von Helfern gefördert, Verkuppelt Scheine an den verliebten Jqischke, tim ihrem SÖhnchen die Wege zu ebnen. Jetzt kriegt die Handlung einen Knacks. Der arme, Joschke zieht das große Los. Auch im Märchen, im nachdedklidien insbesoDdy-re, sfeid solche ZuLMg- Ikeiten recht gewaltsam und nicht erquicklich. Üttt seiner rBraut zu erweisen, wie er sie Höbt, schenkt der güte* [junge ihr den ganzen Reichtum. Was die Mama veranlaßt, die >gute Partie« wieder ihrem ieichÄMgeu Jungen zuzuführen. Scheine bittet den Bräutigam, sie freizulassen und samt dem Lofteriegewinet ihren geliebten Semjontsohik heiraten zu dürfen. Der Brave entsagt, wird von den Leuten gehäuselt, vom dJaPbeftdeö . .Vatc-r verflucht und verliert den Verstand. Das ‘arge Gebrechen der Handlung wird i— wie wir erweisen möchten —1 durch eine entzückende und 'ergreifende Nebenhandlung hundertfach auf gewogen, oijuschka, das Schwesterchen des Verführers der Dienstmagd, hält sich am liebsten in der Küche auf. Die Küche ist gleichsam ein prachtvolles Bilderbuch für das Kind. Da ist nicht nur das blanke, reiche Ge- ■ schirr. Da kommt der springlebendige Rauchfangkehrer, die ewig (plappernde Eier- und Hühnerhändlerin, der erfindungsreiche Mäkler, der schwerfällige Wasserträger der die zugetragenen Wassereimer am Wandtäfelchen Vermerkt. Da sieht das Kind die durapfschajffende, dumipfseufzendc Küchenmagd Scheine und den still duldenden Brief schreib er Joschke. An ihn,' das große-, ■ ^verschüchterte Kind, schließt rieh O'ljuschlca, in ihrer LAhnungslcsigkeit irgendwie herzemmmd geworden durch den grausamen Handel, den man mit Joschke treibt. Oljuschha tröstet ihn, Oljuschka erinnert ihn in den schwersten Stunden an sein Heiligtum, das er im Rock birgt, an jenen Brief. Und Oljusch'ka, der er rote Korallen versprach, gibt er, da sich seiin Sitin vefdüttlkelt, feein Herz — und das Kind stöbt da, mit hohlen Händen, während der Narr an die Brust greift und ihr «ein Her2 zu geben wähnt — geprellt und enttäuscht Wie der, arme Joschke. Eine feine Szene — nicht die einzige sei noch herausgeg.rtf ten. Der Wasserträger (Joscbkes Vater) wirft die schweren Eimer weg, die er wie ein Lasttier ohne Unterlaß geschleppt hat. Sein Sohn ist ja reich geworden. Er vollzieht die Scheidung von den Wassereimern, gibt ihnen den s-Gett — und muß die wieder heiraten. Mit den Augen des Kindes Oljuschka hat der Spielleiter (Dr. Siegfried Schmitz) das Märchen wunderschön inszeniert. Eine lichte, blitzblanke Küche, Überreich an Dingen, deren Anblick fesselt (kleine Mädchen möchten sich eine solche Küche wünschen), .bunte* ' frische Figuren aus dem Städtl, alles frisch, hell, derb, sinnfällig. Ueberrasohend wirkungsvoll, im erstatt Mid Zweiten Akt geradezu vollendet, die brave, im Geiste arme, tief verletzte Küchenmagd Fanny Körners (im dritten Akt läßt sic nach, ist auch Ln bezug auf ihre Kleidung besser zu beraten), prachtvoll schlicht, von ergreifender Verhaltenheit IsaakD e u t s c h als Joschke, überaus gelungen Noemi Nathan, Jona Reißmann und Simon Nathan, sehr charakteristisch Morris Tarl owsky und tüchtig Frau Körner.* J u n g w ir t h. Rachel W e i ß b e r g bemüht sich um die schwierige Rolle der Oljeschka recht sehr, ist ihr aber nicht gewachsen und schien uns zu energisch abgerichtet Auch dev begabte Adolf Jäblonsky (Wasserträger) war sozusagen ailzustank aamgekutbelU. Lm Vorspiel. und Nachspiel erfreut man sich au dem. T-hechterNnd Na»thund Michael Preiß. Die 'jüdischen Kinder sollen dieses Märchen hören: Märchen vom Idealismus, der. von der Jagd nach''Gewirfh und Wohlleben zerbrocbW'! wird, von ‘ einem seibäfelosan I^ebeudien; der' den guten Emitpn des Städtl ein »Verrückt«^: ist. O. A. 4ms deu Theatem. Im Burgtheater wird morgen „Und P i p p a t a uzt“ gespielt. Es findet , kein Kartenverkauf statt. Im O p e r n't h e a t e r gelangt morgen „Ariadne auf N a K os“ zur Aufführung* ’ In der V o 11c sype r findet heute pbepds, %8 Uhr, die erste'Wiederholung vdtf Montötnizzis iDie Liebe dreier Könige“ in dep Begebung der Erstaufführung statt. -- Morgen wird Herr Dqvid Jar@slaw3fei in der’ TjfciroHe voy Verdis „R i g o | e jt t.o“. gastieren, Beginn %tz Uhr- Inj D e u ts c h cn-V o I k s t h e at n r wird morgen „Lebendige Stunden“ aufgefchrt. Die Protzen für das drei» aktige Lustspiel „M a m voh Louis Verneull, in der deutsches Mhytzybeartztzltung vpij Rudpjf Lothar, habetz bereits begönnen: Dagegen' 'muß Wögen der zahlreichen. Grippeerkrankungen, die In letzter Zeit eingetreten sind und die. Probenarbeit, behindert .haben, die öffentliche Generalprobe für die auf Mittwoch den 22. d. M. an* gesetzte Erstaufführung des Lustspiels „Karussell“ von Louis’V.e rieu.il.unterbleiben» In den Kahirfje'rspiele» des Deutschen Volks» theaters wird als Nachtvorstellung die dfemfetige Wiener Komödie „Fräulein' aus' gutem’' Haüsfe“ ‘ von' Siegijicd Geyer und Betty W i n t e r vorbereitet. —. Margen geht um 7 Uhr „Untreu“, um KJ Uhr „Morphium“ ln Szene. An der N e u s h WI euer B ü h n e gelangt Freitag den 24. Februar das dreiaktige Lustspiel „General Goldschein“ von Armin Friedmann und Gustav Beer mit Ernst Wurmser in der. Titelrolle, zur Uraufführung. Im R a i m u n d-Th’e a t e r gastiert Lepppjd Kramer bis inklusive Dienstag'den 21. d. JVL in Schpiiatbonns Lust*, spiel „Die Schauspieler“. — Mittwoch den 22. setzt Hans Marf wieder sein Gastspiel, als Jau in öerhaft Haupt* manns Pössenspiöl ^Schluck und Jan“ fort. — Freitag den 24. findet die Uraufführung des Theaterstückes von Ernst Löttili* „töh 1“ statt. Di<\ Hauptrollen liegen in den Händen der Damen Amine Röttgen, Emtny Förster, Rosa Fässer und der Herren Ludwig Stärk# Richard Duschinsky, Willi ' Schmider und Loijip pöhmi .Im Lu s t spiel tfi e a t e r bringt d!tz f r e f e. jüdische V p I k s b ti h u p morgen „Der Singer fin seine Trauer* zur Darstellung. In der B ö 1 a n drö ü h n e (JüdischeBühne), ff., Pratefstraße 25, findet hgyte eine ßeögfizvorstellung zugunsten der Herren weinbefg und Katz statt Aiifgefübrt wird „Die weiße Sklavin^;' Verein Freie Jüdische Volksbühne. Sonntag 1 petf 19. d. JVJ., 3 ptzr nachmittags»' ira Lustspieltheater ■ WiedetMdffg der I. Völkern a 11 n e e (Goldfäden-Warschawski-Lleder)i Mitwirkende: Lea Weint r a u b - Gct ä f; Iggak D p u t $ c % Mtzroy G o 1 d i n, Benzion S i g a I i» Einleitende Wörtq: Mondel Singer. -*• Sonntag, den 26. d, M, 3 Uhr nachmittags, findet im Lustspieltheater,' im Rahmen der Mitglledervorstellungen eine E i n ,a k t e r - M a t i n e e statt. Zur Aufführung gelangen Pifiski§ „Vom Glück vergessen“, Per er „Schwestern“ und zum ersten Male Sch. A s c h' „Winter“. „Ferdinand Raimund* 1» dPt Ürania. Bei den am Donnerstag den 23: d. M., %8 Uhr abends- und Sonntag de» 26. d-Mu ‘/£3 Uhr »aQhhiitCägs, im Größen Saale der Urania stattfinden den Wiedervorflihrungen des Vortrages^Fef dinand Raimund* wird Elly P e f S k a r, das beliebte Mitglied der Wanderbühne des Volksbildungsämtes, de» weiblichen Part (Lieschen, Jugend, Rosei usw.) spielen und singen. Bildhauer Jakob Epstein. Aus London wird »ns berichtet t pie britische Regierung erwarb ein voi? der Kritik einmütig gelobtes Werk des jüdischen .Bildhauers Jakob. Ep st ein für die Natiönaisimöilungea Und Ver-" fügte die dauernde Ausstellung des Werkes in der Londoner Tate Gallery. Es häftdelt sich Um die gelungene Büste des! jüdischen Schauspielers Jakob K r ä m e f. Volkswirt. Gestempelte Krone --- —.08 Centimes. Auszahlung Wien > —.15 Centimes. In Zürich notierte:. die österreichische Krone V.1S (—.14 am 17. Februar); dtp östeifr. geät, Krone . . (-M am it Februar) . die tschebniseffc Kröne 4 * * 0.6^ (9.Ö7»/j* sm 17» Februär) die Mark . 2.47l/s( 2.55“ am 17. Febniar) Agram. M (1.60 am Päbmäf); Bukarest am 17. Februar). Budapest . ■; ■ . . . .-*.77l/a (—.79 am 17. Februar) Warschau . ... « . . —.13 (^.18 am 17. Föbfuär): Wien in Zürich. „ Die Devise Wien in Zürich hat sich gestern uni’, einen Rdfikt Auf ^.l 5 erhöht, Wöhl infolge des An*-;. Schlusses Italiens an die Kredftaktiöh» Die gestempelte Krone ist unverändert *-*.08 geblieben, v Die Erklärung hiefür dürKe (h Krikortdauerttd ühkläfen innerpolitischen,, Situation Oesterreichs liegen. Der Markktifs und die Devise Prag^ haben sich um ein geringes, gesenkt, die westlichen Devisen dagegen . auf die bevorstehende fratizöslscli-engllsche Einigung über Genua erhöht. Finanzielle Rundschau. Wir steherrim H/cmigmond dar Kre#tJvorwir,k-; lichumg und daher ist es kein Wunder, daÖ ein neuer Anwärter auf das Geschäft mit Oestönreich, Italien, seinen -Beitotag zutr Kreditaiusstafttung angemeldet hat. Dar lästige Bittsteller Oesterreich ist. au einem umworbenen Kredit nein m e t geworden und matn hört wieder davon, daß ein nordischer Staat seine guten Kronen inÖesteirrefch investieren wolle. Als diese Metldtwig vor Monaten autn ens.ton Male auf getaucht war, hielt main sie für ein faules Bönseninanöver, Heuts ist die Situation Wien, Marc : Auralstraße 5-7; ■ Tel. Hp. 20-4-88. 2Q‘5«9f, 28*6*48, 22 8-78 ■' Telaapamm - Adrecse: ConUnentalbank 133 S WachieJstube,Taborstr. 46a. Tel. 49-4-28 ■ Bank und W®cbselhau» Wippffqgsrstrafie ■ 5 I. WIpplIngepstraBe. 1. Telephon 14-3-78, 12-5-09 g ■ aoBBBHHuancBBaBHHaneBBiiaeuBBawHaBaEiae die, daß dem ..Wettstreit edler Helfer keine Grenze gesetzt zu sein schein*. Wettln man übarschwenglich werden vyditte^ M kdWtttz MW '.sag-eh: W#phe WendWg churW' Gotief- S'gl^kumg Wd BWesW' gutes Beigpiej! Ja, auäir ein! GlfiNc lsyWM sidtea allein.1 Diss'erste Hilfe d^t Tseheeho-Slpwakei hat der Reihe iiaieh Efgländ, MWMW' Md j'Mtzk W WtivW LeilNahms sq deff WßMhjlfe- . VKÜernMk' dürfte' folgen. Wer weiß, weliehe Helfer sieh n-oeh' melden werden., ' '' lyi Das fct iiidhit tnelhir stz MwajWLch^nlieh, als ma8 moch vor ikurzem anmehnien zu. müssecn, glaubte. Wenn sjeh alllc Wdt früher am' den siögehaninitanl MlW-KtMtem beteiligterer es mMtz ^aiben im Werte WM zo Muliomon Hfumd, daren zw^k-t mäßige Vemwendumg viellteieht Jedes SamiemungsgescHäft überflüssig geraaiphEhaben würde wairuim ■sollteiii die Wohltäter nfcht eitiniail versuchen; ühiß Geld' DNS. Mzullffgen? , Als dje Ve-fwirkliÄmng dos VölkenburndsprojektK sieh immen mehr' yöfzogeHe - unsere Dulderkraft de^r stan'ksten Belastung auisgeSetzt wuTde, erfuhrem wir, s«pät genug jwnd zu rün^arer schmoFzlichsten Lieberraschuing, daß auf das Gemeraipfamdredht nicht nur Amerika/ sondern audhi so mancher neutrale' Staat Anspruch erhebe un4 vofensit die VerzicCiterldärang! Amerikas aibwarten wolle. Nun ist die österreicHn? sehe Kreditfrage &ujs: dem .Bereich der diiarch die Mel Ion iJK om m i-ss ioa zu behandelnden Probkfne ausgeschfcdeti worden,, damit sie einer raschen Erledigung .angeführt werde.;' Vielleicht wird aHpi noch der eine oderadudare ■ Staat dem Beispiel. Ita* liens und Dänemarks foligem. - Der Völkerbundiplaia war ja"ohnehin anf der Voraussetzung aufgebant^ daß gerade die Vom Kriege verschont ^MjetzWehi .Staaten einen^GrofiteüEder-Kr«8.Ää>st' 'auf' «tdhi nehmen'würde»? wenn also geirad« dieeinst feind* liehen Staaten ajs Schrittmacher der Iviredithilfe auf- M JjM'O. e V i s i o n d e 5: U Nibrigeh Welt über unsere K.reditfänigkVit: Wohl nicht mehr so ferne, ab das Meinmütige Oesterreich an.zunehmew beliebt. . , Allerdings, das Geld wird uns unter Bedinfungen zur Verfügung gestelllit, die von gewissen eite da zu börtützt . Werden; um das Geschäft M: diskreditieren. Gewiß, Mister -V o u ng wird die Vorn Wendung der engliisdben Pfund bcmtrollieren, aber män darf dabei nicht die Tät-Sache liflterschäbzen, daß als Uniterlage für diesen Vorschuß nur,die Gd- *b i l i S « daefien. sollah Änd' Uü-L-Mdes^vÄtWel PkMd verzichtet wird* . solange der große? :Völkej:fb!Uhdkredit 'nicht' flüssig gemadbit werdten'käüfoE Dall bt ein dentlbher Vertrauensbeweis und mal Wird gut tun, nicht der Verdiensite jenes Magnes zu yergessein, dem es zu verdank eh ist, daß' wfr nun ‘«io 'Weit sind, nicht mehr leere -Veraiwechunigetni -sondern-würk- Udhes Geld entgeganzunehmeip, ,::Die gesahiokte DntövhändJ-ärtätigkeit Dr. R o s e n ej g sjiat schon im Dezemhöf' vötigeh Jälfffei *dle■* Ätusi^Meidung der! Götze!aus der Pfattdreditsma$se;'bei der 'Kbj3arationskommissLcin erwirkt 1 und''Wdtin Dr. Gürtler in seiner jüngsten Erklärtmg mitteilte, die englische Regierung sei bereit, hei der Rppairationslkommission 4ahin«uwirike% dÄMs, Gotznlms. jcu^diesani^.Zwecke - zuir Verfügung gestellt -Werden, sdf kann 6s sich nicht mehr ium eine priNsipieUe Frage — die^e isit längst gelöst —' Edens nur - ndob lUim - die Erledigung letzter Formalitäten bändeln. ' 1 Ardet.’Täts»'' m 'LnAisdhM ' VEhüM gewäbirühg ist also nicht' mehr zu zweifeln und sis Wird auch von d6r Firtatti^elt so. gewertet, wie sie gew'ä-M" zu Werden Verdient. Die V % t u 't'&h« ku rs/e sind" iffcdSr btztW Woche nrhsblich ab^ gebaut worden ü-hd <dsr Rrfolg ibegmiiitt sich schon Vereinzelt äuf dfätf Märkten zu zeigen. Z u ä k e r und 1 (nicht staatlich 'bewirtsGliäftetes) M e h \ sind sogar bijlig^.zu hä:be»n„ als J 4i«Lstaatlichen, Stellen zu liefenn imstande Änd. Mit den tiscfh(echo*siiowakiscihen i Textillieferantön äihd'f VtzOWdlMtzM tibeir eine Erleichteruing der ZahiuingsbedLngungeir für die österreichischen Abnehmer im Gange, Vea-iiaiiidlungen, -die,' wenn sie. sddl auch schwfcdg-gestalten, ohne; Zweifel zueinem' Ergebnis führen, worden, worauf eine Enteipannuing aiutdfo auf dem 'fextilmarikt ein* treten- .dürfte.. Die: staatlichenTarifetiliöhuiiigeh.' sind zwar geeignet, die -sich solchermaßen vorbereitende Entwickluiig m stören —. wir halben..geuug Erfahrungen darüber, daß sie der Ausgangspunkt neuer 'Teuerungswellen ztu sein »pflegen.— aber gerade in den geplanten Tariferhöhungen ist vielleicht . ejn Zeichen zu'tlblick&n, daß die Regierung eine st ü r^ rn is'i fcefcfp'n eh s t,tz.EghhÄ^- fcödef noch äueb zu fordern gedenkt. Es steht jetzt das Problem deir Sanierung der Valuta zur Dislkussion, sie soll ihit Hilfe der Kredite gelöst werden — weintn dlie Deflation' übemsitüirzt w-iird, eio’ Iköninte diieig die Bchwt f s t e n G 0 i a h r n < sowohl > fiii unseren Export wie für den sd^labh'Rcieded herauf* beschwören, da eine allzu große Werbsiteigeirung des Krone die Kcmikunrenzfähigkeit unserer Industrie auf dm AttisländS'mäUkten schwächen lind daböir ent-

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